MMA Maschinenbau GmbHLiquidiert

85088 Vohburg an der Donau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 7334
Eingetragen
2.2.2015
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Maschinenbauteilen und sonstigem Zubehör für Maschinen, insbesondere Land- und Forstmaschinen sowie Fahrzeugbau

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Michael Bachmaier
seit 2.2.2015
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MMA Maschinenbau GmbH

Vohburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die MMA Maschinenbau GmbH wurde am 17.11.2014 gegründet und hat ihren Sitz in Vohburg-Menning.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2020 nicht verändert.

Die Geschäftstätigkeit der MMA Maschinenbau GmbH umfasst die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Maschinenbauteilen und sonstigem Zubehör für Maschinen, insbesondere Land- und Forstmaschinen sowie den Fahrzeugbau.

Die MMA Maschinenbau GmbH ist am Standort in Vohburg-Menning tätig.

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der MMA Maschinenbau GmbH Jahr 2020 war insgesamt positiv.

Der erzielte Umsatz wurde in etwa auf dem Vorjahresniveau gehalten.

Die MMA Maschinenbau GmbH ist mittelbar von der Entwicklung und dem wirtschaftlichen Umfeld der einzelnen Regionen abhängig.

Weltwirtschaftliches Umfeld

Die weltwirtschaftliche Entwicklung 2020 war geprägt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. So ist das globale Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2020 um 10% im Vergleich zum letzten Quartal 2019 eingebrochen. Als im Verlauf des Jahres 2020 die Schutzmaßnahmen gegen das Corona Virus zurückgefahren wurden, zog auch die weltwirtschaftliche Entwicklung wieder an. Der gesamte Einbruch wurde aber im Laufe des Jahres nicht kompensiert und so lag die gesamtwirtschaftliche Produktion Ende des dritten Quartals immer noch um 4% unter dem Niveau vor der Krise. Einzige Ausnahme in dieser Entwicklung war die Wirtschaftsentwicklung in China. Hier hat die Wirtschaft bereits ab Juni stark an Fahrt aufgenommen und bereits wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

(Quelle: ifo Schnelldienst Sonderausgabe 73. Jahrgang Dezember 2020)

Deutsche und Europäische Konjunktur

Die gesamte wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2020 ist von den Auswirkungen der Pandemie gekennzeichnet. Durch den ersten Lockdown im Frühjahr 2020 ist die Wirtschaft in Deutschland eingebrochen. Im dritten Quartal 2020 hat dann ein Erholungsprozess der Wirtschaft eingesetzt, was sich in einem Plus von 8,5% des Bruttoinlandsprodukts zeigt. Im vierten Quartal 2020 kam es dann durch den erneuten Lockdown zu einer Stagnation des BIP-Wachstums. Wie sich das BIP Wachstum weiter entwickelt hängt maßgeblich vom Verlauf der Pandemie im Jahr 2021 ab.

(Quelle:https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2021/20210215-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-februar-2021.html)

Im Jahresschlussquartal 2020 kam es im Zuge des neuen Lockdowns zu einer Stagnation in der deutschen Volkswirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich nur geringfügig um 0,1%. Im Gesamtjahr 2020 ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland pandemiebedingt um 5,0% geschrumpft. Die Industrie konnte ihre Produktion im Dezember trotz der Lockdown-Verschärfungen weiter steigern, lediglich das Baugewerbe musste einen Rückgang verkraften. Die Auftragseingänge des verarbeitenden Gewerbes liegen deutlich über dem Vorkrisenniveau, was daraufhin deutet, dass die Auswirkungen dieses Lockdowns deutlich weniger gravierend ausfallen, als die Auswirkungen aus dem ersten Lockdown im Frühjahr.

Auch in Europa hat eine Erholung durch die Lockerung der Corona-Maßnahmen im dritten Quartal 2020 eingesetzt. So ist das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum im dritten Quartal 2020 um 12,7% angestiegen. Diesem Anstieg war im zweiten Quartal ein Absturz von 11,8% vorausgegangen. Besonders ausgeprägt waren die Aufholprozesse in folgenden Mitgliedstaaten: Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und Deutschland.

(Schlaglichter Dezember 2020 herausgegeben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Entwicklung der Branche

Das Jahr 2020 markiert den bisherigen Höhepunkt einer krisenhaften Entwicklung für den exportorientieren deutschen Maschinenbau. Die Treiber der Krise sind die weltweite Corona-Pandemie, die Krise der Automobilindustrie, die Hängepartie des Brexits und die zunehmende wirtschaftliche Polarisierung zwischen China und den USA.

Jeder fünfte Manager gibt an, dass als Folge der Pandemie, Aufträge geprüft oder storniert werden. Die Kapazitätsauslastung ist mit 77,5% auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Nur jeder vierte Betrieb arbeitet aktuell am Kapazitätslimit. Jedoch ist die Branche auch sehr gespalten, was die Auswirkungen der Corona Pandemie auf den Maschinenbau betrifft. 44% fühlen sich stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen, 39% aber nur teilweise und 18% sind sogar nur leicht betroffen.

(Quelle: PwC Maschinenbau-Barometer - 30. Dezember 2020)

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der MMA Maschinenbau GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2020 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Der Umsatz stabilisierte sich mit knapp 16 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist zufrieden stellend und entspricht dem vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres.

Die MMA Maschinenbau GmbH ist hauptsächlich für die Albach Maschinenbau AG tätig. Da die Auftragsbücher der Albach Maschinenbau AG gut gefüllt sind, ist auch der Auftragseingang bei der MMA Maschinenbau GmbH zufriedenstellend.

Die Gesamtleistung ging von 15,9 Mio. EUR um 0,4 Mio. - auf 15,5 Mio. EUR - zurück. Dies resultiert aber nicht aus einem Rückgang der Umsatzerlöse, sondern aus der Anpassung des Warenbestandes per 31.12.2020. Die Umsatzerlöse waren in etwa auf dem Niveau des Jahres 2019.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten deutlich gestiegen.

Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus der Ausweitung der Personalkapazitäten aufgrund der gesteigerten Produktionskapazität bei der Albach Maschinenbau AG.

Der Jahresüberschuss hat sich daher um 0,4 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR verringert.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr stabil. Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag betrugen 1,3 Mio. EUR.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Unsere Finanzierung erfolgte weitgehend aus Eigenmitteln und in geringerem Umfang aus Lieferantenkrediten.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von MMA Maschinenbau GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 7,1 Mio. EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 9% verringert.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 0,2 Mio. EUR. Es wurden neue Schweißgeräte und eine neue Absauganlage beschafft.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2020 0,7 Mio. EUR. Der Rückgang des Vorrastvermögens resultiert aus einem deutlich reduzierten Bestand der halbfertigen Arbeiten per 31.12.2020. Im Vergleich zum Vorjahr konnten mehr Teile per 31.12. fertiggestellt werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inkl. derjenigen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich - bedingt durch eingehende Zahlungen vor dem Stichtag - um ca. 1,6 Mio. EUR.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von knapp 81 % gekennzeichnet.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der MMA Maschinenbau GmbH.

Die Maschinenbauer sind mit ihren Aussichten für das Jahr 2021 aktuell sehr vorsichtig.

37% der befragten Führungskräfte im deutschen Maschinenbau blicken pessimistisch auf die globale Konjunkturlage im Jahr 2021 während 22% doch eher optimistisch gestimmt sind. Die Mehrheit der Befragten ist aber unsicher was die Entwicklung im Jahr 2021 betrifft.

Immerhin die Hälfte der Befragten erwartet für 2021 ein Umsatzwachstum von 5% oder mehr. Aber auch jeder vierte der Befragten fürchtet Umsatzeinbußen. Im Durchschnitt erwarten die Befragten ein Umsatzplus von 1,3%.

(Quelle:https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/serie-branchenausblick-jahr-der-krisenbewaeltigung-fuer-den-maschinenbau-kann-2021-nur-besser-werden/26755736.html).

Die Geschäftsentwicklung hängt wesentlich an der Produktions- und Auftragslage bei der Albach Maschinenbau AG als Hauptkunden. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2021 daher von einem im Vergleich zu 2020 leicht rückläufigen Umsatz aus. Aufgrund steigender Kosten erwarten wir beim Jahresüberschuss einen moderaten Rückgang.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- belebender Konjunktur

- Gewinnung von weiteren Kunden

- einer stabilen finanziellen Situation

- hoher Produktqualität

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Die MMA Maschinenbau GmbH hat ein angemessenes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- den Einsatz zuverlässiger Software

- Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere sind die Einkaufspreise von bezogenen Waren oder von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Teilen stark abhängig von der Entwicklung auf den Rohmetallmärkten. So hat sich Stahl im Jahr 2021 bereits deutlich verteuert.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die MMA Maschinenbau GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Wettbewerbsrisiken sind aktuell nicht erkennbar, da der selbstfahrende Hacker der Albach Maschinenbau AG Produkteigenschaften besitzt, die alle vergleichbaren landwirtschaftlichen Geräte nicht haben (z.B. Hacker kann selbstständig zu den Einsatzorten gefahren werden).

Personalrisiken

Die MMA Maschinenbau GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Pandemie-bedingte Risiken

In der aktuellen Corona-Situation besteht die Gefahr, dass es aufgrund der Corona-Krise zu Problemen in der Produktion kommen kann. Sollte sich ein Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infizieren, könnte dies die Produktionsmöglichkeiten negativ beeinflussen (weil z.B. Quarantäne-Maßnahmen erforderlich sind). Die Gesellschaft hat Verhaltensregeln für ihre Mitarbeiter vorgegeben und ein Hygienekonzept entwickelt, die dieses Risiko minimieren. Auch könnte es zu Lieferschwierigkeiten kommen, sollten Lieferanten von Quarantäne-Maßnahmen betroffen sein oder erneute regionale Lockdowns angeordnet werden.

Es wird versucht das Risiko des Lieferengpasses etwas einzudämmen, in dem die Lagerhaltung in gewissem Maße ausgeweitet wird.

E. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Vohburg-Menning, 15.10.2021

Franz Bachmaier jun.

Michael Bachmaier

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 723.052,00 513.329,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31.987,00 42.717,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 31.987,00 42.717,00
II. Sachanlagen 691.065,00 470.612,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 22.114,00
2. technische Anlagen und Maschinen 376.476,00 293.833,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.589,00 121.665,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.000,00 33.000,00
B. Umlaufvermögen 6.409.079,12 7.305.267,59
I. Vorräte 747.155,05 1.366.192,80
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 592.514,59 685.718,22
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 57.390,46 505.587,33
3. fertige Erzeugnisse und Waren 97.250,00 75.887,25
4. geleistete Anzahlungen 0,00 99.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.410.594,49 5.764.729,88
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 54.634,52 101.370,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.748.377,04 4.269.248,64
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.607.582,93 1.394.110,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.251.329,58 174.344,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.045,58 1.205,58
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.133.176,70 7.819.802,17

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 5.763.882,47 5.935.089,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 5.738.882,47 5.910.089,00
B. Rückstellungen 59.719,10 433.807,73
1. Steuerrückstellungen 3.693,00 397.943,62
2. sonstige Rückstellungen 56.026,10 35.864,11
C. Verbindlichkeiten 1.309.575,13 1.450.905,44
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 293.607,96 279.133,37
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 61.967,76 107.884,79
3. sonstige Verbindlichkeiten 953.999,41 1.063.887,28
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.133.176,70 7.819.802,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 4.144.528,60 4.385.509,50
2. Personalaufwand 947.487,95 679.224,56
a) Löhne und Gehälter 761.745,94 546.315,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 185.742,01 132.909,05
3. Abschreibungen 126.314,56 106.793,01
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 126.314,56 106.793,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 396.785,87 363.065,07
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.542,80 60.152,10
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.537,87 16.013,24
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 734.548,97 886.562,71
8. Ergebnis nach Steuern 1.983.396,18 2.394.003,01
9. Jahresüberschuss 1.983.396,18 2.394.003,01

Ergebnisverwendung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
9. Jahresüberschuss 1.983.396,18 2.394.003,01
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.755.486,29 3.516.085,99
11. Bilanzgewinn 5.738.882,47 5.910.089,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MMA Maschinenbau GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Vohburg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Ingolstadt

Register-Nr.: 7334

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In den Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögengegenstände wurden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Bankguthaben werden zum Nennwert bilanziert.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Stichtag für Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach.

Steuerrückstellungen waren für das Jahr 2020 nicht geboten. Die Forderungen für zu viel entrichtete Steuervorauszahlungen wurden entsprechend aktiviert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden oder Ausweisänderungen

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Im Vergleich zum Vorjahresabschluss wurde jedoch der Ausweis der folgenden Bilanzposten des Vorjahres wie folgt korrigiert:

Umgliederung von EUR 0,3 Mio. aus den unfertigen Erzeugnissen sowie EUR 0,4 Mio. aus den fertigen Erzeugnissen in den Posten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Umgliederung von EUR 3,1 Mio aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in den Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Umgliederung von EUR 0,7 Mio. aus den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in den Posten sonstige Verbindlichkeiten

Umgliederung von EUR 0,1 Mio. aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in den Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66.940,50 0,00 0,00 0,00 66.940,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 66.940,50 0,00 0,00 0,00 66.940,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.598,40 0,00 0,00 -22.114,00 51.484,40
technische Anlagen und Maschinen 365.680,59 116.785,71 0,00 33.000,00 515.466,30
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 273.990,93 122.126,85 0,00 22.114,00 418.231,78
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 33.000,00 99.000,00 0,00 -33.000,00 99.000,00
Summe Sachanlagen 746.269,92 337.912,56 0,00 0,00 1.084.182,48
Summe Anlagevermögen 813.210,42 337.912,56 0,00 0,00 1.151.122,98
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.223,50 10.730,00 0,00 0,00 0,00 34.953,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 24.223,50 10.730,00 0,00 0,00 0,00 34.953,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.484,40 0,00 0,00 0,00 0,00 51.484,40
technische Anlagen und Maschinen 71.847,59 67.142,71 0,00 0,00 0,00 138.990,30
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 152.325,93 50.316,85 0,00 0,00 0,00 202.642,78
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 275.657,92 117.459,56 0,00 0,00 0,00 393.117,48
Summe Anlagevermögen 299.881,42 128.189,56 0,00 0,00 0,00 428.070,98
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 31.987,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 31.987,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 376.476,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 215.589,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 99.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 691.065,00
Summe Anlagevermögen 0,00 723.052,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 2.476.281,40 EUR (Vorjahr: 2.448.263,24 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angaben zum Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 25.000 Anteile zu einem rechnerischen Wert von einem Euro je Anteil.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 37.500,00 EUR
Rückstellungen für Personalkosten 10.255,22 EUR
Rückstellungen für Berufsgenossenschaft/Künstlersozialkasse und Schwerbehindertenabgabe 6.270,88 EUR

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2020 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEUR
bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 293,6 293,6 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 62,0 62,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 954,0 290,2 663,8 0,0
Summe 1.309,6 645,8 663,8 0,0
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2019 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEUR
bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 279,1 279,1 0,0 0,0
gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 108,0 108,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.063,9 400,1 663,8 0,0
Summe 1.451,0 787,2 663,8 0,0

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 3.500.000,00 EUR gegenüber für einen Kontokorrentkredit der Albach Finanz AG

selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 5.000.000,00 EUR gegenüber der Sparkasse Neuburg-Rain für einen Kontokorrentkredit der Albach Gruppe Verwaltung AG

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird derzeit nicht gerechnet, da die jeweilige Schuldnerin ihren Zahlungsverpflichtungen bislang nachgekommen ist.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Mietvertrag für Produktionsmaschinen, Jahresbetrag 21.000,00 EUR.

Büroflächen, Produktions- und Freiflächen (inkl. Stellplätze) in Menning auf unbestimmte Zeit, Jahresmiete 103.763,28 EUR.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung sonstiger betrieblicher Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erstattungen aus dem Aufwendungsausgleichs-Gesetz in Höhe von 40.572,92 EUR (im Vorjahr: 10.147,10 EUR).

Erläuterung Zinserträge und Zinsaufwendungen

Die Zinserträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 28.018,16 EUR (Vorjahr: 27.334,79 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Produktion 20
Service 0
Lager/Einkauf 1
Verwaltung 3
Vertrieb 0
Entwicklung 0
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 24

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Franz Bachmaier jun. ausgeübter Beruf: Kaufmann
Michael Bachmaier ausgeübter Beruf: Kaufmann

Konzernzugehörigkeit

Die MMA Maschinenbau GmbH wird in den Konzernabschluss der Albach Gruppe Verwaltung AG einbezogen, der zugleich den kleinsten und größten Konsolidierungskreis darstellt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Vohburg-Menning, 15.10.2021

Franz Bachmaier jun.

Michael Bachmaier

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MMA Maschinenbau GmbH, Vohburg

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der MMA Maschinenbau GmbH, Vohburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MMA Maschinenbau GmbH, Vohburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Das Vorhandensein und die Vollständigkeit der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vorräte in Höhe von insgesamt EUR 747.155,05 (Vorjahr: EUR 1.366.192,80) ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir aufgrund unserer Bestellung und Beauftragung nach dem Bilanzstichtag nicht an den jeweiligen Inventuren beobachtend teilgenommen haben und durch alternative Prüfungshandlungen keine Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass das Vorhandensein und die Vollständigkeit der Vorräte sowie die entsprechenden Bestandsveränderungen bzw. Materialaufwendungen insoweit fehlerhaft sind.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere

Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 12. November 2021

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer

Andreas Bauer, Wirtschaftsprüfer

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