Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19746
Eingetragen
7.6.2001
Branche
Herstellung von Glasfasern und Waren darausHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung von Schaumglas aus Glasabfällen bzw. Recyclingglas.

Historie

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Management

NameRolle
Armin W. Rainer
seit 22.2.2007
Vorstandsmitglied
Otto Vogel
seit 30.11.2004
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hasopor AG

Großenhain

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

EUR Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 606.780,00 1.044.668,00
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 7.722.732,36 7.864.173,36
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 144.982,50 232.213,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 476.189,97 414.232,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 91.786,77 142.776,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.127,33 10.257,86
- davon Disagio Euro 5.464,58 (Euro 8.116,99)
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 615.903,46 0,00
9.672.502,39 9.708.320,48

PASSIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.750.000,00 1.750.000,00
II. Verlustvortrag 1.208.165,90 140.519,72
III. Jahresfehlbetrag 1.157.737,56 1.067.646,18
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 615.903,46 0,00
0,00 541.834,10
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil 2.027.262,68 2.086.194,44
C. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 135.040,00 125.140,00
D. Verbindlichkeiten 7.510.199,71 6.955.151,94
9.672.502,39 9.708.320,48

Anhang

Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss der Hasopor AG wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266Abs. 1, 274 a, 176,288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze in der Bilanz der Hasopor AG zum 31.12.2006 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Der Wertansatz der Sachanlagen berechnete sich aus den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagenspiegel wird Vollabschreibungen im Anschaffungsjahr ein fiktiver Abgang im gleichen Jahr unterstellt.

Das Vorratsvermögen wurde nach folgenden Grundsätzen bewertet:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt und hinsichtlich Ihrer Werthaltigkeit geprüft. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Das Grundkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Steuerberechnung ist auf der Grundlage des Gewinnverwendungsvorschlages erfolgt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Einzelerläuterungen

Angaben zur Bilanz

AUFWENDUNGEN FÜR DIE INGANGSETZUNG UND ERWEITERUNG DES GESCHÄFTSBETRIEBES

Die Entwicklung der Ingangsetzungsaufwendungen ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes wurden im Geschäftsjahr des Entstehens als Bilanzierungshilfe aktiviert. Dabei handelt es sich um Kosten der Anlaufphase des Unternehmens. Abschreibungen werden gemäß § 282 HGB ab dem folgenden Geschäftsjahr zu je einem Viertel vorgenommen. Die Abschreibungen betrugen 446,9 TEUR (Vj. 384,7 TEUR).

ANLAGEVERMÖGEN

Die Abschreibungen für Sachanlagen betragen 209,0 TEUR (Vj. 117,3 TEUR).

FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind 446.406,40 EUR innerhalb eines Jahres fällig. Im Vorjahr hatten 16.057,13 EUR eine Laufzeit länger als 1 Jahr.

Mit der Sparkasse Oberösterreich besteht eine Gestionsvereinbarung vom 18.12.2002. Dabei handelt es sich um eine Globalabtretung sämtlicher Forderungen der Hasopor AG.

EIGENKAPITAL

a) Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 1.750.000,00 €. Es ist eingeteilt in 1.750.000 Stückaktien zu je 1 €.

Der Vorstand ist durch die Satzung vom 16.11.2000 bis zum Ablauf von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt der Eintragung in das Handelsregister, demnach bis zum 06.06.2006, ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen um bis zu 5.000,00 € zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Über den Ausschluss des Bezugsrechtes entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates.

b) Gewinnvortrag/Verlustvortrag

Der Gewinnvortrag/Verlustvortrag entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Stand 01.01.2006 - 1.208.165,90 €
Jahresfehlbetrag 2006 - 1.157.737,56 €
Stand 31.12.2006 - 2.365.903,46 €

c) Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag

Im Geschäftsjahr 2006 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.157.737,56 € erzielt.

d) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Zum 31.12.2006 weist die Gesellschaft infolge des eingetretenen Jahresfehlbetrages einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" i.H.v. 615.903,46 € aus. Somit ist das Unternehmen zum Bilanzstichtag überschuldet.

Unter der Position B. ist auf der Passivseite ein Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von 2.027.262,68 € ausgewiesen.

In den Jahren 2004 und 2005 erhielt die Hasopor AG einen Zuschuss der Sächsischen Aufbaubank für Baukosten und Maschinen und Einrichtungen in Höhe von 2.155.210,00 €. Der Zuschuss wurde in den Sonderposten eingestellt. Im Jahr 2006 wurde der Sonderposten in Höhe von 58.931,76 € aufgelöst. Der Sonderposten ist zu 60% als Eigenkapital zu betrachten.

Unter dieser Berücksichtigung ist das Unternehmen zum Bilanzstichtag nicht überschuldet.

Auf § 64 GmbHG wird hingewiesen.

SONDERPOSTEN

In den Jahren 2004 und 2005 erhielt die Hasopor AG einen Zuschuss der Sächsischen Aufbaubank für Baukosten, Maschinen und Einrichtungen in Höhe von 2.155.210,00 €. Der Zuschuss wurde 2006 in Höhe von 58.931,76 € aufgelöst.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31.12.2006 auf insgesamt 7.510.199,71 EUR (Vj. 6.955.151,94), davon betragen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.926 TEUR (VJ. 2.113 TEUR) bzw. mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre 1.603 TEUR (Vj. 2.717 TEUR).

Mit der Sparkasse Oberösterreich existieren drei langfristige Darlehen mit Darlehenssummen in Höhe von 2.000.000,00 €, 1.224.000,00 €, und 750.000,00 €. Die Laufzeiten betragen acht und neun Jahre. Des Weiteren wurden mit der Sparkasse Oberösterreich zwei Kontokorrentkredite in Höhe von 1.150.000,00 € und 300.000,00 abgeschlossen. Diese Kredite dienen der Vorfinanzierung der beantragten Fördermittel bzw. Investitionszulagen und standen bis 30.06.2005 bzw. bis 30.09.2006 zur Verfügung. Zum 31.12.2006 weisen die Konten einen Stand von 1.069.739,44 € und 382.577,14 € aus.

Besichert sind die Kredite in Höhe von jeweils 2.000.000,00 € und 1.224.000,00 € mit einer 80%igen Ausfallbürgschaft durch den Freistaat Sachsen. Die anderen Bankkredite sind teilweise durch Grundschuld, Sicherungsvorbehalt und Bürgschaften der Aktionäre der TECHNOpor Handels GmbH und der Compaq GmbH abgesichert.

Das Darlehen der HAS Holding AS erfolgte als nachrangiges Darlehen im Sinne des § 199 Satz 2 Insolvenzverordnung.

Des weiteren wurden die Darlehen von der TECHNOpor Handels GmbH in Höhe von EUR 150.000,00, von der CTS Bitumen GmbH in Höhe von EUR 381.121,00 und von Herrn Salzer in Höhe von EUR 150.000,00 für nachrangig erklärt.

Sonstige Angaben

GESCHÄFTSFÜHRUNG

VORSTAND

 

Otto Vogel, Buch am Erlbach

AUFSICHTSRAT

 

Herr Norbert Müller, Dipl. Ingenieur, Dresden,

Vorsitzender

 

Wilhelm Salzer, Stratzing (A),

Geschäftsführer

 

Herr Cornelius J. Fetsch, Dresden,

Rechtsanwalt

BETEILIGUNGEN AN ANDEREN UNTERNEHMEN

Herr Otto Vogel ist zu 100% an der CTS GmbH und zu 50% an der TECHNOpor GmbH (früher Hasopor Logistics GmbH) beteiligt.

ABHÄNGIGKEITSBERICHT

Der Vorstand hat für das Geschäftsjahr 2006 einen Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG erstellt. Der Vorstand erklärt am Schluss des Berichtes:

"Der Vorstand erklärt abschließend, dass die HASOPOR AG nach den Umständen, die dem Vorstand in dem jeweiligen Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte mit der TECHNOpor Handels GmbH vorgenommen und/oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt wurde."

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.157.737,56 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Großenhain, den 21.06.2007

Otto Vogel, Vorstand

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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