Allknow GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Marcus Bauer seit 24.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALLNET GmbH ComputersystemeGermeringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ALLNET GMBH COMPUTERSYSTEME, GERMERINGGegenstand des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Als spezialisiertes und inhabergeführtes Kompetenzzentrum bietet die ALLNET GmbH Computersysteme, Germering, seinen Kunden Gesamtlösungen im Bereich ITK-Hard- und Software (Informations- und Kommunikationstechnologie) an. Unsere Kunden sind (VA-) Reseller, Systemhäuser jeder Größenordnung, Systemabteilungen von SMB's (Small and medium sized businesses) und Enterprises. Wir konzentrieren uns auf moderne Netzwerk- und Kommunikationstechnologie und viele innovative Produkte aus den Bereichen, Netzwerk, Storage, Security und Home Automation und vertreiben unsere Produkte in zahlreichen europäischen Ländern. Als Distributor fokussieren wir uns auf ein umfassendes Produktportfolio zukunftsorientierter Netzwerk-, Überwachungs- und Kommunikationslösungen (UC inkl. Dienstevermarktung). Wir bauen bei unserem Geschäftsmodell auf unsere Mitarbeiter, welche über das entsprechende Fach-, Anwendungs- und Erfahrungswissen verfügen. Als inhabergeführtes Unternehmen streben wir nach höchstmöglichem Erfolg und zufriedene Kunden. Unsere qualitativ hochwertige Ware kaufen wir direkt vom Hersteller. Produktbedingt stammt ein hoher Teil unserer Ware aus China. Als weitere Dienstleistung befördern und vermieten wir Container für Bauschutt und Grünabfälle. 1.2 Forschung und Entwicklung Eine besondere Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterhalten wir selbst nicht, die Entwicklung erfolgt auftragsbezogen. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Die wirtschaftliche Entwicklung stagnierte aufgrund hoher Preise und ungünstiger Finanzierungsbedingungen. Diese Faktoren verhinderten eine weitere Erholung der Wirtschaft nach dem Einbruch im Corona-Jahr 2020. Im Vergleich zu 2019 war das BIP jedoch um 0,7 % höher. (Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des Statistischen Bundesamts). Nachdem im Wirtschaftsjahr 2022 die europäische Wirtschaft im Euro-Raum durch den schwachen Euro im Verhältnis zum US-Dollar hart getroffen wurde, hat der Euro im Vergleich dazu eine Aufwertung gegenüber dem US-Dollar erfahren, wobei der Euro im Jahresverlauf um 3,64% zulegte. Die Entwicklung war in einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich, so dass die Branchenentwicklung ein besseres Bild für unseren Bereich zeichnet. 2.2 Branchenentwicklung Im Jahr 2023 übertraf der ITK-Markt in Deutschland bereits im zweiten Jahr in Folge die 200-Milliarden-Euro-Marke. Der Umsatz stieg um 2,4 % auf 215,6 Milliarden EUR, verglichen mit 210,7 Milliarden EUR im Jahr 2022. Der Bereich Informationstechnik (IT) war der Hauptwachstumstreiber, mit einem Umsatz von 143,4 Milliarden EUR, was einem Anstieg von 2,6 % im Vergleich zu 2022 entspricht. Hierbei verzeichnete der Bereich Software mit 12,1% den höchsten Anstieg von 37,9 auf 42,5 Milliarden EUR im Jahr 2023. Auch der Bereich IT-Services verzeichnete mit einem Wachstum von 5,0 % von 47,0 auf 49,3 Milliarden EUR einen hohen Marktanteil. Wir sind überwiegend dem umsatzstärksten Markt, der IT-Hardware zuzurechnen, dieser Bereich sank im Jahr 2023 von 55,0 auf 51,6 und somit um 6,1% gegenüber dem Jahr 2022. (Quelle: bitkom - ITK-Marktzahlen, veröffentlicht im Juni 2024) 2.3 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die durch Corona beschleunigte Modernisierung im betrieblichen IT-Bereich, aber auch im privaten Bereich (Smart Home) deutlich abgeflacht, wir konnten jedoch den durch die Coronapandemie verursachten Umsatz beibehalten. Im Gegensatz zum Rückgang des Marktes im Bereich IT-Hardware konnten wir uns besser darstellen. Unser Ergebnis ist gegenüber dem Jahr 2022 deutlich gestiegen. Dies liegt zum einen an einer im Vorjahr für ein Währungsabsicherungsgeschäft gebildete und im Geschäftsjahr in Höhe von Mio. EUR 2,7 aufgelösten Drohverlustrückstellung , zum anderen an der Stärkung des EUR gegenüber dem Dollar; die sich hieraus ergebenden Währungseffekte verbessern unser Ergebnis erkennbar. Wir haben auch im Jahr 2023 deutlich in unser Anlagevermögen investiert. Wir weisen in diesem Bereich einen Zuwachs um Mio. EUR 4,5 aus, der größtenteils die geleisteten Anzahlungen für Gebäude im Bau (+ 3,2 Mio. EUR) sowie die Grundstücke (+1,5 Mio. EUR) betrifft. Darüber hinaus konnten wir unsere Liquiden Mittel deutlich um Mio. EUR 5,9 auf Mio. EUR 15,3 aufstocken. Der Anstieg resultiert aus einem guten Forderungsmanagement (Rückgang der Forderungen um Mio. EUR 3,9 auf Mio. EUR 14,4) sowie einen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 1,6. Unsere Materialaufwandsquote konnten wir leicht von 88,61% auf 87,24% der Gesamtleistung reduzieren. Unsere Steuerquote beträgt nach einer besonders hohen Steuerquote 2022 (45,3%) nur 22,0% vom Ergebnis vor Steuern, dies resultiert aus im Vorjahr nicht steuerwirksam gebildeten Drohverlustrückstellungen. Mit dem erzielten Ergebnis i. H. v. Mio. EUR 11,1 haben wir unseren Jahresüberschuss nicht wie prognostiziert leicht, sondern gegenüber dem Jahresüberschuss 2022 (Mio. EUR 4,3) sogar deutlich steigern können. Wir sehen die Vermögens- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 weiterhin als stabil an. Unsere Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des guten Jahresergebnisses trotz gestiegener Bilanzsumme deutlich von 49,9 % auf 57,1% erhöht. Die wichtige 50 %-ige Beteiligung der ALLNET an der ALLDIS Computersystem GmbH, Germering, hat sich gegenüber dem Jahr 2022 in Umsatz in Ergebnis rückläufig entwickelt, weist jedoch auch im Jahr 2023 ein positives Ergebnis sowie gute Finanzkennzahlen aus. Die ALLDIS ist Hersteller innovativer Computer und Computerperipherie Produkte. Durch die Nutzung gemeinsamer Räume sowie durch gemeinschaftliche Geschäftspartner ergeben sich für beide Unternehmen wichtige Synergien. Zu den übrigen Beteiligungen und den in Anspruch genommenen Befreiungsvorschriften verweisen wir auf unsere Angabe im Anhang. Lage a.) Ertragslage Wir haben im Geschäftsjahr 2023 unsere Umsatzerlöse wie prognostiziert in etwa beibehalten (Mio. EUR 208,7 nach Mio. EUR 209,2 im Jahr 2022). Der Umsatz pro Werktag liegt somit mit TEUR 948,6 etwas unter dem Vorjahr (TEUR 951,1). Als Grundlage zur Ermittlung des Leistungsindikators unterstellen wir konstant 220 Werktage pro Jahr. Unser Leistungsindikator hat sich entsprechend unserer Prognose entwickelt. Unsere sonstigen betrieblichen Erträge sind deutlich um Mio. EUR 1,3 gestiegen, dies setzt sich überwiegend aus Erträgen aus der Auflösung der Drohverlustrückstellung in Höhe von Mio. EUR 2,7 sowie einem Rückgang im Bereich der Erträge aus Kursdifferenzen um Mio. EUR 1,7 zusammen. Unser Materialaufwand hat sich gegenüber dem Jahr 2022 um Mio. EUR 3,3 reduziert. Unsere Materialaufwandsquote konnten wir im Verhältnis zur Gesamtleistung mit 87,2 % (Vj.: 88,6 %) leicht senken. Im Jahr 2023 haben wir Eigenleistungen für den Bau des neuen Bürogebäudes i. H. v. Mio. EUR 1,4 (Vj.: Mio. EUR 1,1) aktiviert. Unser Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr trotz im Durchschnitt 1 Mitarbeiter weniger (zum Bilanzstichtag: 119; Vj.: 120) um moderat 2,4 % auf Mio. EUR 8,8 erhöht. Wir haben mit einem geringeren Personalbestand und daher mit einem leichten Rückgang der Personalkosten gerechnet. Die Abschreibungen lagen mit Mio. EUR 0,7 (Vj.: Mio. EUR 0,6) auf Vorjahresniveau und spiegeln wider, dass wir einen großen Teil unserer Investitionen in Anlagen im Bau investierten und für diesen Teil noch keine Absetzung für Abnutzung geltend machen. Der Einkauf von Waren, insbesondere in US-Dollar, hat sich im Geschäftsjahr 2023 für uns aufgrund des stärker werdenden Euros besser als im Vorjahr entwickelt; so sank der Aufwand aus Währungsumrechnung um Mio. EUR 2,9 auf Mio. EUR 5,1. Unter Berücksichtigung des Rückgang des Ertrags aus Währungsumrechnungen auf Mio. EUR 3,5 ergibt sich insgesamt eine Ergebnisverbesserung in Höhe von Mio. EUR 1,2. Unsere sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr 2023 deutlich um Mio. EUR 2,6 auf Mio. EUR 9,9 gesunken. Ursächlich waren die bereits aufgeführten Währungsumrechnungen. Etwas höhere Aufwendungen (+ TEUR 263) hatten wir im Bereich der Reparaturen und Instandhaltungen, da wir hohen Aufwand aus der Reparatur eines Betriebsgebäudes hatten. Auch der Messeaufwand hat sich aufgrund wiederauflebender Messe- und Werbeaktivitäten um TEUR 428 auf Mio. EUR 1.254 erhöht. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur marginal geändert und spiegeln dar, dass diese relativ unabhängig von der Gesamtleistung sind. Die Ertragssteuerbelastung beträgt für das Geschäftsjahr 2023 Mio. EUR 3,1 und weist gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Minderung der Steuerquote (Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf das Ergebnis vor Steuern) von 45,0% auf 21,8% aus. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der nicht steuerwirksamen Auflösung der im Vorjahr gebildeten Drohverlustrückstellung. Auf den Ausweis aktiver latenter Steuern haben wir verzichtet. Wir haben für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis gerechnet, welches das Jahr 2022 (Mio. EUR 4,3) nur leicht übersteigt und mit einem Ergebnis in Höhe von Mio. EUR 11,1 unsere Prognose deutlich übertroffen. Dies resultiert jedoch aus der Verschiebung durch die im Jahr 2022 gebildete Drohverlustrückstellung: Wenn wir die beiden Jahre 2022 und 2023 um die Auswirkungen der Drohverlustrückstellungen korrigierten, weisen wir für 2023 mit Mio. 8,4 ein um Mio. Eur 0,7 höheres Ergebnis als im Vorjahr aus; diese Ergebnisentwicklung liegt im Rahmen unserer Erwartung. Wir konnten zwar im Jahr 2023 kein Wachstum auszeichnen, haben jedoch besser als der Markt im ITK-Markt Bereich Hardware abgeschnitten und uns auf die geänderten Märkte weiter vorbereitet. b.) Vermögenslage Unsere Vermögenslage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Wir haben im Geschäftsjahr 2023 Mio. EUR 5,3 in das Anlagevermögen investiert, den größten Anteil mit Mio. EUR 3,2 hat hierbei der weitere Bau des im Jahr 2019 begonnenen Bürogebäudes an unserem Standort in Germering ausgemacht. Wir erhoffen uns durch die Investitionen, insbesondere durch unsere erbrachten Eigenleistungen, Einsparungen gegenüber der vollständigen Fremdvergabe. Darüber hinaus entspricht es unserem Geschäftsmodell, Büro- und sonstige Geschäftsräume nicht anzumieten. Unser Anlagendeckungsgrad ist mit 221,9% (Vj.: 218,8 %) noch etwas höher als im Vorjahr und zeigt das Ergebnis unserer Geschäftspolitik, eigene Mittel für den Aufbau des Anlagevermögens zu verwenden. Den Vorratsbestand haben wir nicht wie prognostiziert deutlich abgebaut, sondern er ist mit Mio. EUR 37,6 zum Bilanzstichtag gegenüber dem 31.12.2022 leicht um Mio. EUR 0,6 gestiegen. Durch die Aufwertung des Euro gegenüber dem USD sowie einem erwarteten Umsatzanstieg haben wir im letzten Quartal unseren Einkauf angehoben, hieraus resultiert auch der deutliche Anstieg im Bereich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um Mio. EUR 3,8 auf Mio. EUR 14,4 reduziert und liegen zum Bilanzstichtag unter einem durchschnittlichen Monatsumsatz (Mio. EUR 17,4). Wir verfügen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm, mit dem wir zu einem Großteil schon langjährig zusammenarbeiten, so dass Forderungsausfälle die absoluten Ausnahmen sind. Darüber hinaus unterhalten wir zur Minimierung von Ausfallrisiken ein adäquates und stetig verbessertes Debitorenmanagement. Unsere Eigenkapitalquote konnten wir von 49,9% auf 57,1% steigern. Trotzdem die Steigerung erwartet wurde, resultierte unsere Erwartung aus der erwarteten gesunkenen Bilanzsumme. Diese ist jedoch um 8,5% gestiegen. Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert aus unserem zurückhaltenden Ausschüttungsverhaltens, so haben wir vom Vorjahresergebnis ca. 84% thesauriert. Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Jahr 2022 deutlich um Mio. EUR 3,1 auf Mio. EUR 3,9 gesunken. Dies resultiert zum überwiegenden Teil aus der um Mio. EUR 2,7 aufgelösten Drohverlustrückstellung. Im Übrigen beinhaltet der Bereich Rückstellungen keine deutlichen Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Bilanzstichtag ebenfalls deutlich um Mio. EUR 1,6 auf Mio. EUR 33,4 (Vj.: Mio. EUR 31,8) erhöht. Dies resultiert größtenteils aus den hohen stichtagsnahen Wareneingängen. Unsere Kreditoren zahlen wir grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfrist und i. d. R. unter Skontoabzug. Zur Absicherung von Währungsschwankungen beim US-Dollar kaufen wir teilweise US-Dollar auf Ziel ein und schließen sog. Target Redemption Forwards ab. c.) Finanzlage Unsere Finanzlage ist im Geschäftsjahr 2023 weiterhin als sehr stabil anzusehen. Unsere Finanzierung erfolgt durch unseren eigenen Cash-Flow. Unsere liquiden Mittel zum Bilanzstichtag haben sich deutlich um Mio. EUR 5,9 auf Mio. EUR 15,3 erhöht. Unsere gute Liquidität zum Bilanzstichtag resultiert zum größten Teil aus unserem positiven Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit. Ausgehend vom unserem Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres (Mio. EUR 15,3) haben wir diesen retrograd um den Finanzmittelstand des Vorjahre (Mio. EUR 9,5), den Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit (./. Mio. EUR 2,5) sowie den Cash-Flow aus Investitionstätigkeit (./. Mio. EUR 5.2) korrigiert, so dass sich ein Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 13,6 ergibt. Unsere in Vorjahren aufgenommenen Betriebsmittelkredite konnten wir im Geschäftsjahr 2023 planmäßig zurückführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag Mio. EUR 0,2 (Vj.: Mio. EUR 2,0). Weitere eingeräumte Kreditlinien von Mio. EUR 7,5 haben wir nicht in Anspruch genommen, stehen uns aber zur Verfügung. Unsere Mitarbeiter Wir sehen unsere Mitarbeiter als wesentlichen Bestandteil unseres Erfolgs an. Daher ist uns neben der fachlichen und persönlichen Kompetenz auch die Mitarbeiterzufriedenheit ein wichtiges Anliegen. Zur Messung der Mitarbeiterzufriedenheit ziehen wir als Hilfsmittel auch die Fluktuationsrate im Verhältnis zur durchschnittlichen Mitarbeiterzahl heran. Diese lag im Geschäftsjahr 2023 mit 24,4% deutlich unter der des Jahres 2022 (30,8%). Unsere Neueinstellungsquote ist daher deutlich von 30,0 % auf 17,7 % gesunken, da wir unsere Mitarbeiter halten konnten und auf weniger Neueinstellungen angewiesen waren. Prognosebericht Aus heutiger Sicht können wir die Entwicklung des Unternehmens wie folgt darstellen: Im Jahr 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 0,2 % gesunken. Dies lag unter anderem daran, dass viele Verbraucher aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten und hoher Lebenshaltungskosten ihr Geld lieber gespart als ausgegeben haben. Zudem haben die weiterhin hohen Energiepreise die Produktionskosten für Unternehmen erhöht und somit die wirtschaftliche Aktivität gebremst. Die deutsche Exportwirtschaft stand unter zunehmendem Druck durch internationale Konkurrenz auf wichtigen Absatzmärkten, was ebenfalls zur wirtschaftlichen Schwäche beitrug. Darüber hinaus haben die hohen Zinsen Investitionen verteuert und somit das Wirtschaftswachstum gehemmt. Schließlich hat die allgemeine Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung sowohl Verbraucher als auch Unternehmen vorsichtiger agieren lassen. Diese Faktoren zusammen haben dazu geführt, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 erneut geschrumpft ist. (Quellen: Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2025; ZDF heute "Deutschland im Griff der Rezession vom 15. Januar 2024) Im Jahr 2024 hat sich die ITK-Branche (Informationstechnologie und Telekommunikation) in Deutschland trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds positiv entwickelt. Die Umsätze in der ITK-Branche sind um 3,3 % auf 222,6 Milliarden Euro gestiegen (Quelle: Presseinformation der bitkom vom 9. Januar 2025). Ein wesentlicher Grund für dieses Wachstum war die anhaltend hohe Nachfrage nach digitalen Lösungen und Dienstleistungen. Wir gehen davon aus, dass viele Unternehmen weiterhin in IT-Infrastruktur und Software investiert haben, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Somit konnte trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit und der hohen Energiekosten die ITK-Branche durch ihre Innovationskraft und die steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen ein solides Wachstum verzeichnen. Wir konnten für 2024 die positive Entwicklung übertreffen und einen Umsatzwachstum von über 13% im Vergleich zum Jahr 2023 generieren. Auch unsere Kennzahl Umsatz pro Werktag hat sich deutlich verbessert und die Millionenmarke erstmals überstiegen. Unsere Liquidität war das ganze Jahr vollständig durch den eigenen Cash-Flow sowie unsere Kreditlinien gesichert, die wir nicht in Anspruch nehmen mussten. Aufgrund hoher Investitionen deutlich über denen des Jahres 2023 hat sich unser Bankbestand deutlich auf Mio. EUR 7,9 reduziert (Saldo aus Guthaben und Verbindlichkeiten). Aufgrund der bestehenden Kreditlinie sehen wir uns weiterhin als sicher aufgestellt an. Unser Personalaufwand hat sich gegenüber dem Jahr 2023 weiterhin etwas erhöht. Die Fluktuationsrate wird sich auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 bewegen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein ähnliches Ergebnis wie das des Jahres 2023. Für das Geschäftsjahr 2025 können wir nur eine Trendprognose abgeben, da sich unser Geschäft nur sehr ungenau über das Folgejahr hinaus planen lässt. Wir rechnen damit, dass wir die Gesamtleistung weiter, jedoch nur moderat erhöhen können. Unsere Vermögens, Finanz- und Ertragslage sehen wir als sicher an. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Grundsätzlich bestehen allgemeine Geschäftsrisiken aus getätigten Investitionen, der Integration von Akquisitionen, Währungsschwankungen und kurzfristigen konjunkturellen Entwicklungen. Die Risiken bedingen sich gegenseitig, daher ist die Darstellung nicht in einer Rangstufe erfolgt, sondern wir halten alle Risiken für gleichwertig. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine relativ konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Preiserhöhungen Verschiedene Faktoren haben einen Einfluss auf den Preis, den wir an unsere Kunden weitergeben müssen. So können Kursschwankungen unseren Einkauf beeinflussen und die Ware im Einkauf für uns teurer werden lassen, wir steuern hier jedoch bereits durch Devisengeschäfte dagegen. Darüber hinaus werden sich mögliche Zölle für den Einkauf unserer Ware aus China auswirken. Als Handelsunternehmen spielen Energiekosten für uns eine untergeordnete Rolle, jedoch wirken sich diese sowohl auf die Produktion als auch auf die Lieferkosten aus. Daher gehen wir mittelfristig von Preiserhöhungen für unsere Waren aus. Es besteht das Risiko, dass diese nicht an unsere Kunden weitergegeben werden können. Obsoleszenz Aktuell gehen wir davon aus, dass wir einen Technologiewandel im TK-Markt erwarten. Dies könnte dazu führen, dass wir Teile unseres Lagers nicht mehr zu Einkaufspreisen verkaufen könnten. Wir erwarten diesen Wandel jedoch nicht kurz- sondern mittelfristig und versuchen, unser Portfolio diesem Wandel anzupassen. Bedingt durch die überwiegend zentrierte Lagerhaltung besteht grundsätzlich das Risiko, dass durch Umwelteinflüsse ein Teil des Vorratsbestands untergeht. Wir sehen alle Risiken einzeln und insgesamt als nicht bestandsgefährdend an. 4.2 Chancen Die Digitalisierung in Deutschlands ist unseres Erachtens noch nicht beendet und bietet uns daher Chancen, da wir bezüglich einer weiter anhaltenden Nachfrage gut aufgestellt sind. Das erwartete weitere Wachstum im Markt im ITK-Bereich wird immer auch die Nachfrage nach Hardund Software nach sich ziehen. Als gut aufgestellter Distributor mit jahreslanger erfolgreicher Behauptung am Markt erachten wir die Entwicklung als für uns positiv. Wir haben uns als sicherer Geschäftspartner und Arbeitgeber am Markt etabliert und sehen unsere Chancen darin, uns einem sich ständig wandelnden Markt anzupassen. Quantifizierbare Chancen sehen wir darüber hinaus aktuell nicht. 4.3 Gesamtaussage Wir können keine konkret quantifizierbaren Risiken oder Chancen der zukünftigen Entwicklung, die für sich genommen oder im Zusammenwirken mit anderen Faktoren bestandsgefährdend oder entwicklungsbeeinträchtigend wirken könnten, erkennen.
Germering, 14. Februar 2025 gez. Wolfgang Marcus Bauer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ALLNET GMBH COMPUTERSYSTEME, GERMERINGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ALLNET GMBH COMPUTERSYSTEME, GERMERINGI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist mit Sitz in Germering beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 95992 im Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31.12.2023 wiederum die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss per 31.12.2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB (in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)) und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. II. Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Der Abschluss zum 31.12.2023 der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs und Bewertungsvorschriften der §§ 246 - 256 a HGB aufgestellt. Bei der Bewertung wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die angewendeten Gliederungs, Ansatz und Bewertungsgrundsätze des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten. AKTIVA Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden i. H. der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen. Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode; sie basieren auf üblichen Nutzungsdauern. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden zeitanteilig abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis EUR 250 werden direkt als Aufwand erfasst und bei einem Wert von über EUR 250 bis EUR 800 aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder einem ggf. niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Vorräte werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden mit einem gleitenden Durchschnittspreis ermittelt. Soweit erforderlich werden die Vorräte mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag unter Betrachtung der Gängigkeit sowie etwaiger niedrigerer Verkaufspreise angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs (EUROReferenzKurs) zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls erfasst. Bei Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt eine Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) zum Abschlussstichtag. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten oder dem gegebenenfalls niedrigeren beizulegen den Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Guthaben in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls und zum Abschlussstichtag umgerechnet. Für Ausgaben, welche Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, ist ein entsprechender Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz gebildet worden. PASSIVA Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs (EUROReferenzKurs) zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls erfasst. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt eine Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs (EUROReferenzKurs) zum Abschlussstichtag. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Bilanzerläuterungen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zu Bruttowerten, einschließlich der Abschreibungen, ist aus dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter und Geschäftsführer i. H. v. EUR 587.442,92 (Vj.: EUR 578.761,50). Zu den sonstigen Vermögensgegenständen ist folgender "DavonVermerk" anzubringen: davon aus Steuern: EUR 220.107,72 (Vj.: EUR 166.860,10) Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 51.129,18 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 2.082) und für Personalkosten (TEUR 771) sowie Rückstellungen für drohende Verluste aus jederzeit restrukturierungsfähigen Target Redemption Forwards zur Absicherung von Währungsrisiken durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in US-Dollar (TEUR 666). Die Drohverlustrückstellung wurde i. H. des voraussichtlichen Verpflichtungsüberschusses gebildet. Das Unternehmen verfügt zum Bilanzstichtag über folgende derivative Finanzinstrumente:
Es handelt sich um ein sogenanntes mark-to-market - Modell. Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal mit 1,0 % (Vj.: 1,0 %) vom Umsatz auf Basis der Erfahrungswerte vergangener Jahre angesetzt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i. H. v. EUR 120.203,15 durch Grundpfandrechte besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen i. H. v. EUR 6.740,17 (Vj.: EUR 9.206,30) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich überwiegend aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten (TEUR 1.094) zusammen. Zu den sonstigen Verbindlichkeiten ist folgender "DavonVermerk" anzubringen: davon aus Steuern: EUR 1.163.875,18 (Vj.: EUR 637.771,12) IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betreffen im Wesentlichen Erlöse aus Verkäufen von Netzwerk und Kommunikationsgeräten. Von den Umsatzerlösen entfallen 99,7 % auf den Tätigkeitsbereich Handel. Die übrigen 0,3 % entfallen auf sonstige Dienstleistungen. Von den Umsatzerlösen entfallen 82,6 % auf Umsätze mit Kunden im Inland. 11,7 % der Umsätze entfallen auf Geschäfte mit Kunden in der EU und 5,7 % der Umsätze werden mit Kunden im Drittland getätigt. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung von außergewöhnlicher Größenordnung i. H. v. TEUR 2.737, die im Zusammenhang mit der Auflösung der oben bereits erläuterten Drohverlustrückstellungen entstanden sind. Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen ist folgender "DavonVermerk" anzubringen: davon aus Währungsumrechnung: EUR 3.544.321,46 (Vj.: EUR 5.227.617,32) Zu den Personalaufwendungen ist folgender "DavonVermerk" anzubringen: davon für Altersversorgung: EUR 5.236,97 (Vj.: EUR 25.743,38) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Kosten aus Währungsaufwendungen i. H. v. TEUR 5.090, Kosten der Warenabgabe i. H. v. TEUR 1.707, Werbe und Reisekosten i. H. v. TEUR 1.254 sowie Kosten für Reparaturen und Instandhaltung i. H. v. TEUR 370. Zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist folgender "DavonVermerk" anzubringen: davon aus Währungsumrechnung: EUR 5.090.347,06 (Vj.: EUR 8.014.528,39) Der Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhaltet keine Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern (Vj.: EUR 3.733,00). Ferner beinhaltet der Posten periodenfremde Ertragsteueraufwendungen i. H. v. insgesamt EUR 3.358,14. VI. Sonstige Angaben Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Die Gesellschaft hält eine 50 %ige Beteiligung an der ALLDIS Computersystem GmbH, Germering. Das Eigenkapital der ALLDIS beläuft sich zum 31.12.2023, bei einem Jahresüberschuss i. H. v. EUR 334.905,02 auf EUR 2.860.687,87. Hinsichtlich der Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen gem. § 285 Nr. 11 HGB wird bei Unternehmen von ungeordneter Bedeutung für die Vermögens, Finanz und Ertragslage von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse Die ALLNET GmbH Computersysteme haftet mit Grundschulden i. H. v. insgesamt Mio. EUR 2,5 für fremde Verbindlichkeiten. Hiervon entfallen TEUR 50 als Sicherheit für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen. Die Gestellung der Sicherheiten wird marktüblich vergütet. Aus den aktuellen Erkenntnissen sowie aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre heraus ist mit einer tatsächlichen Inanspruchnahme der Grundschulden nicht zu rechnen. Prüfungshonorar: Das Honorar des Abschlussprüfers wird für das Geschäftsjahr 2023 voraussichtlich rd. TEUR 70 betragen. Ferner wurden vom Abschlussprüfer sonstige Leistungen i. H. v. TEUR 50 erbracht. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 116 Mitarbeiter (Vj.: 120) im Unternehmen eingestellt. Hiervon waren 114 Personen als Angestellte und 2 Personen als Aushilfe beschäftigt. Geschäftsführung Im gesamten Geschäftsjahr 2023 war als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer, Herr Wolfgang Marcus Bauer, Kaufmann, Germering, bestellt. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder der Gesellschaft wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene unbefristete Kredit an den Gesellschafter-Geschäftsführer beträgt zum Abschlussstichtag EUR 587.442,92 (Vj.: EUR 578.761,50). Der Kredit wird mit 1,5 % p. a. verzinst und ist durch Abtretung der Gewinnausschüttungsansprüche des Gesellschafter-Geschäftsführers besichert. Ergebnisverwendung Über die Verwendung des Bilanzgewinns zum 31.12.2023 beschließt die Gesellschafterversammlung. Ich schlage der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Germering, 14.02.2025 gez. Wolfgang Marcus Bauer, Geschäftsführer der ALLNET GmbH Computersysteme
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALLNET GmbH Computersysteme, Germering Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALLNET GmbH Computersysteme, Germering, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALLNET GmbH Computersysteme, Germering, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 14. Februar 2025 CAI
GmbH
Julia Zeider, Wirtschaftsprüfer |
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