Gubesch Engineering & Production GmbH

Bahnhofswald 2, 91448 Emskirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 16405
Eingetragen
12.10.2017
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Die Entwicklung und das Design von Kunststoffprodukten, die Kunststoffverarbeitung und der Handel mit den vorbezeichneten Gegenständen sowie mit Formen für Kunststoffprodukte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Werner Heindel
seit 1.7.2025
Geschäftsführer
Felix Stößel
seit 5.2.2024
Prokura
Prokura
Tanja Gubesch
seit 12.10.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

22.55% identifiziert77.45% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
22.55%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gubesch GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gubesch Engineering & Production GmbH

Emskirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Gubesch Engineering & Production GmbH

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Gubesch Engineering & Production GmbH hat ihren Geschäftssitz in D-91448 Emskirchen, sowie einen Standort in D-91459 Losaurach.

Zusammen mit der Gubesch Prototypes & Tools sowie der Gubesch Thermoforming vereint die Gubesch Group sämtliche Prozesse rund um die Kunststoffverarbeitung aus einer Hand.

Das Know-how liegt im Design, in der Entwicklung und der Produktion von Kunststoffteilen und Baugruppen für Automobil- und Unterhaltungselektronik, technischen Teilen für sonstige Konsumgüter sowie Oberflächenveredelung.

B. Wirtschaftsbericht

I. Branchenentwicklung

Einen realen Produktionsrückgang und Umsatz- und Gewinnrückgänge verzeichnet die Kunststoffverarbeitende Industrie in 2023. Der Gesamtumsatz der Kunststoffverarbeiter sank nach der Auswertung des Statistischen Bundesamtes um 6,26 % auf 72,55 Mrd. Euro. Gleichzeitig reduzierte sich der Materialverbrauch um 8,7 % bzw. um 1,3 Mio. Tonnen und sank auf 13,3 Mio. Tonnen.

Das Geschäftsklima in der Automobilindustrie ist nach Berichten des Verbands technische Kunststoff-Produkte e.V. (Marktbericht 4. Quartal 2023 vom 27.02.2024) seit Mitte des letzten Jahres negativ, dies kommt hauptsächlich durch die schlechte Geschäftserwartung in der Branche. Die Kapazitätsauslastung ggü. dem Vorjahreszeitraum ist kaum noch besser und der Produktionsindex inzwischen negativ.

Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist stark reduziert und die Verbrenner entwickeln sich auch wegen der ausgelaufenen Förderungen besser.

Die PKW-Produktion in Deutschland legte in 2023 ggü. dem Vorjahr deutlich zu und verzeichnete ein Wachstum von 18%. Der Vergleichszeitraum war noch geprägt durch Lieferengpässe bei den Vorprodukten.

Die Experten des VDA prognostizieren für das Jahr 2024 eine Seitwärtsbewegung der Pkw-Inlandsproduktion. Während für BEV (Batterie-Elektrofahrzeuge) ein Wachstum von 25% erwartet wird, müsste dies bei den übrigen Antriebsarten zu einer weiteren Reduktion um bis zu 7% der Volumina führen.

Auch die Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute sowie der Bundesregierung selbst geben kein Grund zur Zuversicht. So korrigierte das BMWK jüngst die BIP-Prognose für das Jahr 2024 von einst 1,3 % auf 0,2 % deutlich nach unten.

Neben den wirtschaftlichen Herausforderungen ist die Kunststoff- und Automobilbranche weiterhin stark mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt.

Die Vorgaben der EU zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 prägen von Jahr zu Jahr mehr die strategischen und operativen Maßnahmen und Ziele der Branche.

II. Umsatz - Auftragsentwicklung - Auftragslage

Die Gubesch Engineering & Production konnte in 2023 das Umsatzniveau des Vorjahres übertreffen, die Gesamtleistung war um 12% höher als 2022. Das geplante Leistungsvolumen von ca. T€ 43.700 konnte jedoch nicht erreicht werden.

Im Jahr 2023 ist bei der Gubesch Engineering & Production der Hauptanteil am Umsatzvolumen der klassischen Automobilzuliefererbranche zuzuordnen. Der restliche Umsatz verteilt sich auf die Branchen Electronics, Haushaltsgeräte, Maschinenbau, Medizintechnik und Sonstige.

Die Auftragslage in der Automobil-Produktion unterliegt aufgrund von mehrjährigen Serienlaufzeiten bei Automobil-Aufträgen grundsätzlich einem langfristigen Planungshorizont. Die anderen Bereiche haben dagegen mehr kurz- bis mittelfristige Aufträge.

III. Produktprogramm und Branchen

Die Firma Gubesch Engineering & Production bietet mit Unterstützung der Gubesch Group dem Kunden ein breites Spektrum an Dienstleistungen rund um den Kunststoff an. Und zwar von der ersten Idee bis hin zur Serienfertigung. Weitere ergänzende Dienstleistungen werden im Bedarfsfall von ausgewählten externen Partnern zugekauft. Die Produktionstechnologie basiert auf eigenen Kompetenzen im Gubesch Konzern in der Konstruktion und Fertigung der Formen sowie der Produktion von technischen Kunststoffteilen. Sie entspricht durch einen hohen Automatisierungsgrad modernster Technologie. Zur Sicherstellung einer fortschrittlichen Produktion werden regelmäßig Ersatz- oder Erweiterungsinvestitionen im Maschinenpark getätigt.

IV. Materialwirtschaft

Die Materialeinsatzquote der Gesamtfirma stieg im Vergleich zum Vorjahr. Mit den Hauptlieferanten werden Festpreise im Rahmen möglicher Zeithorizonte vereinbart. Das Beschaffungsrisiko wird dadurch reduziert. Durch die Zentralisierung von Einkauf und Beschaffung in der Gubesch Group wird ein professionelles und koordiniertes Risikomanagement bei der Materialbeschaffung gewährleistet.

V. Finanzierungsmaßnahmen und Investitionen

Der allgemeine Finanzierungsbedarf im Jahr 2023 wurde mit den Einnahmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, Betriebsmitteln und durch liquide Mittel innerhalb des Gubesch Konzerns gedeckt. Große Projekte werden direkt durch geeignete Projektkreditlinien und Projektdarlehen, Investitionen in Hard- und Software sowie Firmen-Pkw wurden über Leasing gegenfinanziert. Der Buchwert des Anlagevermögens liegt bei T€ 3.037, die jährlichen Leasingraten liegen bei T€ 729.

VI. Personal- und Sozialbereich

Die Gubesch Engineering & Production bildet die Berufe Verfahrensmechaniker (m/w/d), Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) und Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d) aus.

Um geeignetes Fachpersonal zu gewinnen, unterstützt das Unternehmen die Weiterbildung und Qualifizierung von Mitarbeitern.

Auf diese Weise soll unter anderem dem Facharbeiter- bzw. Ingenieurmangel vorgebeugt werden. Es werden weiterhin bei Bedarf Zeitarbeiter eingesetzt, um Produktionsspitzen abdecken zu können.

Der Altersdurchschnitt der Belegschaft liegt bei 44 Jahren. Die Regelarbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche bzw. für Produktionshelfer 37,5 Stunden pro Woche. Über Stundenkonten kann jedoch flexibel auf besondere Erfordernisse und auf Schwankungen bei der Auftragslage reagiert werden. Die Serienproduktion arbeitet im 3-Schichtbetrieb.

Die Aufwendungen für Fortbildungsmaßnahmen betrugen im Jahr 2023 T€ 31. Es wird Wert auf gezielte Weiterbildungsmaßnahmen gelegt und deren Ergebnis stets geprüft.

Die Krankheitsrate belief sich im Durchschnitt auf 8,4%.

VII. Zertifizierung

Gubesch Engineering & Production konnte im Jahr 2023 alle Zertifikate aufrechterhalten und ist somit nach ISO 14001:2015, ISO 50001, ISO 9001:2015 und IATF 16949:2016 sowie TISAX zertifiziert.

VIII. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist weiterhin von großer Bedeutung für die Gubesch Group. Im Wesentlichen wird dieser Bereich für die Gruppe vom Tech Center der Gubesch Prototypes & Tools GmbH wahrgenommen.

C. DARSTELLUNG DER LAGE DER GESELLSCHAFT

2023 2022 2021 2020 2019 2018
I. Vermögenslage
Bilanzsumme T€ 15.947 15.351 15.162 17.404 18.075 17.369
EK-Quote % 33,2 32,4 31,1 26,2 29,5 31,5
Anlagenintensität % 19,0 17,0 13,6 12,6 11,7 9,8
II. Finanzlage
Liquidität 3. Grades % 157,3 191,3 176,2 164,1 330,8 290,0
Anlagendeckungsgrad I % 174,5 190,6 228,1 207,1 252,9 321,2
Anlagendeckungsgrad II % 256,2 335,8 375,5 375,7 631,4 699,8
Cash Flow (DVFA/SG) T€ 724 631 536 -363 202 1.997
III. Ertragslage
Umsätze T€ 43,810 39.029 45.229 41.801 49.129 38.803
Jahresergebnis T€ 323 264 155 -777 -135 1.428
EK-Rendite (vor Steuern) % 8,0 5,3 3,3 -17,4 -2,6 37,3
Leasingaufwendungen T€ 729 754 748 745 628 703

Zur Steuerung des Unternehmens werden auch nichtfinanzielle Prozesskennzahlen (gemäß IATF 16949) bzw. Key Performance Indicator (KPI) verwendet.

Die Firma hat seit 2017 ein Stammkapital von T€ 500.

D. NACHTRAGSBERICHT

Für Erläuterungen zu Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung eingetreten sind, wird auf die Angaben im Anhang verwiesen.

E. GESCHÄFTSRISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Allgemeine wirtschaftliche Risiken

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Bewusst wird der Abhängigkeit von nur einer Branche entgegengewirkt.

Es besteht ein ausreichender Versicherungsschutz gegen Schäden am Betriebsvermögen, Kosten einer Betriebsunterbrechung, Schäden aus Haftungsverpflichtungen oder Rückrufkosten und gegen sonstige betriebsübliche Risiken.

Risiken aus Forderungsausfällen

Offene Forderungen werden durch ein laufendes Debitoren-Management überwacht. Teilweise sind Forderungen über Factoring vorfinanziert. Für diese Forderungen trägt der Factor das Delkredererisiko.

Dem branchenüblichen Ausfallrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungsposten Sorge getragen.

Risiken aus Währungsgeschäften

Risiken aus Währungsgeschäften bestehen derzeit nicht. Gubesch Engineering & Production verrechnet in Euro. Dies gilt auch für Produkte, die in Drittländer oder in EU-Länder außerhalb der Euro-Zone geliefert werden.

Risiken in der Struktur der Kunden

Eine grundsätzliche Abhängigkeit zu einem Kunden besteht nicht. Der größte Debitor ist aus dem Geschäftsbereich Automotive und liegt bei einem Umsatzanteil von 37%. Die 20 umsatzstärksten Debitoren hatten 2023 einen Anteil am Gesamtumsatz von 91%.

Risiken bei der Beschaffung

Eine Abhängigkeit von Lieferanten ist bei den Standardeinkaufsteilen bzw. -materialien nicht vorhanden. In der Branche existiert ein großes Angebot an Materialien, Normalien, Zubehörteilen und Zukaufteilen.

Ein Wechsel wäre jederzeit möglich, bedarf in vielen Fällen aber auch der Freigabe durch den jeweils betroffenen Kunden. Bei Material- und Lieferantenvorgaben von Kundenseite werden Preiserhöhungen der Materialbeschaffung durch Anpassungen des Verkaufspreises gesteuert.

Risiken der Liquidität

Die Gubesch Group betreibt ein taggenaues Cash-Management und eine rollierende Liquiditätsplanung. Investitionen und notwendige Erhöhungen von Betriebsmitteln werden bei Bedarf rechtzeitig gegenfinanziert. Investitionen müssen vor Durchführung einen standardisierten Prüfprozess durchlaufen. Die Planungen für 2024 und die Entwicklung der ersten Monate unterstreichen ebenfalls die ausreichend freie Liquiditätsverfügbarkeit der Firma.

Chancen der künftigen Entwicklung

Mit ihren Produkten und Dienstleistungen im Spritzguss- und Dekorgeschäft überzeugt die Gubesch Engineering & Production am Markt durch innovative und hochwertige Lösungen. Durch die erweiterten Angebotsmöglichkeiten im Firmenverbund, bietet die Gubesch Engineering & Production ihren Kunden einen erheblichen Mehrwert. Darüber hinaus ist das Unternehmen gleichzeitig in der Lage, seine Produkte zu attraktiven Konditionen im Seriengeschäft anzubieten. Mit der eigenen Entwicklungsabteilung kann die Gubesch Group stets Full-Service Leistungen anbieten und stets flexible Lösungen für Sonderthemen vorlegen. Zusätzlich wird hier das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert.

Diese Konstellation ist ein wichtiger Faktor in der zukünftigen Ausrichtung der Firma.

Gesamtbeurteilung Risiken

Die Risiken für die Gubesch Group sind vorbehaltlich der Risiken, die sich immer noch durch den Russland - Ukraine Konflikt ergeben, auch auf Grund des etablierten und gelebten Risikomanagements begrenzt. Vorhandene Risiken werden konsequent überwacht und mit Maßnahmen belegt, um sicherzustellen, dass sie den Fortbestand der Gubesch Group nicht gefährden.

F. PROGNOSEBERICHT

Die Bundesregierung rechnet in ihrer Wachstumsprognose für Deutschland mit einer Zunahme des BIP von 0,2 % für 2024.

Diese aktuelle Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen, u.a. die Stärkung der Investitionsdynamik durch das Wachstumschancengesetz, Abbau unnötiger Bürokratie, Unterstützung von Innovationen über die Stärkung der Forschungszulage, Fachkräfteeinwanderungsgesetz uvm.

Die EU-Kommission rechnet in Ihrer Pressemitteilung vom 15.02.2024 mit niedrigeren Wachstumsraten als 2023 vorausgesagt. Die Inflation dürfte in diesem Jahr ihren Abwärtstrend fortsetzen.

Die Kommission geht für 2024 nur noch von einem Wachstum von 0,9 % (statt 1,3 %) in der EU und 0,8 % (statt 1,2 %) im Euro-Raum aus.

Derweil dürfte die Inflationsrate in der EU 2024 von 6,3 % im Vorjahr auf 3,0 % sinken. 2025 wird ein weiterer Rückgang auf 2,5 % erwartet.

2023 wurde das Wachstum durch mehrere Faktoren gebremst, da die Kaufkraft der privaten Haushalte niedrig und die Zinsen hoch waren. In diesem Jahr dürfte die Wirtschaftstätigkeit in der EU jedoch allmählich wieder Fahrt aufnehmen. Geht die Inflation weiter zurück, steigen die Reallöhne. Gepaart mit einem krisenfesten Arbeitsmarkt dürfte dies dazu führen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher wieder mehr Geld ausgeben. Auch der Handel mit ausländischen Partnern dürfte sich nach einer sehr schwachen Entwicklung im vergangenen Jahr wieder normalisieren.

Die Geschäftsführung der Gubesch Engineering & Production GmbH hat die Prognosen für 2024 in ihre Planung mit einfließen lassen.

Zu Vorgängen von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung wird auf die Erläuterungen im Anhang verwiesen.

Die aktuellen Planungen der Gubesch Engineering & Production GmbH zeigen für 2024 gegenüber dem im Rahmen des Jahresabschlusses 2023 ermittelten Wert eine Erhöhung der Gesamtleistung.

Es wird aktuell mit einem Jahresüberschuss von rund T€ 200 gerechnet.

 

Emskirchen, den 31. März 2024 (ergänzt am 28. Juni 2024)

Gubesch Engineering & Production GmbH

Die Geschäftsführung

Werner Gubesch

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.037.246,83 2.610.823,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.029,96 10.147,35
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 16,00 26,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.013,96 10.120,96
II. Sachanlagen 3.031.216,87 2.600.676,23
1. technische Anlagen und Maschinen 1.491.572,14 628.776,96
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.477.544,73 1.197.456,87
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 62.100,00 774.442,40
B. Umlaufvermögen 12.858.300,55 12.595.747,15
I. Vorräte 6.814.128,12 8.283.758,61
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.076.923,33 4.229.870,24
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.031.303,09 1.668.480,01
a. - erhaltene Anzahlungen -75.500,00 -39.329,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.781.401,70 2.308.787,38
4. geleistete Anzahlungen 0,00 115.949,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.043.136,87 4.311.070,77
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.768.103,62 2.046.006,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.218.931,51 1.052.882,44
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.056.101,74 1.212.181,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.035,56 917,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.764,00 144.163,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.947.311,38 15.350.733,73

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.300.156,72 4.977.065,05
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 2.602.125,36 2.602.125,36
III. Gewinnvortrag 1.874.939,69 1.610.884,21
IV. Jahresüberschuss 323.091,67 264.055,48
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 0,00 409.631,10
C. Rückstellungen 2.320.511,00 2.139.300,00
1. Steuerrückstellungen 58.211,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 2.262.300,00 2.139.300,00
D. Verbindlichkeiten 8.326.643,66 7.824.737,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.229.179,93 4.033.333,60
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.995.628,86 1.511.541,15
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 990.859,30 246.411,21
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.110.975,57 2.033.451,62
davon aus Steuern 62.998,06 49.458,65
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.947.311,38 15.350.733,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.329.651,85 19.207.773,23
2. Personalaufwand 8.736.616,58 7.479.687,64
a) Löhne und Gehälter 7.209.111,54 6.172.332,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.527.505,04 1.307.354,80
davon für Altersversorgung 33.891,60 35.018,15
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.961.991,68 733.961,42
a) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.166.779,94 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.359.655,81 10.901.919,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.832,57 10.925,01
davon aus verbundenen Unternehmen 107.433,57 10.537,01
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 341.863,68 189.860,52
davon an verbundene Unternehmen 0,00 7.446,55
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 99.555,00 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 335.407,54 280.250,35
9. sonstige Steuern 12.315,87 16.194,87
10. Jahresüberschuss 323.091,67 264.055,48

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Gubesch Engineering & Production GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma Gubesch Engineering & Production GmbH mit Sitz in D-91448 Emskirchen ist im Handelsregister beim Amtsgericht Fürth unter der Registernummer HRB 16405 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gubesch Engineering & Production wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in dessen aktueller Fassung aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 266 und § 275 HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 246 Abs.1 S. 4 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 S. 1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt und gem. § 253 Abs. 3 S. 3, 4 HGB auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, aufgrund der branchenüblichen Nutzungsdauer, bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen beweglicher Wirtschaftsgüter werden linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden entsprechend der steuerlichen Vorschriften bilanziert. Dabei werden Zugänge im Einzelanschaffungspreis von € 250,00 bis € 800,00 im Berichtsjahr voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit Einstandspreisen oder niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag bewertet. Dem Bestandsrisiko aus der Ungängigkeit wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu aktivierungsfähigen Herstellungskosten bewertet (§ 255 Absatz 2 HGB). Soweit notwendig, wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert berücksichtigt.

Zinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zu Nominalbeträgen, ggf. nach Abzug von Einzelwertberichtigungen, bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben angesetzt, die vor dem Bilanzstichtag angefallen sind, aber erst nach dem Bilanzstichtag zu Aufwand führen.

Steuer- und sonstige Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Währungsumrechnung

Fremdwährungsgeschäfte werden - soweit vorhanden - mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Die Bewertung im Jahresabschluss wird gemäß § 256a HGB vorgenommen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Der aktivierte entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer ist durch die Art und voraussichtliche Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens begründet.

Im Berichtsjahr wurden Investitonszuschüsse in Höhe von T€ 431 (Vj. T€ 13) im Bereich der Technischen Anlagen und Maschinen sowie der Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung anschaffungskostenmindernd berücksichtigt. Bestehene Sonderposten wurden entsprechend verbraucht.

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2023 2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.768 (0) 2.046 (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.219 (0) 1.053 (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 1.056 (0) 1.212 (0)
6.043 (0) 4.311 (0)

In Klammern sind jeweils die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr angegeben.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um Pauschalwertberichtigungen (T€ 30) und Einzelwertberichtigungen (T€ 130) gekürzt.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen zum Bilanzstichtag T€ 2.254 (Vj. T€ 0).

Im Berichtszeitraum wurden bestimmte Forderungen von der Coface Finanz GmbH, Mainz (Factor) angekauft. Der Factoringvertrag ist vom 13.12.2017 und wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen. Das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Kunden wurde gemäß Vertrag vom Factor übernommen.

Angekaufte Forderungen werden vom Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen abgezogen. Die nicht angekauften Forderungen sind im Bestandswert enthalten. Das aus dem Factoring resultierende Kaufpreiseinbehaltskonto wurde im Berichtsjahr bei den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten u.a. Steuerforderungen (T€ 760).

Aktive Rechnungsabgrenzung

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 52) beinhaltet u.a. Einrichtungsgebühren für eine Unterstützungskasse (T€ 40), Fortbildungskosten (T€ 9) und Sonstiges (T€ 2).

Eigenkapital

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage wurde im Rahmen der Ausgliederung zur Neugründung in 2017 in Höhe von T€ 2.602 ermittelt.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Es sind keine Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in der Bilanz zu bilden.

Für nicht in der Bilanz ausgewiesene Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wird zum Bilanzstichtag der "Fehlbetrag des Kassenvermögens" mit T€ 1.150 angegeben (Art. 28 Abs. 2 EGHGB).

Die Sonstigen Rückstellungen werden für folgende Positionen gebildet:

2023
T€
2022
T€
Personalverpflichtungen für noch ausstehenden Urlaub/Überstunden 230 172
Gewährleistung/Kulanz 1.674 1.594
Abschluss und Prüfung 36 35
Archivierungskosten 18 18
Berufsgenossenschaft 51 48
Sonstige 253 272
2.262 2.139

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt. In Klammern sind jeweils die Vorjahreswerte angegeben.

Betrag davon mit einer Restlaufzeit Art der
T€ bis 1 Jahr
T€
1-5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.229 2.274 955 0 Sicherungsübereign./ Globalzession
(4.033) (2.142) (1.891) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.996 1.996 0 0 branchenübliche Eigentumsvorbehalte
(1.512) (1.512) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 991 991 0 0
-davon Gesellschafter T€ 0 (Vj. T€ 246) (246) (246) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.111 586 0 1.525
-davon aus Steuern T€ 63 (Vj. T€ 49) (2.034) (543) (0) (1.491)
-davon aus soz. Sicherheit T€ 1 (Vj. T€ 0)
8.327 5.847 955 1.525
(7.825) (4.443) (1.891) (1.491)

Auf Grund von Bürgschaften, Schuldbeitritten und Mitverpflichtungserklärungen für Kreditverträge bestehen für Gesellschaften im Konzern Haftungsverpflichtungen von insgesamt T€ 4.940 (Stichtagsvaluta der betroffenen Kreditbeanspruchungen). Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen in Höhe von T€ 764 p.a. (davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 558) und aus Leasingverträgen von T€ 545 (zahlbar in 2024) und T€ 1.253 (zahlbar 2025 bis 2028, für die vier Jahre gesamt).

IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen mit T€ 2.000 eine Kompensationszahlung eines Kunden, T€ 103 periodenfremde Erträge, T€ 75 Erträge aus Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen, T€ 32 sonstige betriebliche Erlöse, sowie T€ 49 verrechnete sonstige Sachbezüge.

Periodenfremde Aufwände und Erträge

Im Berichtsjahr fielen periodenfremden Aufwendungen mit T€ 118 und Erträge mit T€ 184 an.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen enthalten im Berichtsjahr nur planmäßige Abschreibungen.

Die Darstellung erfolgt im Anlagespiegel.

Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens

Aufgrund eines Projektabbruchs war eine Abschreibung auf Umlaufvermögen in Höhe von T€ 1.167 erforderlich. In Zusammenhang damit steht die Kompensationszahlung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen.

V. Sonstige Angaben

Zur Geschäftsführung ist bestellt:

Herr Werner Gubesch, staatliche geprüfter Maschinenbautechniker (bestellt mit Eintragung vom 13.8.2020)

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Wegen der Bezüge der Geschäftsführung wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

Arbeitnehmerzahl

Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, ohne Auszubildende) beträgt 265 (Vorjahr 242). Davon waren 189 (Vorjahr 165) gewerbliche Arbeitnehmer, 33 (Vorjahr 33) Angestellte und 43 (Vorjahr 44) Aushilfen.

Mutterunternehmen

Die Konzernobergesellschaft der Gubesch Engineering & Production GmbH ist die Gubesch GmbH & Co. KG, Langenzenn. Die Obergesellschaft stellt einen Konzernabschluss nach § 290 HGB auf, in den die Gubesch Engineering & Production GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Gubesch GmbH & Co. KG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB:

Es besteht weiterhin Unsicherheit auf die weitere Entwicklung des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die Folgen für die Weltwirtschaft sowie die Auswirkungen auf die Gubesch Group.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Emskirchen, den 31. März 2024 (ergänzt am 3.07.2024)

Gubesch Engineering & Production GmbH

Die Geschäftsführung

Werner Gubesch

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Gubesch Engineering & Production GmbH, Emskirchen

Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge/ Zuschüsse
Umbuchung
Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 532.355,00 0 472.382,11 0 59.972,89
2. Geschäfts- oder Firmenwert 61.600,00 0 0 0 61.600,00
593.955,00 0 472.382,11 0 121.572,89
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.231.276,53 686.434,61 969.748,02 * 774.442,40 2.722.405,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.290.467,66 518.817,30 1.231.823,55 * 0 4.577.461,41
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 774.442,40 62.100,00 0 -774.442,40 62.100,00
8.296.186,59 1.267.351,91 2.201.571,57 0 7.361.966,93
8.890.141,59 1.267.351,91 2.673.953,68 * 0 7.483.539,82
Stand am 01.01.2023
Zugänge Abgänge
Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 532.328,61 0 472.371,72 59.956,89
2. Geschäfts- oder Firmenwert 51.479,04 4.107,00 0 55.586,04
583.807,65 4.107,00 472.371,72 115.542,93
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.602.499,57 172.519,18 544.185,37 1.230.833,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.093.010,79 220.979,69 1.214.073,80 3.099.916,68
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
5.695.510,36 393.498,87 1.758.259,17 4.330.750,06
6.279.318,01 397.605,87 2.230.630,89 4.446.292,99
Buchwerte
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Stand am 31.12.2023
Stand am 01.01.2023
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
16 26,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert
6.013,96 10.120,96
II. Sachanlagen 6.029,96 10.147,35
1. Technische Anlagen und Maschinen
1.491.572,14 628.776,96
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.477.544,73 1.197.456,87
62.100,00 774.442,40
3.031.216,87 2.600.676,23
3.037.246,83 2.610.823,58

* enthält Investitionszuschüsse / Verrechnung Sonderposten in Höhe von € 431.190,63 (davon € 415.898,08 Technische Anlagen und Maschinen sowie € 12.292,55 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung)

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir weisen nach § 328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass der nachfolgende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gubesch Engineering & Production GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gubesch Engineering & Production GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gubesch Engineering & Production GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fürth, den 5. Juli 2024

DÜNKEL & KOLLEGEN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Florian Bletschacher, Wirtschaftsprüfer

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