GastroHero GmbH
Osterbönener Weg 1, 59077 Hamm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fred Klinkert-Bottin seit 1.10.2025 | Geschäftsführer |
Lorenz Reinhard Eckart Luhmann seit 28.11.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.90% | |
G*** P****** | 5.20% |
| 3.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GastroHero GmbHHolzwickedeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.20211. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die GastroHero GmbH ist im Versandhandel für Gastronomiebedarf und Gastronomietechnik tätig. Die Kern-Zielmärkte Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich werden jeweils durch lokal ansässige Tochterfirmen betreut. Exportmärkte werden durch die GastroHero GmbH direkt betreut. Die GastroHero GmbH übernimmt als Muttergesellschaft umfangreiche Aufgaben in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Logistik, IT & Development, Einkauf, Buchhaltung, Verwaltung und Service für die Tochtergesellschaften. Das in den Vorjahren erreichte kontinuierliche Wachstum der GastroHero GmbH konnte mit Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung im Geschäftsjahr 2020 nicht wie geplant fortgesetzt werden. Insbesondere führten die staatlich angeordnete zeitweise Schließung der Gastronomie und die Einschränkung sozialer Kontakte zu einem Einbruch der Nachfrage nach Artikeln für den Gastronomiebedarf. Die Corona-Pandemie hat auch das Jahr 2021 geprägt. Infolgedessen haben die Umsatzerlöse der GastroHero GmbH noch nicht wieder vollständig das Niveau von 2019 erreicht, sind aber nur noch 7,6% unter dem Vorkrisenjahr. Gemäß einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 070 vom 21. Februar 2022) setzte das Gastgewerbe in Deutschland real (preisbereinigt) 2,2% weniger um als im Jahr 2020 und liegt demzufolge auch noch unter dem Vorkrisenjahr 2019. Insgesamt konnte die GastroHero GmbH im Geschäftsjahr 2021 trotz schwieriger Marktbedingungen gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich wachsen. Der Umsatz konnte zum Vorjahr um 18,1% gesteigert werden und entspricht somit im Wesentlichen der Planaussage der zukünftigen Entwicklung für 2021. Das Ergebnis (TEUR -1.126) und das EBITDA (TEUR -588) fallen niedriger aus als im Vorjahr prognostiziert, was im Wesentlichen auf den Ausbau der eigenen Development-Ressourcen für weiteres strukturelles Wachstum zurückzuführen ist. Maßgeblicher Fokus der GastroHero GmbH im Geschäftsjahr lag unter anderem auf der noch besseren Sicherstellung der Lieferfähigkeit durch lokalen Bestandsaufbau bei gleichzeitig steigenden Bezugs- und Transportkosten. Unter diesen Prämissen ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf insgesamt zufrieden. Im Einklang mit der innerhalb der GastroHero Gruppe verfolgten Strategie der Vereinfachung von Unternehmensstrukturen, Effizienzsteigerungen und strukturellen Verschlankungen wurde die Tochtergesellschaft GastroHero Vertriebsgesellschaft mbH, Holzwickede, mit Wirkung zum 1. Januar 2021 auf die GastroHero GmbH aufwärts verschmolzen. 2. Kapitalstruktur Aktiva
Passiva
Die GastroHero GmbH verfolgt die Strategie, ihre Marktposition mit einer hohen Wachstumsdynamik und hohen Professionalität auszubauen. Um das nach Einschätzung der Geschäftsführung beträchtliche Potenzial des europäischen Marktes für Gastronomiebedarf und Gastronomietechnik optimal zu nutzen, wurde 2016 die strategische Entscheidung getroffen, den Gesellschafterkreis im Rahmen eines umfangreichen Auswahlverfahrens zu erweitern. Damit wurde im Jahre 2016 das Eigenkapital mit einer teilweisen Veräußerung von Geschäftsanteilen von TEUR 180 auf TEUR 247 erhöht. In diesem Zusammenhang erfolgte die Einlage einer Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 14.933, welche im Geschäftsjahr 2019 um weitere TEUR 440 auf TEUR 15.372 erhöht wurde. Im Vorjahr wurde das gezeichnete Kapital durch Erhöhung und mit einer weiteren teilweisen Veräußerung von Geschäftsanteilen von TEUR 248 auf TEUR 289 erhöht. In diesem Zusammenhang erfolgte eine weitere Einlage in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 2.959. Die Kapitalrücklage erhöhte sich entsprechend auf insgesamt TEUR 18.331. Diese Maßnahmen dienten zur Absicherung möglicher Folgen der Corona-Pandemie und als Basis für weiteres Wachstum in der Zukunft. Neben den bisher durchgeführten Investitionen zur Stärkung der langfristigen Wettbewerbsposition, vor allem in den Bereichen Technologie, Experten-Recruiting sowie Marktdurchdringung, spiegeln sich im aktuellen Verlustvortrag und dem sich daraus ergebenen Bilanzverlust in Höhe von TEUR 10.817 auch die Folgen der aus Sicht der Geschäftsführung noch nicht vollständig überwundenen Nachwirkungen der Corona-Pandemie im Berichtsjahr wider. Wesentliche Bewegung in der Kapitalstruktur betreffen den Bestandsaufbau des Warenbestandes im Vorratsvermögen (+ TEUR 5.063) zur Lieferfähigkeit mit korrespondierender Inanspruchnahme der Kreditlinie (+ TEUR 7.419). Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2021 TEUR 7.803 (Vorjahr: TEUR 8.929) und entspricht somit 25,5% (Vorjahr: 41,6%) der Bilanzsumme. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme liegt 2021 bei TEUR 30.617 (2020 TEUR 21.482). Hiervon entfallen 2021 25,4% (2020: 28,8%) auf das Anlagevermögen. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Berichtsjahr TEUR 2.249. Die Investitionen bestehen im Wesentlichen in technologischem Fortschritt. Hierbei handelt es sich um einen selbst erstellten Immateriellen Vermögensgegenstand (Software) mit dem sich die GastroHero GmbH deutlich skalierbarer und effizienter aufstellt. Die Finanzierung der Investitionen und des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgte im Rahmen der Nutzung der in 2020 verhandelten Rahmenkreditlinie. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR -4.749 resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Vorräte, der Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Salden gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Stichtag in Höhe von TEUR 11.357 (Vorjahr: TEUR 4.500). Weitere Informationen zu den Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel im Anhang zu entnehmen. 4. Ertragslage, finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2021 TEUR 65.588 und damit 18,1% mehr als im Vorjahr (2020: TEUR 55.520). Die Umsatzmarge im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von 41,6% ist im Vergleich zu 2020 mit 43,3% leicht rückläufig. Die absolute Zahl steigerte sich aufgrund der gestiegenen Umsätze von TEUR 24.028 im Geschäftsjahr 2020 auf TEUR 27.281 im Geschäftsjahr 2021. Die Personalkosten im Geschäftsjahr 2021 betrugen TEUR 7.996. Der deutliche Anstieg gegenüber TEUR 6.559 im Geschäftsjahr 2020 resultiert im Wesentlichen durch den signifikanten Ausbau des IT-Bereichs sowie durch die Erweiterung der Geschäftsleitung um einen CFO. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf TEUR 21.183 gestiegen von TEUR 18.468 im Geschäftsjahr 2020, maßgeblich durch umsatzvariable Frachtkosten und Werbekosten. Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 148 auf TEUR 337 im Geschäftsjahr 2021. Diese Steigerung basiert im wesentlich auf Abschreibungen auf Aktivierungen von immateriellen Vermögensgegenständen sowie der Anpassung der Abschreibungen von Computern, die nun innerhalb eines Jahres abgeschrieben werden. Der Jahresfehlbetrag lag im Berichtsjahr bei TEUR 1.126 (2020: TEUR 552). Die für die Steuerung der Gesellschaft betrachteten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind im Wesentlichen die Bestandskundentreue, die Liefertreue, sowie die Kundenzufriedenheit, welche sich im Jahresvergleich nach Einschätzung der Geschäftsführung am Durchschnitt der Vorjahre orientieren. Das Ergebnis berechnet sich wie folgt:
Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei
Die Umsatzrentabilität liegt bei
5. Zukünftige Entwicklung Die GastroHero Gruppe setzt als international agierendes Unternehmen auf die strategischen Säulen Product Leadership, Technology Leadership, Customer Leadership und Operational Excellence. Mit dem Ziel der Unternehmensgruppe, Marktführer im europäischen B2B-Gastronomie-Markt zu werden, liegt der Focus auf Kundenzufriedenheit. Die Vision der Gesellschaft ist es daher, "Customers most trusted brand for professional gastronomy equipment in Europe" zu werden. Im Jahr 2021 lag der wirtschaftliche Focus, unter den herausfordernden Bedingungen der Corona-Pandemie, das Geschäft weiter zu stabilisieren und parallel die Strukturen für das weitere Wachstum aufzubauen. Hierfür wurde SAP Business ByDesign als ERP-System zum 1. Juli 2021 eingeführt. Weiterhin hat man die Organisationsstrukturen vereinfacht und den IT-Entwicklungsbereich verstärkt. Für das Geschäftsjahr 2022 liegt die Zielsetzung der Geschäftsführung auch unter Berücksichtigung der sich abschwächenden Corona-Pandemie wieder auf Umsatzwachstum und Erweiterung der technologischen Ausstattung. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die GastroHero GmbH einen deutlichen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr auch unter Berücksichtigung der noch nicht vollständig überwundenen Corona-Pandemie und der neuen globalpolitischen Unsicherheiten aufgrund der Ukraine-Krise, sowie eine leicht positive EBITDA-Entwicklung bei entsprechend daraus resultierenden finanziellen Leistungsindikatoren sowie mindestens gleichbleibenden nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch aufgrund ihrer Zukunftsbezogenheit von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. 6. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung In der GastroHero GmbH findet ein kontinuierlicher strategischer und operativer Planungsprozess auf Quartalsebene statt. Der Erreichungsgrad der hierbei definierten Ziele wird durch ein Controlling-System sichergestellt. Das Unternehmen hat zur Steuerung der Kennwerte ein unternehmensweites BI-System implementiert, auf dessen Basis das Reporting- und Controlling kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die GastroHero GmbH hat aus Sicht der Geschäftsführung weder auf dem Absatz- noch auf dem Beschaffungsmarkt signifikante Abhängigkeitsrisiken. Die Kundenstruktur ist breit aufgestellt und auf dem Einkaufsmarkt werden die Vorteile des sich bietenden Weltmarktes konsequent genutzt. Durch ein breites Lieferantenspektrum können einzelne Produkte schnell von anderen Lieferanten bezogen werden. Erhebliche Beschaffungsrisiken sind daher derzeit nicht erkennbar. Es ist jedoch auf Grund der Entwicklung auf den Weltmärkten damit zu rechnen, dass die Beschaffungskosten durch steigende Rohstoff- und Transportkosten ansteigen werden. Aktuell gibt es nach Ansicht der Geschäftsführung keine direkten Risiken aus möglichen Änderungen von Währungskursen, da keine Waren in Fremdwährung bezogen werden. Nicht einschätzbar sind aktuell die weiteren Risiken aus den Auswirkungen des derzeit weltweit auftretenden COVID-19 Virus auf die allgemeine Wirtschaftslage und insbesondere auf das Gastgewerbe. Auf Basis der im Jahr 2020 umgesetzten Maßnahmen zur Liquiditätssicherung sieht die Geschäftsführung die Liquidität für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten ab Abschlussstichtag als gesichert an. Weitere Unsicherheit bringt zudem der Krieg in der Ukraine. Auch wenn die GastroHero GmbH weder Kunden noch Lieferanten in der Ukraine hat, so drohen die Folgen des Krieges auch das Geschäftsumfeld der GastroHero GmbH negativ zu beeinflussen. Im Rahmen einer Risikoprüfung wurden weitere potenzielle Unternehmens-Risiken analysiert. Das Unternehmen ist mit den üblichen Risiken in einem Handelsunternehmen (Beschaffungsrisiko, Währungsrisiko) konfrontiert. Durch ein zeitnahes Controlling und dezidierte Projektteams werden diese Risiken minimiert. Bestandsgefährdende und über die üblichen unternehmerischen Risiken hinausgehende Risiken sind aktuell nicht erkennbar.
Holzwickede, 30. März 2022 Jens Schütte Mark Baukmann Entwicklung des Anlagevermögens 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GastroHero GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GastroHero GmbH, Holzwickede, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GastroHero GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 30. Juni 2022 Ernst
& Young GmbH
Ruhl, Wirtschaftsprüferin Schmolders, Wirtschaftsprüfer ANHANG für das Geschäftsjahr 2021der GastroHero GmbH, HolzwickedeA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der GastroHero GmbH, Holzwickede, ist gemäß § 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit anderer Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 ist die GastroHero Vertriebsgesellschaft mbH, Holzwickede, auf die Gesellschaft verschmolzen worden. Der Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist von untergeordneter Bedeutung. B. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma GastroHero GmbH mit Sitz in Holzwickede im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter der Nummer HRB 8504 eingetragen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Devisenkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet sind. D. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände i.S.d. § 248 Abs. 2 HGB umfassen Personaleinzelkosten sowie angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 979. Forschungskosten sind nicht angefallen. Der Gesamtbetrag der bilanzierten selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.374 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Die Gesellschaft hat vor dem Hintergrund der Umstellung ihres ERP-Systems auf ein servicemodellbasiertes System ("Software as a Service") im Berichtsjahr Implementierungskosten für die Anpassung des Systems an die betrieblichen Erfordernisse ("Customizing") von insgesamt TEUR 944 (Vorjahr: TEUR 246) als entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstand im Anlagevermögen aktiviert. Der Gesamtbetrag wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Angaben zum Anteilsbesitz
3. Angaben zu den Vorräten Die Vorräte wurden zu den Anschaffungskosten bzw. zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Eine Wertberichtigung auf den Zeitwert zum Bilanzstichtag ist unterblieben, da in der Altersstruktur der bevorrateten Waren keine Wertminderung zu erkennen ist. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte am Bilanzstichtag zur Absicherung einer bestehenden Kreditlinie und eines Kredites sicherungsübereignet. 4. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht vorhanden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verrechnungskonten aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 5. Angaben zum Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag angesetzt. 6. Angaben zu den Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 7. Angaben zu den Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr waren zum Bilanzstichtag nicht zu berücksichtigen. Die Vortragswerte des Rückstellungsspiegels enthalten einen aus der mit Wirkung zum 1. Januar 2021 erfolgten Verschmelzung mit der GastroHero Vertriebsgesellschaft mbH resultierenden Gesamtbetrag von TEUR 2. Rückstellungsspiegel:
8. Angaben zu den Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine typisch stille Beteiligung der Kapitalbeteiligungsgesellschaft für die mittelständische Wirtschaft in NRW mbH -KBG-, Neuss, in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 50) enthalten. Gemäß Vertrag wurde eine Nachrangabrede i.S. des § 39 (2) InsO getroffen. Im Verhältnis zu Forderungen der Gesellschafter, die auf gleicher Rangstelle stehen, gehen die Ansprüche der KBG vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern umfassten von den Gesellschaftern gewährte Darlehen, die im Berichtsjahr vollständig getilgt wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.715 (Vorjahr: TEUR 33) beinhalten laufende Verrechnungskonten der GastroHeld AG (CH) und der GastroHero Sarl, (F) und betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeitenspiegel:
Geleistete Anzahlungen mit einem Gesamtbetrag von TEUR 450 (Vj. TEUR 500) auf Vorräte werden anders als im Vorjahr nicht innerhalb der Bilanzposition "Geleistete Anzahlungen" innerhalb des Vorratsvermögens ausgewiesen, sondern mit dem zugehörigen Kreditor innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgerechnet. 9. Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für einen Zeitraum von 5 Jahren bis zum 31.12.2026 belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.624 (Vorjahr: TEUR 1.997). Diese teilen sich auf in sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 176 sowie sonstige finanzielle Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.448. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse ergeben sich aus dem Vertrieb von Gastronomiebedarf und Gastronomie-Großküchentechnik. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach Regionen:
Aktivierte Eigenleistungen Die aktivierten Eigenleistungen beinhalten Programmieraufwand und betreffen im Wesentlichen die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 453.805,77 (Vorjahr: EUR 430.170,41) beinhalten Erträge aus der Verrechnung von Sachbezügen in Höhe von EUR 144.166,67, Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR 42.054,27, Erträge aus der Erstattung beschädigter Waren in Höhe von EUR 15.865,95, Erträge aus der Überbrückungshilfe III in Höhe von EUR 171.916,57 sowie geringfügige Erträge wie Mahngebühren, Weiterberechnung von Aufwendungen an Dritte. Weiterhin beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge solche aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 12.476,70 (Vorjahr: EUR 88.673,89). Diese resultieren vor allem aus den Handelsbeziehungen mit der Schweiz. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 126.059,09 (Vorjahr: EUR 71.713,95) enthalten. Diese stehen vor allem im Zusammenhang mit den Geschäftsbeziehungen in der Schweiz. Zudem ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Verschmelzungsverlust in Höhe von EUR 179.861,59 aus der Verschmelzung der GastroHero Vertriebsgesellschaft mbH auf die GastroHero GmbH enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 197.553,16 (Vorjahr: EUR 205.227,47) beinhalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen und Bereitstellungsprovision für die Inanspruchnahme/Bereitstellung einer Kreditlinie (EUR 113.984,96). Weiterhin sind in den Zinsaufwendungen Zinsen für ein KfW-Darlehen (EUR 54.485,16) enthalten. F. Sonstige Angaben 1. Zur Geschäftsführung der GastroHero GmbH waren im Jahr 2021 bestellt:
2. Der Gesamtbetrag i.S.d. § 285 Nr. 9 HGB beträgt für das Geschäftsjahr TEUR 711. 3. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen (31,9 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Passive latente Steuern in Höhe von TEUR 440 (Vorjahr: TEUR 0) resultieren aus der Aktivierung eines selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstandes. Diesen stehen mindestens in gleicher Höhe aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge der GastroHero GmbH gegenüber, so dass sich hier keine bilanziellen Auswirkungen ergeben. Das Wahlrecht, einen Überhang aktiver latenter Steuern in der Bilanz anzusetzen, wird nicht ausgeübt. 4. Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden zu marktüblichen Konditionen durchgeführt. 5. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 140 Mitarbeiter (Vorjahr: 139). 6. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers kann dem Konzernabschluss der GastroHero GmbH entnommen werden. 7. Die Gesellschaft hat für ihre Tochtergesellschaft, die Gastparo GmbH & Co. KG, Werl, eine Patronatserklärung abgegeben. Diese erklärt im Zusammenhang mit der zentralen Unternehmenssteuerung durch die GastroHero GmbH und im Falle einer bilanziellen Überschuldung, dass die GastroHero GmbH ihren Einfluss auf die Weise geltend macht, dass die Tochtergesellschaft ihre bestehenden und künftigen Verpflichtungen pünktlich und vollständig erbringen kann. Aufgrund der zentralen Unternehmenssteuerung durch die GastroHero GmbH und der prognostizierten Geschäftsentwicklungen sind aus der Patronatserklärung keine Risiken erkennbar. 8. Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 26. März 2021 sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung vom 26. März 2021 und der Gesellschafterversammlungen der übertragenden Rechtsträger vom 26. März 2021 mit der GastroHero Vertriebsgesellschaft mbH, Holzwickede, (Amtsgericht Hamm HRB 9214) mit Wirkung zum 1. Januar 2021 verschmolzen. 9. Die Gesellschaft bietet ihren gewerblichen Kunden vornehmlich im Online-Handel u.a. die Zahlungsart "Rechnung" mit einem Zahlungsziel von bis zu 30 Tagen an. Um das Risiko möglicher Forderungsausfälle zu minimieren, verkauft die Gesellschaft im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit regelmäßig Forderungen an Factoring Gesellschaften. Hierbei handelt es sich um sog. "echtes Factoring", d.h., die Forderungen sind an die Factoring-Gesellschaften abgetreten und mindern mit dem sofortigen Ausgleich der Rechnungsbeträge durch die Factoring-Gesellschaften entsprechend den Forderungsbestand. Risiken sind im Zusammenhang mit dem Verkauf von Forderungen nicht erkennbar. Ein Vorteil ergibt sich hingegen durch die Optimierung der Liquiditäts-Situation, da die Laufzeiten der Forderungen durch die gewährten Zahlungsziele bei einer geringen Verzinsung durch die Factoring-Gesellschaften getragen werden. 10. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. 11. Seit Februar 2022 führt Russland einen Krieg in der Ukraine. Auch wenn die GastroHero GmbH weder Kunden noch Lieferanten in der Ukraine hat, so drohen die Folgen des Krieges auch das Geschäftsumfeld der GastroHero GmbH negativ zu beeinflussen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten. 12. Die GastroHero GmbH stellt einen Konzernabschluss gem. § 290 ff. HGB für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Holzwickede, 30. März 2022 GastroHero GmbH Mark Baukmann, Geschäftsführer Jens Schütte, Geschäftsführer Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
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