Herstellung von Sportgeräten
Reimann GmbH
Erftstraße 73, 41238 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Kreutzer seit 5.4.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reimann GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Reimann GmbH, Mönchengladbach1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Gegenstand unseres Unternehmens ist die Erstellung von Stahlkonstruktionen, Durchführung von Industriereparaturarbeiten und Fabrikumzügen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Wir sind in diesem Geschäft international tätig mit einem stetigen Ausbau im Bereich der Ofensanierung. Strategie Die Gesellschaft verfolgt die Strategie des profitablen und weitgehend organischen Wachstums, basierend auf einer soliden Finanzpolitik. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer anhand von wesentlichen finanziellen Kennzahlen wie z.B. dem Umsatzwachstum und der EBIT-Marge gesteuert. Die Zielwerte für das Unternehmen orientieren sich an mehreren Vergleichsindikatoren wie z.B. der Markt- und Wettbewerbsentwicklung. Umwelt Nachhaltiges Wirtschaften ist fester Bestandteil des unternehmerischen Handelns des Unternehmens. Ziel ist es hierbei, den Ressourcenverbrauch zu minimieren, die Umweltbelastungen zu reduzieren und im Ergebnis maximale Synergien im Bereich der Ressourceneffizienz zu erzielen. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wurde durch die zunehmende Inflation (teilweise 8 bis 9 %, später bei 4,5 %) und die ökonomische Instabilität wichtiger internationaler Partner geprägt. Darüber hinaus sind verstärkte geopolitische Unsicherheiten infolge militärischer Konflikte und herausfordernde Finanzierungsbedingungen zu spüren, was unmittelbare Auswirkungen auf die ohnehin angespannten Lieferketten hatte und zusätzlich die globalen Energie- und Rohstoffmärkte unter Druck gesetzt, woraufhin die Energiepreise und insbesondere die Gaspreise stark anstiegen und letztlich auf einem hohen Niveau stabil blieben. Aufgrund dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die gesamtwirtschaftliche Situation verunsicherte Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Demzufolge sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,3 Prozent (kalenderbereinigt betrug der Wirtschaftsrückgang 0,1 Prozent). Die Wirtschaftsleistung des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ging im Jahr 2023 um 2,0 Prozent zurück. Insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ausmacht, verzeichnete auch preisbereinigt einen Rückgang um 0,4 Prozent. Gerade energieintensive Branchen, wie die Chemie- und die Metallindustrie mussten erneut Rückgänge bei Produktion und Wertschöpfung hinnehmen. Im Dienstleistungssektor war hingegen ein wirtschaftlicher Aufschwung zu beobachten, der die Konjunktur im Jahr 2023 stützte. (Quelle:https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023) 3. Geschäftsverlauf Auch unsere Firma hatte im Geschäftsjahr 2023 weiterhin insbesondere mit steigenden Energiepreisen und daraus resultierender zurückhaltender Auftragslage zu kämpfen. Wir haben flexibel durch Prozessoptimierung, die Optimierung der Energieversorgung, Erweiterung unserer Kapazitäten sowie des Angebotsspektrums eine kontinuierlich positive Geschäftsentwicklung erreicht. Daher sind wir trotzdem sehr zufrieden mit dem Ergebnis 2023, auch im Vergleich zur Planung. Unser Unternehmen verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzeinbruch von 21,4% bzw. 3,3 Mio. €. Der Materialaufwand (inkl. Bestandsveränderungen) ist von 7,4 Mio. € in 2022 auf 6,3 Mio. € in 2023 gesunken. Dadurch verringerte sich der Rohertrag von 8,0 Mio. € auf 7,7 Mio. €, was einer Minderung um 4,4 % entspricht. Bei konstantem Personalbestand, im Durchschnitt 53 Arbeitnehmer, blieben die Kosten für Löhne und Gehälter mit 3,4 Mio. € und die Aufwendungen für soziale Abgaben mit 598T € konstant. Darüber hinaus wurden € 47.000,00 an Inflationsprämie an die Mitarbeiter ausgezahlt. Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich um rd. 347 T € auf einen Betrag von 1,02 Mio. € (Vorjahr: 1,46 T €). Der Jahresüberschuss verminderte sich um 347 T € auf 1,02 Mio. €. 4. Darstellung der Lage 4.1. Ertragslage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor stabil. Die verhaltenere Auftragslage spiegelt sich jedoch in den Kennzahlen wieder. Für 2023 ergeben sich folgende Kennzahlen zur Ertragslage:
4.2 Finanzlage Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Geschäftsjahr 2023 beträgt die Quote der flüssigen Mittel 42% (im Vorjahr 32%). Die nachstehend dargestellte Kapitalflussrechnung erläutert die Herkunft und die Verwendung von Finanzierungsmitteln und zeigt die sich aus der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergebende finanzielle Leistungsfähigkeit der Unternehmung.
5. Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert:
Im Jahr 2023 haben wir neben der Investition in ein neues Unternehmen im Rahmen eines Asset Deals weiter in die Erneuerung unserer Maschinen investiert sowie zur Energieoptimierung eine zweite Photovoltaikanlage installiert. Darüber hinaus haben wir in ein Wertpapierdepot investiert.
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf rund 7,2 Mio. EUR. 6. Chancen- und Risikobericht Im Zuge der Geschäftstätigkeit begegnet die Gesellschaft verschiedenen Risiken und Chancen. Um die untrennbar mit unternehmerischen Handeln verbunden Risiken frühzeitig identifizieren, kontrollieren und rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können, ist die Geschäftsleitung aufgrund der überschaubaren Strukturen in sämtliche wesentlichen Entscheidungen und Prozesse einbezogen. Durch gezielten Ausbau der Ofensanierung und Kunden- und Auftragsakquisition auch international wird die Marktstellung stabilisiert. Zum 01.05.2023 hat die Reimann GmbH ein Unternehmen aus dem Bereich der Metallverarbeitung übernommen und im Rahmen dieser Akquisition den operativen Betrieb des Unternehmens, die insgesamt 12 Mitarbeiter sowie eine Produktionsfläche von ca. 800m2 plus Lagerfläche übernommen. Dadurch konnte ein weiterer Kundenstamm generiert werden. Angesichts einer Vielzahl an Herausforderungen ist technischer Fortschritt grundlegend für die Wettbewerbsfähigkeit und Auftragsgenerierung am Markt. Aufgrund der guten Liquiditätslage sind keine Engpässe zu erwarten. Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf die Investition in Effizienzsteigerungsmaßnahmen. Bereits im Jahr 2023 haben wir in die Erweiterung unseres Maschinenparks investiert und konnten so für eine Verbesserung unserer Produktionskapazität steigern und unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Aufgrund konsequent verfolgter Ziele insbesondere im Bereich Energieeffizienz und der Investition in wettbewerbsfähige Technologien, gehen wir davon aus, dass der wirtschaftliche Erfolg in den nächsten Jahren gewährleistet werden kann. Die Risiken liegen insbesondere in der Volatilität der Rohstoffpreise, der Energiepreise, der Mitarbeitergewinnung und der vereinzelten Abhängigkeit von Großaufträgen. Sonstige weitere wesentliche Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Unser Ziel bleibt es daher, unsere Marktsituation zu sichern und insbesondere im Bereich der Ofensanierungen auszubauen und damit den Unternehmenserfolg planmäßig und nachhaltig auszubauen. 7. Prognosebericht Als energieintensiver Betrieb haben insbesondere die steigenden Energiepreise zu einer zurückhaltenden Auftragslage in 2023 geführt, insbesondere bei kleineren Kunden und Gemeinden. Trotzdem konnten wir mehrere Großaufträge auch international im Bereich der Ofensanierung generieren. Die Auftragslage war auch in 2024 zeitweise verhalten aber zufriedenstellend. In 2024 konnte laut den vorläufigen Zahlen aufgrund des gesamtwirtschaftlichen Abwärtstrends zwar eine leichte Umsatzsteigerung jedoch ein im Vergleich zu 2023 geringeres Ergebnis erwirtschaftet werden, dass sich aber immer noch auf einem hohen stabilen Niveau befindet. Auch das Jahr 2025 startet im ersten Monat zurückhaltend. Die Auftragslage ist jedoch stabil und noch im Januar konnte ein bedeutender Auftrag zur Herstellung eines weltweit ersten elektrisch beheizten Stoßofens in der Schweiz gewonnen werden, der im weiteren Verlauf des Jahres 2025 für eine gute Auslastung sorgt. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir daher einen stabilen und mit dem Jahr 2023 vergleichbaren Jahresumsatz sowie ein vergleichbares Ergebnis. 8. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 waren - mit Ausnahme der dargestellten Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens hat sich auch in 2024 stabil entwickelt, so dass im Jahr 2024 eine große Investition in die Zukunft des Unternehmens möglich war. Auf der ALUMINIUM 2024 in Düsseldorf wurde die hochmoderne TRUMPF-Laserschneidanlage TruLaser 3040 fiber vorgestellt, die die bisherige Laserschneidanlage aus dem Jahr 2012 ersetzt und eine bedeutende Erweiterung der Produktionskapazitäten darstellt. Der Produktionsstart war Anfang Februar 2025. Das Auftragsverhalten der Kunden ist volatil. Im Augenblick arbeiten wir an einer Anfrage für eine Ofensanierung in Belgien, die gemeinsam mit dem Auftrag in der Schweiz unsere Auslastung für 2025 sichert. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Reimann GmbH zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die folgenden Erläuterungen umfassen die Angaben, die von mittelgroßen Kapitalgesellschaften in den neben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnungen aufzustellenden Anhang aufzunehmen sind. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 II HGB. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Nummer HRB 4889 eingetragen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € wurden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Der Warenbestand wurde durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt. Die Bewertung der Waren erfolgte mit einem gleitenden Durchschnittspreis. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit den anteiligen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerforderungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie die Steuern, die aufgrund von Berechnungen in Höhe der voraussichtlich anfallenden Belastungen für das aktuelle Geschäftsjahr anfallen. Forderungen in Fremdwährung wurden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs angesetzt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und sind unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der Ausweis der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt nach den Bestimmungen des § 250 Abs. 1 und 3 HGB. Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwenigen Rückzahlungs- bez. Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Die Vorräte weisen unter den unfertigen Leistungen mit 2.808.510 € (VJ 880.845 €) alle begonnen aber noch nicht abgeschlossenen Aufträge aus. Die fertigen Erzeugnisse i. H. v. 525.598 € (VJ 665.892 €) betreffen den Warenbestand an Roh-Hilfs- und Betriebsstoffen. Überwiegend handelt es sich dabei um Bleche unterschiedlicher Größen. Die erhaltenen Anzahlungen i. H. v. 3.334.457 wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben i. H. v. 29.642 € (VJ 22.062 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Hierbei handelt es sich um Forderungen gegen Personal i. H. v. 17.830 € aus Mitarbeiterdarlehen und Kautionen i.H. v. 11.812 €. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände enthalten u.a. Steuerforderungen 493.985 €, Vorsteuern im Folgejahr abziehbar i. H. v. 13.253 € und Guthaben bei Kreditoren i. H. v. 20.641 €. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen 69 T€ und beinhalten im Wesentlichen Wartungsverträge von Maschinen im Anlagevermögen und Versicherungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Kosten für noch ausstehenden Urlaub der Mitarbeiter 32 T€, Tantiemen 265 T€, Gewährleistungen 48 T€ und Kosten für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 28 T€. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten im Berichtsjahr stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 272.121 € und aus Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt 116.412 €. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz erscheinen, belaufen sich am Bilanzstichtag auf 425.983 € (Vorjahr 387.367€). Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Bezüglich der Angabepflicht gemäß § 285 Nr. 4 HGB (Aufgliederung der Umsatzerlöse) machen wir vom Wahlrecht nach § 288 Satz 2 HGB Gebrauch. In den Zinsaufwendungen sind Zinsen für langfristige Verbindlichkeiten i. H. v. 1.042 € (Vorjahr: 1.891 €) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von 244.026 € auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag und i. H. v. 272.445 € auf die Gewerbesteuer für das laufende Jahr. Ergebnisverwendung Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresüberschuss i. H. v. 1.026.272,13 € (VJ 1.466.178 €) ausgewiesen, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 10 Angestellte (im Vorjahr 10) und 43 gewerbliche Arbeitnehmer (im Vorjahr 43) Mitarbeiter. Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft ist Jürgen Kreutzer, Schlosser, Mönchengladbach. Hinsichtlich der Bezüge des Geschäftsführers ist von der Schutzklausel nach § 286 IV HGB Gebrauch gemacht worden. Nachtragsbericht Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. sonstige Berichtsbestandteilegez.
Mönchengladbach, 14.04.2025 gez. Jürgen Kreutzer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 14.04.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Reimann GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reimann GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reimann GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer sind. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche Falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internem Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.
Aachen, 14. April 2025 REVISCON
GMBH
Dipl.-Kfm. Thomas Frings, Wirtschaftsprüfer |
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