Vecoplan AG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Dr. Guckert seit 20.2.2026 | Vorstandsmitglied |
Heinz Eric Jaschke seit 18.12.2025 | Vorstandsmitglied |
Stefan Maschel seit 17.10.2025 | Prokura |
Thomas Friedemann Sturm seit 17.10.2025 | Prokura |
Nils Ulbrich seit 17.10.2025 | Prokura |
Daniel Dittmann seit 17.10.2025 | Prokura |
Daniel Kessler seit 27.2.2024 | Prokura |
Thilo Bußmann seit 25.9.2023 | Prokura |
Jochen Pfeil seit 15.6.2020 | Prokura |
Martina Schmidt seit 3.2.2018 | Prokura |
Dirk Müller seit 27.2.2014 | Prokura |
Bernard Kemper seit 3.12.2009 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Vecoplan FuelTrack GmbHAufgelöst | 49.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vecoplan AGBad MarienbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31. Dezember 2014der Vecoplan AG, Bad MarienbergAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014der Vecoplan AG, Bad Marienberg
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014der Vecoplan AG, Bad Marienberg
Anhang 2014Vecoplan AG
1. AllgemeinesDer Jahresabschluss der Vecoplan AG, Bad Marienberg, zum 31. Dezember 2014 ist entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Regelungen der Satzung und nach den Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist als Vecoplan AG beim Amtsgericht Montabaur unter der Handelsregister-Nr. 20841 eingetragen. Gesellschafterin der Vecoplan AG ist die Firma M.A.X. Automation AG, Düsseldorf zu 100 %. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2014 eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten, vermindert um nutzungsbedingte lineare und degressive Abschreibungen, bewertet. Seit dem 1. Januar 1997 werden alle Zugänge im Anlagevermögen linear abgeschrieben. Bei dem beweglichen Sachanlagevermögen erfolgt bei Neuzugängen die Abschreibung ab dem Zugangsmonat. Entwicklungskosten für neu entwickelte Produkte, zu denen Untersuchungen zur technischen Realisierbarkeit sowie zur Vermarktbarkeit vorliegen, werden mit den direkt und indirekt zurechenbaren Herstellungskosten aktiviert, soweit eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich und sowohl die technische Realisierbarkeit als auch die Vermarktung der neu entwickelten Produkte sichergestellt sind. Die Entwicklungstätigkeit muss ferner mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu künftigen Finanzmittelzuflüssen führen; Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Die planmäßige Abschreibung erfolgt auf der Grundlage der geplanten technischen Nutzungsdauer der Produkte. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Geringwertige Anlagegüter (zwischen EUR 150 und EUR 1.000) werden im Jahr des Zuganges gepoolt aktiviert und unabhängig vom Zeitpunkt des Zuganges zu einem Fünftel per anno abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ermittlung der beizulegenden Werte basiert auf den für die jeweiligen Unternehmen vorliegenden von dem Aufsichtsrat genehmigten Planungen. Den in die Planung sowie die Bewertung einfließenden Werten liegen zahlreiche Schätzungen und Annahmen zu Grunde, die von den tatsächlichen Gegebenheiten abweichen könnten. Die Unternehmensbewertung wurde nach dem so genannten DCF-Verfahren vorgenommen (WACC-Ansatz). Dieser lag eine Detailplanungsphase (3 Jahre) und einer ewigen Rente zugrunde. Der vermögensabhängige Diskontierungszinssatz beträgt zwischen 2,94 % und 6,83 %. Dieser Zins wurde unter Berücksichtigung eines Basiszinssatzes von 1,75 % (Vorjahr 2,75 %), einer Marktrisikoprämie von 6,00 % (Vorjahr 5,50%) sowie einem Beta-Faktor - abgeleitet von der börsennotierten Muttergesellschaft - von 0,89 (Vorjahr 0,99) ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse beinhalten auch die Erzeugnisse für Projekte und werden mit den Herstellungskosten bewertet, in denen die notwendigen Gemeinkosten und die Abschreibungen berücksichtigt sind; Abschläge für Skonti und Alter der Produkte werden vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten auf der Aktivseite abgesetzt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 2 S 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von 2,80 % abgezinst. Rückstellungen für künftige Ausgleichsansprüche der Handelsvertreter werden gebildet, sobald die Beendigung des Vertretervertrags bekannt wird. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt grundsätzlich zum Devisenkurs des Abschlussstichtages, teilweise zu Sicherungskursen. Das Niederst-/Höchstwertprinzip wurde bei Restlaufzeiten von über einem Jahr beachtet. 3. Angaben zu bestimmten Bilanzpositionen sowie zur Gewinn- & VerlustrechnungDie Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Unter der Position "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" sind nach § 248 Abs. 2 S. 1 HGB Entwicklungskosten aktiviert. Der Gesamtbetrag der Aufwendungen für Entwicklungen belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 583 (VJ TEUR 1.058). Im Berichtsjahr wurden TEUR 431 (VJ 204) aktiviert. Unter der Position "Grundstücke und Bauten" sind die Geschäfts- und Betriebsgebäude auf eigenen Grundstücken mit den dazugehörigen Außenanlagen erfasst. Das übrige Sachanlagevermögen umfasst überwiegend Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Angaben zum Anteilsbesitz
1) Anteile werden von Vecoplan Holding Corp.
gehalten
Die Jahresabschlüsse der ausländischen Tochterunternehmen wurden mittels der modifizierten Stichtagskursmethode umgerechnet. Aus den Unternehmensbewertungen der Beteiligungen ergaben sich folgende Wertberichtigungen nach § 253 Abs.3 Satz 4 HGB: die Ausleihung an die Vecoplan Ltd. wurde um TEUR 850 auf TEUR 332 wertberichtigt. Zudem wurde die Ausleihung an Vecoplan Iberica um TEUR 500 auf TEUR 1.000 wertberichtigt. Die Gesellschaft sieht weiterhin strategische Potentiale in den genannten Gesellschaften. Für die WasteTec GmbH ergeben sich keine Hinweise auf eine dauernde Wertminderung. In die Bewertung der WasteTec GmbH wurden entsprechend IDW RS HFA 10 Synergieeffekte einbezogen, die bei der Vecoplan AG anfallen. Der langfristige Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt TEUR 253 (Vorjahr TEUR 303). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 6.277 (Vorjahr TEUR 9.535) die Vecoplan LLC, Archdale, North Carolina, USA, die Vecoplan Iberica S.L., Mungia-Biskaia, Spanien, in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr TEUR 534) aus Liefer- und Leistungsverkehr, sowie in Höhe von TEUR 3.456 (Vorjahr TEUR 646) die Vecoplan Holding, Wilmington, Delaware, USA. Die Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht bestehen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 905) gegen die Vecoplan FuelTrack GmbH, Bad Marienberg. Das Grundkapital der Vecoplan AG beträgt EUR 8.000.000 und ist eingeteilt in 8.000.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien). Jede Stückaktie hat einen anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00. Sämtliche Aktien werden von der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf, gehalten. Die gesetzliche Rücklage gem. § 150 Abs. 1 AktG ist in Höhe von EUR 800.000 dotiert. Es besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre aus der Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände von TEUR 663 (Vorjahr TEUR 686) sowie aus dem Überhang aktiver latenter Steuern von TEUR 624 (Vorjahr 1.206). Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieleistungen in Höhe von TEUR 1.936 (Vorjahr TEUR 1.860), Prozesskosten in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr TEUR 70) und Personalkosten in Höhe von TEUR 1.351 (Vorjahr TEUR 1.233). Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 3.134 durch Grundpfandrechte, TEUR 1.175 sind durch die Verpfändung der Geschäftsanteile, TEUR 1.228 durch die Sicherungsübereignung von Maschinen gesichert. Temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem handels- und dem steuerbilanziellen Ansatz bestehen bei den selbst erstellten immateriellen Wirtschaftsgütern, der Bewertung der Devisenkurssicherungen, Drohverlusten, sowie den langfristigen Rückstellungen und führen damit zu latenten Steuern. Steuerliche Verlustvorträge bestehen bei der Gewerbesteuer (TEUR 1.831) und der Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag (TEUR 1.553). Der für die Bewertung grundsätzlich zu Grunde zu legende Steuersatz beträgt 12,84 % für die Gewerbesteuer und 15,83 % für die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag.
Die Umsatzerlöse gliedern sich regional wie folgt:
Aufgeteilt nach Geschäftsfeldern ergibt sich folgende Umsatzstruktur:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 418 enthalten. Ferner werden Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 1.735 ausgewiesen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 15 Erträge) Aufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen. 4. Sonstige AngabenEs bestehen folgende angabepflichtige Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB. Sämtliche Aktien der Gesellschaft sind im Rahmen eines Darlehnsvertrages der Muttergesellschaft an ein Kreditinstitut verpfändet. Außerbilanzielle Geschäfte i.S.v. § 285 Nr. 3 HGB hat die Vecoplan AG in Form von Leasingverträgen abgeschlossen. Es handelt sich ausschließlich um Operate-Lease-Verträge zu üblichen Konditionen zur Beschaffung bzw. Nutzung von Kfz, EDV-Anlagen sowie Produktionsmaschinen. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen setzen sich wie folgt zusammen:
Entsprechend den Vereinbarungen können aus der Kreditlinie der AG bei der KBC-Bank TEUR 1.000 und bei der Commerzbank TEUR 2.000 durch die Vecoplan LLC genutzt werden; davon hat die Vecoplan LLC zum Stichtag TEUR 0 in Anspruch genommen. Ebenfalls aus der Kreditlinie der AG bei der Commerzbank kann die WasteTec TEUR 500 nutzen; davon hat die WasteTec zum Stichtag TEUR 72 in Anspruch genommen. Dingliche Sicherheiten mussten für die Kreditlinie bei den Banken nicht hinterlegt werden. Zum Stichtage bestehen Verpflichtungen aus bereits platzierten Bestellungen in Höhe von TEUR 5.669 (Bestellobligo). Derivate Finanzinstrumente und Sicherungsgeschäfte Die bestehenden Fremdwährungsforderungen (TEUR 8.992) wurden teilweise durch Devisentermingeschäfte gesichert. Mit den Sicherungsgeschäften werden ausschließlich Forderungen gegen ein Tochterunternehmen gesichert. Die Sicherstellung der Effektivität erfolgt mittels Vergleich der relevanten Kriterien (Währung und Zeit). Darüber hinaus bestehen als Absicherung für variabel verzinsliche Darlehen ein Zinscap (TEUR 320, Micro-Hedge) sowie ein Zinsswap (TEUR 1.175 Micro-Hedge). Auch hier erfolgt die Sicherstellung der Effektivität mittels Vergleich der relevanten Kriterien.
Darüber hinaus ist in den sonstigen Vermögensgegenständen eine Cap-Prämie in Höhe von 11 TEUR enthalten, die entsprechend des abgesicherten variabel verzinslichen Darlehns laufzeitkonform aufgelöst wird. Der Berechnung der Marktwerte wurden allgemein anerkannte Bewertungsmodelle zugrunde gelegt (Black-Scholes etc.). Während des Geschäftsjahres waren im Monatsdurchschnitt 329 Arbeitnehmer beschäftigt, wobei sich folgende Aufteilung ergibt (ohne Auszubildende und Vorstand, Teilzeitbeschäftigte anteilig):
Die Abschlussprüferhonorare i.S.v. § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der M.A.X. Automation AG enthalten, in welchen die Vecoplan AG einbezogen wird. Vorstand Im Berichtsjahr setzte sich der Vorstand der Vecoplan AG wie folgt zusammen:
Die Gesamtbezüge des Vorstands belaufen sich auf TEUR 311. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2014 betragen TEUR 24. Konzernzugehörigkeit: Die Vecoplan AG wird in den IFRS-Konzernabschluss der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Vecoplan AG ist damit von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit.
Bad Marienberg, den 3. März 2015 Der Vorstand Werner Berens Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014der Vecoplan AG
Wirtschaftsbericht
Geschäftsfelder
Personalbericht
Nachhaltigkeit Abhängigkeitsbericht Risiken und Chancen
Umsatz und Ergebnis 2015
Vecoplan AG Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2014 um 8,4 %1 auf 71.058 TEUR (Vorjahr: 65.534 TEUR). Ein Großprojekt in den USA wurde im Umsatz berücksichtigt. Das Basisgeschäft zeigte sich mit einer leicht steigenden Tendenz. Derzeit befinden sich allein zwei Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Mio. Euro in USA in der Bearbeitung. Unter der Berücksichtigung der Bestandsveränderungen und der aktivierten Eigenleistungen ist die Gesamtleistung von 70.464 TEUR gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Für das Jahr 2014 wurde ein Umsatz von 86.000 TEUR geplant, die Unterschreitung erklärt sich durch Verschiebungen von Großprojekten in das Jahr 2014. Der Auftragsbestand liegt zum 31. Dezember 2014 bei rund 53 Mio. Euro; er ist trotz der Umsatzrealisierung eines Großprojektes nur um rund 2 Mio. Euro niedriger als zum Vorjahresende und bietet eine solide Ausgangsbasis für das Jahr 2015. Der Exportanteil erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Anteil von 83,7 %. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (72,7 %) von 11 %-Punkten. Der Umsatz in Deutschland war aufgrund des hohen Grades an Umwelttechnik im Vergleich zu anderen rückläufig, allerdings konnte im wachsenden Markt in Europa eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt werden. Damit hat die verstärkte Fokussierung auf den europäischen Markt messbar zum Erfolg beigetragen. Der Umsatz teilte sich wie folgt in Regionen und Geschäftsfelder auf: Umsatzstruktur nach Regionen Werte in Tausend Euro
Umsatzstruktur nach Geschäftsfeldern Werte in Tausend Euro
Prozentangaben bezogen auf TEUR gerundete Werte Strategie Vecoplan ist Spezialist für die Zerkleinerung und Aufbereitung von Primär- und Sekundärrohstoffen und in diesem Markt ein führendes Unternehmen für stationäre Maschinen und Anlagen. Dabei sind der Schutz der Umwelt, die Schonung von Ressourcen und die nachhaltige Entwicklung umweltschonender Technologien der Motor der zukünftigen Entwicklung von Vecoplan. Vecoplan strebt die Technologieführerschaft in der Zerkleinerung und Aufbereitung von Holz und Reststoffen an. Die hierzu nötigen Entwicklungskapazitäten werden kontinuierlich ausgebaut und sind notwendig um die Vecoplan Stellung als Innovationspartner zu sichern. Wir bieten unseren Kunden komplette Systeme von der Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme bis hin zu Wartung und Service. Unsere Produkte und Dienstleistungen werden weltweit nachgefragt. Wir erschließen neue erfolgsversprechende Regionen durch gezielten Aufbau von Ressourcen und optimieren die Durchdringung unserer bestehenden Märkte. Zahlreiche Referenzanlagen unterstreichen die Stellung der Vecoplan als Innovationsführer. Innovationsmanagement Unsere Kompetenz zur Entwicklung neuer Produkte sowie zur Anpassung bestehender Produkte an individuelle Kundenanforderungen ist seit vielen Jahren eine unserer Stärken. Durch die konsequente Ausrichtung der Vecoplan auf eine Geschäftsbereichsorganisation findet ein ständiger Informationsaustausch zwischen unseren Vertriebsmitarbeitern und -partnern sowie den für die Entwicklung zuständigen Mitarbeitern statt. Dieser ermöglicht es uns, alle Entwicklungsaktivitäten auf die jeweiligen aktuellen Markttrends und Kundenbedürfnisse auszurichten. Wesentliche eigene Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Zerkleinerungstechnik, haben wir teilweise durch Anmeldungen von Patenten bzw. Gebrauchsmustern geschützt. Mit der ständigen Entwicklung von marktgerechten Lösungen werden wir in den nächsten Jahren dem steigenden Wettbewerbsdruck gerecht werden und weiteres Wachstum generieren. Organisation Die Vecoplan AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der M.A.X. Automation AG in Düsseldorf. Sie unterhält als Muttergesellschaft des Vecoplan Konzerns Tochtergesellschaften in Deutschland, den USA, Großbritannien, Spanien und Österreich. Die Konzernstruktur von Vecoplan stellte sich zum 31. Dezember 2014 wie folgt dar:
Die Vecoplan Holding Corporation ist als Muttergesellschaft mit 80% an der Vecoplan LLC beteiligt. Sie wickelt als einzige operative Funktion einen Großauftrag in USA ab. Die Geschäftstätigkeit der Vecoplan LLC mit Sitz in Archdale (North Carolina, USA) besteht im Wesentlichen aus dem Vertrieb sowie der Herstellung und dem Service im Bereich der Zerkleinerungs- und Recyclingtechnologie für den nordamerikanischen Raum. Die Vecoplan Midwest LLC mit Sitz in New Albany (Indiana, USA) agiert als eine Vertriebs- und Servicegesellschaft. Die Vecoplan AG hat zu Anfang 2014 entschieden, die Aktivitäten der Vecoplan Integrated Solutions LLC als Geschäftsbereich innerhalb der Vecoplan LLC fortzusetzen. Die Gesellschaft wurde daher im Februar 2014 aufgelöst und die Aktivitäten in die Vecoplan LLC integriert. Die Vecoplan Ltd. mit Sitz in Birmingham (Großbritannien) ist tätig als Vertriebs- und Servicegesellschaft mit eigener Projektierung. Die Vecoplan Austria GmbH mit Sitz in Wels (Österreich) ist eine Vertriebsgesellschaft. Die Vecoplan Iberica S.L. mit Sitz in Mungia-Bizkaia, (Spanien) umfasst den Vertrieb und den Service im Rahmen des Produktportfolios. Das Joint Venture Vecoplan FuelTrack GmbH wurde im April 2011 mit der zum ThyssenKrupp Konzern gehörenden damaligen Polysius AG gegründet, um die Aktivitäten in der Zement- und Kalkindustrie zu bündeln. Die Aktivitäten in diesem Bereich sollen künftig innerhalb des Geschäftsbereichs Reststoffaufbereitung der Vecoplan AG wahrgenommen werden, daher wurde die Liquidation mit Beschluss der Gesellschafterversammlung zum 01.10.2014 beschlossen. Die Gesellschaft wird am 30.09.2015 planmäßig gelöscht. Nennenswerte Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Vecoplan FuelTrack GmbH bestehen zum Stichtag nicht mehr. Ziel der Beendigung der Zusammenarbeit auf Basis des Joint Venture ist die Übernahme der wesentlichen Mitarbeiter und der weitere Geschäftsausbau innerhalb des Geschäftsbereiches Reststoffaufbereitung. Die Erfahrungen und Kontakte mit Thyssen Krupp werden den Weg dahin unterstützen. Die WasteTec GmbH ist ein seit vielen Jahren international tätiger und spezialisierter Anbieter mit einer umfassenden Expertise im Bereich der biomechanischen Abfallbehandlung und Brennstoffaufbereitung, insbesondere der biologischen Abfalltrocknung, der Abfallkompostierung und -vergärung sowie der Abluftreinigung. Dabei reicht das Angebot von Beratungs- und Ingenieurleistungen bis hin zu Projektierungs- und Lieferleistungen für komplexe Gesamtanlagen. WasteTec erbringt Dienstleistungen sowohl an externe Kunden als auch an die Vecoplan-Gruppe und ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Bereich Müllentsorgung. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft hat sich 2014 positiv entwickelt. Jedoch fiel das globale Wachstum in der ersten Hälfte des Jahres geringer aus als ursprünglich angenommen. Als wesentlichen Grund nannte der Internationale Währungsfonds (IWF) geopolitische Konflikte wie in der Ukraine oder im Mittleren Osten. Zudem sah die Organisation im Euro-Raum eine nur langsame wirtschaftliche Erholung, deren Dynamik im zweiten Halbjahr wieder abnahm. Insgesamt stellte der IWF für das Jahr 2014 ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,3 % fest. Dabei nahm die Wirtschaftsleistung in China um 7,4 % und in den USA um 2,4 % zu. Die Entwicklung in der Euro-Zone fiel verhalten aus. Laut IWF verzeichnete die Wirtschaft in dem gemeinsamen europäischen Währungsraum ein Wachstum von nur 0,8 %. Dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge zeigten Länder wie Spanien und Portugal zwar Fortschritte bei den Strukturreformen. Andere Staaten wie Italien und Frankreich litten jedoch noch immer unter einem Reformstau, der die wirtschaftliche Aktivität behindere. Die deutsche Wirtschaft wuchs im Jahr 2014 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,5 %, blieb damit aber deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen von Konjunkturexperten. Getragen wurde die positive Entwicklung vor allem durch einen Anstieg der privaten Konsumausgaben sowie der Investitionen von Unternehmen und Staat in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Die Arbeitslosenquote 2014 sank der Bundesagentur für Arbeit zufolge um 0,2 Prozentpunkte auf 6,7 %, die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen lag im Jahresdurchschnitt auf dem niedrigsten Stand seit der Deutschen Wiedervereinigung. Mit der Wirtschafts und Finanzkrise, die im Sommer 2007 durch das Platzen der US- Immobilienblase begann, kam es zu deutlichen Produktionseinbrüchen. Nun ist die US Wirtschaft aber wieder zurück auf einem Immer robuster werdenden Wachstumskurs. Seit 2010 konnte das BIP wieder zulegen- wenngleich die Wachstumsraten inzwischen niedriger ausfallen als dies in der Vergangenheit der Fall war. Treiber der Erholung ist nicht mehr allein der private Konsum. Auch die Investitionen, sowohl was Investitionen in Ausrüstungen als auch Bauwirtschaft betreffen, erholten sich zuletzt merklich und tragen insgesamt zum Wachstum bei. Quellen: Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, Updates Oktober 2014 und Januar 2015 Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel: Dämpfer für die Konjunktur, 11.9.2014 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung, 15.1.2015 Bundesagentur für Arbeit, Presseinformation, 7.1.2015 Länderbericht USA 2014, VCI Entwicklung relevanter Branchen Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau verzeichnete im Jahr 2014 eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) bestätigte im Dezember seine Prognose eines Produktionswachstums von 1 % gegenüber dem Vorjahreswert für seine Mitgliedsunternehmen. Der Umsatz der Branche lag nach Angaben des Verbandes bei rund 212 Mrd. Euro (2013: 206,0 Mrd. Euro), ein Wachstum von ca. 2,9 %. Er übertraf damit den Rekordwert des Jahres 2008 (208,0 Mrd. Euro). Die Exporte lagen laut VDMA mit 151,0 Mrd. Euro leicht über dem Vorjahreswert von 149,0 Mrd. Euro (+1,3 %). Positiv wertete der Verband das Geschäft mit großen Märkten wie den EU-Ländern, China, Südostasien, dem Mittleren Osten, Nord- und Westafrika sowie den USA. Schwächer sei dagegen die Nachfrage aus einigen großen aufstrebenden Industrieländern und EU-Nachbarstaaten ausgefallen, darunter Brasilien, Südkorea, Indien, Südafrika oder der Türkei. Die Lieferungen in die Ukraine brachen dem Verband zufolge in den ersten neun Monaten des Jahres um ein Drittel ein, die Ausfuhren nach Russland gingen um rund 16 % zurück. Das Inlandsgeschäft verlief laut VDMA insgesamt positiv. So lag der Inlandsumsatz der Branche im Gesamtjahr bei 61,0 Mrd. Euro, 7,0 % mehr als im Vorjahr (57,0 Mrd. Euro). Die deutsche Abfall- und Recyclingtechnik erwartete 2014 eine erfreuliche Geschäftsentwicklung. Laut der Konjunkturumfrage unter den Mitgliedsunternehmen des VDMA-Fachverbandes Abfall- und Recyclingtechnik vom Mai rechnete ein Großteil der Teilnehmer mit Umsatzzuwächsen im Gesamtjahr. Den Angaben zufolge war ein Plus von rund 5 % möglich, getragen sowohl von der Inlands- als auch von der Auslandsnachfrage. Dabei sei das Auslandsgeschäft weiterhin von großer Bedeutung: Die Unternehmen rechneten mit einer Exportquote von 71,0 % (Vorjahr: 75,0 %). In diesem Zusammenhang wurden vor allem die EU-Mitgliedsstaaten, Nordamerika und Asien genannt. Quellen: VDMA: Pressemitteilung vom 18.12.2014 VDA: Statement auf VDA-Jahrespressekonferenz, 2.12.2014 VDMA: Pressemitteilung, .VDMA Abfall- und Recyclingtechnik: Für die Branche stehen die Zeichen auf Wachstum", 5.5 2014 Organe Am 15.09.2014 hat der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Hans Bönninghausen sein Amt niedergelegt, am 19.09.2014 wurde Herr Gerhard Lerch in den Aufsichtsrat berufen und sogleich als Aufsichtsratsvorsitzender gewählt. Die übrigen Mitglieder bleiben unverändert. WirtschaftsberichtErtragslage Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die Vecoplan einen Umsatz von 71.058 TEUR und somit 8,4 % mehr als im Vorjahr mit 65.534 TEUR. Der Umsatz in der Holzaufbereitung stieg um 38 %, von 20.401 TEUR auf 28.066 TEUR, im Wesentlichen beeinflusst durch ein Großprojekt. Der Umsatz in der Reststoffaufbereitung fiel um 3.102 TEUR, das entspricht einem Rückgang von rund 12 %, ursächlich hierfür war das Fehlen eines Großauftrages in den USA. Umsatzsteigerungen konnten ebenfalls wieder im Bereich Service/Ersatzteile mit rund 5 % erzielt werden. Erläuterung signifikanter Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung: Bestandsveränderungen: Durch Abrechnung eines größeren Auftrages reduzierten sich die Bestände an fertigen- und halbfertigen Erzeugnissen um 1.498 TEUR, während im Vorjahr noch eine Bestandserhöhung von 4.835 TEUR zu verzeichnen war. Aktivierte Eigenleistungen: Von dem Wahlrecht der Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen nach § 248 (2) S.1 HGB wurde Gebrauch gemacht, daneben wurden noch Eigenleistungen im Zusammenhang mit dem Bau des Technologiezentrums erbracht. Sonstige betriebliche Erträge: Die Erträge aus Kursdifferenzen im Zusammenhang mit der Euro/Dollar Entwicklung führten im Wesentlichen zum Ansteigen der sonstigen betrieblichen Erträge. Materialaufwand: Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung sank im Vorjahresvergleich um rund 3 %-Punkte. Neben den Effekten aus der Bestandsveränderung führten ein gezielter Projekteinkauf und ein Kostensenkungsprogramm im Einkauf zu dieser Verbesserung. Personalaufwand: Die Personalaufwandsquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 2 %-Punkte. Hierin schlagen sich unter anderem an Tarifverträge angelehnte Lohn- und Gehaltserhöhungen nieder, die Übernahme der Mitarbeiter von dem JV FuelTrack GmbH und erhöhte Aufwendungen für Abfindungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.354 TEUR auf 10.859 TEUR und damit um 11 %-Punkte. Zu nennen sind die gegenüber dem zum Vorjahr verringerten Forderungsverluste um 409 TEUR und die Gewährleistungen um 578 TEUR. Diese positiven Entwicklungen führten zu einer Verringerung der Quote bezogen auf die Gesamtleistung um 1,88 %-Punkte. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte deutlich verbessert werden. Es lag mit 1.823 TEUR weit über dem Vorjahresverlust von 48 TEUR, wesentlich beeinflusst durch die Umsatzrealisierung eines größeren Auftrages.in den USA und Währungseffekten. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde durch die Abschreibung auf Finanzanlagen negativ mit 1.375 TEUR beeinflusst, während eine Dividende von der Vecoplan Holding Corporation in Höhe mit 741 TEUR positiven Einfluss hatte. Vermögens- und Finanzlage Investitionen und Abschreibungen Im Berichtsjahr wurden 5.076 TEUR investiert, davon 2.443 TEUR in Sachanlagen. Die aktivierten Aufwendungen für eigene Entwicklungen betrugen 431 TEUR. Im Wesentlichen wurde ein Technologiezentrum errichtet. Die Zugänge in den Finanzanlagen betreffen Ausleihungen an Tochtergesellschaften. Die Abschreibung lag mit 3.439 TEUR in 2014 um 1.362 TEUR über dem Vorjahresniveau, wesentlich beeinflusst durch eine Abschreibung auf Finanzanlagen von 1.375 TEUR. Working Capital Das Working Capital hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Die Vorräte und Forderungen reduzierten sich um 5.823 TEUR, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 2.394 TEUR. Finanzmanagement Das Anlagevermögen der Vecoplan AG in Höhe von 15.447 TEUR war zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Am Ende des Geschäftsjahres 2014 standen Vecoplan Kredite und Kreditlinien in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Langfristigen Darlehen in Höhe von 4.130 TEUR stand ein Guthaben in Höhe von 8.705 TEUR gegenüber. Darüber hinaus wurde die zur Verfügung stehende Kreditlinie für kurzfristige Darlehen in Höhe von 4.407 TEUR und für Avale genutzt. Das gewährte Fremdkapital wurde zu marktüblichen Konditionen verzinst. Die Vorräte in Höhe von 24.526 TEUR konnten im Wesentlichen durch erhaltene Anzahlungen finanziert werden (21.583 TEUR). Ziel ist es, Anzahlungen entsprechend des Leistungsfortschrittes zu vereinbaren. Als Finanzierungsalternativen werden bei Bedarf in Einzelfällen Leasinggeschäfte abgeschlossen. Für eine Darstellung zur Absicherung aller Transaktionen, die im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften erfasst werden, verweisen wir auf den Abschnitt "Risikomanagement" sowie den Erläuterungen zu "Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsgeschäfte" im Anhang. GeschäftsfelderHolzaufbereitung Das Segment "Holzaufbereitung" umfasst sämtliche Aktivitäten von Vecoplan mit Kunden, die das angebotene Produktportfolio zur Zerkleinerung, Förderung und Aufbereitung von Holz und sonstiger Biomasse verwenden. Angesprochen sind Sägewerke, die holzverarbeitende Industrie, Biomasse-Kraftwerke, Biogasanlagen und Pelletieranlagen. Aufgrund von Gesetzesvorlagen wird sich speziell der Markt der erneuerbaren Energien sehr positiv entwickeln. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch soll bis 2050 auf 80% in Deutschland steigen. 2020 sollen es bereits 35% sein, was eine Verdoppelung der heutigen Kapazitäten bedeutet. Damit wird die gesamte Branche nicht nur in Deutschland, sondern auch europa- und weltweit neue Strukturen erhalten. Zusätzlich bieten Pellets als CO 2 neutrale Rohstoffe enorme Vorteile. Die Pelletindustrie bleibt im Fokus. Dabei hat Vecoplan den Vorteil, mit dem größten Pellethersteller Europas bereits einige Projekte realisiert zu haben. Damit hat Vecoplan eine gute Position für weitere Aufträge erarbeitet. Im Jahr 2013 hat Vecoplan mit der Bearbeitung eines Großauftrages in den USA begonnen, dieser wurde in 2014 abgeschlossen. Mit der Abarbeitung des in 2013 gewonnenen Folgeauftrages mit einem nochmals deutlich höheren Auftragswert war der Geschäftsbereich intensiv beschäftigt. Aufgrund der bereits im Auftragsbestand befindlichen und zurzeit zur Vergabe anstehenden Projekte sind die Aussichten für 2015 positiv. Durch die Umsatzrealisierung eines Großauftrages reduzierte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Mio. €. Reststoffaufbereitung Das Segment "Reststoffaufbereitung" umfasst sämtliche Geschäftstätigkeiten, die das angebotene Produktportfolio zur Zerkleinerung, Förderung, Aufbereitung und Lagerung von sonstigen Wertstoffen oder Abfällen (d.h. außer Holz und sonstiger Biomasse) einsetzen. Anwendungsgebiete von Vecoplan-Produkten in diesem Segment sind insbesondere die Abfallaufbereitung von Haus-, Sperr- oder Gewerbemüll sowie die Erzeugung von Ersatzbrennstoffen für den Einsatz in Zement- und Kraftwerken, die Zerkleinerung von Papier bzw. Datenvernichtung und das Recyceln von Kunststoffen. Der Geschäftsbereich der Haus- und Gewerbemüllaufbereitung verlief in 2014 verhalten. Im Gegensatz zu 2013 konnte kein Großprojekt in den USA realisiert werden. Der hohe Wettbewerbsdruck zwingt uns zu intelligenten Lösungen, Chancen werden vor allem in Osteuropa als auch im asiatischen Raum gesehen, die Förder- und Subventionspolitik in dem osteuropäischen Markt unterstützen diesen Trend. Gerade in dem Bereich von Systemen ist die Volatilität sehr groß. Mit der Integration des Segmentes Zement und der Nutzung der Tochtergesellschaft Waste Tec GmbH hat die Vecoplan die Voraussetzung geschafft in Zukunft erfolgreicher zu sein. Die Abwicklung von Großprojekten mit geringen Fehlerkosten ist eine der zukünftigen Erfolgsfaktoren. Neue Produktinnovationen aus den Entwicklungstätigkeiten zeigen bereits erste Erfolge. Ein Großprojekt konnte in Europa generiert werden, mit der Realisierung wird im 1. Quartal 2015 gerechnet. Seit April 2012 ist für den Marktbereich Zement/Ersatzbrennstoffe das Joint Venture FuelTrack GmbH verantwortlich. In dem Joint Venture konnte die Kompetenz der Vecoplan bei der Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen mit der Marktdurchdringung der Thyssen Krupp Industrial Solutions GmbH (vormals Polysius AG) gebündelt werden. Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Jahresübschuss von 0,9 Mio. € erwirtschaftet werden, das Geschäftsjahr 2014 erreichte einen Jahresüberschuss von 0,7 Mio. €. Im Geschäftsjahr 2014 sind sowohl positive als auch negative Effekte von der beschlossen Auflösung des Joint Ventures eingegangen. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter konnte für die Vecoplan gewonnen werden, mit dieser Integration erhofft sich die Vecoplan weitere positive Impulse und eine Erweiterung des Produktportfolios. Im Bereich Kunststoffaufbereitung konnte das hohe Niveau des Vorjahres erreicht werden. Produktinnovationen und die Erweiterung der Produktportfolios werden diese Entwicklung für 2015 verbessern. In dem Bereich der Akten- und Datenvernichtung ist die Vecoplan weiterhin führend. In dem Bereich des Kunststoffrecyclings sind in den vergangenen Monaten Maßnahmen eingeleitet worden um verlorene Marktanteile zurückzugewinnen, hier gibt es erste Erfolge. Diese Strategie soll weiter verfolgt werden, mit der klaren Zielsetzung Marktführer zu werden. Im Bereich der Spezialanwendungen sind erste Referenzanlagen in der Umsetzung so dass sich auch hier eine positive Marktentwicklung prognostizieren lässt. Der Geschäftsbereich Papier, Daten- und Aktenvernichtung zeigte sich positiv mit einer Umsatzsteigerung von rund 17 %. Der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr fiel um ca. 0,4 Mio. €. Ersatzteile und Service Das Ersatzeil- und Servicegeschäft stellt seit vielen Jahren einen soliden Geschäftsbereich für Vecoplan dar. Auch in 2014 konnte der Bereich wieder ein Umsatzwachstum generieren. Wesentliche Beteiligungen Vecoplan LLC (Archdale, USA) Vecoplan LLC erreichte in 2014 einen Umsatz von ca. 42 Mio. USD, gegenüber dem Vorjahr eine Reduzierung um ca. 28%, bedingt durch das Fehlen von Großaufträgen. Das Marktumfeld in USA zeigte zum Ende des Jahres 2014 positiv, eine Erholung der Wirtschaft ist spürbar, dies wurde durch Wachstumsfaktoren wie Wirtschaftswachstum und eine geringere Arbeitslosenquote deutlich. Festzustellen ist auch, dass die Investitionsbereitschaft in zukunftsweisende Industrien ansteigt. PersonalberichtMitarbeiter Der gewichtete Personalbestand im Monatsdurchschnitt (ohne Berücksichtigung des Vorstands) der Vecoplan AG entwickelte sich wie folgt:
Vergütungssystem und betriebliche Altersvorsorge Bis zum 30. September 2007 war die Vecoplan AG tarifgebunden bzw. bei den arbeitsvertraglichen Bedingungen an den Tarif des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Rheinland-Rheinhessen e. V. angelehnt. Seit 1. Oktober 2007 ist die Vecoplan AG nicht mehr tarifgebunden. Für die Mitarbeiter, die zum 30. September 2007 zu tariflichen Bedingungen beschäftigt waren, besteht Nachwirkung des gegoltenen Tarifvertrags, so haben z. B. Kündigungsregelungen weiter Gültigkeit. Für alle Mitarbeiter der AG, die zum 1. Dezember eines Jahres mindestens 24 Monate bei Vecoplan beschäftigt waren, hat Vecoplan eine arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge in Form einer Rentenversicherung abgeschlossen. Zusätzlich wird eine arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge in Form von Entgeltumwandlung angeboten. Personalführung Um im Unternehmen eine effiziente Personalführung zu gewährleisten, wurden klare Führungsstrukturen und - prozesse vorgegeben. Zahlreiche Betriebsvereinbarungen unterstützen den Prozess der Personalführung. Konsequenterweise wurde der Zielvereinbarungsprozess verbessert, um eine erfolgsabhängige Vergütung der Führungs- und Fachkräfte zu gewährleisten. Intensive Schulungen der Führungskräfte der 1. und 2. Ebene zu den Themen "Zeit- und Selbstmanagement", "Mitarbeiterführung" und "Konfliktmanagement" wurden 2014 begonnen und werden in 2015 fortgesetzt. Ebenso wurden strukturierte Mitarbeitergespräche in der 1. und 2. Führungsebene eingeführt, die 2015 ausgeweitet werden. NachhaltigkeitZum Themenkomplex der Nachhaltigkeit gehören für Vecoplan die Bereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz, Umwelt und Qualität. Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz Präventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung werden aktiv unterstützt. Alle relevanten und sinnvollen Gesundheitsprüfungen werden regelmäßig im Haus durch einen Betriebsarzt durchgeführt. Dieser steht den Mitarbeitern auch zur persönlichen Gesundheitsberatung zur Verfügung. Eine weitere Maßnahme, die diesem Ziel dient, ist unser Arbeitsschutzmanagementsystem. Zu den Aufgaben des Arbeitsschutzes gehören vor allem die Vermeidung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Im Jahr 2011 wurde das Arbeitsschutzmanagementsystem der Vecoplan AG durch die Berufsgenossenschaft Holz und Metall nach dem Gütesiegel "Sicher mit System" zertifiziert. 2014 wurden alle Mitarbeiter in regelmäßigen Sicherheitsunterweisungen geschult. Forschung und Entwicklung Weltweit erwarten die Kunden der Vecoplan-Gruppe innovative Recyclinglösungen. Das Marktumfeld ist von technologischem Wandel, hoher Wettbewerbsintensität und zunehmender politischer Regulierung im Umweltsegment geprägt. Angesichts dieser Bedingungen gehören zielgerichtete Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung zu den wichtigen Erfolgsfaktoren. Im Jahr 2014 wurde der VEZ, basierend auf den Erkenntnissen aus den Entwicklungen der VAZ Baureihe und dem Ersatzbrennstoffshredders VEBS für die Zerkleinerung von Ersatzbrennstoffen und der V-ECO für die Kunststoffaufbereitung zur Marktreife gebracht. Weitere Innovationen sind der BEF Typ E und die Optimierung des Vecobelts. Das Interesse der Kunden an den beiden Produkten ist hoch, erste Aufträge konnten im Markt platziert werden. Ferner erfolgen permanent Optimierungen an den Produkten mit hohen Marktchancen, welche wesentlich durch die Geschäftsbereiche initiiert werden. Umwelt Vecoplan leistet als einer der weltweit führenden Anbieter für innovative Systeme und Komponenten für die Aufbereitung von Holz und Reststoffen im Produktions- und Wertstoffkreislauf einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt, zur Schonung von Ressourcen und zur nachhaltigen Entwicklung umweltschonender Technologien. Im Jahr 2014 wurde die Vecoplan AG erstmals nach der Umweltnorm ISO 14001 durch die TÜV SÜD Management Service GmbH zertifiziert. Zur Sicherstellung der Qualität unserer Produkte hat Vecoplan ein Qualitätsmanagementsystem implementiert. Unser QM-System wurde erstmals im März 1997 durch die TÜV SÜD Industrie Service GmbH, Eschborn, nach den Anforderungen von DIN EN ISO 9001 8/94 auditiert und zertifiziert. Seitdem wird das Qualitätsmanagementsystem in regelmäßigem Turnus durch Überwachungs- bzw. Wiederholungsaudits geprüft. Zuletzt wurde im Februar 2014 ein erfolgreiches Überwachungsaudit durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2015 steht die erneute Überwachung des QM-Systems an. Nach der EU-Produktrichtlinie 94/9/EG und der EU-Betriebsrichtlinie 99/92/EG, die gemeinsam auch als ATEX-Richtlinien ("Atmosphere explosible") bezeichnet werden, muss in den EU- Ländern die Konzeption und der Einsatz von Geräten in explosionsgefährdeten Bereichen den Prinzipien der integrierten Explosionssicherheit folgen. Explosionsfähige Luftgemische können z. B. auch durch Staubentwicklungen auftreten, die in Anlagen zur Pelletierung, Altholzaufbereitung sowie Aufbereitung von Biomasse-Brennstoffen vorkommen. Vecoplan hat für alle wesentlichen Produkte aus den Bereichen Fördertechnik und Materialaufbereitung sowie für die Hauptprodukte der Zerkleinerungstechnik die Zulassung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX Zulassungen). Diese Zulassung streben wir fortlaufend für alle Vecoplan Produkte an, die für den Einsatz in diesen Bereichen geeignet sind. AbhängigkeitsberichtAufgrund der 100%-Beteiligung der M.A.X. Automation AG an der Vecoplan AG ist die Vecoplan AG eine im Mehrheitsbesitz einer anderen Gesellschaft stehende Aktiengesellschaft. Der Vorstand der Vecoplan AG erstellt daher gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Der Vorstand der Vecoplan AG hat am Ende dieses Berichts folgende Erklärung abgegeben: "Unsere Aktiengesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten." Risiken und ChancenDas Chancen- und Risikomanagement dient der frühzeitigen Erkennung und Steuerung von Risiken sowie der gezielten Wahrnehmung und Sicherung bestehender und zukünftiger Erfolgspotentiale. Risikomanagementsystem Für Vecoplan ist Risikomanagement ein integraler Bestandteil der wertorientierten Unternehmensführung. Bereits im Jahr 2000 hat der Vorstand der M.A.X. Automation AG ein Risikomanagementsystem eingeführt, das dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) entspricht. Dieses Risikomanagementsystem wird auch von der Vecoplan AG genutzt. Es basiert auf einem systematischen, den gesamten Konzern umfassenden Prozess der Risikoerkennung, -bewertung und -steuerung. Grundlage ist ein Risiko-Management Systemhandbuch. Ziel des Risikomanagements ist die Sicherung der mittel- und langfristigen Unternehmensziele, insbesondere der Erhalt und Ausbau der Marktstellung des Unternehmens. Das Risikomanagementsystem ist in sieben essentielle Kategorien aufgeteilt: Strategie, Markt-Konjunktur, Geschäftstätigkeit-Projekte, finanzwirtschaftliche/steuerliche Risiken, Recht, Risiken aus Unternehmensbeteiligungen und sonstige/individuelle Risiken. Dabei werden von den jeweiligen Bereichsleitern Risiken identifiziert, ihre Bedeutung für das Unternehmen festgelegt und ein rechnerischer Risikofaktor ermittelt, sowie eine betragsmäßige Risikoeinschätzung - sofern möglich- vorgenommen, um dann exakte, inhaltlich und zeitlich festgelegte Maßnahmen zur Risikobewältigung zu formulieren. Das Berichtsintervall für das Risikomanagement ist auf das Quartal abgesteckt. Die Berichte erfolgen gegenüber dem Vorstand, der wiederum an den Aufsichtsrat berichtet. Eine weitere Komponente zur Risikoerkennung und -steuerung stellt das Berichtswesen dar. Im monatlichen Rhythmus wird durch eine eingerichtete Reportingroutine über die Entwicklung des laufenden Jahres berichtet und vierteljährlich um eine Jahreshochrechnung ergänzt. Alle Berichte werden einer sorgfältigen und kritischen Soll/Ist Analyse unterzogen. Währungs- und Zinsrisiken: Bei der Geschäftstätigkeit in den USA und mit der Erschließung neuer Märkte außerhalb des Euro-Währungsbereichs sind Wechselkursrisiken zu beachten. Die Ermittlung des Währungsrisikos erfolgt regelmäßig durch Bewertung der Zu- und Abflüsse an Fremdwährungen. Zur Absicherung von Währungs- und Zinsrisiken wurden teilweise Devisentermingeschäfte -sowie Zinsbegrenzungsvereinbarungen abgeschlossen. Aus den Devisentermingeschäften können Marktpreisrisiken resultieren, wenn durch die eingegangene Verpflichtung Fremdwährungen zu einem unter dem am Erfüllungsstichtag marktüblichen Kassakurs liegende Preis veräußert werden müssen. Soweit Devisenforderungen nicht gesichert sind, ergeben sich durch Währungsschwankungen Chancen und Risiken. Geschäftsrisiken Konjunktur/Markt Eine negativ veränderte Konjunktur in wichtigen Kundenbranchen kann sich auf Umsatz und Ergebnis von Vecoplan negativ auswirken. Hier wird durch eine konsequente Abdeckung der gesamten Prozesskette der Holz- und Reststoffaufbereitung eine Risikominimierung erreicht. Die dadurch erzielte Reduzierung von Abhängigkeiten und das zusätzliche Besetzen von Nischenmärkten unterstützt die Reduzierung des Risikos. Gesetzliche und andere Auflagen, aber auch Subventionen können die Geschäftsentwicklung verbessern, aber auch verschlechtern. Vecoplan versucht hier entsprechende Referenzanlagen weltweit zu generieren, um bei veränderten Rahmenbedingungen frühzeitig im Markt präsent zu sein. Geschäftstätigkeit Als Anbieter von komplexen Systemlösungen steht Vecoplan hohen Anforderungen an Projektkalkulation, -planung und -management gegenüber. Dem Risiko aus der Nichterfüllung der Anforderungen wird durch Qualifizierung des Personals und Organisationsanweisungen begegnet. Risiken, die aus Währungsschwankungen, Produkthaftungsansprüchen oder Gewährleistung entstehen, sind über Kurssicherungsgeschäfte in begrenztem Masse, Versicherungen, Rückstellungen und das interne Risikomanagement abgedeckt. Das Kundenausfallrisiko erhöht sich durch die steigende Internationalisierung der Kundenstruktur und der zunehmenden Größe der Projekte. Diesem Risiko begegnen wir durch eine strukturierte Vertragsprüfung, angepasste Zahlungskonditionen mit entsprechenden Sicherheiten und durch Bonitätsprüfungen. Absatz Hier ist der derzeitige Preisdruck ein bestehendes Risiko, das zum einen ausgelöst wird durch neue Wettbewerber, die versuchen über günstigere Verkaufspreise sich in den Wachstumsmärkten zu etablieren und zum anderen bestehende Wettbewerber, die meist nur in einem Marktsegment vertreten sind und verstärkt versuchen, ihre bisherige Marktstellungen durch Preissenkungen zu halten. Vecoplan versucht dem entgegenzuwirken, indem wir mit neuester und innovativer Maschinentechnik sowie richtungweisenden Anlagenkonzepten in allen wichtigen Märkten präsent sind. Beschaffung Das Preisniveau der Rohstoffe befindet gegenüber den Vorjahren auf einem sinkenden Niveau. Die weitere Entwicklung hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der Konjunktur in Europa bzw. der weltweiten Nachfrage ab. Feste Preisvereinbarungen für 2015 sind mit den wichtigsten Lieferanten über Rahmenverträge abgesichert, der Projekteinkauf wird darüber hinaus frühzeitig eingebunden, um auf mögliche Preisveränderungen während des Projektes zu reagieren. Beschaffungsengpässen speziell bei Antriebseinheiten wurde durch einen gezielten Lageraufbau entgegengewirkt. Mit Kapazitätsengpässen in anderen Beschaffungsbereichen ist zurzeit nicht zu rechnen. IT-Sicherheitsrisiken Sowohl die Informationen selbst als auch die sie verarbeitenden Systeme sind durch Bedrohungen vielfältiger Art, wie z.B. Schadsoftware, Spionage, Diebstahl, Sabotage, Manipulation oder nachlässigen Umgang gefährdet. Starke IT-Durchdringung aller Vorgänge und die weltweite Vernetzung haben neue Chancen aber auch neue Risiken zur Folge. Die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Informationen und der sie verarbeitenden Systeme müssen daher konsequent auf technischer wie auf organisatorischer Ebene geschützt werden. Durch systematisches Management der Informationssicherheit wird ein angemessenes, an den jeweiligen Risiken orientiertes Sicherheitsniveau für das Unternehmen erreicht. Sonstige/individuelle Risiken Als limitierender Faktor für das weitere Wachstum von Vecoplan kann sich die Personalentwicklung erweisen. Sowohl im technischen Bereich als auch im Vertrieb und den kaufmännischen Abteilungen ist qualifiziertes Personal zur Erreichung der Wachstumsziele notwendig. Vecoplan reagiert darauf mit verstärkter Förderung und Schulung eigener Mitarbeiter, hierzu wurden in 2014 erheblich in Mitarbeiter und deren Entwicklung investiert. Des Weiteren haben wir durch gezielte Neueinstellungen in strategisch wichtigen Bereichen dem wachsenden Bedarf an qualifiziertem Personal versucht gerecht zu werden. Die qualitativ hochwertige Ausbildung in unserem Unternehmen sichert uns zusätzlich ab, um den demographischen Wandel zu begegnen. Durch den Abschluss von Versicherungen wird versucht, finanzielle Auswirkungen aus Schadensfällen zu begrenzen. Gesamtrisikobeurteilung Die Gesamtbewertung der Risikosituation hat ergeben, dass der Fortbestand der Vecoplan AG unter Substanz- und Liquiditätsgesichtspunkten nicht gefährdet ist und auf absehbare Zeit keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind. Geschäftschancen Chancen aus der Entwicklung der Rahmenbedingungen Wesentliche Chancen ergeben sich für das Unternehmen aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und deren Einfluss auf die Maschinenbaubranche einerseits sowie aus der Nutzung von Wachstumschancen im Rahmen der Energiepreisentwicklung und bestehender wie zukünftiger Abfallrichtlinien einzelner Staaten und Staatenbündnisse andererseits. Unternehmensstrategische Chancen Chancen über das geplante Wachstum können sich insbesondere durch Produktinnovationen ergeben. Zur Stärkung der Innovationskraft hat Vecoplan die Entwicklungsabteilung auf den Markt ausgerichtet, die über spezielle Kundenanforderungen hinaus Ideen und Produkterweiterungen sowie Neuprodukte generieren soll. Um den Marktanforderungen in Bezug auf Systemkompetenz für spezifische Anwendungen noch besser gerecht zu werden, ist Vecoplan in Geschäftsbereichen organisiert, die sich auf spezielle Anwendungsbereiche fokussieren und somit eine optimale Nähe zum Kunden und dessen Anforderungen gewährleisten. Auch in der geplanten weiteren Marktdurchdringung und einer fortschreitenden Internationalisierung, sowohl durch intensivierten Vertrieb (u.a. Gründung von Vertriebsgesellschaften in wachsenden Märkten) als auch durch entsprechende Akquisitionsprojekte entlang der Prozesskette der Holz- und Reststoffaufbereitung, können zusätzliche Chancen entstehen. Ein Fokus liegt hier auf den identifizierten Wachstumsmärkten im Recycling und aufstrebender Volkswirtschaften mit Bedarf an umwelttechnischen Lösungen. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die Aussichten für die Entwicklung der weltweiten Wirtschaft im Jahr 2015 sind verhalten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet zwar mit einem globalen Wachstum von 3,5 % und damit mit einem leicht höheren Wert als für 2014. Jedoch haben der Organisation zufolge die negativen Einflussfaktoren deutlich zugenommen. Zu nennen sind insbesondere geopolitische Krisen wie der weiterhin ungelöste Ukraine/Russland-Konflikt, Befürchtungen, dass die wirtschaftliche Erholung in der Euro-Zone stagniere oder dass die sehr niedrige Inflation in Europa in eine Deflation umschlage. Darüber hinaus sei eine Überhitzung der Finanzmärkte möglich: Die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Börsenkurse spiegeln demnach die wachsenden gesamtwirtschaftlichen Risikofaktoren nicht angemessen wider. Die Wirtschaft in China wird laut IWF langsamer wachsen als bisher und im Jahr 2015 ein Plus von 6,8 % verzeichnen. Für die USA wird ein Anstieg der Wirtschaftsleistung von 3,6 % prognostiziert. Für die Euro-Zone rechnet der IWF mit einem Wirtschaftswachstum von 1,2 %. Positive Einflussfaktoren sind dem Fonds zufolge der gesunkene Ölpreis oder die Abwertung des Euro im Vergleich zum US-Dollar, womit sich die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte aus dem Währungsraum verbessere. Negativ werde sich dagegen die geringe Investitionstätigkeit der Wirtschaft auf die Entwicklung auswirken. Die deutsche Wirtschaft wird im Jahr 2015 moderat wachsen. Der IWF geht von einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,3 % aus. Das ifo-Institut ist etwas optimistischer und erwartet ein Plus von 1,5 %. Motor der positiven Entwicklung werde vor allem die Binnenwirtschaft sein, die vom Rückgang der Rohölpreise profitiere. Zugleich rechnet das Institut mit einem gegenüber den Vorjahren stärkeren Zuwachs der Exporte aufgrund der Abwertung des Euro. Quellen: Internationaler Währungsfonds (IWF): World Economic Outlook, Update Oktober 2014 und Januar 2015 Ifo-Institut, München: ifo-Konjunkturprognose 2014/2015,11.12.2014 Entwicklung relevanter Branchen Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau zeigt sich optimistisch für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2015. Der Branchenverband VDMA erwartet auf Basis der Auftragseingänge im Jahr 2014 einen Produktionszuwachs bei seinen Mitgliedsunternehmen von 2,0 %. Der Verband verwies allerdings auf nicht kalkulierbare Risiken wie die Ukraine-Krise oder die nur langsam anlaufenden Wirtschaftsreformen in Frankreich und Italien. Positive Einflussfaktoren sehen die Maschinenbauer in den zunehmenden Investitionen in den Industriestandort USA, in den niedrigeren Rohstoffpreisen und dem seit Ende 2014 verzeichneten Wertverlust des Euro gegenüber dem US-Dollar, der Exporte erleichtere. Für die Abfall- und Umwelttechnik wird nach eigener Einschätzung der Gesellschaft weltweit ein moderates Wachstum erwartet, im Wesentlichen resultierend aus einer international zunehmenden Regulierung von Abfallströmen und einer damit steigenden Nachfrage nach Aufbereitungslösungen. Die Verwertung von Reststoffen erhält zunehmende Priorität gegenüber der noch verbreiteten Deponieablagerung. Quellen: VDMA: Pressemitteilung, Maschinenbau erwirtschaftet 2014 Produktionsrekord von 199 Milliarden Euro", 18.12.2014 VDA: Statement VDA-Jahrespressekonferenz, 2.12.2014 Geschäftsaussichten Vecoplan wird in den kommenden Jahren die weiteren Maßnahmen zur Erreichung der Strategie umsetzen. Die Ausrichtung auf die Geschäftsbereiche wurde in 2014 weiter forciert. Hierdurch werden Kundenanforderungen in den unterschiedlichen Branchen fokussiert aufgenommen und die Nähe zum Kunden gefördert. Strategische Geschäftsbereiche Holzaufbereitung Durch die wachsende Bedeutung des Rohstoffs Holz ist für die nächsten Jahre eine weiterhin positive Entwicklung des Markts für Holzaufbereitung zu erwarten. Der mittelfristige Trend steigender Preise für fossile Energieträger lässt weltweit auf eine steigende Nachfrage nach aufbereitetem Holz als Brennstoff schließen. Insbesondere im wachsenden Bereich der Pelletherstellung hat sich Vecoplan mit Referenzen im Markt eine solide Stellung erarbeitet. Reststoffaufbereitung In den Ländern der Europäischen Union bestehen für die Entsorgung und Behandlung von Abfällen umfangreiche regulatorische Vorgaben, insbesondere durch die EU-Abfall-Rahmenrichtlinie, die EU-Deponierichtlinie und die EU-Verpackungsrichtlinie, die teilweise in nationale Regelungen umgesetzt worden sind. Die Zielvorgaben der EU sind erst in wenigen Mitgliedsstaaten umgesetzt (BIPRO 2012: Screening of waste management performance of EU Member States). Marktprognosen der letzten Jahre sagen Wachstum in allen Bereichen der Recyclingwirtschaft voraus. Umsatz und Ergebnis 2015Unsere Planung wird turnusmäßig im September erstellt. In 2014 haben wir unter den Prämissen der gängigen und zu diesem Zeitpunkt aktuellen Marktstudien sowie der für uns erkennbaren Markttrends eine mittelfristige Planung erstellt. Diese prognostiziert für 2015 im Vergleich zum Vorjahr ein starkes Umsatzwachstum, bedingt durch die Realisierung eines Großprojektes in den USA. Das Jahresergebnis wird deutlich verbessert erwartet. Investitionen, Vermögens- und Finanzsituation Für das Geschäftsjahr 2015 ist eine dem Geschäftsverlauf entsprechende Steigerung der Investitionstätigkeit geplant. Auch in der Bilanzsumme und -struktur sowie dem operativen Cash Flow wird sich der voraussichtlich positive Geschäftsverlauf 2015 entsprechend niederschlagen. Mittelfristige Vorschau Die Vecoplan geht davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen in den bearbeiteten Segmenten positiv auf die Umsatz- und Ertragszahlen auswirken werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Vecoplan Holding Corp. hat zu Beginn des Jahres 2015 sämtliche Anteile der Minderheitsgesellschafter Len Beusse und Marty Kennedy der Vecoplan LLC übernommen. Somit ist die Vecoplan LLC vollständig im Eigentum der Vecoplan Gruppe. Herr Bernd Priske hat sein Amt als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Vecoplan AG mit Wirkung zum 31.01.2015 niedergelegt. In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 02.02.2015 wurde Herr Fabian Spilker für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2017 beschließt in den Aufsichtsrat gewählt.
Bad Marienberg, den 03. März 2015 Werner Berens Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Vecoplan Aktiengesellschaft, Bad Marienberg, das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 19. März 2015 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Wilfried Steinke, Wirtschaftsprüfer Steffen Fleitmann, Wirtschaftsprüfer Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns 2014Gemäß § 170 Abs. 2 AktG legt der Vorstand dem Aufsichtsrat folgenden Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns der Vecoplan AG für das Geschäftsjahr 2014 vor: 1. Verteilung an die Aktionäre Eine Dividende wird nicht beschlossen. 2. Bilanzgewinn Der im Jahresabschluss ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von 1.179.406,80 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Bad Marienberg, den 19.03.2015 Werner Berens, Vorstand Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat der Vecoplan AG hat im Jahr 2014 die Aufgaben, die ihm nach dem Aktiengesetz und der Satzung der Gesellschaft obliegen, vollumfänglich wahrgenommen. Er hat den Vorstand beratend begleitet und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Der Aufsichtsrat hat in fünf Sitzungen über die wichtigsten Geschäftsereignisse, die Planungen des Vorstands sowie über die wirtschaftliche Lage der Vecoplan AG und des Vecoplan-Konzerns beraten. Alle zustimmungspflichtigen Geschäftsvorgänge erörterte der Aufsichtsrat vor der Genehmigung ausführlich mit dem Vorstand. Der Aufsichtsrat war bei allen Sitzungen vollständig anwesend. Da er den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend nur aus drei Mitgliedern besteht, bildet er keine Ausschüsse. Die Mitglieder des Aufsichtsrats standen auch außerhalb der Sitzungen in einem intensiven Dialog mit dem Vorstand und haben sich anhand von mündlichen und schriftlichen Berichten über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns informiert, die Berichte des Vorstands besprochen, sowie Fragen der Geschäftspolitik, des Geschäftsverlaufs und der weiteren Entwicklung der Gesellschaft mit dem Vorstand intensiv beraten. Basis dafür waren auch die Berichte über den Geschäftsverlauf mit Abweichungsanalysen zum Budget und zum Vorjahr. Die Prüfungen und die Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats bezogen sich in den Aufsichtsratssitzungen vor allem auf die Entwicklung des Geschäftsverlaufs, der Kauf der Minderheitenanteile der Vecoplan LLC und die Entwicklung der Tochtergesellschaften in Europa. Weitere Schwerpunkte bildeten die Gespräche zu Strategie, Organisation, Unternehmensprozessen, die internationalen Großprojekte, die Investitionen, die Personalentwicklung und die umgesetzten Einsparmaßnahmen. Alle aus der Sicht des Vorstands und des Aufsichtsrats erkennbaren Risikofelder wurden diskutiert. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass der Vorstand ein funktionierendes Risikomanagement installiert hat; die Gesellschaft verwendet derzeit das bei ihrer börsennotierten Muttergesellschaft, der M.A.X. Automation AG, verwendete Risikomanagementsystem. Dieses Risikomanagementsystem wurde im Rahmen der Abschlussprüfung der M.A.X. Automation AG durch deren Abschlussprüfer, der zugleich Abschlussprüfer der Gesellschaft ist, einer Prüfung unterzogen. Dabei hat der Abschlussprüfer keine im Rahmen dieser Prüfung an den Aufsichtsrat der M.A.X. Automation AG zu berichtenden Vorgänge festgestellt. Der Vorstand hat einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (,,Abhängigkeitsbericht") für das Geschäftsjahr 2014 erstellt. Darin erklärt er insbesondere, dass die Vecoplan AG bei den im Abhängigkeitsbericht aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden ist. Die Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Hannover hat als Abschlussprüfer den Abhängigkeitsbericht geprüft und den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
Der vom Vorstand aufgestellte Einzel- und Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und die Lageberichte für AG und Konzern sind durch den Abschlussprüfer Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Hannover, geprüft worden. Der Abschlussprüfer war für Rückfragen zum Jahresabschluss der AG auf der Aufsichtsratssitzung am 23. März 2015 anwesend, hat seinerseits über den Verlauf der Prüfung sowie deren wesentlicher Ergebnisse berichtet und hat die Fragen des Aufsichtsrats eingehend beantwortet. Im Vorfeld des Beschlusses zum Konzernabschluss 2014 stand der Wirtschaftsprüfer telefonisch zur Verfügung. Der Abschlussprüfer kam zu dem Ergebnis, dass Einzel- und Konzernabschluss sowie die Lageberichte von AG und Konzern mit den ordnungsgemäß geführten Büchern der Gesellschaft, mit den gesetzlichen Vorschriften und mit der Satzung der Vecoplan AG übereinstimmen. Er erhob keine Einwände und erteilte jeweils ein uneingeschränktes Testat. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers ebenfalls geprüft und den Einzel- sowie Konzernabschluss und die Lageberichte von AG und Konzern, den Abhängigkeitsbericht sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns einer eigenen Prüfung unterzogen. Dem Aufsichtsrat lagen die Entwürfe und die Ausfertigungen mit ausreichend langem zeitlichen Vorlauf vor, so dass die gründliche Prüfung aller Dokumente möglich war. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Der Aufsichtsrat erhob seinerseits nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung gegen den Jahresabschluss, den Konzernjahresabschluss und die Lageberichte für AG und Konzern keine Einwände. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Vecoplan AG zum 31. Dezember 2014 wurden gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns auf neue Rechnung vorzutragen an. Der Aufsichtsrat hat ferner den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und das Ergebnis der Prüfung dieses Berichts durch den Abschlussprüfer zur Kenntnis genommen, beide Berichte geprüft und beide Ergebnisse mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer besprochen. Dem Ergebnis der Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Abschlussprüfer schließt sich der Aufsichtsrat an. Nach dem abschließenden Ergebnis der Erörterungen und der eigenen Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Aufsichtsrat ist der Aufsichtsrat der Ansicht, dass die Feststellungen des Vorstands zutreffend sind und daher keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Ende des Berichts zu erheben sind. Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern und überwacht den Vorstand. Dem Aufsichtsrat gehören im Berichtsjahr 2014 an:
Die Mitglieder sind für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2017 beschließt, gewählt. Herr Bernd Priske hat sein Amt als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Aufsichtsrats der Vecoplan AG mit Wirkung zum 31. Januar 2015 niedergelegt. In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 02. Februar 2015 wurde Herr Fabian Spilker, Vorstand der M.A.X. AG, gewählt und in der 35. Aufsichtsratssitzung am 23. März 2015 einstimmig als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vecoplan-Konzerns für ihr engagiertes und erfolgreiches Wirken im vergangenen Geschäftsjahr.
Bad Marienberg, im April 2015 Der Vorsitz des Aufsichtsrats Gerhard Lerch |
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