Grampp Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Simon seit 20.10.2025 | Prokura |
Vanessa Grampp seit 20.10.2025 | Geschäftsführer |
Peter Grampp seit 27.5.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Autohaus Grampp GmbHEigenbeteiligung | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Grampp GmbHLohr (Main)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung eines Lageberichtes nach § 289 HGB ergibt sich für die Autohaus Grampp GmbH nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB. 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die Vermittlung von neuen Pkw- und Nutzfahrzeugen der Marke Mercedes-Benz sowie den Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Automobilhersteller. Ebenfalls zu unserem Geschäftsbetrieb zählt der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und die Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen. Neben unserem Hauptbetrieb in Lohr am Main führen wir einen Zweigbetrieb in Karlstadt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3 % geschrumpft nach einem Zuwachs von 1,8 % im Vorjahr. Deutschland rutschte erstmals seit vielen Jahren stetigen Wachstums in eine Rezession. Trotz dieser rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung entwickelte sich die Arbeitslosenquote mit 5,7 % nur moderat rückläufig - zum Vorjahr ein Anstieg von 0,4 Prozentpunkten (Quelle: Statista.com). Die Betriebe versuchen offensichtlich aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels ihre Beschäftigtenzahlen stabil zu halten. Die Inflationsrate betrug im Jahr 2023 5,9 %, nach 6,9 % im Vorjahr und verzeichnete einen neuen Höchststand. Als Gegenmaßnahme erhöhte die EZB den Leitzins in mehreren Stufen und innerhalb von wenigen Monaten auf 4,5 %, was sich dämpfend auf die Inflation, aber auch die wirtschaftliche Entwicklung ausgewirkt hat. Die Erlöse im KFZ-Gewerbe entwickelten sich positiv und sind um 11,9 % zum Vorjahr gestiegen auf insgesamt 207,3 Mrd. Euro. Der Umsatz im Geschäftsfeld Service/Reparatur ist um 17,7 % gestiegen. Als Gründe sind der weiter gewachsene Fahrzeugbestand sowie inflationsbedingte Preiserhöhungen der Werkstätten zu nennen. Der Umsatz mit neuen PKW stieg um 2,6 % gegenüber 2022, bei gebrauchten PKW war eine Steigerung von 15,2 % gegenüber Vorjahr zu verzeichnen. Positiv zu erwähnen ist auch die gestiegene Anzahl neuer Ausbildungsverträge um 8,9 % zum Vorjahr. Das im Jahr 2023 noch positive Konsumklima sowie eine Angebotsknappheit hatten auch auf die Umsatzrendite im KFZ-Gewerbe eine positive Auswirkung, die im Durchschnitt rund 3 % betrug. 2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Gesamtumsatz von 31,40 Mio. Euro abgeschlossen und lag somit 4,2 % unter dem Vorjahr. Während sich die Bereiche Service und Ersatzteile mit Steigerungsraten von 8,5 % bzw. 3,0 % positiv entwickelt haben, sind im Bereich Vermittlung von Neuwagen und Verkauf von Gebrauchtwagen Rückgänge zu verzeichnen. So sank der Gebrauchtwagenumsatz um 7,3 %, die Vermittlungsumsätze sanken um 5 %. Diese Rückgänge wirkten sich auch negativ auf die Bruttogewinne aus. Hauptursache für die Rückgänge war ein zu knappes und rückläufiges Angebot im Bereich der "Jungen Sterne", welches seit Jahren die tragende Umsatzsäule unseres Unternehmens bildet. Im Bereich Vermittlung von Neuwagen sind die Folgen des neuen Vermittlerabkommens sowie die ausgerufene "Luxusstrategie" von Mercedes Benz ursächlich für den rückläufigen Auftragseingang. Nach dem erfolgreichen Start des Geschäftsfeld ACS (Automotive Complete Service = Vermietung von Fahrzeugen, Fahrversuche und Branding) im Jahr 2022 konnte der Umsatz in diesem Bereich ein weiteres Wachstum von rund 10,3 % verzeichnen. 2.3 Lage a) Ertragslage Auf der Umsatzseite ergeben sich in den einzelnen Betriebssparten folgende Veränderungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum:
Die Umsatzentwicklung im Gesamten verzeichnet einen Rückgang von 4 %. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf und ist u.a. auf die allgemein verhaltene Nachfrage vom Markt zurückzuführen sowie auch wie oben bereits beschrieben auf ein rückläufiges Angebot im Bereich Junge Sterne. Die rückläufige Umsatzentwicklung im Verkaufsbereich konnte durch eine sehr gute Werkstattauslastung und gestiegene Reparatureinnahmen abgefedert werden. Die Bereiche Ersatzteile und Werkstatt konnten im Geschäftsjahr 2023 gute Umsatzzuwächse verzeichnen. Die Aufwendungen für das Personal haben sich laut Gewinn- und Verlustrechnung im Berichtsjahr um rund 4,3 % erhöht. Dies entspricht im Wesentlichen der Lohnerhöhung im Geschäftsjahr 2023. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich im Jahr 2023 um TEUR 191 auf insgesamt TEUR 604 erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Abschreibung auf Betriebsfahrzeuge (TEUR + 170). Die übrige Abschreibung hat sich moderat um rund TEUR 21 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr um rund 11 % angestiegen. Die Veränderung begründet sich im Wesentlichen aus freiwilligen sozialen Leistungen über die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie. Des Weiteren sind die Kosten für Instandhaltung gestiegen, sowie die Kosten für externe Dienstleistung, bei gleichzeitig sinkenden Aufwendungen für Mieten, Frachten für ACS. Das Finanzergebnis beinhaltet neben den Erträgen in Höhe von TEUR 54 Zinsaufwendungen von TEUR 31. Die Zinsaufwendungen spiegeln den externen Finanzierungshaushalt wider. Der Anstieg der Zinsen resultiert aus der Zinsentwicklung des Euribor ab September 2022. Das Ergebnis vor Steuern wird im Jahre 2023 mit TEUR 577 ausgewiesen, womit das Ergebnis mit 246 % über dem Vorjahr liegt. Die Umsatzrendite vor Steuern beträgt 1,84 % und ist um 1,33 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich dem entsprechend erhöht. Das im Geschäftsjahr 2023 erreichte Jahresergebnis nach Steuern von TEUR 387 liegt mit 290 % deutlich über dem Vorjahr. b) Finanzlage
Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen, die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen und unter Inanspruchnahme der Skontierungsmöglichkeiten auszugleichen. Die Forderungen werden im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Eigenkapitalquote ist auf 64 % gestiegen und liegt damit weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt von 23 % (lt. Branchenreport Sparkasse). Das Fremdkapital gliedert sich in Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Lieferantenverbindlichkeiten und in die übrigen Verbindlichkeiten. In den übrigen Verbindlichkeiten sind neben den Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten (Umsatzsteuer, einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer) sowie kreditorische Debitoren enthalten. Investitionen Neben der Investition in den neuen Geschäftsbereich ACS, wurden wie in den Vorjahren vor allem Erhaltungsinvestitionen getätigt. Zur Langzeitvermietung von Fahrzeugen, für unser neues Geschäftsfeld ACS, wurden ebenfalls Investitionen im Bereich der Betriebsfahrzeuge getätigt. Liquidität
Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr erheblich verbessert. Insbesondere geht diese positive Entwicklung auf die Reduzierung des Gebrauchtwagenbestandes sowie auf die Reduzierung des Forderungsbestandes aus Lieferung und Leistung im Jahr 2023 zurück. Der Cash-Flow i. e. S. beträgt TEUR 991 (Vorjahr: TEUR 547) und liegt damit auch über dem des Vorjahres. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit zeigt einen Mittelabfluss durch eine höhere Inanspruchnahme der Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 1.429). Dem steht ein Mittelzufluss aus dem Abgang von Sach- (TEUR 735) und Finanzanlagevermögen (TEUR 400) gegenüber. Wie in den Vorjahren wurden auch im Jahre 2023 die bestehenden Verpflichtungen planmäßig zurückgeführt. Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen. Geschäfte mit derivativen Finanzierungsinstrumenten wurden nicht getätigt. c) Vermögenslage
Im Bereich des Sachanlagevermögens stehen den Investitionen des Jahres 2023 in Höhe von TEUR 1.429 die Bestandsabgänge zu Restbuchwerten von TEUR 533 und die Abschreibungen von TEUR 604 entgegen. Die Investitionen im Sachanlagevermögen des Jahres 2023 beinhalten die Anschaffung von notwendiger Geschäfts- und Betriebsausstattung sowie die Einstellung von weiteren Betriebsfahrzeugen zur Sicherstellung der Mobilität unserer Werkstattkunden während eines Werkstattaufenthaltes sowie Fahrzeuge für den neuen Geschäftsbereich ACS. Ausgenommen der Betriebsfahrzeuge waren keine wesentlichen Abgänge aus dem Anlagevermögen zu verzeichnen. Wir haben als "Junge Sterne Vertriebspartner" der Daimler AG im Berichtsjahr weiter unsere Aktivitäten im Bereich des Handels mit "Jungen Gebrauchtwagen" verstärkt und den Bestand den Markterfordernissen angepasst. Der Bestand an Ersatzteilen und Zubehör befindet sich auf Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten im Berichtsjahr gesenkt werden. Der Forderungsbestand konnte bereits im ersten Quartal des Jahres 2024 ausgeglichen werden. Der Bestand an liquiden Mitteln ist im Berichtsjahr gestiegen, während die sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung verwenden wir die Kennzahlen Umsatzrendite und Cash-Flow i. e. S. Die Umsatzrendite errechnen wir mit dem Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Den Cash-Flow i. e. S. errechnen wir aus der Summe Jahresergebnis, Abschreibungen auf Anlagevermögen und Veränderung langfristiger Rückstellungen. Neben den oben für die Analyse der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage genutzten jahresabschlussbezogenen finanziellen Leistungsindikatoren ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen der Deckungsbeitragsrechnung heran. Der Deckungsbeitrag wird sowohl für das ganze Unternehmen als auch getrennt für die Standorte Lohr und Karlstadt und für die einzelnen Betriebssparten betrachtet. Der Geschäftsbereich Verkauf wird gesteuert über regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche bzgl. der Verkaufsziele (Stückzahlen), Standzeitanalysen sowie DB3 Kennziffern (KPIs). Im Bereich Werkstatt wird zusätzlich die Effizienz anhand der geleisteten Arbeitswerte sowie der Kontrolle von Leistungsgrad und Produktivität überwacht. e) Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage kann unter Berücksichtigung der politischen Rahmenbedingungen und der getätigten Investitionen in neue Geschäftsfelder als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. 3. Prognosebericht Da die folgenden Planungen und Erwartungen zukunftsbezogene Aussagen sind, weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Der seit Februar 2022 anhaltende Angriffskrieg in der Ukraine sowie schlechte politische Rahmenbedingungen wirken sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Das Konsumklima ist rückläufig, die Sparquoten der Verbraucher steigen. Steigende Energiepreise und Personalkosten wirken sich negativ auf unsere Ergebnisse aus. Das neue Vermittlerabkommen für PKW mit Emil Frey trat am 31.05.2023 in Kraft. Die Auftragseingänge im Bereich Neuwagen entwickeln sich weiterhin rückläufig, gleiches gilt für die Höhe der Vermittlungsprovisionen. Für den Service- und Ersatzteilbereich erwarten wir weiterhin stabile Umsätze gegenüber 2023. Das steigende Fahrzeugalter sorgt für höhere Reparaturumsätze. Die Umsätze mit Jungen Sternen werden wir im Geschäftsjahr 2024 steigern aufgrund einer verbesserten Angebotssituation in der Herstellerbörse. Unsere Gesamtumsatzerwartung über alle Geschäftsfelder liegt bei rund 5 % über dem Geschäftsjahr 2023. Im Bereich Personalkosten rechnen wir mit überproportionalen Steigerungen aufgrund der anhaltenden Inflation, die zu steigenden Lohnforderungen führt. Zur Unterstützung und Loyalisierung haben wir uns zusätzlich für die Auszahlung einer Inflationsprämie entschieden. Gesamtaussage Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir trotz widriger Umstände mit einer leicht steigenden Umsatzentwicklung und einem höherem Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr von circa 0,3 %. Weiter erwarten wir eine positive Ergebnisverbesserung vor Steuern zwischen 5-6 % gegenüber dem Berichtsjahr. Die Umsatzrendite erwarten wir trotz steigender Kosten knapp auf Vorjahresniveau. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Der Gesetzgeber verpflichtet uns, auf wesentliche Risiken in der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdenden oder direkten Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage unseres Unternehmens haben können, hinzuweisen. Ziel unseres eingerichteten Risikomanagementsystems ist die rechtzeitige Erkennung der betriebswirtschaftlichen Situation und die Erarbeitung einer qualifizierten Analyse, die eine bessere Bewertung und Steuerung der wirtschaftlichen Prozesse im Management ermöglicht, um das unternehmerische Risiko zu minimieren. Zu diesem Zweck besteht ein an die Belange eines mittelständischen, inhabergeführten Unternehmens angepasstes internes Kontrollsystem, welches wesentliche Unternehmensaktivitäten umfasst, um ein systematisches und permanentes Vorgehen hinsichtlich der Risikomanagementziele zu sichern. Es finden regelmäßige Besprechungen im Führungskreis statt, in welchen evtl. Planabweichungen besprochen und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, sofern erforderlich. Die größten Risiken stellen der anhaltende Ukrainekrieges und das stagnierende Wirtschaftswachstum in Deutschland dar. Deutschland bildet bzgl. des Wirtschaftswachstums das Schlusslicht im europäischen und globalen Vergleich. Ein wirksames politisches Maßnahmenpaket zur Trendumkehr ist aktuell nicht erkennbar und nicht zu erwarten. Ein weiteres Risiko kann die Präsidentenwahl in den USA darstellen. Hier ist bei einem Regierungswechsel mit Abschottungsmaßnahmen der größten Volkswirtschaft zu rechnen. Deutschland hat als Exportnation hier besondere Abhängigkeiten von einem funktionierenden Welthandel. Branchenspezifische Risiken Die KFZ-Branche ist abhängig von einem positiven Konsumklima. Die im Dezember 2023 eingestellte Prämienzahlung beim Erwerb eines Elektroautos hat zu einem massiven Nachfragerückgang in diesem Bereich geführt. Waren im Vorjahr noch rund ein Drittel der zugelassenen Fahrzeuge elektrisch betrieben, entwickelt sich diese Quote in den einstelligen Bereich. Hohe Wertverluste im Bereich der gebrauchten E-Fahrzeuge sind die Folge und belasten die Bilanzen im KFZ-Handel. Ein weiteres Risiko stellt der anhaltende Fachkräftemangel dar, der notwendige Stellenbesetzung erschwert bzw. verzögert und dadurch zu Umsatzausfällen im produktiven Bereich (Service) führen kann. Ertragsorientierte Risiken Die im Bericht genannten Kostensteigerungen im Bereich der Energie- und Personalkosten werden sich ergebnisbelastend auswirken. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquidität wird täglich überwacht und durch ein aktives Cash Management sichergestellt. Aufgrund der hohen Eigenkapitalausstattung sind wir kaum auf Fremdkapital für den laufenden Geschäftsbetrieb angewiesen. Notwendige Reparaturen/Investitionen in den laufenden Betrieb werden aus dem Cash-Flow finanziert. Somit sind wir auch zukünftig in der Lage, unseren finanziellen Verpflichtungen pünktlich nachzukommen. Durch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir die Ausfallrisiken bei den Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sehen wir uns aktuell gut gerüstet und erwarten keine Liquiditätsengpässe. Gesamtaussage Die steigenden Kosten im Bereich der Energie, Personal sowie Fremdkapitalzinsen werden sich ergebnisbelastend auswirken. Der anhaltende Fachkräftemangel kann zu Umsatzrückgängen in betroffenen Bereichen führen (Bsp. KFZ-Mechaniker). 4.2 Chancenbericht Unser langjähriger und loyaler Kundenstamm bietet weiterhin gute Absatzchancen. Das steigende Angebot im Bereich der Jungen Sterne - sowohl bei PKW als auch VAN - lassen uns positiv auf das Jahr 2024 blicken. Die Entwicklung der ersten Monate des Jahres 2024 bestätigt diese Annahme. Die Service- und Ersatzteilumsätze sind nach wie vor als stabil zu bezeichnen. Der neue Geschäftsbereich ACS verzeichnet eine stabile Nachfrage und bestätigt die Richtigkeit der Erschließung dieses neuen Geschäftsfeldes. Mit Investitionen in eine neue Heiztechnik unserer Gebäude sowie Photovoltaikanlagen planen wir die Energiekosten nennenswert zu senken. Die Planungen hierfür laufen aktuell noch. Die gemessene Kundenzufriedenheit (CSI) in unserem Autohaus liegt regelmäßig über dem Bundesdurchschnitt und ist Basis für eine hohe Kundenloyalität. Auch im Jahr 2023 wurde uns, wie in den Vorjahren, das Prädikat "Service mit Stern" durch die Daimler AG verliehen. Um unseren Status als autorisierter Mercedes-Benz Service Partner nachhaltig zu sichern, tätigen wir weiterhin Investitionen, um die Einhaltung der vertraglichen Standards zu gewährleisten. 4.3 Gesamtaussage Die stagnierende wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wirkt sich dämpfend auf das Konsumklima aus, die Anschaffung neuer Fahrzeuge wird bei manchen Interessenten verschoben. Ein stabiles Werkstatt- und Teilegeschäft können einen Teil dieser Ertragsausfälle kompensieren. Den Handel mit jungen Gebrauchten wollen wir forcieren, soweit das Angebot dies zulässt. Den Rückgang in der Nachfrage nach E-Autos können wir aktuell durch einen vermehrten Absatz von Verbrennerfahrzeugen kompensieren. Wir rechnen somit mit einer Umsatzsteigerung zum Vorjahr. Ansonsten sind alle uns bekannten Risiken nach derzeitigem Erkenntnisstand und, soweit gesetzlich zulässig, durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung derzeitiger und künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Forderungen werden im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und in der Regel unter Inanspruchnahme der Skontierungsmöglichkeiten gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend über Lieferantenkredite und die Finanzierungsmöglichkeiten der Herstellerbank. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein adäquates Debitorenmanagement. Im Bereich Verkauf ist Vorkasse üblich, darüber hinaus erfolgt bei Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung in den Sparten Ersatzteile und Werkstatt in der Regel die Zahlung durch den Kunden bei Abholung. 6. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Lohr a. Main, den 03. Juni 2024 gez. Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Autohaus Grampp GmbH hat ihren Sitz in Lohr a. Main. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter HR B 908 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Autohaus Grampp GmbH, Lohr a. Main, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden ergänzenden Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft hat die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 i. V. m. § 285 Nr. 3, 4 und 17 HGB sowie des § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Ergebnisverwendung aufgestellt. 2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze orientieren sich im Rahmen der Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung an den handelsrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften. Die Darstellungsstetigkeit nach § 265 Abs. 1 Satz 1 HGB, die Bilanzierungs- und Bewertungsstetigkeit nach § 284 Abs. 2 HGB sowie die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nach § 265 Abs. 2 Satz 1 HGB sind gegeben. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Bestimmungen des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die formale Darstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den derzeitigen Bestimmungen des Handelsrechts. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen vorhersehbaren Risiken nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. 2.3 Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Auf die Nutzung des aktivierten entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wirken vielfältige Einflussfaktoren ein. Da die Nutzungsdauer deshalb nicht verlässlich geschätzt werden kann, wurde für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Die beweglichen Anlagegüter werden linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibung für Mietfahrzeuge wird aus der Differenz der Anschaffungskosten und dem voraussichtlichen Restwert am Ende des Mietvertrages ermittelt und linear über die vertragliche Mietdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr Abgang wird nach Ablauf von fünf Jahren unterstellt. Die für Abschreibungen des Anlagevermögens zugrunde liegende Nutzungsdauer verteilt sich wie folgt:
Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Geschäftsjahr keine (Vorjahr EUR 0,00) vorzunehmen. Finanzanlagen Die sonstigen Ausleihungen betreffen ein verzinsliches Darlehen. Es wurde mit dem Nennwert angesetzt und bewertet. Vorräte Die Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet (§ 253 Abs. 4 HGB). Es erfolgte grundsätzlich Einzelbewertung; bei Massenartikeln erfolgte die Bewertung zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten im Sinne von § 255 Abs. 2 HGB, die Einzelkosten für Material und Lohn und anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten beinhalten, oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Fremdkapitalzinsen kamen nicht zum Ansatz. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten nach fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen oder, sofern diese niedriger sind, mit den letzten Nettoeinkaufspreisen bewertet. Die verlustfreie Vorratsbewertung der Gebrauchtfahrzeuge erfolgt ausgehend von den Händlerverkaufspreisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Wertabschläge vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Bewertung der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. 2.4 Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Eintrag im Handelsregister. Rückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) angesetzt. Passive latente Steuern Gemäß § 274 HGB wird eine saldierte Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. 3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Aktiva Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist am Ende des Anhangs dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 10.000,00 (i. V. EUR 10.000,00) enthalten. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Außer den handelsüblichen Eigentumsvorbehalten bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Sicherungsrechte bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und den sonstigen Verbindlichkeiten. Dies sind: a) Pfandrechte b) Raumsicherungsübertragungsvertrag in Bezug auf die Übereignung von Kraftfahrzeugen Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch vorstehend genannte Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert ist, beläuft sich auf TEUR 2.210. Davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 1.596 und TEUR 614 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Passive latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete kumulierte Ertragsteuersatz liegt bei 30 %. Von der Befreiungsvorschrift des § 288 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. § 285 Nr. 29 HGB wurde im Geschäftsjahr teilweise Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt (§ 285 Nr. 30 HGB):
4. Ergänzende Angaben Personal Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt:
Außerbilanzielle Geschäfte § 285 Nr. 3 HGB Im Zusammenhang mit vermittelten Fahrzeug-Leasing- und Finanzierungsverträgen werden Rücknahmeverpflichtungen eingegangen, die nur greifen, wenn der tatsächliche Wert am Ende dieser Verträge den vertraglich vereinbarten Restwert unterschreitet. Sie dienen der Unterstützung der Verkaufstätigkeit. Risiken bestehen im Abfluss der liquiden Mittel sowie dem dadurch entstehenden Verlust. Zum Stichtag bestehen solche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.418 (i. V. TEUR 5.400). Die Bildung von Rückstellungen war zum Stichtag nicht notwendig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nichtkündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Geschäftsführungsorgan Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr: - Herr M.B.A. (Univ. of New York) Peter A. Grampp, Kaufmann, Lohr a. Main (Geschäftsführer für Einkauf, Service, Vertrieb, Finanzen und Personal) Auf die Angabe der laufenden Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 a HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Organkredite einschließlich Haftungsverhältnisse Forderungen aus Krediten gemäß § 285 Nr. 9 c HGB bestanden am Bilanzstichtag gegenüber Mitgliedern folgender Organe:
5. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, welche das durch den Jahresabschluss vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten. 6. Unterzeichnung des Jahresabschlusses Unterzeichnung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 durch das Geschäftsführungsorgan:
Lohr am Main, 30. März 2024 gez. Peter Grampp Angaben zur Ergebnisverwendung: Durch Gesellschafterbeschluss vom 29. Juni 2024 wurde beschlossen vom Jahresüberschuss 2023 einen Teil auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Grampp GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Grampp GmbH, Lohr a. Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Grampp GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Würzburg, 4. Juni 2024 gez. Kruse, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB). Der vollständige Jahresabschluss wurde am 29. Juni 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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