Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 724479
Vorher
ABC Aluminium Handel GmbH
Eingetragen
7.11.2007
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit allen Bedarfsartikeln der Industrie wie auch des Baugewerbes, vorzugsweise mit Nichteisenmetallen sowie deren Bearbeitung.

Historie

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Management

NameRolle
David Sims
seit 16.1.2026
Geschäftsführer
Bernhard Tschaffon
seit 11.11.2024
Prokura
Patrick Meessen
seit 11.11.2024
Geschäftsführer
Boris Harst
seit 10.2.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AMARI Metall Deutschland GmbH & Co. KG
Germany
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Atmet GmbH

Waiblingen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12.2009
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 26.785,00 24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 42.678,00 47
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.519,00 10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.525,00 104
158.722,00 161
III. Finanzanlagen
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 623
185.507,00 808
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 3
2. Waren 11.932.695,75 9.908
11.932.695,75 9.911
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.850.861,37 2.624
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 288.464,44 254
3. Sonstige Vermögensgegenstände 520.873,18 1.198
4.660.198,99 4.076
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.494.594,76 10.963
31.087.489,50 24.950
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.501,50 3
D. Aktive latente Steuern 212.104,72 0
31.491.602,72 25.761

Passiva

Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12.2009
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26
II. Kapitalrücklage 21.323.802,90 21.324
III. Bilanzverlust -8.199,77 -2.352
21.341.603,13 18.998
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 397.942,79 799
2. Steuerrückstellungen 160.831,83 0
3. Sonstige Rückstellungen 869.922,10 1.414
1.428.696,72 2.213
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.490.283,76 4.309
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.066,78 62
3. Sonstige Verbindlichkeiten 185.952,33 179
- davon aus Steuern: € 110.827,89 (Vorjahr: T€ 109) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 735,35 (Vorjahr: T€ 0) -
8.721.302,87 4.550
31.491.602,72 25.761

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

2009
T€
1. Umsatzerlöse 63.791.354,48 47.726
2. Sonstige betriebliche Erträge 335.431,54 705
- davon aus Währungsumrechnung: € 2.544,58 (Vorjahr: T€ 2) -
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -47.758.580,74 -35.532
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -680.674,51 -48.439.255,25 -529
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.904.654,89 -6.525
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.051.772,49 -1.254
- davon für Altersversorgung: € 102.113,73 (Vorjahr: T€ 148) - -5.956.427,38
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -67.186,72 -56
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.125.972,70 -7.211
- davon aus Währungsumrechnung: € 2.721,08 (Vorjahr: T€ 1) -
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.500,48 73
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20.944,00 -6
- davon aus Abzinsung: € 20.944,00 (Vorjahr: T€ 0) -
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.556.500,45 -2.609
10. Außerordentliches Ergebnis -166.923,22 0
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -758.059,18 22
- davon latente Steuern: € 577.627,15 (Vorjahr: T€ 0) -
12. Sonstige Steuern -10.937,16 -12
13. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 1.620.580,89 -2.599
14. Entnahme aus den Gewinnrücklagen 722.964,09 0
15. Verlustvortrag (Vorjahr: Gewinnvortrag) -2.351.744,75 247
16. Bilanzverlust -8.199,77 -2.352

Anhang 2010

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Almet GmbH, Waiblingen, weist die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 264 HGB in Verbindung mit § 242 HGB aufgestellt. Es wurden die Gliederungsvorschriften des § 266 Absatz 2 und 3 HGB für die Bilanz sowie § 275 Absatz 2 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung beachtet.

Zum 1. Januar 2010 erfolgte die Umstellung der Rechnungslegung auf die Vorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) gemäß Artikel 66 und 67 EGHGB. In der Anpassungsbilanz zum 1. Januar 2010 erfolgten erfolgsneutrale sowie erfolgswirksame Anpassungsbewertungen einzelner Bilanzposten, wobei die erfolgswirksamen in den außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen werden.

Gemäß den Vorgaben des § 274 HGB in der Fassung des BilMoG wurden auf die Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz die entsprechenden latenten Steuern berechnet und gemäß den Anpassungsvorgängen erfolgswirksam bzw. erfolgsneutral ausgewiesen. Die erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellten T€ 70 resultieren im Wesentlichen aus bereits zum 31. Dezember 2009 bestehenden Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz. Darüber hinaus wurden T€ 653 aktive latente Steuern aufgrund von zum 1.1.2010 bestehenden Verlustvorträgen gebildet.

Die Vorjahreszahlen wurden gemäß Artikel 67 Absatz 8 Satz 2 EGHGB nicht an die geänderten Ausweis- und Bewertungsmethoden nach BilMoG angepasst.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie zur Währungsumrechnung

Die Bewertungsgrundsätze gem. §§ 252 ff. HGB blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert, soweit nicht Abweichungen aufgrund des BilMoG oder der geänderten Konzernvorgaben gesondert erläutert sind.

Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von diesen Vermögensgegenständen zugeordneten Schulden aus Pensionen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Schulden verrechnet worden. Zum Ende des Berichtsjahres wurden Aktiva aus Rückdeckungsversicherungen zum Zeitwert in Höhe von T€ 682 und Wertpapiere zur Deckung von Altersteilzeitguthaben zum Zeitwert von T€ 146 mit den Pensions- bzw. Altersteilzeitrückstellungen verrechnet. Im Zinsaufwand sind Zinserträge in Höhe von T€ 33 saldiert.

Für die Berücksichtigung von Zinsanteilen in Forderungen und Verbindlichkeiten wird ggf. der jeweilige von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, laufzeitkongruente Zinssatz verwendet.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet worden.

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear entsprechend steuerlich anerkannter Höchstsätze.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich pro ratatemporis.

Von dem Bewertungsvereinfachungsverfahren für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen € 150 und € 410, wiedereingeführt zum 1. Januar 2010, gemäß § 6 Absatz 2 EStG wird Gebrauch gemacht. Die gebildeten Sammelposten der Geringwertigen Wirtschaftsgüter aus den Jahren 2008 und 2009 mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen € 150 und € 1.000 werden gemäß § 6 Absatz 2 a EStG fortgeführt. Aus Wesentlichkeitsgründen wurde diese Vorgehensweise auch für den handelsrechtlichen Jahresabschluss beibehalten.

Vorräte werden zu Herstellungskosten bzw. - soweit es sich um Waren handelt - zu Anschaffungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Verkaufs- bzw. Wiederbeschaffungspreisen zum Bilanzstichtag ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen insbesondere auf Basis der individuellen Lagerdauer der Bestandspositionen. Das Verfahren zur Abwertung schwer veräußerbarer und überalterter Bestände wurde im Berichtsjahr zur Anpassung an das gruppeneinheitliche Verfahren modifiziert. Im Vergleich zum bisherigen Verfahren entstand ein zusätzlicher Abwertungsbetrag von T€ 93.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Latente Steuern werden nach Maßgabe des § 274 HGB unter Anwendung des zu erwartenden Durchschnittsteuersatzes von gegenwärtig rd. 28% berechnet und saldiert als gesonderter Posten in der Bilanz ausgewiesen. Insofern wird vom Wahlrecht gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, auch aktive latente Steuerüberhänge in der Bilanz anzusetzen.

In diesem Zusammenhang werden aufgrund verrechenbarer steuerlicher Verlustvorträge mit hinreichender Sicherheit für die kommenden fünf Jahre zu erwartende steuerliche Entlastungen gemäß § 274 Absatz 1 Satz 4 ebenfalls als latente Steuer aktiviert.

Passiva

Die Rückstellungen für Pensionen werden für Anwartschaften und Versorgungsempfänger gebildet. Der Anwartschaftsbarwert ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen erstmalig aufgrund der Vorgaben des BilMoG nach der Projected Unit Credit Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinsfußes von 5,15% sowie einer künftigen Lohn- und Gehaltssteigerung von 2% p.a. berechnet worden. Der sich gegenüber der bisherigen Methode nach dem Teilwertverfahren ergebende Bewertungsunterschied zum 1. Januar 2010 wurde im Berichtsjahr in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Die laufenden Pensionszahlungen werden an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten angepasst.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Altersteilzeitverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung eines Rechnungszinses von 3,75% p.a. (Vorjahr: 2%) ermittelt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 ist im folgenden Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Lieferungen und Leistungen.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Pensions- und sonstigen Rückstellungen (überwiegend für Altersteilzeit). Die zum 1.1.2010 im Zusammenhang mit Verlustvorträgen gebildeten Beträge wurden aufgrund des im Berichtsjahr erzielten Geschäftsergebnisses weitgehend verbraucht.

Eigenkapital

Die im Rahmen der BilMoG Anpassungsbilanz gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB gebildeten Gewinnrücklagen wurden aufgelöst (T€ 732) und mit dem Verlustvortrag (T€ 2.352) verrechnet. Der Gewinnvortrag des Vorjahres beträgt T€ 247.

Rückstellungen

Wesentliche Rückstellungen betreffen Altersteilzeit- sowie andere Personalverpflichtungen und nachlaufende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 8.721 (Vorjahr: T€ 4.550) liegt unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Lieferungen und Leistungen.

Die Besicherung der Lieferantenverbindlichkeiten erfolgt im Rahmen branchenüblicher Eigentumsvorbehalte.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2010

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 1.1.2010 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 61.786,64 24.000,00 175,44 85.611,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 64.437,97 0,00 0,00 64.437,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.746,52 4.034,00 0,00 31.780,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180.062,12 39.345,72 0,00 219.407,84
272.246,61 43.379,72 0,00 315.626,33
III. Finanzanlagen
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 622.514,57 0,00 622.514,57 0,00
Summe Anlagevermögen 956.547,82 67.379,72 622.690,01 401.237,53
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2010 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 37.312,64 21.689,00 175,44 58.826,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 17.130,97 4.629,00 0,00 21.759,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.954,52 3.307,00 0,00 21.261,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.321,12 37.561,72 0,00 113.882,84
111.406,61 45.497,72 0,00 156.904,33
III. Finanzanlagen
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 148.719,25 67.186,72 175,44 215.730,53
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 26.785,00 24.474,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 42.678,00 47.307,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.519,00 9.792,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.525,00 103.741,00
158.722,00 160.840,00
III. Finanzanlagen
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 622.514,57
Summe Anlagevermögen 185.507,00 807.828,57

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um langfristige Mietverträge für Lager- und Betriebsstätten sowie Leasingverträge für Fahrzeuge und andere Anlagen. Die finanziellen Verpflichtungen lassen sich nach folgenden Laufzeiten untergliedern:

Fällig innerhalb von 31.12.2010 31.12.2009
T€ T€
1 Jahr 1.872 1.964
2 - 4 Jahren 2.983 3.592
5 Jahren und danach 1.445 1.937
6.300 7.493

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsätze werden ganz überwiegend mit Metallen im Inland erzielt.

Außerordentliches Ergebnis

Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von T€ -167 resultiert aus Umstellungseffekten im Zusammenhang mit der Anwendung der Vorschriften des BilMoG zum 1. Januar 2010.

außerordentliche Aufwendungen außerordentliche Erträge
T€ T€
Aktiva
aktive latente Steuer 0 67
Passiva
Pensionsrückstellungen 231 0
sonstige Rückstellungen 3 0
234 67

5. Sonstige Angaben

Ausschüttungsgesperrte Beträge

T€ 212 aus der Aktivierung latenter Steuern sind ausschüttungsgesperrt.

Abschlussprüferhonorare

Die Angabe der Abschlussprüferhonorare unterbleibt gemäß § 285 Nr. 17 HGB. Wir verweisen auf den Konzernanhang des Mutterunternehmens Amari Metall Deutschland GmbH & Co. KG, Henstedt-Ulzburg.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 121 Mitarbeiter (Vorjahr: 150) beschäftigt, davon 3 (Vorjahr: 3) Auszubildende.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Herr David Sims, Kaufmann, Cobham, Surrey, UK

 

Herr Andreas Wiedmann, Kaufmann, Oberstenfeld (bis zum 10. Februar 2010)

Ein Geschäftsführer erhält keine Bezüge. Für den anderen Geschäftsführer wird die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen.

Haftungsverhältnisse

Es lagen zum Stichtag keine Haftungsverhältnisse vor.

Konzernabschluss/Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist seit dem 31. Dezember 2010 die AMARI Metall Deutschland GmbH & Co. KG, Henstedt-Ulzburg (AMD KG), in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der AMD KG wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die AMD KG wird von der AmariMetals Europe, Ltd., Northbrook, USA, als oberstem Mutterunternehmen beherrscht.

 

Waiblingen, den 28. Juni 2011

David Sims

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 01. November 2011.

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010

Hauptgegenstand der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist unverändert der Handel mit Metallprodukten, in erster Linie aus Aluminium, rostsicherem Stahl und weiteren NE-Metallen. Das Unternehmen verfügt über ein breites Produktsortiment und eine breit aufgestellte Stammkundschaft aus einer Vielzahl von Branchen.

Seit dem 31. Dezember 2010 ist die Gesellschaft ein Tochterunternehmen der AMARI Metall Deutschland GmbH & Co. KG (AMD KG).

Die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 wird als ermutigend eingeschätzt. Der Absatz 2010 konnte im Vorjahresvergleich um rund 22% gesteigert werden und lag damit über den Erwartungen, was unter anderem auch auf die Markterholung zurückzuführen ist. Der Umsatz lag um rund 34% und die Bruttomarge um rund 50% über den Vorjahreswerten.

Das operative Ergebnis lag deutlich über Vorjahresniveau. Aufgrund der insgesamt nachhaltig positiven Entwicklung und entsprechenden Zukunftserwartungen wurden in 2010 nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) unter anderem latente Steuern aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen aktiviert. Als weitere Folge der Anpassungen an das BilMoG fielen außerordentliche Aufwendungen an, vornehmlich aufgrund von Bewertungsänderungen bei Pensionsrückstellungen.

Die Lagerbestände haben sich in 2010 im Vergleich zum Vorjahr um rund 20% erhöht, sie wurden an die Marktverhältnisse angepasst und sind auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Der operative Cash Flow hat sich weiterhin positiv entwickelt und sich auf € 3,6 Mio mehr als verdoppelt.

Die Gesellschaft ist den üblichen Risiken ausgesetzt, die bei im Metallhandel tätigen Unternehmen auftreten. Diese betreffen unter Anderem die Veränderung der Metallpreise und Faktoren, durch welche die gesamtwirtschaftlichen Aussichten in der EU im Allgemeinen und insbesondere in Deutschland beeinflusst werden. Termingeschäfte und Derivate werden grundsätzlich nicht eingesetzt. Kreditrisiken werden durch geeignete Bonitätsprüfungen und Warenkreditversicherungen begrenzt. Aus Sicht der Unternehmensleitung stellt keines dieser Risiken eine Gefahr für den Fortbestand des Unternehmens dar.

Die Gesellschaft unterhält in Deutschland die Niederlassungen in Fellbach, Immendingen, Mannheim, Waiblingen-Hohenacker und Hebsack sowie 2 Verkaufsbüros.

Die Geschäftsführung arbeitet im Zusammenspiel mit der Anteilseignerin weiterhin durch gezielte Maßnahmen an einer weiteren Steigerung des Rohergebnisses bei gleichzeitiger Stabilisierung des Kostenniveaus für die folgenden Jahre. Die kontinuierliche Ausrichtung auf die Optimierung unseres Kundenservices auf hohem Niveau bildet die Basis unserer stetig verbesserten Kundenbindung. Auf der Lieferantenseite konnten die bestehenden guten Verbindungen weiter ausgebaut und auch neue Kontakte hergestellt werden.

Die Entwicklung in den Schwerpunktbranchen Maschinen- und Fahrzeugbau lässt für das Geschäftsjahr 2011 eine Stabilisierung auf gutem Niveau erwarten und wir hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird und damit auch zu einem nachhaltig positiven Ergebnis beitragen kann.

Auf Ersuchen der Anteilseignerin fügen wir die Folgende Stellungnahme in diesen Bericht ein: "Die Verpflichtung, in Bezug auf die Gesellschaft kaufmännisch sensible sowie andere vertrauliche Daten und Angaben der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stellt nach Auffassung der Anteilseignerin nach Europäischem Recht eine Verletzung ihrer Privatsphäre dar."

Ereignisse von Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.

 

Waiblingen, im Juni 2011

David Sims, Geschäftsführer

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und dem Lagebericht der Almet GmbH, Waiblingen, den folgenden uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Almet GmbH, Waiblingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 31. Oktober 2011

Susat & Partner GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Schlüter, Wirtschaftsprüfer

Wolff, Wirtschaftsprüferin

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