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ENTITEC AGHamburgJahresabschluss zum 31.10.2010LageberichtENTITEC AG, HamburgLagebericht für das Geschäftsjahr 2009/2010Zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: 1. Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2009/20101.1 Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Gesellschaft hat ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1. November bis 31. Oktober. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag im Software- (Lizenzierung und Wartung) sowie Projekt- und Beratungsgeschäft für einige Großkunden und verschiedene mittelständische Unternehmen aus den Branchen gesetzliche Unfallversicherung (UV), Versorgungseinrichtungen und Versicherungswirtschaft, in der Regel als Generalunternehmer. Seit dem Geschäftsjahr 2007/2008 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Entitec Beteiligungs GmbH, der Alleinaktionärin (seit 25. November 2008) der ENTITEC AG. 1.2 Geschäftsentwicklung, Forschung und Entwicklung, Personalentwicklung, QualitätsmanagementDie Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens war und ist bei unseren Bestandskunden im UV-Umfeld bisher relativ unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Für unser Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr sehr erfolgreich und hat unsere Erwartungen erfüllt. Weiterhin ist es uns gelungen, im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Versicherungswirtschaft Fuß zu fassen. So wurde eine Partnerschaft mit der COR&FJA (im Bereich des elektronischen Zahlstellenmeldeverfahrens für die Versicherungswirtschaft) begründet und ein neues Produkt zmv.connect mit Fokus auf die speziellen Belange der Versicherungsunternehmen entwickelt. Die Aufwendungen für Weiterentwicklung unserer Produkte haben wir wie geplant in ähnlicher Höhe wie im Vorjahr vorgenommen. Darüber hinaus wurden im gesamten Geschäftsjahr 2009/2010 vorbereitende Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen umgesetzt, um die Neuentwicklung unseres Frameworks ep.kid+ termingerecht zum 1. November 2010 starten zu können. Wie in den Vorjahren konnten wir wieder wie geplant signifikant viele qualifizierte Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchführen. Mit der Universität Hamburg, Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN), Fachbereich Informatik-Softwaretechnik, sowie dem ihr nahestehenden HiTeC e.V. (Hamburger Informatik Technologie-Center) wurden Kooperationsverträge geschlossen zum Sponsoring einer ab 1. November 2010 auf drei Jahre befristeten Doktorandenstelle im Rahmen des Forschungsgebiets "Modellgetriebene Softwareentwicklung" sowie zur Einbindung und Förderung von Werkstudenten in der forschungsnahen Software-Entwicklung bei ENTITEC AG. Zudem wurde eine Partnerschaft mit der Nordakademie in Elmshorn geschlossen und seit dem Wintersemester 2010 besetzt die ENTITEC AG einen Studienplatz im Dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik. Im September 2010 fand ein Überwachungsaudit für unser Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2000 durch den TÜV-Nord statt. Es wurden keinerlei Mängel festgestellt und das Zertifikat erneut erteilt. 1.3 ErtragslageIn dem Geschäftsjahr 2009/2010 hat die ENTITEC AG eine Gesamtleistung von rd. 14 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung übertraf mit 6,88 Mio. Euro die Erwartungen. Dieses Ergebnis wurde erzielt, da zum einen die erzielten Umsätze mit einigen Kunden höher als geplant ausfielen und zum anderen die Kosten unter Plan gehalten werden konnten. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008/2009 ging die Gesamtleistung um etwa 5,7 Mio. Euro aufgrund des Auslaufens des Hardware-Mietgeschäftsmodells zurück, was sich jedoch nicht im selben Verhältnis auf das Ergebnis auswirkte. 1.4 Finanz- und VermögenslageENTITEC AG hat im abgelaufenen Jahr alle Investitionen aus Eigenmitteln bestreiten können. ENTITEC AG hat keine Bankschulden. Überwiegend aufgrund der Ablösung eines Mietscheins sowie planmäßiger Abschreibungen sank das Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2009/2010 um etwa 0,7 Mio. Euro. Die Bilanzsumme verringerte sich um 0,9 Mio. Euro. Die ENTITEC AG ist daher kurzfristiger investiert als im Geschäftsjahr 2008/2009. Durch den Rückgang der Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote weiter auf 67 % (Vorjahr: 60 %). 1.5 Besondere Ereignisse des GeschäftsjahresAm 6. November 2009 bestellte der Aufsichtsrat Herrn Frank Fuchs bis zum 31. Oktober 2014 zum Vorstand der ENTITEC AG. Herr Fuchs ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, soweit nicht § 112 AktG entgegensteht, und vertritt die Gesellschaft alleine. Herr Horst-Dieter Lanze trat am 6. November 2009 als Vorstand der ENTITEC AG zurück. Der Aufsichtsrat nahm den Rücktritt an und dankte Herrn Lanze für seine hervorragende Arbeit. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endete mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung. In den Aufsichtsrat wurden die Herren Prof. Dr. Götz Winterfeldt, Dr. Ingo Krocke und Horst-Dieter Lanze gewählt. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats wurde Herr Prof. Dr. Götz Winterfeldt gewählt. Den langjährigen Aufsichtsratsmitgliedern Willi Erich und Jürgen Langhammer wurde bei ihrer Verabschiedung für Ihre Unterstützung der ENTITEC AG ein besonderer Dank ausgesprochen. Im Dezember 2009 wurde ein Mietschein auf Wunsch unseres Kunden abgelöst - was auf das gesamte Geschäftsjahr gerechnet ca. 160 TEuro außerplanmäßige Einnahmen bedeutete - sowie auf einen weiteren Mietschein eine signifikante Vorauszahlung in Höhe von etwa 1,7 Mio. Euro geleistet. Die daraus resultierende erhöhte Liquidität hat die ENTITEC AG im Rahmen von darlehensbasierten Vorauszahlungen auf die Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft weitergeleitet, damit diese Darlehen zur Finanzierung der Entitec Gruppe vorzeitig ablösen bzw. tilgen konnte. Im April 2010 bezog die Gesellschaft - auf Basis eines neu geschlossenen Mietvertrags mit einer Laufzeit von 10 Jahren - neue Räumlichkeiten im "Alter Teichweg 23a, 22081 Hamburg" und führte zu diesem Zeitpunkt ein neues Corporate Design sowie eine neue Website ein. Neben einem neuen Empfangsbereich wurde auch in neue Schulungs- bzw. Besprechungszimmerausstattungen sowie in eine Lounge, jeweils im neuen Corporate Design, investiert. 2. NachtragsberichtIn den letzten beiden Monaten des Kalenderjahres 2010 ist es uns gelungen, mit unserem neuen Produkt zmv.connect in der Versicherungswirtschaft eine Reihe von Lizenzverträgen abzuschließen. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2010/2011 erste maßgebliche Umsatzbeiträge und sehen gute Chancen, diese neuen Geschäftsbeziehungen stetig auszubauen. Ende Januar 2011 konnten wir die ersten beiden Releases von ep.kid+, 0.8 und 0.9, termingerecht fertigstellen und planen nun, diese in neuen Projekten zum Nutzen unserer Kunden einzusetzen. Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres werden wir erstmalig die neuen Bilanzierungsrichtlinien nach BilMoG umsetzen und von entsprechenden Bilanzierungswahlmöglichkeiten (bspw. bzgl. der Aktivierung von Entwicklungskosten sowie bei Pensionsrückstellungen) Gebrauch machen. 3. Risikobericht3.1 Risiken des GeschäftsbetriebsDie Risiken des Geschäftsbetriebes bestehen im Wesentlichen in der Abhängigkeit von wenigen Großkunden. Weitere geschäftsübliche Risiken bestehen in der Abwicklung von sehr großen Projekten als Generalunternehmer. 3.2 RisikomanagementDer Vorstand hat geeignete Maßnahmen getroffen und ein Überwachungssystem eingerichtet, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden (Risikofrüh-Erkennungssystem). Hierdurch wird dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) entsprochen, für angemessenes Risikomanagement zu sorgen. Es wurden keine Risiken erkannt, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder erschweren. 3.3 Existenzbedrohende RisikenEs bestehen zurzeit keine existenzbedrohenden Risiken. 4. PrognoseberichtAufgrund des Auslaufens des Hardware-Mietgeschäftsmodells gehen wir für das Geschäftsjahr 2010/2011 von einer geringeren Gesamtleistung aus und erwarten einen Gesamtumsatz in Höhe von etwa 10,8 Mio. Euro. Wir erwarten einen Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von ca. 3 Mio. Euro (aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages fallen keine Ertragssteuern an). Die ENTITEC AG wird allen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen können.
Hamburg, den 19. Januar 2011 ENTITEC AG Frank Fuchs BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2009/10ENTITEC AG, HAMBURGDer Jahresabschluss der ENTITEC AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktien-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft hat ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1. November bis 31. Oktober. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden bei einem Zugang vor dem 1. Januar 2008 oder nach dem 31. Dezember 2009 aktiviert und voll abgeschrieben, bei Zugang zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2009 und einem Wert von Euro 150,-- bis zu Euro 1.000,-- werden die beweglichen Gegenstände in einen Sammelposten eingestellt und entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf aktuellen Betriebsabrechnungen beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Gehältern und Sondereinzelkosten auch Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nur zu einem geringen Teil aktiviert. Die unfertigen Leistungen sind verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. Barwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den steuerlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Dabei kamen wie im Vorjahr ein Zinssatz von 6% p.a. und die biometrischen Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 267 (Vorjahr TEuro 272). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt EUR 1.800.000,00. Es ist aufgeteilt in 1.800.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Verbindlichkeiten nach Fristigkeit im Sinne des § 268 (5) HGB Sämtliche Verbindlichkeiten haben ebenso wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt Euro 6.876.226,46; er steht nach dem Gewinnabführungsvertrag vollständig dem herrschenden Unternehmen, Entitec Beteiligungs GmbH, zu. Sonstige Pflichtangaben Namen des Vorstands und des Aufsichtsrates Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs waren als Vorstand Herr Horst-Dieter Lanze (bis 6. November 2009) und ab dem 6. November 2009 Herr Frank Fuchs tätig. Mitglieder des Aufsichtsrates waren als Vorsitzender Herr Jürgen Langhammer, Bankkaufmann, bis 23. Februar 2010 und ab dem 23. Februar 2010 Herr Prof. Dr. Götz Winterfeldt. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates waren die Herren Willi Erich, Mathematiker, bis 23. Februar 2010, Herr Horst-Dieter Lanze, Kaufmann, ab 23. Februar 2010 und Herr Dr. Ingo Krocke, Geschäftsführer. Vergütungen des Vorstands und der Mitglieder des Aufsichtsrats Der Vorstand hat von der ENTITEC AG im Geschäftsjahr 2009/10 keine Vergütungen bezogen. Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden dem Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2009/10 Euro 15.000,00 gewährt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahrs waren im Unternehmen durchschnittlich 54 Angestellte beschäftigt (Vorjahr 55). Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen des größten Konzernkreises ist die Auctus neunzehnte Beteiligungsgesellschaft mbH, München. Diese ist aufgrund der größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 293 HGB von der Erstellung eines Konzernabschlusses befreit. Das Mutterunternehmen des kleinsten Konzernkreises ist die Entitec Beteiligungs GmbH, Hamburg. Diese ist aufgrund der größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 293 HGB von der Erstellung eines Konzernabschlusses befreit. * * *
Hamburg, 19. Januar 2011 ENTITEC AG Der Vorstand Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 21.02.2011 BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Entitec AG, Hamburg, für das Geschäftsjahrvom 1. November 2009 bis zum 31. Oktober 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hamburg, 21. Januar 2011 AC
CHRISTES & PARTNER GmbH
Christes, Wirtschaftsprüfer Schulze, Wirtschaftsprüfer Anlagespiegel
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