ADIG Fondsvertrieb AGLiquidiert

Seidlstraße 24, 80335 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 48321
Vorher
Münchner Kapitalanlage Aktiengesellschaftcominvest Vertriebs AG
Eingetragen
8.10.2001
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Fondsmanagement
Gegenstand
Anlageberatung und Anlage- und Abschlussvermittlung zwischen Kunden und inländischen Instituten, Instituten oder Finanzunternehmen mit Sitz in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums, die Voraussetzungen nach § 53 b Abs. 1 Satz 1 oder Abs.7 KWG erfüllen, Unternehmen, die auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 53 c KWG gleichgestellt oder freigestellt sind oder Kapitalanlagegesellschaften, lnvestmentaktiengesellschaften und ausländische Investmentgesellschaften, sofern sich diese Finanzdienstleistungen auf Anteile an Investmentvermögen, die von einer inländischen Kapitalanlagegesellschaft oder lnvestmentaktiengesellschaft im Sinne der § 96 bis 111 a des Investmentgesetzes ausgegeben werden, oder auf ausländische Investmentanteile, die nach dem Investmentgesetz öffentlich vertrieben werden dürfen, beschränken und die Gesellschaft nicht befugt ist, sich bei Erbringung dieser Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Anteilen von Kunden zu verschaffen. Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken nach § 112 des Investmentgesetzes (sog. Hedgefonds) werden von der Gesellschaft nicht vermittelt. Die Gesellschaft erbringt keine erlaubnispflichtigen Finanzdinstleistungen im Sinne des KWG.

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Ziegler
seit 9.9.2010
Prokura
Florian Polifke
seit 9.9.2010
Prokura
Silke Wagner-Kautz
seit 9.9.2010
Prokura
Monika Weckber
seit 9.9.2010
Prokura
Jürgen Müller
seit 9.9.2010
Prokura
Vorstandsmitglied
Prokura
Sven Dr. Piegsa
seit 25.5.2009
Prokura
Jens Kassow
seit 30.4.2009
Vorstandsmitglied
Horst Reithinger
seit 21.5.2007
Prokura
Jochen Schürkes
seit 21.5.2007
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

cominvest Vertriebs AG

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

der cominvest Vertriebs AG

AKTIVA

  31.12.2009 31.12.2008
in Euro in Euro in Euro in Euro
A. Anlagevermögen   99.581,70   451.745,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.221,19   59.566,92  
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 61.360,51   136.557,71  
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00   255.620,38  
B. Umlaufvermögen   10.881.235,92   9.787.639,97
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.948.825,03   8.519,82  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.586.172,05   1.874.902,93  
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00   4.616,92  
4. sonstige Vermögensgegenstände 240.287,73   471.324,15  
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 105.951,11   7.428.276,15  
C. Rechnungsabgrenzungsposten   150,00   4.040,54
SUMME AKTIVA   10.980.967,62   10.243.425,52

PASSIVA

       
  31.12.2009 31.12.2008
in Euro in Euro in Euro in Euro
A. Eigenkapital   6.984.737,70   6.572.767,88
I. Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) 5.200.000,00   5.200.000,00  
II. Kapitalrücklage 270.823,14   270.823,14  
III. Gewinnrücklagen        
1. gesetzliche Rücklage 249.176,86   249.176,86  
2. andere Gewinnrücklagen 369.388,70   369.388,70  
IV. Gewinnvortrag 327.379,18   189.059,29  
V. Jahresüberschuss 567.969,82   294.319,89  
B. Rückstellungen   3.161.513,71   2.753.593,07
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 395.349,00   367.656,00  
2. sonstige Rückstellungen 2.766.164,71   2.385.937,07  
I. Verbindlichkeiten   834.716,21   917.064,57
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 200.043,98   15.000,98  
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 578.432,42   765.831,87  
3. sonstige Verbindlichkeiten 56.239,81   136.231,72  
davon aus Steuern: 0,00 (im Vorjahr: 1.881,94)        
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,00 (im Vorjahr 0,00)        
SUMME PASSIVA   10.980.967,62   10.243.425,52

Gewinn- und Verlustrechnung 01. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009

  31.12.2009 31.12.2008
in Euro
in Euro in Euro
1. Umsatzerlöse (Provisionserträge)   9.359.941,86 10.588.608,30
2. sonstige betriebliche Erträge   1.197.281,74 1.106.128,87
3. Personalaufwand   -3.687.184,31  
a) Löhne und Gehälter -3.369.350,32   -2.819.858,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, -317.833,99   -418.616,21
davon für Altersversorgung -88.829,38 € (Vorjahr: -112.631,90 €)      
4. Abschreibungen   -76.724,46 -67.552,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -76.724,46    
5. sonstige betriebliche Aufwendungen   -8.587.262,08 -9.608.095,34
6. Erträge aus Beteiligungen   2.243.318,80 1.199.880,00
davon aus verbundenen Unternehmen 2.243.318,80 € (Vorjahr: 1.199.880,00 €)      
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   118.631,73 317.740,15
davon aus verbundenen Unternehmen 38.681,21 € (Vorjahr: 44.024,81 €)      
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -33,46 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00      
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   567.969,82 298.235,02
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (i. Vj: Erstattung)   0,00 -3.915,13
11. Jahresüberschuss   567.969,82 294.319,89
12. Gewinnvortrag   327.379,18 189.059,29
13. Bilanzgewinn   895.349,00 483.379,18
14. Ausschüttung 2009   0,00 156.000,00

Anhang zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2009

1. Einleitung

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2008 ihre Lizenz als Kapitalanlagegesellschaft zurückgegeben und übt seit dem 1. Januar 2009 die Tätigkeit einer reinen Vertriebsgesellschaft aus.

Der Jahresabschluss wurde nach den allgemeinen Vorschriften des HGB, des EGHGB und den Vorschriften des AktG erstellt. Da die bisherige Darstellungsform nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) in 2009 bei der Gesellschaft nicht mehr anzuwenden ist, wurde die Darstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung an die Anforderungen des HGB angepasst.

Für die Gliederung der GuV wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB verwendet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Wertansatz im Anlagevermögen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen. Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauer entsprechen fest vereinbarten Vertragslaufzeiten bzw. steuerlich zulässigen Werten. Geringwertige Wirtschaftsgüter über 150,00 Euro werden im Jahr der Anschaffung einem Jahrespool zugeordnet und über 5 Jahre pro rata temporis abgeschrieben. Am Ende des 5. Jahres wird der Abgang dieser Wirtschaftsgüter unterstellt.

Die ausgewiesenen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert.

Der Umfang der Rückstellungen richtet sich nach dem voraussichtlichen. Bedarf. Dabei wurden die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Diskontierungszinssatz von 6,00% unter Berücksichtigung der aktuellen Heubeck-Richttafeln 2005 G ermittelt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenspiegel

cominvest Vertriebs AG 1 2 3 4 5 6
Anschaffungskosten 01.01.2009
Tsd. Euro
Zugänge 2009
Tsd. Euro
Abgänge 2009
Tsd. Euro
Abschreibungen Zugänge 2009
Tsd. Euro
Abschreibungen Abgänge 2009
Tsd. Euro
Euro Kumulierte Abschreibungen
Tsd. Euro
Immaterielle Anlagewerte 73 0 13 21 13 22
Sachanlagevermögen davon GWG 682 15 390 55 355 245
  4 6 0 2 0 3
Anteile an verbundenen Unternehmen 256 0 256 0 0 0
Summe 1.011 15 659 76 368 267
cominvest Vertriebs AG 7 8
Buchwert 31.12.2009
Tsd. Euro
Buchwert 31.12.2008
Tsd. Euro
Immaterielle Anlagewerte 38 60
Sachanlagevermögen davon GWG 61 137
  7 3
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 256
Summe 99 453

Für geringwertige Wirtschaftsgüter wird seit 2008 jährlich ein Pool gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Zum 1. Januar 2009 hat die Gesellschaft von der Commerz Asset Management Holding GmbH (CAM Holding), Frankfurt am Main eine Aktie im Nennwert von 25 Euro (dies entspricht 0,01 % des Gesellschaftskapitals der MK Luxinvest S.A., Luxemburg) zu einem Kaufpreis von 199,53 Euro erworben. Nach dem Erwerb hielt die Gesellschaft 100 % der Anteile an der MK Luxinvest S.A.

Sämtliche Anteile wurden zum 02. November 2009 veräußert.

Umlaufvermögen

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind insgesamt TEUR 8.586 Forderungen an verbundene Unternehmen enthalten. Davon entfallen TEUR 8.026 auf Forderungen gegenüber der Allianz SE, München, aufgrund der Einbindung in den Cash Pool des Konzerns. Die Forderungen an die cominvest Asset Management GmbH (cominvest), Frankfurt am Main, belaufen sich auf TEUR 447. In 2009 hat sich der Kreis der verbundenen Unternehmen geändert, so dass ein direkter Vergleich mit den Vorjahreszahlen nicht möglich ist.

Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung bestehen gegenüber der EUROPA Lebensversicherung AG in Höhe von TEUR 217 (31.12.2008: TEUR 298). Daneben werden gegenüber der European Bank for Fund Services GmbH (ebase), Haar für ausstehende Rückvergütungen für Depotentgelte TEUR 1.914 in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Die täglich fälligen Guthaben bei Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 106 bei der Commerzbank AG, München.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft von TEUR 5.200 ist voll eingezahlt und in 520.000 Stammaktien im Nennwert von je 5 Euro und 520.000 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht im Nennwert von je 5 Euro aufgeteilt. Stammaktien und Vorzugsaktien lauten auf den Namen.

Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 271 und die Gewinnrücklagen in Höhe von insgesamt TEUR 619 bestehen in unveränderter Höhe.

Der Bilanzgewinn beträgt zum 31.12.2009 TEUR 895 unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 327. Nach Bedienung der Vorzugsaktionäre (TEUR 156) stehen TEUR 739 für eine Ausschüttung an die Allianz Global Investors Deutschland GmbH zur Verfügung.

Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

Als Rechnungsgrundlage für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck herangezogen. Der handelsrechtliche Ansatz entspricht dem steuerlichen Teilwert der Pensionsrückstellung und beträgt zum Geschäftsjahresende TEUR 395 (31.12.2008: TEUR 368). Die Zuführung im Berichtsjahr beträgt TEUR 27.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen TEUR 1.354 für Restrukturierungsaufwendungen zur Integration der Gesellschaft in die AGI-Gruppe enthalten. Weitere TEUR 386 bestehen noch aus dem Vorjahr für Restrukturierungsaufwendungen zur Integration der Gesellschaft in die cominvest Gruppe. Darüber hinaus wurden Rückstellungen insbesondere für offene Rechnungen und ausstehende Provisionsabrechnungen in Höhe von TEUR 863 gebildet.

Im Personalbereich wurden für Bonifikationen TEUR 92 zurückgestellt. Darüber hinaus ergeben sich weitere personalbedingte Rückstellungen von TEUR 44 (im Wesentlichen wegen möglicher Ansprüche aus Urlaubs- und Gleitzeitguthaben, Abfindungen, vertraglich vereinbarten Sonderzahlungen, Ausgleichsabgaben und Verpflichtungen gegenüber der Berufsgenossenschaft).

Verbindlichkeiten

Unter den Verbindlichkeiten werden Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 578 ausgewiesen. Gegenüber der Allianz SE werden TEUR 298, gegenüber der Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH TEUR 14 ausgewiesen. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der cominvest in Höhe von TEUR 267 (31.12.2008: TEUR 766). Die Verbindlichkeiten haben Laufzeiten von längstens drei Monaten.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Umsatzerlösen werden die Provisionserträge in Höhe von TEUR 9.360 (31.12.08: TEUR 10.589) ausgewiesen. Sie stammen im Wesentlichen aus Vertriebs- und Bestandsprovisionen in Höhe von TEUR 6.546 sowie Depotführungsentgelten und Ausgabeprovisionen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.197 (31.12.2008: TEUR 1.098) setzen sich aus dem Veräußerungsgewinn der MK Luxinvest S.A. in Höhe von TEUR 284 zuzüglich dem Ertrag aus der Rückzahlung des Haftkapitals der MK Luxinvest S.A. in Höhe von TEUR 275 und der Auflösung von Rückstellungen TEUR 368 (31.12.2008: TEUR 592) sowie Mieterträgen in Höhe von TEUR 19 (31.12.2008: TEUR 14) zusammen.

Der Personalaufwand setzt sich aus TEUR 3.369 für Löhne und Gehälter und TEUR 318 sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung zusammen. In den Löhnen und Gehältern sind TEUR 1.648 Aufwendungen für personalbezogene Restrukturierungsmaßnahmen enthalten, die zum Bilanzstichtag zur Bildung von entsprechenden Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.354 geführt haben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.587 (31.12.2008: TEUR 9.608) resultieren hauptsächlich aus Provisionsaufwendungen und andere Verwaltungsaufwendungen. Die Provisionsaufwendungen enthalten überwiegend gezahlte Vertriebsprovisionen. sowie gezahlte Servicegebühren und betragen TEUR 6.128 (31.12.08: TEUR 6.208). In den anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.323 sind im Wesentlichen TEUR 778 Aufwendungen für sachbezogene Restrukturierungsmaßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie Raum- und Instandhaltungskosten enthalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2009 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 568 aus.

5. Sonstige Angaben

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

 

Christine Böltl (bis 26.05.2009)

Arbeitnehmervertreterin

 

Norbert Dotzer (bis 26.05.2009)

Arbeitnehmervertreter

Mitglied des Präsidialausschusses (bis 31.10.2009)

 

Matthias Stephan Glas, stv. Vorsitzender

Mitglied der Geschäftsführung der Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt (ab 12.01.2009)

Mitglied der Geschäftsführung der Allianz Global Investors Europe GmbH, München (ab 17.03.2009)

Mitglied der Geschäftsfühung der cominvest Asset Management GmbH, Frankfurt

Mitglied des Präsidialausschusses der cominvest Vertriebs AG, München

Mitglied des Verwaltungsrates der cominvest Asset Management S.A., Luxemburg (bis 28.02.2009)

 

Dipl.-Bw. Werner Heinrichs

Mitglied des Vorstands der Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund

 

Dr. Sebastian Klein (bis 26.05.09)

Sprecher der Geschäftsführung der cominvest Asset Management GmbH, Frankfurt

Mitglied des Verwaltungsrates (stv. Vorsitzender) der cominvest Asset Management S.A., Luxemburg

Mitglied des Präsidialausschusses (Vorsitzender) der cominvest Vertriebs AG, München (bis 26.05.09)

 

Regina Neumaier (ab 01.11.2009)

Arbeitnehmervertreterin

 

Dipl.-Ök. Dr. Gerhard Schmitz

Mitglied des Vorstands Continentale Lebensversicherung a.G., München

Mitglied des Präsidialausschusses der cominvest Vertriebs AG, München

 

Ralf Trautmann (ab 26.05.2009)

Arbeitnehmervertreter

 

Dr. Thomas Wiesemann, Vorsitzender (ab 25.06.2009)

Mitglied der Geschäftsführung Allianz Global Investors Europe Holding GmbH, München

CEO der Allianz Global Investors Deutschland GmbH, München

CEO der Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Allianz Global Investors Advisory GmbH, Frankfurt (bis 31.12.2009)

Mitglied des Aufsichtsrates der Allianz Pension Partners GmbH, München

Mitglied des Shareholders'Commitee Fondsdepot Bank GmbH, Hof

Vorsitzender des Präsidialausschusses der cominvest Vertriebs AG, München (seit 20.07.2009)

Vorsitzender des Verwaltungsrates der cominvest Asset Management S.A., Luxemburg (seit 01.01.2010)

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Allianz Global Investors Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Frankfurt (seit 01.01.2010)

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Allianz Global Investors MultiAsset Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Frankfurt (seit 01.01.2010)

Vorsitzender des Aufsichtrates der Allianz Pensionsfonds AG, Stuttgart

Mitglied des Aufsichtsrates der cominvest Asset Management GmbH, Frankfurt (ab 13.01.2009)

Mitglied des Verwaltungsrates der Allianz Global Investors Luxembourg S.A., Sennigerberg (seit 01.01.2010)

Der Vorstand besteht aus den Herren

 

Dirk Funke (bis 31.03.2009)

 

Dr. Thomas Goergen

 

Jens Kassow (ab 06.04.2009)

Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich auf TEUR 33 (31.12.2008: TEUR 55). Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands haben wir im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Im Verlauf des Jahres 2009 wurden durchschnittlich 27 (31.12.2008: 30) Mitarbeiter beschäftigt. Zum 31. Dezember 2009 gliedert sich der Mitarbeiterbestand von 21 (31.12.2008: 26) wie folgt:

Vorstandsmitglieder 2 *)
Generalbevollmächtigte 0
2. Ebene 2
Mitarbeiter 17

*) 1 Vorstandsmitglied ist nicht auf der Payroll der cominvest Vertriebs AG

Konzernzugehörigkeit

Im Zuge des Verkaufs der Dresdner Bank wurde die cominvest Vertriebs AG am 12. Januar 2009 an den Allianz Konzern verkauft. Zum 31. Dezember 2009 werden 100 % der Stimmrechte von der Allianz Global Investors Deutschland GmbH gehalten. Somit gehört die Gesellschaft zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE. In den Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz Gruppe wird die Allianz Global Investors Deutschland GmbH einbezogen. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE haben für die Allianz Global Investors Deutschland GmbH befreiende Wirkung, so dass sie keinen eigenen Konzernabschluss und -lagebericht erstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

 

Frankfurt am Main, den 01. April 2010

cominvest Vertriebs AG

Vorstand

Dr. Thomas Goergen

Jens Kassow

Lagebericht zum 31. Dezember 2009

Disclaimer

Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die nicht auf historischen Tatsachen, sondern auf Planungen, Annahmen und Schätzungen beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden und unterliegen naturgemäß Risiken und Unsicherheiten.

1. Einleitung und Gliederung

Der Lagebericht verdeutlicht den Geschäftsverlauf und die Lage der cominvest Vertriebs AG (nachfolgend "CiVAG"). Daneben wird im Lagebericht über die wesentlichen Chancen und Risiken informiert, die in der Zukunft die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beeinflussen können.

Ausgangspunkt für die Analyse des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage ist ein Überblick über die Gesellschaft, ihre Geschäftstätigkeit und deren Rahmenbedingungen. Die Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage vermittelt zeitraumbezogene Informationen über die Entwicklung der Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr und stichtagsbezogene Informationen über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts. Ergänzt wird diese Darstellung durch eine Risikoeinschätzung zu den durch die Gesellschaft eingesetzten Finanzinstrumenten. Der Chancen- und Risikobericht gibt einen Überblick über das Risikomanagement-System der Gesellschaft und informiert über die wesentlichen Chancen und Risiken, die in der Zukunft die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beeinflussen können. Sofern nach Abschluss des Geschäftsjahres geschäftliche Einzelvorgänge eingetreten sind, die von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft sind, werden diese im Nachtragsbericht angegeben und erläutert. Abgerundet wird der Lagebericht durch einen Prognosebericht, in dem die Geschäftsführung ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft erläutert,

2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Allianz Global Investors Deutschland GmbH (nachfolgend "AllianzGI Deutschland") ist zu 100% an den stimmrechtsberechtigten Stammaktien der cominvest Vertriebs AG mit Sitz in München beteiligt, die somit Bestandteil des Geschäftssegments "Financial Services" des Allianz Konzerns ist. Die Commerzbank hat die 51 %ige Beteiligung an den Stammaktien der ciVAG - im, Zuge der Akquisition der Dresdner Bank von der Allianz - an die Allianz-Gruppe veräußert; innerhalb der Allianz-Gruppe wurde die ciVAG dann mit Wirkung zum 12. Januar 2009 an die AllianzGI Deutschland GmbH verkauft. Die restlichen 49% der Stammaktien wurden von der Continentale Versicherungsgruppe im Laufe des Jahres an die Commerz Asset Management Holding GmbH verkauft und über die Commerzbank AG in den Allianz-Konzern veräußert. Die AllianzGI Deutschland GmbH hält dadurch 50% des Eigenkapitals, die restlichen 50% entfallen auf stimmrechtslose Vorzugsaktien.

Die Gesellschaft Ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München. Zum 31. Dezember 2008 hat cominvest Vertriebs AG ihre Lizenz als Kapitalanlagegesellschaft zurückgegeben. Entsprechend der geänderten Satzung vom 19. November 2008, welche zum 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, ist Gegenstand des Unternehmens die Anlageberatung und die Anlage- und Abschlussvermittlung zwischen Kunden und

inländischen Instituten

Instituten oder Finanzunternehmen mit Sitz in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums, die Voraussetzungen nach § 53 b Abs. 1 Satz oder Abs 7 KWG erfüllen

Unternehmen, die auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 53 c KWG gleichgestellt oder freigestellt sind; oder

Kapitalanlagegesellschaften, Investmentaktiengesellschaften und ausländische Investmentgesellschaften, sofern sich diese Finanzdienstleistungen auf Anteile an Investmentvermögen, die von einer inländischen Kapitalanlagegesellschaft oder Investmentaktiengesellschaft i.S.d. §§ 96 bis 111a InvG ausgegeben werden, oder auf ausländische Investmentanteile, die nach InvG öffentlich vertrieben werden dürfen, beschränken und die Gesellschaft nicht befugt ist, sich bei Erbringung dieser Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Anteile von Kunden zu verschaffen.

Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken nach § 112 InvG (sog. Hedgefonds) werden von der Gesellschaft nicht vermittelt. Die Gesellschaft erbringt keine erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen i.S.d. KWG.

Die Gesellschaft ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München. Zum 31. Dezember 2008 hat die ciVAG ihre Lizenz als Kapitalanlagegesellschaft (KAG) zurückgegeben. Die von der Gesellschaft in ihrer Funktion als KAG verwalteten Sondervermögen wurden bis zum 1. Januar 2009 vollständig auf die cominvest Asset Management GmbH (nachfolgend "cominvest") übertragen. Damit verbunden war zum 1. Januar 2009 eine Änderung der Firmierung in cominvest Vertriebs AG (vormals Münchner Kapitalanlage AG).

Die ciVAG verfügte seit 1. Januar 2009 über 100% der Anteile an der MK Luxinvest S.A., Luxemburg durch Übernahme von 0,01% der Anteile von der Commerz Asset Management Holding GmbH. Mit Wirkung zum 2. November 2009 wurde die MK Luxinvest S.A. an die Fund Development and Advisory AG und eine Privatperson verkauft.

Im dritten Quartal 2009 verwaltete das weltweite Asset Management Geschäft der Allianz SE Assets under Management (AuM) in Höhe von 1,4 Billionen EUR von denen ca. 83% auf AllianzGI entfielen. Damit zählt AllianzGI weltweit zu den drei führenden aktiven Asset Managern. Die Entwicklung der zentralen, global aufgestellten Produktionsplattformen für Renten- und Aktienprodukte unter den Marken "PIMCO" und "ROM" ist ein solides Fundament für die vielfach international ausgezeichnete Produktqualität und die gute Performance über nahezu alle Asset- und Produktklassen.

Während die deutsche Investmentbranche zum Ende des Geschäftsjahres 2008 und zu Beginn des Geschäftsjahres 2009 von der weltweiten Finanzmarktkrise sowohl mit Blick auf die Geld- und Kapitalmarktperformance als auch mit Blick auf die Neugeschäftsentwicklung deutlich negativ beeinflusst worden ist, profitiert die Branche seit dem 2. Quartal 2009 von der kontinuierlichen Erholung- der Märkte. Das in Wertpapier-Publikumsfonds gemäß der Administrationssicht angelegte Vermögen ist bei den im Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (nachfolgend "BVI") vertretenen Unternehmen zum 30. November 2009 im Vergleich zum 31.12.2008 um insgesamt 60,5 Mrd. EUR bzw. 12,3% auf 552,1 Mrd. EUR gestiegen. Das Nettomittelaufkommen belief sich in diesem Marktsegment auf insgesamt 0,1 Mrd. EUR. Das in Wertpapier-Spezialfonds angelegte Volumen ist bis November 2009 im Vergleich zum Dezember 2008 gemäß der Administrationssicht um 75,5 Mrd. EUR bzw. um 12,2% gestiegen und erreicht damit im November 2009 ein Volumen in Höhe von 691,9 Mrd. EUR. Das Nettomittelaufkommen belief sich dabei auf 18,6 Mrd. EUR (Dezember 2008: 20,7 Mrd. EUR). Das Geschäft mit der freien Vermögensverwaltung - vornehmlich in Form von Mandaten für in- und ausländische institutionelle Kunden - ist bis zum November 2009 im Vergleich zum Dezember 2008 in der Administrationssicht gestiegen. Das für institutionelle Investoren in diesem Marktsegment angelegte Vermögen wuchs um insgesamt 40,0 Mrd. EUR bzw. 13,8% auf 328,9 Mrd. EUR (Dezember 2008: 288,9 Mrd. EUR).

Das Geschäftsjahr 2009 war geprägt von der Eingliederung in die AllianzGI Deutschland-Gruppe und der damit verbundenen Umstrukturierung. Über das gesamte Geschäftsjahr hatten dabei die Kunden und die operative Stabilität oberste Priorität. Vormals ausgelagerte Funktionen an die cominvest GmbH, wie Legal, Revision, Personal, Finanzen, Sales Controlling für Provisionsabrechnungen und Risikomanagement sind an Allianz-Gesellschaften übergegangen. Die räumliche Integration erfolgte im Oktober 2009.

Das Geschäftsmodell der ciVAG ist darauf ausgerichtet, die Gesellschaft als verlässlichen und innovativen Investmentspezialisten bei Versicherungsgesellschaften beim Vertrieb von Investmentfonds zu etablieren. Dabei verlief das Geschäftsjahr 2009 im Bestands- und Neukundengeschäft durch die Anbindung von fünf neuen Partnern, die erfolgreiche Reaktivierung historischer Verbindungen und die starke Nachfrage nach regionalen Unterstützungskonzepten sehr erfolgreich. Auch der Umbau zu einer schlanken und effizienten Vertriebsgesellschaft wurde in der Kundenwahrnehmung weitestgehend friktionsfrei durchgeführt.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1. Ertragslage

Die Erträge der Gesellschaft gingen im Geschäftsjahr 2009 auf insgesamt 12,9 Mio. EUR (i.V.: 13,2 Mio. EUR) zurück.

Die Provisionserträge - ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator für die Gesellschaft - lagen bei 9,4 Mio. EUR (i.V.: 10,6 Mio. EUR). Daneben vereinnahmte die Gesellschaft laufende Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 2,2 Mio. EUR (i.V.: 1,2 Mio. EUR) und sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1,2 Mio. EUR (i.V.: 1,1 Mio. EUR).

Die betrieblichen Aufwendungen der Gesellschaft sind ebenfalls rückläufig. Hier verzeichnete die Gesellschaft einen Rückgang auf 12,3 Mio. EUR (i.V.: 1.2,9 Mio. EUR).

Die wesentlichen betrieblichen Aufwandspositionen - die von der Gesellschaft als weitere zentrale finanzielle Leistungsindikatoren angesehen werden - sind dabei mit 8,6 Mio. EUR sonstige betriebliche Aufwendungen (i.V.: 9,6 Mio. EUR), mit 3,7 Mio. EUR Personalaufwendungen (i.V.: 3,2 Mio. EUR). Darin enthalten sind integrationsbedingte Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,4 Mio. EUR.

Insgesamt konnte somit der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2009 auf 0,6 Mio. EUR gesteigert werden (i.V.: 0,3 Mio. EUR).

Die Entwicklung der Anzahl der Beschäftigten - ein weiterer nicht finanzieller Leistungsindikator - stellt sich wie folgt dar: Zum 31. Dezember 2009 beschäftigte die ciVAG 21 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (i.V.: 26).

Im Zuge der Integration der ciVAG in die AllianzGI Deutschland-Gruppe wurde in enger Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung im Geschäftsjahr 2009 die Mitarbeiterkapazität auch aufgrund natürlicher Fluktuation reduziert. Sämtliche Mitarbeiterwechsel erfolgten stets unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der operativen Stabilität in der ciVAG.

3.2. Finanz- und Vermögenslage

Die Gesellschaft ist in das Cash-Management der Allianz SE eingebunden. Soweit aufsichtsrechtliche Bestimmungen nicht dagegen sprechen, wird freie Liquidität im Allianz Cash-Pool angelegt. Darüber hinausgehende freie Mittel werden über das Cash-Management der Allianz SE zu Geldmarktkonditionen (täglich fällig) angelegt.

Im Rahmen der Cash-Pool-Anbindung verfügt die Allianz Global Investors Deutschland-Gruppe insgesamt über eine Kreditlinie von 45,0 Mio. Euro. Eine Inanspruchnahme durch unsere Gesellschaft war bisher nicht erforderlich.

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2009 auf 11,0 Mio. EUR (i.V.: 10,2 Mio. EUR) gestiegen.

Die Einbindung in den Allianz Cash-Pool hat eine Reduzierung der Guthaben bei Kreditinstituten auf 0,1 Mio. EUR (i.V.: 7,4 Mio. EUR) sowie eine Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf 10,8 Mio. EUR (i.V.: 9,8 Mio. EUR) zur Folge. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen 8,6 Mio. EUR Forderungen an verbundenen Unternehmen, die in Höhe von 8,0 Mio. EUR in der Forderung gegenüber dem Allianz Cash-Pool bestehen.

Es werden keine Anteile an verbundenen Unternehmen mehr ausgewiesen. Im Vorjahr spiegelte sich dort die Beteiligung an der MK Luxinvest S.A., Luxemburg wider. Nachdem mit Wirkung zum 1. Januar 2009 der noch fehlende Anteil in Höhe von 0,01% durch die ciVAG übernommen wurde, erfolgte mit Wirkung zum 2. November 2009 der Verkauf der MK Luxinvest S.A., Luxemburg an die Fund Development and Advisory AG sowie an eine Privatperson.

Die Verbindlichkeiten zum Geschäftsjahresende betrugen 0,8 Mio. EUR (i.V.: 0,9 Mio. EUR). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,6 Mio. EUR (i.V.: 0,8 Mio. EUR).

Sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten sind kurzfristig.

Die Rückstellungen stiegen von 2,8 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR. Die Rückstellungen umfassen rund 1,4 Mio. EUR für integrationsbedingte Restrukturierungsmaßnahmen.

4. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement-System

Die ciVAG wurde aufgrund der im Januar 2009 erfolgten Übernahme voll in die Allianz Global Investors Deutschland Gruppe integriert. Als Teil der Integration der ciVAG in die AllianzGI Deutschland-Gruppe wurde das Risikomanagement im September 2009 an die Schwestergesellschaft AllianzGI KAG ausgelagert.

Die ciVAG ist in die übergreifende Aufbau- und Ablauforganisation der Allianz Global Investors Deutschland-Gruppe eingebunden. Die Allianz Global Investors Deutschland-Gruppe verfügt über ein Risikomanagement-System, das den rechtlichen und regulatorischen Anforderungen entspricht.

Im Rahmen der Integration wurden wesentliche Bereiche an Gruppengesellschaften - insbesondere an die AllianzGI KAG - ausgelagert, deren Leistungen schriftlich fixiert sind. Der ciVAG sind umfassende Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten eingeräumt. Aufsichtsrechtliche Prüfungs- und Kontrollrechte sind ebenfalls vertraglich verankert. Insbesondere haben die Geschäftsführer der Gesellschaft Weisungs- und Informationsrechte auch zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Die ausgelagerten Bereiche und Funktionen sind durch prozessimmanente Kontrollen grundsätzlich in das interne Überwachungssystem einbezogen.

Die Einheit Risk Controlling der Schwestergesellschaft AllianzGI KAG, an die das Risikomanagement-System ausgelagert ist, koordiniert alle Aktivitäten in der Gesellschaft, die mit Risiken auf der Gesellschaftsebene zusammenhängen. Sie ist verantwortlich für die Entwicklung, Implementierung und kontinuierliche Pflege des Risikomanagement- und Überwachungssystems der Allianz Global Investors Deutschland-Gruppe. Eine regelmäßige Überwachung und Berichterstattung der wesentlichen Risiken aus den übernommenen Bereichen und Funktionen an die Geschäftsleitung der ciVAG ist dabei sichergestellt.

Das Risikomanagement-System erfasst alle relevanten Risikoarten (operationelle Risiken, Markt-, Adressenausfall- und Liquiditätsrisiken sowie strategische Risiken und Managementrisiken) sowie den kompletten Risikomanagement-Prozess (Strategie, Identifikation, Analyse/Bewertung, Steuerung, Reporting, Dokumentation). Das Risikomanagement-System ermöglicht der Geschäftsführung, die Risiken der Gesellschaft zu beurteilen und die erforderlichen Maßnahmen zu ihrer Begrenzung zu treffen.

Die Interne Revision der ciVAG ist unter Berücksichtigung aller gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen an die Allianz Global Investors AG ausgelagert. Die Leistungen sind schriftlich fixiert. Die Interne Revision gewährleistet als prozessunabhängige Kontrollinstanz die Einhaltung der internen Kontrollsysteme und überprüft die Wirksamkeit des Risikomanagement-Systems. Entsprechende Feststellungen werden der Geschäftsleitung der ciVAG unmittelbar zur Kenntnis gebracht.

Zum 1. Januar 2010 wird mit der Schaffung des AllianzGI European Corporate Centers (nachfolgend "ECC") das globale und in den Regionen Amerika und Asien bereits etablierte einheitliche AllianzGI Governance- und Service-Modell auch in Europa umgesetzt. Dabei werden in einer virtuellen Organisation die Funktionen Finance & Controlling, Human Resources, Information Technology, Legal & Compliance sowie Risk Management europaweit zusammengefasst. Unabhängig davon bleiben die einzelnen Funktionsbereiche in den jeweiligen Gesellschaften und an den jeweiligen Standorten bestehen. Es ist sichergestellt, dass die ciVAG in die Risikomanagement-Pozesse des ECC eingebunden ist.

Chancen

Im Verbund mit ihren Schwester- und Muttergesellschaften ist das Geschäftsmodell der ciVAG insgesamt gut auf die Herausforderungen und die Chancen der kommenden Jahre ausgerichtet. Dabei profitiert die Gesellschaft insbesondere von der anerkannten Portfolio Management-Kompetenz, der Vertriebs- und Betreuungskompetenz sowie von der kontinuierlichen (Weiter-) Entwicklung innovativer Produktlösungen im Gruppenverbund. Das kundenspezifische Beratungs- und Betreuungskonzept der ciVAG ist dabei im Vertrieb von Publikumsfonds im Wesentlichen auf Versicherungsvertriebe konzentriert.

Interne Risiken: Operationelles Risiko

Zur Vermeidung bzw. Kontrolle operationeller Risiken, wie sie üblicherweise im Asset Management Geschäft entstehen können, wurden die folgenden organisatorischen Maßnahmen implementiert:

Im Rahmen des institutionalisierten Risikomanagement-Systems erfolgt ein regelmäßiges Risk Assessment, über dessen Ergebnisse und abgeleitete Maßnahmen die Geschäftsleitung der ciVAG informiert wird.

Schadensfälle im Zusammenhang mit operationellen Risiken werden zentral in der AllianzGI Deutschland-Gruppe dokumentiert und unverzüglich hinsichtlich ihrer Ursachen analysiert. Die Geschäftsleitung wird regelmäßig über den Stand der Schadensfälle und abgeleiteten Maßnahmen informiert. Zur Zeit bestehen keine Ansprüche aus Schadensregulierungen, aus denen ein wesentlicher Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft abgeleitet werden kann.

Ausgewählte Indikatoren, die zur Überwachung definierter Risiken dienen, werden auf regelmäßiger Basis erfasst und analysiert. Die Ergebnisse werden regelmäßig der Geschäftsleitung zur Verfügung gestellt, um Veränderungen im Risikoprofil der Gesellschaften frühzeitig erkennen zu können.

Interne Risiken: Personalrisiko

Im Zuge der Integration der ciVAG in die AllianzGI Deutschland-Gruppe werden die ciVAG Mitarbeiter von der Personalabteilung der AllianzGI KAG betreut. Der in der Finanzdienstleistungsbranche besonders hohen Abhängigkeit der Prozesse von qualifiziertem Personal wird durch eine angemessene Personalentwicklung und -politik Rechnung getragen. Hierbei profitiert die ciVAG von der Einbettung in einen internationalen Konzern. Die implementierten Mitarbeiterprogramme sind auf das Geschäftsmodell der Allianz Global Investors Gruppe abgestimmt. Sie ergänzen sich und sind effektiv sowie kosten- und bedarfsgerecht. Speziell hervorzuheben ist dabei das zusammen mit der AllianzGI KAG entwickelte systematische Führungskräfteprogramm sowie das von Allianz Global Investors AG entwickelte Global Development Programm als globales Entwicklungsprogramm für internationale Manager. Darüber hinaus stellt das Compliance-Office der AllianzGI KAG zum Schutz der Kunden, der Unternehmung und der Mitarbeiter durch die laufende Überprüfung der Mitarbeitergeschäfte die Vermeidung von Interessenkonflikten und Insidergeschäften sicher.

Interne Risiken: IT-Risiko

Die bei der ciVAG eingesetzten wesentlichen IT-Systeme stellen die Integrität, die Verfügbarkeit, die Authentizität sowie die Vertraulichkeit der Daten sicher. Bei der Ausgestaltung der IT-Systeme und -Prozesse wird auf gängige Standards zurückgegriffen, um unberechtigten Datenzugriff, Datenverlust oder Datenmissbrauch zu verhindern.

Interne Risiken: Liquiditätsrisiko & finanzielles Risiko

Die ciVAG verfügt über eine Liquiditätsplanung, in deren Rahmen sichergestellt wird, dass Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nachgekommen werden kann. Die Einbindung in die Liquiditätsplanung der Allianz Global Investors AG sichert die Verfügbarkeit ausreichender Liquidität zu planbaren Konditionen.

Interne Risiken: Adressenausfallrisiko

Die ciVAG ist keinem wesentlichen Adressenausfallrisiko ausgesetzt.

Gesamteinschätzung der Risikolage

Die Integration der ciVAG in die AllianzGI Deutschland-Gruppe verläuft planmäßig. Die Unsicherheit an den Geld- und Kapitalmärkten kann auch bei der ciVAG finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beeinflussen. Unabhängig davon bestehen aber derzeit und auch in absehbarer Zukunft keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

5. Nachtragsbericht

In der Zeit nach dem Abschlussstichtag 31.12.2009 bis zur Erstellung des Lageberichts sind keine Ereignisse, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind, eingetreten.

6. Prognosebericht

Die sich seit dem 2. Quartal 2009 kontinuierlich erholenden weltweiten Geld- und Kapitalmärkte sind seit dem Beginn des Jahres 2010 bei leichten Kursverlusten in eine Konsolidierungsphase eingetreten. Nach den verschiedenen staatlichen Maßnahmen zur Stabilisierung des Finanzsektors und der koordinierten Zinssenkungspolitik der Zentralbanken sind neue Unsicherheiten wieder verstärkt in den Fokus der Anleger gerückt: Unabhängig davon gehen wir für das Gesamtjahr 2010 von insgesamt stabilen Finanzmärkten aus. Auf dieser Basis sehen wir für die ciVAG und ihre Schwestergesellschaften auch anhaltendes Interesse der Kunden an bewährten und innovativen Anlagestrategien und gehen daher von einer positiven Entwicklung unseres Geschäfts mit institutionellen Anlegern aus.

Das Geschäftsjahr 2010 wird weiterhin durch den Integrationsprozess der ciVAG in die AllianzGI, Deutschland-Gruppe gekennzeichnet sein. Dabei wird das in 2009 gestartete Kostensenkungsprogramm und die damit verbundenen Restrukturierungsmaßnahmen vollständig umgesetzt. Die Produktpalette und die Prozesse werden weiter optimiert, alle Geschäftsabläufe werden im Hinblick auf mögliche Komplexitätsreduzierungen und Kosteneinsparungen überprüft.

Darüber hinaus ist die ciVAG Teil der im vergangenen Jahr beschlossenen und zu Beginn des Jahres 2010 gestarteten funktionalen Neuausrichtung der gesamten europäischen Organisation der Allianz Global Investors-Gruppe. Eine engere Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg und der Austausch von Best-Practice-Lösungen bietet sowohl den Kunden von Allianz Global Investors als auch den Mitarbeitern einen Mehrwert. Die Schaffung der neuen Funktion "Market Management" - als Verbindungsglied zwischen Vertrieb und Portfolio Management - soll die Identifizierung von Geschäftschancen, zukünftigen Produkttrends und Kundenpotentialen forcieren. Die Integration von lokalen. Unterstützungsfunktionen in einem neugegründeten European Corporate Center zielt darauf ab, pan-europäische Prozesse und Systeme zu harmonisieren.

Die von uns erwartete stabile bis leicht positive Entwicklung an den wichtigsten Geld- und Kapitalmärkten vorausgesetzt, erwarten wir für die kommenden Jahre insgesamt zufriedenstellende Wachstumsmöglichkeiten für die Asset Management Branche an denen auch ciVAG - nicht zuletzt aufgrund der Einbindung in den Allianz Konzern - partizipieren wird. Die ständige Überwachung und Analyse unserer internen Geschäftsabläufe und Prozesse stellt dabei sicher, dass Verbesserungs- und Effizienzsteigerungspotentiale frühzeitig identifiziert werden. Basierend auf den oben genannten Annahmen gehen wir für das Jahr 2010 daher von einer sich verbessernden Ertragssituation aus. Zusammen mit den implementierten Kostensenkungsmaßnahmen erwarten wir in den Folgejahren aus den Geschäftsaktivitäten der ciVAG ein höheres Ergebnis.

7. Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand hat nach § 312 AktG einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) erstellt. Die Schlusserklärung in diesem Bericht lautet wie folgt:

"Im Geschäftsjahr 2009 wurde von keiner herrschenden Gesellschaft eine zum Nachteil der ciVAG gereichende Maßnahme getroffen. Nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt bekannt waren, als die dargestellten Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, erhielt die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung; eine Benachteiligung durch getroffene oder unterlassene Maßnahmen ist nicht festzustellen."

 

München, 2010

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der cominvest Vertriebs AG, München, für das Geschäftsjahr Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §.317 HGB unter Beachtung. der vorn Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 1. April 2010

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Warnke, Wirtschaftsprüfer

Steinbrenner, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr und überwachte laufend die Geschäftsführung des Vorstands der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand während des Geschäftsjahrs regelmäßig. über die Geschäftsentwicklung und von Fall zu Fall über wesentliche Geschäftsvorgänge eingehend unterrichtet.

Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden ausführlich im Aufsichtsrat besprochen. Geschäfte und Maßnahmen des Vorstands, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, sind vor der Beschlussfassung in Sitzungen oder schriftlich eingehend vom Vorstand erläutert worden. Es fanden im Jahr 2009 drei Aufsichtsratssitzungen statt.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 sind von der zum Abschlussprüfer bestellten Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschlussund der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat fristgerecht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Prüfungsbericht und das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat in der die Bilanz feststellenden Sitzung zusätzlich mündlich erläutert und die Fragen des Aufsichtsrats beantwortet. Der Aufsichtsrat nahm den Bericht und die Erläuterungen zustimmend zur Kenntnis.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft; der Aufsichtsrat erhebt keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat billigt den vorliegenden Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009, der damit gem. § 172 des Aktiengesetzes festgestellt ist.

Nach Prüfung billigt der Aufsichtsrat den gem. § 312 des Aktiengesetzes vom Vorstand erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Der hierzu vorn Abschlussprüfer erstattete Prüfungsbericht enthält folgenden Bestätigungsvermerk:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1.

die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2.

bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind."

Der Aufsichtsrat schließt sich dem Prüfungsergebnis an; gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.

 

Frankfurt, den 15. April 2010

Der Aufsichtsrat

Dr. Thomas Wiesemann, Vorsitzender

Niederschrift über die Hauptversammlung

der cominvest Vertriebs AG
mit dem Sitz in München, eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München, HRB 48321

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses:

12. Mai 2010

Gewinnverwendung:

Auszug aus der Niederschrift über die Hauptversammlung vom 12.05.2010

[...]

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009 wird wie folgt verwendet:

"Ausschüttung einer Dividende von sechs Prozent auf das Vorzugskapital von EUR 2.600.000,00 für das Geschäftsjahr 2009: EUR 156.000,00 (einhundertsechsundfünfzigtausend Euro);

Ausschüttung einer Dividende an die Stammaktionärin von EUR 739.349,00 (siebenhundertneununddreißigtausenddreihundertneunundvierzig Komma Null Null Euro)

Summe: EUR 895.349,00

[...]

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