H+B Hightech GmbH
Selbe AdresseBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H+B Hightech GmbHAdelmannsfeldenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft firmiert unter H+B Hightech GmbH und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter Nr. HRB 731294 mit Sitz in Adelmannsfelden eingetragen. Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, werden vorrangig im Anhang aufgewiesen. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt zeitanteilig über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis und die direkt zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens wurden pro rata temporis entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, ab dem Geschäftsjahr 2008 ausschließlich nach der linearen Methode, festgelegt. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und 33 Jahren. Gegenstände mit Einzelanschaffungs- oder -herstellkosten bis EUR 250,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgabe abgesetzt. Gegenstände mit Einzelanschaffungs- oder -herstellungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre Iinear abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bzw. ggfs. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Vorräte Die Bewertung der unter der Position ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Einkaufspreisen bzw. Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Bei den unfertigen Erzeugnissen erfolgte die Bewertung entsprechend dem Fertigungsgrad retrograd zu Verkaufspreisen abzüglich eines pauschalen Abschlags für Gewinn, Verwaltungskosten und noch anfallende Vertriebskosten. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte retrograd zu Verkaufspreisen abzüglich eines pauschalen Abschlags für Gewinn, Verwaltungskosten und noch anfallende Vertriebskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert bewertet. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die übrigen Posten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Der Anlagespiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB wird als Anlage zum Anhang dargestellt. Im Jahr 2020 wurde eine Beteiligung in Höhe von 20 % an der Lithium Designers GmbH, Frankfurt, erworben. Im Jahr 2021 wurden weitere TEUR 400 den freien Rücklagen zugeführt. Der Beteiligungsbuchwert, der im Jahr 2022 aufgrund der Bewertung des Anteils um EUR 420.209,88 abgeschrieben wurde, beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 0,00. Das Eigenkapital der Lithium Designers GmbH zum 31. Dezember 2020 belief sich auf TEUR 246,5. Der Jahresfehlbetrag betrug im Jahr 2020 TEUR 153. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021 liegt bisher nur als Entwurf vor und ist noch nicht von der Gesellschafterversammlung beschlossen. Hierzu erfolgte eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert von EUR 0,00. Forderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind erst im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuern von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 40) enthalten. Verbindlichkeiten
Der Konsortialkreditvertrag des Konzerns hatte ursprünglich eine Laufzeit bis 4. Juli 2024. Im Geschäftsjahr wurde die erste Verlängerungsoption in Anspruch genommen, die Laufzeit hat sich in Folge bis 4. Juli 2025 verlängert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung diverser Maschinen (TEUR 950) und Grundschulden (TEUR 5.637) gesichert. Haftungsverhältnisse Im Geschäftsjahr besteht eine Mit-Leasingnehmerhaftung der Gesellschaft gegenüber der AFL Mobilien Leasing GmbH für Leasingverträge der Gesellschafterin Heine + Beisswenger Stiftung + Co. KG in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 99). Nach unserer Einschätzung bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für Risiken, uns aus den oben genannten Haftungsverhältnissen in Anspruch zu nehmen. Periodenfremde Aufwendungen In den sonstigen betieblichen Aufwendungen sind folgende wesentliche periodenfremde Aufwendungen enthalten:
Abschreibung auf Finanzanlagen Bei einem Beteiligungsunternehmen war im Vorjahr und im laufenden Jahr eine Abschreibung aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von jeweils TEUR 420 vorzunehmen. IV. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Im Zusammenhang mit einem Beteiligungserwerb wurde mit dem Beteiligungsunternehmen die Leistung von Zuzahlungen in die Kapitalrücklagen gemäß § 272 Abs. 2 HGB vereinbart. Von den vertraglich fixierten Zuzahlungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.994 ist im Jahr 2020 ein Betrag in Höhe von TEUR 394 als Zuzahlung in die Kapitalrücklage geleistet worden. Die Leistung der noch ausstehenden Zuzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt EUR 1.600 ist jährlich bzw. gestaffelt über einen Zeitraum vom Jahr 2021 bis 2025 vorgesehen und an die Erfüllung zeitlich konkret determinierter Milestones - u.a. Umsetzung definierter Entwicklungsfortschritte, Auftrags- und Projektvolumen usw. - geknüpft. Im Jahr 2021 wurden vertragsgemäß TEUR 400 in die Kapitalrücklage eingezahlt. Aufgrund der Entwicklung im Geschäftsjahr, u.a. nicht Erreichen der Milestones, bleiben weitere Zahlungen vorerst ausgesetzt. Gemäß eines im Jahr 2020 abgeschlossenen Lizenzvertrags zur Nutzung eines Produktschutzrechtes wurde neben eines variablen Lizenzsatzes die Zahlung eines Einmalbetrags in Höhe von insgesamt TEUR 6.000 vereinbart. Von diesem wurden im Jahr 2020 TEUR 1.500 geleistet und im Jahr 2022 TEUR 1.000. Die Leistung der weiteren und noch ausstehenden Zahlungen in Höhe von insgesamt TEUR 3.500 ist gestaffelt und an die Erfüllung konkret festgelegter Milestones - u.a. Produktentwicklungsfortschritt, Erreichen von Absatzzahlen usw. - geknüpft. Die Fälligkeit der nächsten Rate wird aufgrund des Projektplans im 1. Quartal 2023 erwartet. Angaben zu den Unternehmensorganen Die Gesellschaft wird vertreten durch:
Auf die Darstellung der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Angaben zu den Beschäftigten
Unternehmensbeziehungen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Heine + Beisswenger Stiftung + Co. KG, Fellbach, einbezogen, die als Muttergesellschaft den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis erstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Heine + Beisswenger Stiftung + Co. KG erhältlich und wird im Bundesanzeiger offengelegt.
Adelmannsfelden, den 14. Februar 2023 Prof. Dr. Rainer Lindner Robert Heine Hilmar Wanner Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist im Bereich der Herstellung von Präzisionsdreh- und frästeilen tätig. Sie wurde im Jahr 2014 als 100%ige Tochtergesellschaft der Heine + Beisswenger Stiftung + Co.KG gegründet und hat sich seither im deutschen Markt als Hersteller von technisch anspruchsvollen Präzisionsdreh- und frästeilen für die Automobilbranche etabliert. Im Fokus stehen Hersteller von Kraftwagen sowie deren Zulieferer. Die Hauptprodukte werden im Antriebsstrang von Kraftfahrzeugen verbaut. Daneben entwickelt die Gesellschaft kundenindividuelle Automationszellen, ist Lösungsanbieter für die additive Fertigung komplexer Bauteile und Hersteller von Getriebelösungen für die E-Mobilität. Die Umsätze 2022 wurden nahezu zu 100 % im Inland generiert. Die Geschäftsentwicklung sieht die Geschäftsleitung weiterhin auf einem guten Niveau. Der Aufbau des neuen Geschäftsbereichs E-Mobilitätslösungen inkl. der Investitionen läuft gemäß des Projektplans, auch im Geschäftsbereich der additiven Fertigungstechnologie konnten Aufträge gewonnen werden. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Unsere Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind Umsatz, Stückzahlen und Ergebnis. a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 konnte die Gesellschaft den Umsatz mit 3,3 % gegenüber dem Vorjahr steigern, wozu u.a. auch die neuen Aufträge im Geschäftsbereich der additiven Fertigungstechnologie beigetragen haben. Der budgetierte Umsatz wurde mit 13 % übertroffen, auch die Stückzahlen lagen über der geplanten Menge. Der Materialaufwand in % der Betriebsleistung erreichte einen Wert von 37,3 % (Vorjahr 30,0 %) aufgrund der deutlich gestiegenen Rohstoffpreise, die nicht vollständig und nur zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden konnten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 400 auf TEUR 344 gesunken, v.a. aufgrund geringerer Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Schadensersatzleistungen. Die Personalkosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 192 auf TEUR 6.148, wobei im Durchschnitt ein Mitarbeiter mehr beschäftigt wurde. Die Kostensteigerung resultiert vor allem aus einer moderaten Lohnanpassung und einer Verschiebung in der Personalstruktur. Die Abschreibungen lagen mit insgesamt TEUR 1.030 über dem Vorjahreswert (TEUR 953). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 12.988 im Vergleich zu TEUR 14.203 im Vorjahr, der Rückgang ist ein Resultat durch Optimierungsmaßnahmen in der Fertigung. Außerdem wurde im Vorjahr und im laufenden Jahr der Buchwertansatz eines Beteiligungsunternehmens in Höhe von jeweils TEUR 420 abgeschrieben. Die Zins- und Finanzierungsaufwendungen reduzierten sich in Summe leicht um TEUR 9 auf TEUR 98. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf TEUR 3.549 und liegt vor allem wegen des höheren Materialeinsatzes unter dem Vorjahreswert (TEUR 4.323), jedoch konnte das geplante Niveau aufgrund des höheren Umsatzes trotz der gestiegenen Materialkosten bei reduziertem betrieblichem Aufwand deutlich übertroffen werden. b) Finanzlage Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in der Währung Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 297 auf TEUR 1.798 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich auf TEUR 5.312 (Vorjahr TEUR 5.698). Die bestehenden Darlehen wurden planmäßig getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 31 auf TEUR 793 gesunken. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestanden wie im Vorjahr keine. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 16 TEUR 86 gestiegen. Hierbei handelt es sich um Umsatz- und Lohnsteuerverpflichtungen. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Das Unternehmen ist jeder finanziellen Verpflichtung nachgekommen. Zum Jahresende 2022 bestanden Kreditlinien über insgesamt TEUR 250, die zum 31.12.2022 nicht in Anspruch genommen wurden. Aufgrund der guten Liquiditätslage hat die Gesellschaft der Muttergesellschaft ein verzinstes Darlehen in Höhe von EUR 2,0 Mio. Euro mit einer Laufzeit bis 31.12.2023 gewährt. Um den Geschäftsbereich additive Fertigung auszubauen, hat die Gesellschaft im Jahr 2020 einen Anteil in Höhe von 20 % an der Lithium Designers GmbH erworben. Zum 31.12.2022 besteht eine abgeschriebene Beteiligung in Höhe von TEUR 0. Für den Aufbau des neuen Geschäftsfeldes E-Mobilität wurde ein Nutzungsrecht für technische Entwicklungen erworben, dazu wurde im Jahr 2020 bereits eine erste Zahlung in Höhe von Mio. Euro 1,5 geleistet und eine zweite Zahlung im Geschäftsjahr in Höhe von Mio. Euro 1,0. Weitere Zahlungen sind abhängig von der erfolgreichen technischen Weiterentwicklung durch den Lizenzgeber. Die Lizenzkosten werden über den erwirtschafteten Cash flow finanziert. Wesentliche Investitionen im Geschäftsjahr 2022: Vor allem wurde in einem Anbau am Verwaltungsgebäude und Ersatzbeschaffungen in einem normalen Umfang investiert. Die Investitionen in technische Anlagen des neuen Bereichs E-Mobilität wurden über Leasing finanziert. Liquiditätsengpässe für das Geschäftsjahr 2023 sind nicht zu erwarten, der Finanzbedarf kann über die bestehenden Kreditlinien und das Bankguthaben finanziert werden. Die H+B Hightech GmbH ist eingebunden in den Konsortialkreditvertrag der Heine + Beisswenger Gruppe, der ursprünglich eine Laufzeit bis 04.07.2024 hatte und im Geschäftsjahr bis 04.07.2025 verlängert wurde. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt EUR 19,4 Mio. und liegt damit um EUR 0,5 Mio. über dem Vorjahresniveau. Dabei haben sich das Anlagevermögen um EUR 1,2 Mio. sowie das Vorratsvermögen um EUR 0,4 Mio. erhöht. Die Forderungen aus L+L stiegen um EUR 0,3 Mio. Das Anlagevermögen in Höhe von EUR 10,9 Mio. bildet mit einem Anteil von 56,2% an der Bilanzsumme die größte Bilanzposition (im Vorjahr 51,1 %). Das Eigenkapital beträgt EUR 10,7 Mio. (Vorjahr EUR 8,4 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt 55,3 % (Vorjahr 44,3 %). Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 1.944 (Vorjahr TEUR 2.046). Die Gesellschaft ist mit ausreichend Eigenkapital ausgestattet, um weiter in den Aufbau des neuen Geschäftsbereichs E-Mobilitätslösungen zu investieren. 3. Chancen- und Risikobericht Durch Zielkunden- und Großkundenakquise arbeitet die Gesellschaft ständig an der Verbreiterung des Geschäftsvolumens sowie an einem intendierten ausgewogenen Branchenmix. Eine kontinuierliche Kompetenzerweiterung in der Anwendung zukunftsträchtiger Fertigungstechnologien sowie damit verbundener Engineering- und Beratungsleistungen trägt zur Sicherung der positiven Unternehmensentwicklung bei. Als Familienunternehmen kann die Gesellschaft flexibel und schnell auf künftige Kunden- und Marktanforderungen sowie Strukturveränderungen reagieren. Mit den bestehenden Kunden besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung, das Risiko eines Forderungsausfalles ist wie in der Vergangenheit äußerst gering. Die Fakturierung der Forderungen erfolgt ausschließlich in Euro. Gleiches gilt für das gesamte Materialeinkaufsspektrum. Dadurch ergeben sich keine Währungsrisiken. Die Gesellschaft greift in ihrem Finanzierungsportfolio nur auf traditionelle Finanzierungsformen wie Bankdarlehen, Kontokorrentkredite, Gesellschafterdarlehen und Leasingfinanzierung zurück. Im Jahr 2019 hat die Heine + Beisswenger Gruppe zur Sicherstellung einer langfristigen Finanzierung einen Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit bis 04.07.2024 abgeschlossen, der im Geschäftsjahr um ein Jahr bis zum 04.07.2025 verlängert wurde. Die Risiken liegen v.a. darin, dass es zu unerwartet starken Nachfrageschwankungen aufgrund kundenseitiger Absatzprobleme kommen kann. Dieses Risiko wird aufgrund der Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie, der Energiekrise, des Krieges in der Ukraine und die damit potenziell einhergehende negative Beeinträchtigung der Wirtschaft zusätzlich erhöht. Eine redundante IT Architektur sichert beim Ausfall einzelner Komponenten den laufenden Betrieb. Auf Computer Ebene arbeiten zwei auf VMware-Basis betriebene Serverhosts in zwei räumlich getrennten Rechenzentren. Auf der Storage- Ebene kommen zwei HPE Alletra Systeme zum Einsatz, deren Inhalt vollständig und in Echtzeit zwischen Rechenzentren gespiegelt wird. Dies ermöglicht einen vollständigen Failover der Systeme im Notfall zwischen den RZ-Sites. Darüber hinaus ermöglicht eine Veeam Datensicherung ein schnelles Recovery, falls benötigt. Die Sicherung erfolgt räumlich und logisch separiert. Gegenüber Angriffen von außen sind wir durch eine Firewall und eine Virenschutzlösung geschützt. Das Risikomanagement, ein effizientes zentrales Controlling und Rechnungswesen bei der Muttergesellschaft sowie ein umfassender Versicherungsschutz gegen Schadensfälle tragen dazu bei, dass nach Berücksichtigung aller gegenwärtigen Maßnahmen zur Bewältigung der identifizierten Gefahren verbleibende Restrisiken von der Geschäftsleitung als akzeptabel angesehen werden und den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Gesamtwirtschaftliche Risiken und Branchenrisiken Die Weltbank prognostiziert für das Jahr 2023 ein Wachstum der Weltwirtschaft von nur noch 1,7 %, was dem drittschwächsten Wachstum der vergangenen drei Jahrzehnte entsprechen würde. Für die Eurozone prognostiziert die Weltbank eine Stagnation. Gesamtwirtschaftliche Risiken drohen aus dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sowie dem fortdauernden russischen Angriffskrieg. Derzeit zunehmende geopolitische Spannungen zwischen China und den USA wirken zusätzlich destabilisierend. Die Knappheit an Rohstoffen und anderen Gütern sowie explodierende Energiepreise haben die Inflation in der Eurozone und in den USA auf ein Mehrjahreshoch getrieben. Die an den Finanzmärkten eingeleitete Zinswende wird in den kommenden Jahren eher belasten. Branchenrisiken ergeben sich insbesondere aus den beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie aufgrund des an Fahrt aufnehmenden laufenden Strukturwandels in der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität. Die Berichtsgesellschaft ist weiterhin in hohem Maße von der Entwicklung der globalen Automobilindustrie abhängig. Für 2023 rechnet der VdA mit einem weltweiten Absatz von 74 Millionen Fahrzeugen was noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau (2019: 80,6 Millionen Autos) liegt. 4. Prognosebericht Durch die weiterhin anhaltende Corona-Pandemie, die Lieferkettenproblematik, die Energiekrise und den Ukrainekrieg könnte mit den einschränkenden Maßnahmen im Bereich des öffentlichen Lebens eine erneute negative Beeinträchtigung der Wirtschaft einhergehen. Prognosen über die wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit und in Deutschland sind daher mit großen Unsicherheiten behaftet. Unter Berücksichtigung aktueller Wirtschaftsdaten plant die Gesellschaft im Jahr 2023 mit einem Umsatz unter dem Vorjahresniveau und aufgrund steigender Kosten, vor allem für den Aufbau des neuen Geschäftsbereiches E-Mobilitätslösungen, mit einem geringeren Ergebnis.
Adelmannsfelden, den 31. Januar 2023 Prof. Dr. Rainer Lindner Robert Heine Hilmar Wanner BescheinigungIn dem vorstehend zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) sowie Lagebericht wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der am 25. April 2023 von der Gesellschafterversammlung festgestellt wurde, haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die H+B Hightech GmbH, Adelmannsfelden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H+B Hightech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H+B Hightech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 14. Februar 2023 HWS
GmbH & Co. KG
Dirk Cordes, Wirtschaftsprüfer Markus Weitmann, Wirtschaftsprüfer |
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