Phyton Biotech GmbH
Alter Postweg 1, 22926 Ahrensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Albert Thölke seit 4.8.2022 | Geschäftsführer |
Kai Schütte seit 15.9.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Phyton Holdings, LLC | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Phyton Biotech GmbHAhrensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung eines Wirkstoffintermediates zur Weiterverarbeitung zu einem marktfähigen pharmazeutischen Wirkstoff sowie die Auftragsentwicklung und -fertigung im Bereich von Wirkstoffen für die pharmazeutische und kosmetische Industrie sowie die Lebensmittelindustrie (Projektgeschäft). Genutzt werden dafür umfangreiche Anlagen mit einer Fermentationskapazität von mehr als 200.000 Litern. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung trägt wie die Auftragsentwicklung maßgeblich zur Unternehmensentwicklung bei. Wir nutzen dafür das umfangreiche Know-how unserer Mitarbeitenden und die vorhandenen technischen Kapazitäten. Hier arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen und entwickeln optimierte Prozesse auf Basis von Pflanzenzellfermentationen und führen auch sonstige Fermentationen durch. Diese Prozesse sind unabhängig von Umwelteinflüssen und nachhaltig. Die Nachfrage nach diesen Services ist in den letzten Jahren stark gestiegen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in seinem Jahresbericht 2023 über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung festhält, fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, das insbesondere durch die Ukraine-Krise und teilweise noch durch die Corona-Pandemie beeinflusst war. Auch die privaten Konsumausgaben reduzierten sich im Jahr 2023 um 0,4 %, während die Investitionen in Ausrüstung um 0,2 % anstiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht auf 5,7 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Jahr 2023 stark beeinflusst vom Krieg in der Ukraine. Die Inflation sank insbesondere aufgrund der niedrigeren Energiepreise von 6,9 % auf 5,9 %. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Produktion der chemisch-pharmazeutischen Industrie hat sich im Jahr 2023 weltweit um 2,3 % erhöht. Dabei betrug das Wachstum im Chemie Sektor 2,6 %, während der Pharmamarkt lediglich um 0,5 % anstieg. Regional hat China seine Anteile am Weltmarkt mit einem Wachstum in Höhe von 6,0 % weiter ausgebaut. In der EU stagnierte die Produktion im Bereich Chemie und Pharma. Der Krieg in der Ukraine und die immer noch stark erhöhten Energiekosten haben großen Einfluss auf die Marktentwicklung. In Deutschland kommt weiterhin ein schwieriges Umfeld in Bezug auf die Gewinnung qualifizierten Personals hinzu. 3. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2023 Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr um 2,8 Mio. € unter denen des Vorjahres. Die Verminderung resultiert im Wesentlichen aus den Schwankungen beim Abschluss größerer Aufträge im Projektgeschäft und aus Verzögerungen in der Fertigstellung einzelner Projekte. Das CPP-Geschäft mit der Schwestergesellschaft lief mengenmäßig auf vergleichbarem Niveau und erreichte wieder einen Umsatz von 7,1 Mio. €. Die Umsatzerlöse aus dem Projektgeschäft mit Dritten im Ausland sind um 2,0 Mio. € auf 5,7 Mio. € gesunken. Der Bestand fertiger Erzeugnisse erhöhte sich im laufenden Jahr um 0,8 Mio. € auf 0,8 Mio. €. Bei den unfertigen Erzeugnissen wuchs der Bestand um 0,4 Mio. € auf 4,5 Mio. €. Die anderen aktivierten Eigenleistungen sind von 0,2 Mio. € auf 0,3 Mio. € gestiegen. Die Gesamtleistung ist von 16,5 Mio. € auf 15,0 Mio. € gesunken. Der Materialaufwand verminderte sich aufgrund der geringeren Gesamtleistung um 0,6 Mio. € auf 2,3 Mio. €. Die Bruttomarge (Gesamtleistung abzüglich Material- und Personalaufwand) ist von 47,54 % auf 48,1 % gestiegen. Der Personalaufwand stieg um 5,6 % von 5,9 Mio. € auf 6,2 Mio.€. Neben den gestiegenen Löhnen und Gehälter wirkte sich hierbei auch der weitere Aufbau im Personalbestand von 70 Beschäftigten auf 74 aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 5,4 Mio. € um 1,3 Mio. € auf 6,7 Mio. € gestiegen. Wesentliche Gründe dafür sind in gestiegenen Kosten für Reparaturen und Wartung zu finden. Das Jahresergebnis verringerte sich von 1,8 Mio. € auf - 0,7 Mio. €. Die Gesamtkapitalrendite lag für das Jahr bei -4,5 % (Vorjahr 12 %). Die im Vorjahr geplante stabile Entwicklung mit einem Ergebnis und einer Gesamtkapitalrendite auf dem gleichbleibenden Vorjahrsniveau konnte damit nicht erreicht werden. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich in 2023 von 15,2 Mio. € auf 15,7 Mio. €. Während sich das Anlagevermögen um 0,2 Mio. € erhöhte, stieg das Umlaufvermögen um 0,3 Mio. € an. Es stellt einen Anteil von 62,6 % der Bilanzsumme dar. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. € auf 5,8 Mio. € erhöht. Das Vorratsvermögen hat um 1,2 M o. € auf 6,1 Mio. € zugenommen. Der Anstieg bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,3 Mio. € auf 2,7 Mio. € ist auf die Schwankungen und Verzögerungen im Projektgeschäft zurückzuführen. Der Rückgang bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1,0 Mio. € auf 0,4 Mio. € ist auf eine Verrechnung eines Darlehens mit Intercompany-Verbindlichkeiten zurückzuführen. Auf der Finanzierungsseite verringerte sich das Eigenkapital auf 5,6 Mio. €. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 36 %. Der Rückgang beim Eigenkapital um 0,7 Mio. € auf 5,6 Mio. € ist auf den Jahresfehlbetrag zurückzuführen. Die Rückstellungen sind um 0,4 Mio. € auf 1,4 Mio. € gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind um 0,8 Mio. € auf 8,7 Mio. € gestiegen. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 8,7 Mio. € enthalten als größten Anteil die erhaltenen Anzahlungen mit einem Wert von 5,8 Mio. €. Diese Anzahlungen kommen vollständig aus dem Projektgeschäft. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen auf 2,1 Mio. €. 5. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft fand auch im Jahr 2023 ganz überwiegend aus Eigenmitteln statt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nur in Höhe von 6 TEUR aus einem Mietkaufgeschäft. Die Sicherung der Liquidität wird im Projektgeschäft unter anderem durch die Vereinbarung von Voraus- und Abschlagszahlungen gewährleistet. Dadurch wird auch Kapitalbindung im Umlaufvermögen finanziert. Die Forderungen an die Schwestergesellschaft in Kanada werden durch die Muttergesellschaft in Texas beglichen. C. Prognosebericht Die Nachfrage nach dem seit Jahren produzierten Wirkstoff bleibt auf hohem Niveau. Die Auslastung der Produktionskapazitäten liegt weiterhin an der Kapazitätsgrenze. Durch die Gewinnung von Aufträgen mit verbesserter Marge ist die Prognose in diesem Geschäftsbereich positiv zu beurteilen. Für das Projektgeschäft werden in den folgenden Jahren Umsätze auf ähnlichem oder höherem Niveau wie im Jahr 2023 angestrebt. Insgesamt wird mit einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse geplant. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Modernisierung der Anlagen und die weitere Digitalisierung der Prozesse sein, um das Angebotsspektrum stetig auszudehnen und die Anfragen aus dem Markt bedienen zu können. Die Suche nach qualifiziertem Personal gestaltet sich weiterhin anspruchsvoll. Auf der Kostenseite werden weitere Steigerungen erwartet. Im Jahr 2024 wird mit einem deutlich besseren (leicht positiven) Ergebnis geplant. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die globale Schwäche der Wirtschaft vor dem Hintergrund der Ukrainekrise könnte auch zu einer abflauenden Nachfrage nach den von Phyton angebotenen Produkten und Dienstleistungen führen. Zusätzlich besteht ein Risiko in der geringen Anzahl an großen Projekten und der teilweise unklaren Finanzierungssituation im Markt für Biotechnologie. Viele potentielle Kunden der Phyton Biotech GmbH sind auf Risikokapitalfinanzierungen angewiesen. Da der Bereich Produktion an der Kapazitätsgrenze läuft, ist die Fähigkeit, auf Störungen in der Herstellung zu reagieren stark eingeschränkt. Die stark gestiegenen Energie- und Materialkosten werden das Ergebnis höher belasten als bisher. Auch bei den Personalkosten ist mit höheren Steigerungen zu rechnen. Dies kann zu verringerten Ergebnissen und einem erhöhten Liquiditätsbedarf führen. Die enge Situation auf dem Markt für qualifizierte Arbeitskräfte stellt ein weiteres Risiko dar, weil viele Services nur von hochqualifizierten Fachkräften durchgeführt werden können. Es wird versucht, das Zahlungsrisiko durch entsprechende Zahlungsvereinbarungen mit den Kunden zu reduzieren. 2. Chancenbericht Die erzielbaren Preise auf dem Markt für pharmazeutische Wirkstoffe haben sich durch die Gewinnung neuer, margenverbesserter Aufträge weiter erholt. Dies kann zu einer verbesserten Ergebnissituation führen. Auch die weltweite Knappheit an Fermentationskapazitäten kann zu einem weiteren Anstieg der Umsätze führen. Mit der geplanten Modernisierung und Digitalisierung der Prozesse werden mittelfristig Kosteneinsparungen angestrebt. 3. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken Die Abhängigkeit von wenigen Aufträgen bedeutet auch in der näheren Zukunft ein gewisses Risiko. Der weitere Ausbau der angebotenen Services durch die Modernisierung der Anlagen soll dem entgegenwirken. Die Nachfragesituation wird aktuell als konstant bis positiv eingeschätzt. Insgesamt werden die Chancen und Risiken als ausgewogen eingeschätzt, allerdings sind derartige Prognosen mit der stets üblichen Unsicherheit behaftet. Der Lagebericht gibt die erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung wieder, soweit sie nach dem derzeitigen Wissen und den daraus entstehenden Prognosen seriös vorhersehbar sind. Da diese Aussagen die Zukunft betreffen, können sie mit zusätzlichen Chancen aber auch Risiken und Unsicherheiten verbunden sein. Insofern können tatsächliche Ereignisse und Entwicklungen von diesen Aussagen abweichen. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Banken. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Mit einem Großteil der Kunden bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele nach Möglichkeit unter Ausnutzung der Skontofristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. F. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Ahrensburg, den 31. März 2024 Kai Schütte, Geschäftsführer Abert Thölke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Phyton Biotech GmbH hat ihren Sitz in Ahrensburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter HRB 3350 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Bei den aktivierten Eigenleistungen sind projektspezifische Eigenleistungen auf Stundenbasis abgerechnet und aktiviert worden. Nutzungsdauer der Sachanlagen Grundstückseinrichtungen, Einbauten in Gebäude -4 bis 50 Jahre - technische Anlagen und Maschinen -8 bis 15 Jahre - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -2 bis 16 Jahre - Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen sowie Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden in die Herstellungskosten eingerechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Phyton Biotech GmbH dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 362.022,91 EUR (Vorjahr: 307.485,60 EUR). 3. sonstige Rückstellungen Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang 959.847,56 EUR davon Ausstehende Eingangsrechnungen 360.147,56 EUR
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 28.699,24 EUR (Vorjahr: 133.441,57 EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 11.086,72 EUR (Vorjahr: 6.512,51 EUR). Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Kai Schütte, Geschäftsführer Albert Thölke, Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 74 Angestellte in folgenden Gruppen beschäftigt:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
4. Name und Sitz des Mutterunternehmens Die Phyton Biotech GmbH wird in den Konzernabschluss der Phyton Holdings, LLC, Fort Worth, Texas, USA einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser ist wiederum Bestandteil des Konzernabschlusses der DFB Pharmaceuticals, LLC, Fort Worth, Texas, USA (größter Konzernkreis), der am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist.
Ahrensburg, den 31. März 2024 Phyton Biotech GmbH Kai Schütte Albert Thölke Bericht des AufsichtsratsEin Aufsichtsrat ist nicht vorhanden sonstige Berichtsbestandteile
Ahrensburg, den 31. März 2024 gezeichnet Kai Schütte, Geschäftsführer Albert Thölke, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Phyton Biotech GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Phyton Biotech GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Phyton Biotech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dar estellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage dercGesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 25. September 2024 Treuhand Weser-Ems GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schürmann, Wirtschaftsprüfer Dettmers, Wirtschaftsprüfer |
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