Thesaurus Capital 2013 GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Milster seit 8.8.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hit-Reiseclub GmbHBuchholzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017HRB 2988 AG StadthagenInhaltsverzeichnis
Anlage Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Stand 01.01.2017) Bilanz zum 31. Dezember 2017Hit-Reiseclub GmbH, 31710 BuchholzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2017 bis 31.12.2017Hit-Reiseclub GmbH, 31710 Buchholz
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis 31.12.2017Hit-Reiseclub GmbH, 31710 BuchholzA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der im Handelsregister Stadthagen unter der Registernummer HRB 2988 eingetragenen Firma Hit-Reiseclub GmbH, mit Sitz in Buchholz, wurde aufgrund der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften zur Rechnungslegung aufgestellt. Im Jahr 2016 wurden erstmals, die durch das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB angewendet. Die Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden wurden an den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet. Darüber hinaus waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:
Die Abschlussposten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit den entsprechenden Vorjahreszahlen versehen. Das Geschäftsjahr ist identisch mit dem Kalenderjahr. B. Erläuterungen zur BilanzAktivseite Die Entwicklung und Gliederung des Anlagevermögens, sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Das Anlagevermögen wurde entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. In der Position sonstige Ausleihungen sind Forderungen gegenüber Geschäftsführern in Höhe von 122.001,50 EUR (Vorjahr: 132.706,75 EUR) enthalten. Es handelt sich um ein in 2008 gewährtes Darlehen, welches in 2009 voll in Anspruch genommen wurde und mit 3,9 % p.a. verzinst wurde. In 2017 wurde das Darlehen planmäßig mit einem Betrag in Höhe von 10.705,25 EUR getilgt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen die transitorischen Posten der geleisteten Kfz-Steuern, Leasingraten, Mieten sowie geleisteter Versicherungsbeiträge. Passivseite Die ausgewiesenen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Ertragssteuern sowie für Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Alle Verbindlichkeiten sind mit dem Nennwert bewertet bzw. wurden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. C. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Eine Zusammenfassung von Abschlussposten erfolgte nicht. Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung des Anlagevermögens vorgenommen. Das Jahresergebnis wurde durch steuerrechtliche Sonderabschreibungen nicht beeinflusst. Die Erträge aus Währungsumrechnungen in 2017 betragen 11.641,92 EUR (Vorjahr: 91.762,09 EUR). Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 24.545,40 EUR (Vorjahr: 2.979,51 EUR). D. Sonstige AngabenBei der Firma Hit-Reiseclub GmbH handelt es sich um einen Reiseveranstalter. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch den Reiseverkehrskaufmann Jochen Milster wahrgenommen. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 12 Arbeitnehmer (Angestellte) (Vorjahr: 10 Angestellte). Es wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungs- und Zinsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Fluktuation zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen zurückgeht. Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Devisentermingeschäfte:
Das Nominalvolumen bei Devisentermingeschäften ist die unsaldierte Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge, bewertet zum jeweiligen Erfüllungskurs. Der Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente ergibt sich aus der Bewertung des gesicherten Fremdwährungsbetrages mit der Kursdifferenz zwischen dem Kurs bei Abschluss des Termingeschäftes und dem Kurs zum Bilanzstichtag. Ergebnisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Veränderungen und Ereignisse besonderer Bedeutung sind nach dem erfolgten Bilanzstichtag nicht zu vermelden.
Buchholz, 7. Dezember 2018 gez. Jochen Milster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017Firma Hit-Reiseclub GmbH Bückebergstr. 26 31710 BuchholzInhaltsverzeichnis
Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie weiterhin positiven konjunkturellen Aussichten in den kommenden Jahren bis 2020 (gemäß Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums vom 11.10.2018 bzw. Ifo Institut vom 06.09.2018) mit bereinigten Wachstumsraten von 1,9 % für 2018, 1,9 % für 2019 und 1,7 % für 2020 mit einem immer noch deutlich ausgelasteten Arbeitsmarkt, weiterhin steigenden Nettolöhnen sowie dem nach wie vor niedrigen Zinsniveau sind gute Ausgangsvoraussetzungen für einen weiterhin positiven Trend für die deutsche Reisebranche. Trotz weiterer Gefahr von Terroranschlägen, dem andauernden Krieg in Syrien und den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Türkei konnte das Jahr 2017 solide Umsatzzuwächse verzeichnen. Deutsche Urlauber fragen nach wie vor Reisen mit einer weiterhin zu erkennenden Verlagerung der Reiseziele und Reiseformen nach. Der Jahresumsatz der Reiseveranstalter legte mit einer Wachstumsrate von 8 % auf 33,7 Mrd. € und stieg damit deutlich stärker als der gesamte Reisemarkt und auch dynamischer als das gesamte Bruttoinlandsprodukt. Der Hauptabsatz erfolgte dabei über stationäre Reisebüros. Nur der Onlinevertrieb über Online Travel Agencies (OTA) zeigte mit 12 % ein noch stärkeres relatives Wachstum bei einem auf Basis des GfK-Mobilitätsmonitors geschätzten Umsatzes von 25,9 Mrd. €. Die sogenannten Spezialisten bzw. mittelständischen Veranstalter konnten sich in ihren Nischenmärkten gut behaupten und stehen auch weiterhin für rund ein Drittel des Veranstalter-Umsatzes. Die Zahl der Reiseveranstalter nahm 2017 um 1 % auf 3.200 gegenüber dem Vorjahr zu. Die Deutschen zeigen nach wie vor große Reiselust. Gemäß Analyse der FUR (Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen) wurden 2017 von 54,1 Mio. Reisenden 69,5 Mio. Urlaubsreisen ab einer Dauer von fünf Tagen sowie von 34,3 Mio. Urlaubsreisenden 82,1 Mio. Kurzurlaubsreisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen gemacht. Der Zuwachs gegenüber 2016 lag bei 1,3 % in 2017 bei der Zahl der Urlaubsreisenden (5 Tage oder länger) und sogar bei 4,0 % bei Kurzurlaubsreisenden. Dabei nahmen die Urlaubsausgaben bei Reisen über fünf Tagen um 8,0 % auf 72,7 Mrd. € zu. Die Ausgaben pro Urlaubsreisenden stiegen auf 1.045,00 €. Bei Kurzurlaubsreisen stieg der Umsatz um 6,3 % auf 22,0 Mrd. €, die hierfür getätigten Ausgaben auf 268,00 €. Auch 2017 beeinflussen Terror und politische Entwicklungen in den potenziellen Zielregionen die Wahl der Urlaubsregionen. Dabei entfielen in 2017 28 % auf Deutschland, gefolgt von etwas über 13 % auf Spanien, über 8 % auf Italien, fast 6 % auf die Türkei und 5 % auf Österreich. Beachtenswert für die Unternehmen ist, dass sich aufgrund der sich beschleunigenden Digitalisierung, der Nutzung von Online-Portalen und anderen Online-Medien der Buchungsweg immer mehr vom persönlichen Gespräch vor Ort hin zur individuellen Gestaltung der einzelnen Reisebestandteile durch den Buchenden entwickelt. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, wobei die persönliche Beratung - neben dem Angebot an Spezialreisen - sich als starkes Differenzierungsmerkmal erweisen wird. Geschäftsverlauf und ErtragslageMit dem Umsatzrückgang (minus 18,18 %) veränderte sich operative Ergebnis (minus 18,84 %) der Hit-Reiseclub GmbH im Berichtszeitraum in der gleichen Relation. Der Rohgewinnsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr (34,35 %) marginal verändert (plus 0,08 %). Der Rückgang der Kosten (minus 17,46 %) steht im Einklang mit dem Umsatzrückgang. Ergebnisbestimmend war wiederum das erfolgreiche Kostenmanagement. Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich im Berichtsjahr um 769,6 Tsd. € gegenüber dem Vorjahr vermindert, das bereinigte Ergebnis (EBITDA) der Gesellschaft lag um 764,6 Tsd. € unter dem Vorjahreswert. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme hat sich 2017 um 5,04 Mio. EUR (ca. 38,1 %) vermindert. Dies spiegelt sich im Wesentlichen durch die Minderung des Umlaufvermögens um rd. 5,0 Mio. EUR wieder. Allein die liquiden Mittel verminderten sich um rd. 3,99 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote von ca. 47,5 % ist gegenüber dem Vorjahr (56,4 %) leicht gesunken. Das Fremdkapital nahm um ca. 1,47 Mio. EUR ab. Trotz Rückgang wesentlicher Eckdaten hat sich die Eigenkapitalrentabilität gegenüber dem Vorjahr um 6,70 % erhöht. Die Finanzlage war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Strategie und AusblickDer bereits für 2018 erreichte Umsatz bestätigt den rückläufigen Geschäftsverlauf. Die bisherigen Buchungen für das Geschäftsjahr 2018 lassen keine Steigerung bei Umsatz und Ertrag erwarten. Der Umsatzrückgang in 2017 ist auf Umstrukturierungsmaßnahmen in der Vertriebsstruktur zurückzuführen, deren Erfolg erst in den nächsten Jahren messbar ist. Wie bereits im Lagebericht 2016 prognostiziert, wurden buchungsschwache Destinationen nicht mehr angeboten. Das gleiche gilt für vom Terror bedrohte Ziele. Damit werden Risiken minimiert und Kosten und Ertrag stabil gehalten. ChancenDie größten Chancen für kleine und mittelständische Reiseveranstalter liegen im Bereich der Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen und/oder Zielgebiete, das bedeutet die Konzentration auf Nischenmärkte mit hohem Beratungsbedarf. Insbesondere werden dabei Kurzreisen (2 - 4 Tage) nachgefragt werden. Auch Fernreisen und Kreuzfahrten bieten potenziell Chancen. Die Bedeutung des Internets als Absatzweg nimmt bei der Buchung von Reiseleistungen immer mehr zu. Der Anteil der Onlinebuchungen (alle Absatzkanäle) hat 2017 bereits 40 % vom Gesamtvolumen von 64,7 Mrd. € erreicht, wobei noch im Wesentlichen Einzelleistungen (Flug, Hotel, Mietwagen) gebucht werden. Bei der Buchung von Pauschalreisen (Rundum-Sorglos-Paket) wird nach wie vor die Beratung bevorzugt, was eine Chance für das Unternehmen darstellt. In einem immer wettbewerbsintensiveren Umfeld profitiert die Hit-Reiseclub GmbH von Ihrer besonderen Marktstellung und einem flexiblen Geschäftsmodell, das es ermöglicht, auf Nachfrageschwankungen durch Anpassung von Kapazitäten zu reagieren. Risiken/RisikomanagementUm vorhandene Marktchancen zu nutzen und die hierin liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können, müssen in angemessenem Umfang auch Risiken getragen werden. Die Risikopolitik der Hit-Reiseclub GmbH verfolgt das Ziel, den Wert des Unternehmens stetig und nachhaltig zu steigern, die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Somit bildet sie einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenspolitik. Ziel und Zweck des Risikomanagements ist die Früherkennung von Risiken jeglicher Art, diese zu bewerten und sie so weit zu begrenzen, dass der wirtschaftliche Nutzen überwiegt. Das Risikomanagement der Gesellschaft umfasst klar definierte Systeme und Methoden, die in die Aufbau- und Ablauforganisation eingebunden sind. Die methodischen Grundlagen und das zeitliche Ausmaß der Kontrollen sind auf die Art der Risiken zugeschnitten. Des Weiteren werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos im Zusammenhang mit in Anspruch genommenen Leistungen mit ausländischen Lieferanten eingesetzt. Da Reiseausgaben grundsätzlich disponibel und preissensitiv sind, hängt die Nachfrage nach touristischen Produkten insbesondere von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, wie hohe Arbeitslosenzahlen, ein unerwarteter Anstieg der Zinsen, der direkten oder indirekten Steuern oder der Lebenshaltungskosten, können demzufolge zu einer Verringerung der verfügbaren Einkommen und somit zu maßgeblichen Rückgängen in der Nachfrage nach Reisen und sonstigen touristischen Produkten führen. Hierbei spielen nicht nur die aktuelle, sondern auch die zu erwartende gesamtwirtschaftliche Entwicklung und deren Auswirkung auf die individuelle Lebenssituation der Kunden eine Rolle. Insbesondere Phasen des konjunkturellen Abschwungs oder deren Ankündigung können negative Auswirkungen auf die Nachfrage nach touristischen Produkten haben. Politische Ereignisse wie terroristische Anschläge, Krieg, soziale Unruhen und politische Instabilitäten in den Quellmärkten verstärken diese Tendenzen noch. Darüber hinaus ergeben sich spezifische Risiken durch steigende Rohstoffpreise für die Geschäftsentwicklung, insbesondere von Ölprodukten, die direkt einen Anstieg des Ölpreises oder aber indirekt durch sich ändernde Wechselkursrelationen zwischen US-Dollar und Euro hervorgerufen werden können. Des Weiteren führt der steigende Ölpreis direkt zu einem Anstieg eines wesentlichen Kostenfaktors von Urlaubsreisen. Werden die gestiegenen Kosten auf die Preise umgelegt, so kann sich dies nachteilig auf die Nachfrage nach diesen Produkten auswirken. Werden hingegen die mit dem steigenden Ölpreis verbundenen Kosten nicht oder nur teilweise im Rahmen von Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben, so kann dies zu negativen Auswirkungen auf die Ergebnissituation führen. Das Risikomanagement wurde durch die Übertragung der wesentlichen operativen Funktionen auf Dienstleister ausgelagert. Der Geschäftsführung kommt daher schwerpunktmäßig eine überwachende und koordinierende Funktion zu.
Buchholz, 7. Dezember 2018 gez. Jochen Milster Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hit-Reiseclub GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung, aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse, entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Göttingen, 7. Dezember 2018 Advisus
GmbH
gez. Harnald Henze, Wirtschaftsprüfer |
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