Interroll Trommelmotoren GmbH

Opelstraße 3, 41836 Hückelhoven, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 12852
Vorher
BDL Maschinenbaugesellschaft mbH
Eingetragen
17.5.1983
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen, Förderanlagen und Stanzvorrichtungen sowie die mechanische Bearbeitung von Stahlwerkstücken.

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Bierbrauer
seit 30.12.2025
Geschäftsführer
Patrick Wedewardt
seit 30.12.2025
Prokura
Markus Jakob Asch
seit 30.12.2025
Geschäftsführer
Kristijan Sagud
seit 12.2.2025
Prokura
Prokura
Uwe Reichert
seit 25.8.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Interroll Holding AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
77.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Interroll Trommelmotoren GmbH

Hückelhoven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die Interroll Trommelmotoren GmbH entwickelt, produziert und vertreibt industrielle Trommelmotoren. Hierbei handelt es sich um Antriebssysteme, die in unterschiedlichen Branchen der Stückgutförderung zum Einsatz kommen. Die Gesellschaft ist das weltweite "Center of Excellence" für industrielle Trommelmotoren der INTERROLL-Gruppe. Gefertigt werden Trommelmotoren in der Asynchron- und Synchrontechnologie. Von hier aus werden weltweite Standards für die Regional Centers of Excellence (RCoE) und die Lokalmontagen gesetzt.

Der Vertrieb der Produkte und Komponenten erfolgt ausschließlich an Interrollgesellschaften, die dann wiederum für den Verkauf zu den Endkunden zuständig sind.

Die Produktion von Trommelmotoren erfolgt mit einer hohen Fertigungstiefe. Neben den Endmontagelinien wird ein Großteil der mechanischen Komponenten im eigenen Haus gefertigt. Die Weiterentwicklung von kundenspezifischen Varianten erfolgt in der eigenen Konstruktionsabteilung, während neue Produkte und Innovationen am Interroll Research Center (IRC) entwickelt werden.

1.1.1 Organisation und rechtliche Struktur

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der deutschen Holding mit Sitz in Wermelskirchen und ist dort im Bereich P&T (Products and Technologies) angesiedelt.

Die Gesellschaft agierte bis zum 4. Quartal 2015 an den Standorten Baal und Wassenberg. In Wassenberg befand sich in gesellschaftseigenen Gebäuden das Interroll Coating Center, welches Ende 2015 nach Baal verlagert wurde. Für die Gummierungen wurde am Standort Baal eine Erweiterung an der bestehenden Produktionshalle vorgenommen.

Ein Teil der Räumlichkeiten am Standort Wassenberg war bis zum 4. Quartal 2015 vermietet an das IRC. Für das IRC und die Interroll Akademie wurde auf einem freien Nachbargrundstück in Baal ein Neubau errichtet, in den IRC und Akademie Ende 2015 eingezogen sind. Eigentümer der neuen Gebäude ist die Interroll Trommelmotoren GmbH, welche die Gebäude an die deutsche Holding vermietet. Die leerstehenden Gebäude in Wassenberg wurden im Dezember 2015 veräußert.

1.1.2 Geschäftsbereiche

Das Trommelmotorengeschäft kann in die Bereiche "Produktion" und "Service/Reparatur/Ersatzteilverkauf" eingeteilt werden. Ein eigener Montagebereich für Reparaturen deckt den Service für den zentraleuropäischen Bereich ab. Außerhalb von Zentraleuropa werden Reparaturen in den Verkaufsgesellschaften durchgeführt. Die nötigen Ersatzteile werden von der Interroll Trommelmotoren GmbH geliefert.

1.1.3 Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen sind nicht vorhanden.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt die Weiterentwicklung der Serienprodukte und die kundenspezifische Variantenbildung mit einer eigenen Konstruktionsabteilung in enger Abstimmung mit dem IRC. Im Geschäftsjahr 2015 wurden ein geräuscharmer Synchronmotor und ein ölloser AC Palettenantrieb "Pallet Drive" in die Serienproduktion übernommen.

Weiterhin wurde die Entwicklung eines webbasierten Berechnungs-/Auslegungsprogramms für Trommelmotoren gestartet, welches Anfang 2016 zur Verfügung stehen wird.

Das gestartete Gemeinschaftsprojekt mit dem IRC zur Entwicklung einer neuer Trommelmotoren-Plattform wurde im laufenden Geschäftsjahr erfolgreich fortgeführt. Hierbei sollen die drei existierenden Motorenfamilien auf eine gemeinsame, modular aufgebaute Komponentenplattform gestellt werden. Das Projekt dient der Reduzierung der inneren Produktkomplexität. Hierdurch werden positive Effekte in den globalen Liefer- und Produktionsketten erwartet. Das Projekt dauert über das Ende des Berichtzeitraums hinaus an. Die erste Motorenplattform soll zu Beginn 2017 auf den Markt kommen.

2 Wirtschaftsbericht

Das Standbein der Gesellschaft ist der europäische Markt. Die Verteilung der Umsätze liegt bei 88% im europäischer Markt, 7% in Asien und 5% in Amerika und sonstige, wobei hier nicht berücksichtigt ist, dass die RCoE´s in den USA und China für die lokalen Märkte produzieren. Während in der Vergangenheit noch verstärkt Komponenten und Motoren von den RCoE´s in Deutschland gekauft wurden, so sind diese Gesellschaften in China und USA verstärkt in der Lage, selbst zu produzieren bzw. direkt bei Lieferanten zu sourcen. Das wird dazu führen, dass der Umsatz mit Amerika und Asien weiter sinken wird.

2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist im gesamten Geschäftsjahr 2015 um 3,0% gewachsen. Das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (3,3%), (Quelle: IMF, International Financial Statistics; OECD, Main Economic Indicators; IfW Kiel). Nachdem die Weltproduktion im zweiten Halbjahr 2014 etwas an Schwung gewonnen hatte, verlangsamte sich die Expansion zu Beginn des Jahres 2015 auf eine Quartalsrate von rund 0,7% und blieb im Jahresverlauf bei einem moderaten Tempo.

In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften geriet die Expansion gegen Jahresende ins Stocken. Im zweiten Halbjahr 2015 hielten die bereits seit einiger Zeit zu beobachtenden Schwächetendenzen in den Schwellenländern an.

Europa:

Die Erholung der Wirtschaft im Euroraum setzt sich in moderatem Tempo fort. Die wirtschaftliche Expansion hat sich im Verlauf des Jahres zwar verlangsamt, doch blieb die wirtschaftliche Aktivität aufwärts gerichtet, und die Belebung am Arbeitsmarkt setzte sich fort.

Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum ist insgesamt um 1,5% gewachsen (Deutschland 1,5% stabil im Vergleich zum Vorjahr), nachdem es im Vorjahreszeitraum um 0,9% gewachsen war.

Die Wirtschaft in den übrigen Ländern der EU außerhalb des Euroraums entwickelte sich ausgesprochen günstig. Nach einem starken Zuwachs im ersten Quartal blieb die Zunahme des BIP auch in den Folgequartalen kräftig. Während sich die hohe konjunkturelle Dynamik in Schweden, Polen und Rumänien noch verstärkte, verringerte sich der Anstieg in Tschechien und Dänemark spürbar.

Amerika:

In den Vereinigten Staaten legte die gesamtwirtschaftliche Produktion im vergangenen Geschäftsjahr wie im Jahr 2014 um 2,4 Prozent zu. Gestützt wurde die Aktivität im Gesamtjahr vor allem von einem starken Zuwachs des privaten Verbrauchs. Die Exporte expandierten angesichts des höher bewerteten US-Dollar mit einer geringeren Rate als im Vorjahr.

Das BIP in Kanada legte um 1,2% zu und damit deutlich niedriger als im Vorjahr (2,4%). Lateinamerikas Konjunktur hat sich weiter eingetrübt. Brasilien steckt noch immer in einer tiefen Rezession. Das BIP schrumpfte um 3,6%. Die gesamtwirtschaftliche Produktion in Lateinamerika schrumpfte um 0,8%.

Asien:

Die gesamtwirtschaftliche Produktion in China stieg im Jahr 2015 um 6,9% und damit langsamer als im Vorjahr. Diese Abflachung ist durchaus im Sinne des von der Pekinger Führung angestrebten Transformationsprozesses, der für niedrigeres aber nachhaltiges Wachstum sorgen soll. Der Dienstleistungssektor expandierte um 8,3%, während die Industrieproduktion lediglich um 5,9% wuchs.

Die Wirtschaft Indiens wuchs um 7,3% und liegt damit auf dem Vorjahresniveau.

Die konjunkturelle Erholung der japanischen Wirtschaft ist nach der durch die Mehrwertsteuererhöhung im Jahr 2014 ausgelösten Rezession ins Stocken geraten. Nachdem das BIP in 2014 noch um 0,1% gesunken war, erholte es sich in 2015 leicht und stieg um 0,5%.

2.1.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Branchenkonjunktur zeigte sich nach der Steigerung im ersten Quartal des Jahres 2015 wieder leicht eingetrübt. Der Logistikindikator (ermittelt vom Institut für Weltwirtschaft) gab im Jahresverlauf nur leicht nach, bewegt sich jedoch immer noch oberhalb der neutralen 100 Punkte Marke. Der Logistikindikator basiert auf einer quartalsweisen Expertenbefragung der jeweils 100 größten deutschen Unternehmen der Logistikdienstleister sowie der Anwender in Industrie und Handel.

Die Logistikwirtschaft stand zuletzt im Zeichen der gespaltenen Konjunktur in Deutschland. Während die konsumnahen Bereiche unter anderem auch vom Ölpreisverfall kräftig stimuliert wurden, hatten viele Industriebranchen unter außenwirtschaftlichem Gegenwind zu leiden. Letzteres strahlte auch auf die Nachfrage nach Logistikleistungen aus und schlug sich im Logistikindikator nieder.

Die Wettbewerbssituation mit einem südeuropäischen Hersteller hat sich erfreulicherweise im laufenden Berichtszeitraum nicht weiter verschärft. Dieser hatte die Vertriebsaktivitäten intensiviert und tritt insbesondere auf dem europäischen Markt mit eigenen Produkten und aggressiver Preispolitik als Wettbewerber auf.

Die Firmengründung der Momentum Technologies GmbH mit Sitz in Mönchengladbach wird weiterhin intensiv als potenzieller Wettbewerber beobachtet. Im Berichtszeitraum konnten jedoch keine nennenswerten Auftrags- oder Kundenverluste identifiziert werden.

Nach wie vor ist die Interroll Trommelmotoren GmbH der führende Hersteller für Trommelmotoren im europäischen Markt. Den amerikanischen Markt beherrscht der Wettbewerber Van der Graaf, während im asiatischen Raum diverse chinesische Trommelmotorenhersteller stärker werden.

2.2 Personal

Die Personaldecke wurde im Berichtszeitraum wegen der hohen Nachfrage aufgestockt.

Der internationale Wettbewerb um hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte wird in den nächsten Jahren zunehmen und sich durch die demographische Entwicklung noch verstärken. Damit erhöht sich das Risiko, dass offene Stellen nicht oder nur verzögert mit geeigneten Mitarbeitern besetzt werden können. Zusätzlich zu den bereits initiierten internen Qualifizierungsmaßnahmen muss hier über gezielte externe Rekrutierung und vor allem eigene Ausbildung der Bedarf gedeckt werden. Im Geschäftsjahr 2015 betrug die Anzahl der Auszubildendenstellen insgesamt 9 (7 gewerblich/2 kaufmännisch), um hieraus den nötigen Nachwuchs zu rekrutieren.

Die Arbeitssicherheit nimmt einen hohen Stellenwert im Unternehmen ein. Zur Verbesserung setzen wir auf präventive Maßnahmen und lassen insbesondere unsere Maschinen sowie die elektrotechnischen Prüfeinrichtungen ständig überprüfen und verbessern. Damit lag unsere Anzahl der Arbeitsunfälle bei lediglich 7 und erneut unter dem Vorjahresniveau.

2.3 Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse an die Interroll-Vertriebsgesellschaften betrugen im Jahr 2015 TEUR 32.998 (Vorjahr TEUR 29.228) und sind damit deutlich gestiegen. Beide Halbjahre waren von der Umsatzverteilung gleich stark, was dem Verlauf der Branchenkonjunktur entspricht.

Die Ertragslage hat sich sehr positiv entwickelt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von TEUR 2.227 auf TEUR 4.057. Die Einmalkosten aus dem Vorjahr sind nicht wieder angefallen. Auch die Materialeinsatzquote wurde nicht mehr durch Sondereinflüsse negativ beeinflusst. Erstmals seit drei Jahren konnte eine Produktivitätssteigerung erzielt werden. Die Anstrengungen der Einführung des Interroll Produktions Systems zahlen sich aus.

Auch im Jahr 2015 dauerten die Anpassungen und Optimierungen in den Bereichen Variantenkonfiguration von Trommelmotoren, Kalkulation der Herstellkosten und Arbeitspläne gemäß des geänderten Produktionslayouts an.

Mit der Zielsetzung den Standort Hückelhoven-Baal langfristig zu sichern, wurden auch in 2015 die Aktivitäten rund um das Interroll-Produktionssystem weiter forciert. Im Berichtszeitraum konnte die Umstellung des Produktionslayouts auf eine effiziente Flussproduktion im One-Piece-Flow weiter verfeinert werden. Die Etablierung der organisatorischen Veränderungen hin zu einer völlig neuen Produktionsphilosophie dauert weiter an.

Weiterhin wurde mit dem Fitnessprogramm "Star 2016" die Strategie der Zweijahresprogramme zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit fortgeführt, welche zu den Bausteinen "Qualität", "Produktinnovation", "Globale Ausrichtung", "Einbeziehung der Mitarbeiter", "Termintreue", "Kosten", Zielvorgaben definiert, die in den einzelnen Unternehmensbereichen zu erreichen sind.

Zum Ende des Berichtzeitraumes konnte der Neubau des Interroll Coating Center, des IRC und der Interroll Akademie auf einer Erweiterungsfläche am Standort Baal abgeschlossen werden. Damit wurden die bisher lokal verstreuten Einheiten am Standort Baal zentralisiert. Der verbleibende Gebäudebestand in Wassenberg wurde danach veräußert, wie bereits oben erwähnt.

Insbesondere der für die Gesellschaft wichtige Kupferpreis war im Berichtszeitraum rückläufig. Die Stahlpreise sind ebenfalls gesunken. Die Versorgung des Werkes Baal konnte ohne nennenswerte Probleme sichergestellt werden.

Um auch zukünftig gegen die Risiken, die sich auf der Beschaffungsseite ergeben können, gewappnet zu sein, setzt Interroll auch weiterhin auf ein gezieltes Materialmanagement. U.a. beinhaltet dies das Lead-Buyer-Konzept zur interrollweiten Bündelung der Bedarfe. Ferner sichert sich die Interroll Trommelmotoren GmbH durch den Abschluss von Laufzeitverträgen gegen die Volatilität bei Rohstoffpreisen ab, die kurzfristige Risiken für die Materialversorgung sowie Effekte aus den Preisschwankungen besser kalkulierbar machen. Abhängigkeiten von Single Sources werden sukzessive beendet und in eine Second Supplier Strategie gewandelt.

2.4 Lage der Gesellschaft

2.4.1 Ertragslage

Wie bereits erwähnt, ist der Umsatz durch die erhöhte Nachfrage im Jahr 2015 um 12,9% auf TEUR 32.998 gestiegen, die Erhöhung verteilte sich gleichmäßig auf die gesamte Produktpalette. Im Vergleich zum Umsatz stieg der Materialaufwand nur um 8,1% und trug somit zu dem um 16,7% höheren Rohertrag bei. Um dem gestiegenen Umsatz Rechnung zu tragen wurde der Personalbestand erhöht und der Personalaufwand stieg gegenüber Vorjahr um TEUR 418 (+5,9%). Hinsichtlich der Abschreibungen war ein deutlich steigender Trend mit plus 9% gegenüber Vorjahr zu verzeichnen, resultierend aus der Abschreibung der neuen Gebäude. Die Erhöhung der betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus einer Steigerung bei Gewährleistungen (TEUR 260), Lizenzgebühren (TEUR 189) und Management Fees (TEUR 146). Ein Erlös aus Anlagenabgang, bedingt durch den Verkauf der nicht der genutzten Immobilie am alten Standort Wassenberg, in Höhe von TEUR 361 war der wesentliche Grund für die Erhöhung bei den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 464. In Summe führen die erläuterten Effekte zu einer Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 2.227 auf TEUR 4.057. Ein wichtiger finanzieller Leistungsindikator, der zur internen Steuerung herangezogen wird, stellt für unser Unternehmen die Kennziffer EBIT dar.

2.4.2 Finanzlage

Die Gesamtinvestitionen der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 11.130 und betrafen zum größten Teil Investitionen in das neue Gebäude. Das Gesamtvermögen resultiert im Wesentlichen aus Anlagevermögen (82%, Vj. 74%), Vorratsvermögen (7%, Vj. 11%) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (10%, Vj. 14%). Die Forderungen sind gegenüber Vorjahr nur unwesentlich verändert, das Umlaufvermögen ist betragsmäßig leicht gesunken. Hier gab es Reduzierungen sowohl bei den Vorräten als auch bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 40,0% (Vj. 56,5%). Die Fremdmittel resultieren überwiegend aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter (51,5%, Vj. 33,9%), die Darlehenssumme erhöhte sich zur Finanzierung der Investitionen um TEUR 7.755 auf TEUR 14.220. Die Rückstellungen sind aufgrund ausstehender Rechnungen um TEUR 815 gestiegen.

Wie schon in den Vorjahren ist die Liquidität der Interroll Trommelmotoren GmbH durch die Interrollgruppe sichergestellt. So wird über den Konzernverbund die Liquidität der Gesellschaft gesteuert, indem neben dem Zahlungsmittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Anspruch genommen werden, um den finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können. Zudem besteht im Konzernverbund eine Vereinbarung über ein automatisiertes Cash-Management-System, das eine effiziente Allokation der flüssigen Mittel entsprechend dem operativen Bedarf gewährleistet. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war in 2015 mit TEUR 4.231 positiv.

2.4.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 8.471 auf TEUR 29.029. Bezüglich der Kapitalstruktur verweisen wir auf Pkt. 2.4.2 Finanzlage.

3 Nachtragsbericht

Nach Beendigung des Geschäftsjahres 2015 haben sich keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen würden.

4 Chancen- und Risikobericht

Zu den potenziellen Risiken der Gesellschaft gehören zum einen die nicht unmittelbar beeinflussbaren Faktoren, wie die allgemeine Entwicklung der nationalen und globalen Wirtschaftslage. Zum anderen unmittelbar beeinflussbare Faktoren, zumeist operative Risiken, die frühzeitig antizipiert werden und gegebenenfalls die Einleitung entsprechender Maßnahmen erfordern.

4.1 Risikomanagementsystem

Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Das Risikomanagementsystem umfasst detaillierte Planungsrechnungen zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Planungsrechnungen werden im Rahmen fortlaufender Überarbeitungen (Forecasts) quartalsmäßig an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie der Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Im Zuge der Erstellung der Monatsergebnisse werden "Soll-Ist-Vergleiche" durchgeführt und Abweichungen analysiert, um mögliche Risiken zu erkennen. Diese "Varianz-Analysen" sind Bestandteil des monatlichen Reportings an die Muttergesellschaft. Die wesentlichen Ergebnisse sind zudem Bestandteil der Besprechungen der ersten Führungsebene.

4.2 Risiken

Im Folgenden werden Themengebiete aufgezeigt, aus denen sich wesentliche Risiken für die Interroll Trommelmotoren GmbH ergeben können, eingeschätzt nach hohem, mittlerem und niedrigem Risiko:

Konjunkturelle Branchenrisiken:

Aus der Schuldenkrise der Europäischen Währungsunion können Effekte resultieren, die sich negativ sowohl auf die Preise als auch den Absatz der Interroll Trommelmotoren GmbH auswirken können. Weiterhin kann der neu gegründete Betriebsrat Forderungen stellen, die sich ebenfalls negativ auf die Kostenstruktur auswirken könnten. Den daraus resultierenden Gefahren begegnen wir mit optimierten Produktionsprozessen (Weiterentwicklung IPS) insbesondere im Hinblick auf Flexibilität und Kosten sowie mit Investitionen in die Erneuerung und Flexibilisierung des Maschinenparks (hoch).

Absatzrisiken:

Sollte sich das RCoE in Asien nicht als Marktführer für Trommelmotoren etablieren, besteht das Risiko, dass in Asien ansässige Hersteller von Trommelmotoren Produktionsstandorte in Europa aufbauen. Zur Vermeidung der daraus entstehenden Gefahren muss die Interroll Trommelmotoren GmbH das RCoE in China weiter unterstützen (hoch).

Sollte sich das RCoE in den USA nicht gegen den Hauptwettbewerber van der Graaf behaupten und weiter Marktanteile gewinnen, dann wird die Abhängigkeit vom europäischen Markt mit den bereits erwähnten Risiken für die Interroll Trommelmotoren GmbH bleiben (hoch).

Die heterogene Produktstruktur der INTERROLL-Gruppe kombiniert mit der Vertriebsphilosophie 'one face to the customer' stellt hohe Ansprüche an den Verkauf. Um die potentiellen Risiken, die sich daraus insbesondere für den Bereich Trommelmotoren ergeben können, zu unterbinden, müssen die bereits aufgesetzten Strukturen der Abteilung CoE Service weiter forciert werden (hoch).

Die Notwendigkeit auf stark schwankende Kundenbedarfe zu reagieren, steigt stetig. Leistungsfähige Fabriken müssen flexibel mit Auftragseingangsschwankungen umgehen können, um die marktseitig immer kürzeren Lieferzeitforderungen zu realisieren. Hierzu muss die Produktion der Interroll Trommelmotoren GmbH geeignete Flexibilisierungsstrategien einführen (hoch).

Beschaffungsrisiken:

Im Hinblick auf die zunehmende Verknappung natürlicher Ressourcen besteht die Gefahr, dass das aktuelle Produktportfolio der Interroll Trommelmotoren GmbH zukünftigen Effizienzanforderungen von Seiten der Kunden oder dem Gesetzgeber nicht mehr Stand hält. Um diesem potentiellen Risiko zu begegnen, muss einer der Schwerpunkte der Produktentwicklung auf ressourceneffizienten Antrieben liegen (mittel).

Erhebliche Preiserhöhungen für Rohstoffe, die wir nicht kurzfristig oder nur anteilig an die Märkte weitergeben können, stellen die wesentlichen Beschaffungsrisiken dar. Aus diesen können mögliche Belastungen für die Ertragslage der Gesellschaft resultieren. Hier sind insbesondere der Bezug von Elektromotoren sowie Stahlrohren zu nennen, für die noch ein Single-Sourcing-Vertrag mit dem Hauptlieferanten besteht. Aktuell wirken wir dem durch den Aufbau einer Dual Source Strategie entgegen und schätzen das momentane Risiko als niedrig ein (niedrig).

4.3 Chancenbericht

Als Chancen, die es kontinuierlich zu Wettbewerbsvorteilen weiterzuentwickeln gilt, sind folgende Punkte zu nennen:

Das aktuell im Aufbau befindliche Interroll Produktionssystem stellt eine Unternehmenskultur dar, die unter Beteiligung aller Mitarbeiter die kontinuierliche Verbesserung aller Abläufe zum Ziel hat. Daraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, um die Ertragskraft des Standorts Baal langfristig zu sichern.

Mit der Einführung des Effizienzprogrammes "Star 2016" wird das oben genannte IPS weiter untermauert und mit messbaren Kennzahlen in den Unternehmensabteilungen transparent gemacht.

Die in den letzten Jahren entwickelte Synchrontechnologie für Trommelmotoren verschafft der Interroll einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz, die über eine derartige Technologie und das dazu notwendige Know how nicht verfügt. Zusätzlich zum Wettbewerbsvorteil gegenüber etablierten Trommelmotoranbietern erschließt die neue Technologie aber auch neue Marktpotentiale, die bis dato synchron betriebenen Getriebemotoren und Servomotoren vorbehalten war.

Das weltweite Vertriebsnetz kombiniert mit lokalen Produktionsstandorten erlaubt eine globale Betreuung unserer Kunden. Gegenüber der Konkurrenz der Interroll Trommelmotoren GmbH ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Neben Trommelmotoren werden innerhalb der Interrollgruppe mit angetriebenen und nicht angetriebenen Rollen sowie Rollenbahnen, Förderbändern und Gurtkurven entscheidende Kernkomponenten für den innerbetrieblichen Materialfluss produziert. Durch einen regelmäßigen Austausch des dezentral vorhandenen Wissens lassen sich signifikante Wettbewerbsvorteile erzeugen.

Die neue Polyurethan (PU) Beschichtung von Trommelmotoren (Multiprofile) ist ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt. Das PU Material wurde exklusiv für Interroll entwickelt und die auf den Motor aufgebrachte Profilierung wurde zum Patent angemeldet.

Der Neubau des Interroll Coating Center am vorhandenen Bestandsgebäude in Baal bietet jetzt den Wettbewerbsvorteil, auch Trommelmotoren mit Gummierung in kürzester Lieferzeit zu produzieren.

Der Neubau des IRC und der Interroll Akademie am Standort Baal ist eine große Chance, unseren Kunden die Innovationskraft sowie zusätzlichen Service durch Schulungen in einer modernen Umgebung zu präsentieren.

4.4 Konjunktur- und Branchenentwicklung

Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld in unseren Märkten -insbesondere Europa- schneller erholen, so kann dies zu zusätzlichen Wachstumsimpulsen führen. In deren Folge kann sich auch die Nachfrage nach unseren Produkten positiv entwickeln.

Die Chancen im europäischen Markt weiterhin überproportional in unseren besetzten Geschäftsfeldern zu wachsen, werden sehr verhalten eingestuft. Der Einstieg in neue Bereiche der Intralogistik und ggf. neue Branchen bietet neue Chancen für neue Wachstumspotenziale.

5 Prognosebericht

Im Jahr 2016 wird die Wirtschaft gemäß Prognosen voraussichtlich ähnlich schwach ausfallen wie 2015. Derzeit gehen Prognosen von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 2,9% aus. In den einzelnen Märkten gehen wir derzeit von folgenden Entwicklungen aus:

BIP-Wachstum 2,3% in USA: das liegt damit auf Vorjahresniveau und stimmt uns positiv. Die Prognose für Lateinamerika geht dabei von einer Schrumpfung um -0,9% aus.

BIP-Wachstum 1,5% in Europa: eine prognostizierte Fortführung des positiven Wachstums aus 2015.

BIP-Wachstum 6,5% in China: es wird eine geringere Dynamik prognostiziert als noch im Geschäftsjahr 2015 und mit 0,7% Wachstum ebenfalls ein positives Wachstum in Japan.

Auch die Branchenprognose des IfW für 2016 erwartet eine gute Entwicklung der Geschäftslage in der Logistikbranche. Somit gehen wir auch im Trommelmotorengeschäft von einem Wachstum im Geschäftsjahr 2016 im einstelligen Prozentbereich aus. Unter den oben genannten Annahmen der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwarten wir also insbesondere für den uns so wichtigen Markt Europa im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatzanstieg von 5-6%. Im Hinblick auf das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit rechnen wir mit TEUR 4.500. Einsparungen beim Materialeinsatz auf der einen Seite werden durch die anstehenden Preiserhöhungen bei Stahl und Edelstahl kompensiert, sodass wir mit einer unveränderten Materialquote rechnen. Die Personaldecke muss wegen der erwarteten Umsatzsteigerung aufgestockt werden. Die Abschreibungen steigen nach Fertigstellung der Neubauten um 12%. Der EBIT wird zur internen Steuerung als finanzieller Leistungsindikator herangezogen.

Erreicht wird die Steigerung des Ergebnisses aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit u.a. durch die Fortführung der Maßnahmen zur Umsetzung der globalen Strategie in den RCoE´s in Amerika und China und die weitere Festigung des Interroll Produktionssystems zur Steigerung der Effizienz am Standort Baal. Mittelfristig trägt diese Neuausrichtung der Prozesse, die in engem Zusammenhang mit der oben erläuterten Einführung des Interroll Produktionssystems steht, entscheidend zur Sicherung des Standortes Baal bei.

Das für das Jahr 2016 geplante Investitionsvolumen beträgt rund 0,7 Mio. € für Gebäuderenovierungen sowie 1,3 Mio. € in Maschinen und Anlagen und liegt bezüglich Maschinen und Anlageninvestitionen damit noch unter den derzeitigen Abschreibungssummen. Die Investitionstätigkeit in die Modernisierung des Maschinenparks muss in den nächsten Berichtszeiträumen beibehalten werden, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben.

Zur Stärkung des Unternehmens und zur Sicherung von Synergieeffekten ist die durchgeführte Zusammenführung des IRC, der Interroll Akademie und des Interroll Coating Centers am Standort Baal ein wichtiger Meilenstein. Durch das Zusammenführen dieser Bereiche werden wir noch schlagkräftiger und können unseren Kunden neben innovativen Produkten auch noch professionelle Schulungen mit Einblicken in die Produktions- und ggf. Forschungstätigkeiten geben.

Vorausgesetzt dass die dargestellten Risiken und die Chancen richtig interpretiert werden, sowie neue Branchen als Wachstumsmotoren gefunden werden, sollte einer langfristig positiven Geschäftsentwicklung der Interroll Trommelmotoren GmbH nichts im Wege stehen.

 

Hückelhoven-Baal, 30.06.2016

Dr. Hauke Tiedemann

Dr. Ralf Garlichs

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015
31.12.2014
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.727.375,00 3.454.675,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 17.590.249,53 6.057.139,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.000.643,00 2.032.045,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.313.480,00 1.390.674,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 237.827,62 2.215.765,53
  21.142.200,15 11.695.623,60
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,27 1,27
  23.869.576,42 15.150.299,87
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.526.175,42 1.653.420,00
2. Unfertige Erzeugnisse 510.281,06 533.788,39
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 22.086,26 20.484,38
  2.058.542,74 2.207.692,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.022,40 157.622,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.992.979,09 2.960.688,48
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 95.604,31 80.491,66
  3.099.605,80 3.198.802,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.764,76 1.969,34
  5.159.913,30 5.408.464,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 210,00
  29.029.489,72 20.558.974,57

Passiva

   
  31.12.2015
31.12.2014
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 77.000,00 77.000,00
II. Gewinnrücklage 5.029.177,89 5.029.177,89
III. Bilanzgewinn 6.514.236,52 6.514.236,52
  11.620.414,41 11.620.414,41
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 1.169.754,35 354.550,58
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 151,92 154,56
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 151,92; Vorjahr € 154,56)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 884.615,36 1.321.849,66
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 884.615,36; Vorjahr €1.321.849,66)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 722.579,09 481.439,79
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 722.579,09; Vorjahr € 481.439,79)    
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.235.814,94 6.480.598,95
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 14.235.814,94; Vorjahr € 6.480.598,95)    
5. Sonstige Verbindlichkeiten 396.159,65 299.966,62
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 396.159,65; Vorjahr € 299.966,62)    
(davon aus Steuern € 72.681,32; Vorjahr € 88.612,01)    
  16.239.320,96 8.584.009,58
  29.029.489,72 20.558.974,57

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015
2014
1. Umsatzerlöse 32.998.485,70 29.228.150,97
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen -21.941,68 78.616,62
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.533.573,76 2.069.077,17
4. Gesamtleistung 35.510.117,78 31.375.844,76
5. Materialaufwand    
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -13.794.307,65 -12.765.791,03
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -6.255.794,28 -5.898.559,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung € 14.747,71; Vorjahr € 14.747,71) -1.225.916,43 -1.164.989,37
  -7.481.710,71 -7.063.548,60
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.954.038,56 -1.791.012,78
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.052.764,98 -7.429.410,81
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42,49 57,78
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -170.582,73 -98.922,20
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.056.755,64 2.227.217,12
12. Sonstige Steuern -22.744,30 -20.895,89
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -4.034.011,34 -2.206.321,23
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Interroll Trommelmotoren GmbH ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Schlüsselprodukten für die Stückgutförderung, interne Logistik und Automation.

II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, aktiviert. Bei der Berechnung der planmäßigen Abschreibungen wird die lineare Methode angewendet. Erworbenes technisches Know-how wird über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Erworbene Produktions- und Vertriebsrechte werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden in Anlehnung an den amtlichen AfA-Tabellen angenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Betrag von EUR 150,00 wurden in 2009 im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Bei einem Wert von mehr als EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs eine Sammelposten gebildet und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2010 werden geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis von bis zu EUR 410,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Vorräte sind gemäß § 253 HGB bewertet. Sie sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag bewertet; Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahre werden weiterhin unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Passiva

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden unter Beachtung des Höchstwertprinzips mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag oder dem höheren Wert bei Erstverbuchung angesetzt. Analog zu den Fremdwährungsforderungen werden Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahrmit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtagsumgerechnet.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden bei gleicher Fristigkeit miteinander saldiert.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Aktiva

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt.

Die Gesellschaft war zum 31. Dezember 2015 an folgenden Gesellschaften beteiligt:

Währung Gezeichnetes Kapital Anteil am Kapital
%
Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Anteile an verbundenen Unternehmen          
BDL Drum Motors (UK) Limited, Großbritannien 1 TGBP 100.000,00 100,0 637 -92

Für die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind individuelle Zahlungsziele innerhalb eines Jahres vereinbart. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.964 (Vorjahr TEUR 2.795).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Passiva

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.170 (i. Vj. TEUR 335) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 242; i. Vj. TEUR 133), für Urlaubsansprüche, Überstunden und Schichtzulagen (TEUR 126; i. Vj. TEUR 104), für Tantieme (TEUR 30; i. Vj. TEUR 30) und für ausstehende Rechnungen (TEUR 719; i. Vj. TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (verbundene Unternehmen TEUR 723, Gesellschafter TEUR 16), sowie Verbindlichkeiten aus Finanzverkehr (Gesellschafter TEUR 14.220).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen für Miet- und Leasingverträge betragen bis einschließlich 2018 insgesamt TEUR 11 (i. Vj. bis einschließlich 2017 insgesamt TEUR 7), davon TEUR 4 für das Jahr 2016 sowie TEUR 4 für das Jahr 2017 und TEUR 3 für das Jahr 2018. Außerdem ergeben sich aus abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen finanzielle Verpflichtungen.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Grundstücksverkauf (TEUR 361), aus Weiterbelastungen innerhalb der Interroll Gruppe (TEUR 318, davon Vermietung Gebäude TEUR 170, Personalkosten TEUR 63), für weiterbelastete Vertriebskosten (TEUR 1.671), Erträge aus Schrottverkäufen (TEUR 120). Erträge aus Währungskursdifferenzen werden in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 2) in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält aperiodische Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 10).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Verwaltungskosten (TEUR 84), Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung (TEUR 637), Aufwendungen für Lizenzgebühren (TEUR 2.696) sowie Management Fees (TEUR 439), Aufwendungen für Ausgangsfrachten (TEUR 736), Aufwendungen für Verpackungsmaterial (TEUR 428), Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten (TEUR 173), Aufwendungen für Zeitarbeit (TEUR 726) und Aufwendungen aus Weiterbelastungen innerhalb der Interroll-Gruppe (TEUR 327). Darüber hinaus werden Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 23 sowie Währungskursverluste in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr TEUR 9) ausgewiesen.

Aufgrund des mit dem Gesellschafter, der Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, zum 21. November 2006 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages und der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 4.034 an die beherrschende Gesellschaft abgeführt.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

Dr. Ralf Garlichs, Hilden, Leiter Konzernbereich "Products & Technology"

 

Dr. Hauke Tiedemann, Köln, Leiter des globalen Interroll Kompetenzzentrums für industriele Trommelmotoren

Personal

Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

2015 Anzahl 2014 Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 106 100
Angestellte 46 44
  152 144

Geschäftsführervergütung

Auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge für die Geschäftsführung wird unter Bezug auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaft sind verbundene Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB der Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, und deren Tochtergesellschaften sowie der INTERROLL Holding AG, Sant' Antonino/Schweiz, und deren Tochtergesellschaften.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der INTERROLL Holding AG, Sant' Antonino/Schweiz, einbezogen, welcher nach Schweizer Recht am Sitz der Gesellschaft offengelegt wird.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt 17T€. Es bezieht sich ausschliesslich auf die Abschlussprüfungsleistungen.

 

Hückelhoven, den 30.06.2016

Interroll Trommelmotoren GmbH

Dr. Hauke Tiedemann, Geschäftsführer

1 Gesellschaft befindet sich in Liquidation. Eigenkapital und Ergebnis zum 31. Dezember 2007.

Entwicklung des Anlagevermögens 2015

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2015
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.814.285,30 0,00 0,00 0,00 7.814.285,30
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund- stücken 8.516.836,28 10.114.898,33 1.529.975,37 2.124.452,14 19.226.211,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.703.479,74 418.189,95 140.274,59 42.000,00 5.023.395,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.344.878,45 387.401,64 487.477,28 20.847,56 3.265.650,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.215.765,53 209.361,79 0,00 -2.187.299,70 237.827,62
  18.780.960,00 11.129.851,71 2.157.727,24 0,00 27.753.084,47
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,27 0,00 0,00 0,00 1,27
  26.595.246,57 11.129.851,71 2.157.727,24 0,00 35.567.371,04
Abschreibungen
01.01.2015
Zugänge
Abgänge
31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.359.610,30 727.300,00 0,00 5.086.910,30
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund- stücken 2.459.697,21 314.061,94 1.137.797,30 1.635.961,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.671.434,74 491.256,95 139.939,59 3.022.752,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.954.204,45 421.419,67 423.453,75 1.952.170,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  7.085.336,40 1.226.738,56 1.701.190,64 6.610.884,32
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  11.444.946,70 1.954.038,56 1.701.190,64 11.697.794,62
Restbuchwerte
31.12.2015
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.727.375,00 3.454.675,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund- stücken 17.590.249,53 6.057.139,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.000.643,00 2.032.045,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.313.480,00 1.390.674,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 237.827,62 2.215.765,53
  21.142.200,15 11.695.623,60
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,27 1,27
  23.869.576,42 15.150.299,87

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Interroll Trommelmotoren GmbH, Hückelhoven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 30. Juni 2016

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer

ppa. Klaus Mosko, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde noch nicht festgestellt.

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