Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 209
Vorher
Aloys Fischer, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, BeleuchtungskörperfabrikAloys Fischer GmbH
Eingetragen
31.5.1954
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Leuchten und damit zusammenhängenden Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christof Gierse
seit 30.11.2023
Prokura
Wolfgang Kuhlmann
seit 2.10.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Alois Fischer Holding GmbH
Germany
53.560 €
52.00%
3F- Fischer Family & Frieds GmbH
Germany
49.440 €
48.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fischer & Honsel GmbH

Arnsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Unser Unternehmen vertreibt Wohnraumleuchten und dekorative Objektleuchten in Deutschland und dem europäischen Ausland. Der Exportanteil liegt bei ca. 20 %. Die von uns vertriebenen Produkte werden zu mehr als 80 % an unserem Firmensitz in Arnsberg entwickelt. Die Produktion erfolgt schwerpunktmäßig bei langjährigen Partnerunternehmen in Asien. Die Handelsware wird ergänzt durch die Kollektion SHINE Wood, Holzleuchten Made in Germany. Die Betreuung unserer Lieferanten in China inklusive der Qualitätssicherung vor Ort wird durch unser eigenes Büro in Shenzhen/China maßgeblich unterstützt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach vorläufigen Angaben von Statista war im Jahr 2023 in der EU ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 0,4 % zu verzeichnen.

Deutschland lag mit einem BIP-Rückgang von 0,3 % wie schon in den Vorjahren deutlich unterhalb des EU-Durchschnitts.

Die politischen Rahmenbedingungen waren maßgeblich geprägt vom anhaltenden Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Neben der Angst aufgrund des Kriegs mitten in Europa war ab Beginn des Kriegs ein drastischer Anstieg der ohnehin schon hohen Inflation zu verzeichnen, was zu einem zusätzlichen drastischen Einbruch des Konsum- Klima 's geführt hat.

Nach der extremen Inflation in Deutschland im Jahr 2022 in Höhe von 6,9 % gab es im Jahr 2023 einen zusätzlichen Preisanstieg in Höhe von 5,9 %.

Der GfK-Konsumklima-Index hat sich im Jahr 2023 zwischen - 37,6 % und - 24,4 % bewegt und lag damit trotz leichter Verbesserung zu 2022 weiterhin in einem extrem negativen Bereich.

Beschaffung/Seefracht

Die weltweiten Lieferketten waren auch im Jahr 2023 aufgrund des Kriegs in der Ukraine weiterhin erheblich gestört. Zum Jahresende 2023 kamen weitere Störungen der Lieferketten hinzu aufgrund der Angriffe auf Schiffe im Bereich des Suezkanals und Zufahrten.

Gleichzeitig war unter Anderem aufgrund der schwachen Konjunktur eine Normalisierung der Seefrachtraten auf das Niveau vor Corona zu verzeichnen.

Beschaffung/Wechselkurs Euro-USD

Der Wechselkurs Euro/USD hat sich im Jahr 2023 in einem Korridor zwischen 1,125 und 1,046 bewegt, was zu einer leichten Vergünstigung der Devisenbeschaffung im Vergleich zu 2022 geführt hat.

Unser Unternehmen wickelt mehr als 90 % des Beschaffungsvolumens in Asien/auf Basis US-Dollar ab, so dass Schwankungen des Wechselkurses sich auf die Beschaffungskosten auswirken.

Beschaffung/Rohstoffpreise und Einkaufspreise Lieferanten

Aufgrund der schwachen Auftragslage vieler Lieferanten konnten teilweise leichte Reduzierungen der EK-Preise erreicht werden. Diese Reduzierungen kompensieren jedoch nur einen Bruchteil des starken Anstiegs der Vorjahre.

2.2. Geschäftsverlauf & Ertragslage

Die Umsätze des Geschäftsjahres 2023 lagen mit einem Rückgang von ca. 9 % deutlich unter dem Umsatz des Vorjahres. Kaufzurückhaltung der Endverbraucher & Abbau von Lagerbeständen im Handel haben maßgeblich zu diesem Umsatzrückgang beigetragen.

Zusätzlich hat die fortgesetzte Bereinigung des Sortiments von defizitären Produkten den Umsatzrückgang verstärkt.

Ukraine-Krieg, starker Kostenanstieg in Deutschland in Verbindung mit dem drastischen Absturz des Konsums haben das Jahr 2023 zu einer großen Herausforderung gemacht.

Gegenläufig hat die Normalisierung der Frachtraten zu einer Entlastung bei den Beschaffungskosten geführt. Zusätzlich hat die Bereinigung von defizitären Produkten zu einer Verbesserung unseres Rohertrages beigetragen.

Insgesamt konnte so der Rohertrag im Jahr 2023 mit 8.916 T€ leicht gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden (Anstieg um 338 T€ (3,9 %) zum Vorjahr.

Angesichts der herausfordernden Kombination aus hohen Kosten und Einbruch Konsum ist es uns trotz konsequenter Arbeit an Kostensenkungen und spannenorientierter Sortiments- und Vertriebspolitik nicht ganz gelungen, im Jahr 2023 wieder profitabel zu werden.

Nach einem Verlust in Höhe von - 1.004 T€ im Jahr 2022 haben wir das Jahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von - 101 T€ abgeschlossen.

Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung in Höhe von + 903 T€.

2.3. Darstellung Vermögens- und Finanzlage

Vermögenslage

Der Lagerbestand per 31.12.2023 konnte gegenüber dem Vorjahr um 1.601 T€ reduziert werden auf 5.311 T€.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen war stichtagsbezogen ein leichter Rückgang in Höhe von 74 T€ zu verzeichnen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände per 31.12.2023 sind um 3.613 T€ gestiegen auf 4.047 T€.

Dieser deutliche Anstieg ist zurückzuführen auf eine planmäßige kurzfristige Zwischenfinanzierung im Rahmen des Ausscheidens zweier bisheriger Gesellschafter. Größte Einzelposition sind hierbei neue Kredite an Gesellschafter in Höhe von 3.890 T€.

Die flüssigen Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um 108 T€ gesunken auf 383 T€ per 31.12.2023.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 2.730 T€ auf 5.852 T € gestiegen, liegen gleichzeitig mit lediglich 26,0 % der Bilanzsumme jedoch weiterhin auf niedrigem Niveau.

Der Anstieg resultiert aus der kurzfristigen Zwischenfinanzierung als Folge des Ausscheidens zweier bisheriger Gesellschafter.

Unsere Kontokorrentlinien waren zum Bilanzstichtag zu 33 % frei.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2 % auf 22.500 T€ erhöht.

Ausschlaggebend hierfür war auf der Aktivseite der Anstieg der Forderungen gegenüber Gesellschaftern, während auf der Passivseite der Anstieg der Bankverbindlichkeiten hierzu maßgeblich beigetragen hat.

Das Eigenkapital hat sich mit 14.798 T€ per 31.12.2023 nur marginal zum Vorjahr verändert (Vj. 14.899 T€). Die Eigenkapitalquote liegt per 31.12.2023 bei 65,8 % und damit auf einem sehr guten Niveau.

Finanzlage

Es ist uns weiterhin gelungen, den Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit auf + 1.599 T€ zu steigern, nach + 673 T€ im Vorjahr. Die deutliche Verringerung der Vorräte um 1.601 T€ hat zu diesem Anstieg des Cash-Flows wesentlich beigetragen. Neben Aufnahmen von Darlehen und Kontokorrentkrediten erfolgten im Geschäftsjahr Darlehensgewährungen an Gesellschafter, die im Zusammenhang mit dem Anteilskauf stehen. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit konnte neben den Investitionen den Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit decken.

2.4. Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr

Mit notariellem Vertrag vom 28.6.2023 haben die beiden bisherigen Gesellschafter der Fischer & Honsel GmbH

Elisabeth Jung (Anteil vormals 25%)

Johannes Schulte-Lohgerber (Anteil vormals 25 %)

ihre Anteile veräußert.

Käufer sind:

3F - Fischer Family & Friends GmbH (Kauf Anteil 48%)

Alois Fischer (Kauf Anteil 2 %)

Im Zuge des Verkaufs der Anteile ist Herr Johannes Schulte-Lohgerber per 30.6.2023 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Die Geschäftsführung wird ausgeübt durch Herrn Alois Fischer.

2.5. Gesamtaussage

Nach mehr als 60 Jahren konstanter Struktur bzgl. der Gesellschafter-Familien gab es im Jahr 2023 mit dem Verkauf/Kauf von 50% der Anteile an der Fischer & Honsel GmbH eine erhebliche Veränderung bzgl. Gesellschafter-Struktur und Geschäftsführung.

Die Arbeit an der Vorbereitung und Umsetzung der notwendigen Transaktionen war zusätzlich zum operativen Geschäft unser Hauptaugenmerk im Geschäftsjahr 2023.

Trotz herausfordernden volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten wir den Anteilskauf in Q4/2023 planmäßig mit Erfolg abschließen.

Nachdem wir für das Geschäftsjahr mit einem operativen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 859 geplant hatten, erzielten wir einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 101. Mit der Ertragslage hingegen können wir nicht zufrieden sein.

Im Bereich Finanzierung haben wir die Jahre 2022 & 2023 erfolgreich genutzt, um unsere Finanzierungsstruktur zukunftssicher zu gestallten.

Zu nennen sind hier insbesondere:

Die Neuregelung der Zusammenarbeit mit Banken auf Basis bilateraler Vereinbarungen.

Der Ausbau des Anteils langfristiger Finanzierungen.

Gleichzeitig bietet die hervorragende Eigenkapitalquote in Höhe von über 65 % zusätzliche Sicherheit und Flexibilität, um mit möglichen zukünftigen Herausforderungen jederzeit umgehen zu können.

3. Risiko- und Chancenbericht

3.1. Globale Situation:

Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine sind wir erstmals seit Jahrzehnten wieder massiv mit einem Krieg, Mitten in Europa' konfrontiert.

Der zukünftige Verlauf des Krieges und die Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Menschen lassen sich nicht ansatzweise seriös voraussagen.

Jedoch lässt sich in Bezug auf die bereits mehr als 2,5 Jahre seit Kriegsbeginn feststellen, dass der Krieg zu einer zusätzlichen Störung der globalen Lieferketten geführt hat. Darüber hinaus hat der Krieg maßgeblich zum Anstieg der Inflation beigetragen.

Erschwerend hinzu kommt, dass unsere Kunden seit dem Tag des Kriegsbeginns einen deutlichen Einbruch der Umsätze zu verzeichnen haben, was sich seit dem 24.Februar 2022 auch bei uns in Form verringerter Auftragseingänge bemerkbar macht.

Vor dem Hintergrund der unklaren zukünftigen Kriegsentwicklung und Kriegsauswirkungen sind alle folgenden Einschätzungen zum Verlauf 2024/2025 mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet. Diese Unsicherheit wird durch Veränderungen & anstehende Regierungswechsel in der Weltpolitik und die unklare politische Situation in Deutschland noch verschärft.

3.2. Beschaffungsmarkt:

- Beeinflussung Beschaffungskosten durch Wechselkurs EUR/USD

Die Gesamtkosten der Warenbeschaffung in Asien werden maßgeblich vom Wechselkurs EUR/USD beeinflusst.

Aufgrund der bisherigen Kursentwicklung und den bestehenden Kurssicherungs-Geschäften erwarten wir für das Gesamt-Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 einen in etwa stabilen Wechselkurse.

- Lieferantenpreise

Angesichts der schwachen Konjunktur und geringer Auslastung der Fabriken in Asien gehen wir für das Jahr 2024 von einer Senkung der EK-Preise in Höhe von durchschnittlich 1,5 - 2 % aus.

- Containerfracht

Nach einer Normalisierung der Containerfrachten im Jahr 2023 haben sich die Raten aufgrund der Sperrung des Suezkanals seit Januar 2024 drastisch erhöht. Für das Gesamtjahr 2024 gehen wir von einem Anstieg der durchschnittlichen Containerraten um ca. 150 % aus im Vergleich zu 2023. Dies führt zu einer erheblichen Verteuerung unserer Warenbeschaffung.

3.3. Absatzmarkt:

Aufgrund des Kriegs in der Ukraine und weiteren Beeinträchtigungen der Weltwirtschaft gehen wir für 2024 von einer anhaltend schwachen Konsumnachfrage im Leuchten-Markt aus.

Gleichzeitig ist es als Folge des Krieges erheblich erschwert, valide Prognosen zu stellen.

Wesentliche Risiken für die Umsatzentwicklung stellen unter Anderem der Ukraine-Krieg, die globale politische Unsicherheit & die generelle Inflation dar sowie das schwache Konsumklima als Folge.

Zusätzliche Risiken bestehen in Form steigender Direktimporte und Verschiebungen der Käuferströme in Richtung Internet, die weiterhin die Absatzmöglichkeiten innerhalb unseres vorhandenen Kundenstamms beeinträchtigen.

Unsere Absatzmärkte sind nach wie vor von einem starken Preiswettbewerb geprägt.

Dieser Preiswettbewerb wird seit einigen Jahren durch die wachsende Bedeutung des Online-Handels und die hiermit einhergehende Preistransparenz verschärft. Die Konsolidierung im Handel ist eine zusätzliche Herausforderung, die Veränderungen im Unternehmen erfordern wird.

Die aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultierenden finanziellen Risiken begrenzen wir durch Kreditwürdigkeitsprüfungen und ein effizientes Mahnwesen auf ein Minimum. Darüber hinaus ist der größte Teil unserer Forderungen gegen Ausfälle versichert.

3.4. Sortiment:

Wir erzielen einen Großteil unseres Umsatzes mit selbstentwickelten Produkten und Konzepten, bei denen wir Alleinstellungsmerkmale besitzen. Hierin sehen wir eine wesentliche Chance für unser Unternehmen. Der Anteil dieser OEM-Produkte soll in der Zukunft weiter gesteigert werden, um der Preisentwicklung zu begegnen und die Absatzmöglichkeiten zu verbessern.

3.5. Finanzierung:

In Zuge des Verkaufs der Betriebsimmobilien sind die bestehenden Bankdarlehen der Fischer & Honsel GmbH in Q1/2024 vollständig abgelöst worden. Es bestehen folglich keinerlei langfristigen Bankdarlehen mehr.

Zur Absicherung des kurzfristigen Mittelbedarfs stehen umfangreiche Kontokorrent-Linien zur Verfügung. Eine Inanspruchnahme der KK-Linien erfolgt im Jahr 2024 lediglich bei saisonalen Spitzen im Finanzierungsbedarf und auch bzgl. der Höhe nur zu einem Teil der Gesamt-Linien.

Die Finanzierung für das Geschäftsjahr 2024 ist somit nicht nur sichergestellt, sondern enthält umfangreiche Reserven für den eventuellen Fall außergewöhnlicher Belastungsfaktoren.

4. Prognosebericht

Aufgrund der Beeinträchtigungen durch den Krieg, Inflation und schwacher Konsumnachfrage als Folge planen wir für das Jahr 2024 mit deutlich rückläufigen Umsätzen.

Weiterhin hat als Folge der Sperrung des Suez-Kanals erneut ein drastischer Anstieg der Containerpreise eingesetzt, der einem erheblichen Anstieg der Beschaffungskosten zur Folge hat.

Unter Berücksichtigung aller wesentlichen Faktoren gehen wir in Bezug auf das operative Geschäft von einem Fehlbetrag im Jahr 2024 aus.

Gleichzeitig erzielen wir im Jahr 2024 aufgrund des Verkaufs der Betriebsimmobilien einen erheblichen Einmalertrag, da die erzielten Verkaufspreise deutlich über den Buchwerten der Bilanz per 31.12. 2023 liegen.

Da die erzielten Erträge aus Immobilien-Verkäufen den operativen Verlust deutlich übersteigen, gehen wir für das Jahr 2024 von einem deutlichen Jahresüberschuss aus.

Für das Geschäftsjahr 2025 planen wir bei leicht steigenden Umsätzen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss.

5. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Zuge der Neuordnung der Gesellschafterstruktur ist die von Fischer & Honsel genutzte Betriebsimmobilie an die GGS111 Immo GmbH veräußert worden mit der Absicht, diese Immobilie im Rahmen eines Mietverhältnisses weiter zu nutzen.

Der neue Immobilien-Eigentümer GGS111 Immo GmbH ist eine 100 %- Beteiligung der Alois Fischer Holding GmbH. Aufgrund der Eigentumsverhältnisse bei der Immobiliengesellschaft Ist eine langfristige Nutzbarkeit durch Fischer & Honsel gewährleistet.

Durch Verkauf & Anmietung der Betriebsimmobilie ergeben sich für Fischer & Honsel einerseits Kostensteigerungen vor Allem in Form der Mietzahlungen, beginnend ab Februar 2024.

Gleichzeitig ergeben sich jedoch auch deutliche Einsparungen unter anderem durch deutliche Reduzierung des Aufwands für Abschreibungen, Instandhaltung, Zinsen usw.

Weiterhin wurde eine zweite, überwiegend vermietete Immobilie von der Fischer & Honsel GmbH veräußert an die SMW5 Immo GmbH, ebenfalls mit Wirkung Februar 2024.

Hierdurch ergeben sich Erlös-Reduzierungen aufgrund Entfall Mieteinnahmen seit Februar 2024. Demgegenüber stehen auch hier Einsparungen bzgl. Abschreibungen, Instandhaltung, Zins usw.

 

Arnsberg, den 23.01.2025

gez. Alois Fischer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 7.043.247,57 7.650.831,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 227.262,50 271.227,50
II. Sachanlagen 6.787.969,79 7.351.588,79
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.190.964,79 6.532.136,79
2. technische Anlagen und Maschinen 49.234,00 71.505,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.771,00 747.947,00
III. Finanzanlagen 28.015,28 28.015,28
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.942,70 25.942,70
2. Beteiligungen 1.022,58 1.022,58
3. sonstige Finanzanlagen 1.050,00 1.050,00
B. Umlaufvermögen 15.399.977,42 13.071.775,50
I. Vorräte 5.310.930,17 6.912.235,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.705.811,47 5.668.704,97
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.368.707,29 1.871.158,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 383.235,78 490.835,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.989,53 79.005,59
Bilanzsumme, Summe Aktiva 22.500.214,52 20.801.612,66

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 14.798.465,21 14.898.942,79
I. gezeichnetes Kapital 103.000,00 103.000,00
II. Kapitalrücklage 10.225,84 10.225,84
III. Gewinnvortrag 14.785.716,95 15.790.028,77
IV. Jahresfehlbetrag -100.477,58 -1.004.311,82
B. Rückstellungen 822.280,07 832.596,00
C. Verbindlichkeiten 6.879.469,24 5.070.073,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.851.597,74 3.121.568,28
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 1.027.871,50 1.948.505,59
davon aus Steuern 403.622,63 368.168,27
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 22.500.214,52 20.801.612,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.921.357,37 9.804.832,85
2. Personalaufwand -5.441.361,10 -5.377.413,93
a) Löhne und Gehälter -4.627.031,13 -4.551.792,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -814.329,97 -825.621,20
davon für Altersversorgung -2.480,49 747,68
3. Abschreibungen -872.145,86 -969.523,33
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -872.145,86 -969.523,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.615.162,43 -4.076.138,60
5. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 64.527,44 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.561,64 23.434,88
davon aus verbundenen Unternehmen 36.540,21 20.272,19
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -142.670,21 -105.969,40
davon aus Abzinsung -220,00 -247,00
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -234.600,87
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -28,48 0,89
10. Ergebnis nach Steuern -30.921,63 -935.377,51
11. sonstige Steuern -69.555,95 -68.934,31
12. Jahresfehlbetrag -100.477,58 -1.004.311,82

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben Unternehmen

Die Fischer & Honsel GmbH, Arnsberg, ist nach dem in § 267 Abs. 2 und 4 HGB bezeichneten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Arnsberg unter der Nummer HRB 209 geführt.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer, angesetzt. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die Sachanlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt; Abgänge werden zu gleitenden Durchschnittspreisen erfasst. Wertminderungen infolge geringer Gängigkeit, gesunkener Absatzpreise o.ä. sowie die verlustfreie Bewertung werden durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Forderungen sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko und für die Unverzinslichkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so ist eine sich daraus ergebende Steuerbelastung als Passive latente Steuern in der Bilanz anzusetzen, sich daraus ergebende Steuerentlastungen können als Aktive latente Steuern angesetzt oder mit den Passiven latenten Steuern verrechnet werden (§ 274 HGB). Die zu aktiven latenten Steuern führenden Differenzen betreffen die Pensionsrückstellung und die Rückstellung für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Da aufrechnungsfähige und unbeschränkt vortragsfähige körperschaftsteuer- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge vorliegen, sind diese bei der Ermittlung aktiver latenter Steuern zu berücksichtigen. Die zu passiven latenten Steuern führenden Differenzen resultieren aus den in der Steuerbilanz gebildeten Rücklagen nach § 6b EStG, der Auflösung der Drohverlustrückstellung sowie der Umbewertung von Fremdwährungsforderungen. Nach Verrechnung der Passiven latenten Steuern mit den Aktiven latenten Steuern ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Überhang an Aktiven latenten Steuern, auf deren Ansatz nach § 274 HGB verzichtet wurde. Die unternehmensindividuellen Steuersätze im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen sind nicht bekannt, demnach erfolgte die Bewertung der Differenzen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen am Bilanzstichtag (31,89 % für Körperschaft- und Gewerbesteuer).

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, wobei zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sowie eine Diskontierung mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssatz zu berücksichtigen sind. Dabei haben wir gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Der Zinssatz wird gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB i.V.m. Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB aus dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre zugrunde gelegt. Zur Ermittlung der Ausschüttungssperre wird zusätzlich der Zinssatz aus dem Durchschnitt der letzten sieben Jahre zugrunde gelegt. Der Zinssatz im Dezember 2023 beträgt nach der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank bei zehnjähriger Durchschnittsbildung 1,82 % und bei siebenjähriger Durchschnittsbildung 1,74 %. Der Barwert der laufenden Pensionsverpflichtungen wurde nach dem Ansammlungsverfahren ("Projected Unit Credit Methode") unter Zugrundelegung eines Rententrends von 1,40 %, Gehaltstrends von 0,00 % und der Richttafeln nach Klaus Heubeck 2018 G berechnet. Die Differenz der Rückstellungen aus dem Sieben- und dem Zehnjahresdurchschnitt des Zinssatzes beträgt € 44,00 (Vorjahr: € 251,00) und unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinsfuß abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden sind grundsätzlich mit dem zum Zeitpunkt ihrer Entstehung gültigen Wechselkurs umgerechnet. Sofern keine Bewertungseinheiten zwischen Fremdwährungsverbindlichkeiten, Fremdwährungsforderungen bzw. -guthaben und Kurssicherungsgeschäften zu bilden sind, werden Fremdwährungsverbindlichkeiten und -forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie Fremdwährungsguthaben mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem angefügten Anlagenspiegel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 915 (Vorjahr: T€ 737) und sonstige Vermögensgegenstände von T€ 1.390 (Vorjahr: T€ 1.134).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter und Geschäftsführer in Höhe von T€ 156 (Vorjahr T€ 153) enthalten. Die Darlehenshöhe beträgt T€ 150 und wird mit einem Zinssatz von 2 % p.a. verzinst.

Des Weiteren sind in den sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 3.759 enthalten.

Die Verbindlichkeiten stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr > 1 Jahr bis < 5 Jahre > 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 5.851.598 2.782.890 3.068.708 1.800.424 1.268.284
(Vorjahr) (3.121.568) (915.830) (2.205.738) (919.230) (1.286.509)
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 1.027.871 967.525 60.346 60.346 0
(Vorjahr) (1.948.505) (1.889.909) (58.596) (58.596) (0)
Gesamt 6.879.469 3.750.415 3.129.054 1.860.770 1.268.284
(Vorjahr) (5.070.073) (2.805.739) (2.264.334) (977.836) (1.286.509)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Grundpfandrechte (T€ 6.150), Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen gesichert.

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren und sonstige Vermögensgegenstände.

Die Fischer & Honsel GmbH setzt zur Absicherung von Währungsschwankungen derivative Finanzinstrumente ein. Das aus dem internationalen Geschäft resultierende Wechselkursrisiko wird durch den Einsatz von Optionsgeschäften gesichert. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Abnahmeverpflichtungen aus Optionsgeschäften von USD 1.300.000, die positive Marktwerte (€ 202) aufweisen. Diese Marktwerte waren nicht in Bewertungseinheiten nach § 254 HGB einzubeziehen. Die positiven Marktwerte wurden aufgrund des Realisationsprinzips nicht bilanziell berücksichtigt. Nach der Mitteilung des beteiligten Kreditinstituts stellt der Marktpreis den indikativen Preis dar, zu dem das Institut das Finanzinstrument am Bewertungsstichtag 31. Dezember 2023 beendet und abgeschlossen bzw. zurückgekauft und verkauft hätte.

Zum Bilanzstichtag bestanden USD-Verbindlichkeiten von TUSD 54, Bankbestände in Höhe von TUSD 51 und USD-Forderungen von TUSD 585. Die US-Dollar-Bankbestände, US-Dollar-Forderungen und die US-Dollar-Verbindlichkeiten wurden mit Zugangskursen bewertet. Die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 führte bei den Bankbeständen zu Aufwendungen in Höhe von T€ 1, bei den Forderungen zu Erträgen in Höhe von T€ 41 und bei den Passivposten zu Aufwendungen (T€ 1). Aufgrund fehlender relativer und absoluter Wesentlichkeit wurde auf die Erfassung der Umrechnungsdifferenzen hinsichtlich der Bankbestände und der Passivposten verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Wartungsverpflichtungen und betragen bezogen auf die gesamte Laufzeit T€ 405.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 41 (Vorjahr: T€ 37) enthalten.

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2023:

2023
Anzahl
Gewerblich 50
Angestellte 44
Gesamt 94

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Fischer & Honsel GmbH, Arnsberg, durch die Geschäftsführer:

Herr Alois Fischer, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Arnsberg

Herr Johannes Schulte-Lohgerber, Kaufmann, Sundern, (bis 30. Juni 2023)

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Im Geschäftsjahr bestanden Beteiligungen an folgenden Unternehmen:

Anteil am Eigenkapital Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
% T€ T€
FH Lighting GmbH, Arnsberg 100,0 47 0
Fischer Living Hong Kong Limited, Hongkong/Volksrepublik China 100,0 -15 28

Nachtragsbericht

Zu den Ereignissen nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf diesen Gliederungspunkt im Lagebericht.

 

Arnsberg, den 23.01.2025

Fischer & Honsel GmbH

gez. Alois Fischer

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Lizenzen 1.519.424,31 83.369,50 0,00 1.602.793,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 17.005.069,51 0,00 0,00 17.005.069,51
2. technische Anlagen und Maschinen 1.434.900,22 0,00 0,00 1.434.900,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.999.639,86 199.705,36 44.704,49 11.154.640,73
29.439.609,59 199.705,36 44.704,49 29.594.610,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.942,70 0,00 0,00 25.942,70
2. Beteiligungen 2.072,58 0,00 0,00 2.072,58
28.015,28 0,00 0,00 28.015,28
Gesamt 30.987.049,18 283.074,86 44.704,49 31.225.419,55

Abschreibungen

01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Lizenzen 1.248.196,81 127.334,50 0,00 1.375.531,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10.472.932,72 341.172,00 0,00 10.814.104,72
2. technische Anlagen und Maschinen 1.363.395,22 22.271,00 0,00 1.385.666,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.251.692,86 381.368,36 26.191,49 10.606.869,73
22.088.020,80 744.811,36 26.191,49 22.806.640,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 23.336.217,61 872.145,86 26.191,49 24.182.171,98

Buchwerte

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Lizenzen 227.262,50 271.227,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 6.190.964,79 6.532.136,79
2. technische Anlagen und Maschinen 49.234,00 71.505,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.771,00 747.947,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.942,70 25.942,70
2. Beteiligungen 2.072,58 2.072,58
28.015,28 28.015,28
Gesamt 7.043.247,57 7.650.831,57

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fischer & Honsel GmbH, Arnsberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fischer & Honsel GmbH, Arnsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fischer & Honsel GmbH, Arnsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffen darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichend Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeiten nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Sundern, den 23. Januar 2025

WWP Weckerle Wilms Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Clemens, Wirtschaftsprüfer

Frohwein, Wirtschaftsprüfer

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