Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 6837
Vorher
H + K Fahrzeugbau GmbH
Eingetragen
12.3.1984
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
1. Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen nebst zugehöriger Werkstatt- und Serviceleistungen sowie der Handel mit Kraftfahrzeugersatzteilen und Kraftfahrzeugzubehör, die Vermittlung von Finanzdienstleistungen und Versicherungen sowie die Vermietung und Überlassung von Kraftfahrzeugen. 2. Vornahme aller mit Ziff. 1 zusammehängenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Giepen
seit 17.10.2025
Geschäftsführer
Marc Ottmann
seit 27.1.2025
Geschäftsführer
Michael Webels
seit 27.5.2024
Geschäftsführer
Sascha Keil
seit 14.5.2021
Prokura
Daniela Springob
seit 26.7.2018
Prokura
Ralf Krumbein
seit 10.8.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hülpert Mobility Holding GmbH & Co. KG
Germany
50.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hülpert VZ GmbH

Dortmund.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2017 bis zum 30.09.2018

Bilanz zum 30. September 2018

Aktiva

EUR 30.09.2018
EUR
30.09.2017
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Software   94.972,00 121.264,00
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 379.978,00   394.210,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 623.828,50   326.581,00
3. Geschäfts- und Vorführwagen sowie Mietfahrzeuge 4.758.100,00   3.949.863,02
4. Anlagen im Bau 0,00 5.761.906,50 14.500,00
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen   12.909,76 12.909,76
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Unfertige Leistungen 79.161,95   377.334,16
2. Waren 14.686.282,86   22.385.728,84
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -807.517,36 13.957.927,45 -471.304,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.719.306,00   8.588.348,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.568.087,60   8.846.917,55
3. Forderungen gegen Gesellschafterin 0,00   3.838.526,21
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.859.518,81 20.146.912,41 3.914.224,06
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   202.359,94 106.681,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten   183.414,59 142.492,02
Summe Aktiva   40.360.402,65 52.548.277,06

Passiva

     
EUR 30.09.2018
EUR
30.09.2017
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00   50.000,00
II. Kapitalrücklage 15.117,81   15.117,81
III. Gewinnrücklagen 3.484.000,00   3.484.000,00
IV. Bilanzgewinn -1.001.354,20 2.547.763,61 -540.617,05
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 37.700,00   0,00
2. Sonstige Rückstellungen 910.968,70 948.668,70 869.237,34
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.477.220,59   32.418.068,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 18.477.220,59 (30.09.2017: EUR 32.418.068,48)      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.054.135,15   2.012.571,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.054.135,15 (30.09.2017: EUR 2.012.571,19)      
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.754.155,14   12.614.550,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 15.754.155,14 (30.09.2017: EUR 12.614.550,19)      
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 202.560,59   0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 202.560,59 (30.09.2017: EUR 0,00)      
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.375.898,87 36.863.970,34 1.625.349,10
davon aus Steuern: EUR 154.038,70 (30.09.2017: EUR 123.959,96)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 11.396,23 (30.09.2017: EUR 0,00)      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.204.652,85 (30.09.2017: EUR 1.107.286,61)      
Summe Passiva   40.360.402,65 52.548.277,06

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018

EUR 2017/2018
EUR
2016/2017
EUR
1. Umsatzerlöse   110.041.399,14 104.307.475,84
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen   -298.172,21 160.039,07
3. Sonstige betriebliche Erträge   83.374,82 321.522,34
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -83.332.467,36   -81.099.399,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -798.162,44 -84.130.629,80 -484.975,72
5. Rohergebnis   25.695.971,95 23.204.662,28
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -11.643.019,08   -10.648.192,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.296.075,44 -13.939.094,52 -2.058.379,78
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -1.285.855,49 -983.078,46
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -10.347.923,87 -9.748.512,39
9. Betriebsergebnis   123.098,07 -233.501,05
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   111.790,77 61.137,92
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 111.785,93 (2016/2017: EUR 60.881,37)      
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -576.024,86 -429.990,59
davon an verbundene Unternehmen: EUR -158.976,47 (2016/2017: EUR -79.819,60)      
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -59.938,00 103.396,34
13. Ergebnis nach Steuern   -401.074,02 -498.957,38
14. Sonstige Steuern   -59.663,13 -42.039,27
15. Jahresfehlbetrag   -460.737,15 -540.996,65
16. Einstellung in andere Gewinnrücklagen   0,00 -336.000,00
17. Verlust-/ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   -540.617,05 336.379,60
18. Bilanzverlust   -1.001.354,20 -540.617,05

Anhang zum 30. September 2018

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist unter der Firma Hülpert VZ GmbH in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Dortmund beim Amtsgericht Dortmund unter HRB 6837 eingetragen.

Sie weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. September 2018 wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich bisher aufgelaufener und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführter Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen (Software) drei bis fünf Jahre. Der entgeltlich erworbene Kundenstamm / Auftragsbestand wird über eine Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren entsprechend dem erwarteten Nutzenzufluss abgeschrieben. Die Nutzungsdauern bei technischen Anlagen und Maschinen betragen fünf bis fünfzehn Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis fünfzehn Jahre und bei Vorführwagen sechs Jahre. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten bis EUR 800,00) wurden im Zugangsjahr in vollem Umfang abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet; dem Niederstwertprinzip wurde durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem Umfang berücksichtigt, sodass die Vorräte verlustfrei bewertet sind.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind entsprechend dem Imparitätsprinzip zu Nominalwerten bzw. zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagespiegel.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.10.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software sowie Kundenstamm 192.111,97 0,00 44.593,73 147.518,24
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.664.604,76 81.764,71 0,00 1.746.369,47
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 822.381,89 491.676,01 1,56 1.314.056,34
3. Vorführwagen Geschäftsfahrzeuge und Mietfahrzeuge 4.222.906,37 6.351.804,21 5.263.262,73 5.311.447,85
4. Anlagen im Bau 14.500,00 0,00 14.500,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.724.393,02 6.925.244,93 5.277.764,29 8.371.873,66
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 12.909,76 0,00 0,00 12.909,76
Summe Anschaffungs- und Herstellungskosten 6.929.414,75 6.925.244,93 5.322.358,02 8.532.301,66
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.10.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software sowie Kundenstamm 70.847,97 26.292,00 44.593,73 52.546,24
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.270.394,26 95.997,21 0,00 1.366.391,47
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.800,89 194.429,01 2,06 690.227,84
3. Vorführwagen Geschäftsfahrzeuge und Mietfahrzeuge 273.043,35 969.137,27 688.832,77 553.347,85
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.039.238,50 1.259.563,49 688.834,83 2.609.967,16
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe kumulierte Abschreibungen 2.110.086,47 1.285.855,49 733.428,56 2.662.513,40
Buchwert
30.09.2018
EUR
30.09.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software sowie Kundenstamm 94.972,00 121.264,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 379.978,00 394.210,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 623.828,50 326.581,00
3. Geschäfts-, Vorführ- und Mietwagen 4.758.100,00 3.949.863,02
4. Anlagen im Bau 0,00 14.500,00
Summe Sachanlagen 5.761.906,50 4.685.154,52
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 12.909,76 12.909,76
Summe Buchwerte 5.869.788,26 4.819.328,28

Es bestehen keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.568 betreffen sonstige Vermögensgegenstände.

Der Bilanzverlust in Höhe von TEUR 1.001 beinhaltet einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 541.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Verpflichtungen:

TEUR
Verpflichtungen Personalbereich (Prämien, Tantiemen, Überstunden, Urlaub) 611
Verpflichtungen Absatzbereich 227
Übrige Rückstellungen 73
Summe 911

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15.754 betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 203 betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 171 eine Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 18.477 sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Gebrauchtwagen und Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

Daneben besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Hülpert-Gruppe, sodass die Gesellschaft auch für Bankverbindlichkeiten anderer Gruppen-Unternehmen gesamtschuldnerisch mithaftet, die zum 30.09.2018 mit TEUR 59.057 valutieren. Die gesamten Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe der von den beteiligten Kreditinstituten zugesagten Kreditlinien, für die die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mithaftet, betragen TEUR 130.000. Daneben wurde eine Mithafterklärung in Höhe von TEUR 17.531 für an die Muttergesellschaft gewährte Darlehen ausgereicht, die zum Bilanzstichtag mit TEUR 14.694 valutiert. Die den beteiligten Kreditinstituten ausgereichten Sicherheiten (Sicherungsübereignung und Globalzession) besichern neben den eigenen Verbindlichkeiten auch die gesamtschuldnerischen Verpflichtungen.

Aufgrund der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Gesellschaften sowie der von anderen Gruppenunternehmen gestellten Sicherheiten ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 1.472 aufgrund der Pachtverträge über die Betriebsgrundstücke (davon TEUR 1.472 gegenüber verbundenen Unternehmen) sowie aufgrund der Rücknahmeverpflichtung vom 3.248 Leasingfahrzeugen in den nächsten fünf Jahren im Wert von ca. TEUR 41.892.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Bonus- und Prämiengutschriften werden, soweit sie nicht auf den Fahrzeugbestand zum30. September 2018 entfallen und bei der Bewertung der Fahrzeugen von den Anschaffungskosten abgesetzt wurden, mit dem Materialaufwand verrechnet ausgewiesen.

Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 98.305 auf den Handel (Kfz-Handel und Ersatzteilumsätze jeweils nach Erlösschmälerungen), mit TEUR 8.743 auf das Handwerk (Werkstatterlöse und Erlöse aus Aufbauten) sowie auf sonstige Umsatzerlöse mit TEUR 2.993.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen Steuern für Vorjahre in Höhe von TEUR 60.

V. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 461 ist auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Sonstige Angaben

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2017/2018:

Michael Sprenger, Kaufmann, Altlandsberg

Andreas Krämer, Kaufmann, Düsseldorf (ab 2. Juli 2018).

Die Geschäftsführer erhalten für die Tätigkeit in der Gesellschaft keine Vergütung. Sie erhalten eine Vergütung für die Geschäftsführertätigkeit im Mutterunternehmen Hülpert GmbH.

Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden durchschnittlich 272,25 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfallen auf:

Angestellte 171,25
gewerbliche Arbeitnehmer 90,50
Aushilfen 10,50
  272,25

Angaben zum Gesamthonorar der Abschlussprüfer werden gem. § 285 S. 1 Nr. 17 HGB im Konzernanhang vorgenommen.

Mutterunternehmen nach § 285 Satz 1 Nr. 14 und Nr. 14a HGB ist die Hülpert GmbH, Dortmund. Diese stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der gleichzeitig der kleinste Kreis von Unternehmen ist und in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser kann im elektronischen Bundesanzeiger eingesehen werden.

 

Dortmund, den 14. Januar 2019

Michael Sprenger

Andreas Krämer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018

Allgemeines

Die Hülpert VZ GmbH ist als Vertragshändler für die Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Seat an drei Standorten im Großraum Dortmund tätig und ein Unternehmen der Hülpert Gruppe. Zusätzlich wird ein weiterer Standort als reiner Servicebetrieb (Economy Service zuvor Direkt Express) geführt.

Unter dem Namen Hülpert werden seit über hundert Jahren hochwertige Automobile im Ruhrgebiet und Umgebung verkauft. Gegenstand des Konzerns ist der Verkauf und Service von Kraftfahrzeugen (Neufahrzeugen) der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Porsche, Skoda und Seat einschließlich des Verkaufs von Gebrauchtfahrzeugen.

Die Hülpert GmbH nimmt als Konzernmutterunternehmen und alleinige Gesellschafterin zentrale Finanz- und Managementfunktionen für die Gruppe wahr. Über die zentrale Geschäftsführung der Hülpert Gruppe wird das interne Kontrollsystem der Gruppe entwickelt und gesteuert, in das die Hülpert VZ GmbH eingebunden ist.

Wirtschaftliches Umfeld

Bis zum Bilanzstichtag 30. September 2018 wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 2,67 (Vj. 2,61) Millionen Personenkraftwagen (PKW) neu für den Straßenverkehr zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 2,4 % im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum. Nach dem bereits im letzten Jahr zu verzeichnenden Anstieg konnte somit ein weiterer Anstieg verzeichnet werden.

Die Marke Volkswagen verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 einen Zuwachs bei den Neuwagenzulassungen von 6,8 % (von 479.143 auf 511.927 Einheiten). Auf das gesamte Jahr 2018 gesehen, ergab sich bei Volkswagen ein Zuwachs von 1,5 % (von 634.270 auf 643.518 Einheiten), wohingegen der Markt insgesamt um 0,2 % zurückging.

Die Marke Seat verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 einen Zuwachs bei den Neuwagenzulassungen von 23,2 % (von 78.338 auf 96.533 Einheiten). Auf das gesamte Jahr 2018 gesehen, ergab sich bei Seat ein Zuwachs von 12,5 % (von 108.203 auf 121.754 Einheiten), wohingegen der Markt insgesamt um 0,2 % zurückging.

Das Gebrauchtwagengeschäft hat sich im Gesamtmarkt im abgelaufenen Geschäftsjahr hinsichtlich der Stückzahlen negativ entwickelt. Bundesweit wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 5,468 Millionen (Vj. 5,554 Millionen) Besitzumschreibungen verzeichnet.

Die Marke Volkswagen verzeichnete im Gebrauchtwagenbereich mit 1.098.688 (Vj. 1.157.854) Fahrzeugen in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 einen Rückgang um 5 %, bei einem Marktrückgang insgesamt von 1,6 %. Bezogen auf das gesamte Jahr 2018 verminderte sich der Fahrzeugabsatz der Marke VW um 4,3 % (von 1.527.805 auf 1.461.890 Einheiten).

Die Marke Seat verzeichnete im Gebrauchtwagenbereich mit 135.911 (Vj. 129.407) Fahrzeugen in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 einen Zuwachs um 5 %, bei einem Marktrückgang insgesamt von 1,6 %. Bezogen auf das gesamte Jahr 2018 stieg der Fahrzeugabsatz der Marke Seat um 4,8 % (von 169.507 auf 177.556 Einheiten).

Allerdings liegt der Privatanteil an den Besitzumschreibungen unverändert auf einem hohen Niveau. Der unverändert hohe Privatanteil ist im Wesentlichen auf die starke Präsenz von Internet-Marktplätzen zurückzuführen, wodurch private Käufer und Verkäufer ohne Zwischenschaltung des Automobilhandels zueinander finden. Dadurch ist es für den Automobilhandel zunehmend schwieriger geworden, Zuwächse zu generieren.

Geschäftsverlauf

Die anhaltend negative Berichterstattung über die Marke Volkswagen hat dazu geführt, dass die Neuwagenauslieferungen Einzelkunden gegenüber dem Vorjahr weiter zurückgegangen sind. Durch die Erweiterung der Verkaufsabteilung der Großkunden, konnten die Neuwagenauslieferungen im gewerblichen Bereich dagegen gesteigert werden.

Die Gebrauchtwagenauslieferungen sind gegenüber dem Vorjahr annähernd gleich. Die Bruttoerträge stehen nach wie vor unter Druck. Erfreulich hat sich das Handelsgeschäft über die Auktionsplattform "Salt 24" entwickelt.

Um die Effizienz des Gebrauchtwagengeschäftes zu steigern, wurden entsprechende Strukturveränderungen eingeleitet.

Positiv hat sich weiter die Marke Seat entwickelt, bei der in diesem Geschäftsjahr bereits 261 Fahrzeuge ausgeliefert werden konnten.

Im After Sales-Geschäft konnte die sich traditionell in den Wintermonaten des Geschäftsjahres zeigende geringere Auslastung in den folgenden Monaten größtenteils wieder aufgeholt werden. Im Bereich Werkstatt/Kundendienst konnte zwar der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden, allerdings konnte die Entwicklung der Deckungsbeiträge dem nicht im gleichen Maße folgen. Ursache dafür sind die gestiegenen Personalkosten als auch die Abschreibungen.

Das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis (vergleichbares Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2015/2016) konnte nicht erreicht werden.

Die Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter hat sich um 1 Mitarbeiter erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 272 (Vj. 271) Mitarbeiter beschäftigt.

Ertragslage

Der Rohertrag (bzw. der Bruttoertrag) der Gesellschaft belief sich im Geschäftsjahr 2017/2018 auf TEUR 25.612 (Vj. TEUR 22.883).

Die Personalkosten stiegen im Verhältnis zum Vorjahr um TEUR 1.232 auf TEUR 13.939 (Vj. TEUR 12.707) an. Dies kann man zum einen auf die allgemeinen Tariferhöhungen und zum anderen auf die Neubildung eines weiteren Teams im GKLZ zurückführen.

Die Abschreibungen erhöhten sich um TEUR 303 auf TEUR 1.286 (Vj. TEUR 983). Anzumerken sei hier, dass die Auflösung der Wertberichtungen für VFW im Bruttoertrag wiederzufinden ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 617 erhöht. Hervorzuheben ist die Erhöhung der Betriebskosten um TEUR 426 aufgrund gestiegener gruppeninterner Umlagen sowie gestiegener Pachtaufwendungen. Auch im Geschäftsjahr 2017/2018 wurde die Kostenaufteilung der markenübergreifend und gruppenweit tätigen Großkundenleistungszentren zwischen den Schwestergesellschaften Hülpert AZ GmbH, Hülpert VZ GmbH und Hülpert SK GmbH in Form einer bruttoertragsabhängigen Kostenaufteilung erfasst.

Das Betriebsergebnis konnte auf TEUR 63 (Vj. TEUR -275) gesteigert werden.

Das Finanzergebnis verringerte sich mit TEUR 95 auf TEUR -464 (Vj. TEUR -369) bedingt durch die höhere Mittelbindung in den Fahrzeugbeständen im Vergleich zum Vorjahr.

Aufgrund des Jahresfehlbetrages entfallen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag nur auf Vorjahre durch die Betriebsprüfung.

Der Jahresfehlbetrag 2017/2018 beträgt TEUR -461 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 80 verringert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 12.188 auf TEUR 40.360 verringert.

Die Verminderung konnte im Wesentlichen durch den Abbau der Neu- und Gebrauchtwagenbestände um TEUR 8.334 auf TEUR 13.958 (Vj. TEUR 22.292) sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.869 auf TEUR 5.719 erzielt werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Forderungen gegen Gesellschafter wurden um TEUR 3.852 abgebaut. Nur die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 1.721 auf TEUR 10.568.

Des Weiteren haben sich auf der Passivseite die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 959 auf TEUR 1.054 verringert. Die Bankverbindlichkeiten konnten um TEUR 13.941 auf TEUR 18.477 gesenkt werden. Dies liegt im Wesentlichen an dem gesunken Fahrzeugbestand zum Stichtag. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 3.139.

Die Eigenkapitalausstattung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nominal verringert. Sie beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.548 (Vj. TEUR 3.008). Eine weitere Aufstockung durch Mittelzuflüsse aus Jahresüberschüssen ist weiterhin notwendig und beabsichtigt. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der verminderten Bilanzsumme um 0,6 %-Punkte auf 6,3 % erhöht.

Finanzlage

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2017/2018 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen.

Der Finanzmittelfonds (Kassenbestände und täglich fällige Bankguthaben sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit Ausnahme von Verbindlichkeiten aus Fahrzeugfinanzierungen) der Gesellschaft verbesserte sich im Geschäftsjahr um TEUR 3.157 auf TEUR 228. Dies resultiert aus Mittelabflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 5.957, aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -2.224 sowie aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -576. Die Finanzlage ist - nicht zuletzt Dank der Einbindung der Gesellschaft in die Hülpert-Gruppe - stabil.

Zukünftige Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken

Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung sind eng mit der Entwicklung des Automobilsektors im Inlandsmarkt verbunden.

Für das Jahr 2019 wird nach einer Prognose des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe mit einem Anstieg der Neuzulassungen in Deutschland auf 3,4 bis 3,5 Mio. Einheiten gerechnet. Im gewerblichen Bereich wird ein stabiles Geschäft erwartet, während bei den Privatzulassungen eine anhaltende Verunsicherung in Folge der Dieselaffäre erwartet wird. Im Gebrauchtwagengeschäft wird mit einer vergleichbaren Entwicklung bei zwischen 7,2 bis 7,4 Mio. Besitzumschreibungen gerechnet. Im After Sales wird mit einer stabilen Nachfrage bei Wartungs- und Reparaturarbeiten auf dem Niveau des Jahres 2018 gerechnet.

Die Prognose für das kommende Geschäftsjahr ist unverändert sehr unsicher, da der Abgasskandal die gesamt Automobilwirtschaft getroffen hat und die Diskussion um die zukünftige Mobilität und Fahrverbote von Dieselfahrzeugen in Ballungsgebieten weiter anhält und die Kunden verunsichert. Bei der Marke Volkswagen sind die Folgen der Abgaskrise unverändert besonders im Einzelkundensegment erkennbar. Für das Jahr 2019 wird daher nur mit einer verhaltenen Situation beim Auftragseingang gerechnet.

Risiken können sich ergeben, wenn die Rücknahmewerte für die Leasingrückläufer zum Rücknahmezeitpunkt über den entsprechenden Marktpreisen für Gebrauchtwagen liegen. Dieses Risiko besteht in den nächsten drei Jahren insbesondere bei Leasingrückläufern mit EURO5-Dieselmotor, bei denen aufgrund der Folgen der Dieselaffäre mit einem Preisverfall gerechnet wird. Die Risiken, die sich aus heutiger Sicht aus den Leasingrückläufern ergeben, wurden nach aktuellen Einschätzungen über die zukünftigen Werteverhältnisse passiviert. Des Weiteren ist es für den Gebrauchtwagenbereich wichtig, dass die Versorgung mit Volkswagen Werksdienstwagen mit attraktiven Preisen möglich ist.

Für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird ein verbessertes aber noch negatives Ergebnis erwartet.

Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund der stabilen Vermögenslage nicht zu erkennen.

Aufgrund der stabilen Ertragslage innerhalb der Branche und der gesamten Unternehmensgruppe wird die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der nächsten zwei Jahre der Berichtsgesellschaft als stabil und nachhaltig gesichert eingeschätzt.

 

Dortmund, den 01.03.2019

Gez. Michael Sprenger

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hülpert VZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages) liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages) und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 4. März 2019

NORDDEUTSCHE AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg

W. Idel, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 4. April 2019.

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