FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH

Gut Weide 1, 52078 Aachen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 12301
Eingetragen
27.1.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Einkauf und der Vertrieb kosmetischer, chemischer und pharmazeutischer Erzeugnisse. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienlich sind. Sie kann andere Unternehmen erwerben, sich an ihnen beteiligen, die Geschäftsführung für solche Unternehmen übernehmen sowie Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Caroline Hoyn
seit 15.1.2024
Geschäftsführer
Horst Robertz
seit 16.12.2021
Prokura
Thomas Wirtz
seit 16.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert50.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die konzeptionelle Entwicklung und der Vertrieb von kosmetischen Handelsmarken für Kunden im In- und Ausland. Wir gehören zu den wichtigsten Unternehmen für hochwertige, kosmetische Handelsmarken in Europa.

Unsere Hauptkunden im Handelsmarkenbereich sind namhafte Drogeriemarktketten, der Lebensmitteleinzelhandel und Parfümerien. Der Schwerpunkt unseres Geschäfts liegt in Zentraleuropa.

Unsere Produktschwerpunkte liegen in der konventionellen Gesichtspflege und der zertifizierten Naturkosmetik. Dabei bieten wir qualitativ hochwertige Produkte des täglichen Bedarfs in einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis an.

Wir kreieren neue, innovative und exklusive Kosmetikkonzepte für unsere Kunden. Die Produktideen und die Konzepte entstehen im unserem Marketing und werden gemeinsam mit der angeschlossenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Babor Beauty Group zu Produktkonzepten weiterentwickelt. Ein effizientes Produktmanagement und unsere Grafikdesigner setzen die Produkte nach Kundenwunsch schnell und flexibel um. Die Produktion am Standort Aachen -"Made in Germany" garantiert höchste Qualität.

Forschung & Entwicklung

Es ist unsere Zielsetzung, unser Angebot an Produkten durch Marketing in Kombination mit Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu gestalten und durch neue Verfahren, neuartige Wirkstoffe, Wirkstoffkombinationen, Rezepturen sowie neuartige Verpackungskonzepte stets innovativ und hochwertig zu konzipieren. Wir analysieren die künftigen Trends sehr genau, versuchen die Verbraucherwünsche in neue Produktkonzepte und Rezepturen zu übersetzen und verfügen damit über eine gut gefüllte Produktpipeline, die uns in die Lage versetzt, auf die Anforderungen der Kunden - auch kundenindividuell - einzugehen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Umsatz der Schönheitspflege im Jahr 2023 lag in Deutschland laut dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. bei ca. 15,9 Milliarden € (Vorjahr: 14,3 Milliarden €).

Der für uns wichtige und innerhalb des Gesamtmarktes der Schönheitspflege größte Teilmarkt, die Haut- und Gesichtspflege, umfasst ein Umsatzvolumen von ca. 3,42 Milliarden € (Vorjahr: 3,15 Milliarden €) und lag mit einer Veränderung von 8,6% über dem Vorjahresniveau.

2. Geschäftsverlauf, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Aufgabe im Jahr 2023 bestand im Wesentlichen darin, den aktuellen Auftrags- und Kundenstamm zu festigen, die qualitativ hochwertigen Eigenmarken unserer bestehenden Kunden weiterzuentwickeln beziehungsweise etablierte Produktserien zu erneuern. Wir verzeichnen im Jahr 2023 einen Umsatzzuwachs um insgesamt 13,96 Mio. € (+21,0%). Wir konnten durch hohe Innovationsbereitschaft und ein gutes Gespür für kommende Markttrends das Niveau ausbauen und uns Chancen für unser künftiges Umsatzwachstum erschließen.

Das Rohergebnis lag bei 8,40 Mio. € und erhöhte sich um 0,54 Mio. €. Bei den Betriebsaufwendungen hingegen haben sich im Wesentlichen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie der Personalaufwand erhöht, so dass sich ein geringfügig verbessertes Betriebsergebnis in Höhe des Vorjahres von 2,69 Mio. € einstellte. Das Finanzergebnis betrug 0,30 Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern lag geringfügig über Vorjahrniveau und betrug 2,99 Mio. €.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als gut einzustufen. Die Finanzierungsmaßnahmen des Geschäftsjahres 2023 erfolgten aus dem laufenden Cashflow sowie durch die Muttergesellschaft. Wie in den Vorjahren wurden - mit Ausnahme eines Kontokorrentdarlehens der Muttergesellschaft - keine weiteren Kontokorrentlinien in Anspruch genommen.

Im Zuge des geplanten Wachstums hatte die Gesellschaft mit Eintragung in das Handelsregister am 05.10.2018 die Femia Immobilienverwaltungs GmbH gegründet und diese mit einem Stammkapital von 25.000 € sowie Kapitalrücklagen in Höhe von 2,90 Mio. € ausgestattet. Die Femia Immobilienverwaltungs GmbH hat im Jahr 2018 ein Grundstück in Weisweiler erworben, auf dem eine hochmoderne, nachhaltige Kosmetikfabrikation entstand, die im Geschäftsjahr 2023 in Betrieb genommen wurde.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft betrug unverändert 4,06 Mio. €. Die Anteile an verbundenen Unternehmen waren darin unverändert die größte Position.

Das Umlaufvermögen wies bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einen um 1,84 Mio. € erhöhten Wert von insgesamt 15,97 Mio. € aus. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen waren hingegen um 3,36 Mio. € auf 20,96 Mio. € gefallen. Dies resultierte im Wesentlichen aus einer Darlehensrückführung durch die Femia Immobilienverwaltungs GmbH, die sich anderweitig finanzierte.

Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 0,74 Mio. € und betrugen 1,31 Mio. €. Im Wesentlichen handelte es sich um Steuererstattungsansprüche, die stichtagsbezogen vergleichsweise hoch ausfielen.

Die flüssigen Mittel lagen zum Bilanzstichtag mit 0,22 Mio. € investitionsbedingt auf niedrigem Niveau.

Die Passivseite der Bilanz wies ein gezeichnetes Kapital in unveränderter Höhe von 0,20 Mio. € aus.

Die weiteren Eigenkapitalbestandteile betrafen die Kapitalrücklage, den Gewinnvortrag sowie den Jahresüberschuss, so dass sich insgesamt ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von 26,72 Mio. € ergab. Der Gesellschafter der Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH verfolgte weiterhin eine Politik der hohen Eigenkapitalausstattung. In vorangegangenen Geschäftsjahren - wie auch im Jahr 2023 - wurden daher zur weiteren Eigenkapitalstärkung keine Ausschüttungen durchgeführt. Das Eigenkapital inklusive des im Unternehmen verbliebenen Jahresüberschusses betrug 61,8 % der Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern fielen um 4,48 Mio. € auf 15,41 Mio. €. Die Reduzierung stammte aus der Rückführung eines Darlehens an die Muttergesellschaft.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Gesellschaft auf:

Umsatzentwicklung,

Deckungsbeitrag,

Ergebnis vor Steuern.

Die Unternehmenssteuerung erfolgte zudem auf den Kennzahlen Umsatzrentabilität und working capital.

Die Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH gehört zur BABOR-Gruppe, einem inhabergeführten, deutschen Familienunternehmen, das seit 68 Jahren erfolgreich individuelle Hautpflege für jeden Anspruch entwickelt und produziert.

Innovationsdrang und Nachhaltigkeit sind im Wesenskern des Unternehmens fest verankert. Die Firmengruppe forscht, entwickelt und produziert in Deutschland und steht für Qualität "Made in Germany".

Die Handelsmarkeneinheit "Femia" bietet Full-Service-Lösungen. Angefangen bei der Sortiments- und Produktberatung über die Konzeption und Entwicklung bis hin zur Herstellung, Produktion und Bereitstellung des Produktes. Dank eines Teams mit langjähriger Handelsmarken-, Vertriebs- und Produktentwicklungserfahrung ist das Angebot vielfältig und jedes Produkt zugleich einzigartig.

Als Familienunternehmen denken und handeln wir langfristig. Wir sehen die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Nachhaltigkeit ist zentraler Bestandteil unserer Werte. Unsere Ambition, nachhaltig zu wirtschaften, haben wir bei der Babor Beauty Group in einer Green Agenda zusammengefasst. Dieser bis 2025 gültige Nachhaltigkeits-Fahrplan umfasst Ziele hinsichtlich CO 2 -Emissionen, nachhaltiger Verpackungen oder noch reinerer Inhaltsstoffe und prägt bis heute unsere Nachhaltigkeitsbemühungen. Nachhaltigkeit geht über die genannten Themen weit hinaus. Sie umfasst auch Biodiversität und soziale Belange wie das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, gesellschaftliches Engagement, Sicherheit persönlicher Daten und die Einhaltung der Menschenrechte in der gesamten Lieferkette sowie faire und transparente Geschäftsbeziehungen zu Partner*innen und Lieferant*innen.

Was für uns besonders wesentlich ist, haben wir mit unseren Stakeholdern ermittelt. Unsere Wesentlichkeitsanalyse hat eine Reihe von Themen ergeben, die wir mit höchster Priorität verfolgen. Zu nennen sind: Emissionen, Ressourcen, Verbraucher*innen, Vielfalt und Inklusion, Wohlbefinden der Mitarbeitenden, Ausbildung und Entwicklung sowie Menschenrechte und Arbeiter*innen in der Wertschöpfungskette.

Die Initiativen, das Engagement und die Arbeit, die wir für unsere Nachhaltigkeit einsetzen, sind enorm. Dieser Lagebericht bietet nicht genug Raum, um dies vollständig darzustellen. Daher veröffentlichen wir bei der Babor Beauty Group einen Nachhaltigkeitsbericht und geben dort einen tiefen Einblick in unsere Überzeugungen, unser Handeln und unsere Zukunftsvision. Wir möchten Kund*innen, Partner*innen, Lieferant*innen, Mitarbeiter*innen und die Öffentlichkeit darüber informieren, wie wir unser Unternehmen führen, welche Prinzipien und Grundsätze uns dabei leiten und wie wir das Thema Nachhaltigkeit vorantreiben. Ein strukturierter und einheitlicher Ansatz ist unerlässlich, um die hoch gesteckten Ziele im Sinne einer lebenswerten Zukunft zu erreichen. Lesen Sie dazu gerne unseren Nachhaltigkeitsbericht 2023 der Babor Beauty Group und verschaffen Sie sich einen umfassenden Eindruck über unser Engagement:

https://babor-beauty-group.com/verantwortung/

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Rohergebnis-, Betriebsergebnis- und Jahresergebnisentwicklung ist konstant und nachhaltig positiv.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

IV. Prognosebericht

Das Geschäft der Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH hat weiterhin seinen Schwerpunkt im deutschen und zentraleuropäischen Markt. Daher wird die konjunkturelle Entwicklung in Europa, insbesondere aber auch die Entwicklung von Eigenmarken im Drogeriemarktumfeld im Besonderen unser Geschäft beeinflussen. Hier spielen die Drogeriemarktketten in Deutschland und Europa weiterhin eine wichtige Rolle. Große Drogeriemarktketten sind zunehmend mit Teilsortimenten auch in Asien vertreten, insofern erreichen die von der Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH stammenden Artikel ebenfalls diese Märkte. Bei Verbrauchermärkten konnten wir mit unseren Produkten überzeugen. Daraus resultierten weitere gute Impulse für unser Geschäft.

Die Endverbraucherpreise stehen in diesen Märkten traditionell bedingt durch intensiven Wettbewerb unter Druck, somit stehen auch wir weiterhin unter einem hohen Preisdruck unserer Kunden. Den daraus resultierenden Margendruck auch bei Kostensteigerungen auf der Material- und Produktionsseite können wir nur zum Teil an unsere Zulieferer weitergeben. Gewinnstabilisierung ist mittelfristig nur über die Ausweitung des Geschäftes sowie Innovation möglich. Im Geschäftsjahr 2023 sowie vermutlich auch danach wird uns die Erhöhung der Preise für Energie, Rohstoffe und Packmittel weiterhin belasten. Wir erwarten weiterhin einen Anstieg der Lohnkosten.

Produktinnovationen und das schnelle Umsetzen sich abzeichnender Markttrends, die enge Verzahnung mit dem hoch kompetenten Forschungs- und Entwicklungsbereich unserer Muttergesellschaft und nicht zuletzt unsere wachsenden Expertenteams über die gesamte Supply Chain hinweg versetzen uns in die Lage, unsere Kunden durch höchste Qualitätsansprüche optimal zu bedienen. Die zunehmende Technisierung und Automatisierung der Prozesse unterstützen uns bei der Einhaltung höchster Standards hinsichtlich Qualität und Sicherheit. Unsere Produkte Made in Germany bilden die Basis für das nachhaltige Vertrauen der Kunden in unsere Produkte. Die hochmoderne Kosmetikfabrik in der StädteRegion Aachen schafft die Grundlage für ein weiteres, solides Wachstum durch Erweiterung und Intensivierung der Kundenstruktur, des Produkt-Mixes und der Produktdiversifikation.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens daher stabil und sind zuversichtlich, dass wir die sich uns bietenden Chancen und Möglichkeiten nutzen können, um unser Geschäft nachhaltig weiterzuentwickeln. Die Preisentwicklung und Inflation werden negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Wir prognostizieren zwar eine weitere Steigerung des Umsatzes, gehen jedoch trotz Umsatzwachstum - auch unter Berücksichtigung des nachfolgenden Chancen- und Risikoberichts - für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt von einem allenfalls geringen absoluten Ergebniswachstums aus.

V. Chancen- und Risikobericht

Unternehmerisches Handeln geht mit Chancen, jedoch auch mit Risiken einher. Wir berücksichtigen Chancen und Risiken in allen Entscheidungsprozessen. Unsere Risikopolitik ist auf eine langfristige Wertsteigerung des Unternehmens ausgerichtet. Dabei wollen wir nachhaltig wachsen und unangemessene Risiken vermeiden. Um solchen Risiken zu begegnen, verfügen wir über ein wirksames System zur Früherkennung, Berichterstattung, Bewertung und Behandlung von Risiken. Risikomanagement ist für uns ein integraler Bestandteil unserer Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Wir gehen Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung entgegensteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation handhabbar sind. Die finanzielle Unabhängigkeit und eine limitierte Risikoexponierung sind unsere Leitgedanken.

Die Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH versteht sich als zukunftsorientiertes Kosmetikunternehmen mit einer gesellschaftlichen Verantwortung, das seine Tätigkeiten im Umwelt- und Arbeitsschutz an den "Guten Managementpraktiken" ausrichtet.

Im Konzern unterliegen wir auch einem Beschaffungsmarktrisiko, das sich sowohl auf die Verfügbarkeit als auch auf die Einkaufspreise für die Lieferung wichtiger Rohstoffe und Verpackungsbestandteile für unsere Produkte erstreckt. Bezogen auf bestimmte Packmittel, wie Kunststoff oder Glas, stiegen die Bezugskosten. Erntebedingte und nachfragebedingte Verknappungen von bestimmten Rohstoffen sowie wechselkursbedingte Preiserhöhungen sind nie auszuschließen. Diese Produktgruppen sind wesentlich und stellen somit ein potenzielles Risiko dar. Die Einkaufs- und Lieferantenpolitik ist langfristig und nachhaltig aufgesetzt. Unser Konzept wie auch das unserer Muttergesellschaft, sich auf strategische Partnerschaften bei wichtigen Zulieferbestandteilen zu fokussieren, ist wichtig. Solche Partnerschaften werden mit entsprechenden Rahmenbedingungen und Globalverträgen untermauert. Die Zusammenarbeit mit diesen Lieferanten wird in gemeinsamen Projekten, insbesondere bei logistischen Fragestellungen, permanent weiterentwickelt.

Die Lieferketten im Konzern konnten mit hohem Einsatz stabilisiert werden. Vor dem Hintergrund der langjährigen Erfahrungen, unserer guten finanziellen Stabilität und der künftig deutlich vergrößerten Kapazitäten in der neuen Kosmetikfabrik erlangen wir andererseits gute Möglichkeiten, uns unabhängiger aufzustellen und künftigen Herausforderungen besser zu begegnen. Die Konzernstrategie, die komplette Produktion in Deutschland mit eigenem Personal und eigenen Produktionsanlagen durchzuführen, ist besonders in diesen Zeiten für uns und unsere Kunden absolut vorteilhaft.

Insgesamt und aus Vorsichtsgründen rechnen wir vor der mit hoher Unsicherheit behafteten politischen sowie gesamtwirtschaftlichen Situation und trotz eines Umsatzzuwachs - wie vorstehend bereits erwähnt - für das Geschäftsjahr 2024 mit keiner nennenswerten Ergebnissteigerung.

Risiken, die außerhalb der allgemeinen krisenbedingten Situation liegen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht ersichtlich.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Währungs-, Zins- und Liquiditätsrisiken unterliegen einem aktiven Finanzmanagement innerhalb unserer Gesellschaft. Durch den Einsatz angemessener versicherungstechnischer Deckungskonzepte tragen wir entsprechenden Schadens-, Untergangs- und Haftungsrisiken Rechnung.

Unser finanzieller Spielraum hat sich nicht wesentlich verändert und ist weiterhin gesichert. Ferner müssen wir anhand der derzeitigen Kundenstruktur und der Bonität unserer Kunden auch nicht mit Forderungsausfällen rechnen, die existenzbedrohend wären. Außerdem haben wir höhere Forderungs- und Lagerrisiken über ein entsprechendes Versicherungskonzept abgesichert. Wir werden auch bei künftigen Geschäften mit bestehenden und neuen Kunden weiterhin Chancen und Risiken abwägen und lediglich kalkulierbare und limitierte Risiken eingehen.

 

Aachen, den 25. April 2024

Thomas Wirtz, Geschäftsführer

Caroline Hoyn, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,57 3,57
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.080,76 19.766,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.047.189,60 4.047.189,60
4.059.273,93 4.066.959,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 686.564,72 610.373,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.974.664,32 14.133.847,30
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.956.478,49 24.315.125,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.307.112,63 2.048.771,47
38.238.255,44 40.497.744,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 221.138,12 248.702,01
39.145.958,28 41.356.819,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.160,80 62.247,16
43.261.393,01 45.486.026,40

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 2.113.180,37 2.113.180,37
III. Gewinnvortrag 22.402.672,31 20.678.660,93
IV. Jahresüberschuss 2.001.000,93 1.724.011,38
26.716.853,61 24.715.852,68
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 172.016,00 76.703,00
2. Sonstige Rückstellungen 598.511,37 356.050,71
770.527,37 432.753,71
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 315.997,98 400.314,26
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 15.406.938,47 19.891.356,27
3. Sonstige Verbindlichkeiten 51.075,58 45.749,48
davon aus Steuern: EUR 40.186,77 (i.V. EUR 35.949,27)
15.774.012,03 20.337.420,01
43.261.393,01 45.486.026,40

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 80.547.411,36 66.588.247,16
4. Sonstige betriebliche Erträge 71.207,42 216.069,39
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -72.214.772,60 -58.941.702,39
-72.214.772,60 -58.941.702,39
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.240.280,04 -1.959.702,95
b) Soziale Abgaben -363.626,26 -309.009,97
-2.603.906,30 -2.268.712,92
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -10.516,48 -12.678,80
-10.516,48 -12.678,80
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.103.036,59 -3.051.181,69
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 804.292,36 31.938,51
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 804.292,36 (i.V. EUR 31.938,51)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -502.913,33 -13.490,71
davon an Gesellschafter: EUR -502.558,33 (i.V. EUR -13.228,71)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR -355,00 (i.V. EUR -262,00)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -986.764,91 -824.477,17
15. Ergebnis nach Steuern 2.001.000,93 1.724.011,38
17. Jahresüberschuss 2.001.000,93 1.724.011,38

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

Vorbemerkung

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind Vermerke zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang ausgewiesen.

Allgemeine Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB)

Die FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Aachen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 12301 eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses (§§ 242 ff. HGB)

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 4 HGB)

Anlagevermögen

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens erfolgen sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Handelsware ist zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag sowie Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung erfolgt.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung von 0,2 % des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes Rechnung getragen.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Berichtsjahr ausschließlich Ausgaben i.S.v. § 250 Abs. 1 HGB.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Jubiläumsrückstellungen wurden auf der Grundlage des Teilwertverfahrens berechnet. Als biometrische Grundlagen wurden die Richttafeln "2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Hierbei wurde der von der Deutschen Bundesbank für den Bilanzstichtag veröffentlichte Rechnungszinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Dieser beträgt in 2023 1,74 % p.a..

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den nachfolgenden Anlagenspiegel.

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.047,92 0,00 0,00 19.047,92
19.047,92 0,00 0,00 19.047,92
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.016,71 2.831,09 0,00 127.847,80
125.016,71 2.831,09 0,00 127.847,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.047.189,60 0,00 0,00 4.047.189,60
4.047.189,60 0,00 0,00 4.047.189,60
4.191.254,23 2.831,09 0,00 4.194.085,32
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Abschreibungen Berichtsjahr Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.044,35 0,00 19.044,35
19.044,35 0,00 19.044,35
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.250,56 10.516,48 115.767,04
105.250,56 10.516,48 115.767,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
124.294,91 10.516,48 134.811,39
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,57 3,57
3,57 3,57
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.080,76 19.766,15
12.080,76 19.766,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.047.189,60 4.047.189,60
4.047.189,60 4.047.189,60
4.059.273,93 4.066.959,32

Anteilsbesitz

Anteilsbesitz Höhe am Kapital Eigenkapital Ergebnis
% EUR EUR
Duesberg medical GmbH, Dorsten 94,9 4.548.997,27 891.057,11
Femia Immobilienverwaltungs GmbH, Aachen 100,0 1.474.758,10 -499.992,60

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Pflichten:

EUR
Sonstige Verbindlichkeiten 10.113.616,39
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.293.322,08

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Einzelheiten zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände enthält die nachfolgende Übersicht.

Forderungsspiegel

(Vorjahresangaben in Klammer)

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.974.664,32 15.974.664,32 0,00 0,00
(14.133.847,30) (14.133.847,30) (0,00) (0,00)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.956.478,49 20.956.478,49 0,00 0,00
(24.315.125,65) (24.315.125,65) (0,00) (0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 1.307.112,63 1.307.112,63 0,00 0,00
(2.048.771,47) (2.048.771,47) (0,00) (0,00)
38.238.255,44 38.238.255,44 0,00 0,00
(40.497.744,42) (40.497.744,42) (0,00) (0,00)

Verbindlichkeiten

Einzelheiten zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten enthält die nachfolgende Übersicht.

Verbindlichkeitenspiegel

(Vorjahresangaben in Klammer)

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit >1 Jahr Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 315.997,98 315.997,98 0,00 0,00
(400.314,26) (400.314,26) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 15.406.938,47 15.406.938,47 0,00 0,00
(19.891.356,27) (19.891.356,27) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 51.075,58 51.075,58 0,00 0,00
(45.749,48) (45.749,48) (0,00) (0,00)
15.774.012,03 15.774.012,03 0,00 0,00
(20.337.420,01) (20.337.420,01) (0,00) (0,00)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen und einem Mietvertrag mit dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 254. Hiervon ist ein Betrag in Höhe von TEUR 51 in 2024 fällig.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023
TEUR
Aufgliederung nach Regionen
Inland 61.293
Europa (ohne Deutschland) 19.254
80.547
Aufgliederung nach Geschäftsfeldern (Kanälen)
Drogerien 68.588
Parfümerien 361
Apotheken 21
Sonstige Kanäle 2.908
Teleshopping 612
Lebensmitteleinzelhandel 5.846
Fachhandel 2.211
80.547

Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr durchschnittlich 28 Mitarbeiter.

Angaben zu den Organmitgliedern (§ 285 Nr. 10 HGB)

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

Herr Dipl. Ökonom Jan Willmer, Kerpen,

(Niederlegung mit Wirkung zum 31.03.2024)

Herr Thomas Wirtz, Aachen,

Frau Caroline Hoyn, Bonn

(ab 01.01.2024, die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 15.01.2024).

Gesamtbezüge der Organe (§ 285 Nr. 9 a) HGB)

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Größter und kleinster Konsolidierungskreis (§ 285 Nrn. 14, 14a HGB)

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die PVG Partiarische Verwaltungs GmbH mit Sitz in Aachen. Diese erstellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden wird.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers ist in den Angaben des Konzernabschlusses der PVG Partiarische Verwaltungs GmbH, Aachen, enthalten.

Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Aachen, den 25. April 2024

Thomas Wirtz, Geschäftsführer

Caroline Hoyn, Geschäftsführerin

Feststellung des Jahresabschlusses

Dieser Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 21.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH, Aachen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Den im Lagebericht enthaltenen Abschnitt "Freiwilliger Nachhaltigkeitsbericht" haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich und aufgrund der Freiwilligeit der Angaben auch nicht auf Vollständigkeit geprüft.

 

Aachen, den 25. April 2024

VBR GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Aachen

R. Hündgen, Wirtschaftsprüfer

Prof. Dr. S. Mirbach, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des obigen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

23 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.