Johann Brauckhoff GmbH
Friedrich-Ebert-Straße 6, 45711 Datteln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Linda Harder seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Alex Felske seit 22.1.2025 | Geschäftsführer |
Johann Brauckhoff seit 26.9.2003 | Geschäftsführer |
Anne-Lore Fuchs-Brauckhoff seit 26.9.2003 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johann Brauckhoff GmbHDattelnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Johann Brauckhoff GmbH ist ein bodenständiges und eigenständig wachsendes Familienunternehmen. Das Hauptgeschäft umfasst Beratung, Planung und Montage von Einbauküchen sowie den Verkauf von Elektro- und Einbaugeräten. An den Standorten Datteln und Castrop-Rauxel sind ca. 50 Mitarbeiter tätig. Im Jahr 2020 wurde zusätzlich ein Onlineshop als Vertriebsweg etabliert. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent gesunken. Dies war auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter eine Abnahme des privaten Konsums, der um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr zurückging, sowie eine Reduktion der staatlichen Konsumausgaben um 1,7 %. Auch die Bauinvestitionen sind um 2,1 % gesunken, bedingt durch hohe Baupreise und gestiegene Bauzinsen. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage beeinflussten ebenfalls den Handel mit dem Ausland negativ, wobei die Importe stärker zurückgingen als die Exporte. Im Jahr 2023 war die Situation im Möbel-Küchenhandel durch die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt. Trotz der stabilen Umsätze blieb der tatsächliche Absatz aufgrund der hohen Inflation und der damit verbundenen Preissteigerungen weiterhin rückläufig. Dies deutet darauf hin, dass die nominalen Umsatzzuwächse nicht unbedingt auf ein gestiegenes Absatzvolumen zurückzuführen sind, sondern vielmehr auf die erhöhten Preise, die von den Verbrauchern gezahlt werden mussten. Insgesamt zeigt sich, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die veränderten Konsumgewohnheiten der Verbraucher einen erheblichen Einfluss auf den Möbel-Küchenhandel hatten, wobei die Inflation eine zentrale Rolle spielte. Für das gesamte Jahr 2024 wird ein moderates Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 % prognostiziert. Diese Verbesserung wird hauptsächlich durch eine Erholung der Konsumnachfrage und eine stabile Beschäftigungslage getragen. Die Inflation soll sich weiter abschwächen, mit einer prognostizierten Inflationsrate von 2,2 % für 2024, verglichen mit 5,9 % im Vorjahr. Im März 2024 zeigte der Ifo Geschäftsklimaindex eine merkliche Verbesserung. Der Index stieg auf 87,8 Punkte, nach 85,7 Punkten im Februar. Diese Verbesserung wurde durch deutlich weniger pessimistische Erwartungen der Unternehmen und eine leicht verbesserte Einschätzung der aktuellen Geschäftslage getrieben. Im Handel konnte der Index ebenfalls zulegen, da die Händler mit den laufenden Geschäften zufriedener waren und ihre Erwartungen für die kommenden Monate nicht mehr so pessimistisch einschätzten. Besonders im Einzelhandel zeigte sich ein Hoffnungsschimmer. Das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe verbesserte sich auch leicht, obwohl die Aussichten weiterhin düster blieben. Die Beurteilung der aktuellen Lage war etwas positiver, nachdem im Vormonat ein historisches Tief erreicht worden war. Insgesamt deutet der Anstieg des Ifo Geschäftsklimaindex im März 2024 auf eine leichte Erholung der deutschen Wirtschaft hin, obwohl die Erwartungen weiterhin zurückhaltend bleiben. Aufgrund der sich stark wandelnden Kundenbedürfnisse verlagert sich die Küchenbranche zunehmend von großflächigen Möbelhäusern hin zu spezialisierten Küchenstudios, die individuelle und hochkompetente Beratung bieten. Dies führt zu vermehrten Zusammenschlüssen bei großen Verkaufsflächen und zur Entstehung zahlreicher kleiner Küchenstudios. Dieser Prozess setzt sich weiterhin fort. Die Johann Brauckhoff GmbH ist in diesem Marktumfeld hervorragend positioniert, da sie die Vorteile beider Konzepte vereint. Die Standorte bieten großzügige Ausstellungsflächen für zahlreiche Küchen und Küchengeräte, was für ein Küchenstudio außergewöhnlich ist. Gleichzeitig profitieren die Kunden von einem erstklassigen Einkaufserlebnis, das durch spezialisierte und kompetente Beratung gewährleistet wird. Die Rahmenbedingungen haben sich nicht verändert, der Prozess der Marktentwicklung setzt sich kontinuierlich fort. 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 wurde durch verschiedene Faktoren beeinflusst, die die Geschäftsaktivitäten der Johann Brauckhoff GmbH prägten. Der Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 führte zu einer spürbaren Abnahme der Kundenfrequenz an den beiden Verkaufsstandorten, ein Trend, der sich auch im Jahr 2023 fortsetzte. Des Weiteren belastete die inflationsbedingte Entwicklung die Verbraucherpreise der privaten Haushalte. Dennoch konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent gesteigert werden. Im Gegensatz dazu konnte der Online-Umsatz diesem positiven Trend nicht folgen. In den vergangenen Jahren hat die Johann Brauckhoff GmbH kontinuierlich in den Ausbau ihres Onlinemarketings investiert, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Marketingagenturen. Diese strategische Entscheidung war entscheidend, um kontinuierlich neue Kunden zu gewinnen. Die Beziehungen zu den Lieferanten wurden angesichts der anhaltenden Preissteigerungen sorgfältig überprüft, und das Lieferanten-Portfolio wurde entsprechend angepasst. Diese Maßnahmen ermöglichten es, flexibler auf die sich verändernden Marktbedingungen zu reagieren und gleichzeitig die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Trotz der Herausforderungen des Jahres 2023 bleibt die Johann Brauckhoff GmbH bestrebt, ihre Position in der Küchenbranche zu festigen und weiter auszubauen. Die Anpassungsfähigkeit und die Investitionen in Schlüsselbereiche wie Onlinemarketing und Lieferantenbeziehungen sind wesentliche Faktoren für den Erfolg und die langfristige Stabilität der Johann Brauckhoff GmbH. Die Geschäftsleitung blickt optimistisch in die Zukunft und ist zuversichtlich, dass die Kunden auch in den kommenden Jahren von hochwertigen Küchenlösungen und exzellentem Service begeistert sein werden. 3. Lage des Unternehmens Das Rohergebnis konnte von 7.085,0 TEuro um 300,4 TEuro auf 7.385,4 TEuro gesteigert werden. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr auf 3.021,9 TEuro gesunken. Dahingegen erhöhten sich die sonstiges betrieblichen Aufwendungen auf 2.655,0 TEuro. Das Finanzergebnis ist auf 323 TEuro gestiegen. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen, der sonstigen Steuern sowie der Steueraufwendungen wird ein Jahresüberschuss von 1.280,2 TEuro ausgewiesen (Vorjahr: 1.130,9 TEuro). Innerhalb des Vermögens macht das Umlaufvermögen mit 64,0 % wie im Vorjahr (72,8 %) den größten Anteil aus. Das Anlagevermögen hat sich durch Zugänge von 1.470,5 TEuro, denen Abschreibungen in Höhe von 174,3 TEuro und Abgänge von 40,0 TEuro gegenüberstehen, um 1.256,2 TEuro erhöht. Die Investitionen im Finanzanlagevermögen erfolgten im Wesentlichen durch die Teilauszahlung eines gewährten Darlehens. Das Vorratsvermögen enthält im Wesentlichen den Warenbestand (1.720,6 TEuro). Die hierzu erhaltenen Anzahlungen von 2.324,7 TEuro werden aktivisch vom Warenbestand abgesetzt. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.397,3 TEuro auf 9.928,1 TEuro erhöht. Diese Entwicklung ist insbesondere durch die o.g. Darlehensgewährung auf der Aktivseite und den ausgewiesenen Jahresüberschuss auf der Passivseite gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich hierdurch auf 72,2 % (Vorjahr: 69,0 %). Insbesondere aufgrund des Jahresüberschusses von 1.280,2 TEuro, der nicht zahlungswirksamen Abschreibungen von 174,3 TEuro und der Reduzierung des Warenbestands und der Leistungsforderungen erzielte die Gesellschaft einen Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2.378,1 TEuro. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist durch die Teilauszahlung eines gewährten Darlehens mit 1.096,3 TEuro negativ. Des Weiteren ist der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit im Berichtsjahr mit 2,8 TEuro leicht negativ. Der Finanzmittelfonds erhöhte sich somit insgesamt um die Summe der Cashflows in Höhe von 3.483,6 TEuro auf 4.762,6 TEuro. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Johann Brauckhoff GmbH nutzt eine Vielzahl von finanziellen Leistungsindikatoren zur effektiven Steuerung ihrer Geschäftsaktivitäten. Dazu gehören Umsatzerlöse, Jahresüberschuss und Auftragsbestand. Diese Schlüsselkennzahlen ermöglichen es dem Unternehmen, seine finanzielle Performance zu bewerten und langfristige strategische Ziele zu verfolgen. Darüber hinaus sind auch andere Kennzahlen für das Handelsunternehmen von großer Bedeutung. Kundenfrequenzen und Abschlussquoten an den verschiedenen Standorten liefern wertvolle Einblicke in die Effizienz der operativen Arbeit, insbesondere des Verkaufspersonals und des Marketings. Die Kundenfrequenzen geben Auskunft darüber, wie viele Kunden die Geschäfte besuchen, während die Abschlussquoten zeigen, wie erfolgreich diese Besuche in Verkäufe umgewandelt werden. Durch die fortlaufende Analyse dieser Kennzahlen kann die Johann Brauckhoff GmbH ihre Vertriebs- und Marketingstrategien kurzfristig anpassen und sicherstellen, dass die Unternehmensziele erreicht werden. Eine datengesteuerte Herangehensweise ermöglicht es dem Unternehmen, seinen Kunden kontinuierlich hochwertige Produkte und Dienstleistungen anzubieten und gleichzeitig die operative Effizienz zu maximieren. Diese finanziellen Leistungsindikatoren bilden das Rückgrat der Unternehmensführung der Johann Brauckhoff GmbH und unterstützen die Geschäftsleitung dabei, fundierte Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Das Unternehmen ist bestrebt, diese Kennzahlen kontinuierlich zu verbessern und einen nachhaltigen Wachstumskurs beizubehalten. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Johann Brauckhoff GmbH beobachtet im Jahr 2024 eine rückläufige Umsatz- und Nachfrageentwicklung im Vergleich zu 2023. Der Ausblick für die kommenden Monate erscheint aufgrund der sinkenden Baugenehmigungszahlen der vergangenen Monate und der daraus resultierenden Korrelation zu den Küchenverkäufen schwierig. Des Weiteren liegt der europäische Leitzins im März 2024 weiterhin auf einem hohen Niveau von 4,5 %, was die Finanzierungskosten für Bauprojekte erhöht und somit auch die Nachfrage nach neuen Küchen gesenkt hat. Somit bleibt der wirtschaftliche Ausblick für das Jahr 2024 gemischt. Während die Inflation in der Eurozone schneller als erwartet zurückgeht, bleiben die Konsumausgaben aufgrund der hohen Zinsen und der wirtschaftlichen Unsicherheiten gedämpft. Dies deutet darauf hin, dass die Erholung der Haushaltsausgaben möglicherweise erst später im Jahr einsetzen wird, wenn die Zinssätze gesenkt und die Unsicherheit verringert wird. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Interesse der Kunden an Küchen bestehen, was engagierten Händlern wie der Johann Brauckhoff GmbH weiterhin Umsatz- und Ertragschancen bietet. Die Preiserhöhungen der letzten Monate haben die Preislandschaft in den Warengruppen teilweise erheblich verändert, was möglicherweise weitere Anpassungen im Lieferanten-Portfolio erfordert. Eine genaue Analyse der aktuellen und zukünftigen Ausrichtung des Sortiments wird zu einer wichtigen Aufgabe für Küchenhändler, ebenso wie die Berücksichtigung nachhaltiger Küchensortimente in den kommenden Jahren. Vertrauen kann der Kunde leichter aufbauen, wenn Sortiment, Ausstellung, Personal und Werbung perfekt aufeinander abgestimmt sind. In den letzten Jahren haben Kunden zwar seltener Küchenhäuser besucht, bevor sie einen Kauf tätigen, aber gleichzeitig ist ihr Informationsstand kontinuierlich gestiegen, vor allem durch das umfangreiche Informationsangebot im Internet. Daher ist es für die Johann Brauckhoff GmbH wichtiger denn je, den eigenen Internetauftritt regelmäßig zu aktualisieren, insbesondere die angebotenen Warengruppen mit Modellbeispielen und entsprechenden Preisen. Die Geschäftsführung der Johann Brauckhoff GmbH prognostiziert durch die zunächst rückläufige Umsatz- und Nachfrageentwicklung für das Jahr 2024 ein niedrigeres Ergebnis im Vergleich zum Berichtsjahr. Um dem latenten Ausfallrisiko von Leistungsforderungen zu begegnen, setzt die Johann Brauckhoff GmbH auf ein intensives Debitorenmanagement. Des Weiteren ist die Johann Brauckhoff GmbH Mitglied im Einkaufsverband EMV, daher werden viele verschiedene Synergieeffekte genutzt. Die Geschäftsführung sieht insgesamt keine Risiken, die eine Gefährdung für den Fortbestand der Gesellschaft bedeuten würden.
Datteln, 31. März 2024 Johann Brauckhoff Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Johann Brauckhoff GmbH, DattelnI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Johann Brauckhoff GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 2, 45711 Datteln, ist beim Amtsgericht Recklinghausen unter der Nummer HRB 1371 registriert. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind daher die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen nach § 276 HGB wurden nicht in Anspruch genommen. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen nach § 288 Absatz 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft weist seit diesem Wirtschaftsjahr die passiven latenten Steuern in einem eigenem Posten aus. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter dem Posten Steuerrückstellungen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die Nebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Geringwertige Anlagegegenstände bis 250,00 Euro werden im Jahr der Anschaffung als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 Euro und 800,00 Euro werden aktiviert und im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang im Jahr der Anschaffung unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Die Waren sowie erhaltene Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume abgegrenzt. Passiva Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, der dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag entspricht. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Abgrenzungsposten für latente Steuern handelt es sich um passive latente Körperschaft- und Gewerbsteuern. Diese resultieren gemäß § 274 Abs. 1 HGB aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die Berechnung erfolgt mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 32,975 % des Unterschiedsbetrages. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz In den Ausleihungen an Gesellschafter sind Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.500.000,00 Euro (Vorjahr: 1.400.000,00 Euro) enthalten. Das Anlagengitter ist als Anlage beigefügt. Es enthält den Ausweis der Bruttoanschaffungskosten mit deren Zu- und Abgängen sowie die darauf entfallende kumulierte Abschreibung. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 147.068,29 Euro (Vorjahr: 265.849,39 Euro). Der Ausweis erfolgt unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Gebäudemieten und Kfz-Leasing in Höhe von 387 TEuro, davon entfallen 312 TEuro auf finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 45 Personen (Vorjahr: 47) beschäftigt. Mitglied des Geschäftsführungsorgans Im Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Johann Brauckhoff, Olfen, geführt. Ausgeübter Beruf des Geschäftsführers ist aufgrund des Anstellungsvertrags die Geschäftsführertätigkeit, sie entspricht der Organstellung.
Datteln, 31. März 2024 Johann Brauckhoff GmbH Johann Brauckhoff
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2024 festgestellt. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Johann Brauckhoff GmbH, Datteln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Johann Brauckhoff GmbH, Datteln - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Johann Brauckhoff GmbH, Datteln, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Datteln, 31. Juli 2024 VESTIA-WP
GmbH
Michael Suren, Wirtschaftsprüfer |
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