ESU Eichenauer Sträter Umformtechnik GmbHLiquidiert
42651 Solingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adolf Dr. Stindt seit 16.3.2011 | Geschäftsführer |
Kay Eugen Stute seit 16.3.2011 | Geschäftsführer |
Andreas Krug seit 13.2.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ASKES AUTOMOTIVE S.L. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ESU Eichenauer Sträter Umformtechnik GmbHSolingenJahresabschluss zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nachdem in 2009 die blechverarbeitende Industrie erheblich unter der Wirtschaftskrise gelitten hatte, zeigte sich in 2010 eine schnelle Erholung. Wichtigster Zugfaktor war die Automobilindustrie. So wurden in 2010 mit 61,7 Mio. weltweit 12 % mehr PKW´s verkauft als im Vorjahr. Wachstumstreiber waren dabei vor allem die vier BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China sowie der US-Markt. In Deutschland als Auto-Exporteur stiegen dementsprechend die PKW-Exporte in 2010 auf 4,2 Mio. Fahrzeuge. Bei den Nutzfahrzeugen lag der Zuwachs sogar bei über 40 %. Diese Entwicklung führte bei der blechverarbeitenden Industrie in Deutschland zu einer Erhöhung des Auftragsbestandes von 50% und zu einer Umsatzsteigerung von 18 % gegenüber 2009. Der skizzierte Aufwärtstrend in der deutschen Zulieferindustrie erwies sich über das gesamte Jahr 2010 als stabil. Umsatz und Auftragsentwicklung Der Auftragsbestand stieg in 2010 kontinuierlich an. Diese Steigerung war überwiegend konjunkturbedingt. Die Umsatzerlöse betrugen in 2010 19,4 Mio. € (Vorjahr: 15,6 Mio. €). Dieses entspricht einer Steigerung von 24 %. Die Erhöhung über dem Branchendurchschnitt erklärt sich aus dem hohen Anteil von Produkten bei ESU für die Nutzfahrzeugbranche und dessen überproportionalen Steigerung. Allerdings konnten die Umsatzrückgänge von 2009 nicht kompensiert werden (Umsatz 2008: 23,6 Mio. €). Fertigung / Kapazitätsauslastung Die Auslastung der Stanzen in Solingen war befriedigend. Die mangelnde Finanzkraft und die damit verbundenen niedrigen Kreditlimits bei den Stahllieferanten führten immer wieder zu verspäteten Rohmateriallieferungen, die die Prozesse negativ beeinflussten. In 2010 wurde mittels einer Insourcing-Maßnahme eine Buckelschweißanlage in Betrieb genommen, die im 3-Schichtbetrieb seit dem 2. Quartal 2010 lief. Die Anlage zur Montage des Lehnenlagers war mit 18-20 Schichten pro Woche ausgelastet. In der ungarischen Tochtergesellschaft stand die Fertigung auch unter dem Einfluss einer diskontinuierlichen Materialversorgung. Reparaturarbeiten an mehreren großen Hydraulikpressen wurden in Abhängigkeit von dem jeweils aktuellen monetären Status durchgeführt. Beschaffung Parallel zur Verbesserung der allgemeinen Konjunktur erhöhte sich die Nachfrage nach Stahl. Hier entstanden systembedingt erhebliche Lieferengpässe seitens der Stahlindustrie. Die Folge war eine signifikante Verteuerung aller benötigten Stahlsorten. Mangels ausreichender Finanzkraft war die Position von ESU zum Aushandeln von optimalen Preisen beschränkt. Die Stahlpreiserhöhung, die im 3. Quartal 2010 voll durchschlug, wurde mit den wichtigsten Kunden verhandelt und konnte nur teilweise weitergegeben werden. Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt waren bei ESU 55 Mitarbeiter beschäftigt. Trotz der Umsatzzuwächse konnten die Personalkosten durch Restrukturierungsmaßnahmen gesenkt werden. Der Personalbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 10 Mitarbeiter vermindert. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöht sich in 2010 auf 5.794 T€ (Vorjahr: 5.703 T€). Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert 663 T€. Unter Einbezug des Jahresfehlbetrages in Höhe von 1.046 T€ und unter Berücksichtigung des Verlustvortrages ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 1.575 T€ auf der Aktivseite. Die Eigenkapitalquote ist weiterhin negativ. Die Darlehen betrugen Ende 2010 3.038 T€, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen valutierten auf 1.883 T€. Ertragslage Der Jahresfehlbetrag wird als erstes bestimmt durch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von -139 T€ (Vorjahr: -1.165 T€). Weitere bedeutsame Einflussfaktoren waren die teilweise Abschreibung des bilanzierten Firmenwertes in Höhe von 478 T€ sowie eine Abschreibung der Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes in Höhe von 253 T€. Die Abschreibung der beiden letzten Positionen ergibt sich aus der unzureichenden Ertragskraft des Unternehmens, die die Fortführung des operativen Geschäfts nicht zulässt. Nach Abzug von Sanierungskosten in Höhe von 166 T€ und den sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 1.046 T€. Kontroll- und Steuerungssysteme Die Gesellschaft hat Kontroll- und Steuerungssysteme zur Erkennung von Risiken installiert. Hierzu bedient sich die Gesellschaft auch der Unterstützung von externen Unternehmen. So wurden alle relevanten Unternehmensprozesse dokumentiert. Die Effizienz und Einhaltung der Kontrollen erfolgt regelmäßig durch interne und externe Prüfer. Wechselkursrisiken bestehen nicht. Für Forderungsausfallrisiken besteht eine Warenkreditversicherung. Aufgrund der angespannten Finanzsituation wird die Liquidität engmaschig gesteuert. Chancen und Risiken - Ausblick 2011 Unter Berücksichtigung einer guten allgemeinen Wirtschaftslage in der Automobilindustrie, bei stabilem Auftragsbestand Ende 2010 in der Gesellschaft und einer Artikelstruktur, die in ihrem Lebenszyklus und ihrer Restlaufzeit keinen größeren Verwerfungen in 2011 unterliegt, konnte man von einem Umsatz in 2011 vergleichbar zu 2010 ausgehen. Die positive Fortführungsprognose ergab sich Ende 2010/Anfang 2011 vor dem Hintergrund des Fehlbetrages auf der Aktivseite auch aus dem Umstand der hinreichend vorhandenen stillen Reserven im Unternehmen. So wurden im Zuge des für Januar 2011 geplanten Verkaufes der Gesellschaftsanteile seitens verbundener Gesellschaften Forderungsverzichte in Höhe von 434 T€ zugesagt und eingehalten. Weiterhin wurde ein Darlehensverzicht in Höhe von 1000 T€ durch ein Kreditinstitut ausgesprochen. Hiermit waren in Ergänzung zu der mit einer positiven Prognose ausgestatteten normalen Geschäftstätigkeit ausreichend stille Reserven vorhanden, das Unternehmen auch in 2011 fortzuführen. Mit Aufnahme der Tätigkeit der neuen Geschäftsführung in 2011 zeigte sich dann allerdings bei detaillierter Produktrechnung, dass der überwiegende Anteil der Produkte keinen ausreichenden bzw. negativen Deckungsbeitrag hatte. Als weiteres großes Problem erwies sich der Umstand, dass außer der Umformung alle übrigen Wertschöpfungsprozesse von externen Firmen durchgeführt wurden. Dieses resultierte in einen unerwartet hohen Cashout für externe Dienstleistungen und Transporte sowie langen Zykluszeiten, die ein erhebliches Lieferrisiko darstellen. Es wurde daher von den neuen Inhabern und der Geschäftsführung die Entscheidung getroffen, die operative Geschäftstätigkeit einzustellen und dabei die Interessen der Gläubiger zu berücksichtigen. Es ist geplant, die Gesellschaft als Dienstleistungsunternehmen weiter fortzuführen.
Solingen, 02.12.2011 gez. Kay Stute gez. Dr. Adolf Stindt Bilanz für das Geschäftsjahr 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010A. AllgemeinesDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der zugrunde liegende Jahresabschluss wird erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 S. 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst. Der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB zugrunde; mögliche Zusammenfassungen nach § 265 Abs. 7 HGB wurden nicht vorgenommen. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen werden folgende Grundsätze und Methoden angewandt: Da der Geschäftsbetrieb im Geschäftsjahr 2011 aufgrund der bestehenden Struktur der Gesellschaft nicht fortgeführt werden konnte, erfolgte die Bilanzierung und Bewertung zum 31.12.2010 nicht mehr unter der Annahme der fortgeführten Unternehmenstätigkeit (als Produktionsunternehmen) (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Gesellschaft soll als Dienstleistungsunternehmen weitergeführt werden. Da der operative Geschäftsbetrieb in 2011 eingestellt worden ist, sind die Bilanzierungshilfe " Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebs" in voller Höhe sowie der nicht mehr realisierbare Firmenwert außerplanmäßig abzuschreiben. Der Geschäftsbetrieb konnte mit der bestehenden Struktur nicht fortgeführt werden. Ansonsten werden die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Grundlage für die planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden linear oder degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu € 150,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr der Anschaffung gem. § 6 Abs. 2 EStG in den Aufwand genommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu € 410,00 werden im Jahr der Anschaffung gem. § 6 Abs.2 EStG voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten über € 150,00 und bis € 1.000,00 wurde gem. § 6 Abs. 2a EStG für die Jahre 2008 und 2009 jeweils ein Sammelposten gebildet, der mit 20 % abgeschrieben wird. Unter den Finanzanlagen wird eine Ausleihung in Höhe von € 100.000,00 ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um ein Darlehen an die Firma ESU Hungary Kft., an der die Gesellschaft zu 100% beteiligt ist. Die Beteiligung wird mit Anschaffungskosten von umgerechnet € 2.200,00 ausgewiesen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten und unter Abzug von Anschaffungspreisminderungen sowie unter Berücksichtigung niedrigerer Tagespreise am Bilanzstichtag bewertet. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten und unter Berücksichtigung der erreichten Fertigungsstufen der Erzeugnisse bewertet. Die Herstellungskosten ermitteln sich aus den Anschaffungskosten für das Material zuzüglich Lohnkosten und Gemeinkostenzuschlägen, die aus Erfahrungswerten der Vergangenheit abgeleitet werden und den firmeninternen Verhältnissen entsprechen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt mit Herstellungskosten. Die Herstellungskosten ermitteln sich aus den Anschaffungskosten für das Material, den Lohnkosten und Gemeinkostenzuschlägen, die aus Erfahrungswerten der Vergangenheit abgeleitet werden und den firmeninternen Verhältnissen entsprechen. Teilweise erfolgt eine Ableitung der Herstellungskosten retrograd aus den Verkaufspreisen. Handelswaren werden mit Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bewertet. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Für alle ungewissen Verbindlichkeiten werden Rückstellungen gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Rückstellung für die Verpflichtung zur Zahlung von Altersteilzeitleistungen wird mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Abzinsungssatz für eine mittlere Restlaufzeit von 2 Jahren abgezinst. Zur Berücksichtigung der einkommensabhängigen Leistungen wird bei der Ermittlung ein jährlicher Anstieg der Alterteilzeitbezüge von 2% angenommen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). C. Einzelangaben zur BilanzI. AnlagevermögenDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen aus der als Anlage beigefügten Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2010 ersichtlich. Die planmäßigen Abschreibungen betragen in 2010 € 450.492,58. II. Umlaufvermögen1. VorräteDie ausgewiesenen Vorräte bestehen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, die zu Anschaffungskosten bewertet werden, sowie aus mit den Herstellungskosten bewerteten unfertigen und fertigen Erzeugnissen. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeVon den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben € 19.340,33 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Dieses betrifft die gezahlte Kaution 'Rote Halle' und das Körperschaftsteuerguthaben, welches in 10 Jahresraten seit 2008 ausgezahlt wird und mit einem Zinssatz von 5,5 % abgezinst wird. III. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen sind in angemessener Höhe für noch zu erwartende Aufwendungen des Geschäftsjahres 2010 gebildet worden. Bei der DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt am Main, werden Fondsanteile zur Sicherung der Altersteilzeitverpflichtung gehalten. Die Fondsanteile sind verpfändet. IV. VerbindlichkeitenRestlaufzeit der Verbindlichkeiten von mehr als 5 Jahren: EUR 0,00 Die Verbindlichkeiten sind durch Warenlager, Sicherungsübereignungen von Maschinen und Globalzessionen besichert. V. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSämtliche Miet- und Leasingverträge werden 2011 aufgelöst bzw. beendet. D. Einzelangaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.1. Außerordentliches ErgebnisDas außerordentliche Ergebnis beinhaltet:
2. Steuern vom Einkommen und ErtragAufgrund des Jahresfehlbetrags fallen keine Ertragsteuern an. E. ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag beträgt € - 1.045.991,38. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. F. Sonstige AngabenI. GeschäftsführungIn 2010 wurde die Geschäftsführung von Herrn Friedhelm Sträter, Industriekaufmann, Solingen - alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit - wahrgenommen. Der Geschäftsführer Friedhelm Sträter hat sein Amt mit Wirkung zum 15.02.2011 niedergelegt. Herr Dr. Adolf Stindt, Produktions- und Vertriebsgeschäftsführer, Meinerzhagen und Herr Kay Eugen Stute, Controlling- und Vertriebsgeschäftsführer, Lüdenscheid - beide alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit - wurden mit Wirkung zum 15.02.2011 zu Geschäftsführern bestellt. II. MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 55 Mitarbeiter, davon 19 im kaufmännischen und 36 im gewerblichen Bereich sowie 2 Auszubildende. III. SonstigesDie Gesellschaft ist an der ESU Hungary Kft. mit Sitz in Veszprém zu 100% beteiligt. Das Eigenkapital der ESU Hungary Kft beträgt zum 31.12.2010 T€ 90,0; das Ergebnis des Geschäftsjahres 2010 beläuft sich auf umgerechnet T€ -41,4. Die Umrechnung erfolgte mit dem Devisenkurs per 31.12.2010.
Solingen, den 02.12.2011 gez. Kay Eugen Stute gez. Dr. Adolf Stindt Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2010
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersGemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB wird darauf hingewiesen, dass die für die Offenlegung von Jahresabschlüssen mittelgroßer Kapitalgesellschaften nach § 327 HGB eingeräumten Erleichterungen bei der hiesigen Offenlegung des Jahresabschlusses zum Teil in Anspruch genommen wurden. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ESU Eichenauer Sträter Umformtechnik GmbH, Solingen für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorratsbestände in Höhe von EUR 2.015.867,83 konnte nicht hinreichend nachgewiesen werden, da ich nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnte. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft sein könnte. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Olpe, den 20.12.2011 Engels, Wirtschaftsprüfer Nachrichtlich: Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 09.01.2012 festgestellt worden. Gleichzeitig wurde die Gewinnverwendung dem Vorschlag der Geschäftsführung folgend beschlossen. |
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