AEI Holdings GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arno Winkler seit 5.2.2025 | Geschäftsführer |
Bernard Raymond Jr. Colpitts seit 5.2.2025 | Geschäftsführer |
Elizabeth Vonne seit 2.2.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Breitkopf seit 12.6.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AE Power Singapore Pte. Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Advanced Energy Industries GmbHMetzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Die Advanced Energy Industries GmbH mit Sitz in Metzingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 223462 eingetragen. Der Jahresabschluss der Advanced Energy Industries GmbH, Metzingen ("Gesellschaft"), wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum ergibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen überwiegend 5 Jahre, in Einzelfällen 8 - 15 Jahre. Die Nutzungsdauer bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung reicht von 3 Jahren für Computer-Equipment bis zu 14 Jahren für Arbeitsplatz-Systeme. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei der Abgang im Folgejahr unterstellt wird. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (i.Vj. 1 %) zu Forderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. In der Bilanz würden die aktiven und passiven latenten Steuern unsaldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 30,6 % (i.Vj. 30,5 %). Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Es wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.363 (i.Vj. TEUR 3.179) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 36.571 (i.Vj. TEUR 38.120). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 3.303 (i.Vj. TEUR -) gegen Gesellschafter. Sonstige Rückstellungen
Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen bei den folgenden Vermögensgegenständen und Schulden sowie auf steuerlichen Verlustvorträgen: Basis für aktive latente Steuern:
Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30,6 % zugrunde gelegt (i.Vj. 30,5 %). Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.206 (i.Vj. TEUR 14.476) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 36.754 (i.Vj. TEUR 35.850). 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten
Periodenfremde Erträge / Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 38 (i.Vj. TEUR 204) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Die Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie von Rückstellungen. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen in der Form von langfristigen Miet- und Leasingverträgen für Gebäude und für Kraftfahrzeuge, bei dem der Leasinggeber wirtschaftlicher Eigentümer der Leasinggegenstände bleibt. Aus diesen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:
Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 57. Davon entfallen TEUR 57 auf Abschlussprüfungsleistungen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Harald Jürgen Bucher, Director Sales EMEA, Advanced Energy Industries GmbH, Metzingen; Elizabeth Vonne, EVP, Executive Vice President, General Counsel and Corporate Secretary der Advanced Energy Industries, Inc., Denver, USA (ab 27. März 2023); Cindy Pitrat, Director, Global Trade & Corporate Attorney der Advanced Energy Industries, Inc., Denver, USA (vom 9. Juni 2022 bis 27. März 2023). Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 72 Angestellte (i.Vj. 69 Angestellte) beschäftigt. Diese unterteilen sich in folgende Gruppen:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, ergaben sich wie folgt: Ab dem Geschäftsjahr 2024 ist der am 21. Dezember 2023 von der Advanced Energy Industries GmbH als gewinnabführendes Unternehmen abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag mit ihrer Alleingesellschafterin AEI Holdings GmbH, Stuttgart, wirksam. Konzernzugehörigkeit Oberstes Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die Advanced Energy Industries, Inc., Denver, CO/USA. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Advanced Energy Industries GmbH, Metzingen, einbezogen wird. Der Konzernabschluss kann bei den dortigen SEC-Behörden sowie auf der Homepage der Advanced Energy Industries, Inc. eingesehen werden.
9. Oktober 2024 Advanced Energy Industries GmbH Die Geschäftsführung Harald Jürgen Bucher, Geschäftsführer Elizabeth Vonne, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Advanced Energy Industries GmbH in Metzingen ("Gesellschaft", "AE") beschäftigt sich mit Vertrieb, Anwendungsberatung und Service von Stromversorgungssystemen für die Erzeugung von physikalischen (PVD) und chemischen (CVD) Plasma-Beschichtungsprozessen im Vakuum, berührungsloser Temperatur-Messsysteme sowie Leistungssteller aber auch Präzisions-Hochspannungsversorgungen und Niederspannungsversorgungen. Unsere Produkte werden unter anderem in Anlagen zur Herstellung von Halbleitern, Flachbildschirmen, Datenspeichern, industriellen Beschichtungsanlagen für Werkzeuge, Metall- und Kunststoffbauteile, Beschichtungsanlagen für Architekturglas sowie Kristallinen und Dünnfilm-Solarzellen-Beschichtungsanlagen eingesetzt. Temperaturmesssysteme und Leistungssteller werden in einer großen Bandbreite von thermischen Prozessen verwendet. Hochspannungsversorgungen finden überwiegend zur Steuerung geladener Teilchen in der Analytik oder in der Prozesssteuerung ihre Anwendung. Die Niederspannungsversorgungen finden Einsatz in der Medizintechnik, in industriellen Anwendungen sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Gesellschaft ist Teil des weltweit tätigen Konzerns der Advanced Energy Industries, Inc., Denver, CO/USA. I.2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt eigene Forschung und Entwicklung für die Produktlinie "SCR Power Controllers (PCM)" in Belecke-Warstein. Ansonsten ist sie von der F&E ihrer Zulieferer sowie der Branchenfortentwicklung beeinflusst. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.144 (i. Vj. TEUR 1.113) mit 9 Mitarbeitern (i. Vj. 9) in diesem Bereich. I.3 Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt (neben ihrer Hauptniederlassung in 72555 Metzingen) eine Zweigniederlassung in 59581 Warstein, Lise-Meitner-Straße 19. Die dort angesiedelte Thyristoren Sparte für thermische Prozesse zur elektrischen Leistungssteuerung wurde ursprünglich von der AEG Power Solutions GmbH, Warstein, erworben. II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nachdem für Deutschland eine verhaltene Konjunkturprognose für 2023 von 1,0% realem BIP 1 (ECB März 2023) ausgewiesen wurde, wurde inzwischen der tatsächliche Rückgang des preisbereinigten deutschen Bruttoinlandsprodukts 2023 mit 0,3% im Vergleich zum Vorjahr ermittelt 2 (destatis 15.01.2024). Nach einer Schätzung der Jahreswachstumsrate für 2023 stieg das BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,5% 3 (eurostat 14.02.2024). Die OECD verzeichnet ein Wachstum der Weltwirtschaft 2023 um 3,1% 4 (OECD Mai 2024). Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022, aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Ausschlaggebend war vor allem der extreme Preisanstieg für Nahrungsmittel 5 (destatis 16.01.2024).
1 Economic Bulletin Issue 2, 2023 (europa.eu)
2 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %
gesunken (destatis.de)
3 bcbe5116-b73f-a433-f528-4019e44e0b07
(europa.eu)
5 Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 % -
Statistisches Bundesamt (destatis.de)
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld mit nach wie vor hohen Preisen ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Private und staatliche Konsumausgaben sanken, während Ausrüstungsinvestitionen positive Signale sendeten. Der Staat verringerte sein Finanzierungsdefizit erneut, da Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie größtenteils entfielen (destatis 15.01.2024). In den USA ist 2023 das Wirtschaftswachstum auf 2,5% von 1,9% im Vorjahr gestiegen. Das Wachstum besonders im vierten Quartal sei besonders durch Zuwächse bei den privaten Konsumausgaben angetrieben worden. Zudem legte der Export um mehr als sechs Prozent zu, die Investitionen der Unternehmen trotz der hohen Zinsen um 1,0 Prozent. Auch die Staatsausgaben zogen an (tageschau online 25.01.2024) 6.
6 US-Wirtschaft wächst zum Jahresende
überraschend kräftig | tagesschau.de
Das Bruttoinlandsprodukt in China verzeichnete 2023 eine Wachstumsrate von rund 5,2% (Vorjahr 3,0%). Doch Chinas Krise im Immobiliensektor hat sich verschärft; die Preise für Neubauten gingen in 2023 so stark zurück wie vor neun Jahren. Hinzu kommt die Verschuldung vieler chinesischer Regionalregierungen sowie deflationäre Tendenzen, die die Konsumzurückhaltung begünstigen. Desweiteren hat China mit einer schwächeren Nachfrage nach chinesischen Exporten, mit einer schwacher Produktivität und Bevölkerungsalterung zu kämpfen 7 (tagesschau 05.03.2024).
7 Chinas Wachstumspläne: Große Ziele,
große Probleme | tagesschau.de
Die Entwicklung der Marktsegmente ist wie folgt verlaufen: Die für das Jahr 2023 gesteckten Umsatzziele konnten leicht übertroffen werden. Das lag zum einen daran, dass der Planung ein konservativer Ansatz zugrunde lag und zum anderen, dass insbesondere eingangs 2023 Umsätze verbucht wurden, die ursprünglich für Ende 2022 eingeplant waren, aber aufgrund der angespannten Supply Chain verspätet zur Auslieferung gekommen sind. Der Umsatz im Bereich Plasma Power weist eine ausgeglichene Balance zwischen dem industriellen Geschäft und dem Geschäft im Bereich Halbleiter aus. Somit konnte der Umsatzrückgang im Bereich Halbleiter über die Umsatzsteigerung im industriellen Geschäft nahezu ausgeglichen werden. Beim Geschäft mit den Thyristoren hat der Abbau des über verspätete Lieferungen aufgebauten Auftragsbestandes die zum Jahresende hin rückläufigen Auftragseingänge ausgeglichen. Die Lieferschwierigkeiten, mit denen der Bereich der Thyristoren zu kämpfen hatte, haben sich einerseits aufgrund der Normalisierung der Lieferketten und andererseits aufgrund der Verlagerung der Produktionsstätte von Lockport (USA) nach Mexicali (Mexiko) gelöst. Insgesamt hat sich die wirtschaftliche Lage auch im industriellen Bereich zum Jahresende hin abgekühlt. Mehrere Artikel und Berichte in den Wirtschaftsnachrichten (dpa, Mai 2023/ European Purchasing Manager Index by S&P Global May 2023) thematisierten den merklichen Rückgang der Auftragseingänge im industriellen Umfeld. Im Februar dieses Jahres gab es eine dpa Meldung, wonach der Auftragseingang in 2023 in etwa 13% unterhalb dem von 2022 lag. Der Halbleiterbereich entwickelte sich in 2023 gegenüber 2022 wie erwartet rückläufig. Vorhandene Produktionskapazitäten aber auch Lagerkapazitäten von zum Bau der Anlagen benötigten Subkomponenten spielten eine übergeordnete Rolle. Die positive Entwicklung im Segment "Industrie" zeichnete sich bereits Ende 2022 ab und konnte zumindest im ersten Halbjahr 2023 fortgeführt werden. Speziell zu nennen wären Aufträge im Bereich Dünnschichtsolarzellen aber auch erste Erfolge aus dem Anwendungsfeld funktionaler Beschichtungen für Wasserstoffzellen. Leider zeigte sich über viele Anwendungen eine stagnierende Entwicklung im zweiten Halbjahr. Das Segment Glas blieb in 2023 leider hinter den Erwartungen. Das Projektgeschäft ist gekennzeichnet durch insgesamt nur wenige aber umsatzstarke Einzelprojekte. Diese sind in 2023 jedoch teilweise ausgeblieben. Im Mittelpunkt stehen hierbei funktionale Beschichtungen auf Glas für Architektur und Automotive. Nach einem sehr schwachen 2022 im Bereich Flachbildschirme konnte man in 2023 wesentliche Projekte realisieren, die zu einer deutlichen Umsatzsteigerung beitrugen. Getrieben wurde diese Entwicklung durch die Fertigstellung von bereits in der Vergangenheit geplanten aber während der Corona-Krise nicht durchgeführten Produktionserweiterungen. Eine positive Entwicklung war im Segment "Solar" zu verzeichnen. Erfolgreich hatte sich unsere in den letzten Jahren eingeführte Ascent AP Technologie bewährt und die ersten Projekte konnten realisiert werden. Service von Produkten Im Bereich Service hatten wir im Jahr 2023 eine Umsatzsteigerung von 27% gegenüber dem Jahr 2022. Das Gesamtergebnis im Service entspricht einem Allzeithoch und dem erstmaligen Überschreiten der 10 Millionen-Euro-Marke. Ein Hauptgrund für diese Umsatzsteigerung liegt darin, dass der Service die Produktion von einigen alten Produktfamilien, sogenanntem Legacy Manufacturing, übernommen hat und diese weiterhin verkauft und ausgeliefert werden können. Außerdem konnten die Neugeräteverkäufe im Retrofit-Geschäft um 49% auf über drei Millionen US-Dollar gesteigert werden. Ebenfalls ist das Reparatur- und Refurbishmentgeschäft von Kundengeräten deutlich gestiegen (+21%). Im Jahr 2023 konnte eine Großzahl von Aufträgen abgearbeitet werden, die aufgrund von langen Lieferzeiten sich im Auftragsbestand angesammelt hatten. Die Lieferketten zeigten sich zum Jahresende hin wieder auf einem Normalniveau. Die Ersatzteilversorgung in unserer Reparaturwerkstatt ist wieder auf dem normalen Stand. Die Auftragsbücher wurden größtenteils abgearbeitet. So wurde die Reparaturwarteschlange von teilweise über 400 Geräten zum Jahresende auf ein gesundes Niveau von 200 gebracht. Im Weiteren sind folgende Rahmenbedingungen zu beobachten: Für den Bereich Thyristorsteller wird sich zeigen, welche Chancen sich durch die nach wie vor starken Vorgaben und Trends in Richtung Klimaneutralität ergeben. Es wird weniger die Frage "ob" sein als vielmehr die Frage nach dem "wann". Die Wettbewerbssituation in Europa für den Bereich Plasmapower ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Man hält weiterhin eine sehr starke Position mit anwendungsorientierten Produktfamilien. Unser globaler Service und unsere weltweit vernetzte Applikationsunterstützung ist in einer immer zunehmenden komplexeren Endkundenstruktur essentiell und wird von unseren Kunden gerne angenommen. Die Beschaffungssituation ist unverändert. Wir beziehen weiterhin den größten Teil unserer Produkte vom Konzernunternehmen in Asien, zum größten Teil aus Malaysien und aus der in den Vorjahren getätigten Akquisition von Artesyn Embedded Power. II.2. Geschäftsverlauf Der operative Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war zufriedenstellend. Die angespannte Lage der meisten Märkte des Unternehmens führte dazu, dass der Umsatz 2023 im Vergleich zu 2022 um TEUR -2.074 auf TEUR 69.531 zurückging (-2,9%). Die Rohertragsmarge (Rohertrag bezogen auf die Gesamtleistung) hat sich in 2023 gegenüber 2022 um 6,7%-Punkte auf 30,8% verbessert. Der Anstieg resultiert aus einem überproportionalen Rückgang des Materialaufwands im Vergleich zum Rückgang des Umsatzes. Die Hauptgründe für die gestiegene Marge sind niedrigere Produkt-/Materialkosten, die hauptsächlich von anderen Unternehmen der Advanced Energy-Gruppe bezogen werden. Das Jahresergebnis 2023 hat sich gegenüber 2022 beim Ergebnis vor Steuern auf TEUR 3.050 (i.Vj. TEUR 3.787) und beim Jahresüberschuss auf TEUR 1.784 (i. Vj. TEUR 2.412) verschlechtert. Die deutliche Gewinnreduktion im Geschäftsjahr 2023 war hauptsächlich auf die deutliche Umsatzminderung durch zurückgehende Investitionen der Kunden sowie auf die deutlich höheren Konzernumlagekosten zurückzuführen. Insgesamt war der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 zufriedenstellend, wobei die im Vorjahreslagebericht prognostizierten Umsatzerlöse (EUR 69,5 Mio. ggü. prognostiziert EUR 68,5 Mio.) leicht überschritten wurden, jedoch das Ergebnis vor Steuern (EUR 3,1 Mio. ggü. prognostiziert EUR 3,6 Mio.) nicht erreicht werden konnte. Die Eigenkapitalquote ist zum 31. Dezember 2023 auf 14,2% (i. Vj. 10,4%) angestiegen; die Erhöhung ist auf das um den Jahresüberschuss angestiegene Eigenkapital sowie die gesunkene Bilanzsumme zurückzuführen. II.3. Lage II.3.1. Ertragslage
Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Umsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,9% (bzw. TEUR -2.074) auf TEUR 69.531 und die Gesamtleistung um 3,4% auf TEUR 69.360. Der Rohertrag ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 23,2% (bzw. TEUR 4.019) angestiegen. Die Rohertragsmarge (Rohertrag bezogen auf die Gesamtleistung) stieg von 24,1 % im Vorjahr auf 30,8% im Geschäftsjahr 2023. Der Grund hierfür ist der überproportionale Rückgang des Materialaufwands (-11,9%) im Vergleich zu verringerten Gesamtleistung (-3,4%). Die Hauptgründe für die gestiegene Marge sind die gesunkenen Produkt-/Materialkosten, die hauptsächlich von anderen Unternehmen der Advanced Energy-Gruppe bezogen werden. Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um +5,1% (bzw. TEUR +393) auf TEUR 8.051 an (i. Vj. +17,0%). Der Anstieg basiert auf den üblichen Entgeltsteigerungen und höheren internen Provisionszahlungen sowie auf der erhöhten Mitarbeiteranzahl. Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern in 2023 betrug 72 (i. Vj. 69); bezogen auf die Gesamtleistung stieg die Personaleinsatzquote 2023 auf 11,6 % (i.Vj. 10,7 %). Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind im Vergleich zu 2022 um 17,4% (bzw. TEUR 154) auf TEUR 730 gesunken. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr noch Abschreibungen auf einen in 2022 abgegangenen Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 121 enthalten war. Insgesamt spielen die Abschreibungen mit 1,1% (i.Vj. 1,2%) der Gesamtleistung weiterhin nur eine untergeordnete Rolle. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 signifikant um 60,3% (bzw. TEUR 3.960) auf TEUR 10.531. Die Veränderung ist primär auf gestiegene Konzernumlagekosten (TEUR +4.242) bei gleichzeitig niedrigeren Aufwendungen (TEUR -292) aus der Währungsumrechnung zurückzuführen. Bezogen auf die Gesamtleistung stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2023 auf 15,2% an (i.Vj. 9,2%). Gegenläufig zu den niedrigeren Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR -573 niedrigere Erträge aus der Währungsumrechnung sowie einen Rückgang bei den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen um TEUR -165. Als Ergebnis aus den vorstehenden operativen Entwicklungen beträgt das in der Gewinn- und Verlustrechnung 2023 ausgewiesene Betriebsergebnis TEUR 3.167 (i. Vj. TEUR 4.086; -22,5%). Das Finanzergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR -117 um TEUR 182 im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Das Finanzergebnis resultiert im Wesentlichen aus Zinserträgen für gewährte Darlehen an und aus Zinsaufwendungen für erhaltene Darlehen von Konzerngesellschaften. Die Schwestergesellschaft AEI Power GmbH hat in 2023 ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 3.950 von der Advanced Energy Industries GmbH aufgenommen (i. Vj. TEUR +900). Außerdem hat die Konzernmuttergesellschaft Advanced Energy Industries, Inc., Denver, USA, ihr von der Gesellschaft erhaltenes kurzfristiges Darlehen in 2023 um TUSD 5.100 (TEUR 4.605) auf TUSD 16.900 (TEUR 16.195) reduziert (i.Vj. TUSD 22.000 (TEUR 20.800)). Die Verbesserung des Finanzergebnisses resultiert aus gestiegenen Zinserträgen. Als Zusammenfassung von positivem Betriebsergebnis und negativem Finanzergebnis ergab sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 3.050 (i.Vj. TEUR 3.787; -19,5%). Unter weiterer Berücksichtigung von Ertragsteuern ergab sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.784 (i.Vj. Jahresüberschuss TEUR 2.412; -26,1%). II.3.2. Finanzlage
Kapitalstruktur: Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 finanziert sich die Gesellschaft ganz überwiegend aus Fremdkapital und nur zu einem geringen Teil aus Eigenmitteln (14,2 %; i. Vj. 10,4 %). Der Anstieg der Eigenkapitalquote im Jahr 2023 um 3,8 Prozentpunkte resultiert aus dem erzielten Jahresüberschuss 2023 sowie aus der gesunkenen Bilanzsumme. Die Finanzierungsquote aus Konzerngesellschaften (Fremdkapital) beläuft sich zum Jahresende 2023 auf 79,0 % (i. Vj. 83,3 %). Investitionen: Die Investitionen in 2023 bestanden aus Investitionen in das Sachanlagevermögen mit TEUR 90. Des Weiteren wurde in 2023 ein zusätzliches kurzfristiges Darlehen von TEUR 3.950 an Schwestergesellschaft AEI Power GmbH gewährt. Das kurzfristige an die Konzernmuttergesellschaft Advanced Energy Industries, Inc., Denver, USA, ausgegebene Darlehen in Höhe von TUSD 22.000 (TEUR 20.800) wurde in 2023 um TUSD 5.100 (TEUR 4.605) auf TUSD 16.900 (TEUR 16.195) reduziert. Liquidität: Die Finanzlage des Unternehmens ist zum 31. Dezember 2023 gut. Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 4.377 (i. Vj. TEUR 4.469) und damit 7,7 % der Bilanzsumme (i. Vj. 7,4 %). Bankverbindlichkeiten bestehen wie zum Vorjahresstichtag keine. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2023 ist im Gegensatz zum Vorjahr negativ und beträgt TEUR -657 (i. Vj. TEUR 11.884). Der operative Cashflow 2023 ergibt sich unter Anwendung der indirekten Methode im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss 2023 (TEUR 1.784) zuzüglich Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (TEUR 730), Zunahme der Rückstellungen (TEUR 57) sowie Abnahme des operativen Umlaufvermögens ohne flüssige Mittel (TEUR 1.231) und abzüglich der Abnahme der Verbindlichkeiten (TEUR -5.355, davon gegenüber Konzernunternehmen TEUR -5.366). Aus der Investitionstätigkeit hat sich in 2023 ein Cashflow in Höhe von TEUR 565 (i. Vj. TEUR -21.971) ergeben, der die Auszahlungen für Investitionen in das Anlagenvermögen und Auszahlungen aufgrund eines kurzfristigen Darlehens an die Schwestergesellschaft AEI Power GmbH, Metzingen, in Höhe von TEUR 3.950 sowie anderseits die Reduktion des kurzfristigen Darlehens an die Konzernmuttergesellschaft Advanced Energy Industries, Inc., Denver, USA, um TUSD 5.100 (TEUR 4.605) umfasst. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0). Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2023 eine Reduzierung der flüssigen Mittel um TEUR -92 (i. Vj. TEUR -10.087). Die Advanced Energy Industries GmbH war im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. II.3.3. Vermögenslage
Die wesentliche Veränderung der Vermögenslage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahresstichtag bestand in dem niedrigeren Umlaufvermögen (TEUR -2.881, davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR -2.915) sowie den gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen (TEUR -5.366); die Bilanzsumme sank um TEUR 3.513 auf TEUR 56.876 (-5,8%). Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2023 aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 1.784 auf TEUR 8.089 erhöht (i. Vj. TEUR 6.305). Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 14,2% (i. Vj. 10,4%). Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert aus dem positiven Jahresergebnis sowie der gesunkenen Bilanzsumme. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 641 auf den Stand von TEUR 660 verringert (i. Vj. TEUR 1.301). Dies resultiert hauptsächlich aus den planmäßigen Abschreibungen auf das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagen (TEUR 730). Gegenläufig wirkten sich die Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von TEUR 90 aus. Der Buchwertabgang beträgt TEUR 0. Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 2.881 auf den Stand von TEUR 56.203 gesunken (i. Vj. TEUR 59.084). Dies resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -2.915; -34,9%) sowie der sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR -522; -97,4%). Gegenläufig wirkten sich der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR +636; +1,5%) aus. Im Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen spiegelt sich die angespannte Lage auf dem Halbleitermarkt wider. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert aus der Erstattung von Ertragsteuern für Vorjahre. Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 57 unwesentlich auf den Stand von TEUR 2.776 erhöht (i. Vj. TEUR 2.719). Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus der Zunahme der Steuerrückstellung für 2023 (TEUR +369) einerseits und der Abnahme der Rückstellungen für Kundenboni (TEUR -148) und für Personalrückstellungen (TEUR -164) andererseits. Die Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr 2023 um TEUR -5.355 auf den Stand von TEUR 46.006 gesunken (i. Vj. TEUR 51.361). Dies resultiert aus einer Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR -5.366; -10,7%), der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR -19; -18,2%) sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -183; -50,4%). Dem gegenüber sind die sonstigen Verbindlichkeiten aufgrund von Steuerverbindlichkeiten (TEUR 214; +37,8%) gestiegen. Die Netto-Verbindlichkeit gegenüber anderen Konzernunternehmen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 3.025 (i.Vj. TEUR 9.027). Der Anlagendeckungsgrad durch Eigenkapital beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.255,6 % (i. Vj. 484,6 %), damit ist das langfristig gebundene Vermögen zum 31. Dezember 2023 vollständig langfristig finanziert. II.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Leistungsindikatoren der Advanced Energy Industries GmbH stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:
III. Nachtragsbericht Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf die Angaben im Anhang. IV. Prognose-, Chancen-, und Risikobericht IV.1 Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im 1. Quartal 2024 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2% zum Vorquartal gestiegen, im 2. Quartal um 0,1% zurückgegangen 8 (destatis 30.04.2024, 27.8.2024). Für Deutschland gehen die Prognosen für das deutsche BIP im Jahr 2024 von einer Stagnation aus. So erwartet die EU-Kommission ein Wachstum von 0,1% 9 (Europäische Kommission 15.05.2024), das ifo-Institut ein Wachstum von 0,2% laut Konjunkturprognose Frühjahr und ein Wachstum von 0,4% laut Konjunkturprognose Sommer 10 (ifo-Institut 04.03.2024 bzw. 20.06.2024), während die Bundesregierung mit 0,3% Wachstum rechnet 11 (tagesschau 24.04.2024). Gemäß der Konjunkturprognose des IWF von April 2024 wird sich das globale Wachstum in diesem Jahr auf 3,2% belaufen; noch im Januar 2024 war der Währungsfonds von einem weltweiten Wachstum von 3,1% ausgegangen 12 (IWF April 2024 bzw. IWF Januar 2024). Die OECD prognostiziert ein Wachstum 2024 der Weltwirtschaft um 3,1% 13 (OECD 02.05.2024). Das prognostizierte Wirtschaftswachstum 2024 für den Euro-Raum wird sich laut IWF auf 0,8% und von der EU-Kommission auf 0,8% (ganze EU 1%) belaufen (IWF April 2024, Fußnote 12; Europäische Kommission 15.05.2024, Fußnote 9).
13
https://t4.oecd.org/economy/economic-outlook-steady-global-growth-expected-for-2024-and-2025.htm
Die Inflation, die wegen hoher Energiepreise und Lieferschwierigkeiten in vielen Branchen im Jahr 2022 sprunghaft gestiegen ist und in 2023 anhielt, wird im Jahr 2024 in Deutschland zurückgehen, lt. Einschätzung Bundesregierung auf 2,8%, lt. Einschätzung ifo-Institut auf 2,2% 14 (Jahreswirtschaftbericht 22.02.2024; ifo-Institut 20.06.2024, Fußnote 10). Für die Euro-Zone wird eine Inflation 2024 von 2,7% (Europäische Kommission 15.05.2024) erwartet und für die Welt von 5,8% (IWF Januar 2024, Fußnote 12). Im Juni senkte die Europäische Zentralbank erstmals seit 2019 die Zinsen um 25 Basispunkte auf 4,25%; weitere Zinssenkungen in 2024 werden erwartet. 15 (ftd.de 02.07.2024)
14
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschafsbericht-2024-2261242
15
https://www.ftd.de/finanzen/eurozone-inflation-heute-rate-im-juni-2024-und-zins-prognose/
Der US-Dollar blieb im Jahr 2024 unter der Parität des Eurokurses zum USD. Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland ist im Sinkflug. Der ifo Geschäftsklimaindex fiel im August 2024 auf 86,6 Punkte, nach 87,0 Punkten im Juli. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Zudem fielen die Erwartungen pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft gerät zunehmend in die Krise. Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Index merklich nachgegeben. Die Unternehmen waren deutlich unzufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen fielen auf den niedrigsten Wert seit Februar. Die Unternehmen klagten erneut über rückläufige Auftragsbestände. Insbesondere die Investitionsgüterhersteller sind in einer schwierigen Lage. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Dies war insbesondere auf skeptischere Erwartungen zurückzuführen. Zudem verschlechterte sich die aktuelle Lage etwas. Im Handel ist das Geschäftsklima nach zwei Rückgängen in Folge wieder leicht gestiegen. Grund dafür waren die etwas weniger pessimistischen Erwartungen. Mit den laufenden Geschäften zeigten sich die Händler hingegen unzufriedener. Im Bauhauptgewerbe ist der Index unverändert geblieben. Auf der einen Seite waren die Unternehmen etwas weniger unzufrieden mit der aktuellen Lage. Auf der anderen Seite trübten sich ihre Erwartungen leicht ein 16 (ifo-Institut 26.08.2024).
16
https://www.ifo.de/fakten/2024-08-26/ifo-geschaeftsklimaindex-gesunken-august-2024
Branchenentwicklung und zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Zum Start des Jahres 2024 scheinen die globalen Lieferketten zurück auf dem Vorkrisenzustand zu sein, allerdings ist die wirtschaftliche Situation global aber speziell auch in Deutschland noch nicht auf Wachstumskurs. Da die Auftragseingänge ausgangs 2023 rückläufig waren und die wirtschaftliche Erholung aller Voraussicht nach noch etwas auf sich warten lässt, liegen die Umsatzprognosen für 2024 unterhalb des Vorjahres. Unwägbarkeiten ergeben sich nach wie vor aus der instabilen geopolitischen Situation (Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten). Der nach wie vor stark ausgeprägte Fokus der Advanced Energy Gesellschaften auf die Qualifizierung von neuen Produkten gibt uns hier eine starke Ausgangsposition für Wachstum im bestehenden Geschäft und durch Neukundenakquise. Das Unternehmen ist gut aufgestellt für die Wachstumsmärkte wie SiC basierte Halbleiter, e-Mobility und klimaneutrale Fertigungstechnologien, sodass wir in der nächsten Wachstumsphase als Unternehmen gut positioniert sind. Speziell für die das Geschäft mit den Thyristoren ergeben sich Geschäftspotentiale im Bereich Grüner Wasserstoff und der Dekarbonisierung energieintensiver Branchen wie die Glas- und die Stahlbranche. Hier wurden im vergangenen Jahr einige Subventionen insbesondere für die Stahlindustrie auf den Weg gebracht (Saar-Stahl-Holding; Arcelor Mittal; Thyssen Krupp). E-Mobility ist ein weiterer Baustein für das Wachstum bei den Thyristoren, da insbesondere Vorprodukte in der Batterieherstellung thermische Produktionsschritte benötigen. Die verminderte Auftragsentwicklung der zweiten Hälfte 2023 im Bereich Plasma wird sich auch in der ersten Hälfte 2024 weiter abbilden. Man erwartet eine positive Entwicklung im weiteren Verlauf des Jahres. Dies betrifft im Prinzip alle Anwendungsbereiche, darunter fallen im speziellen der Solarbereich, aber auch die Großflächenbeschichtung für Glasanwendungen. Der Bereich "Halbleiter" sollte sich ebenfalls zum schwachen Vorjahr wieder positiv entwickeln und dem erwarteten weltweiten Trend folgen. Für das Jahr 2024 erwarten wir keine größeren Umsatzsteigerungen im Bereich Service von Produkten. Der Markt verhält sich aufgrund der angespannten politischen Lage zurückhaltend. Der weltweite Halbleitermarkt ist weiterhin unter Druck, das spürt auch der automotivgetriebene europäische Markt. Die Kaufkraft der Konsumenten hat abgenommen, und der Umstieg auf die E-Mobilität bleibt hinter den Erwartungen zurück. Das starke Portfolio und die kundenspezifischen Lösungen im Reparatur- sowie Retrofitgeschäft versprechen dennoch ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024. Im Jahre 2024 wurde das verbundene Unternehmen für Forschung und Entwicklung von Plasmaprodukten in der Schweiz geschlossen. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden zu Advanced Energy Industries GmbH verlagert. Die Kosten werden von dem verbundenen Unternehmen in Singapur getragen. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2024 ein rückgängiges Umsatzniveau im Vergleich zu 2023. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit Umsatzerlösen von ca. EUR 56,5 Mio. und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. EUR 2,5 Mio. bei einer wachsenden Mitarbeiterzahl, insbesondere im R&D Bereich. IV.2 Risikobericht Zu den Risiken im allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld resultierend aus der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insbesondere in Deutschland und Europa wird auf den vorstehenden Punkt IV.1. (Prognosebericht) verwiesen. Der Krieg in Gaza hat keinen direkten oder einen negativen Einfluss auf die Gesellschaft und wird derzeit nicht als Risiko angesehen. Daneben bestehen weiterhin folgende Risiken: Die Gesellschaft verfügt über ein permanentes Risikomanagementsystem, das die regelmäßige Identifikation, Analyse und Bewertung der wesentlichen unternehmensspezifischen Risiken, wie Absatzmarktrisiken, Preisänderungsrisiken und Kundenrisiken sicherstellt. Das monatliche Berichtswesen beinhaltet Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, die zeitnah Abweichungen vom erstellten Jahresbudget bzw. den laufend erfolgenden Vorschauanpassungen ausweist. Betriebliche Aufwendungen werden je Kostenstelle durch Soll /Ist- Vergleiche monatlich analysiert. Der Auftragseingang und Umsatz werden täglich über das IT-System erfasst und wöchentlich mit Plan- und Vorjahreszahlen verglichen. Generell ist die Gesellschaft von der weltweiten, insbesondere aber der deutschen und europäischen Konjunktur- und Branchenentwicklung abhängig. Ein Abschwächen dieser Faktoren könnte zu einem erhöhten Preis- und Wettbewerbsdruck führen und so die Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen. Darüber hinaus könnten Kostensteigerungen je nach Fähigkeit Kosteneinsparungen realisieren zu können zu Margen- und Ergebnisreduzierungen führen. Die Gesellschaft ist zu 100 % in den weltweiten Advanced-Energy-Konzern eingebunden und damit unmittelbar von den strategischen Entscheidungen und der wirtschaftlichen Entwicklung des weltweiten Konzerns abhängig. Die positive Entwicklung der Advanced Energy Industries GmbH setzt voraus, dass auch künftig eine technologisch führende Rolle in den Geschäftsfeldern der Gesellschaft besetzt werden kann. Hierzu ist neben dem Erkennen zukünftiger Tätigkeitsschwerpunkte (insbesondere durch den Konzern) auch das Halten und Gewinnen von hervorragenden Mitarbeitern eine wichtige Voraussetzung. Die Gesellschaft ist in die konzernweite Liquiditätsplanung der Advanced Energy-Gruppe einbezogen. Ein regelmäßiges Kreditmanagement soll das Risiko von Zahlungsausfällen auf niedrigem Niveau halten. Nachdem sich die Gesellschaft überwiegend durch festverzinsliches Konzernfremdkapital finanziert bzw. festverzinsliche Konzerndarlehen ausgegeben hat, wird das Zinsänderungsrisiko als gering angesehen. Eine Risikokonzentration liegt in Bezug auf an die Konzerngesellschaften AEI Power GmbH, Metzingen (31.12.2023 EUR 18,0 Mio.; 31.12.2022 EUR 14,4 Mio.), und AEI Holdings GmbH, Stuttgart (31.12.2023 EUR 3,3 Mio.; 31.12.2022 EUR 3,2 Mio.), ausgegebenen Finanzierungsdarlehen inklusive sonstigen offenen Forderungen sowie in Bezug auf die offenen Forderungen gegen die Konzerngesellschaft AEI Power India Pvt. Ltd (31.12.2023 EUR 1,1 Mio.; 31.12.2022: EUR 0,9 Mio.) vor. Zur Beseitigung des Werthaltigkeitsrisikos ist die Einbringlichkeit dieser zum 31. Dezember 2023 bestehenden Forderungen (wie im Vorjahr) durch eine Garantieerklärung der Konzernmuttergesellschaft gewährleistet. IV.3 Chancenbericht Neben den im Risikobericht aufgeführten Risiken sieht das Unternehmen folgende Chancen, wobei von keinen weiteren negativen Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg und dem Gaza-Krieg ausgegangen wird. Für das Geschäft mit den Thyristoren werden in den nächsten Jahren steigende Umsätze erwartet, getrieben durch den steigenden Bedarf an elektrischer Beheizung um die bisher eingesetzte Gasbe-heizung abzulösen. Des Weiteren wird auch die wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen in Europa das Geschäftsfeld Thyristorsteller durch wachsenden Bedarf an Batterien positiv beeinflussen. Die Akquisitionen der jüngeren Vergangenheit im Konzern haben die Basis für weiteres Wachstum im Umfeld von industriellen und medizinischen Anwendungen sowie im Umfeld von Datenzentren, Telekommunikation und Netzwerk gelegt. Unser Geschäft im Plasmabereich wird geprägt sein durch einen möglichen Aufwärtstrend im Bereich Halbleiter und Solar. Beides getrieben durch den Ausbau von Produktionskapazitäten und der globalen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Einführung neuer Produkte wie eVoS und eVerest im Bereich Halbleiter aber auch des neuen Ascent AMS II für die Großflächenbeschichtung werden positive Akzente für die Zukunft setzen. Dadurch sollte nicht nur bestehendes Geschäft gesichert werden, sondern es wird auch einen Beitrag zur Ausweitung dessen erwartet. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen gegen Unternehmen, die sich durch positives Zahlungsverhalten über mehrere Jahre eine sehr gute Reputation erarbeitet haben. Weiterhin sichert das Unternehmen Forderungen durch Vorkassenvereinbarungen, Akkreditive und Dokumenten-Inkasso ab. Damit wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt. Aus dem Einkauf von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren bei Konzernunternehmen im Ausland entstehen Fremdwährungsverbindlichkeiten in US-Dollar. Unsere Verkäufe sind in Euro und US-Dollar. Das Währungsrisiko sichert der Mutterkonzern durch Hedgingprozesse ab, deshalb ist das Währungsrisiko als gering einzuschätzen. Durch monatliche Gegenüberstellung der Fremdwährungspositionen und Auswertung der Trends werden geeignete Maßnahmen getroffen, um das Währungsrisiko unter Kontrolle zu halten. Lokale Devisentermingeschäfte oder andere Währungssicherungen sind daher nicht erforderlich.
9. Oktober 2024 Advanced Energy Industries GmbH Die Geschäftsführung Harald Jürgen Bucher, Geschäftsführer Elizabeth Vonne, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Advanced Energy Industries GmbH, Metzingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Advanced Energy Industries GmbH, Metzingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Advanced Energy Industries GmbH, Metzingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 9. Oktober 2024 Grant
Thornton AG
Hämmerle, Wirtschaftsprüfer Maisch, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 19. November 2024. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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