IVU Informationssysteme GmbH
Rathausallee 33, 22846 Norderstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Conzelmann seit 26.11.2024 | Geschäftsführer |
Julian Patrik Stenzel seit 9.2.2017 | Geschäftsführer |
Heiner Kloppe seit 29.1.2009 | Prokura |
Michael Heinz Voigt seit 17.12.2004 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IVU Informationssysteme GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.Januar bis 31.Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeines Sitz der IVU Informationssysteme GmbH ist 22846 Norderstedt, Rathausallee 33. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 4044 NO im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel eingetragen Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresabschluss wurde nach den Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Dem Wertverzehr des abnutzbaren Anlagevermögens wird durch Abschreibungen nach Maßgabe der steuerlichen Abschreibungstabellen Rechnung getragen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominal- bzw. Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen in angemessener Höhe Rechnung getragen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Ihre Höhe ist nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen worden. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu ihrem Erfüllungsbetrag. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. II. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Ausgewiesen werden ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Ausgewiesen werden ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit Ausnahme der in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Mietsicherheit (TEUR 35) haben alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Erfolgsbeteiligungen, für Tantiemen, Provisionen an Mitarbeiter, gesetzliche Unfallversicherung, für ausstehenden Urlaub, für Jahresabschlussprüfung, sowie für nachlaufende Rechnungen. Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gewährt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Der Bilanzansatz enthält EUR 2.301,23 sonstige Verbindlichkeiten und EUR 80.382,14 Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Bilanzansatz beinhaltet ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.712. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter
Geschäftsführer
Bezüge Geschäftsführung Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Beteiligungen IVU Softwareentwicklung GmbH, Norderstedt
MeterPan GmbH, Norderstedt
Tremondi GmbH, Burglengenfeld
Abschlussprüferhonorar Für das Honorar des Abschlussprüfers wurde ein Betrag von TEUR 11 zurückgestellt, der ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Jahresüberschuss in Höhe von EUR 773.506,38 einen Betrag in Höhe von EUR 700.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 73.506,38 in den Gewinnvortrag einzustellen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres traten im Unternehmen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ein, über die zu berichten gewesen wäre.
Norderstedt, den 06. Juni 2024 Die Geschäftsführung Julian Stenzel Reinhard Stenzel Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand der IVU Informationssysteme GmbH, Norderstedt, ist die Entwicklung und Fertigung sowie der Ankauf und die Pflege von IT-Systemlösungen und Software schwerpunktmäßig für die Branchen Energiewirtschaft und öffentliche Verwaltungen, ferner die Erbringung von damit zusammenhängenden Dienst- und Serviceleistungen. Aufgrund der seit vielen Jahren bestehenden Entwicklungspartnerschaft mit der VU-ARGE, zu der heute mehr als 80 Versorgungsunternehmen gehören, und der Wilken Software Group ist die IVU in der Lage, ihren Kunden individuell zugeschnittene Lösungen zu wirtschaftlicheren Konditionen anzubieten. Darüber hinaus betreibt die IVU ein eigenes Fachrechenzentrum und hält zudem mehrere Beteiligungen an Unternehmungen in den zuvor genannten Geschäftsfeldern.
Die IVU vertreibt ihre Produkte (Energieabrechnung, Materialwirtschaft, Energiedatenmanagement, Finanzwesen, HCM und Management technischer Anlagen und Querschnittsprodukte) deutschlandweit und besitzt einen großen Kundenstamm mit langfristigen Auftragsbeziehungen. Seit 1998 ist die Gesellschaft auf ihrem Geschäftsfeld ein erfolgreicher Anbieter von Rundum-Lösungen aus einer Hand. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 nach einer Erholung in den Jahren 2022 und 2022 infolge des Ukrainekrieges und der erheblich gestiegenen Energiepreise geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt fiel um -0,3 %, nachdem es sich im Vorjahr mit 1,8 % wieder leicht erholt hat. Für die vor allem die wirtschaftliche Entwicklung in den wichtigsten Zielbranchen von Bedeutung. Der Bereich der Energieversorgung in Deutschland, in dem die Gesellschaft zu den bedeutenden IT-Systemhäusern zählt, unterliegt weiterhin einem massiven Anpassungsdruck. Zusätzlich zu den Herausforderungen der Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung steht die Versorgungssicherheit vor großen Veränderungen. Lt. der BDEW & EY Stadtwerkestudie 2023 bezeichneten im Jahr 2022 68% der befragten Unternehmen den wirtschaftlichen Erfolg als gut, während im Jahr 2023 lediglich noch 44% von einem wirtschaftlich erfolgreichen Geschäftsjahr ausgegangen sind. Diese Entwicklung kann sich auf die Investitionsbereitschaft der IVU-Kunden auswirken. Im Jahr 2023 gehören die Themenfelder IT-Datensicherheit (85% +13% zu 2022), Digitalisierung im Allgemeinen (74% -14% zu 2022), und die Optimierung interner Prozesse (66% -18% zu 2022) zu den größeren Fragestellungen, mit denen sich Stadtwerke im Jahr 2023 ff. auseinandersetzen. Auch wenn die Bereiche Digitalisierung im Allgemeinen und IT-Datensicherheit an Relevanz abgenommen haben, so werden diese als die wichtigsten Bereiche identifiziert, mit denen sich Stadtwerke aktuell beschäftigen. An starker Relevanz zugenommen haben, insbesondere durch den Ukraine-Krieg und Corona ausgelöst, die Themen Ausbau Erneuerbarer Energien, eine Wärmewende und die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern. Dies wirkt sich auch auf die eingesetzten IT-Lösungen, v. a. zur Unterstützung kaufmännisch-administrativer Geschäftsprozesse inklusive der spezifischen energiewirtschaftlichen Funktionen aus. Dabei stehen kundenzentrische Lösungen im Fokus der Energieversorger, wobei sich der Fokus von rein vertrieblich geprägten Lösungen, hin zu ganzheitlichen Energiemanagementkonzepten entwickeln. Neue Assets, wie Wärmepumpen, Solaranlagen und Energiekonzepte stehen im Zusammenspiel mit Vertriebsprodukten und einer digitalen Netzsteuerung im Fokus der Digitalisierung. Auch aufgrund neuer regulatorischer Weiterentwicklungen in den Bereichen Wärmewende, Substitution von Gas als Energieträger und regenerativen Energieerzeugungs- und -nutzungsformen entwickeln sich gänzlich neue volkswirtschaftliche Auswirkungen auf die Energiewirtschaft. Den vielerorts notwendigen Veränderungen in prozessualer, wie auch Geschäftssicht begegnet die IVU mit neuesten Plattformtechnologien aus eigener Entwicklung oder der Nutzung von Softwaresystemen von Partnern. Hier sei insbesondere die neue Kooperation mit der PSI Grid Connect genannt, um die Steuerung von Niederspannungsnetzen über das CLS-Management digital und voll integriert abbilden zu können. Um das Thema Personal- und Knowhow-Engpass zu begegnen hat die IVU im Jahr 2023 begonnen erste KI-Applikationen zur Unterstützung des Kundenservices zu implementieren. Diese werden im Jahr 2024 einen ersten Wertbeitrag zum Gesamtergebnis der IVU liefern 2.2. Darstellung des Geschäftsverlaufes IVU allgemein Das Geschäftsjahr 2023 ist erneut über den Planungen und Erwartungen verlaufen. Grundlagen der positiven Unternehmensentwicklung sind die umfangreichen, realisierten Neukundenprojekte, eine weiterhin intensive Auslastung im Bereich IT-Consulting sowie Projekte für kurzfristige regulatorische Änderungen wie zum Beispiel der erfolgreichen Umsetzung der sogenannten Energiepreisbremsen für Strom und Gas. Auch im Jahr 2023 war die IVU in der Lage, die vom Markt und der Bundesnetzagentur vorgegeben Anforderungen an die Geschäfts- und Marktprozesse erfolgreich und termingerecht umzusetzen. Hierbei sei insbesondere der testweise Echtbetrieb des Kommunikationsstandards AS4 für die Sparte Strom ab dem 01.10.2023 zu nennen. Durch einen weiterhin hohen organisatorischen als auch vertrieblichen Aufwand konnte die Mehrzahl, der für 2023 geplanten Projekte erfolgreich realisiert werden. Hierzu zählten insbesondere die erfolgreiche Umsetzung der sogenannten Energiepreisbremsen aller IVU-Kunden. Einen wachsenden Ergebnisbeitrag trägt weiter das IVU-Rechenzentrum bei und bestätigt die Geschäftspolitik der IVU Informationssysteme GmbH, sich als ganzheitlicher IT- Partner für die Energiewirtschaft aufzustellen. Die strategische Weiterentwicklung der Rechenzentrumsdienstleistung der vergangenen Geschäftsjahre konnte einen erhöhten Ergebnisbeitrag i.H.v. 31% im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr beistellen. Die Tochterunternehmen IVU Softwareentwicklung GmbH, MeterPan GmbH und Tremondi GmbH haben auch im Jahr 2023 zu einer Verbreiterung des Produktangebots beigetragen und stellen mit dem zunehmend anziehenden Rollout intelligenter Messsysteme und CLS-Steuerboxen einen wesentlichen Beitrag zur Geschäftsentwicklung bei. Hierbei ist besonders die positive Weiterentwicklung der sog. Smart-Meter-Gateway Administration zu erwähnen, die über die Projektpauschalen einen deutlich gestiegenen Ergebnisbeitrag zugesteuert hat. Darüber hinaus wurden weitere Projekte für eine integrierte Energiesteuerung als auch für das Internet der Dinge erfolgreich am Markt umgesetzt. Zu einem erhöhten Ergebnisbeitrag hat auch die Metering-as-a-Service-Plattform (MaaS) beigetragen, die die bestehenden separaten Lösungen auf einer zentralen Plattform bündelt. Hierdurch wird die Effizienz im Metering-BPO-Bereich weiter erhöht. Zusammenfassend beurteilen wir die im weiteren Verlauf dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sowie den Geschäftsverlauf im Berichtsjahr positiv. IVU-Rechenzentrum Das Geschäftsjahr 2023 im IVU-Rechenzentrum (IVU RZ) stand wesentlich im Zeichen der Einführung des Kommunikationsprotokolls AS4 in der Sparte Strom für sämtliche IVU- als auch ca. 50% Wilken- Kunden. Darüber hinaus wurden weitere Umstrukturierungen für einen effizienteren und sicheren Betrieb in der Zukunft durchgeführt. Die IT-Sicherheit innerhalb des IVU-RZ wurde aufgrund der erheblich gestiegenen Bedrohungslage weiterentwickelt und in die bestehenden Umgebungen integriert. Darüber hinaus wurde die Zertifizierung nach ISO27001 gestartet und weitere Ergebnisse dokumentiert. Um den gestiegenen Anforderungen zu begegnen, wurden weitere Mitarbeiter für den Bereich IT-Sicherheit und Dokumentation eingestellt. Aussicht für 2024: Die Themenschwerpunkte Smart-Meter-Gateway-Administration, AS4-Strom-Echtbetrieb, AS4-Gas- Testbetrieb und Portierung von Neukunden werden die Auslastung des IVU-RZ im Jahr 2024 weiter stärken. Zum Ende des Jahres 2023 zeichneten sich weitere Neukunden im ERP- und Energieabrechnungsbereich für Hosting- und Servicedienste des IVU-RZ ab, sodass im Jahr 2024 voraussichtlich mehr als 70% der IVU-Bestandskunden ihre gesamte IVU nahe Applikationslandschaft im IVU-RZ betreiben lassen werden. Risiken bestehen weiterhin insbesondere durch die erheblich gestiegenen IT-Sicherheitsvorfälle, erheblich gesteigert seit Ausbruch des Ukraine-Krieges. Dazu zählte z.B. im Jahr 2023 die Softproject AG sowie im Jahr 2024 die PSI AG. Daher werden die Vorbereitungen auf solch einen Sicherheitsvorfall weiter durch uns intensiviert und die ISO27001 Zertifizierung abgeschlossen. 3. Lage der Gesellschaft 3.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Umsatzerlöse auf nunmehr 23,5 Mio. EUR gut gesteigert werden. Die Umsatzsteigerung beträgt damit ca. 1,5 Mio. EUR und verteilt sich auf die Bereiche Dienst- und Serviceleistungen. Der Umsatzanstieg in diesen Bereichen ist zum Teil auf gesetzliche Anforderungen infolge der Energiekrise zurückzuführen. Durch einen unterproportionalen Anstieg der Materialaufwendungen konnte ein im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Mio. EUR erhöhter Rohertrag von 15,1 Mio. EUR erzielt werden. Zu dem Umsatzanstieg haben hauptsächlich höhere Erlöse in den Bereichen Dienstleistungen (+ 1,5 Mio. EUR auf rd. 9,3 Mio. EUR) und Serviceleistungen (+ 0,8 Mio. EUR auf rd. 10 Mio. EUR) beigetragen und konnten entsprechend einen starken Rückgang im Bereich Lizenzen (-0,7 Mio. EUR auf rd. 2,8 Mio. EUR) auffangen. Der Umsatzrückgang im Bereich Lizenzen ist durch einmalige Lizenzverkäufe im Vorjahr, aufgrund von gesetzlichen Anforderungen infolge der Energiekrise, bedingt. Die betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich überwiegend durch einen Anstieg der Personalkosten aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl sowie Gehaltsanpassungen um rd. 1 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um rd. 0,7 Mio. EUR. Hiervon entfallen 0,4 Mio. EUR auf verstärkte Vertriebsaktivitäten. Das Betriebsergebnis beträgt nunmehr rd. 1,2 Mio. EUR. Nach Verrechnung der Ertragsteuern beträgt der Jahresüberschuss 0,8 Mio. EUR. 3.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich um 0,9 Mio. EUR auf rd. 6,8 Mio. EUR verringert. Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen infolge der Investitionen (1 Mio. EUR) nach Verrechnung mit den Abschreibungen um rd. 0,4 Mio. EUR. Das Umlaufvermögen verringert sich um 1,3 Mio. EUR aufgrund von einer Abnahme der liquiden Mittel in Höhe von 2,1 Mio. EUR und einem leichten Zuwachs der anderen Posten von insgesamt rd. 0,8 Mio. EUR. Auf der Passivseite entfällt die Verkürzung der Bilanzsumme mit 0,4 Mio. EUR auf das Eigenkapital und mit knapp 0,4 Mio. EUR auf die kurzfristigen Fremdmittel, hier insbesondere auf die Steuerrückstellungen und Lieferantenverbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote war rückläufig von 22,5 % auf 19,5 %. Dies ist überwiegend auf die vorjährige Ausschüttung zurückzuführen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 0,2 Mio. EUR. Nach Verrechnung des Cashflows aus Investitionstätigkeit (-1 Mio. EUR) und dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (-1,3 Mio. EUR) verringert sich der Finanzmittelfonds der Gesellschaft um 2,1 Mio. EUR. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Das Risikomanagement der IVU Informationssysteme GmbH hat die grundlegende Zielsetzung, den Unternehmenserfolg gegen jegliche Risiken mit signifikanter Ausprägung abzusichern. Die Unternehmensführung verfolgt hierbei überwiegend eine konservative Risikopolitik. Es wurde ein geeignetes Instrumentarium zur systematischen Identifikation, Analyse, Bewertung, Überwachung und Steuerung von potenziellen Risiken geschaffen, um adäquat und zeitnah auf beeinträchtigende Entwicklungen reagieren zu können. Begünstigt wird dies durch einen schnellen Informationsfluss aufgrund klar definierter Anweisungen und flacher Hierarchien. Volkswirtschaftliche Risiken Der Ukraine-Krieg und die damit einhergehenden Veränderungen im Bereich Energiebeschaffung haben einen zentralen Einfluss auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschlands. Die stark gestiegenen Einkaufskonditionen für Energie und die weiter bestehenden Risiken im Bereich der Energie- insb. Gasbeschaffung führen zu weiteren volkswirtschaftlichen Unsicherheiten. Darüber hinaus zeichnen sich verstärkte geopolitische Spannungen zwischen den USA, China und der EU ab. Auch die Spannungen zwischen Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel insbesondere ausgelöst durch den Gaza-Krieg verschärfen die internationalen Unsicherheiten enorm. Es zeichnet sich ab, dass neben bereits gestörten Handelsketten, wirtschaftlicher Protektionismus in Form von Einfuhrzöllen verstärkt eingeführt wird. Daraus resultieren weiter steigende Produktions- und Endkundenpreise. Auswirkungen für die Energiewirtschaft bestehen daher weiterhin insb. in den Bereichen Zahlungsausfall von Industrie- sowie Endkunden als auch gestörter Beschaffungsketten von Energie. Insbesondere der Import von LNG-Gas als Substitution von russischem Erdgas können die Beschaffungskosten stark erhöhen oder auch zu möglichen Ausfallszenarien führen. Strategische Risiken Neben normalen unternehmensstrategischen Risiken, wie z.B. eine mangelnde Auslastung oder auch der ausreichenden Ausstattung von Personalkapazitäten, steht das Jahr 2024 besonders im Zeichen der erfolgreichen Einführung des Kommunikationsstandards AS4 für die Sparten Strom und Gas, der vorbereitenden Einführung dynamische Tarife als auch der Umsetzung von großen und kleinen Kundenprojekten. Durch ein optimiertes Ressourcenmanagement und eine verbesserte strategische Personalplanung soll diesen Risiken begegnet werden. Personalrisiken Personalrisiken können durch das Ausscheiden oder krankheitsbedingte Ausfallen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstehen. Um diese Risiken zu antizipieren ist ein strategisches Personalcontrolling aufgebaut worden sowie eine Nachhaltigskeitsmanagerin eingestellt worden. Diese Entwicklungen sollen einerseits mögliche Ressourcenmängel aufdecken, aber auch bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch individuelle Fortbildungen weiterentwickeln. Ebenso wurden Incentivemaßnahmen, wie Jobrad usw. verstärkt Technologische Risiken Technologische Risiken bestehen insbesondere bei den Softwarevorlieferanten, dass diese notwendigen Anpassungen, aber auch neue technologische Entwicklungen nicht zeit- und qualitätsgerecht ausliefern können. Ebenfalls bestehen Risiken in der Anbindung von Feldgeräten als auch dem Wechsel von Zertifikaten bei der eigens entwickelten Smart-Meter-Gateway Administration und den weiteren Sensorlösungen von der IVU Softwareentwicklung GmbH. Durch die Einführung von AS4 erhält die sogenannte Smart-Meter-PKI auch für die Marktkommunikation zunehmend Bedeutung. Daher kann ein Ausfall dieser zu einer erheblichen technischen Störung führen. Ertragsorientierte Risiken Leistungswirtschaftliche Risiken aufgrund einer veränderten Markt- oder Wettbewerbssituation bestehen zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Aufgrund qualitativ hochwertiger Produkte mit langfristigen Lieferverträgen und der langjährigen Marktposition ist mittelfristig von einer weiteren positiven Entwicklung der Marktanteile auszugehen. Verringerte Einnahmepotenziale der IVU-Kunden drohen auch weiterhin die Investitionsbereitschaft in Software- und Beratungsangebote zu reduzieren. Diese Auswirkungen können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht valide bemessen werden, sodass sich das Jahresergebnis 2024 verringern kann. Sollten jedoch die Investitionen in Digitalisierung weiterhin oder verstärkt auch im Umfeld der Energiewirtschaft fortgesetzt werden, so kann erneut mit einem den Zielen entsprechenden Jahresergebnis 2024 gerechnet werden. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der langfristigen Kundenbeziehungen und der guten Nachfragesituation von einem konstanten Betriebsergebnis und Jahresüberschuss aus, wobei die Umsatzerlöse leicht oberhalb des Niveaus des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen sollten. Einschränkend weisen wir darauf hin, dass es bedingt durch unser Geschäftsmodell v.a. bei den Lizenzerlösen zu betragsmäßig wesentlichen Verschiebungen in das Folgejahr kommen kann. Zudem ist vor dem Hintergrund der noch immer herrschenden Unsicherheit hinsichtlich künftiger Preisentwicklungen für Rohstoffe und Energie und deren Auswirkungen auf die Branche der Energieversorger als unseren Hauptkunden eine Korrektur der Prognosen bei sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht auszuschließen. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Unternehmen verfügt über eine stabile Liquiditäts- und auch Eigenkapitalsituation. Aus diesem Grund sind derzeit keine Liquiditätsrisiken ersichtlich. Durch die Einführung von AS4 für die Sparte Gas ergeben sich regulatorisch getriebene Investitionen, die sämtliche IVU-Kunden (mit der Sparte Gas) im regulierten Segment tätigen müssen. Darüber hinaus hat die Bundesnetzagentur die verpflichtende Einführung von dynamischen Stromtarifen für sämtliche Lieferanten ab dem 01.01.2025 beschlossen, die sämtlichen IVU-Kunden einführen müssen. Hier wird sich die IVU in Partnerschaft mit Wilken und dem neuen Partner Endios engagieren und ein ganzheitliches Portfolio anbieten. Weitere Investitionen insb. im Hardwarebereich können das Ergebnis sowohl der Tremondi als auch der IVU im Jahr 2024 belasten. Trotz anstehender Investitionen gehen wir weiterhin insgesamt von einem geringen Risiko für die Geschäftsentwicklung der IVU aus. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. 4.2 Chancenbericht Unternehmensstrategische Chancen Zu den unternehmensstrategischen Chancen der IVU Informationssysteme GmbH und seiner Tochterunternehmen zählen insbesondere die Ausweitung des bestehenden Lösungsportfolios für Bestands- und Neukunden als auch die Gewinnung von Neukunden insb. in den Bereichen ganzheitlicher Billing- und ERP Lösungen, im Bereich Metering durch die MeterPan/Tremondi als auch weiterer Kunden im Bereich HCM. Durch Investitionen in das IVU-Rechenzentrum können weitere Bestands- als auch Neukunden langfristig an die Lösungen der IVU gebunden und die Wertschöpfungstiefe vergrößert werden. Dazu zähle insb. komplexe Lösungen, wie die Marktkommunikation oder auch das Energiedatenmanagement. Leistungswirtschaftliche Chancen Leistungswirtschaftliche Chancen sind für die Gesellschaft Planungssicherheit, Kundenbindung, Marktpositionierung und Vertriebswege. Im Unternehmen wird durch vorhandene Aufträge und längerfristig geplante Projekte eine stabile Planbarkeit hinsichtlich Umsatz und Produktion erreicht. Bereits in der Vergangenheit konnte eine starke Kundenbindung und Markenpositionierung erreicht werden. Dies wird auch weiterhin mit der kundenspezifischen Entwicklung und Einführung neuer und auf entsprechende Märkte zugeschnittene Beratungsleistungen und Produkte sowie geeigneter Marketing- und Vertriebsmaßnahmen unterstützt. 4.3 Gesamtaussage Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Marktposition und Ausrichtung zeigen sich weiterhin als solide und gefestigt. Das Geschäftsjahr 2024 wird weiterhin unter den Zeichen der aktuell relevanten Kriege stehen. Energieversorger als zentrale Kunden der IVU werden weiter mit Unsicherheiten im Beschaffungs- wie auch Absatzportfolio zu tun haben. Ebenfalls können Kundenverluste in Folge von hohen Vertriebspreisen als auch hohe Investitionen in die Netze zu verringerten Liquiditäts- und Ergebnissituation der Kunden führen. Die daraus resultierenden Unsicherheiten in Bezug auf Dienstleistungs- als auch Lizenznachfrage kann sich weiter intensivieren. Durch die seit dem Jahr 2023 erschwerten Vertriebsaktivitäten, können daraus negative Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden erfolgen, sodass Projekte verschoben oder gänzlich storniert werden könnten. Neben den beschriebenen Risiken bestehen jedoch auch zahlreiche Chancen für die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten, die das Geschäftsjahr 2024 positiv prägen werden. Diese Einschätzung begründet sich im Wesentlichen auf dem konstant hohen Bestand an Beratungs- und Dienstleistungstätigkeiten, ebenso auf der regulatorisch geprägten Notwendigkeit zur IT-technischen Umsetzung von Effizienzmaßnahmen (Marktkommunikation, Digitalisierung, KI). Es ist dabei von einem Dienstleistungswachstum i.H.v. 10% zu rechnen.
Norderstedt, den 28.11.2024 Die Geschäftsführung Julian Stenzel Reinhard Stenzel Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IVU Informationssysteme GmbH, Norderstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IVU Informationssysteme GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IVU Informationssysteme GmbH, Norderstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 5. Juli 2024 WIRTSCHAFTSRAT
GMBH
Dr. Henrik Bremer, Wirtschaftsprüfer Dr. Tobias Reiter, Wirtschaftsprüfer GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNGDie Gesellschafter der Firma IVU Informationssysteme GmbH, Norderstedthalten hiermit unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form- und Fristvorschriften für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung eine solche Versammlung im Jahr 2024 ab und beschliessen wie folgt: Sachstand: Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss 2023 mit einer Bilanzsumme von EUR 6.636.389,50 und einem Jahresüberschuss von EUR 773.506,38 fest. Beschluss: Die Gesellschafterversammlung beschließt, aus dem Jahresüberschuss 2023 einen Betrag in Höhe von EUR 700.000,00 im Verhältnis des Anteilbesitzes an die Gesellschafter zum 31.07.2022 auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 73.506,38 in den Gewinnvortrag einzustellen. Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.
Norderstedt, den 20.07.2024 Heiner Kloppe Reinhard Stenzel Julian Stenzel |
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