Gewireal Invest GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Heinzmann seit 7.1.2026 | Geschäftsführer |
Andreas Roland Brohm seit 7.1.2026 | Geschäftsführer |
Matthias Ralph Brohm seit 7.1.2026 | Geschäftsführer |
Simone, geb. Spengemann Bögershausen seit 28.6.2018 | Prokura |
Silvia, geb. Theuerkorn Harten seit 28.6.2018 | Prokura |
Thomas Rehder seit 14.4.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
Ronald Brohm | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
iperdi AHR GmbHAhrensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023iperdi AHR GmbH, AhrensburgA) Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Gesamtwirtschaftsentwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 stark vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine geprägt. In vielen Branchen gingen die Umsätze dramatisch zurück. Lieferkettenwege waren in einigen Branchen stark eingeschränkt. Es wurde "Kurzarbeit" genutzt, obwohl die Auftragsbücher noch gut gefüllt waren. Die Wirtschaft ist weltweit in einigen Branchen geschrumpft. Die Insolvenzen sind in Deutschland stark angestiegen. Trotz allem wurde am qualifizierten Personal festgehalten. Ein vorhandener Arbeitskräftemangel, - speziell im Facharbeitersegment -, war im gesamten Jahr 2023 trotz des Krieges inmitten Europas, spürbar. 2. Entwicklung der Branche Der Markt für Zeitarbeit und Personaldienstleistung ist im Jahr 2023 voraussichtlich um ca. 3,1% Umsatz (Lünendonkliste) gesunken. Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte ist sogar um 4,9% gesunken. Die Differenz hat in erster Linie mit den stark angestiegenen Löhnen und den daraus resultierenden Preissteigerungen zu tun. Die Anzahl der Beschäftigten sinkt deutlich stärker als der Umsatz. Für 2024 wird mit einem weiteren Umsatzrückgang und einer weiteren Abnahme der Zeitarbeitskräfte gerechnet. 3. Niederlassungsübersicht Die iperdi AHR GmbH, Ahrensburg (im Folgenden iperdi AHR) verfügt zum Bilanzstichtag über nachfolgende Niederlassungen: - Ahrensburg - Ludwigslust - Hamburg - Bremen - Geesthacht - Wismar - Norderstedt - Schwerin - Stade (seit 01.07.2023) - Parchim (Einstellbüro Kostenstelle von Ludwigslust) - Rietberg - Hamburg Harburg 4. Investitionen Im Jahr 2023 wurde lediglich marginal in den Ausbau des bestehenden Filialnetzes investiert. Für das Jahr 2024 sind aufgrund des russischen Angriffskrieges keine nennenswerten Investitionen geplant, sollten sich jedoch am Markt noch nicht vorhersehbare Chancen ergeben, könnte sich das Investitionsvorhaben noch ändern. 5. Finanzierung Die Gesellschaft finanziert sich über ein Cash-Pooling mit der Muttergesellschaft, der iperdi Holding Nord GmbH, Ahrensburg (im Folgenden iperdi Holding) als Cash-Pool-Führerin. Der zum Ausgleich von Liquiditätsschwankungen bestehende und ausreichend bemessene Kontokorrentkredit der iperdi Holding über TEUR 300 wurde auch für das Jahr 2024 prolongiert. Die von den Tochtergesellschaften benötigte Liquidität wird diesen über entsprechende Verrechnungskonten zur Verfügung gestellt. Die Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft sind vollständig werthaltig. Ein weiterer Finanzierungsbedarf für das Jahr 2024 auf Ebene der iperdi Holding besteht nicht. Personal- und Sozialbereich Die Personalaufwendungen sowohl in der Verwaltung als auch im externen Bereich sind im Vergleich zum Vorjahr prozentual etwas höher als der Umsatz gestiegen. Es sind keine nennenswerten Veränderungen im Jahr 2024 geplant. B) Darstellung der Lage 1. Umsatz- und Personalentwicklung Wesentliche finanzielle Steuerungsgrößen bei der iperdi AHR sind Umsatzentwicklung und Personalkostenquote der externen Mitarbeiter. Die Ertragslage der Gesellschaft kann durch folgende Kennzahlen beschrieben werden:
1)Der Rohertrag ist definiert als Umsatzerlöse weniger Materialaufwendungen Die Umsatzerlöse der Gesellschaft werden vollständig im Inland erzielt. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein leichtes Wachstum der Umsatzerlöse in Höhe von 3,37% verzeichnet. In bestimmten Bereichen herrschte bis zum Herbst zeitweise ein Auftragsmangel, in anderen Bereichen ein Personalmangel. Bestehende Aufträge konnten teilweise nicht besetzt werden, Mitarbeiter wurden von Kundenunternehmen nach Erreichen des Equal Pay bzw. der Höchstüberlassungsdauer, übernommen. Das Jahresergebnis stellt sich aus den genannten Gründen, einer Neueröffnung in Stade und zweier Insolvenzen von Kundenbetrieben, im Jahr 2023 negativ dar. Der Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag der Gesellschaft betrug im Jahr 2023 aufgrund des Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrages mit der iperdi Holding Nord GmbH EUR 0,00. 1. Vermögens und Finanzlage Die Vermögenslage lässt sich für 2023 durch folgende Kennzahlen darstellen:
Der Zugang des Umlaufvermögens begründet sich im Wesentlichen durch die stichtagsbedingt gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. P Bedeutende Einzelwertberichtigungen aufgrund von Adressenausfallrisiken waren aufgrund der Kundenstruktur nicht notwendig. C) Risiko und Chancenbericht Wesentlicher Bestandteil des unternehmerischen Handels ist die Nutzung von Chancen. Mit dieser Nutzung sind regelmäßig auch unvermeidbare Risiken verbunden. Um diese Risiken zu identifizieren und beherrschbar zu machen, hat die iperdi AHR ein auf die Unternehmensbedürfnisse abgestimmtes Risikomanagement eingeführt. Es erfolgt sowohl eine dezentrale Überwachung der Einzelrisiken als auch eine zentrale Risikoüberwachung auf Ebene der Unternehmensleitung. Sofern möglich und wirtschaftlich sinnvoll werden die vorhandenen Risiken durch geeignete Versicherungen gedeckt. Die Zeitarbeitsbranche unterliegt starken Konjunkturschwankungen und wird daher auch als Frühindikator für sich abschwächende oder erholende Konjunkturphasen genutzt. Durch den in Deutschland vorherrschenden Arbeitskräftemangel ergeben sich bei der iperdi AHR-Einzelrisiken im Bereich der Personalbeschaffung in Bezug auf die Verfügbarkeit von ausreichend Personal in den jeweils gewünschten Qualifizierungen. Durch eine ständige Überwachung des Marktes sowie der vorhandenen Vertriebsstrukturen werden Chancen, aber auch Risiken begegnet. Es besteht durch die vorhandene Kundenstruktur keine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Auch im Gesamtjahr 2023 wurden durch die Umsetzung des neuen AÜG (Höchstüberlassungsdauer, Equal Pay) verstärkt Mitarbeiter in die Kundenunternehmen übernommen. Arbeitskräfte und somit Umsätze gingen verloren. Durch die Einführung eines Recruiting Tools und durch Preisanpassungen konnten im Jahr 2023 wieder Umsatzsteigerungen erreicht werden. Einem (unwahrscheinlichen) entstehenden Liquiditätsrisiko wurde mit dem Abschluss eines Kontokorrentkredites in Höhe von TEUR 300 entgegengewirkt. Es sind keine rechtlichen Risiken und/oder Haftungsrisiken bekannt. Nach eingehender Analyse der gesamten Risikosituation sind aus heutiger Sicht keine gegenwärtigen bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Der Zukunft sehen wir vorsichtig optimistisch entgegen. Lediglich der im Februar 2022 begonnene russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der Krieg im Nahen Osten stellt ein für uns nicht vollständig absehbares Risiko dar. Dies begründet sich mit einer sich abschwächenden Wirtschaft und einer möglichen Rezession in Deutschland bzw. in Europa. Evtl. entstehende und noch nicht zu 100 % abzusehende Risiken durch die Gesetzesänderungen werden stetig abgewogen und analysiert. D) Voraussichtliche Entwicklung iperdi AHR Die Geschäftsleitung erwartet für das Jahr 2024 ein eher schwieriges Geschäftsjahr. Die Branche steht - auch aufgrund der Situation auf dem Arbeitsmarkt - vor einem Umbruch. Der russische Angriffskrieg und der Krieg im Nahen Osten belastet massiv die Wirtschaft, die daraus resultierenden Folgen sind noch nicht komplett absehbar. Es wird mit leicht wachsenden Umsätzen und einer nach 2021 wieder ausgeglichenen Ergebnislage gerechnet. Im Jahr 2024 wird die iperdi AHR GmbH vorsichtig am Markt agieren. Im Bereich des Recruiting wird investiert. So wie es der Markt zulässt, werden die sich dann ergebenden Marktchancen ergriffen und das Wachstum wieder forciert. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrages besteht eine Abhängigkeit der Gesellschaft zur Muttergesellschaft iperdi Holding. Bei der iperdi Holding besteht zum 31.Dezember 2023 ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.417,9. Der angestrebte weitere Ausbau dieses Bilanzgewinns durch Gewinnabführung aller zur iperdi Holding gehörenden Tochtergesellschaften ist damit gelungen. Ziel ist ein weiterer Ausbau im Jahr 2024. Besonderer Dank und Anerkennung gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihr Engagement wesentlich zum Geschäftsjahres 2023 beigetragen haben.
Ahrensburg, den 30.09.2024 iperdi AHR GmbH, Ahrensburg die Geschäftsführung gez. Thomas Rehder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der iperdi AHR GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 1. Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Die Form des Jahresabschlusses hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, §§ 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und § 275 HGB Anwendung. Abweichend hiervon werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Personalaufwendungen die Aufwendungen für die eigenen Verwaltungsmitarbeiter ausgewiesen. Die Aufwendungen für die überlassenen Mitarbeiter an externe Unternehmen werden als Fremdleistungen unter den Materialaufwendungen ausgewiesen. Der nicht mit § 275 HGB konforme Ausweis erfolgt zur besseren Steuerungs- und Analysezwecken. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke überwiegend im Anhang vorgenommen. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Nettowert von 250 EUR wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert aktiviert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wird der zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwand aktiviert. Die Abgrenzung erfolgt zeitanteilig entsprechend der Fälligkeit und Laufzeit. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags und der körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der iperdi Holding GmbH, Ahrensburg, als Organträgerin, werden die latenten Steuern aufgrund von temporären oder quasi-temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten auf Ebene des Organträgers ermittelt und angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagegüterwerte ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie auch im Vorjahr -sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen - wie auch im Vorjahr - sämtlich sonstige Vermögensgegenstände. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen - wie auch im Vorjahr - sämtlich sonstige Vermögensgegenstände. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Arbeitszeitkonten der externen Mitarbeiter TEUR 243, Schwerbehindertabgabe TEUR 12 und nicht genommenen Urlaub TEUR 384. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen - wie auch im Vorjahr - sämtlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen - wie auch im Vorjahr - sämtlich sonstige Verbindlichkeiten. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 989.984,19 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese betreffen im Einzelnen folgende Sachverhalte:
D. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 632. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der iperdi Holding Nord GmbH mit Sitz in Ahrensburg. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. E. Angaben zur Geschäftsführung und zu Rechtsbeziehungen zu Gesellschaftern Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer, Thomas Rehder, geführt.
Ahrensburg, den 31. März 2024 iperdi AHR GmbH gez. Thomas Rehder sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die iperdi AHR GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der iperdi AHR GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iperdi AHR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 23. Oktober 2024 GHP
GmbH
Holst, Wirtschaftsprüfer |
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