RM-IsoPack GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Remko Kappen seit 15.6.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sunset Folien GmbHLangerweheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensGegenstand der Sunset Folien GmbH (nachstehend Gesellschaft genannt) mit Sitz in Langerwehe ist die Herstellung, die Veredelung, die Konfektionierung und der Vertrieb von Luftpolster- und Verpackungsfolien, Schwimmbadabdeckungen sowie Dachisolierungen. Als einer der führenden Hersteller für Schutz-, Isolier- und Luftpolsterfolien bietet die Gesellschaft mit ihrer umfassenden Luftpolsterfolien-Palette Isolier- und Polsterlösungen für alle Industriezweige. Die Gesellschaft beschäftigt qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal und investiert in branchenüblichem Umfang in die technische Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie in Neueinführungen. Ein wesentlicher Geschäftsbereich ist seit 2017 das Recycling von Folien - auch für Fremdfirmen. Hierzu wurde in größerem Umfang in neue Anlagen investiert. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch im Jahr 2023 wurden wir wieder mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Die globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten, ausgelöst durch geopolitische Spannungen, führten zu einer geringeren Nachfrage. Zudem nimmt der Wettbewerb auf dem deutschen Markt weiter zu, da ausländische Mitbewerber insbesondere in den Bereichen Energie-, Transport- und Lohnkosten deutliche Vorteile haben. 2. Wirtschaftliche Lage a) Ertragslage Ergebnisquelle Die wesentlichen Ergebnisquellen ergeben sich aus der nachstehenden tabellarischen Darstellung:
Mengen-/Umsatzanalyse Der Umsatz lag auf einem niedrigeren Niveau als im vorherigen Geschäftsjahr (-13%). Innerhalb des Umsatzes wurde eine Verschiebung von Rollenware (-16,1%) auf konfektionierte Ware (+9,7%) realisiert. Der Handel mit Schaum ist umsatzmäßig um 27,8% gesunken. Sowohl der Umsatz als auch die Absatzmenge sind gesunken. Unsere Preispolitik und ein generell rückläufiger Markt sind die Ursachen hierfür. Auftragslage Eingehende Aufträge werden in der Regel innerhalb weniger Tage abgewickelt, der Auftragsbestand deckt in der Regel einen Zeitraum von etwa zwei bis vier Wochen ab. Bei Schwankungen sind wir stets in der Lage flexibel in der Organisation unserer Schichtsysteme mit Hilfe von Leiharbeitern zu reagieren. Aufwands- und Ertragsanalyse Aufwendungen Unser Produktionsprozess ist als stabil zu bewerten. Die Anlagen sind gut gepflegt und die Mitarbeiter erfahren. Durch gestiegene Kosten und einen niedrigere Gesamtleistung, sind unsere Fertigungskosten erheblich gestiegen. Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Die Personalkosten inklusive Fremdarbeit (Leiharbeiter) lagen leicht (4%) über Vorjahresniveau, was mit dem Zuwachs im kaufmännischen Bereich in unmittelbarem Zusammenhang stand. Des Weiteren erfolgte eine Anpassung der Löhne im gewerblichen Bereich. Der Einsatz von Fremdpersonal lag 63% höher als im Vorjahr. Erträge Das Rohergebnis der Gesellschaft ist von 11.773 TEUR im Vorjahr auf 12.112 TEUR im Berichtsjahr gestiegen. Die Steigerung des Rohergebnisses ist bedingt durch die erfolgreiche Umsetzung einer strategischen Einkaufs- und Verkaufspolitik in Kombination mit der Erweiterung unseres Produktportfolios. Hiermit haben wir es geschafft, unsere Brutto-Marge und somit unseren Ertrag zu verbessern. b) Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend über bestehende Kontokorrentlinien mit den Hausbanken. Die Liquidität wurde im Berichtsjahr über ein stringentes Bestands- und Forderungsmanagement gesichert. Kapitalstruktur Das Eigenkapital stieg um 1.715 TEUR auf 6.597 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 70% und stieg damit zum Vorjahr um 6 %. Das Eigenkapital beinhaltet neben dem Stammkapital von 250 TEUR einen Gewinnvortrag von 4.631 TEUR sowie den Jahresüberschuss. Die Ausstattung mit Eigenkapital ist weiter auf hohem Niveau. Investitionen Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr mehr an Instandhaltungsarbeiten leisten müssen, profitiert hierbei dennoch aus den permanent durchgeführten Instandhaltungen der Maschinen und maschinellen Anlagen aus vorherigen Geschäftsjahren. Liquidität Die Finanzlage der Gesellschaft ist als sehr positiv zu bewerten mit einer guten Liquidität. Das Finanzmanagement ist darauf ausgelegt, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. c) Vermögenslage Durch den erzielten Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag in Höhe von 4.631 TEUR beträgt das bilanzielle Eigenkapital zu Geschäftsjahresende 6.597 TEUR. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt anhand der Kennzahlen des monatlichen Reportings, wobei besonderes Augenmerk auf die Produktionszahlen und die Rohertragsmarge gelegt wird. Die Rohertragsmarge definiert sich aus Verkaufserlösen und Bestandsveränderungen abzüglich Wareneinsatz. Zudem werden die Auftragseingänge sowie die fakturierten Aufträge gegenübergestellt, so dass bei einer negativen Entwicklung der Auftragseingänge entsprechend schnell reagiert werden kann. Die in Anspruch genommenen Mitarbeiter-Weiterbildungsmaßnahmen sind auf hohem Niveau. Das Knowhow unserer Mitarbeiter ist eine wichtige Größe für den Erfolg unseres Unternehmens. Wir bemühen uns auch weiterhin, mit Hilfe gezielter Personalentwicklungsmaßnahmen die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter zu erhalten und weiter auszubauen. Ziel des Unternehmens ist es auch, den steigenden Anforderungen in Fragen des Umweltmanagements zu entsprechen, wenn dies ökonomisch vertretbar ist. So werden u.a. im Rahmen eines Alternativen Energiemanagements die gesamten Stromverbräuche im Unternehmen je Verbraucher erfasst und ggfs. optimiert. Zudem werden gesetzliche Vorschriften vollständig beachtet. Produkt- und Umweltrisiken begegnen wir durch entsprechende Maßnahmen im Rahmen der Qualitätssicherung. III. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie Geschäftsleitung der Sunset GmbH lässt sich über Chancen und Risiken in regelmäßig stattfindenden Management-Meetings berichten und ergreift geeignete Maßnahmen, um die Auswirkungen von Risiken auf den Geschäftsverlauf zu minimieren. Die Preisschwankungen bei den Rohstoffen sind weniger extrem als in den Vorjahren. Die Preise haben sich einigermaßen stabilisiert, befinden sich jedoch immer noch auf einem ziemlich hohen Niveau. Die Energiepreise sind zwar gesunken, liegen jedoch noch weit über dem Niveau vor dem Ukrainekrieg. Personalkosten und Transportkosten steigen durch gesetzliche Anpassungen wie die Erhöhung des Mindestlohns oder Mautgebühren stetig weiter. Durch die verringerte Nachfrage und den dadurch entstandenen Wettbewerbsdruck wird es immer schwieriger, die Kostensteigerungen an unsere Kunden weiterzugeben. Unsere Margen stehen unter Druck. Zielsetzung ist es weiterhin, den Anteil an konfektionierten Produkten und Sonderprodukten zu steigern, und damit die Wertschöpfung zu erhöhen. Weitere Investitionen in diesen Bereich wurden zum Teil umgesetzt und auch für 2024/2025 werden wir in Konfektionsautomaten investieren. Der Fokus für das Geschäftsjahr 2024/2025 liegt auf der Konsolidierung unserer Umsätze und dem stetigen Verbessern der Ertragslage. Die Nachfrage nach unseren Produkten hat ab 2024 spürbar nachgelassen. Vor allem im Bereich der Standardrollenware ist der Absatz gesunken. Marktlage, Wettbewerb aus dem Ausland und das Thema Nachhaltigkeit spielen hierbei eine Rolle. Die Auftragslage ist aktuell minimal zufriedenstellend. Wir sind flexibel aufgestellt und können uns schnell an Marktänderungen anpassen. Es gibt aktuell viele Ungewissheiten/Unsicherheiten, welche uns daran hindern eine Prognose abzugeben, wie sich der Markt weiterentwickelt. Im Bereich des Risikomanagementsystems arbeitet die Gesellschaft mit folgenden Steuerungs- und Kontrollmethoden: • permanente Marktbeobachtung • Ausnutzung von besten Einkaufskonditionen • Liquiditätssicherung durch Liquiditätsplanung und rollierende Liquiditätsvorausschau • bedarfsgerechte Steuerung von Investitionen • Anwendung einheitlicher Arbeits- und Handlungsanweisungen • Verbesserung der Arbeitssicherheitsorganisation • Auswahl und Schulung des qualifizierten Personals • laufendes Controlling Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsleitung trotz schwieriger Marktlage mit leicht fallenden Umsätzen/Absätzen wieder ein positives Ergebnis unter dem des vorangegangenen Geschäftsjahres. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Sunset Folien GmbH, Langerwehe, ist beim Amtsgericht Düren unter der Nummer HRB 7056 eingetragen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. 2.1. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Das bewegliche Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagengegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. In die Herstellungskosten von selbsterstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten (§ 255 Abs. 2 HGB) einbezogen. Die Finanzanlagen sind auf Basis der Anschaffungskosten bzw. grundsätzlich zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bezüglich der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. 2.2. Umlaufvermögen 2.2.1. Vorräte Die Vorräte werden durch eine körperliche Bestandsaufnahme ermittelt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Bewertung der fertigen/unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu den Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 4 HGB. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. 2.2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände mit Forderungscharakter sind zum Nennwert unter Beachtung evtl. niedrigerer beizulegender Werte angesetzt. Das allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 952.393,38 (VJ: EUR 868.594,56) entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.250.000,00 (VJ: EUR 0,00) enthalten . 2.3. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Personal, ausstehende Rechnungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Kundenboni und Rechts- und Beratungskosten. 2.4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 137.780,39 (VJ: EUR 243.935,44) enthalten, gleichzeitig beinhalten diese Verbindlichkeiten auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.439,90 (VJ: EUR 1.439,90). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 46.038,01 (VJ: EUR 162.430,07) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 6.902,64 (VJ: EUR 14.747,83) enthalten. Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten , dieses und des vorangegangenen Geschäftsjahres, haben eine Reszlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 43.004,16 (VJ: EUR 0,00). 4. Sonstige Angaben 4.1. Haftung für fremde Verbindlichkeiten Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eines nahestehenden Unternehmens haftet die Gesellschaft in Höhe von EUR 936.701,68 mit. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt. Das nahestehende Unternehmen ist bisher stets den vertraglichen Verpflichtungen aus der Kreditgewährung nachgekommen. 4.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. März 2024 bestehen nachfolgend genannte sonstige finanzielle Verpflichtungen:
4.3. Organe/Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr war: - Remko Kappen, Heijen (Geschäftsführer), alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4.4. Anzahl Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
4.5. Angaben zu § 285 Nr. 14 a HGB Die Plastic-Partner Bralten & Evers GmbH, Bocholt, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf und veröffentlicht ihn im elektronischen Unternehmensregister. 4.6. Angaben zu Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz besteht Die Gesellschaft hält folgende Anteile an anderen Unternehmen:
Die Angaben zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis beziehen sich auf das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023. 4.7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Langerwehe, 1. Juli 2024 gez. Remko Kappen
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Sunset Folien GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sunset Folien GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sunset Folien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bocholt, 1. Juli 2024 bswp Büdding ter Steege Weiß PartGmbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Felix Büdding, Wirtschaftsprüfer Frank ter Steege, Wirtschaftsprüfer |
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