Schüchl GmbH
In der Scherau 6B, 86529 Schrobenhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schüchl seit 2.9.2016 | Geschäftsführer |
Thomas Schüchl seit 7.6.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schüchl GmbHSchrobenhausen-EdelshausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Schüchl GmbH liegt als Volkswagen-Servicepartner im Handel mit Fahrzeugen, insbesondere mit Tageszulassungen, Jahreswagen und junge Gebrauchtwagen von VW, Seat, Skoda und Audi. Daneben zählen der Handel mit sämtlichen Fahrzeugzubehörteilen sowie die Reparatur von Fahrzeugen aller Art zu den Geschäftsfeldern. Seit einigen Jahren betreiben wir auch eine Oldtimervermietung - inzwischen weithin bekannt für unsere T1 Bulli. Abgerundet wird das Geschäftsmodell durch die Veräußerung und Verwaltung von eigenen Vermögensgegenständen jeglicher Art, insbesondere von Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften und von Grundstücken und Immobilien. Steuerungssystem Das Unternehmen wird durch ein abgestuftes, zeitnahes Planungs- und Berichtswesen geführt. Alle wesentlichen operativen und strategischen Entscheidungen werden durch die Geschäftsleitung getroffen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. In Deutschland sind im abgelaufenen Jahr 2023 signifikant mehr Neuwagen zugelassen worden. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen im Gesamtjahr um 7,3 % auf 2,84 Millionen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Vor allem die Zahl der gewerblichen Neuzulassungen legte kräftig zu, während etwas weniger private Autos neu zugelassen wurden als 2022. Der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen lag bei 67,1 %. Dabei dämpfte ein Minus von 23 % im Dezember noch den positiven Trend. Die deutschen Oberklasse-Autobauer BMW, Mercedes-Benz und Porsche verzeichneten im Jahr 2023 jeweils zweistellige Zuwächse. Volkswagen legte nur um knapp acht Prozent zu, blieb aber mit einem Marktanteil von 18,8 % die meistverkaufte Marke. Geschäftsverlauf Für das Jahr 2023 hat die Geschäftsleitung für die Bereiche Fahrzeughandel, -vermietung und -service ein deutlich höheres Ergebnis erwartet. Auch wurde ein deutlich über dem des Jahres 2022 liegender Jahresüberschuss nach Steuern prognostiziert. Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 2.628 deutlich über dem des Vorjahres, trotz negativem Erfolgsbeitrag des Finanzergebnisses. Entsprechend haben sich die Prognosen erfüllt. 2. Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 TEUR 79.999 (Vorjahr: TEUR 62.837). Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil der Finanzanlagen (TEUR 13.950; Vorjahr: TEUR 28.716) sowie Wertpapiere des Umlaufvermögens (TEUR 20.359; Vorjahr: TEUR 0) an der Bilanzsumme von zusammen 42,9 Prozent (Vorjahr: 45,7 Prozent) gekennzeichnet. Aufgrund der zeitnahen Veräußerungsabsicht erfolgte eine teilweise Umgliederung der Wertpapiere in das Umlaufvermögen. Resultierend aus der Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag wurden auf die Wertpapiere Abschreibungen in Höhe von TEUR 4.312 (Vorjahr: TEUR 2.730) gebucht. Daneben lag der Vorratsbestand mit TEUR 17.364 um TEUR 9.138 über dem Vorjahreswert und auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit TEUR 12.806 um TEUR 4.271 über dem Vorjahreswert. Finanzlage Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 60,8 Prozent (Vorjahr: 73,2 Prozent) gekennzeichnet und liegt damit über dem Branchendurchschnitt. Insbesondere aufgrund der Fahrzeugfinanzierung sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Geschäftsjahr um TEUR 11.845 auf TEUR 23.491 gestiegen. Die Liquidität ist durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie die verfügbaren Kreditlinien sichergestellt. Ertragslage Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 ist geprägt von deutlich gestiegenen Umsatzerlösen (TEUR 101.480; Vorjahr: TEUR 56.724). Dies spiegelt insbesondere die deutlich bessere Verfügbarkeit von Gebrauchtwagen wieder. Der Rohertrag (ermittelt aus Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwendungen) betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 12.819 im Vergleich zu TEUR 6.780 im Vorjahr. Der Personalaufwand ist im Vorjahresvergleich aufgrund geringerer Aufwendungen für Altersversorgung leicht gesunken (2023: TEUR 2.893; Vorjahr: TEUR 3.049). Maßgeblich beeinflusst ist die Ertragslage auch durch die Erträge und Aufwendungen aus Finanzanlagen. Erträgen aus Zuschreibungen und Verkäufen in Höhe von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 2.618) und aus Dividenden/Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 1.264 (Vorjahr: TEUR 1.365) stehen Aufwendungen aus Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 4.312 (Vorjahr: TEUR 2.730) und Aufwendungen aus Veräußerungsverlusten in Höhe von TEUR 203 (Vorjahr: TEUR 2.319) gegenüber. Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.628 (Vorjahr: TEUR 638). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung das Ergebnis aus den Bereichen Fahrzeughandel, -vermietung und -service sowie den Jahresüberschuss nach Steuern heran. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist nach Ansicht der Geschäftsführung als stabil zu bezeichnen. Trotz negativer Entwicklungen am Kapitalmarkt zum Ende des Geschäftsjahres konnte das Vorjahresergebnis deutlich gesteigert werden. III. Prognosebericht Per 31. März 2024 hat die Schüchl GmbH 1.320 Autos mit einem Umsatzvolumen in Höhe von TEUR 25.597 (im Vorjahr 1.073 Fahrzeuge im Umsatzwert von TEUR 20.105) verkauft. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung für die Bereiche Fahrzeughandel, -vermietung und -service ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss nach Steuern wird nach Ansicht der Geschäftsleitung im Jahr 2024 leicht über dem des Jahres 2023 liegen, sofern es keine Verwerfungen an den Kapitalmärkten gibt. Wir weisen darauf hin, dass durch gravierende Gesamtmarktschwankungen bzw. Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie negative Entwicklungen auf den Kapitalmärkten die tatsächlichen Ergebnisse durchaus von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. IV. Chancenbericht Die Geschäftsleitung sieht die wesentlichen Chancen der künftigen Entwicklung in der weiteren Festigung der erreichten Marktposition in den operativen Kerntätigkeiten. Sinnvolle Ergänzungen durch neue Geschäftsbereiche bzw. einen weiteren Erwerb von Beteiligungen werden dabei nicht ausgeschlossen. V. Risikobericht Es bestehen derzeit keine erkennbaren Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben bestehen nur im Rahmen der allgemeinen, nach heutigen Erkenntnissen noch nicht im Einzelnen vorhersehbaren, branchenbezogenen bzw. allgemeinen konjunkturellen Entwicklung. Marktrisiken Die KFZ-Branche ist vorrangig von der zukünftigen Entwicklung des Konsumklimas abhängig. Die im Markt bestehenden Unsicherheiten aufgrund von hoher Inflation sowie Energiewende nehmen Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden. Die weiteren Auswirkungen der steigenden Energie- und Lohnkosten sind schwer einzuschätzen. Vor dem Hintergrund der oben genannten Risiken unterliegt ein Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung einer erheblichen Unsicherheit. Die Standtage des Fahrzeugbestandes liegen im Durchschnitt bei etwa 60 (Vorjahr 62) Tagen. Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken können im Wesentlichen aus Rechtsstreitigkeiten, Reklamationen oder Garantieansprüchen entstehen. Für den Bereich Reklamationen und Garantieansprüche wurden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Einzelrisiken mit wesentlicher Auswirkung auf das Geschäft und daraus folgend das Ergebnis des Unternehmens bestehen nicht. Finanz- und Steuerrisiken Die Liquidität des Unternehmens ist zu jeder Zeit gewährleistet. Das Cash-Management erfolgt durch eine Liquiditätsdisposition durch die Geschäftsleitung. Steuerrisiken durch den Export von Fahrzeugen bestehen im Wesentlichen nicht. Kursschwankungen der Kapitalmärkte wird durch Diversifikation der Investments begegnet. VI. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr - branchenüblich - keine eigenen Forschungen und Entwicklungen betrieben.
Schrobenhausen-Edelshausen, 19.04.2024 Die Geschäftsführung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Von dem Wahlrecht gemäß § 253 Absatz 3 Satz 6 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Ermittlung von Tageswerten erfolgt unter Verwendung von branchenüblichen Bewertungsdienstleistern. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Angaben zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel dargestellt. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 6.381.000 (Vorjahr: EUR 6.057.000) ausgewiesen. III. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 174.604,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. IV. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden hauptsächlich gebildet für Gewährleistung und Garantien sowie Personalkosten. V. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen und verpfändete Wertpapiere gesichert. VI. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Unterschied der handels- und steuerrechtlichen Bewertung der Pensionsrückstellung sowie abweichenden Abschreibungsbeträgen bei Fahrzeugen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 28,075 %. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde Gebrauch gemacht. In Höhe des Betrages der latenten Steuern besteht gemäß § 268 Absatz 8 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre.
C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, die im Wesentlichen im Inland erzielt worden sind, werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
II. Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge und Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:
D. Sonstige Angaben I. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus einer Bürgschaft in Höhe von TEUR 100. Die übernommene Bürgschaft dient der Absicherung der Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für eine gewerbliche Immobilie. Die Geschäftsentwicklung der Mieterin verläuft planmäßig positiv, sodass die Verpflichtungen aus dem Mietvertrag laufend vollständig erfüllt werden. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 2.000 sowie Verpfändungen von Wertpapieren in Höhe von TEUR 6.160. Die übernommenen Haftungsverhältnisse dienen der Sicherung der Finanzierung eines Unternehmenskaufs inklusive Immobilienvermögen am Titisee und am Brombachsee sowie dem Kauf eines Hotels in Bayrischzell. Das Risiko der Inanspruchnahme der Gesellschaft aus diesen Haftungsverhältnissen ist begrenzt, da weitere umfangreiche und nach Ansicht der Geschäftsleitung werthaltige Sicherungen für die verbürgten Verbindlichkeiten bestehen. Außerdem sind die Schuldner der Verbindlichkeiten aus heutiger Sicht in der Lage, die ihnen obliegenden Verpflichtungen zu erfüllen. II. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
* Gemäß Bilanz zum 30. September 2022 bzw. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021/2022 III. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 36,25 (im Vorjahr 32,50) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Arbeitnehmer waren in folgenden Bereichen beschäftigt:
Die Anzahl der Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB hat 34,25 (im Vorjahr 30,50) betragen. IV. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
V. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB für das Geschäftsjahr 2023 beträgt Euro 10.000,00 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. VI. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag In den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres wurden größere Bestände der Wertpapiere veräußert. Veräußerungsgewinne- und verluste hieraus haben sich größtenteils ausgeglichen. VII. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.628.060,73.
Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Schrobenhausen-Edelshausen, den 19.04.2024 gez. Thomas Schüchl gez. Stefan Schüchl Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 25. April 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schüchl GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schüchl GmbH, Schrobenhausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schüchl GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 24. April 2024 Appel
Spies Vogt Züll
gez. M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer gez. M. Sc. Christian Spies, Wirtschaftsprüfer |
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