Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 41504
Eingetragen
3.3.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Wahrnehmung von Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitssuchende, soweit diese den Gesellschaftern gemäß dem SGB II obliegen und die der Gesellschaft durch Gesetz zugewiesen sind oder ihr von den Gesellschaftern vertraglich übertragen werden, sofern die Übertragung der Aufgabe rechtlich zulässig ist. Die Gesellschaft ist Arbeitsgemeinschaft im Sinne des § 44 b SGB II

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

MainArbeit GmbH i.L.

Offenbach am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

1. Aufgabenstellung der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist eine Arbeitsgemeinschaft im Sinne von § 44b SGB II. Sie nahm die Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitssuchende, soweit diese ihren Gesellschaftern Agentur für Arbeit Offenbach am Main und Stadt Offenbach am Main gemäß dem SGB II obliegen und die ihr durch Gesetz zugewiesen sind oder ihr von ihren Gesellschaftern vertraglich übertragen werden, wahr. Im Rahmen dieser Tätigkeit verfügt sie über entsprechende Mittel der Bundesagentur für Arbeit und Haushaltsmittel der Stadt Offenbach am Main. Ein operatives Geschäft auf eigene Rechnung führt die Gesellschaft nicht durch.

Die Gesellschaft wird aufgrund eines Beschlusses der Gesellschafter vom 04.11.2010 aufgrund der geänderten Rechtslage für gemeinsame Einrichtungen von Agenturen für Arbeit und Kommunen im Bereich des SGB II mit Wirkung zum 01.01.2011 liquidiert.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs im Geschäftsjahr 2010

2.1. Entwicklung des Umfeldes

Das Arbeitsumfeld der Gesellschaft wurde in 2010 durch weiterhin hohe Fallzahlen in Offenbach, wie auch in ganz Deutschland, geprägt. Offenbach zeichnet sich im hessen- und bundesweiten Vergleich durch relativ große Bedarfsgemeinschaften (2,2 Personen pro BG). Die Zahl der BG ist im Verlauf des Jahres 2010 nach einem krisenbedingten Wiederanstieg im Jahr 2009 wieder etwas zurückgegangen. Im Dezember 2010 betrug sie 8.544 gegenüber 8.747 im Vorjahresmonat. Bedingt durch den weiteren Anstieg der BG in der ersten Jahreshälfte 2010 lag die Zahl der BG im Jahresdurchschnitt mit 8.818 jedoch auch in 2010 noch leicht über dem Jahresdurchschnitt von 2009 mit 8.735.

Auch die Summe aller bewilligten Leistungen stiegen im Berichtsjahr 2010 weiterhin leicht an, von durchschnittlich 7,9 Mio auf 8,1 Mio, wobei die "passiven" Leistungen des Bundes (Arbeitslosengeld II und Sozialgeld) mit durchschnittlich 3,16 Mio pro Monat leicht rückläufig waren, während die von der Kommune zu finanzierenden Leistungen für Kosten der Unterkunft und Heizung (und einige andere Leistungen) von durchschnittlich 3,4 Mio auf 3,6 Mio pro Monat anstiegen 1 .

2.2. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen waren nicht erforderlich.

2.3. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ihr Steuerungssystem weiterentwickelt. Die Geschäftsführung hat auch für das Jahr 2010 eine Zielvereinbarung mit den beiden Trägern abgeschlossen. Die Ziele für die Bereiche "Integration in Erwerbsarbeit", "Reduzierung der Hilfebedürftigkeit" und "Kundenzufriedenheit" wurden erreicht, z. T. deutlich übertroffen. Das Ziel "Reduzierung der Zahl der Langzeitbezieher" wurde leicht verfehlt.

Die vorgesehenen Fallschlüssel konnten im Jahr 2010 sowohl im Bereich Leistungsbearbeitung als auch im Bereich Vermittlung weitgehend erreicht werden. Der Anteil befristet Beschäftigter konnte in 2010 deutlich auf nunmehr unter 10 Prozent reduziert werden.

3. Darstellung der Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010

3.1. Vermögenslage

Das vollständig eingezahlte Stammkapital von 25 T€ wurde im Wesentlichen auf einem Festgeldkonto angelegt. Anlagevermögen ist nicht vorhanden. Die Eigenkapitalquote sank aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme auf 29,3 % (Vorjahr 49,7 %).

3.2. Finanzlage

Die Liquidität des Unternehmens war während des Geschäftsjahres und darüber hinaus jederzeit gesichert. Einen Einblick in die Entwicklung der Finanzlage der Gesellschaft gibt die folgende Kapitalflussrechnung gemäß dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 2 (DRS 2) des Deutschen Standardisierungsrates (DSR):

  2010 2009
  EUR EUR
Periodenergebnis + 139 + 406
+ Zunahme der Rückstellungen + 3 779 + 1 229
./. Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind ./. 4 097 ./. 2 027
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind + 33 409 ./. 1 567
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit + 33 230 ./. 1 958
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds + 33 230 ./. 1 958
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode + 36 376 + 38 334
Finanzmittelfonds am Ende der Periode + 69 605 + 36 376

 

3.3. Ertragslage

Die von der Gesellschaft zu erbringenden Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende und dabei anfallende Ausgaben für Infrastruktur und Verwaltung wurden aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und Haushaltsmitteln der Stadt Offenbach am Main finanziert.

3.4. Leistungsindikatoren

Die Integrationsquote lag in 2010 insgesamt bei 21.0 % (Vorjahr 17,6 %), die Summe der ausgezahlten "passiven" Leistungen des Bundes lagen mit 37,7 Mio um knapp ein Prozent niedriger als im Vorjahr, die Zahl der Hilfeempfänger mit einem Leistungsbezug länger als 24 Monate konnte um 8,4 Prozent auf 2.153 reduziert werden. Die Positionen im Ranking der 13 vergleichbaren Großstädte war für die einzelnen Leistungsindikatoren Platz 5 bei Zielgröße Integrationen, Platz 3 bei Zielgröße Senkung passiver Leistungen und Platz 4 bei Zielgröße "Verhinderung Langzeitbezug" (Jeweils bezogen auf die Ist-Zahlen, bzw. den Ist-Ist-Vergleich).

4. Prognosebericht: Voraussichtliche Entwicklung von Chancen und Risiken

Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation. Nach Ausgleich der Forderungen und Verbindlichkeiten soll das verbleibende Vermögen an die Gesellschafter entsprechend ihren Anteilen ausgezahlt werden. Mit einem Liquidationsgewinn oder -verlust wird dabei nicht gerechnet. Prognosen und Planungen zur Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2011 sind deshalb nicht erforderlich.

5. Sonstige Angaben

5.1. Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres oder Sachverhalte, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sein könnten, liegen nicht vor.

 

Offenbach am Main, 30. Mai 2011

Dr. Matthias Schulze-Böing

Liquidator

1 Jeweils die Jahresdurchschnittswerte basierend auf den revidierten Zahlen.

Bilanz

AKTIVSEITE

  31.12.2010 31.12.2009
  EUR EUR
A. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögens-    
gegenstände    
Sonstige Vermögensgegenstände 21.662,13 17.565,09
II. Guthaben bei Kreditinstituten 69.605,08 36.375,33
  91.267,21 53.940,42

 

PASSIVSEITE

  31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.578,89 1.173,05
III. Jahresüberschuss 138,50 405,84
  26.717,39 26.578,89
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 40,00 96,00
2. Sonstige Rückstellungen 17.760,00 13.925,00
  17.800,00 14.021,00
C. Verbindlichkeiten    
Sonstige Verbindlichkeiten 46.749,82 13.340,53
91.267,21 53.940,42

 

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

  Vorjahr
  EUR EUR
1. Sonstige betriebliche Erträge 193.614,14 191.547,02
2. Personalaufwand    
a) Gehälter 139.844,95 137.355,09
b) Soziale Abgaben 28.507,67 27.546,41
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 25.281,00 26.582,57
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 190,66 545,00
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 32,68 202,11
6. Jahresüberschuss 138,50 405,84

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Bei der MainArbeit GmbH i.L. handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft der Agentur für Arbeit Offenbach am Main und der Stadt Offenbach am Main für Grundsicherung und Inte-gration im Sinne des § 44b SGB II. Die Gesellschaft übt grundsätzlich keine wirtschaftliche Tätigkeit auf eigene Rechnung aus. Die Ausgaben erfolgen zu Lasten der Stadt Offenbach am Main und der Agentur für Arbeit Offenbach am Main. Die MainArbeit GmbH i.L. ist nach dem Gesellschaftsvertrag verpflichtet, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht aufzustellen, deren Inhalt den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über große Kapitalgesellschaften entsprechen.

Die der MainArbeit GmbH i.L. organisatorisch zugeordneten Mitarbeiter werden durch die Stadt Offenbach am Main und die Agentur für Arbeit Offenbach am Main weitgehend ohne Belastung von Personal- oder Infrastrukturkosten zur Verfügung gestellt.

Die Personalverwaltung wird vom Personalamt der Stadt Offenbach mit der Software ekom21 abgewickelt. Obwohl die Personalaufwendungen zzgl. Verwaltungskosten im städtischen Haushalt direkt aus dem entsprechenden Verwaltungsetat entnommen werden, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft der entsprechende Aufwand bei gleichzeitiger Gegenbuchung als sonstiger betrieblicher Ertrag gezeigt.

Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB erstellt worden. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Da die Gesellschaft aufgrund des Beschlusses der Gesellschafter vom 04.11.2010 zum 1.1.2011 liquidiert wird, wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2010 unter Liquidationsgesichtspunkten aufgestellt. Wesentliche Ansatz- und Bewertungsunterschiede zur Aufstellung unter dem Aspekt der Unternehmensfortführung ergaben sich dabei nicht.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Die Bewertung der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte ebenfalls zum Nennwert.

Bei den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die nachfolgenden Erläuterungen erfolgen in der Reihenfolge der einzelnen Bilanzposten.

Dies gilt sinngemäß auch für die Gewinn- und Verlustrechnung.

Angaben zur Bilanz

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 21.662,13 EUR betreffen die Erstattung von Jahresabschlusskosten mit 7.000,00 EUR, die Erstattung der Rückstellung für Zeitguthaben in Höhe von 10.175,00 EUR, die Erstattung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen mit 585,00 EUR, Rückforderungsansprüche aus geleisteten Zahlungen in Höhe von 3.800,79 EUR, eine Abgrenzungsbuchung für die anteiligen Zinsen auf das Festgeldkonto bis zum Bilanzstichtag in Höhe von 3,68 EUR und 97,66 EUR Erstattungsansprüche aus Steuern. Die Jahresabschlusskosten werden, sobald diese endgültig feststehen, vom Verwaltungshaushalt der gemeinsamen Einrichtung übernommen. Der Anspruch auf Zinsen besteht gegen die Sparkasse Offenbach. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit € 21.560,79 Forderungen gegen den Gesellschafter.

Guthaben bei Kreditinstituten

31.12. 31.12.
2010 2009
EUR EUR
Sparkasse Kontokorrentkonto 40630 49.605,08 16.375,33
Sparkasse Festgeldkonto 200058321 20.000,00 20.000,00
69.605,08 36.375,33

 

Eigenkapital

Die Gesellschaft ist am 13.12.2004 mit einem Stammkapital von 25.000,00 EUR errichtet worden. Das Stammkapital wurde am 20.12.2004 von beiden Gesellschaftern mit jeweils 12.500,00 EUR eingezahlt. Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 08.12.2005 wurde der Übertragung eines Gesellschaftsanteils in Höhe von 1% des Stammkapitals (nominal 250,00 EUR) von der Agentur für Arbeit Offenbach am Main an die Stadt Offenbach am Main zugestimmt. Die Änderung der Gesellschaftsanteile (51% Stadt Offenbach am Main, 49% Agentur für Arbeit Offenbach am Main) wurde am 16.12.2005 protokolliert.

Gewinnvortrag/Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss in Höhe von 138,50 EUR soll gemeinsam mit dem vorhandenen Gewinnvortrag aus 2009 in Höhe von 1.578,89 EUR anteilig an die Gesellschafter Stadt Offenbach und Agentur für Arbeit ausgeschüttet werden.

Rückstellungen

Zusammensetzung und Entwicklung:

  Stand Verbrauch Auflösung Zuführung Stand
  01.01.2010 31.12.2010
  EUR EUR EUR EUR EUR
Steuerrückstellungen 96,00 96,00 0,00 40,00 40,00
Sonstige Rückstellungen:  
Zeitguthaben aus Überstunden und Resturlaub 6.925,00 6.925,00 0,00 10.175,00 10.175,00
Ausstehende Rechnungen 0,00 0,00 0,00 585,00 585,00
Kosten der Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses 7.000,00 6.640,82 259,18 6.900,00 7.000,00
Summe Rückstellungen: 14.021,00 13.661,82 259,18 17.700,00 17.800,00

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 46.749,82 EUR betreffen noch nicht an die ARGE weitergeleitete Beträge (Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Im Berichtsjahr werden die auf eigene Rechnung von der MainArbeit GmbH getätigten Ausgaben (234,30 EUR), die Personalkostenerstattungen (173.754,66 EUR), die Versicherungskosten (11.781,00 EUR), die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (585,00 EUR) und die den sonstigen Rückstellungen zugeführten Beträge für Jahresabschlussarbeiten (7.259,18 EUR) über den Verwaltungshaushalt der ARGE ersetzt.

Personalaufwand

Die Gehälter und die sozialen Abgaben in Höhe von 165.102,62 EUR beinhalten den Verbrauch einer Rückstellung von Zeitguthaben aus dem Vorjahr in Höhe von 6.925,00 EUR sowie den Aufwand für die Bildung von Rückstellungen für 20 Resturlaubstage sowie 177 Überstunden mit einem Gesamtbetrag von 10.175,00 EUR.

Der Geschäftsführer erhält keine Vergütung von der Gesellschaft.

Im Geschäftsjahr 2010 waren ohne Geschäftsführung, geringfügig Beschäftigte bzw. befristet Beschäftigte im Durchschnitt 3 Angestellte beschäftigt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

EUR
Versicherungskosten 11.781,00
Rückstellung Jahresabschlusskosten 6.900,00
Verwaltungskosten Stadt Offenbach 5.402,04
Sonstige Kosten 612,96
Rückstellung ausstehende Rechnungen 585,00
25.281,00

 

Darüber hinaus sind im Berichtsjahr keine weiteren Aufwendungen auf eigene Rechnung der Gesellschaft angefallen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.

Steuerliche Verhältnisse

Die Gesellschaft wird beim Finanzamt Offenbach a.M.-Land unter der Steuernummer 044 239 06063 geführt. Umsatzsteuervoranmeldungen wurden keine erstellt, da die von der Gesellschaft verauslagten Beträge direkt durch die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigte ARGE ersetzt werden.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2010 beläuft sich auf € 3.100 für Abschlussprüfungsleistungen.

Organe

Die Organe der Gesellschaft sind entsprechend dem Gesellschaftsvertrag die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat, der Beirat und die Gesellschafterversammlung. Im Berichtsjahr hatte die Gesellschaft Herrn Dr. Matthias Schulze-Böing als alleinigen Geschäftsführer.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss (138,50 EUR) soll an die Gesellschafter ausgeschüttet werden.

 

Offenbach am Main, 30. Mai 2011

Dr. Matthias Schulze-Böing

Liquidator

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Birgit Simon
Aufsichtsratsvorsitzende
Bürgermeisterin

Beatrix Schnitzius
Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende
Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenbach am Main

Ulrike Kelepouris (vormals Antonowicz)
Teamleiterin U25 der Agentur für Arbeit Offenbach am Main

Michael Beseler
Kämmerer der Stadt Offenbach

Birgit Günther
Bereichsleiterin Agentur für Arbeit Offenbach am Main

Gabriela Karl
Personalratsvorsitzende Stadtverwaltung Offenbach

Brigitte Stathakis
Stadtverordnete, Direktionsassistentin

Dr. Dieter Starke
Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Offenbach am Main

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MainArbeit GmbH i.L., Offenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Liquidators der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Liquidators sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Pflichtgemäß weisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs und in Abschnitt 4. "Progonosebericht" des Lageberichts hin, dass sich die Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Januar 2011 in Liquidation befindet und der Jahresabschluss unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt wurde.

 

Frankfurt am Main, den 30. Mai 2011

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Raimund Kleine, Wirtschaftsprüfer

ppa. Claudia Burck, Wirtschaftsprüferin

Feststellungsbeschluss

Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt.

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