Wasserversorgung Muggensturm-Ötigheim GmbH
Selbe AdresseWassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Mühl seit 29.11.2017 | Geschäftsführer |
Reiner Leis seit 29.11.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Kuppenheim | 34.00% |
Gemeinde Muggensturm | 34.00% |
| 18.71% | |
| 13.29% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 69.96% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
eneREGIO GmbHMuggensturmJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Ziel des Unternehmens ist die Versorgung von Kunden mit Strom, Gas und Wasser sowie die Erbringung von Dienstleistungen und Betriebsführungen. Dazu gehört für die konzessionierten Netzgebiete Kuppenheim und Muggensturm die Bereitstellung, der Ausbau und der Erhalt der Netzinfrastrukturen für die jeweiligen Versorgungsmedien. Vertriebsaktivitäten erstrecken sich auch über die Netzgrenzen hinweg. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Energiemärkte Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2023 auf ein historisches Tief gefallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet mit einem Rückgang um 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit liegt der Verbrauch an Primärenergien in Deutschland um mehr als ein Viertel unter dem bisherigen Höchststand von 1990. Den größten Einfluss auf den Rückgang des Energieverbrauchs hatte die zurückgehende wirtschaftliche Leistung in Deutschland. Insbesondere die energieintensiven Industriezweige verzeichneten Produktionsrückgänge. Von der im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr leicht wärmeren Witterung ging nur ein schwacher verbrauchssenkender Effekt aus, witterungsbereinigt hätte sich der Energieverbrauch um etwa 7,4 Prozent vermindert. Den einzigen verbrauchssteigernden Effekt bedingte 2023 die demographische Entwicklung. Der Erdgasverbrauch verringerte sich 2023 um 4,3 Prozent auf 2.641 PJ (90,1 Mio. t SKE). Der Nachfragerückgang betraf sowohl die Industrie wie auch private Haushalte und den Bereich Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD). Zur Stromerzeugung wurde gegenüber dem Vorjahr etwas mehr Erdgas (+1 Prozent) eingesetzt. Die Erzeugung von Fernwärme aus Erdgas verminderte sich um 2 Prozent. Die Witterung hatte nur einen eher geringen Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung. Vielmehr geht der Verbrauchsrückgang vorrangig auf Einsparungen bei den Verbrauchern zurück. Der Verbrauch an Steinkohle nahm im Berichtszeitraum um 16,9 Prozent auf 937 PJ (32,0 Mio. t SKE) ab. Die Kraftwerke reduzierten ihren Brennstoffeinsatz um gut 30 Prozent. Der Bedarf an Kohle und Koks in der Eisen- und Stahlindustrie verringerte sich nur relativ gering um 2,1 Prozent. 2023 wurden 9,2 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom mehr aus dem Ausland importiert als exportiert. Damit wurde Deutschland erstmals seit 2002 wieder Netto-Importeur von Strom. Die Ausfuhren sanken 2023 um 24 Prozent, die Importe stiegen dagegen um 38 Prozent an. Der Beitrag der erneuerbaren Energien erhöhte sich 2023 insgesamt um 2,3 Prozent auf 2.118 PJ (72,3 Mio. t SKE). Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wuchs um etwa 5 Prozent. Wichtigste Ursache dieser Entwicklung war die vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich höhere Stromproduktion der Windenergieanlagen an Land (plus 15 Prozent). Bei der Solarenergie gab es trotz eines starken Zubaus bei den PV-Anlagen nur einen leichten Zuwachs bei der Stromproduktion (plus 1 Prozent). Die Stromerzeugung aus Wasserkraft erhöhte sich um 11 Prozent. Die Biomasse, auf die mehr als Hälfte des gesamten Primärenergieverbrauchs der erneuerbaren Energien entfällt, blieb um 4 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Die energiebedingten CO2 -Emissionen nahmen nach Schätzung der AG Energiebilanzen 2023 infolge des gesunkenen Gesamtverbrauchs insbesondere bei den fossilen Energieträgern um gut 10 Prozent ab. Dies entspricht einer Reduktion in der Größenordnung von 66 Millionen Tonnen (Mio. t). 2. Geschäftsverlauf und Lage Die eneREGIO GmbH investiert konsequent in die Zukunftsfähigkeit und damit in das nachhaltige und profitable Wachstum. Im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich die Investitionen auf 4.607 T€. Die Gesellschaft konnte im Jahr 2023 erneut ein positives Ergebnis i. H. v. 938 T€ erwirtschaften. Im Geschäftsjahr 2023 ist es uns gelungen unsere im Wirtschaftsplan gesetzten Ziele zu übertreffen. a.) Ertragslage Die um die Strom- und Gassteuern gekürzten Umsatzerlöse 2023 liegen mit 26.621 T€ um rd. 7.172 T€ über Vorjahresniveau. Die Erhöhung resultiert insbesondere aus höheren Vertriebspreisen Strom und Gas sowie aus höheren Netzentgelten Strom und Gas. Die Erträge aus empfangenen und passivierten Ertragszuschüssen betragen 300 T€. Die aktivierten Eigenleistungen sinken im Vergleich zu 2022 um rd. 114 T€ auf 210 T€. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit insgesamt 197 T€ rd. 62 T€ über dem Vorjahreswert. Der Materialaufwand erhöht sich im Vergleich zu 2022 um 7.559 T€ auf 21.785 T€. Die Erhöhung resultiert aus der Erhöhung der Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe um rd. 7.612 T€ sowie aus der Reduzierung der bezogenen Leistungen um rd. 54 T€. Der Personalaufwand erhöht sich im Vergleich zu 2022 um rd. 197 T€ auf insgesamt 2.286 T€, i.W. wegen höherer Löhne und Gehälter. Der sonstige betriebliche Aufwand steigt um ca. 99 T€ auf rd. 864 T€. Der gesamte Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 255 T€ (Vj.: 188 T€). Darin sind keine Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und Beihilferückstellungen berücksichtigt (Vj.: 0 T€). Die Aufwendungen aus Ertragsteuern fallen in Summe um ca. 325 T€ niedriger aus als im Vorjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Betriebsgewinn erwirtschaftet. Der Jahresüberschuss betrug 937.777,01 € (Vj: 1.058 T€). Im Wirtschaftsplan veranschlagt war ein Jahresüberschuss von 661 T€. Die Aktivitäten waren am Ergebnis wie folgt beteiligt: scroll
Die Verschlechterung des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr ist wesentlich geprägt durch die Ergebnisreduzierung der Sparten Elektrizitätsverteilung und der Sparten Strom- und Gasvertrieb. Gegenläufig wirkt das verbesserte Ergebnis der Sparte Wasserversorgung. Die Zinsspanne der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegt zwischen 0,65 % und 4,25 %. Für Informationen über die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel im Anhang. b.) Finanzlage Die Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit erfolgt auf Basis unseres Eigenkapitals sowie durch den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Hinzu kommen Darlehen von Kreditinstituten. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich um 1.577 T€ verschlechtert und beträgt 2.519 T€ (Vorjahr 4.096 T€). Im Vergleich zur Kapitalflussrechnung des Vorjahres haben sich das Jahresergebnis um -120 T€, die Abschreibungen um +90 T€, die Veränderung der Rückstellungen um -638 T€, und die sonstigen Passiva um -135 T€ geändert. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit (-4.274 T€ im Vorjahr: -5.603 T€) hat sich damit um 1.329 T€ reduziert. Dabei haben die Investitionen in das Sachanlagevermögen und das Finanzanlagevermögen den Cashflow um 4.558 T€ reduziert. Die Einzahlungen aus Zuschüssen sind um 26 T€ gesunken. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist um 4.369 T€ reduziert und beträgt 790 T€ (Vorjahr 5.159 T€). Die Liquidität der eneREGIO ist gesichert. Die Gesellschaft kann ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Die finanziellen Verhältnisse sind geordnet. Die Eigenkapitalausstattung der eneREGIO GmbH zum 31.12.2023 beträgt 13.527.164 € (Vj: 12.949 T€). c.) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 2.939 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich im Jahresvergleich auf 33,00 % verschlechtert (Vj.: 34,03%). Die Steigerung des Gesamtvermögens ergibt sich hauptsächlich aus höheren Sachanlagen (+1.371 T€) und höheren Beteiligungen (+2.099 T€). Der Erhöhung des Gesamtkapitals steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit höherem Eigenkapital in Höhe von rd. +578 T€ und höheren Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten in Höhe von rd. +1.404 T€. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt durch Soll-Ist-Vergleiche gegenüber den genehmigten Wirtschaftsplänen. 4. Gesamtaussage Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahreswert verschlechtert. Insbesondere die Vertriebsaktivitäten und die Sparte Elektrizitätsverteilung weisen geringere Jahresüberschüsse im Vergleich zum Vorjahr aus. Als finanzieller Leistungsindikator dient der Jahresüberschuss. Die Vermögenslage ist geprägt durch höhere Investitionen in Sachanlagen und Beteiligungen sowie sinkenden Eigenkapitalquote. Die Finanzlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verschlechtert. Der Finanzmittelfonds ist insbesondere aufgrund der Investitionen in das Anlagevermögen zurückgegangen. Wir waren aufgrund unserer Finanzierungsstrategie jederzeit in der Lage, unsere finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich und zeitnah zu erfüllen. 5. Angaben zu den Tätigkeitsabschlüssen nach § 6b EnWG Gemäß der am 3. August 2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist im Lagebericht auf die Tätigkeiten im Sinne des § 6b Abs. 3 EnWG einzugehen. Zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubvention sind vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen zur Führung von getrennten Konten je Tätigkeitsbereich sowie zur Aufstellung von gesonderten Tätigkeitsabschlüssen verpflichtet. Die eneREGIO GmbH hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG jeweils getrennte Konten für jeden ihrer folgenden Tätigkeitsbereiche
eingerichtet und so geführt, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt worden wären. Die Gesellschaft hat ferner für die Tätigkeitsbereiche
eine Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung, einen Anlagespiegel sowie Erläuterungen im Sinne des § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG erstellt. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Im Rahmen des Risikomanagements werden wesentliche Risiken erfasst und fortlaufend bewertet. Höchst- Mittel- und Kleinstschadenszenarien werden mit Schadenswerten und Eintrittswahrscheinlichkeiten hinterlegt. Frühwarnindikatoren und Maßnahmen zur Risikoreduzierung/-vermeidung sind definiert. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Ebenso wenig liegen Hinweise auf Risiken vor, die die künftigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen erheblich negativ beeinflussen werden. Auf Basis der aktuellen Risikobeurteilung weisen wir auf folgende Risiken hin: Gesetzliche Risiken Risiken aus der Anreizregulierungsverordnung betreffen die Gasverteilung und die Elektrizitätsverteilung. Als Risiken sind zu nennen, die von der Bundesnetzagentur festgelegten reduzierten Eigenkapitalzinssätze, die Veränderungen am „vereinfachten Verfahren“ und die Risiken aus dem jährlichen Kapitalkostenabgleich. Preis- und Mengenrisiken Strom und Erdgas Stark schwankende Börsenpreise für die Beschaffung von Strom und Erdgas sorgen für deutlich höhere Preis-/ Mengenrisiken der Sparten Strom- und Gasvertrieb. Entsprechend unserer Beschaffungsrichtlinie wird der Energiebedarf strukturiert und in Teilmengen für die Frontjahre beschafft. Im Falle von sinkenden Energiepreisen für die Strom- und Gasbeschaffung kann das Risiko entstehen, dass der Kaufpreis unseres Bezugsportfolios über dem aktuellen Börsenwert liegt. Der Gesamtbetrag der nicht in der Bilanz enthaltenen Zahlungsverpflichtungen aus schwebenden Energiebeschaffungsgeschäften betrug am 31.12.2023 insgesamt 10.445 T€. Mit Hilfe dieser Geschäfte kann der Einkauf von Erdgas bzw. Strom zu einem fixen Preis während der jeweiligen Vertragslaufzeit sichergestellt werden. Im Falle eines erheblichen Preisverfalls des Erdgases oder des Stroms besteht das Risiko, dass das Unternehmen im Vergleich zu den aktuellen Marktpreisen an die höheren Vertragspreise gebunden ist. Im Falle von überplanmäßigen Kundengewinnen bzw. Mehrabnahmen und steigenden Marktpreisen besteht das Risiko, dass bestehende Vertragspreise mit Endkunden fortbestehen und die Energie zu höheren Preisen am Markt nachgekauft werden muss. Im Falle außerplanmäßiger Kundenverluste bzw. Minderabnahmen und sinkenden Marktpreisen, besteht das Risiko, dass bestehende Vertragspreise mit Endkunden fortbestehen und die Energie zu niedrigeren Preisen am Markt verkauft werden muss. Sonstige Risiken Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2006 für den Erwerb einer virtuellen Kraftwerksscheibe entschieden. Die Preisgestaltung dieser Energielieferung orientiert sich an der Kostenstruktur eines neu zu errichtenden Steinkohlekraftwerks in Baden-Württemberg. Eine Abnahmeverpflichtung der Energiemenge besteht nicht. Das Recht umfasst eine Bezugsleistung von 500 kW und ist Stand 31.12.2023 mit rund 480 T€ bilanziert. Sollten sich die der Bewertung zu Grunde gelegten Faktoren nicht wie prognostiziert entwickeln besteht ein Abwertungsrisiko. Abweichung zwischen Bilanzierung und Ist-Abrechnung der Standardlastprofilkunden Strom und Gas werden durch den Differenzbilanzkreis erfasst. Die im Differenzbilanzkreis aufgelaufenen Mengen werden im Rahmen der Mehr-/Mindermengenabrechnung an die Lieferanten abgerechnet. 2. Chancen Den vorstehend beschriebenen Risiken stehen jeweils auch Chancen gegenüber. Diese Chancen betrachten wir jedoch mit einer sehr geringen Eintrittswahrscheinlichkeit, so dass wir hier auf weitere Ausführungen zu etwaigen Chancen verzichten, um die Risikodarstellung nicht abzuschwächen. VI. Prognosebericht Die sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen im liberalisierten und regulierten Energiemarkt stellen die Marktteilnehmer vor große Herausforderungen. Durch Effizienzsteigerungen und geeignete Kooperationen wird die eneREGIO bestehende Geschäftsfelder absichern und neue Geschäftsmodelle erschließen. Die Gesellschaft hat sich entschieden, den grundzuständigen Messstellenbetrieb im Konzessionsgebiet zu übernehmen. Das Geschäftsfeld stellt eneREGIO vor neue Herausforderungen. Einbauten von modernen Messeinrichtungen erfolgen bereits seit dem Jahr 2018. Der flächendeckende Rollout von intelligenten Messsystemen ist für das Jahr 2024 vorgesehen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Sparte Stromverteilung wird sich in den kommenden Jahren verbessern. Der Bescheid der Landesregulierungsbehörde Baden-Württemberg zur Erlösobergrenzenfestlegung für die Jahre 2019 bis 2023 ist der eneREGIO am 23. Juni 2021 zugegangen. Auf Grundlage des Bescheids wird die Erlösobergrenze Stromverteilung im Vergleich zur Erlösobergrenze der 2. Regulierungsperiode der Jahre 2014 bis 2018 ansteigen. Der Bescheid zur Erlösobergrenzenfestlegung für die Jahre 2024 bis 2028 liegt noch nicht vor. Um die Stromversorgung allgemein und in Bezug auf die Energiewende weiterhin zu gewährleisten, stehen in den kommenden Jahren hohe Investitionen in die Mittelspannung und Niederspannung an. Der Umbau der Stromnetze und dessen Finanzierung ist eine zentrale Herausforderung der Gesellschaft. Bis zum Jahr 2040 soll Baden-Württemberg klimaneutral sein. Der Betrieb von Gasverteilnetzen mit fossilen emissionsbehafteten Energieträgern wird in Baden-Württemberg nach 2040 nicht mehr möglich sein. eneREGIO als Gasverteilnetzbetreiber verfolgt mit der Erstellung eines individuellen Gasnetztransformationsplans die Zielstellung, den Weiterbetrieb der Gasnetzinfrastrukturen mit klimaneutralen Energieträgern zu ermöglichen. Dazu gehört die Optimierung der Netze und Anlagen für die zukünftige Versorgungsaufgabe unter Berücksichtigung der Entwicklung der Gasnachfrage und Potenzialen für erneuerbare Gase im Netzgebiet, insbesondere in Bezug auf die Verteilung von Wasserstoff. Die Sicherung der Wasserversorgung für beide Gesellschafterkommunen ist ein zentrales Zukunftsthema. Zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Gemeinde Muggensturm baut die eneREGIO gemeinsam mit der Gemeinde Ötigheim ein neues Wasserwerk. Für Bau und Betrieb des Wasserwerks wurde eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Die Teilinbetriebnahme des Wasserwerks wird im Jahr 2024 erfolgen. Bis zum Jahr 2025 wird das Wasserwerk um eine Aufbereitungsstufe in Form einer Niederdruckumkehrosmoseanlage ergänzt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Vertriebssparten Strom und Gas ist wesentlich abhängig von der Entwicklung der Energiepreise. Die hohe Schwankungsbreite der Einkaufspreise für Strom und Gas hat die Preis- und Mengenrisiken der Sparten Strom und Gasvertrieb deutlich erhöht. Gemäß dem aktuellen Wirtschaftsplan wird für 2024 mit einem Jahresüberschuss i. H. v. rd. 672 T€ gerechnet.
Muggensturm, den 24. Mai 2024 Jochen Mühl Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die eneREGIO GmbH, Muggensturm, mit den Betriebszweigen Elektrizitäts- und Wasserversorgung wurde mit Ausgliederungserklärung vom 24.08.2000 rückwirkend zum 01.01.2000 aus den Gemeindewerken Muggensturm ausgegliedert. Seit Oktober 2009 betreibt die eneREGIO GmbH zusätzlich die Sparte Gasvertrieb. Im Jahr 2010 kam die Sparte Gasverteilnetz durch die Inbetriebnahme des Gasnetzes zur Versorgung des Daimler- Presswerkes in Kuppenheim hinzu. Mit der Übernahme des Gasnetzes in Kuppenheim zum 01.01.2013 wurde die Sparte Gasverteilung weiter ausgebaut. Dies wurde zum 01.01.2018 mit der Übernahme des Gasverteilnetzes Muggensturm fortgesetzt. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht in Mannheim unter dem Handelsregisterblatt HRB 522018 geführt. Durch notariell beurkundeten Einbringungsvertrag vom 09.12.2009 hat die Gesellschaft die Elektrizitäts- und Wasserverteilung der Stadt Kuppenheim mit Wirkung zum 01.01.2010 übernommen. Dadurch haben sich die Gesellschafteranteile an der eneREGIO GmbH zum 01.01.2010 geändert. Die Gesellschaft befindet sich nunmehr zu 34,0 % im Eigentum der Gemeinde Muggensturm, zu 34,0 % im Eigentum der Stadt Kuppenheim und zu 32,0 % im Eigentum der EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH, Stuttgart. Zum 30.06.2017 hat die eneREGIO GmbH mit Erklärung gegenüber der Bundesnetzagentur Tätigkeiten des grundzuständigen Messstellenbetreibers übernommen. II. Angaben zu Form und Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Für den Jahresabschluss gelten nach § 18 des Gesellschaftervertrages vom 21.12.2009 die Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften. Die Bilanz wurde nach den Vorschriften des § 266 HGB gegliedert, die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB (Gesamtkostenverfahren). In der Gliederung der Bilanz gemäß § 266 HGB wurde auf der Passivseite der Posten „Empfangene Ertragszuschüsse“ hinzugefügt. Soweit Davon-Vermerke wahlweise in Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind diese im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. Positionen, die weder im laufenden Jahr noch im Vorjahr einen Betrag aufweisen (sog. Leerposten), werden nicht aufgeführt (§ 265 Abs. 8 HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der nach § 253 Abs. 2 HGB notwendigen Abschreibungen bewertet. Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten werden die Nettorechnungsbeträge, vermindert um Skonti und Rabatte zuzüglich Nebenkosten, angesetzt. Bei den Sachanlagen werden außerdem fallweise Eigenleistungen aktiviert, die neben den Einzelkosten die notwendigen Lohngemeinkostenzuschläge enthalten. Den planmäßigen Abschreibungen liegen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde. Wirtschaftsgüter zwischen 250 € und 1.000 € Anschaffungswert wurden in Sammelposten zusammengefasst und linear auf 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Der Ansatz der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Einstandspreisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos zum Nennwert bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die im Posten sonstige Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen Kostenerstattungen an die Gemeinde Muggensturm aufgrund von Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, sowie die Rückstellungen für Beihilfeverpflichtungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind nach § 253 HGB mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zukünftige Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Für die Abzinsung der Rückstellung für Kostenerstattungen für Pensionen wurde der Zinssatz entsprechend der durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Brutto-Anlagespiegel Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen erfolgten Investitionen in Höhe von 2.508.435,42 €. Bei den Finanzanlagen erfolgten Investitionen i.H.v. 2.098.800,00 €. Von den getätigten Investitionen entfielen auf die Sparte Elektrizitätsverteilung 1.056.356,82 € und auf die Sparte Gasverteilung 58.326,32 €. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der darauf entfallenden Abschreibungen des Wirtschaftsjahres sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Seit dem Geschäftsjahr 2019 ist die eneREGIO GmbH an der Wasserversorgung Muggensturm-Ötigheim GmbH beteiligt. Der Anteil am Stammkapital der Gesellschaft beträgt 69,96 % (69.960 €). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 6.199.531,27 € und das Jahresergebnis 2023 beträgt -48.163,56 €. Seit dem Geschäftsjahr 2022 ist die eneREGIO GmbH an der Wasserwerk Förch GmbH beteiligt. Der Anteil am Stammkapital der Gesellschaft beträgt 50,00 % (50.000 €). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 172.748,41 € und das Jahresergebnis 2023 beträgt -24.514,75 €. 2. Umlaufvermögen Vorräte Der Ansatz der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Einstandspreisen. Angaben zu Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen sind keine Beträge für sonstige Steuern. Latente Steuern Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB im Wirtschaftsjahr nicht gebildet, da sich ein Aktivüberhang von temporären Differenzen zwischen den Vermögens- und Schuldposten in Handels- und Steuerbilanz ergab. Die temporären Differenzen resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung der sonstigen Rückstellungen. Latente Steuern werden mit einem Steuersatz von 27,8 % berechnet. 3. Eigenkapital Stammkapital Das Stammkapital ist folgendermaßen verteilt: scroll
Das Stammkapital gemäß § 5 des Gesellschaftsvertrags wurde auf 2.386.100 € festgesetzt und voll einbezahlt. 4. Sonderposten für Ertrags-/ und Investitionszuschüsse Die erhobenen Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten wurden zwischen dem Geschäftsjahr 2003 und dem Geschäftsjahr 2009 gemäß dem BMF-Schreiben vom 27. Mai 2003 in Anwendung des steuerlichen Wahlrechts nach R 34 Abs. 2 EStR erfolgsneutral bei den selbst getragenen Anschaffungs- und Herstellungskosten abgezogen. Die in Vorjahren erfassten Baukostenzuschüsse werden weiterhin als empfangene Ertragszuschüsse passiviert und jährlich mit einem Zwanzigstel zugunsten der Umsatzerlöse zu berücksichtigen. Die Baukostenzuschüsse werden ab dem Geschäftsjahr 2010 wieder als empfangene Ertragszuschüsse passiviert. 5. Rückstellungen Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von 265 T€ beinhalten noch ausstehende Steuern der Jahre 2022 und 2023. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen: Kostenerstattung für Pensionen in Höhe von 760 T€ und für Beihilfeverpflichtungen in Höhe von 185 T€, sowie für Urlaub und Überstunden in Höhe von 127 T€ und eine Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 26 T€. Die Rückstellung für Kostenerstattung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte pauschal unter Anwendung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,35 % (7-Jahres-Durchschnittszinssatz). Der Ausweis eines Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zum 31.12.2023 entfällt. Die Rückstellungen für Kostenerstattung für Pensionen sind für zwei Versorgungsempfänger gebildet worden. 6. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dingliche Sicherheiten sind nicht vereinbart. Es bestehen folgende Restlaufzeiten: scroll
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist für zwei Darlehen eine Bürgschaft der Gemeinde Muggensturm und der Stadt Kuppenheim hinterlegt. Die Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterinnen Stadt Kuppenheim und Gemeinde Muggensturm resultieren mit 132 T€ aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind von kurzfristiger Fälligkeit. 7. Gewinn und Verlustrechnung scroll
Die um die Strom- und Gassteuern gekürzten Umsatzerlöse 2023 liegen mit 26.621 T€ um rd. 7.172 T€ über Vorjahresniveau. Die Erhöhung resultiert insbesondere aus höheren Vertriebspreisen Strom und Gas sowie aus höheren Netzentgelten Strom und Gas. Die Erträge aus empfangenen und passivierten Ertragszuschüssen betragen 300 T€. Die aktivierten Eigenleistungen sinken im Vergleich zu 2022 um rd. 114 T€ auf 210 T€. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit insgesamt 197 T€ rd. 62 T€ über dem Vorjahreswert. Der Materialaufwand erhöht sich im Vergleich zu 2022 um 7.559 T€ auf 21.785 T€. Die Erhöhung resultiert aus der Erhöhung der Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe um rd. 7.612 T€ sowie aus der Reduzierung der bezogenen Leistungen um rd. 54 T€. Der Personalaufwand erhöht sich im Vergleich zu 2022 um rd. 197 T€ auf insgesamt 2.286 T€, i.W. wegen höherer Löhne und Gehälter. Der sonstige betriebliche Aufwand steigt um ca. 99 T€ auf rd. 864 T€. Der gesamte Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 255 T€ (Vj.: 188 T€). Darin sind keine Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und Beihilferückstellungen berücksichtigt (Vj.: 0 T€). Periodenfremde Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung scroll
Periodenfremder Aufwand von nicht untergeordneter Bedeutung scroll
IV. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Bewertungseinheiten Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2006 für den Erwerb einer virtuellen Kraftwerkscheibe entschieden. Das Paket umfasst eine Bezugsleistung von 500 kW. Der einmalig zu zahlende Investitionskostenbeitrag in Höhe von 800.000 € wurde Ende 2011 überwiesen. Eine Abnahmeverpflichtung hinsichtlich der abrufbaren Erzeugungsmengen besteht nicht. Der Gesamtbetrag der nicht in der Bilanz enthaltenen Zahlungsverpflichtungen aus schwebenden Energiebeschaffungsgeschäften betrug am 31.12.2023 insgesamt 10.445 T€. Mit Hilfe dieser Geschäfte kann der Einkauf von Erdgas bzw. Strom zu einem fixen Preis während der jeweiligen Vertragslaufzeit sichergestellt werden. Im Falle eines erheblichen Preisverfalls des Erdgases oder des Stroms besteht das Risiko, dass das Unternehmen im Vergleich zu den aktuellen Marktpreisen an die höheren Vertragspreise gebunden ist. Das Gesamtvolumen (Nominalwert in TEUR) der Beschaffungsgeschäfte sowie der Umfang der damit im Rahmen von Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken (Preisänderungsrisiko) sind in der folgenden Tabelle dargestellt: scroll
Sollte der Saldo aller beizulegenden Zeitwerte zum Stichtag negativ sein, so wird bei gegebener Imparität eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Für die Geschäftsjahre 2023 ff. werden jedoch für das Portfolio Gas und das Portfolio Strom positive Rohmargen erwirtschaftet, so dass die Notwendigkeit zur Bildung einer Drohverlustrückstellung zum Bilanzstichtag 31.12.2023 nicht gegeben ist. 2. Wahrnehmung der Organfunktion Zum 01. Oktober 2017 wurde Herr Jochen Mühl zum Geschäftsführer der eneREGIO GmbH bestellt. Er vertritt die Gesellschaft allein und ist im Verhältnis zu Beteiligungsgesellschaften von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Nennung der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Herrn Reiner Leis wurde Einzelprokura erteilt. Die technische Betriebsführung der Elektrizitätsverteilnetze Muggensturm und Kuppenheim wird von eneREGIO durchgeführt. Zu diesem Zweck beschäftigt die Gesellschaft drei Elektromeister und vier Monteure. Die technische Betriebsführung der Gasnetze Muggensturm und Kuppenheim wird in Dienstleistung durch Netze-Gesellschaft Südwest mbH, Ettlingen erbracht. Die Wasserversorgungsnetze in Muggensturm und Kuppenheim werden von zwei Wassermeistern und fünf eigenen Monteuren betreut. Zu Aufsichtsratsmitgliedern wurden bestellt: Vorsitzender:
Stellvertreter:
Übrige Mitglieder:
Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden 17.055,00 € an Aufwandsentschädigungen vergütet. Belegschaft Der nach § 267 HGB im Durchschnitt ermittelte Personalbestand im Berichtsjahr setzte sich wie folgt zusammen: scroll
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3. Honorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB verteilt sich wie folgt: scroll
4. Nachtragsberichterstattung gem. § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Lage der Gesellschaft für das Berichtsjahr haben, sind uns nicht bekannt. V. Angaben zum Vorschlag zur Verwendung des JahresergebnissesAus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 937.777,01 € wird ein Betrag in Höhe von 360.000,00 € an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der Restbetrag in Höhe von 577.777,01 € wird der Kapitalrücklage zugeführt und für Investitionen in der Sparte Elektrizitätsverteilung verwendet.
Muggensturm, den 24.05.2024 Jochen Mühl Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die eneREGIO GmbH, Muggensturm PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der eneREGIO GmbH, Muggensturm, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eneREGIO GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze: ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Wir haben geprüft, ob die eneREGIO GmbH ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n. F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) und Auftragsbegleitende Qualitätssicherung (IDW QS 2) an Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der eneREGIO GmbH nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können."
Stuttgart, 24. Mai 2024 BW PARTNER Marius Henkel, Wirtschaftsprüfer Susanne Reh, Wirtschaftsprüferin Sonstiges Der Jahresabschluss für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 wurde am 25. Juli 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Tätigkeitenabschluss gem. § 6b EnWG zum 31. Dezember 2023 für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung Bilanz Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2023scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung vom 01.01. - 31.12.2023scroll
Aktivitätenabschluss Elektrizitätsverteilung Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Allgemeine Angaben Infolge der Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes vom 07.07.2005 war der Betriebszweig Elektrizitätsversorgung in die Aktivitäten Netz, Vertrieb und Sonstige Aktivitäten aufzuteilen. Wegen der geringen Bedeutung der Erzeugung wurde auf die Ausweisung einer vierten Aktivität verzichtet. Entsprechend der Vorgaben der Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen (StromNEV) Anlage 2 wird der Netzbetrieb Elektrizität in folgende Hauptkostenstellen gegliedert: Umspannung Hoch-/ Mittelspannung, Mittelspannungsnetz, Umspannung Mittel-/ Niederspannung, Niederspannungsnetz, Hausanschlussleitungen und Hausanschlüsse, Messstellenbetrieb. Im Geschäftsjahr 2009 hat die Sparte Gasvertrieb erstmals den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2010 kam die Sparte Gasverteilnetz hinzu. Hier wurde das damals neu in Betrieb genommene Gasnetz zur Versorgung des Daimler-Presswerkes in Kuppenheim abgebildet. Zum 01.01.2013 hat eneREGIO das Gasverteilnetz Kuppenheim übernommen, dieses wird ebenfalls in der Sparte Gasverteilnetz abgebildet. Die Übernahme des Gasverteilnetzes Muggensturm erfolgte zum 01.01.2018. Mit fristgerechter Meldung an die Bundesnetzagentur zum 30.06.2017 hat eneREGIO die Aufgaben und Funktion des grundzuständigen Messstellenbetreibers in den Konzessionsgebieten Muggensturm und Kuppenheim übernommen. Die sonstigen Aktivitäten umfassen alle anderen Tätigkeiten, die nicht dem Elektrizitäts- bzw. Gasverteilnetz, dem Strom- bzw. Gasvertrieb, dem grundzuständigen Messstellenbetrieb oder der Sparte Wasser zuzuordnen sind (Ausschlussverfahren). Dies sind u.a. technische Betriebsführung der öffentlichen Beleuchtung und Abwasserbeseitigung, Auftragsarbeiten für die Gesellschafter und dritte Auftraggeber, Betrieb und Unterhaltung zweier Fotovoltaikanlagen sowie die Vermietung von Teilen der Liegenschaften Malscher Strasse 7 (Technisches Betriebsgebäude) zur Einrichtung des gemeindlichen Bauhofs und der Rastatter Strasse 14/16 (Verwaltungsgebäude) an den privaten Wohnungsmarkt. Bezüglich der angewendeten Bewertungsgrundsätze verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlussberichts der eneREGIO GmbH. II. Bilanz Die Anlagengruppen des Anlagevermögens wurden entsprechend den Kostenstellen der Gewinn- und Verlustrechnung gegliedert. Mit Ausnahme der auf den allgemeinen Kostenstellen, „Technische Verwaltung Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt und Kaufmännische Verwaltung Netz“ befindlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten (AHK) sowie Wertberichtigungen (AfA) konnte eine Aufteilung direkt auf die einzelnen Aktivitäten vorgenommen werden. Bei der Technischen Verwaltung erfolgt eine Aufteilung der AHK und AfA nach dem Schlüssel 1 der Technischen Verwaltung. Lediglich die Bestandspläne für Strom, Gas und Wasser wurden nach Schlüssel 2 der Technischen Verwaltung aufgeteilt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt wird zunächst anhand Schlüssel 4 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Kostenstellen Kaufmännische Verwaltung Netz und Vertrieb aufgeteilt. Dann erfolgt die Umlage auf die Sparten im Netz anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung. Die Zuordnung der Gemeinkosten auf die Sparte Messwesen erfolgt auf Basis der Kosten der Kostenstelle Messstellenbetrieb der Sparte Elektrizitätsverteilung. Diese Kosten werden mit Hilfe eines Zählerschlüssels auf die Sparte Messwesen anteilig übertragen. Die Vorräte konnten direkt zugeordnet werden. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände der Aktiva wurden soweit möglich entsprechend den Auswertungen der Offenen-Posten-Listen der Finanzbuchhaltung aufgeteilt. Der nicht eindeutig zuordenbare Restbetrag im Mandant Netz wurde mit dem Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Sparten aufgeteilt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Kassen- und Bankbestand wurde soweit möglich den Sparten direkt zugeordnet. Der Restbetrag wurde zunächst der Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt zugeordnet und anhand Schlüssel 4 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Kostenstellen Kaufmännische Verwaltung Netz und Vertrieb aufgeteilt. Die Umlage auf die Sparten im Netz erfolgt anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung. Als Letztes wird eine Ausgleichsposition gebildet, damit sich die Bilanzen der einzelnen Aktivitäten in der Summe ausgleichen. Der Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung wurde im Netzmandanten auf der Kostenstelle kaufmännische Verwaltung Netz gebucht und anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung auf die Kostenstellen umgelegt. Die passivierten Ertragszuschüsse konnten anhand des Anlagennachweises direkt zugeordnet werden. Da die Körperschafts- und Gewerbesteuer nach den Ergebnissen der Aktivitäten-G+V berechnet wurde, konnten die Steuerrückstellungen bzw. -forderungen direkt zugeordnet werden. Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Netzmandanten auf der Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt gebucht. Anhand des Schlüssels 4 der kaufmännischen Verwaltung werden die entsprechenden Beträge auf die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz und den Mandant Vertrieb umgebucht. Die Umlage auf die Sparten im Netz erfolgt anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung. Die sonstigen Rückstellungen der Aktivität Elektrizitätsverteilung teilen sich folgendermaßen auf: scroll
Die langfristigen Kreditverbindlichkeiten werden direkt zugeordnet. Lediglich Darlehensaufnahmen aus dem Jahr 2011 werden auf einer Hilfskostenstelle gebucht. Diese wird anhand eines Schlüssels auf Basis der Investitionen des Jahres 2011 auf die Sparten verteilt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden, wie die Forderungen, nach den Auswertungen der Offenen-Posten-Listen der Finanzbuchhaltung aufgeteilt. Der nicht eindeutig zuordenbare Restbetrag im Mandant Netz wurde mit dem Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Sparten aufgeteilt. Die Verbindlichkeiten der Aktivität Elektrizitätsverteilung lassen sich folgendermaßen nach Ihrer Fristigkeit aufteilen: scroll
Im Vorjahr hatten alle Verbindlichkeiten eine Laufzeit von kleiner 1 Jahr, außer den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Hier hatten 3.351 T€ eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und 2.812 T€ eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 1.056 T€ in die Sparte Elektrizitätsverteilung investiert. Die Eigenkapitalausstattung zum 31.12.2023 beträgt 4.706 T€. Die Liquidität der Aktivität Elektrizitätsverteilung ist gesichert. III. Gewinn- und Verlustrechnung Innerhalb der Netzaktivität wurden entsprechend den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes Kostenstellen, eingerichtet. Beträge, die unmittelbar auf diese Kostenstellen zugeordnet werden konnten, wurden dort direkt verbucht (Primärerträge bzw. -aufwendungen). Alle übrigen - nicht zuordenbaren - Beträge der Netzaktivität wurden den Kostenstellen Technische Verwaltung, Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt und Kaufmännische Verwaltung Netz zugeordnet. Die Kostenstelle Technische Verwaltung wurde anhand Schlüssel 1 der Technischen Verwaltung auf die Sparten umgelegt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt wurde zunächst mit Schlüssel 4 der Kaufmännischen Verwaltung anteilig auf den Mandant Vertrieb und die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz umgelegt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz wurde mit Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung verteilt. Die Zuordnung der Gemeinkosten auf die Sparte Messwesen erfolgt auf Basis der Kosten der Kostenstelle Messstellenbetrieb der Sparte Elektrizitätsverteilung. Diese Kosten werden mit Hilfe eines Zählerschlüssels auf die Sparte Messwesen anteilig übertragen. Der Betriebsertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 1.670 T€ erhöht auf rd. 12.784 T€ (Vj.: 11.114 T€). Der Anstieg resultiert insbesondere aus um 1.664 T€ gestiegenen Umsatzerlösen aufgrund von höheren Netznutzungsentgelten und höheren Mehr-/ Mindermengen. Der Materialaufwand erhöht sich um 1.796 T€ auf 10.939 T€ (Vj. 9.143 T€). Die Erhöhung resultiert aus dem Anstieg der Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe um rd. 1.792 T€ sowie aus dem Anstieg der bezogenen Leistungen um rd. 4 T€. Der Personalaufwand erhöht sich von rd. 1.061 T€ auf rd. 1.126 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 357 T€ rd. 33 T€ über dem Vorjahresniveau. Der gesamte Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 82 T€ (Vj.: 49 T€). Darin sind keine Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensions- und Beihilferückstellungen berücksichtigt (Vj.: 0 T€). Das Geschäftsjahr endet mit einem Jahresfehlbetrag i.H. von -140.809,05 € (Vj. Jahresüberschuss: 54 T€). Periodenfremde Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung scroll
Periodenfremder Aufwand von nicht untergeordneter Bedeutung scroll
Außergewöhnliche Aufwendungen oder Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung liegen nicht vor. Tätigkeitenabschluss gem. § 6b EnWG zum 31. Dezember 2023 für den Tätigkeitsbereich Gasverteilung Bilanz Gasverteilung zum 31. Dezember 2023scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung Gasverteilung vom 01.01. - 31.12.2023scroll
Aktivitätenabschluss Gasverteilung Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Allgemeine Angaben Infolge der Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes vom 07.07.2005 war der Betriebszweig Elektrizitätsversorgung in die Aktivitäten Netz, Vertrieb und Sonstige Aktivitäten aufzuteilen. Wegen der geringen Bedeutung der Erzeugung wurde auf die Ausweisung einer vierten Aktivität verzichtet. Im Geschäftsjahr 2009 hat die Sparte Gasvertrieb erstmals den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2010 kam die Sparte Gasverteilnetz hinzu. Hier wurde das damals neu in Betrieb genommene Gasnetz zur Versorgung des Daimler-Presswerkes in Kuppenheim abgebildet. Zum 01.01.2013 hat eneREGIO das Gasverteilnetz Kuppenheim übernommen, dieses wird ebenfalls in der Sparte Gasverteilnetz abgebildet. Die Übernahme des Gasverteilnetzes Muggensturm erfolgte zum 01.01.2018. Mit fristgerechter Meldung an die Bundesnetzagentur zum 30.06.2017 hat eneREGIO die Aufgaben und Funktion des grundzuständigen Messstellenbetreibers in den Konzessionsgebieten Muggensturm und Kuppenheim übernommen. Entsprechend der Vorgaben der Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Gasversorgungsnetzen (GasNEV) Anlage 2 wird der Netzbetrieb Gas in folgende Hauptkostenstellen gegliedert: Hochdrucknetz, Mitteldrucknetz, Niederdrucknetz, Messung, Messstellenbetrieb. Die sonstigen Aktivitäten umfassen alle anderen Tätigkeiten, die nicht dem Elektrizitäts- bzw. Gasverteilnetz, dem Strom- bzw. Gasvertrieb, dem grundzuständigen Messstellenbetrieb oder der Sparte Wasser zuzuordnen sind (Ausschlussverfahren). Dies sind u.a. technische Betriebsführung der öffentlichen Beleuchtung und Abwasserbeseitigung, Auftragsarbeiten für die Gesellschafter und dritte Auftraggeber, Betrieb und Unterhaltung zweier Fotovoltaikanlagen sowie die Vermietung von Teilen der Liegenschaften Malscher Strasse 7 (Technisches Betriebsgebäude) zur Einrichtung des gemeindlichen Bauhofs und der Rastatter Strasse 14/16 (Verwaltungsgebäude) an den privaten Wohnungsmarkt. Bezüglich der angewendeten Bewertungsgrundsätze verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlussberichts der eneREGIO GmbH. II. Bilanz Die Anlagengruppen des Anlagevermögens wurden entsprechend den Kostenstellen der Gewinn- und Verlustrechnung gegliedert. Mit Ausnahme der auf den allgemeinen Kostenstellen, „Technische Verwaltung Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt und Kaufmännische Verwaltung Netz“ befindlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten (AHK) sowie Wertberichtigungen (AfA) konnte eine Aufteilung direkt auf die einzelnen Aktivitäten vorgenommen werden. Bei der Technischen Verwaltung erfolgt eine Aufteilung der AHK und AfA nach dem Schlüssel 1 der Technischen Verwaltung. Lediglich die Bestandspläne für Strom, Gas und Wasser wurden nach Schlüssel 2 der Technischen Verwaltung aufgeteilt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt wird zunächst anhand Schlüssel 4 der Kauf-männischen Verwaltung auf die Kostenstellen Kaufmännische Verwaltung Netz und Vertrieb aufgeteilt. Dann erfolgt die Umlage auf die Sparten im Netz anhand Schlüssel 2 der kauf-männischen Verwaltung. Die Zuordnung der Gemeinkosten auf die Sparte Messwesen erfolgt auf Basis der Kosten der Kostenstelle Messstellenbetrieb der Sparte Elektrizitätsverteilung. Diese Kosten werden mit Hilfe eines Zählerschlüssels auf die Sparte Messwesen anteilig übertragen. Die Vorräte konnten direkt zugeordnet werden. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände der Aktiva wurden soweit möglich entsprechend den Auswertungen der Offenen-Posten-Listen der Finanzbuchhaltung aufgeteilt. Der nicht eindeutig zuordenbare Restbetrag im Mandant Netz wurde mit dem Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Sparten aufgeteilt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Kassen- und Bankbestand wurde soweit möglich den Sparten direkt zugeordnet. Der Restbetrag wurde zunächst der Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt zugeordnet und anhand Schlüssel 4 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Kostenstellen Kaufmännische Verwaltung Netz und Vertrieb aufgeteilt. Die Umlage auf die Sparten im Netz erfolgt anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung. Als Letztes wird eine Ausgleichsposition gebildet, damit sich die Bilanzen der einzelnen Aktivitäten in der Summe ausgleichen. Der Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung wurde im Netzmandanten auf der Kostenstelle kaufmännische Verwaltung Netz gebucht und anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung auf die Kostenstellen umgelegt. Die passivierten Ertragszuschüsse konnten anhand des Anlagennachweises direkt zugeordnet werden. Da die Körperschafts- und Gewerbesteuer nach den Ergebnissen der Aktivitäten-G+V berechnet wurde, konnten die Steuerrückstellungen bzw. -forderungen direkt zugeordnet werden. Alle Sonstigen Rückstellungen wurden im Netzmandanten auf der Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt gebucht. Anhand des Schlüssels 4 der kaufmännischen Verwaltung werden die entsprechenden Beträge auf die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz und den Mandant Vertrieb umgebucht. Die Umlage auf die Sparten im Netz erfolgt anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung. Die sonstigen Rückstellungen der Aktivität Gasverteilung teilen sich folgendermaßen auf: scroll
Die langfristigen Kreditverbindlichkeiten werden direkt zugeordnet. Lediglich Darlehensaufnahmen aus dem Jahr 2011 werden auf einer Hilfskostenstelle gebucht. Diese wird anhand eines Schlüssels auf Basis der Investitionen des Jahres 2011 auf die Sparten verteilt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden, wie die Forderungen, nach den Auswertungen der Offenen-Posten-Listen der Finanzbuchhaltung aufgeteilt. Der nicht eindeutig zuordenbare Restbetrag im Mandant Netz wurde mit dem Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Sparten aufgeteilt. Die Verbindlichkeiten der Aktivität Gasverteilung lassen sich folgendermaßen nach Ihrer Fristigkeit aufteilen: scroll
Im Vorjahr hatten alle Verbindlichkeiten eine Laufzeit von kleiner 1 Jahr, außer den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Hier hatten 1.805 T€ eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und 1.236 T€ eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden rd. 58 T€ in die Sparte Gasverteilung investiert. Die Eigenkapitalausstattung zum 31.12.2023 beträgt 2.836 T€. Die Liquidität der Aktivität Gasnetz ist gesichert. III. Gewinn- und Verlustrechnung Innerhalb der Netzaktivität wurden entsprechend den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes Kostenstellen, eingerichtet. Beträge, die unmittelbar auf diese Kostenstellen zugeordnet werden konnten, wurden dort direkt verbucht (Primärerträge bzw. -aufwendungen). Alle übrigen - nicht zuordenbaren - Beträge der Netzaktivität wurden den Kostenstellen Technische Verwaltung, Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt und Kaufmännische Verwaltung Netz zugeordnet. Die Kostenstelle Technische Verwaltung wurde anhand Schlüssel 1 der Technischen Verwaltung auf die Sparten umgelegt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt wurde zunächst mit Schlüssel 4 der Kaufmännischen Verwaltung anteilig auf den Mandant Vertrieb und die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz umgelegt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz wurde mit Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung verteilt. Die Zuordnung der Gemeinkosten auf die Sparte Messwesen erfolgt auf Basis der Kosten der Kostenstelle Messstellenbetrieb der Sparte Elektrizitätsverteilung. Diese Kosten werden mit Hilfe eines Zählerschlüssels auf die Sparte Messwesen anteilig übertragen. Der Betriebsertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 640 T€ auf rd. 1.833 T€ (Vj.: 1.192 T€) erhöht. Der Anstieg resultiert insbesondere aus um 664 T€ gestiegenen Umsatzerlösen aufgrund von höheren Netznutzungsentgelten und höheren Mehr-/ Mindermengen. Der Materialaufwand ist um rd. 555 T€ auf 1.183 T€ angestiegen. Die Erhöhung resultiert insbesondere aus dem Anstieg der Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe um rd. 592 T€. Der Personalaufwand steigt von 9 T€ auf rd. 112 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen im Vergleich zum Vorjahr um 53 T€ auf insgesamt rd. 110 T€. Der gesamte Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 62 T€ (Vj.: 44 T€). Darin sind keine Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensions- und Beihilferückstellungen berücksichtigt (Vj.: 0 T€). Das Geschäftsjahr endet mit einem Jahresüberschuss i.H. von 47.607,44 € (Vj.: 44 T€). Periodenfremde Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung scroll
Periodenfremder Aufwand von nicht untergeordneter Bedeutung scroll
Außergewöhnliche Aufwendungen oder Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung liegen nicht vor. Tätigkeitenabschluss zum 31. Dezember 2023 für den Tätigkeitsbereich Messwessen Bilanz Messwesen zum 31. Dezember 2023scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung Messwesen vom 01.01. - 31.12.2023scroll
Aktivitätenabschluss Messwesen Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Allgemeine Angaben Infolge der Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes vom 07.07.2005 war der Betriebszweig Elektrizitätsversorgung in die Aktivitäten Netz, Vertrieb und Sonstige Aktivitäten aufzuteilen. Wegen der geringen Bedeutung der Erzeugung wurde auf die Ausweisung einer vierten Aktivität verzichtet. Im Geschäftsjahr 2009 hat die Sparte Gasvertrieb erstmals den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2010 kam die Sparte Gasverteilnetz hinzu. Hier wurde das damals neu in Betrieb genommene Gasnetz zur Versorgung des Daimler-Presswerkes in Kuppenheim abgebildet. Zum 01.01.2013 hat eneREGIO das Gasverteilnetz Kuppenheim übernommen, dieses wird ebenfalls in der Sparte Gasverteilnetz abgebildet. Die Übernahme des Gasverteilnetzes Muggensturm erfolgte zum 01.01.2018. Mit fristgerechter Meldung an die Bundesnetzagentur zum 30.06.2017 hat eneREGIO die Aufgaben und Funktion des grundzuständigen Messstellenbetreibers in den Konzessionsgebieten Muggensturm und Kuppenheim übernommen. Die sonstigen Aktivitäten umfassen alle anderen Tätigkeiten, die nicht dem Elektrizitäts- bzw. Gasverteilnetz, dem Strom- bzw. Gasvertrieb, dem grundzuständigen Messstellenbetrieb oder der Sparte Wasser zuzuordnen sind (Ausschlussverfahren). Dies sind u.a. technische Betriebsführung der öffentlichen Beleuchtung und Abwasserbeseitigung, Auftragsarbeiten für die Gesellschafter und dritte Auftraggeber, Betrieb und Unterhaltung zweier Fotovoltaikanlagen sowie die Vermietung von Teilen der Liegenschaften Malscher Strasse 7 (Technisches Betriebsgebäude) zur Einrichtung des gemeindlichen Bauhofs und der Rastatter Strasse 14/16 (Verwaltungsgebäude) an den privaten Wohnungsmarkt. Bezüglich der angewendeten Bewertungsgrundsätze verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlussberichts der eneREGIO GmbH. II. Bilanz Die Anlagengruppen des Anlagevermögens wurden entsprechend den Kostenstellen der Gewinn- und Verlustrechnung gegliedert. Mit Ausnahme der auf den allgemeinen Kostenstellen, „Technische Verwaltung Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt und Kaufmännische Verwaltung Netz“ befindlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten (AHK) sowie Wertberichtigungen (AfA) konnte eine Aufteilung direkt auf die einzelnen Aktivitäten vorgenommen werden. Bei der Technischen Verwaltung erfolgt eine Aufteilung der AHK und AfA nach dem Schlüssel 1 der Technischen Verwaltung. Lediglich die Bestandspläne für Strom, Gas und Wasser wurden nach Schlüssel 2 der Technischen Verwaltung aufgeteilt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt wird zunächst anhand Schlüssel 4 der Kauf-männischen Verwaltung auf die Kostenstellen Kaufmännische Verwaltung Netz und Vertrieb aufgeteilt. Dann erfolgt die Umlage auf die Sparten im Netz anhand Schlüssel 2 der kauf-männischen Verwaltung. Die Zuordnung der Gemeinkosten auf die Sparte Messwesen erfolgt auf Basis der Kosten der Kostenstelle Messstellenbetrieb der Sparte Elektrizitätsverteilung. Diese Kosten werden mit Hilfe eines Zählerschlüssels auf die Sparte Messwesen anteilig übertragen. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände der Aktiva wurden soweit möglich entsprechend den Auswertungen der Offenen-Posten-Listen der Finanzbuchhaltung aufgeteilt. Der nicht eindeutig zuordenbare Restbetrag im Mandant Netz wurde mit dem Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Sparten aufgeteilt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Kassen- und Bankbestand wurde soweit möglich den Sparten direkt zugeordnet. Der Restbetrag wurde zunächst der Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt zugeordnet und anhand Schlüssel 4 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Kostenstellen Kaufmännische Verwaltung Netz und Vertrieb aufgeteilt. Die Umlage auf die Sparten im Netz erfolgt anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung. Als Letztes wird eine Ausgleichsposition gebildet, damit sich die Bilanzen der einzelnen Aktivitäten in der Summe ausgleichen. Der Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung wurde im Netzmandanten auf der Kostenstelle kaufmännische Verwaltung Netz gebucht und anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung auf die Kostenstellen umgelegt. Da die Körperschafts- und Gewerbesteuer nach den Ergebnissen der Aktivitäten-G+V berechnet wurde, konnten die Steuerrückstellungen bzw. -forderungen direkt zugeordnet werden. Alle Sonstigen Rückstellungen wurden im Netzmandanten auf der Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt gebucht. Anhand des Schlüssels 4 der kaufmännischen Verwaltung werden die entsprechenden Beträge auf die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz und den Mandant Vertrieb umgebucht. Die Umlage auf die Sparten im Netz erfolgt anhand Schlüssel 2 der kaufmännischen Verwaltung. Die sonstigen Rückstellungen der Aktivität Messwesen teilen sich folgendermaßen auf: scroll
Die langfristigen Kreditverbindlichkeiten werden direkt zugeordnet. Lediglich Darlehensaufnahmen aus dem Jahr 2011 werden auf einer Hilfskostenstelle gebucht. Diese wird anhand eines Schlüssels auf Basis der Investitionen des Jahres 2011 auf die Sparten verteilt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden, wie die Forderungen, nach den Auswertungen der Offenen-Posten-Listen der Finanzbuchhaltung aufgeteilt. Der nicht eindeutig zuordenbare Restbetrag im Mandant Netz wurde mit dem Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung auf die Sparten aufgeteilt. Die Verbindlichkeiten der Aktivität Messwesen lassen sich folgendermaßen nach Ihrer Fristigkeit aufteilen: scroll
Im Vorjahr hatten alle Verbindlichkeiten eine Laufzeit von kleiner 1 Jahr, außer den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Hier hatten 61 T€ eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und 51 T€ eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden rd. 19 T€ in die Sparte Messwesen investiert. Die Eigenkapitalausstattung zum 31.12.2023 beträgt 83 T€. Die Liquidität der Aktivität Messwesen ist gesichert. III. Gewinn- und Verlustrechnung Innerhalb der Netzaktivität wurden entsprechend den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes Kostenstellen, eingerichtet. Beträge, die unmittelbar auf diese Kostenstellen zugeordnet werden konnten, wurden dort direkt verbucht (Primärerträge bzw. -aufwendungen). Alle übrigen - nicht zuordenbaren - Beträge der Netzaktivität wurden den Kostenstellen Technische Verwaltung, Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt und Kaufmännische Verwaltung Netz zugeordnet. Die Kostenstelle Technische Verwaltung wurde anhand Schlüssel 1 der Technischen Verwaltung auf die Sparten umgelegt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung eneREGIO gesamt wurde zunächst mit Schlüssel 4 der Kaufmännischen Verwaltung anteilig auf den Mandant Vertrieb und die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz umgelegt. Die Kostenstelle Kaufmännische Verwaltung Netz wurde mit Schlüssel 2 der Kaufmännischen Verwaltung verteilt. Die Zuordnung der Gemeinkosten auf die Sparte Messwesen erfolgt auf Basis der Kosten der Kostenstelle Messstellenbetrieb der Sparte Elektrizitätsverteilung. Diese Kosten werden mit Hilfe eines Zählerschlüssels auf die Sparte Messwesen anteilig übertragen. Der Betriebsertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 18 T€ auf 129 T€ (Vj.: 111 T€) erhöht. Der Anstieg resultiert i.W. aus höheren Umsatzerlösen durch Einbauten und Abrechnungen von modernen Messeinrichtungen. Der Materialaufwand reduziert sich um 67 T€ auf 25 T€ (Vj.: 92 T€). Der Rückgang resultiert aus der Reduzierung der Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe um rd. 53 T€ und aus geringeren Aufwendungen für bezogene Leistungen um rd. 14 T€. Der Personalaufwand sinkt auf 9 T€ (Vj.: 20 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzieren sich auf rd. 6 T€ (Vj.: 11 T€). Das Geschäftsjahr endet mit einem Jahresüberschuss i.H. von 58,162,72 (Vj Jahresfehlbetrag.: -16 T€). Periodenfremde bzw. außergewöhnliche Aufwendungen oder Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung liegen nicht vor. |
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