KB Produktions Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Herden seit 23.2.2022 | Prokura |
Nils Pehmöller seit 1.6.2012 | Prokura |
Burkhard Schreiber seit 27.10.2008 | Geschäftsführer |
Oliver, Dipl.-Kfm. Kesseböhmer seit 13.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kesseböhmer GmbHBad EssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Kesseböhmer GmbH ist für den nationalen und internationalen Vertrieb von Produkten der Muttergesellschaft Kesseböhmer Beschlagsysteme GmbH & Co. KG, Bad Essen sowie der EPT Energietechnik Produktions GmbH & Co. KG (zuvor: Kesseböhmer Produktions GmbH & Co. KG), Weilheim zuständig. Sie ist eine Enkelgesellschaft der Kesseböhmer Holding KG. Von der Kesseböhmer Holding KG werden Dienstleistungen im Bereich des Einkaufes, der EDV sowie der Verwaltung in Anspruch genommen. Finanzierungen werden ebenfalls über die Kesseböhmer Holding KG zur Verfügung gestellt. Die Räumlichkeiten sind von der Kesseböhmer Grundbesitz GmbH & Co. KG gepachtet. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur steht weiterhin unter dem Druck hoher Inflationsraten und einer straffen Geldpolitik. Während die USA zuletzt ein robustes Wachstum verzeichneten, das vor allem durch starke private Konsumausgaben und zunehmende Unternehmensinvestitionen gestützt wurde, blieb das Wirtschaftswachstum in China trotz der Lockerung der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Auch in den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern zeigt sich die Konjunktur insgesamt verhalten, wenn auch mit unterschiedlichen Ausprägungen. Der Sachverständigenrat prognostiziert für das globale BIP in den Jahren 2023 und 2024 Wachstumsraten von 2,7 % und 2,2 %. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt ebenfalls Schwäche und dürfte erst im Jahr 2024 wieder leicht an Dynamik gewinnen. Für das BIP-Wachstum im Euro-Raum werden in den Jahren 2023 und 2024 Raten von 0,6 % bzw. 1,1 % erwartet. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von -0,4 % bzw. 0,7 %. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. Die Inflation in Deutschland und im Euro-Raum ist auf dem Weg der Normalisierung. Es ist allerdings zu erwarten, dass stark verzögerte Kostenüberwälzungen und neuer Druck von der Lohnentwicklung die Kerninflation im Euro-Raum noch bis ins Jahr 2025 hochhalten. Im Euro-Raum rechnet der Sachverständigenrat mit Inflationsraten von 5,6 % bzw. 2,9 % in den Jahren 2023 und 2024. In Deutschland ist in diesem Jahr mit einer Inflation von 6,1 % zu rechnen. Im kommenden Jahr dürfte sie auf 2,6 % zurückgehen. Bei der Kerninflation in Deutschland ist mit Raten von 5,2 % im Jahr 2023 und 3,2 % im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden. (Quelle: Jahresgutachten Sachverständigenrat 2023/2024, Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft investieren) Der Gesamtumsatz der Küchenmöbelindustrie ist 2023 um 0,3% (VJ. +9,5%) auf 6,235 Mrd. € gesunken. Der Rückgang der Branche dürfte in erster Linie auf rückläufige Verkaufsmengen zurückzuführen sein. Während der Inlandsumsatz der Küchenmöbelindustrie unverändert (VJ. 7,0%) 3,429 Mrd. € beträgt, wurde in den Auslandsmärkten ein Umsatzrückgang von 0,6% (VJ. +12,7%) verzeichnet. Der Gesamtumsatz im Ausland beläuft sich damit auf 2,806 Mrd. €. (Quelle: EUWID Holz und Möbel, Ausgabe 08/2024, S.14) Die Exportquote bleibt somit unverändert bei 45% (VJ. 45%). (Quelle:https://www.moebelkultur.de/news/leichtes-minus-in-der-kuechen-bilanz-2023/) Im vergangenen Jahr stabilisierten sich die Durchschnittsausgaben für neue Küchen nach jahrelangem Anstieg auf einem hohen Niveau. Laut GfK-Angaben lag der Durchschnittspreis pro Küche bei 11.325 €, das ist ein Rückgang von 54 € gegenüber dem Vorjahr. Während der Pandemie haben viele Haushalte den Küchenkauf vorgezogen, da der große Jahresurlaub ausfiel und somit überdurchschnittlich viel Budget zur Verfügung stand, insbesondere bei einkommensstarken Käufern. (Quelle: https://www.moebelmarkt.de/beitrag/k%C3%BCche nindustrie-talsohle-erreicht) b) Geschäftsverlauf Die Umsätze der Kesseböhmer GmbH haben sich etwas schlechter entwickelt als von uns erwartet, so dass wir bei den Umsatzerlösen leicht unter unserer Prognose liegen. Das Ertragsziel haben wir um 78 TEUR verfehlt. Die im Vergleich zum außergewöhnlichen Jahr 2022 niedrigeren Umsätze betreffen in gleichem Maße das Inlandsgeschäft, das Geschäft innerhalb der EU und den internationalen Markt. Mit dem Geschäftsverlauf sind wir nicht zufrieden. Die Gründe für den starken Umsatzrückgang liegen in erster Linie in der Substitution unserer Produkte im wertigen Küchenmöbelbereich. Die hohen Inflationsraten der letzten Monate haben insbesondere in diesem Segment zum Ausweichen der Konsumenten auf preiswertere Küchen geführt. Die Kunden für Produkte aus dem wertigen Bereich haben sich besonders preissensibel gezeigt. Während wir im Inland mit unserer Geschäftsentwicklung im Bereich Küche aufgrund unseres hohen Marktanteils maximal wie der Markt entwickeln, haben wir in diesem Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang in Höhe von 18,9% zu verzeichnen. Auf den internationalen Märkten verzeichneten wir eine Umsatzminderung von 21,4 %, während die Umsätze in der EU um 18,2 % zurückgingen. Mit der Umsatzentwicklung in Europa und den internationalen Märkten sind wir unzufrieden. In nahezu allen europäischen Ländern, insbesondere in Großbritannien, Polen und Dänemark, mussten wir Rückgänge verzeichnen. Auch in den außereuropäischen Märkten konnten wir unser Umsatzniveau nicht halten; besonders negativ entwickelten sich die USA und Kanada. Einen nennenswerten Umsatzzuwachs erzielten wir lediglich in Australien und Frankreich. Unsere Aktivitäten in Indien führten wir bis zum Jahr 2018 über ein joint venture mit einem Händler vor Ort durch. Ab dem Geschäftsjahr 2019 wurden diese Aktivitäten sukzessive auf unsere 2013 gegründete Tochtergesellschaft überführt, da beabsichtigt ist das joint venture aufzulösen. In Dubai wurde im Juni 2022 eine eigene Tochtergesellschaft gegründet mit dem Ziel die dortigen Märkte gezielter bearbeiten zu können und weiter Umsätze zu generieren. Die Liefertermintreue in Höhe von 86,3% in 2022 konnten wir leider nur geringfügig erhöhen, sie erhöhte sich auf 86,6% in 2023. c) Ertragslage Im Jahr 2023 wurde ein Umsatz von 172.809 TEUR (i. Vj. 215.101 TEUR) erwirtschaftet, somit verringerten sich die Umsätze um 19,7%. Dieser Umsatzrückgang ist vor allem auf die deutlich nachlassende Nachfrage in allen Märkten zurückzuführen im Gegensatz zum außergewöhnlich umsatzstarken Geschäftsjahr 2022. Der Materialaufwand verringerte sich auf 150.962 TEUR bei einer leicht gesunkenen Materialquote von 87,4% (i. Vj. 89,9%).Der Personalaufwand beträgt 7.640 TEUR (i. Vj. 7.260 TEUR) und ist somit gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Erhöhung resultiert aus moderaten Gehaltssteigerungen, die Anzahl der Mitarbeiter hat sich um einen erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich leicht zum Vorjahr. Die Veränderung ist unter anderem auf gesunkene Frachtkosten zurückzuführen. Absolut verringerten sie sich um 310 TEUR auf 16.551 TEUR. Im Verhältnis zur Betriebsleistung ergab sich eine Steigerung von 1,7%-Punkten. Dies ist vor allem einem erhöhtem Werbeaufwand sowie den allgemeinen Preissteigerungen geschuldet. Bei den Zinsaufwendungen in Höhe von 167 TEUR handelt sich um Weiterbelastungen aus der Kesseböhmer Holding KG. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt 258 TEUR (i. Vj. 195 TEUR). Das Jahresergebnis beträgt 22 TEUR (i. Vj. 92 TEUR) und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. d) Finanzlage Die Liquidität unserer Gesellschaft war jederzeit gegeben, Bedarfe werden über die Kesseböhmer Holding KG abgedeckt. Alle Verbindlichkeiten wurden termingerecht und unter Abzug von Skonto bezahlt. Im Geschäftsjahr wurde ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 201 TEUR (i. Vj. 264 TEUR) erzielt. Laufende Guthaben auf unseren Bankkonten werden im Rahmen einer cash-pooling-Vereinbarung an die Kesseböhmer Holding KG transferiert. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr (25.772 TEUR) um 1.192 TEUR auf 24.580 TEUR verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich zum Jahresende auf 12.310 TEUR gegenüber einem Vorjahreswert in Höhe von 13.616 TEUR. Auf der Passivseite verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 291 TEUR auf 17.300 TEUR. Für eine reine Vertriebsgesellschaft ist die Kapitalstruktur als ausgewogen zu bezeichnen. Aufgrund der Thesaurierung des Ergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital auf 5.242 TEUR.Gleichzeitig erhöhte sich, vor allem durch die verringerte Bilanzsumme, die Eigenkapitalquote um 1,0%-Punkte gegenüber dem Vorjahr (20,3%) auf jetzt 21,3%. 3. Prognosebericht In Indien wird durch die Übernahme der Vertriebsaktivitäten von unserem joint venture in unsere Tochtergesellschaft eine konsequentere und effektivere Marktbearbeitung und -erschliessung durchgeführt, was zu steigenden Umsätzen führt. Im Juni 2022 wurde in Dubai eine eigene Vertriebsgesellschaft gegründet um unsere Marktanteile nachhaltig auszubauen und die Kundenbindung zu stärken. Die wirtschaftlichen Risiken für das Jahr 2024 bleiben bestehen. Die globale Wirtschaftsentwicklung wird weiterhin durch die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und den Konflikt in Gaza beeinflusst. Die Konjunkturforscher gehen in ihren Prognosen davon aus, dass das globale Bruttoinlandsprodukt nur noch leicht steigen wird. Allgemein ist festzustellen, dass eine Vorausschau unseres Geschäftes aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in die Zukunft von immer mehr Kurzfristigkeit geprägt sein wird. Insgesamt erwarten wir für 2024 Umsätze in Höhe von 170 Mio. €, die ggfs. aufgrund der Auswirkungen globaler politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen geringer ausfallen können. Mittelfristig sehen wir aufgrund des fortschreitenden Konzentrationsprozesses weiteren Druck auf die Marge unserer Produkte. Wir planen für das Jahr 2024 ein Ergebnis von 100 TEUR. Die Liefertermintreue soll wieder gesteigert werden, so dass wir die Marke von 90% erreichen. 4. Chancen- / Risikobericht Chancen der künftigen Entwicklung ergeben sich zum einen aus der hohen Qualität unserer Produkte. Zum anderen gehen wir aufgrund unserer Fähigkeit neue Märkte (Länder und Produkte) zu erschließen von weiteren positiven Entwicklungsmöglichkeiten aus. Bestandsgefährdende Risiken (wirtschaftlich) für die Kesseböhmer GmbH sind nicht erkennbar. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind der Unternehmensleitung nicht bekannt. Die Kunden- und Lieferantenrisiken spielen in der derzeitigen volatilen Zeit eine wichtige Rolle. Lieferantenseitig ist eine Überwachung aufgrund der engen Verzahnung der liefernden Gesellschaften innerhalb des Konzerns jederzeit gewährleistet. Im Rahmen des Debitorenmanagements wird das Forderungsausfallrisiko durch Bonitätsprüfungen, Kreditlimitregelungen und ein konsequentes Mahnungswesen reduziert. Zusätzlich sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen größtenteils durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass in Einzelfällen Geschäfte aufgrund strategischer Überlegungen über das abgesicherte Volumen hinaus abgeschlossen und überschaubare Risiken akzeptiert werden. Risiken aus der Schwankung von Wechselkursen bestehen nicht, da auch im internationalen Geschäftsverkehr grundsätzlich auf EUR-Basis fakturiert wird. Für 2024 bleiben die gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten hoch. Eine weitere Eskalation geopolitischer Konflikte, beispielsweise in China, könnte zu Beeinträchtigungen globaler Lieferketten und zu größeren Einschränkungen des Angebots von Energie, Industrierohstoffen und Zwischenprodukten führen. Der Krieg in der Ukraine und der Nahost-Konflikt bergen auch weiterhin erhebliche Risiken für die globale Marktentwicklung. Liquiditätsrisiken sind zurzeit nicht erkennbar, bei Bedarf werden ausreichende Mittel durch die Kesseböhmer Holding KG zur Verfügung gestellt, die über ausreichende freie Kreditlinien verfügt.
Bad Essen, 20. August 2024 Die Geschäftsführung gez. Oliver Kesseböhmer gez. Burkhard Schreiber BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Die Kesseböhmer GmbH hat ihren Sitz in Bad Essen und ist im Handelsregister von Osnabrück unter HRB 18320 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, ggfs. vermindert um lineare Abschreibung, bewertet. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, werden mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt, sofern ihr Bestand in seiner Größe, seinem Wert und seiner Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge auf den Netto-Forderungsbestand berücksichtigt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Barwert angesetzt. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt worden, soweit zuvor keine Abweichungen dargestellt wurden. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem nachfolgenden Anlagenspiegel entnommen werden.
Finanzanlagen
*) Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom 1.4.2017 bis 31.3.2018, bzw. das Eigenkapital zum 31.3.2018. Aufgrund eines Rechtsstreits mit dem joint venture Partner liegen keine aktuelleren Daten vor. **) Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom 1.4.2022 bis 31.3.2023, bzw. das Eigenkapital zum 31.3.2023 ***) Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom 01.01.2022 bis 31.12.2022, da aufgrund eines Rechtsstreits mit dem Partner keine aktuelleren Daten vorliegen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.229 (Vorjahr TEUR 0). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Darlehensforderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr TEUR 300). Eigenkapital Das Stammkapital beträgt DM 1.000.000,00 (EUR 511.291,88). Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personal- und Beratungskosten gebildet. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 6.587 (Vorjahr TEUR 11.133). Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr TEUR 125) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 8). Sicherheiten wurden nicht gewährt. Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 70 (Vorjahr TEUR 797) sowie periodenfremde Erträge aus den Feststellungen der Betriebsprüfung 2021/2022 in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Abschreibungen auf Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.045 (Vorjahr TEUR 0). Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
Geschäftsführung Herr Oliver Kesseböhmer, Bad Essen, Dipl.-Kaufmann Herr Burkhard Schreiber, Hiddenhausen, Dipl.-Kaufmann Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:
Nachtragsbericht über wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Kesseböhmer Beschlagsysteme GmbH & Co. KG, Bad Essen. Diese wiederum ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Kesseböhmer Holding KG mit Sitz in Bad Essen. Als verbundenes Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB wird die Kesseböhmer GmbH in den Konzernabschluss der Kesseböhmer Holding KG einbezogen. Der Konzernabschluss der Kesseböhmer Holding KG wird im elektronischen Bundesanzeiger (HRA 4013) offengelegt.
Bad Essen, 20. August 2024 Die Geschäftsführung Oliver Kesseböhmer Burkhard Schreiber sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kesseböhmer GmbH, Bad Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kesseböhmer GmbH, Bad Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kesseböhmer GmbH, Bad Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 30. August 2024 Huskobla
& Kollegen Partnerschaft mbB
Huskobla, Wirtschaftsprüfer |
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