Tesla Financial Services GmbH

Blumenstraße 17, 80331 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 214277
Vorher
Tesla Motors Marketing GmbH
Eingetragen
30.9.2014
Branche
Institutionen für FinanzierungsleasingVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermietung von Schienenfahrzeugen
Gegenstand
Finanzierungsleasing und Verkauf von Elektrofahrzeugen im deutschen Markt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Riccardo Kunze
seit 12.7.2024
Geschäftsführer
Stefan Thomas Winkler
seit 16.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Tesla Financial Services Holdings B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Tesla Financial Services Holdings B.V.
Netherlands
12.800.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tesla Financial Services GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der Tesla Financial Services GmbH, München

Grundlegende Informationen über die Gesellschaft und das Geschäftsmodell

Die Tesla Financial Services GmbH, München (TFSG), gehört zur Tesla Inc.-Unternehmensgruppe und ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Tesla Financial Services Holdings B.V., Amsterdam/ Niederlande (TFSHBV). Die Gesellschaft betreibt das Finanzierungsleasing und den Verkauf von Elektrofahrzeugen im deutschen Markt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der TFSG am 3. Dezember 2014 die Erlaubnis, als Finanzdienstleistung das Finanzierungsleasing (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG) zu erbringen, erteilt. Seit Aufnahme der erlaubten Geschäftsart am 12. Mai 2015 zählt die Gesellschaft zu den Finanzdienstleistungsinstituten und unterliegt der Beaufsichtigung durch die BaFin und die Deutsche Bundesbank.

Die TFSG konzentriert ihre Geschäftstätigkeit auf Fahrzeuge der Marke Tesla, die im deutschen Markt durch die Tesla Germany GmbH, München (TGG), einer Schwestergesellschaft, vertrieben werden. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft mit der Tesla Motors Netherlands B.V. (TMNBV), ein "Limited Risk Lessor Agreement" abgeschlossen. Hierin wird die Gesellschaft beauftragt, Tesla-Fahrzeuge an Kunden im deutschen Markt zu verleasen, wobei die unternehmerischen Chancen und Risiken zum Teil von der Muttergesellschaft übernommen werden.

Die TFSG hatte im IV. Quartal 2016 aufgrund einer Konzernentscheidung das Neugeschäft vorübergehend eingestellt. Bis zur Wiederaufnahme der Neugeschäftsaktivitäten konzentrierte sich die Geschäftstätigkeit auf die Verwaltung des Bestandsportfolios. 1 Seit dem 1. Juni 2020 bietet die TFSG wieder den Abschluss von Leasing-Neuverträgen an.

Leistungsindikatoren

Abgeleitet aus dem strategischen Ziel, den Absatz von Tesla-Fahrzeugen zu unterstützen, ist ein wichtiger nichtfinanzielle Leistungsindikator der "eigene Leasing-Anteil", d. h. der Anteil der durch die TFSG verleasten Fahrzeuge am Gesamtabsatz der Tesla Germany GmbH. Dieser betrug Im Jahr 2023 13%, und verzeichnete somit einen signifikanten Anstieg dem Vorjahr gegenüber (5%).

Hinzu kommen finanzielle Kennzahlen. Das Wachstum des Leasingvermögens, als Maßstab für das Geschäftsvolumen, betrug im Jahr 2023 TEUR 255.628, oder 85%. Der Bilanzgewinn, als Maßstab für den finanziellen Erfolg, stieg 2023 um TEUR 3228, oder 123%. Hinsichtlich des Bilanzgewinns ist zu berücksichtigen, dass dieser stark durch die Provisionserträge bzw. -aufwendungen aus dem genannten "Limited Risk Lessor Agreement" geprägt ist. Ein wesentliches Ziel ist ferner die Erhaltung einer soliden Eigenkapitalbasis in Verbindung einer jederzeit gegebenen Risikotragfähigkeit.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Als Leasingunternehmen führte die Gesellschaft auch in 2023 keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliches und branchenspezifisches Umfeld

Nach Informationen des Statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 preisbereinigt um rund 0,3% gesunken. 2 "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. (...) Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort." 3

Das Volumen der Leasing-Neuinvestitionen stieg in 2023 nach einer Prognose des IW Köln von 59,4 Mrd. Euro im Vorjahr auf nun 74,2 Mrd. Euro, wobei 73,6 Mrd. Euro auf Mobilien - erwartungsgemäß großenteils Pkw - entfielen. 4

Der "Leasing-Rückspiegel 2023" hat in diesem Kontext fünf Trends des vergangenen Leasingjahres ausgemacht:

VW-Konzern dominiert im Leasing,

China-Auto auf dem Vormarsch,

Plug-in-Hybride auf dem Abstellgleis,

Gebrauchtwagenleasing im Trend,

Privatleasing gefragter denn je. 5

"Das Leasingjahr 2023 war ein Wachstumsjahr mit deutlich steigendem Interesse an Leasingfahrzeugen. Im Onlinebereich haben die Suchen nach geeigneten Leasingangeboten im Vergleich zu 2022 um mehr als 30 Prozent zugenommen. (...) Gerade in aktuellen Krisenzeiten, aber auch aufgrund der hohen Kaufpreise für viele Fahrzeuge, möchten sich Privatpersonen nicht langfristig an einen teuren Autokredit binden, sondern entdecken vermehrt im Leasing eine günstige, risikofreie und insbesondere kurzfristige Alternative, sich dennoch den Wunsch vom neuen Auto zu erfüllen. Darüber hinaus war eine Jahresendrallye für das Leasinggeschäft mit E-Autos zu beobachten - bedingt durch die anstehende Reduzierung des Umweltbonus in 2024." 6

Aus den identifizierten Trends und getroffenen Aussagen lassen sich Chancen wie Herausforderungen ableiten. Gleichwohl besteht weiterhin Interesse an der Elektromobilität. "Auch das Leasingjahr 2023 verdeutlicht, dass das Interesse an elektrisch betriebenen Fahrzeugen nach wie vor hoch ist. Der Anteil an reinen E-Autos im Leasing liegt trotz Reduzierung beziehungsweise Streichung der Elektroförderung für Gewerbekunden wie im Vorjahr bei rund 29 Prozent." 7

Die Tesla Financial Services GmbH bietet seit 2022 sowohl Privat- als auch gewerbliches Leasing an. "Mit einem Anteil von 60 Prozent und somit rund fünf Prozentpunkten mehr als im Vorjahr dominieren Privatpersonen den deutschen Leasingmarkt (...). 40 Prozent der Leasingverträge wurden von Gewerbekunden abgeschlossen." 8

In diesem Zusammenhang lohnt ein Blick auf den Bericht des Kraftfahrt-Bundesamtes. "In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022. 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. (...) Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. (...) Die Importmarken wurden in der Jahresbilanz von Skoda (+17,1 %) mit einem Anteil von 5,9 Prozent angeführt, gefolgt von Seat (+18,8 %) mit 4,7 Prozent. (...) Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. (...) Hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, (...) Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. (...) Die CO 2 -Emission der Pkw stieg 2023 um +4,9 Prozent, im Durchschnitt auf 114,9 g/km (Vorjahr: 109,6 g/km). (...) Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin. 9

Während Tesla seine weltweiten Verkäufe 2023 um 38 Prozent auf 1,81 Millionen ausgelieferte Einheiten steigern konnte, wurde in Deutschland mit ca. 64.000 Auslieferungen zum ersten Mal ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 8,6% verzeichnet. Die Kapazität der Produktionsstätte in Brandenburg liegt zu Beginn des Jahres bei 5.000 Fahrzeugen des Model Y, und soll mittels des geplanten Ausbaus perspektivisch auf mehr als das doppelte ansteigen. Gleichzeitig beschäftigt sich das Unternehmen im Jahr 2024 mit einer signifikanten personellen Restrukturierung.

Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 hat die TFSG 8.002 neue Leasingverträge abgeschlossen, während 378 Verträge beendet wurden. Zum 31. Dezember 2023 waren somit 15.660 Leasingverträge aktiv (Vorjahr 8.036 Verträge) und das Leasingvermögen ist von TEUR 299.309 (31. Dezember 2022) auf TEUR 554.937 (31. Dezember 2023) angestiegen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 4.323 (Vorjahr TEUR 2.264) und erfüllt damit den prognostizierten Wert von 4% der Leasingerträge. Das Ergebnis vor Steuern und Provisionsertrag bzw. -aufwand beträgt im Geschäftsjahr TEUR -31.974 (Vorjahr TEUR - 11.078). Der Bilanzgewinn betrug TEUR 5.856. (Vorjahr TEUR 2.628). Alle dargestellten Größen haben die Prognosewerte signifikant übertroffen. Die TFSG verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass eine treffsichere Geschäftsverlaufsprognose hinsichtlich des Erfolgs der Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeiten und der damit verbundenen Kundenresonanz herausfordernd war.

Finanzielle Kennzahlen

Vermögenslage

Das in 2016 eingestellte Neugeschäft wurde im Geschäftsjahr 2020 wieder aufgenommen. Das Leasingvermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr um TEUR 255.628 auf TEUR 554.937 (Vorjahr TEUR 299.309) aufgrund von Zugängen in Höhe von TEUR 371.137, Abgängen aufgrund verwerteter Leasinggegenständen in Höhe von TEUR 18.311 sowie laufenden Abschreibungen in Höhe von TEUR 104.512. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 12.269, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr (TEUR 9.040) in Höhe des Jahresüberschusses von TEUR 3.228 entspricht. Aufgrund des gestiegenen Leasingvermögens und der daraus resultierenden Erhöhung der Bilanzsumme reduziert sich die Eigenkapitalquote auf 1,5% (Vorjahr: 2,6%). Die Risikotragfähigkeit ist gegeben. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet.

Finanzlage

Der Bestand an flüssigen Mitteln (Forderungen an Kreditinstitute) lag mit TEUR 40.640 deutlich über dem Wert des Vorjahres (TEUR 7.030). Die Gesellschaft refinanziert sich über Konzerndarlehen und über eine ABS-Transaktion mit einer Schwestergesellschaft. Dabei gab es keine bedeutsamen Änderungen der Kreditkonditionen im Vergleich zum Vorjahr. Am Ende des Geschäftsjahrs 2023 bestanden Verbindlichkeiten aus konzerninternen Darlehen in Höhe von TEUR 182.013 sowie aus den ABS-Transaktionen von TEUR 512.644. Für die Verbindlichkeiten im Rahmen der ABS-Transaktionen bestehen Sicherheiten aus im Leasingvermögen bilanzierten Fahrzeugen. Der Restbuchwert dieser Fahrzeuge beträgt zum Jahresende TEUR 313.354. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Darlehen werden von der Schwestergesellschaft seit Beginn 2021 auf quartärlicher Basis je nach aktuell benötigten Betrag genehmigt.

Ertragslage

Die Leasingerträge liegen insgesamt deutlich mit TEUR 62.792 über dem Vorjahr (TEUR 26.422). Diese starke Entwicklung zeigt sich nicht bei den Leasingaufwendungen. Die Leasingrückläufer stiegen im Vergleich zum Vorjahr wodurch auch die Leasingaufwendungen um TEUR 7.996 auf TEUR 11.808 (Vorjahr TEUR 3.812) stiegen. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen auf das Leasingvermögen ergibt sich ein Rohergebnis Leasing von TEUR -4.810 (Vorjahr TEUR -3.775).

Im Geschäftsjahr 2023 kam es zu Provisionserträgen von TEUR 39.883 (im Vorjahr TEUR 13.372) aus dem mit der TMNBV bestehenden "Limited Risk Lessor Agreement". Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind um TEUR 816 auf TEUR 2.064 gestiegen. Diese Zunahme ist im Wesentlichen auf erhöhte Personalaufwendungen zurückzuführen. Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.228 (Vorjahr: TEUR 806).

Im zweiten Jahr nach der Wiederaufnahme des Neugeschäfts beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf weiterhin als sehr zufriedenstellend. Die Ertragslage ist geordnet.

Risikobericht

Risikomanagement

Für Leasinggesellschaften wie die TFSG haben die von der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht veröffentlichten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) in der Fassung vom 29.06.2023 Gültigkeit. Die Novellierung der MaRisk befindet sich weiterhin in der Konsultation.

Die aus der Risikostrategie abgeleiteten operativen Ziele des Risikomanagements dienen vorrangig der Absicherung der Risikotragfähigkeit. Es werden geeignete Verfahren und Instrumente zur Risikoquantifizierung und -steuerung angewandt, die im Einklang mit der in der Geschäfts- und Risikostrategie definierten Risikotoleranz stehen. Unter Wahrung des Proportionalitätsprinzips werden alle Strategien und Methoden kontinuierlich weiterentwickelt und bedarfsbezogen betriebswirtschaftlichen und regulatorischen Gegebenheiten angepasst.

Dem Risikomanagementkreislauf folgend (vgl. auch MaRisk AT 4.3.2) umfasst das Risikomanagement der TFSG die Komponenten Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation. Basis und Ausgangspunkt für weite Teile des Risikomanagements ist die Risikoinventur, im Rahmen derer alle Risiken identifiziert und kategorisiert sowie hinsichtlich ihrer Wesentlichkeit bewertet werden. Neben der Tatsache, dass die Risikoinventur eine bewusste, zielorientierte Risikosteuerung ermöglicht, stellen die Inventurergebnisse die Grundlage für das Risikotragfähigkeitskonzept, die Durchführung von Stresstests und das Limitsystem dar. Diese sowie weitere Methoden und Verfahren sind Bestandteil einer regelmäßigen oder anlassbezogenen Risikoberichterstattung, die wiederum eng mit steuerungsrelevanten Instrumenten verknüpft wird, wie dem Frühwarnsystem oder dem internen Kontrollsystem (IKS). Das IKS wird durch Prüfungen der Internen Revision flankiert, die direkt an die Geschäftsführung der TFSG berichtet.

Kreditrisiken

Die TFSG definiert Kreditrisiken als Risiken, die aus dem potentiellen Ausfall eines Kunden (Kreditnehmereinheit) oder aus einer Bonitätsverschlechterung resultieren. Verluste entstehen dann, wenn ein Geschäftspartner oder eine Kreditnehmereinheit den im Leasingvertrag vereinbarten Leasingzahlungen nicht (vollumfänglich) nachkommen kann, die vereinbarten Zahlungen nicht geleistet werden und ein Teil- oder Komplettausfall der Zahlungen durch den Leasingnehmer eintritt.

Die TFSG verfolgt grundsätzlich - außerhalb der Übergangsphase, in der auf Neugeschäftsaktivitäten verzichtet wird - die Strategie, ein Leasingportfolio mit hoher Granularität und überdurchschnittlicher Bonität zu akquirieren. Das Kundenprofil setzt sich dabei aus Privatpersonen, Gewerbetreibenden und Unternehmen zusammen.

Um Kenntnisse über die Höhe des Adressenausfallrisikos einzelner Antragsteller zu erlangen, greift die Gesellschaft auf Daten anerkannter Auskunfteien sowie auf aus Kundendaten abgeleitete Kennzahlen zurück. Dabei wird der Teil des Leasingportfolios, der über ein erhöhtes Risikopotential verfügt, einerseits im Rahmen des Genehmigungsprozesses einer detaillierten Analyse unterworfen und andererseits mindestens jährlich überprüft. Die Unterteilung nach den Teslainternen Ratingklassen setzt sich wie folgt zusammen:

Leasingverträge Leasingvermögen zu Anschaffungskosten
31.12.23
Anzahl
31.12.22
Anzahl
31.12.23
TEUR
31.12.22
TEUR
A+ 2.145 493 101.845 23.646
A 1.883 1.971 87.424 89.576
B 3.915 2.312 178.669 104.698
C 4.222 1.802 192.331 80.256
D 2.121 960 95.037 42.648
E 968 361 43.421 16.090
F 325 130 14.987 5.896
G 75 14 3.366 616
H 6 1 281 41
Total 15.660 8.044 717.360 363.467

Die Zuweisung der Verträge in die einzelnenRatingklassen erfolgt nach der jeweiligen Kreditausfallwahrscheinlichkeit des Kunden laut Auskunftei:

Ratingklasse Ausfallwahrscheinlichkeit
in %
A+ 0,00 - 0,35
A 0,36 - 0,62
B 0,63 - 1,27
C 1,28 - 2,56
D 2,57 - 5,13
E 5,14 - 10,26
F 10,27 - 20,51
G 20,52 - 50,00
H 50,01 - 99,99
I,J Ausfall

Kunden in den Risikoklassen I und J, bei denen der Kreditausfall ermittelt wurde, sind dabei in der Regel nicht im Portfolio zu finden, da sie entweder von vorneherein nicht als Kunden aufgenommen werden oder die Verträge frühzeitig beendet werden.

Die Berechnung des Adressenausfallrisikos erfolgt über die Value-at-Risk-Methode (VaR). Die zugrundeliegenden Ausfallwahrscheinlichkeiten haben einen Betrachtungshorizont von 12 Monaten. Dabei wird das konsistent über alle Risikoarten hinweg definierte Konfidenzniveau von 99,9% verwendet. Zugrundeliegende Parameter (PD, LGD, EAD) werden weitestgehend auf Basis des TFSG-Portfolios determiniert und regelmäßig überprüft. Das Adressenausfallrisiko stieg im Jahr 2023 mit TEUR 5.284 linear mit dem Vertragsbestand zum Vorjahr (TEUR 3.168) an. Die Risikovorsorge wird mittels des Erwartungswertes derselben Parameter berechnet. Für sämtliche Verträge wird dabei das Scoring im Early Warning System (EWS) betrachtet. Für Fälle mit drei oder mehr Punkten wird die PD dabei im Rahmen der Einzelwertberichtigung auf 100% gesetzt. Für die übrigen Verträge gilt die Pauschalwertberichtigung mit den jeweiligen angenommenen Ausfallwahrscheinlichkeiten.

Neben dem Adressenausfallrisiko werden das Konzentrations- sowie das Migrationsrisiko als wesentliche Kreditrisiken eingestuft. Im Rahmen der Konzentrationsrisikoberechnung wird ein synthetisches homogenes Portfolio mit denselben zugrundeliegenden Parametern des Adressenausfallrisikos konstruiert und mittels Wurzelformel eine Überkonzentration im tatsächlichen Portfolio berechnet. Mit einem Betrag von TEUR 10 am 23.12.2023 ist das Konzentrationsrisiko das geringste Risiko in der gesamten Kalkulation, und verringerte sich geringfügig gegenüber dem Vorjahr (TEUR 11). Das liegt an dem Anstieg der Verträge im Portfolio bei gleichbleibender Konzentration von maximal drei Verträgen pro Privatkunden bzw. fünf Verträgen pro Geschäftskunden. Das Migrationsrisiko wird anhand der Verschlechterung der Kreditwürdigkeit laut Auskunftei im Portfolio überprüft, jedoch gab es da soweit noch keine bedeutenden Vorkommnisse.

Das Emittentenrisiko, welches potenziell aus den gehaltenen Anteilen des SPV entspringt, wird im ersten Schritt als nicht wesentlich eingestuft, da dieses das bereits berücksichtigte Addressenausfallrisiko der zugrundeliegenden Leasingverträge abbildet. Im neuen Jahr plant die Gesellschaft eine vollumfängliche Risikoanalyse des SPV.

Marktpreisrisiken

Die Marktpreisrisiken der TFSG bestehen im Wesentlichen aus Restwertrisiken und implizieren die Gefahr eines Verlusts, der aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussenden Parametern eintreten kann.

Das Restwertrisiko gehört zu den inhärenten Risiken beim Finanzierungsleasinggeschäft und wird daher gemäß Risikoinventur als wesentliches Risiko angesehen. Die TFSG definiert das Restwertrisiko als das Risiko, dass der erwartete Marktwert eines Leasing-Fahrzeugs am Vertragsende geringer ist als der bei Vertragsabschluss kalkulierte Restwert. Das Restwertrisiko eines Fahrzeugs wird bei der TFSG mithilfe eines Abgleichs zwischen dem bei Abschluss des Leasingvertrags intern kalkulierten Restwert und dem am Markt erzielbaren Restwert bewertet. Technisch gesehen wird dieses aufgrund des National Framework Agreements (NFA) mit der TGG, bei dem die Fahrzeuge zum Buchwert nach linearer Abschreibung zurückgekauft werden, nicht direkt von TFSG gehalten. Da es jedoch aus dem Leasinggeschäft entspringt, wird es der Vollständigkeit halber mit in die Risikotragfähigkeitsrechnung aufgenommen. Das Restwertrisiko setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Die erste Komponente bildet das erwartete Restwertrisiko (Expected RV Loss) unter Zugrundelegung von Marktwertschwankungen, welches mittels linearer Regression aus historischen Werten der Parameter Fahrzeugalter, Kilometerstand, Modelljahr und Neupreis ermittelt wird. Die zweite Komponente ist das unerwartete Restwertrisiko (Unexpected RV Loss), welches einen negativen Ausschlag des Restwerts um den Expected Loss unter Annahme einer 10%-igen Standardabweichung der Normalverteilung simuliert. Der Wert für die Schwankung wurde aus historischen Beobachtungen abgeleitet und wird jährlich überprüft. Es wird das konsistent über alle Risikoarten hinweg definierte Konfidenzniveau von 99,9% verwendet. Bei Verträgen, dessen Laufzeitenddaten über das aktuelle Jahr hinausgehen, wird das Ergebnis mit der jeweiligen Ausfallwahrscheinlichkeit verrechnet, um die Möglichkeit eines unerwartet frühen Vertragsabbruchs miteinzubeziehen. Somit ist die Risikoprognose auf einen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten ausgelegt. Zum 31.12.2023 betrug das Marktpreisrisiko TEUR 5.621, und verzeichnete somit einen linearen Anstieg entsprechend des Portfoliowachstums gegenüber dem Vorjahr (TEUR 3.475).

Die für die Restwertbestimmung benötigten Transaktionspreise der einzelnen Fahrzeugmodelle sind der TFSG direkt zugänglich, da die TGG den Verkauf seiner Neu- und Gebrauchtfahrzeuge durch eigene Tesla Stores ausführt. Tesla verzichtet auf Vertragshändler, um eine hohe Kundenbindung herzustellen. Die TFSG hat somit Zugang zu Transaktionspreisen sowie zur Produkt- und Preisplanung für jedes der Fahrzeugmodelle, die Tesla vermarktet oder vermarkten wird.

Für die Leasingfahrzeuge besteht zum planmäßigen Ende der Vertragslaufzeit eine Rückkaufvereinbarung (Andienungsrecht) mit der TGG. Aus Vorsichtsgründen und um eine operativ orientierte, zielgerichtete Risiko- und Kapitalallokation zu ermöglichen, wird die mit der Rückkaufvereinbarung verbundene Restwertgarantie im Rahmen der Berechnung des Restwertrisikos nicht berücksichtigt.

Dem Marktpreisrisiko, das aus einer Veränderung der Refinanzierungskosten durch Zinsschwankungen entstehen kann, begegnet die Gesellschaft mit der Refinanzierung der Aktiva mit Passiva gleicher oder ähnlicher Laufzeit und Volumina. Die Geschäftsleitung legt bei Bedarf fest, inwieweit ein Unterschied bzgl. Laufzeit und Volumen zwischen Aktiva und Passiva zeitweise bestehen darf. Bei der Refinanzierung mittels SPV is zusätzlich eine Zinssicherung mittels Zinsswap vorhanden, die ab 150 Basispunkten über dem vereinbarten Zinssatz zum Zeitpunkt der Transaktion in Kraft tritt.

Weitere Marktpreisrisiken werden nicht als wesentlich eingestuft. So werden bspw. keine Wechselkursrisiken eingegangen - sie werden durch eine Refinanzierung in gleicher Währung vermieden.

Liquiditätsrisiken

Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko stellt den Kern des Liquiditätsrisikos dar und wird als die Gefahr bezeichnet, anstehenden Zahlungsverpflichtungen nicht in vollem Umfang oder nicht fristgerecht nachkommen zu können. Die TFSG führt regelmäßig eine Kapital- und Liquiditätsplanung durch. Letztere stellt die Zahlungsfähigkeit zu jeder Zeit sicher und wird von der Geschäftsleitung verabschiedet. Auf dieser Basis können Liquiditätslinien in entsprechender Höhe gesichert und in Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung gezogen werden. Im Rahmen der operativen Tätigkeit hält die TFSG eine Liquiditätsreserve vor, um den Liquiditätsbedarf in plausiblen Szenarien für einen angemessenen Zeitraum abdecken zu können. Liquiditätsrisiken werden u.a. im Rahmen der regelmäßigen Risikoberichterstattung überwacht und gesteuert. Bei der Ermittlung des Gesamtrisikobetrags im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung erfolgte in 2023 keine Berücksichtigung des Liquiditätsrisikos. Das Liquiditätsrisiko ist in der Vergangenheit durch die Refinanzierungsstruktur mittels ausschließlich konzerninterner Darlehen als nicht wesentlich eingestuft worden. Diese können bei Bedarf auf Anfrage durch ein neues Darlehen verlängert werden. Dabei wurde stets auf eine fristenkongruente Laufzeit der Darlehen geachtet. Ferner besteht kein akuter Bedarf an Refinanzierung, da die TFSG ohne Neugeschäft einfach das bestehende Portfolio abbaut. Liquiditätsrisiken aus der Refinanzierung mittels SPV sind in einer Vorabprüfung nicht identifiziert worden, da die Anteile nach der Transaktion planmäßig nicht weiter gehandelt werden. Generell sind nicht fristenkongruente Refinanzierungen des Aktivgeschäfts in Bezug auf seine erwartete Laufzeit ebenso zu vermeiden wie unerwartete Abweichungen der Zahlungen von Aktiv- und Passivgeschäften.

Operationelle Risiken

Hauptausprägungen des operationellen Risikos stellen das Betrugsrisiko, das (technische) Versorgungsrisiko sowie das (oft prozessbezogene) Geschäftsrisiko dar. Auch Rechtsrisiken sowie die Gefahr gravierender externer Ereignisse (Naturkatastrophen, etc.) werden bei der TFSG hierunter subsumiert.

Die Gesellschaft begegnet dem operationellen Risiko grundsätzlich zum einen mit der Einstellung von Mitarbeitern mit einem hohen Grad an Reputation, Erfahrung und Know-how, zum anderen mit der Bereitstellung adäquater (technischer) Arbeitsmittel und kontinuierlicher Weiterbildungsmöglichkeiten. Dies gilt auch und insbesondere für die Wiederaufnahme der Neugeschäftsaktivitäten. Die in der TFSG implementierten Geschäftsprozesse werden regelmäßig und anlassbezogen auf ihre Angemessenheit überprüft. Gleiches gilt für die zugeordneten Policies und Procedures. Darüber hinaus untersucht die Interne Revision regelmäßig die Einhaltung aller gültigen Dokumente sowie die faktische Anwendung interner sowie externer Vorgaben. Mit der Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit ist eine Verbesserung der Personalausstattung geplant, um operationelle Risiken zu reduzieren.

Auch das Monitoring der wirtschaftlichen Entwicklung, der Management- und Mitarbeiterfluktuation sowie eine Evaluation der Kundenzufriedenheit dienen der Vermeidung operationeller Risiken. Die Einhaltung geltender Gesetze und Normen wird durch ein kontinuierliches Compliance-Management sichergestellt. Für solche Risiken, die aus wesentlichen Auslagerungen von Geschäftsprozessen resultieren, sieht die TFSG entsprechende Maßnahmen vor. Einerseits durch die Vereinbarung geeigneter Pflichten des externen Partners in Dienstleistungsverträgen, andererseits durch die entsprechende Aufsicht und Führung des Dienstleiters durch den Auslagerungsbeauftragten der TFSG. Operationelle Risiken werden in ihrer Gesamtheit als wesentlich eingestuft und in der Risikotragfähigkeitsrechnung berücksichtigt. Das operationelle Risiko wird mittels des Standardmessansatzes nach dem Konsultationspapier BCBS 355 vom März 2016 auf Basis von Bilanz- und GuV-Parametern ermittelt. Dabei werden die durchschnittlichen Werte der letzten drei Jahre mitberücksichtigt. Die Rechnung gilt für das volle Jahr bis zur Veröffentlichung der nächsten Bilnaz und GuV. Da zum Berechnungszeitpunkt noch keine Bilanz- und GuV für das volle Jahr 2023 vorlagen, wurde das operationelle Risiko nach den durchschnittlichen Finanzkennzahlen der Jahre 2020 - 2022 ermittelt. Dadurch beträgt es zum 31.12.2023 TEUR 3.367, und damit mehr als das Doppelte des Wertes nach den durchschnittlichen Finanzkennzahlen von 2019 - 2021 (TEUR 1.476).

Zusammenfassung

Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung werden die im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich eingestuften Risiken der Risikodeckungsmasse gegenübergestellt. Letztere besteht aus dem Substanzwert einerseits und dem Eigenkapital andererseits. Die Hauptrisiken des Unternehmens liegen größtenteils in Kredit- und Restwertrisiken, die zusammen mehr als die Hälfte des Gesamtrisikos ausmachen. 2023 stieg das Gesamtrisiko (TEUR 14.996) gegenüber zum Vorjahr (TEUR 10.522) um knapp die Hälfte an. Auf der anderen Seite stieg 2023 die Deckungsmasse (TEUR 36.206) gegenüber zum Vorjahr (TEUR 20.941) um etwas mehr als die Hälfte an. Diese besteht aus dem bilanziellen Eigenkapital zum Berechnungszeitpunkt (TEUR 9.605) sowie dem Substanzwert (TEUR 26.600). Der Substanzwert betrug zum 31.12.2022 TEUR 11,335 und hat sich somit im Jahr 2023 mehr als verdoppelt. Da zum Berechnungszeitpunkt noch keine vorläufigen Finanzkennzahlen verfügbar waren, wurde das bilanzielle Eigenkapital vom Vorjahresende zum 31.12.2022 (TEUR 9.605) für die Risikotragfähigkeitsrechnung herangezogen. Die Berechnungsweise wurde in diesem Jahr auf eine neue Platform migriert, wobei die Ergebnisse für gleiche Parameter unter Umständen geringfügig abweichen können. Zum 31. Dezember 2023 übertrifft die Deckungsmasse das potenzielle Risiko um mehr als das Doppelte. Das operationelle Risiko wurde, ähnlich wie das bilanzielle Eigenkapital, zum Berechnungszeitpunkt aus dem Vorjahr fortgeführt. In der folgenden Tabelle werden die Risikowerte zum 31.12.2023 gegenüber ihre jeweiligen Limite gestellt. Diese sind anteilig aus der prognostizierten Deckungsmasse aus der Kapitalplanung vom Anfang des Jahres errechnet. Da diese Prognose das tatsächliche Volumen zum 31.12.2023 überschätzt hat, übersteigt die Summe der Limite die tatsächliche Risikodeckungsmasse. Dabei wurde zum Ende des Jahres keine Korrektur der Limite vorgenommen. Bis zum Jahresende 2023 wurde kein Limit überschritten.

Basisszenario 31.12.2022 31.12.2023
Riskikoklasse Risikowerte
in TEUR
Risikowerte
in TEUR
Limit
in TEUR
Anteil
in %
Kreditrisiko 3.169 5.284 15.005 35,21
Marktpreisrisiko 3.475 5.621 12.513 44,92
Operationelles Risiko 3.367 3.367 17.183 19,60
Konzentrationsrisiko 10 10 30 33,14
Andere Risiken 501 714 2.236 31,92
Gesamt 10.522 14.996 38.428 39,02%

In der folgenden Tabelle wird die Gegenüberstellung von Risikodeckungsmasse und Gesamtrisikovolumen dargestellt:

31.12.2022 31.12.2023
Substanzwert 11.335 26.600
Bilanzielles Eigenkapital 9.605 9.605
Risikodeckungsmasse 20.941 36.206
Gesamtrisikovolumen 10.522 14.996
Risikotragfähigkeit in % 199% 241%

Unmittelbare Auswirkungen der globalpolitischen Krisenherde auf die Risikosituation der Gesellschaft sind bis zur Erstellung des Lageberichts insbesondere aufgrund der bestehenden Rückkaufvereinbarung (Andienungsrecht) mit der TGG, dem Zahlungsverhalten der Kunden sowie der gesicherten Refinanzierung innerhalb des Tesla-Konzerns kaum erkennbar. Die TFSG hat nach der Aufnahme der operativen Geschäftstätigkeit im Mai 2015 die MaRisk-Vorgaben unter Wahrung des Proportionalitätsprinzips umgesetzt. Die Adäquanz der gewählten prozessualen und organisatorischen Struktur wurde vor diesem Hintergrund sichergestellt. Für im Rahmen der Geschäftstätigkeit eingegangene Risiken wurde ein angemessenes Risikocontrolling etabliert und eine Risikovorsorge in ausreichender Höhe gebildet. Die im Rahmen der bisherigen Geschäftstätigkeit gewonnenen Erfahrungswerte fließen in eine effiziente, skalierbare und zielgerichtete Weiterentwicklung der Methoden und Prozesse im Risikomanagement und -controlling ein.

Die Werte der einzelnen Risikoarten, Risikotragfähigkeit und Limitauslastung werden monatlich an die Geschäftsführung kommuniziert und mit den relevanten Stakeholdern diskutiert. Sollten eine oder mehrere Risikoklassen einen unerwartet hohen Wert des Gesamtrisikos und des Limits einnehmen, wird der Fokus in einem ersten Schritt auf die Identifizierung der Ursache gelegt. Sollte ein Limit überschritten werden, müssen Maßnahmen zur Eindämmung des treibenden Risikofaktors getroffen werden. Dies könnte beispielsweise durch eine Eindämmung des Neugeschäfts geschehen, etwa mittels einer Erhöhung der Mindestanforderung an die Bonität für Neukunden oder durch niedrigere Restwertannahmen. Bei akuten Fällen im Bestandsgeschäft würden desweiteren auch Hedginginstrumente in Frage kommen. Sollte das Gesamtrisikopotenzial die Deckungsmasse überschreiten, wird umgehend eine Erhöhung des Eigenkapitals von Konzernseite angefragt, um einen angemessenen Puffer wiederherzustellen.

Prognosebericht

Die Investitionstätigkeit in Deutschland ist angesichts der angespannten makroökonomischen Lage weiterhin rückläufig. 10 Die zugrundeliegende Stimmung spiegelt sich auch im vom Bundesverband deutscher Leasing-Unternehmen und dem ifo-Institut gemeinsam ermittelten "Geschäftsklima Leasing" wider. Es ergeben sich eine ifo-Geschäftslage von relativ stabilen 39,00 Punkten, der Index für Geschätserwartungen liegt hingegen mit -17,20 weiterhin im negativen Bereich. Es ergibt sich ein ifo-Geschäftsklima-Leasing-Stand von 9,00 (Stand April 2024). 11

Die Unternehmensleitung prognostiziert, dass das Volumen um etwa 4300 Neuverträge steigen wird, was dazu führt, dass das Gesamtleasingvermögen bei einer Penetrationsrate von 7% voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2024 auf rund 600 Millionen Euro anwachsen wird. Trotz dieses Wachstums bleibt die angestrebte Eigenkapitalquote von 5 Prozent zum Jahresende 2024 unverändert bestehen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein erwarteter Bilanzgewinn von etwa 9 Millionen Euro erwartet. Politisch induzierte Anreize wie Elektroauto-Kaufprämien werden aus konservativen Gründen nicht in die Planung einbezogen.

Das mit der Muttergesellschaft bestehende Abkommen zur Aufteilung der unternehmerischen Chancen und Risiken wird auch in 2024 zum Tragen kommen und die Muttergesellschaft wird weiterhin eine Provision an die Gesellschaft leisten. Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit für 2024 wird somit aufgrund der bestehenden Vereinbarung äquivalent zu den Vorjahren bei ca. vier Prozent der Leasingerträge liegen. In Anbetracht dessen wird auch das Ergebnis vor Steuern in etwa auf dem aktuellen Niveau verharren. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass weiterhin keine signifikanten überfälligen Forderungen über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen.

Aktuell ist die TFSG mit einer sehr minimalistischen Produktpalette aufgestellt. Diese zu erweitern würde zwar die operationelle Komplexität erhöhen, aber auch eine signifikante Chance darstellen, mehr Kunden für sich zu gewinnen. Mit einer Kreditfinanzierung würde man Kunden die Option gewähren, das Fahrzeug am Ende der Laufzeit zu behalten. Diese Produkte werden derzeit nur von den Bankingpartnern angeboten. Das Leasingprodukt könnte um eine größere Auswahl an Laufzeiten erweitert werden und damit an flexibilität gewinnen. Zusätzlich könnte auch hier eine Version mit Kaufoption am Ende der Laufzeit eingeführt werden, oder alternativ ein weiterer Leasingzyklus für gebrauchte Fahrzeuge nach Ende der Laufzeit. Auch das Flottengeschäft ist derzeit noch auf maximal fünf Fahrzeuge pro Kunde gedeckelt. Mit einer Erhöhung dieses Limits könnten Geschäftskunden mit einem weitaus höheren Bedarf direkt bedient werden. TFSG evaluiert regelmäßig in Vereinbarung mit der Geschäftsstrategie des Mutterkonzerns eine Erweiterung des Produktangebots.

Ein mögliches Risiko stellen insbesondere die globalen Krisenherde sowie ihre Auswirkungen auf die Preisstabilität und die Gesamtwirtschaft dar. Je nachdem wie sich diese Krise entwickelt, könnte unser Geschäftsbetrieb, sowie der unserer Kunden und Lieferanten, nur eingeschränkt oder gegebenenfalls vorübergehend gar nicht möglich sein.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, 24.Juli 2024

Stefan Winkler

1 In Einzelfällen wurden Leasingbestandsverträge auf Wunsch des Kunden um einige Monate verlängert.
2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html.
3 Dr. Ruth Brand, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html.
4 https://bdl.leasingverband.de/leasing/marktzahlen/leasing-markt c524.
5 https://www.leasingmarkt.de/wplm/wp-content/uploads/2023/12/leasing-rueckspiegel-2023.pdf.
6 Martin Teichmann, https://www.leasingmarkt.de/wplm/wp-content/uploads/2023/12/leasing-rueckspiegel-2023.pdf.
7 https://www.leasingmarkt.de/wplm/wp-content/uploads/2023/12/leasing-rueckspiegel-2023.pdf.
8 https://www.leasingmarkt.de/wplm/wp-content/uploads/2023/12/leasing-rueckspiegel-2023.pdf.
9 https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2024/pm01_2024_n_12_23_pm_komplett.html.
10 https://bdl.leasingverband.de/fileadmin/downloads/broschueren/2024-03-14_IW-Leasing-Marktbericht_2023.pdf.
11 https://bdl.leasingverband.de/leasing/marktzahlen/geschaeftsklima-leasing.

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

der Tesla Financial Services GmbH, München

Aktiva

EUR 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 40.640.224,57 7.029.566,00
40.640.224,57 7.029.566,00
2. Forderungen an Kunden 163.830.611,78 7.132.576,29
3. Leasingvermögen 554.937.382,78 299.309.184,08
4. Sonstige Vermögensgegenstände 54.325.521,71 30.996.846,12
813.733.740,84 344.468.172,49

Passiva

EUR EUR 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 731.868.319,07 291.928.453,84
2. Rechnungsabgrenzungsposten 58.284.813,59 39.009.969,61
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 1.862.079,65 1.457.804,18
b) andere Rückstellungen 9.450.018,92 3.031.486,14
11.312.098,57 4.489.290,32
4. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 12.800.000,00 12.800.000,00
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen - 6.387.500,00 - 6.387.500,00
6.412.500,00 6.412.500,00
b) Bilanzgewinn 5.856.009,61 2.627.958,72
12.268.509,61 9.040.458,72
813.733.740,84 344.468.172,49

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der Tesla Financial Services GmbH, München

EUR EUR 2023
EUR
2022
EUR
1. Leasingerträge 108.067.361,08 45.275.506,40
2. Leasingaufwendungen - 11.807.932,68 - 3.812.090,85
96.259.428,40 41.463.415,55
3. Zinserträge 998.734,99 265.403,16
4. Zinsaufwendungen -17.611.997,13 - 3.344.750,68
- 16.613.262,14 - 3.079.347,52
5. Provisionserträge 39.882.573,52 13.372.474,43
6. Provisionsaufwendungen -144.197,49 - 30.451,40
39.738.376,03 13.342.023,03
7. Sonstige betriebliche Erträge 1.841.301,36 3.907,18
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwendungen
aa) Löhne und Gehälter -830.020,31 -675.445,72
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und Unterstützung -147.382,64 -99.210,39
darunter für Altersversorgung: EUR 18.459,60 (Vorjahr: EUR 11.900,46)
-977.402,95 -774.656,11
b) Andere Verwaltungsaufwendungen -1.086.148,58 -472.700,23
-2.063.551,53 -1.247.356,34
9. Abschreibungen und Wertberichtungen auf Leasingvermögen - 104.511.648,62 -45.238.297,61
-104.511.648,62 -45.238.297,61
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.627.358,27 -64.149,06
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -700.590,79 -2.916.419,91
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 4.322.694,44 2.263.775,32
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.094.643,55 -1.457.538,00
14. Jahresüberschuss 3.228.050,89 806.237,32
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.627.958,72 1.821.721,40
16. Bilanzgewinn 5.856.009,61 2.627.958,72

ANHANG zum 31.12.2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Tesla Financial Services GmbH (TFSG) mit Sitz in München, registriert beim Amtsgericht München unter HRB 214277, wurde am 13. August 2014 gegründet. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der TFSG am 3. Dezember 2014 die Erlaubnis, als Finanzdienstleistung das Finanzierungsleasing (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG) zu erbringen, erteilt und die Gesellschaft hat die erlaubte Geschäftsart am 12. Mai 2015 aufgenommen. Seitdem zählt die TFSG zu den Finanzdienstleistungsinstituten (§ 1 Abs. 1a KWG) und unterliegt der Beaufsichtigung durch die BaFin und durch die Deutsche Bundesbank.

Als Finanzdienstleistungsinstitut ist die TFSG verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den für Institute geltenden Regelungen der §§ 340 ff. HGB i.V.m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufzustellen. Demzufolge stellt die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 einen Jahresabschluss gemäß den §§ 242 bis 256a HGB, den aufgrund des § 264 HGB für die Gesellschaft anzuwendenden speziellen Vorschriften der §§ 265 bis 288 HGB, des § 42 GmbHG sowie unter Beachtung der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Regelungen der §§ 340 ff. HGB i.V.m. der RechKredV auf.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften der RechKredV gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß Formblatt 3 zur RechKredV in Staffelform.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert.

Im Rahmen der Finanzierungsstrategie der Tesla-Gruppe wurde eine Non-True-Sale-ABS-Transaktion mit der "Awesome Range B.V" durchgeführt. Dabei wurden Leasingforderungen verkauft. Das wirtschaftliche Eigentum an den rechtlich verkauften Forderungen geht dabei nicht auf den Erwerber über, daher verbleibt das Bonitätsrisiko bei der Gesellschaft. Die TFSG erwarb die Class-B-Notes von der ABS-Transaktion zurück.

Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen der Leasinggegenstände erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 6 Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Leasingvermögen werden bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung vorgenommen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten dienen der periodengerechten Ertragserfassung, resultieren aus vom Kunden erhaltenen Leasingsonderzahlungen und werden linear nach der Maßgabe der zugrunde liegenden Vertragslaufzeit aufgelöst.

Die Rückstellungen wurden für Risiken aus dem Leasinggeschäft sowie alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, angesetzt. Wesentliche Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden unter Berücksichtigung von z.B. Preis- und Kostensteigerungen ermittelt und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben abgezinst.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Erträge und Aufwendungen wurden periodengerecht erfasst.

2.2. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält keine wesentlichen auf fremde Währung lautenden Sachverhalte. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

2.3. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1. Forderungen an Kreditinstitute

Bei den Forderungen an Kreditinstitute handelt es sich um täglich fällige Bankguthaben.

3.2. Forderungen an Kunden

Bei den Forderungen an Kunden handelt es sich um fällige Ratenzahlungen, Sonderzahlungen von Kunden sowie Namensschuldverschreibungen einer Schwestergesellschaft aus der neuen ABS-Transaktion (Class- B-Notes) in Höhe von TEUR 162.960 (Vorjahr TEUR 6.693).

Die Restlaufzeiten der Forderungen an Kunden sind in der nachfolgenden Tabelle angegeben:

31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit < 3 Monate > 3 Monate < 1 Jahr > 1 Jahr < 5 Jahre > 5 Jahre Gesamt
Forderungen an Kunden 871 0 162.960 0 163.831
davon an verbundene Unternehmen 0 0 162.960 0 162.960

3.3. Leasingvermögen

Das Leasingvermögen beinhaltet Fahrzeuge der Modellreihen "Model Y", "Model 3", "Model S" und "Model X". Die Entwicklung des Leasingvermögens ist in der beiliegenden Anlage "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt.

3.4. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Forderungen an verbundene Unternehmen 53.969 21.028
Sonstige Vermögensgegenstände 356 9.969
Summe 54.326 30.997

Die Forderungen an verbundene Unternehmen resultieren aus Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft Tesla Financial Services Holdings B.V. sowie Forderungen gegenüber Schwestergesellschaften.

3.5. Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Aufwand ist höher als derjenige, der sich nach der Handelsbilanz ergibt. Von dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, die sich ergebende zukünftige steuerliche Entlastung als aktive latente Steuern anzusetzen und in der Bilanz auszuweisen, wurde nicht Gebrauch gemacht.

3.6. Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 731.536 291.379
Sonstige Verbindlichkeiten 332 549
Summe 731.868 291.928

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich mit TEUR 23.634 um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Schwestergesellschaft mit einer Laufzeit bis zu 3 Monaten, einem Darlehen mit einer Laufzeit bis zu 4 Jahren zur fristenkongruenten Refinanzierung des Leasingvermögens TEUR 182.012 (Vorjahr TEUR 262.830). Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten im Rahmen der ABS-Transaktionen mit einer Schwestergesellschaft in Höhe von TEUR 525.890 (Vorjahr TEUR 6.454).

Für die Verbindlichkeiten im Rahmen der oben genannten ABS-Transaktionen bestehen Sicherheiten aus im Leasingvermögen bilanzierten Fahrzeugen. Der Restbuchwert dieser Fahrzeuge beträgt zum Jahresende TEUR 313.354

31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit < 3 Monate > 3 Monate < 1 Jahr > 1 Jahr 5 Jahre > 5 Jahre Gesamt
Sonstige Verbindlichkeiten 23.981 707.887 0 0 731.868
davon an verb. Unternehmen 23.649 707.887 0 0 731.536

Darüber hinaus bestehen keine durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten.

3.7. Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um erhaltene Leasingsonderzahlungen die über die Vertragslaufzeit linear aufgelöst werden.

3.8. Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Rückstellungen für Risiken aus der Namensschuldverschreibung 0 1.702
Rückstellung aus Risiken aus dem Leasinggeschäft 1.740 1.040
Rückstellung für Beratungskosten 270 133
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 590 109
Rückstellung für drohende Verluste 6.785 0
Rückstellung für rückständigen Urlaub 66 47
Summe 9.450 3.031

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Leasingerträge

Die Leasingerträge gliedern sich wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Leasingraten 97.072 41.181
Erlöse Fahrzeugverkauf 10.995 4.095
Summe 108.067 45.276

Die Leasingerträge wurden ausschließlich im Inland erzielt.

4.2. Leasingaufwendungen

Die Leasingaufwendungen umfassen insbesondere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Leasingvermögens TEUR 10.981 (Vorjahr TEUR 3.799) sowie Aufwendungen für bezogene Service- Leistungen im Zusammenhang mit dem Leasinggeschäft.

4.3. Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsen an verbundene Unternehmen TEUR 17.612 (Vorjahr TEUR 3.345).

4.4. Provisionserträge

Die Provisionserträge resultieren aus dem, mit der Gesellschaft Tesla Motors Netherlands B.V., abgeschlossenen "Limited Risk Lessor Agreement" und entwickeln sich immer analog des Geschäftsverlaufs.

4.5. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 4) aus der Fremdwährungsumrechnung.

4.6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen aus Personalkosten (TEUR 977, im Vorjahr TEUR 775) Rechts- und Beratungskosten (TEUR 974, im Vorjahr TEUR 838) und andere Sachkosten.

4.7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen können der beiliegenden Anlage "Entwicklung des Anlagevermögens" entnommen werden.

4.8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten die Abwicklung einer alten ABS-Transaktion i.H.v. TEUR 2.843 und einen Aufwand aus der Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste i.H.v. TEUR 6.785.

4.9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

Die Aufwendungen resultieren aus Risiken aus dem Leasinggeschäft. Der Rückgang von TEUR 2.916 auf TEUR 701 ist auf die verbesserte Bonität der Leasingverträge zurückzuführen.

5. Sonstige Angaben

5.1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB.

5.2. Nachtragsbericht

Es sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Jakob Böhme ist als Geschäftsführer am 26. April 2024 ausgeschieden.

5.3. Konzernverhältnisse

Die TFSG ist ein Tochterunternehmen der Tesla Financial Services Holdings B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande und wird in den Konzernabschluss der Tesla, Inc., Austin, Texas, USA einbezogen.

Der offengelegte Konzernabschluss ist am Sitz der Tesla, Inc., Austin, Texas, USA erhältlich.

5.4. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Stefan Winkler, München, Deutschland, General Manager, Financial Services, Captive Risk and Compliance EMEA

Herr Jakob Böhme, München, Deutschland, Sr. Manager, EMEA Markets, Credit & Risk (seit 27. Juli 2023 bis 26. April 2024)

Herr Riccardo Kunze, Hamburg, Deutschland, Credit Underwriter, EMEA Underwriting, (seit 28. Juni 2024)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.5. Arbeitnehmer

Im Jahresmittel wurden von der Gesellschaft 8 (Vorjahr 7) Arbeitnehmer beschäftigt. Alle Arbeitnehmer waren Angestellte.

5.6. Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr betrug TEUR 137 (Vorjahr TEUR 133). Neben der Jahresabschlussprüfung wurden durch den Abschlussprüfer keine weiteren Leistungen erbracht.

5.7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 3.228.050,89

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.228.050,89 wird, zusammen mit dem Gewinnvortrag, auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 22. Juli 2024

Stefan Winkler

Riccardo Kunze

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
Leasingvermögen 364.533.915,97 371.137.061,42 18.311.218,11 0,00 717.359.759,28
364.533.915,97 371.137.061,42 18.311.218,11 0,00 717.359.759,28
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
Leasingvermögen 65.224.731,89 104.511.648,62 7.314.004,01 162.422.376,50
65.224.731,89 104.511.648,62 7.314.004,01 162.422.376,50
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Leasingvermögen 554.937.382,78 299.309.184,08
554.937.382,78 299.309.184,08

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Tesla Financial Services GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tesla Financial Services GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tesla Financial Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 24. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Henneberger, Wirtschaftsprüfer

ppa. Matthias Nickel, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 02.08.2024 festgestellt.

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