BHG Handelszentren GmbH
Berliner Straße 16, 15926 Luckau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Buder seit 13.7.2018 | Geschäftsführer |
Maria Lungwitz seit 18.2.2016 | Prokura |
Marie-Luise Buder seit 14.7.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.27% | |
| 42.73% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 6.25% | |
| 2.94% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BHG Handelszentren GmbHLuckauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die BHG Handelszentren GmbH vertreibt als ein seit Jahrzehnten eingeführtes Handelsunternehmen Baumarktartikel für Haus-, Hof und Garten sowie Baustoffe und als ergänzende Waren Brennstoffe, Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie sonstige Bedarfsartikel für die Land- und Forstwirtschaft. Mit unserem Angebot in DIY-orientierten Einrichtungsmärkten und Fachmärkten erreichen wir Privat-personen und Gewerbetreibende. Daneben werden eigene Grundstücke an Dritte vermietet. Die verwaltungstechnische Abwicklung erfolgt an unserem Hauptsitz in Luckau. Das Sortiment für unsere Kunden bieten wir auf insgesamt 14 Standorten in Brandenburg an. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs a) Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Der weiter anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt, die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, die Materialengpässe und die bestehenden Unsicherheiten, dämpften die Konjunktur zum Jahresbeginn. Dies wirkte sich auch auf das Geschäftsjahr 2023 aus. Die Kaufkraft unserer Kunden ist weiter gebremst. Erhöhte Preise, besonders im ersten Halbjahr, machten es den Einzelhandel schwer Gewinne zu generieren. Im weiteren Verlauf belasteten dann vor allem die von den westlichen Notenbanken mit Blick auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Die Baubranche lahmte, die Nachfrage nach Baustoffen sank. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland sowie von den hohen Unsicherheiten, etwa hinsichtlich der Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und des wirtschaftspolitischen Kurses in Deutschland nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November. b) Umsatzentwicklung Die Umsatzentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres hat sich stark rückläufig entwickelt. Der Vorjahresumsatz konnte nicht erreicht werden. Die Umsatzerlöse sind um 12 % gegenüber dem Vorjahreswert gesunken. Dieser Rückgang ist auf den konjunkturellen Einbruch und die dadurch einhergehende Nachfragerückgänge zurückzuführen. Im Großhandel war es uns nicht möglich auf die positiven Entwicklungen der Vorjahre anzuknüpfen. Die fehlende Nachfrage in der Bauwirtschaft und das anhalten hohe Zinsniveau führen weiterhin zu rückläufigen Bauaufträgen und somit zu verringerter Nachfrage. Der Bereich des Brennstoffhandels gestaltete sich weiterhin sehr schwierig. Rationierungen der vorhandenen Mengen und deutlich erhöhte Einkaufspreise machen es äußerst schwierig diesen Bereich des Unternehmens noch gewinnbringend zu betreiben. Insgesamt konnte somit nur noch ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 13.552,8, bei Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 39.134,5, ausgewiesen werden. Die Auslastung und die Erweiterung unserer fremdvermieten Flächen und Gebäude führten in diesem Geschäftsbereich zu einer verbesserten Ertragslage. Auch hier konnte ein weiterer Ausbau fertig-gestellt werden. Unsere Strategie geht hier weiterhin voll auf. Die dauerhafte Sanierung und Erneuerung unserer fremdvermieteten Flächen führt zu gesteigerten Erträgen aus den Objekten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten TEUR 684,6 Erlöse aus Vermietung und Verpachtung erzielt werden. c) Investitionen und Finanzierung Unsere Investitionen im Anlagevermögen betrugen TEUR 393,8. Im Wesentlichen wurden Anschaffungen in Betriebsausstattungen getätigt. Die Finanzierung dieser Investitionen konnten wir aus dem selbst erwirtschafteten Cashflow vornehmen. Einer Fremdfinanzierung bedurfte es nicht. d) Personal Die Mitarbeiterzahl zum 31.12.2023 sank im Vergleich zum Vorjahr auf absolut 236 Mitarbeiter am Jahresende. e) Ertragslage Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Dies ist auf das operative Geschäft der Gesellschaft zurückzuführen, wie bereits beschrieben. Einerseits führten Konjunktureinbruch und anhaltend hohes Zinsniveau zu Nachfragerückgängen in unserem operativen Geschäft. Andererseits konnten dadurch wieder erhöhte Zinserträge, aufgrund unserer Geld- und Wertpapieranlagen erzielt werden. Die Abschreibungen der Finanzanlagen auf den niedrigeren Kurswert des vergangenen Jahres konnten in 2023 teilweise wieder aufgeholt werden. Erträge aus Wertpapieren konnten in Höhe von TEUR 267,2 erzielt werden. Folgende Ergebnisse wurden erreicht:
Der Jahresüberschuss 2023 betrug TEUR 1.202,3 (i.Vj.: TEUR 2.114,8). f) Finanzlage Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Jahresüberschusses auf 89,8 % erhöht. Der Bestand an Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belief sich zum Bilanzstichtag auf nunmehr TEUR 115,5. Die Bankdarlehen werden seit Jahren planmäßig getilgt und sind inzwischen nahezu unbedeutend. Laufende Investitionen zur regelmäßigen Erneuerung unserer Betriebs- und Geschäftsausstattung können wir aus dem selbst erwirtschafteten Cashflow vornehmen. Die weitere Aufnahme von Fremdfinanzierungen ist nicht geplant. Es ist nach wie vor die Bestrebung die Gesellschaft unabhängig von Fremdkapitalgebern zu machen. Investitionen in eigene Standorte und Erweiterungen werden nur durchgeführt, wenn sie ökonomisch sinnvoll sind und wir eigenständig in der Lage sind die Investitionen zu bezahlen. Derzeit planen wir weitere Investitionen in einer eigenständigen Gesellschaft, die losgelöst von der BHG Handelszentren GmbH langfristige Investitionen vornimmt, die dann wiederum eigenständige Cash Flows erwirtschaften werden. Hierzu wird die BHG Handelszentren GmbH lediglich als Kapitalgeber fungieren. g) Vermögenslage Aufgrund gesunkener Investitionen in das Anlagevermögen sank dies absolut auf nunmehr TEUR 13.565,5. Davon betrifft das Sachanlagevermögen TEUR 10.282,6. Der stetige Ausbau und die Instandhaltungen unserer Bestandsimmobilien ist weiterhin ein zu verfolgendes Ziel. Unsere Finanzanlagen valutierten am Bilanzstichtag mit einem niedrigen beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 3.282,8. Die darin enthaltenen strategischen Beteiligungen in Höhe von TEUR 336,3 werden weiterhin zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Das Vorratsvermögen wurde nach den geltenden handelsrechtlichen Regelungen bewertet. Das Risiko aus nichtgängiger Ware oder sogen. Ladenhütern haben wir entsprechend bei der Bewertung vorsichtig berücksichtigt. Unser Warenbestand verringerte sich um TEUR 1.449,6 auf TEUR 9.884,2, was mit dem strategischen Abverkauf von "Altware" zusammenhängt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich auf TEUR 3.052,4. Darin enthalten sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 396,5. Diese betreffen ausschließlich Darlehensforderungen. Die Bilanzsumme erhöhte sich aufgrund der erhöhten liquiden Mittel und des Eigenkapitals um TEUR 622,0 auf nunmehr TEUR 33.840,7. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf den Kennzahlen Umsatzentwicklung, Handelsmarge, EBITDA und EBIT. Diese Kennzahlen lagen - wie aus unseren Ausführungen zu Geschäftsverlauf und Ertragslage ersichtlich - unter den entsprechenden Zahlen des Vorjahres. 4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir sehen weiterhin gute Chancen, in unseren stets weiter zu entwickelnden Standorten unsere Marktstellung zu behaupten, zumal wir auch keine grundlegende Veränderung in den Wettbewerbsverhältnissen erwarten. Voraussetzung ist allerdings eine stetige Beobachtung des Kundenverhaltens bei gleichzeitiger kritischer Überprüfung unserer Sortimentspalette. Weiterhin sehen wir Chancen darin, die derzeitige Krisensituation durch weitere Bemühungen in die Attraktivität der Standorte und Produkte zu überstehen um dann im Anschluss Marktanteile hinzuzugewinnen. Risiken für die künftigen Geschäftsjahre können sich zum einen aus preis- und mengenbedingten Umsatzrückgängen in unserem Kerngeschäft und auch aus dem außerplanmäßigen Wegfall von Mietern ergeben. Die Fremdvermietungen sind breit gestreut, sodass einzelne Ausfälle keine wesentlichen Auswirkungen haben dürften. Maßgebliche Einflussfaktoren für die Umsatztätigkeit wie saisonspezifische Witterungseinflüsse und die allgemeine wirtschaftliche Gesamtlage können wir dabei nicht beeinflussen. Problematisch sind die noch nicht absehbaren Auswirkungen aus dem Ukraine Krieg, dem Nahost Konflikt und den (auch) damit einhergehenden Fehlentscheidungen der Politik. Insbesondere die aubleibenden Impulse der Bundesregierung und die einhergehende Verunsicherung der Unternehmen machen die Planung der nächsten Jahre sehr schwierig. Als weiteres erhebliches Risiko ist der Fachkräftemangel zu bezeichnen. Die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre gehen nun allmählich in Rente. Die Jahrtausendjahrgänge, die in den Arbeitsmarkt drängen können diese Quantität und Qualität aktuell nicht ersetzen. Die Einwanderungspolitik der Bundesregierung kann dieses Problem nicht lösen. Einer der größten Restriktionen eines organischen Wachstums wird die Besetzung freier Stellen sein. Es bleibt unser Bestreben, durch die Ausbildung junger Menschen und die Weiterbildung des bestehenden Fachpersonals unsere Qualitätsstandards in unseren Märkten zu halten. Allerdings zeigt sich bereits jetzt, dass einige Stellen, wie zum Beispiel Kraftfahrer, nicht mehr adäquat besetzt werden können. Aufgrund dieser Entwicklung waren wir bereits gezwungen unseren Markt in Neu Lübbenau und Goyatz zu schließen. Weitere Standortballungen sind nicht auszuschließen. Durch die Abschwächung der Konjunktur und die Rückgänge in der Baubranche spüren wir auch zunehmende Kundeninsolvenzen. Es ist unser Ziel, unser Forderungsmanagement weiterhin effizient und effektiv auszubauen, um mögliche Schäden zu vermeiden. Die Absicherung des Kundengeschäfts über Versicherungen wird zu überdenken sein. Zwar ist die besagte "Energiekrise" auch im Winter 2023/24 nicht eingetreten, dennoch werden wir auch im Bereich der Energieversorgung sehr darum bemüht sein müssen uns eigenständiger und unabhängiger aufzustellen. Investitionen in erneuerbare Energien sind anzustreben. Die vorhandenen Strukturen sind auszubauen. 5. Prognoseberichterstattung Das erste Quartal 2024 zeigt einen nochmaligen Umsatzrückgang, einhergehend mit Rohertrags-verlusten. Aufgrund der Witterung im Frühjahr und den langanhaltenden niedrigen Temperaturen konnte das Pflanzengeschäft abermals erst spät in die Saison starten. Die Abhängigkeit von der Witterung lässt sich nicht verhindern. Die Kosteneinsparungspotentiale des letzten Geschäftsjahres zeigen jedoch erste Wirkung. Insbesondere der Personalaufwand konnte reduziert werden. Umstellungen in Abläufen und Zusammen-schließung von Märkten bzw. Bereichen machte es möglich Einsparpotentiale zu heben. Insgesamt konnte somit ein, ggü. dem Vorjahr, leicht verbessertes Ergebnis ausgewiesen werden. Wir gehen davon aus, dass unsere Strukturen, Größe und Marktposition uns in der weiteren positiven Entwicklung der letzten Jahre unterstützen wird und uns auch über die derzeitige Entwicklung hinweghilft. Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass auch unsere Investitionen in langfristige Finanzanlagen sowie unsere Immobilien die richtige Entscheidung war, um künftig Liquiditätsüberschüsse erzielen zu können. Ineffiziente Abläufe und Vorgänge werden hinterfragt. Automatisierungen werden geprüft. Wir verschließen uns nicht vor neuen technologien, die dabei helfen, unsere Unternehmensziele zu erreichen. Insgesamt rechnen wir mit einem gleichbleibenden Jahresergebnis bezogen auf 2023. Zwar gehen wir davon aus, dass wir erneut Umsatzverluste hinnehmen müssen, sind aber der Ansicht, dass diese durch Kosteneinsparpotentiale abgefangen werden können. Auch gehen wir davon aus, dass der Bereich Brennstoffhandel langfristig völlig zum Erliegen kommt. Die Fokussierung auf das Handelsgeschäft bleibt.
Luckau, 20. Juni 2024 Marie-Luise Buder, Geschäftsführerin Matthias Buder, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Hinweis nach § 328 Absatz 1a Satz 2 HGB: Der erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Im Rahmen der Offenlegung wurden die Erleichterungsvorschriften des § 327 HGB in Anspruch genommen. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung vom 24.07.2024 festgestellt. Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die BHG Handelszentren GmbH hat ihren Sitz in Luckau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Cottbus (HRB 5784). Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB, in der Fassung des "Zweite Gesetz zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften". Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Vermögensgegenstände werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die Wertpapiere sind zum Kurswert am Stichtag / beizulegenden Zeitwert bilanziert. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf die Anlagenentwicklung verwiesen. Es wurde das Wahlrecht des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB in Anspruch genommen und Abschreibungen auf die Wertpapiere des Anlagevermögens, auch ohne Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung, vorgenommen. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben vollumfassend eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr. In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 396,4 (Vj. TEUR 614,3) und Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 18,1 (Vj. TEUR 17,2) enthalten. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 6,0 (Vj. TEUR 15,3) enthalten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Beträge in Höhe von TEUR 249,3 ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Eigenkapital Das Stammkapital von EUR 165.800,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Bonuskarten, Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen, Gewährleistungen, Aufbewahrungskosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen gesichert, bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sonstige Angaben Latente Steuern Im Geschäftsjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 121,1 bilanziert. Diese beruhen auf Unterschieden zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen im Anlagevermögen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 23,5 zugeführt. Die Bewertung erfolgt zu einem Steuersatz von 30 %. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden neben der Geschäftsführung durchschnittlich 236 Mitarbeiter beschäftigt. Die Ermittlung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Gewinn- und Verlustrechnung Innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung sind Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB in Höhe von TEUR 267,2 enthalten. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Frau Marie-Luise Buder; Geschäftsführerin, Luckau OT Görlsdorf und Matthias Buder; Geschäftsführer, Märkisch Buchholz ST Köthen. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Sonstiges Die BHG Handelszentren GmbH ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der BHG Immobilien GmbH & Co. KG, Luckau. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Luckau, den 20. Juni 2024 Marie-Luise Buder, Geschäftsführerin Matthias Buder, Geschäftsführer Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die BHG Handelszentren GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BHG Handelszentren GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BHG Handelszentren GmbH, Luckau für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahres-abschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Erfurt, den 25. Juni 2024 ETG
Schneider & Zien GmbH
Danny Oppermann, Wirtschaftsprüfer |
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