MediPlaza AGLiquidiert

56068 Koblenz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 22853
Eingetragen
30.11.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten von Beteiligungen an Gesellschaften, die den Aufbau und Betrieb medizinischer Versorgungszentren zum Gegenstand haben, sowie die Beratung von Leistungserbringern und Kostenträgern im Gesundheitswesen.

Historie

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Management

NameRolle
Marc Dr. Kurepkat
seit 30.11.2011
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

MediPlaza AG

Koblenz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
TEuro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

45.590,00

59

II. Sachanlagen

237.777,00

291

III. Finanzanlagen

2.665.000,00

665

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

5.389.647,13

8.393

II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

16.537,30

17.085,49

C. Rechnungsabgrenzungsposten

153.765,03

173

Summe Aktiva

8.508.316,46

9.580



PASSIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
TEuro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

1.950.000,00

1.950

II. Verlustvortrag

-4.778,82

-604

II. Jahresfehlbetrag/ Jahresüberschuss

-261.425,55

599

B. Rückstellungen

372.600,00

44

C. Verbindlichkeiten

6.451.920,83

7.591

Summe Passiva

8.508.316,46

9.580

ANHANG

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtigerAnschaffungsnebenkosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Die betriebliche Nutzungsdauer der Immateriellen Anlagegüter beträgt 5 - 10 Jahre.

Finanzanlagen

An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mehr als 20 %:

Name und Sitz der
Gesellschaft

Anteil am Kapital in %

Eigenkapital in Tsd.

Ergebnis in Tsd.

Stammkapital

Geschäftsjahr in Tsd.

P+ Ihr Pflegeservice Lebensbaum GmbH

vormals:

MediPlaza Gesundheitsservice GmbH

100

-941

-1.974

25

MediPlaza Invest GmbH

100

27

1

25

P+ Ihr Pflegeservice Helping GmbH

vormals;

MediPlaza Pflegeservice GmbH

100

-1.434

-1.288

25

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben für einen Gesamtbetrag in Höhe von T€ 4.928 (Vj.: T€7.845) eine Laufzeit von über einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von EUR 150.673,50 (Vj.: T€ 167) enthalten.

Eigenkapital

Das Grundkapital besteht aus 1.950.000 auf den Namen lautenden Stückaktien (Stammaktien).

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital durch Ausgabe neuer auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bareinlage für die Dauer von 5 Jahren vom Tag der Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister an mit Zustimmung des Aufsichtsrats, einmalig oder mehrmals, höchstens um bis zu 750.000,00 Euro insgesamt zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital festzulegen.

Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital zu ändern.

Der Vorstand hat mit Beschluss vom 02.07.2008 von der Ermächtigung Gebrauch gemacht und das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom 18.07.2008 um 240.000 Euro auf 1.950.000,00 Euro erhöht. Die entsprechende Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 07.10.2008. Die Ermächtigung läuft mit Ablauf des 29.06.2012 aus.

Zusammensetzung in TEuro:

Euro

Gezeichnetes Kapital

1.950

Verlustvortrag

-5

Jahresfehlbetrag

-261

Gesamt

1.684

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Beratungsleistungen, Garantieverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen und Bonusverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten beträgt:

- bis zu einem Jahr: T€ 1.731 (Vj.: T€ 6.360)

- mehr als fünf Jahre: T€ 1.916 (Vj.: T€ 1.231)

Zur Sicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Warenlieferungen) bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag haben nachfolgende Haftungsverhältnisse bestanden:

a) Abtretung von Privatliquidationen

b) Abtretung von Arbeitseinkommen KV/KZV-Ansprüchen und Ansprüchen aus Gemeinschaftspraxis

c) Garantieverpflichtungen aus Kauf- und Abtretungsverträgen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

Langfristige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus der Anmietung der Räumlichkeiten für Büroräume. Die Verpflichtung aus Arbeitsverträgen, Wartungs- und Instandhaltungsverträgen wurden nicht einbezogen.

TEuro 1.227

Sonstige Angaben

Vorstand

Name, Vorname

Tätigkeit/ausgeübter Beruf

Dr. Heinzen, Frank

Dipl. Betriebswirt

Dr. Kurepkat, Marc

Arzt

Aufsichtsrat

Herr Dr. Gerhard Rachor, Tuntenhausen (Vorsitzender)

Herr Bernhard Loh, Berlin (stellv. Vorsitzender)

Herr Reinhard Brücker, Bochum

Personalstand

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 32 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Gesellschafter

Die H + K Gesellschaft für Health Care Management Gesellschaft mbH, Berlin, ist mit 75,58% an der MediPlaza AG beteiligt. Die übrigen Anteile werden von mehreren Privatpersonen gehalten.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Koblenz, den 30.03.2012

 

Dr. Frank Heinzen, Dr. Marc Kurepkat

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 02.05.2012

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