Galata Chemicals GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephanie Tobergte seit 14.10.2025 | Prokura |
Alexander Dr. Korte seit 12.11.2024 | Geschäftsführer |
Tim Blaschke seit 12.11.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.73% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ciba Lampertheim GmbHLampertheimJahresabschluss zum 31.12.2008Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1. Allgemeines Die Ciba Lampertheim GmbH, Lampertheim (CL), betreibt ein Vertriebsgeschäft mit Drittkunden in den drei Geschäftssegmenten Plastic Additives (PA), Coating Effects (CE), Water & Paper Treatment (WPT). Weiterhin produziert die Gesellschaft im Rahmen der Auftragsproduktion für die Ciba AG, Basel, Schweiz (CAG). Die Auftragsproduktion umfasst Produkte der Geschäftssegmente PA und CE. Ebenfalls am Standort Lampertheim befindet sich eine Forschungsgruppe des Segmentes PA und ein Team der Expert Service-Organisation, das Dienstleistungen an Drittkunden vermarktet. 1.2. Forschung und Entwicklung Am Standort Lampertheim ist eine Forschungsgruppe des Segments PA angesiedelt, die neben der Grundlagenforschung auch verfahrenstechnische Verbesserungen zum Ziel hat. Im Rahmen der Neuausrichtung der Forschung innerhalb des Ciba-Konzerns wurde festgelegt, dass die Forschung in der Region Basel zentralisiert wird. Im Berichtsjahr wurden Aufwendungen in Höhe von 3,5 Mio. EUR ausschließlich im Segment PA getätigt. 1.3. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl betrug zum Jahresende 640 Personen (Vj. 692). Die Verringerung der Mitarbeiterzahl ist im Wesentlichen auf konzerninterne Wechsel und die Reorganisation der Forschung und Entwicklung zurückzuführen. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1. Ertragslage Der Gesamtumsatz betrug im Berichtsjahr 485,9 Mio. EUR (Vj. 506,1 Mio. EUR) und lag damit um 4 % unter Vorjahr. Der Rückgang der Umsatzerlöse beruht im Wesentlichen auf dem im Vergleich zum Vorjahr um rund 3,3 Mio. EUR verringerten Umsatz im Bereich Plastic Additives. Desweiteren ist der Umsatzrückgang auf Minderumsätze in den Segmenten Water & Paper Treatment (9,7 Mio. EUR) und Coating Effects (7,0 Mio. EUR) zurückzuführen. Die negative Bestandsveränderung im Berichtsjahr 2008 war stark durch den rückläufigen Auftragseingangs zum Jahresende und der damit einhergehenden reduzierten Produktion der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse verursacht. Die Personalaufwendungen betrugen im Berichtsjahr 55,9 Mio. EUR (Vj. 58,2 Mio. EUR). Die Minderaufwendungen resultieren vor allem aus den um 0,7 Mio. EUR niedrigeren Incentives und um 1,3 Mio. EUR niedrigeren Aufwendungen für Löhne und Gehälter. Die Materialaufwandsquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Produktmixeffekten im Jahresverlauf vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen abzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 18,9 Mio. EUR (Vj. 10,2 Mio. EUR). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen auf den um 5,2 Mio. EUR gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen. Die wesentliche Verschlechterung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultierte aus Kursverlusten in Höhe von 4,6 Mio. EUR und um 0,4 Mio. EUR gestiegenen Aufwendungen für Fremdreparaturen. Gegenläufig wirkten sich Kostensenkungen in den Aufwendungen für Frachten (0,2 Mio. EUR, Reise- und Repräsentationsspesen (0,4 Mio. EUR) Aufwendungen für Mieten und Pachten (0,3 Mio. EUR) aus. In den sonstigen betrieblichen Erträgen wirkte sich im Vorjahr ein einmaliger Veräußerungsgewinn in Höhe von 2,6 Mio. EUR aus dem Verkauf von Vertriebsgeschäften in Osteuropa an andere Konzerngesellschaften aus. Die im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Mio. EUR geringeren Auflösungen von Rückstellungen und die im Vorjahr ausgewiesenen Kursgewinne in Höhe von 1,2 Mio. EUR tragen im Wesentlichen zur Verschlechterung der Ertragslage bei. Das handelsrechtliche Jahresergebnis vor Ergebnisabführung hat sich im Geschäftsjahr 2008 geringfügig vermindert (15,8 Mio. EUR, Vj. 16,1 Mio. EUR). Die Umsatzrentabilität (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung/Umsatz) von 3,2 % ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Der Gewinn wird im Rahmen eines Ergebnisabführungsvertrages an die Ciba Holding Deutschland GmbH (CHD) abgeführt. 2.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2008 hat sich im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich verändert Auf der Aktivseite sind die immateriellen Vermögensgegenstände um 1,5 Mio. EUR zurückgegangen. Der Wert des Sachanlagevermögens hat sich um 1,3 Mio. EUR reduziert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die geringere Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die Verringerung im Vorratsvermögen resultiert hauptsächlich aus dem Bestandsabbau zum Stichtag bei den unfertigen Erzeugnissen (3,0 Mio. EUR) und den Fertigerzeugnissen (3,5 Mio. EUR) aufgrund des gesunkenen Produktionsvolumens infolge der rückläufigen Nachfrage zum Geschäftsjahresende Die kurzfristigen Forderungen im Geschäftsjahr 2008 beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 124,7 Mio. EUR (Vj. 100,3 Mio. EUR) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5,9 Mio. EUR (Vj. 19,8 Mio. EUR). In dieser Position schlägt sich insbesondere der geringe Umsatz gegen Jahresende nieder. Am 14. November 2008 wurde ein Darlehen in Höhe von 80,0 Mio. EUR an die Ciba Holding Deutschland ausgereicht. Die finanziellen Mittel wurden aus dem Cash-Pooling entnommen. Die Finanzierung der Gesellschaft bzw. die Anlage freier Mittel erfolgt im Wesentlichen innerhalb des Ciba-Konzerns. Seit 1. November 2006 nimmt die Gesellschaft am zentralen Euro-Cash-Pooling der Ciba Treasury Services B. V., Maastricht, Niederlande, teil. Die Veränderungen auf der Passivseite resultieren im Wesentlichen aus der Erhöhung der Pensionsrückstellungen um 2,3 Mio. EUR. Die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus geringeren Bezügen von Rohstoffen und Fertigprodukten aus dem Konzern. Der Rückgang (12,2 Mio. EUR) ist im Wesentlichen durch die geringere Produktionstätigkeit zum Ende des Geschäftsjahres verursacht. Im Geschäftsjahr wurden in Sachanlagen 9,0 Mio. EUR und in immaterielle Vermögensgegenstände 1,8 Mio. EUR investiert. Größter Einzelposten war die Investition in neue stationäre Löschvorrichtungen in den einzelnen Produktionsanlagen am Standort (1,6 Mio. EUR) im Bereich der Sachanlagen und nachträgliche Investitionen in die ERP-Software (1,8 Mio. EUR). 3. Ergebnisse nach dem Bilanzstichtag Aufgrund der schlechten Konjunktur im Zusammenhang mit der Finanzkrise haben wir zum Ende des Jahres 2008 und zu Beginn des Jahres 2009 am Standort Lampertheim die Produktionskapazitäten deutlich gesenkt. In den Monaten März bis Mai 2009 wird die Produktion weitestgehend eingestellt. Minderarbeitszeiten werden mit Gleitzeitabbau und vorgezogenem Urlaub ausgeglichen. 4. Chancen und Risiken Die Gesellschaft ist als ein international tätiges Unternehmen mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dadurch bieten sich gleichzeitig umfangreiche Chancen. Ziel ist es, diese Chancen optimal auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Marktwert zu schaffen. Zur Umsetzung von Corporate Governance besteht ein Risikosystem zur Messung, Überwachung und Steuerung von Risiken. Dadurch wurde ein formales, den ganzen Organkreis erfassendes Risikomanagementsystem geschaffen, das im Berichtsjahr weiter verbessert wurde. Erkannte externe, strategische und operative Risiken mit hohem Gefährdungspotenzial und mittlerer bis hoher Eintretenswahrscheinlichkeit wurden in einer Übersicht erfasst, die Gegenstand der Analyse und Kontrolle in den Sitzungen des Regional Management Teams ist. Nennenswerte Risiken sehen wir derzeit unter anderem im Hinblick auf mögliche gesetzliche Änderungen sowie in den Bereichen Umwelt, Wettbewerbssituation, Verbraucherverhalten, EU-Chemikalien-Gesetz, Entwicklung von Währungskursen, Rohstoffkosten und Personalkosten sowie der weiteren konjunkturellen Entwicklung. Wesentliche, den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. Das Risikomanagementsystem wird prozessbezogen weiterentwickelt. Die Vorregistrierungsfrist für chemische Substanzen im Rahmen der EU-Chemikalienverordnung "REACH" endete am 01.12.2008. Der Ciba-Konzern hat in diesem Rahmen 1090 Stoffe bei der Europäischen Chemikalienagentur vorregistriert. Als weiterer Schritt wird die Registrierung der Stoffe, die in Mengen von 1000 Tonnen oder mehr pro Jahr in der EU hergestellt oder in die EU importiert werden, spätestens zum 01.12.2010 vorbereitet. Dies erfolgt durch eine entsprechende Datensammlung und die Teilnahme in SIEFs (Substance Information Exchange Forum) und Konsortien. 5. Prognosebericht Die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Jahres verdeutlichte die zunehmend härter werdenden Konkurrenzbedingungen. Eine Entschärfung dieser Situation ist nicht erkennbar. Die stark rückläufige Inlandsnachfrage wird vom schwachen deutschen Export zudem negativ beeinflusst. Den Konjunkturprognosen entsprechend befinden wir uns in einer Rezession, das Ende der Krise ist bisher nicht absehbar. Zudem belasten weitere vorhersehbare Kostensteigerungen die Produktivität und die Margen. Das Ziel, die Marktpositionen in allen Geschäftssegmenten zu festigen, wird weiter von einem restriktiven Sparkurs begleitet. Insgesamt geht die Geschäftsführung von einer deutlichen Senkung des Gesamtumsatzes (15 %) für das nächste Geschäftsjahr aus.Angesichts des anhaltend schlechten konjunkturellen Verlaufs erwartet die Gesellschaft ein um rund circa 10,0 Mio. EUR niedrigeres Jahresergebnis vor Ergebnisabführung im Vergleich zum Vorjahr. Für 2010 wird eine Stabilisierung des Umsatzes auf leicht positiverem Niveau erwartet. Bei der Lohnfertigung wird von einer Beibehaltung des Trends des abgelaufenen Geschäftsjahres ausgegangen. Für 2010 wird ein deutlich besseres Ergebnis als im Jahr 2009 erwartet. Die Gesellschaft hat im Werk eine Initiative "Lean Manufacturing" (Schlanke Produktionsabläufe) in Vorjahren gestartet und befindet sich in der Umsetzungsphase. Als Hauptansatzpunkte für eine Verbesserung wurden Automatisierung, effizientere Herstellungsprozesse, optimierte Arbeitsabläufe, Ausbeutesteigerungen, Verfügbarkeit von Anlagen sowie optimierte Versorgungsstrukturen festgestellt. Der entwickelte Maßnahmenkatalog wird bis ins Jahr 2009 umgesetzt werden.Für Erweiterungen von Produktionsanlagen, Sicherung und Erhöhung der Produktivität sowie zur Erhaltung des hohen Niveaus auf den Gebieten Umweltschutz und Sicherheit sind Investitionen in Höhe von circa 8,0 Mio. EUR für 2009 geplant. Nach einer am 15.09.2008 erfolgten Voranmeldung unterbreitete die BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH, eine 100%-ige direkte Tochtergesellschaft der BASF SE am 01.10.2008 den Aktionären der Ciba Holding AG ein öffentliches Kauf- und Übernahmeangebot für alle ausgegebenen und sich am Datum der Voranmeldung im Publikum befindenden Ciba-Aktien sowie auf maximal 261'599 Ciba-Aktien, welche durch Ciba und deren direkte und indirekte Tochtergesellschaften als eigene Aktien gehalten wurden und unter den bestehenden Ciba-Mitarbeiterbeteiligungsplänen im Rahmen des Angebots an die berechtigten Mitarbeiter übertragen werden. Der Angebotspreis betrug CHF 50 netto je Ciba-Aktie, die Angebotsfrist samt einer einmalig gesetzten Nachfrist endete am 14.11.2008. Das Angebot wurde unter den folgenden Bedingungen unterbreitet und angenommen: · Mindestandienung von 66.67 % aller am Ende der Angebotsfrist ausgegebenen Ciba-Aktien · Aufhebung der Stimmrechts- und Eintragungsbeschränkungen · Rücktritt aller Mitglieder des Verwaltungsrats mit Wirkung zum Vollzug des Angebots · Keine wesentliche Dividende oder Kapitalherabsetzung und keinen Erwerb, Spaltung oder sonstige Veräußerung von Betriebsteilen, bzw. Verpflichtung Fremdkapital aufzunehmen oder zurückzubezahlen, sofern sie nicht vor der Veröffentlichung des Angebots bekannt gegeben wurden · Kartellrechtliche Genehmigungen der EU, USA und bestimmter weiterer zuständiger Wettbewerbsbehörden · Keine "gravierenden negativen Auswirkungen" auf das operative Geschäft Die beiden letztgenannten Bedingungen sind noch ausstehend. Der Abschluss und Vollzug der Transaktion wird für das Ende des ersten Quartals 2009 angestrebt. Gemäß dem öffentlichen Kaufangebot beabsichtigt BASF, Ciba und deren Gruppengesellschaften nach dem Vollzug des Angebots vollständig in den BASF-Konzern zu integrieren.
Lampertheim, 23. Februar 2009 Ciba Lampertheim GmbH Dr. Helmut Prestel, Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang und Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2008A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Ciba Lampertheim GmbH (im Folgenden auch 'CL' oder 'Gesellschaft' genannt) für das Geschäftsjahr 2008 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB und des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden alle Vermerke, die aufgrund von Wahlrechten in den Anhang aufgenommen werden können, im Anhang aufgeführt. Soweit Vergleichszahlen des Vorjahres angepasst wurden, ist dies bei den einzelnen Posten vermerkt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 12 Jahren amortisiert. Die planmäßige Abschreibung bei den Geschäfts- und Firmenwerten beruht auf der handelsrechtlichen Vorschrift i. S. d. § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter der Zugrundelegung der steuerlich zulässigen Abschreibungssätze errechnet. Dabei kommen sowohl die degressive (für Zugänge bis 2007) als auch die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung, wobei bei Anwendung der degressiven Abschreibungsmethode der Übergang zur linearen Methode in dem Jahr erfolgt, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Auf Zugänge von beweglichen Sachanlagen wird die Abschreibung ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung pro rata temporis vorgenommen. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen wurden anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibung einbezogen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00), sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Einkaufspreisen bzw. zu durchschnittlichen Einstandspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder Reichweite werden Wertabschläge vorgenommen. Reparaturmaterialien, welche regelmäßig ersetzt werden, sowie deren Gesamtwert von nachrangiger Bedeutung für die Gesellschaft ist und deren Bestand hinsichtlich Größe, Wert und Zusammensetzung geringen Veränderungen unterliegt, werden mit gleichbleibender Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, anteilige Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallsrisiko ist durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung, gestaffelt nach der Altersstruktur der Forderungen, Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Anwendung des Teilwertverfahrens gemäß § 6a EStG auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 6 % p.a. ermittelt. Rechnungsgrundlagen sind wie im Vorjahr die 'Richttafeln 2005G' von Dr. Klaus Heubeck Die Anwartschaften auf Witwen- und Witwerversorgung werden nach der kollektiven Methode bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ab. Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Anwendung der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW RS HFA 3) sowie auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 5,5 % p.a. ermittelt. Rechnungsgrundlagen sind wie im Vorjahr die 'Richttafeln 2005G' von Dr. Klaus Heubeck. Rückstellung für Urlaub und Gleitzeit wurden entsprechend den Vorgaben des des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Im Jahresabschluss werden Fremdwährungsforderungen mit dem Devisenbriefkurs und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Devisengeldkurs im Entstehungszeitpunkt oder mit dem jeweils ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz Die angegebenen Ziffern verweisen auf die entsprechende Erläuterungsziffer in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung. 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert in Anlage 3 in diesem Anhang dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. d. § 6 Abs. 2 EStG in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 13) voll abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Darlehensforderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 80.000 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Finanzverkehr in Höhe von TEUR 6.354 (Vorjahr: TEUR 70.700) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 38.313 (Vorjahr: TEUR 29.563). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Dienstleistungen, Umsatzsteuerguthaben gegen das Finanzamt England, Erstattungsansprüche für Ökosteuer und debitorische Kreditoren. 3. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beläuft sich unverändert auf TDM 100.000 (TEUR 51.129). 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Personalkosten, Bonusvergütungen, bezogene Lieferungen und Leistungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, verschiedene Verpflichtungen gegenüber Dritten sowie für Energien. 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlickeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 16.089 (Vorjahr: TEUR 17.725) enthalten. Diese Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 15.781 (Vorjahr: TEUR 16.107) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 36.706 (Vorjahr: TEUR 48.935) Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 665 (Vorjahr: TEUR 909). Für die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind keine Sicherheiten bestellt. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Das Entscheidungskriterium für die Aufteilung in Inland und Ausland ist der Firmensitz des Kunden. Periodenfremde Umsatzerlöse sind in Höhe von TEUR 2.974 (Vorjahr: TEUR - 3.982) enthalten. Diese betreffen nachträgliche Weiterbelastungen aus Auftragsproduktion an den schweizer Stammsitz. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 1.090 (Vorjahr: TEUR 1.963) enthalten. 3. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 8.317 (Vorjahr: TEUR 8.202) enthalten. 4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 312 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdwährungsverluste, Fremdreparaturen, Hilfs-und Verbrauchsmaterial, Frachten, sonstige Dienstleistungen, übrige Fremdleistungen und übrige betriebliche Aufwendungen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 233) enthalten. 6. Zinsergebnis Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 3.240 (Vorjahr: TEUR 1.733) sowie Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 2). 7. Jahresergebnis Der im Geschäfsjahr 2008 erzielte Jahresüberschuss wurde in Höhe von TEUR 15.781 (Vorjahr: TEUR 16.107) gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Ciba Holding Deutschland GmbH, Lampertheim, abgeführt. E. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestand im Wesentlichen eine Avalbürgschaft gegenüber Zollämtern in Höhe von TEUR 327 (Vorjahr: TEUR 368). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zum Bilanzstichtag bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
4. Organe Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an: Dr. Klaus Ruf; Vorsitzender (Anteilsvertreter) Gerd Rothenhäuser; stellvertretender Vorsitzender Arbeitnehmervertreter) Christian Klemm; Anteilseignervertreter bis 30.04.2008 Dr. Ralph Baur; Anteilseignervertreter ab 01.05.2008 Für Vergütungen an den Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 28) aufgewendet. Alleiniger Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr Dr. Helmut Prestel. Es besteht Einzelvertretungsberechtigung, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen betrugen TEUR 635 (Vorjahr: TEUR 625). Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2008 auf TEUR 6.446 (Vorjahr: TEUR 6.560). 5. Konzernverhältnisse 6 % des Stammkapitals werden von der Ciba Holding Deutschland GmbH, Lampertheim, und 94 % des Stammkapitals werden von der Ciba Dienstleistungs-GmbH, Lampertheim, gehalten, die wiederum 100%-ige Tochtergesellschaft der Ciba Holding Deutschland GmbH, Lampertheim, ist. Die Ciba AG, Basel, Schweiz, erstellt einen Konzernabschluss, in welchen die Ciba Lampertheim GmbH einbezogen ist. Ein Konzernabschluss durch ein anderes mittelbares oder unmittelbares Mutterunternehmen, in den die Gesellschaft eingeschlossen wäre, wird nicht erstellt. Der für das Geschäftsjahr 2008 aufgestellte und geprüfte Jahresabschluss dieser Gruppe wird veröffentlicht. 6. Derivative Finanzinstrumente Die derivativen Finanzinstrumente dienen nur zur Absicherung von laufenden Geschäften im Fremdwährungsbereich in Zusammenhang mit bestehenden Verbindlichkeiten, mit einer Laufzeit von maximal zwei Monaten. Die Ermittlung der Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente erfolgte über ein Marktwertverfahren. Die Sicherungsgeschäfte wurden konzernintern abgeschlossen.
Da keine geschlossene Position vorliegt, wurde zum 31. Dezember 2008 eine Drohverlustrückstellung unter den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 499 (Vorjahr: TEUR 201) gebildet. 7. Ergebnisverwendung Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis von der Ciba Holding Deutschland GmbH, Lampertheim, übernommen.
Lampertheim, 23. Februar 2009 Ciba Lampertheim GmbH Dr. Helmut Prestel, Geschäftsführer Entwicklung Anlagevermögen 2008
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ciba Lampertheim GmbH, Lampertheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 25. Februar 2009 Ernst
& Young AG
Dr. Schmidt, Wirtschaftsprüfer Krohn, Wirtschaftsprüfer |
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