Constantia Aloform GmbH

Schlacht 2, 58791 Werdohl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 6543
Vorher
Marmor 224. V V GmbHConstantia Teich Alupak GmbHTeich Aloform GmbH
Eingetragen
7.2.2008
Branche
Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas
Gegenstand
Die Herstellung tiefgezogener Aluminiumverpackungen und die Herstellung bzw. Erbringung von damit in Zusammenhang stehenden Produkten und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicole Kuhlmann
seit 27.2.2025
Prokura
Karsten Ohl
seit 2.10.2018
Geschäftsführer
Michael Baasner
seit 2.10.2018
Geschäftsführer
Peter Wallach
seit 2.10.2018
Prokura
Gabriele Schwanzer
seit 25.7.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Constantia Teich GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Constantia Aloform GmbH

Werdohl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Constantia Aloform GmbH ist ein Hersteller von tiefgezogenen Aluminiumfolienverpackungen. Eingebunden in den Constantia Flexibles Konzern ist Constantia Aloform GmbH Systemlieferant für hochwertige Aluminiumverpackungen und unterstützt seine Kunden mit Know-how und langjähriger Erfahrung in dem Zusammenspiel zwischen Füllgut, Verpackung und dem Verpackungsprozess. Die Gesellschaft beliefert hauptsächlich Kunden in der Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Global

Die Erholung der Weltwirtschaft von der COVID-19-Pandemie, dem Einmarsch Russlands in der Ukraine und der Krise der Lebenshaltungskosten erweist sich als erstaunlich widerstandsfähig. Die Inflation geht schneller als erwartet von ihrem Höchststand im Jahr 2022 zurück, wobei die Auswirkungen auf die Beschäftigung und die Wirtschaftstätigkeit geringer als erwartet ausfallen. Dies spiegelt die günstigen Entwicklungen auf der Angebotsseite und die Straffung der Zentralbanken wider, die die Inflationserwartungen auf einem stabilen Niveau gehalten haben. 1

Europa

In der Winterprognose der Europäischen Kommission wurde das Wachstum in der EU als auch im Euroraum von den in der Herbstprognose erwarteten 0,6% auf 0,5% gesenkt. Im Jahr 2023 wurde das Wachstum durch die schwindende Kaufkraft der privaten Haushalte, die starke Straffung der Geldpolitik, die teilweise Rücknahme der fiskalischen Unterstützung und die sinkende Auslandsnachfrage gebremst. 2

Der Rückgang der Gesamtinflation im Jahr 2023 war schneller als erwartet. Dieser war vor allem auf die sinkenden Energiepreise zurückzuführen. Da die Konjunktur ins Stocken geriet, weitete sich der nachlassende Preisdruck in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres auch auf andere Waren und Dienstleistungen aus. Geringer als erwartet ausgefallene Inflationsergebnisse in den letzten Monaten, niedrigere Energierohstoffpreise und eine schwächere Wirtschaftsdynamik haben die Inflation auf einen steileren Abwärtspfad gebracht, als in der Herbstprognose vorausgesagt wurde. Auf kurze Sicht dürften jedoch das Auslaufen der Energiestützungsmaßnahmen in allen Mitgliedstaaten und die höheren Schifffahrtskosten, infolge der Handelsunterbrechungen im Roten Meer, einen gewissen Aufwärtsdruck auf die Preise ausüben, ohne jedoch den Prozess des Inflationsrückgangs aufzuhalten. 2

Deutschland

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist 2023 leicht zurückgegangen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3%. Hauptgründe für diese Entwicklung waren, die trotz der jüngsten Rückgänge, nach wie vor hohen Preise und ungünstige Finanzierungsbedingungen. Diese gingen einher mit einer schwachen Nachfrage aus dem In- und Ausland. 3

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022 erhöht. Wie das statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Im Jahr 2022 lag diese bei +6,9%. Die Preise für Nahrungsmittel für die Verbraucherinnen und Verbraucher erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar um 12,4% und die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3%, nach einem enormen Anstieg um 29,7% im Jahr 2022. 4

Energie- und Rohstoffmarkt

Die Weltrohstoff-, Energie- sowie Transportkosten gingen im Jahr 2023 nach ihrem Höhenflug im Vorjahr zurück, blieben aber teilweise auf sehr hohem Niveau. So sanken, auf Dollarbasis gemessen, diese in fast allen Kategorien. 5

Nach einem Anstieg des Rohstoffpreises für Roh-Aluminium pro Tonne im ersten Quartal 2023 um 2,95% betrug der Preisrückgang im dritten Quartal im Vergleich zu Januar bis März 2023 bereits 10,19%. Somit sank die Tonne Roh-Aluminium in 2023 um 16,6% gegenüber 2022. 5

Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 und durchschnittlich 11,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. 6

Branchenentwicklung

Der Markt für flexible Verpackungen in Europa schrumpfte im Jahr 2023, da die Marktvolumina aufgrund der geschwächten Verbrauchernachfrage und des anhaltenden Abbaus von Lagerbeständen mit geschätzten -2% in den negativen Bereich fallen. 7 Das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 war von Ereignissen geprägt, die die Landschaft mit hohen Inflationsraten in den europäischen Ländern verschlechterten und die Kunden dazu brachten, ihre Konsumgewohnheiten zu überdenken und sich auf der Suche nach erschwinglicheren Alternativen an Eigenmarkenhersteller zu wenden. 8

Dies hat dazu geführt, dass die Verbraucher weniger Geld für Premiumprodukte wie Kaffeekapseln ausgeben, wo der Einzelhandelsmarkt für Aluminiumkaffeekapseln im Jahr 2023 ein bescheidenes Wachstum von ca. 1% verzeichnete. Der Einzelhandelsverbrauch ist um -3% rückläufig, während der Verbrauch im HOtel/REstaurant/CAfé (HoReCa)-Bereich um 6% anstieg. 8

Aluminiumschalen für Tiernahrung im Einzelhandel haben ein Wachstum von rund 2% gezeigt, welches über der durchschnittlichen Wachstumsrate für den Nassverbrauch von Tiernahrung (1%) liegt. Dies deutet darauf hin, dass diese Verpackungsart einige Anteile von anderen Formaten übernimmt. In Aluminiumschalen verpackte Lebensmittel verzeichneten ein starkes Wachstum von rund 3%. Der Lebensmittelkonsum im Allgemeinen im Foodservice verzeichnet ein starkes Wachstum von 6% nach einer langen Phase begrenzter Nachfrage während des COVID-Zeitraums. 8

1 International Monetary Fund - World Economic Outlook Update - January 2024.
2 Winter 2024 Economic Forecast - https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_24_730.
3 Destatis - Statistisches Bundesamt - Pressekonferenz vom 15. Januar 2024 - Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland.
4 Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung vom 16. Januar 2024 - Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9%.
5 The World Bank - Commodity prices February 2024 https://www.worldbank.org/en/research/commodity-markets.
6 Destatis - Statistisches Bundesamt - Pressekonferenz vom 15. Januar 2024 - Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland.
7 Wood Mackenzie - https://woodmac.com/chemicals.
8 Euromonitor International - https://www.euromonitor.com.

2.2. Geschäftsverlauf

2.2.1. Überblick

Die Constantia Aloform GmbH sieht sich als Systemlieferant von Aluminiumbehältern und bedruckten Deckeln, von der Entwicklung der Formen und Materialspezifikationen bis hin zur Beratung bzgl. geeigneter Abfülltechnik.

Vorgänge von besonderer Bedeutung während des Geschäftsjahres 2023 gab es keine. Das Jahr war geprägt von guter Geschäftstätigkeit auf erwartetem Niveau. Anzumerken ist die einsetzende Preisnormalisierung nach den starken Verwerfungen aus 2022.

2.2.2. Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind der Umsatz und das operative Ergebnis nach IFRS (EBIT nach IFRS).

Außer diesen beiden Leistungsindikatoren werden zur Unternehmenssteuerung keine weiteren, insbesondere keine nicht-finanziellen, Leistungsindikatoren herangezogen.

Die Umsätze sind im Vergleich zum Plan 2023 um 1,9% (HGB) bzw. 1,0% (IFRS) und im Vergleich zum Vorjahr um 3,0% (HGB) bzw. 2,7% (IFRS) gesunken. Die im Budget formulierten Ziele konnten im Umsatz nicht erreicht werden. Diese Abweichung vom Budget ist auf gesunkene Preise und Mengen infolge nachlassender Kundennachfrage sowohl im Bereich Kaffeekapseln als auch im Bereich Human-Food zurückzuführen. Die abgesetzte Menge bei den Kaffeekapseln ist geringfügig unter den Planwerten, während die Verkaufspreise stärker als erwartet zurückgegangen sind. Dies führte zu geringerem Umsatz im Vergleich zum Planwert. Der Human-Food-Absatz ist volumenmäßig um ca. 10% hinter den Zielen zurückgeblieben.

Die tatsächliche Gesamt-Verkaufsmenge 2023 ist insgesamt unter Plan (Zielerreichung 91,0%) und im Vergleich zum Vorjahr um 0,9% gestiegen. Der durchschnittliche Preis liegt 2023, aufgrund des verbesserten Produktmixes, gleichwohl über Budget.

Das operative Ergebnis nach HGB (HGB EBIT) ist positiv und beträgt im Berichtsjahr 5.134 T€ (Vj. HGB EBIT 4.287 T€). Aufgrund von Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden ergibt sich ein IFRS EBIT von 5.227 T€ (Vj. IFRS EBIT 5.190 T€). Wesentliche Abweichungen resultieren aus den Aufwendungen für Altersversorgung, sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Unterschiede bei den Aufwendungen für Altersversorgung, welche nach IFRS um 100 T€ geringer sind, resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche nach IFRS um 63 T€ geringer sind als nach HGB, werden durch abweichende Aktivierungen verursacht.

Die in der Vorjahresprognose für das Jahr 2023 geplanten Umsätze von 45.211 T€ (HGB), konnten bei einem Umsatz von 44.333 T€ um 878 T€ nicht erreicht werden. Das operative Ergebnis nach IFRS (EBIT nach IFRS) liegt mit 821 T€ deutlich unter den Zielen für 2023 (6.048 T€). Ebenso liegt das operative Ergebnis nach HGB um 906 T€ unter den Zielen für 2023 (6.040 T€).

Aus Sicht der Geschäftsführung ist das abgelaufene Geschäftsjahr zufriedenstellend verlaufen.

2.2.3. Produktion und Kapazität

Die Gesamtproduktion in Stück im Jahr 2023 war im Vergleich zum Vorjahr um rund 9,2% höher. Die Gesamtkapazität gemessen in Produktionsmaschinen wurde in 2023 insofern verändert, als eine weitere Linie zur Kaffeekapselproduktion installiert worden ist.

2.2.4. Investition und Finanzierung

Im Geschäftsjahr wurden 1.718 T€ investiert. Den Investitionen standen in 2023 Abschreibungen von insgesamt 1.391 T€ gegenüber. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen, sowie Werkzeuge, die für das Geschäftsfeld Kaffeekapselproduktion eingesetzt werden. Ein weiterer Ausbau ist in Planung und bereits unter den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau erfasst.

2.2.5. Personalentwicklung

Die Anzahl der Mitarbeiter verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 von 122 um 4 Personen auf 118 Mitarbeiter zum Bilanzstichtag.

2.2.6. Beschaffung

Die Belieferung mit Material (veredelte Aluminiumfolien) wird durch externe Lieferanten und durch mehrere Standorte innerhalb der Constantia Flexibles Gruppe sichergestellt.

2.2.7. Auftragsbestand

Die Auftragsbestände weisen zum Stichtag 16.601 T€ aus. Dies entspricht einer Auftragsreichweite von ca. fünf Monaten.

2.2.8. Produktion und Umwelt

Maschinenpark, Produktionstechnik und Peripheriegeräte haben sich im Wesentlichen, gegenüber dem in 2022 aus Effizienzsicht modernisierten Bestand, kaum geändert, wenngleich eine weitere technisch moderne Maschine zusätzlich installiert wurde.

2.3. Gesamtlage des Unternehmens

2.3.1. Ertragslage

In 2023 konnte ein Umsatz von 44.333 T€ erzielt werden. Die gesteckten Ziele in Höhe von 45.211 T€ wurden somit nicht erreicht. Diese Abweichung vom Budget ist auf gesunkene Preise für alle Produkte und nachlassende Kundennachfrage sowohl im Bereich Kaffeekapseln als auch im Bereich Human-Food-Absatz zurückzuführen. Der Rückgang des Umsatzes mit Kaffeekapseln war im 4. Quartals des Jahres 2023 zu verzeichnen.

Die Materialaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung 9 , lag bei 62,9% (Budget 60,0%; Vj. 63,4%). Die Materialintensität konnte unter dem veränderten Produktmix und bei sinkenden Verkaufspreisen nicht auf das Zielniveau gebracht werden, da die Planwerte sich als zu ambitioniert herausgestellt haben.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge mit 371 T€ betrifft primär die Zunahme der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 358 T€ und die Zunahme der Erträge aus Kostenerstattungen von verbundenen Unternehmen um 16 T€.

Die Personalaufwendungen haben sich um 206 T€ erhöht. Dies ergibt sich mit 504 T€ aus der Zunahme der Löhne und Gehälter und soziale Abgaben, welche vor allem durch Personaleinstellungen bei gewerblichen Mitarbeitern und Lohnsteigerungen (zwecks Inflationsausgleichung) verursacht sind. Vermindernd wirkte sich die Abnahme der Aufwendungen für Altersversorgung mit 298 T€ aus.

Die Reduktion der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 370 T€ ist im Wesentlichen auf die verminderten Aufwendungen für Gewährleistung um 659 T€, Frachtkosten um T€ 102 sowie für Instandhaltung um 46 T€ zurückzuführen. Erhöhend wirkten sich auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Zunahme der Konzernumlagen um 330 T€, der Aufwendungen für Versicherung um 88 T€, sowie die Sozialnebenkosten um 20 T€ aus.

Die Zunahme der Zinserträge um 360 T€ resultiert aus dem Anstieg der Verzinsung der Cash-Pooling-Forderungen infolge der allgemeinen Zinserhöhungen. Letztere führten auch zu einer Zunahme der Zinsaufwendungen um 323 T€; davon betreffen 234 T€ die erhöhte Zinsbelastung der Raiffeisen Factor Bank AG aus dem Factoringvertrag und 80 T€ die erhöhte Zinsbelastung für das konzerninterne Darlehen der Gesellschaft (2.800 T€).

Infolge der positiven Ergebnisentwicklung stiegen die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von 1.446 T€ auf 1.662 T€, sodass die Gesellschaft im Ergebnis einen Jahresüberschuss von 3.330 T€ (Vj. 2.662 T€) erzielte.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erreichte per 31.12.2023 19.682 T€ (Vj. 17.886 T€).

Das Anlagevermögen in Höhe von 9.318 T€ (Vj. 8.991 T€) beträgt 47,3% (Vj. 50,3%) im Verhältnis zur Bilanzsumme. Innerhalb des Anlagevermögens wirkten sich insbesondere der Rückgang des Geschäfts- oder Firmenwerts, infolge der Abschreibungen mit 127 T€, der Anstieg der technischen Anlagen und Maschinen mit 662 T€, sowie der Rückgang der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau mit 277 T€ aufgrund der Inbetriebnahme der Anlagen aus. Die Investitionen betreffen hauptsächlich den Ausbau der Tiefziehkapazitäten für Kaffeekapseln.

Der Rückgang der Vorräte um 447 T€ ist zum einen auf die sinkenden Einkaufspreise und zum anderen auf den deutlichen Abbau des Bestands an Aluminiumfolie zurückzuführen, welcher den Aufbau des Bestandes an Fertigwaren überkompensiert. Die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 328 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor dem Verkauf der Forderungen sind um 4.204 T€ und das Volumen der verkauften Forderungen um 3.875 T€ (allein infolge des Umsatzrückganges zum Jahresende) gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 292 T€ (Vj. 354 T€), Forderungen aus Finanzierung mit 6.108 T€ (Vj. 3.883 T€), sowie Forderungen aus Kostenweiterbelastung in Höhe von 1 T€ (Vj. 0 T€).

Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2023 7.712 T€ (Vj. 5.882 T€). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 39,2% (Vj. 32,9%). Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss 2023. Während des Geschäftsjahres 2023 wurde eine Ausschüttung in Höhe von 1.500 T€ an die Gesellschafterin getätigt.

Der Anstieg der Pensionsrückstellungen resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des pensionsfähigen Gehalts (Grundgehalt, Bonuszahlungen) der Pensionsberechtigten, des Rententrends auf 2,0% p.a. (Vj. 2,0% p.a.), sowie dem geänderten Abzinsungssatz von 1,83% p.a. (Vj. 1,79% p.a.) und dem Aufzinsungseffekt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen für 2023 und Vorjahre.

Die Abnahme der sonstigen Rückstellungen betrifft im Wesentlichen die Gewährleistungsrückstellung mit 420 T€, sowie die Rückstellung für ergebnisabhängige Zahlungen in Höhe von 121 T€.

Die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt 647 T€ infolge des verminderten Bezugs von Rohmaterial.

2.3.3. Liquidität

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus der operativen Geschäftstätigkeit, sowie über mittelfristige konzerninterne Darlehen in Höhe von 2.800 T€ (Vj. 2.800 T€). Zum Bilanzstichtag bestehen Cash-Pool-Forderungen von 6.082 T€ (Vj. 3.881 T€). Des Weiteren hat die Gesellschaft einen Factoringvertrag über Kundenforderungen mit der Raiffeisen Factor Bank AG, Wien, abgeschlossen. Durch das Factoring haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag um 3.505 T€ (Vj. 7.380 T€) verringert. Derivative Finanzinstrumente werden zur Absicherung von Rohstoffpreisen eingesetzt. Constantia Aloform GmbH verfügt über 25 T€ (Vj. 29 T€) an liquiden Mittel.

9 Summe aus Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, Eigenleistungen und sonstige betriebliche Aufwendungen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die globale Weltwirtschaftsleistung soll gemäß Erwartung des Internationalen Währungsfonds auf 3,1% im Jahr 2024 und auf 3,2% im Jahr 2025 steigen. Das Wachstum im Euroraum wird sich gemäß Erwartung des Internationalen Währungsfonds im Jahr 2024 um 0,4% auf 0,9% erhöhen und dann auf 1,7% im Jahr 2025 steigen. Es wird erwartet, dass der Aufschwung durch einen stärkeren Konsum der privaten Haushalte infolge des erhöhten Realeinkommens vorangetrieben wird; letztere soll durch das Nachlassen des Energiepreisschocks und der Inflation erreicht werden. 10

In Deutschland soll laut Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2% steigen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine laste weiterhin auf der deutschen Wirtschaft, das historisch niedrige Wachstum des Welthandels treffe die Exportwirtschaft in Deutschland besonders. Hinzu kämen Kaufkraftverluste durch hohe Inflation und weniger Investitionen wegen hoher Zinsen. Zudem seien die Löhne und die Sparquote gestiegen, die Binnennachfrage gesunken. Die Preissteigerung dürfte sich auf 2,8% verringern. Zusammen mit einer erwarteten Steigerung von 3,8% bei den verfügbaren Einkommen, ist daher wieder mit steigenden Reallöhnen zu rechnen. Eine Erholung wird für das Welthandelsvolumen erwartet, von +0,4% im Jahr 2023 auf +3,3% in 2024. Auch wenn dies weiterhin unterhalb des langfristigen Handelswachstums liegt, dürfte die stark in globale Wertschöpfungsketten eingebundene deutsche Wirtschaft hiervon profitieren. 11

Mit Blick auf die europäische Lebensmittel- und Verpackungsbranche erwarten wir in 2024 folgende Entwicklung auf den verschiedenen Sektoren:

Der europäische Verpackungssektor dürfte sich im Jahr 2024 erholen und volumenmäßig um etwa 1% wachsen. 12 Auch wenn die Verpackungsindustrie gegenüber makroökonomischen Belastungen recht widerstandsfähig ist, gibt es einige Aspekte, die unter volatilen Bedingungen angepasst werden müssen. Da beispielsweise der Kostendruck weiterhin anhält, legen große Marken und Verpackungslieferanten großen Wert auf deren Bewältigung. Daher spielen Innovationen im Design und in der richtigen Größe der Verpackung eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung zukünftiger Verpackungstrends und zielen gleichzeitig darauf ab, die Kosten zu kontrollieren. 13

Es wird erwartet, dass der europäische Markt für Kaffeekapseln in 2024 um ca. 2% wächst. Die Verpackung von Tiernahrungs-Alubehältern soll in Europa in 2024 gemäß den Erwartungen ebenfalls um 2% zulegen. Für die Verpackung von Human-Food-Aluschalen im Einzelhandel wird ein Wachstum um 3 bis 4% erwartet. 12 Die Zukunft von Portionspackungen (Fleisch- und Fischpasteten, Marmeladen und Butter) im HoReCa-Sektor ist noch ungewiss, da die Nachhaltigkeitsgesetze noch definiert und finalisiert werden müssen. 13

10 International Monetary Fund - World Economic Outlook Update - January 2024.
11 Jahreswirtschaftsbericht 2024: "Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken" der Bundesregierung vom 22. Februar 2024.
12 Euromonitor International - https://www.euromonitor.com.
13 Wood Mackenzie - https://woodmac.com/chemicals.

3.2. Planungen der Gesellschaft

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den für die Constantia Aloform relevanten Geschäftssegmenten sollten im Jahr 2024 eine solide Basis für eine weitergehend positive Geschäftsentwicklung bieten, wenngleich die krisengezeichneten (Ukraine-Krieg, Inflation, geopolitische Risiken) gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2024 weiterhin schwierig zu bewerten sind und einiges Überraschungspotential bieten könnten.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz von 42.660 T€ (HGB) bzw. 41.970 T€ (IFRS) und ein positives HGB EBIT von 4.649 T€ bzw. ein positives IFRS EBIT von € 4.662 T€. Hierbei werden rückläufige Absatzmengen zugrunde legt.

Im Geschäftsjahr 2024 investiert die Gesellschaft in Maschinen und Werkzeuge für den Ausbau des Kapseltiefzugs, Zwecks Schaffung weiterer notwendiger Produktionskapazitäten, um neue Marktsegmente bedienen zu können. Diese Investitionen sollen ab dem Geschäftsjahr 2025 einen positiven Einfluss auf die Umsatz- und damit Ergebnisentwicklung leisten.

3.3. Risikobericht

3.3.1. Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft Constantia Aloform GmbH ist bei ihren Aktivitäten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagement der Constantia Flexibles Gruppe eingebunden. Nachfolgend werden die Risikoeinstufungen gering, mittel, erhöht, hoch, bestandsgefährdend verwendet (Angabe mit steigender Risikoausprägung).

3.3.2. Risiken

3.3.2.1. Rohstoff- und Energieversorgung

Zur Minimierung des Beschaffungsrisikos existieren Rahmenvereinbarungen für Rohstoffe, wie Aluminium, mit mehreren Lieferanten. Der Aluminiumpreis wird über Termingeschäfte abgesichert. Abweichend von den Sicherungsperioden der letzten Jahre (das volle Folgejahr), ist Aloform 2024 mit Quartals- und Halbjahressicherungsgeschäften beschäftigt, um auf Preisvolatilitäten noch reagieren zu können. Aufgrund der laufenden Qualifizierung neuer Materialien, der Optimierung des Lieferantenportfolios sowie der laufenden Marktuntersuchungen werden Lieferengpässe weitestgehend vermieden. Zusätzlich werden Entwicklungen am Beschaffungs- und Absatzmarkt regelmäßig bereichsübergreifend diskutiert und Maßnahmen bei Bedarf eingeleitet. Anfang 2023 haben die relevanten Lieferanten für lackierte Aluminiumspezifikationen zusätzliche Veredelungskapazitäten geschaffen. Darüber hinaus ist die Rohstoffversorgung über die Constantia Flexibles Gruppe grundsätzlich gesichert. Aufgrund dessen stufen wir das Risiko als mittleres Risiko ein.

Constantia Flexibles ist ein globales Unternehmen und betreibt einen Risiko-Management-orientierten (Portfolio-) Ansatz bei Energiebeschaffung. Zur Risikominimierung und Risikostreuung stehen im Energiesektor verschiedene vertragliche Modelle zur Verfügung, wobei die verfügbaren Möglichkeiten sehr stark abhängig sind von der Marktreife in den jeweiligen Ländern (wie z.B. Grad der Regulierung der Energiemärkte, Verfügbarkeit der Produkte zu Risikomanagement, Liquidität der Energiehandelsplätze usw.). Konkret für unsere Standorte in Deutschland bewirtschaften wir unsere Energiebedarfe (Strom und Gas) auf Basis eines PLV (Portfolio-Liefervertrag). Dieses Bewirtschaftungskonzept bzw. dieser Vertrag basiert auf einer Spotmarktreferenz mit Möglichkeit, die Teile des zukünftigen Verbrauchs preislich zu fixieren. Als Basis für die Bewirtschaftung und Mengenermittlung werden in erster Linie die geplanten Produktionsdaten und historischen Verbrauchsdaten herangezogen. Die Bewertung der aktuellen Marktentwicklungen und mögliche Auswirkung auf die Umsetzung der Bewirtschaftungsstrategie wird in regelmäßigen Strategie-Meetings (3-mal im Jahr) mit dem Vertreter des Werkseinkaufs evaluiert und abgestimmt. Der Rahmenliefervertrag für deutsche Standorte für Gas läuft bis Ende 2024, jener für Strom bis Ende 2025. Das Gas- bzw. Energieausfallrisiko ist weiterhin präsent, die Wahrscheinlichkeit des Eintretens ist aufgrund der in 2023 getroffenen Vorkehrungen jedoch spürbar gesunken.

3.3.2.2. Marktpreisrisiko

Es besteht das Risiko, Materialpreissteigerungen nicht wertgleich und fristenkongruent an Kunden weitergeben zu können. Diesem Risiko wird unter anderem durch Vereinbarung von Preisgleitklauseln in den Verträgen, soweit möglich, begegnet. Die seit Mitte 2021 außergewöhnlich hohe Volatilität in allen Preissegmenten erhöht grundsätzlich das Risiko. Im Gegenzug ist Aloform dazu übergegangen, Preisgültigkeitsperioden auf ein Quartal zu begrenzen, um die nötigen Reaktionsspielräume zu erhalten. Das Marktpreisrisiko stufen wir als erhöhtes Risiko ein.

3.3.2.3. Absatzrisiken

Absatzrisiken sind Teil der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im Zuge einer Wirtschaftskrise können solche Risiken signifikant höher sein. Unsere strategisch breit angelegte Produktpalette und das langjährige Markt- und Produktions-Know-how gewährleisten ein Maß an Unabhängigkeit in unseren Märkten. Die Gesellschaft beliefert im Rahmen des Konzernverbundes Constantia Flexibles eine Vielzahl von Kunden weltweit. Abgeschlossene Rahmenverträge mit Schlüsselkunden unterstützen die Politik der Minimierung von Absatzrisiken. Mit den zehn größten Kunden wird in Summe ein Umsatzanteil von etwa 67,8% am Gesamtumsatz erzielt. Darüber hinaus erfolgt die Erweiterung der Produktpalette und der Absatzmärkte in attraktive Nischen, in denen innovative Lösungen und höchste Qualität gefragt sind.

Die unverändert hohe Volatilität der Rohstoff- und Energiepreise führt oft zu schwierigen Verhandlungen und Preisgesprächen mit Kunden. Die Gesellschaft wirkt dieser Entwicklung durch die Fokussierung auf kundenorientierte innovative Produkte, Technologien und Fertigungsprozesse sowie langfristige Rahmenverträge entgegen. Ein Großteil der Produkte wird an Kunden in wenig zyklischen Branchen, wie der Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie, geliefert. Trotz dieses Bündels an Maßnahmen kann der Absatzerfolg gerade bei der Kundenakquise nicht erzwungen werden und wir stufen das Absatzrisiko als erhöht ein.

3.3.2.4. Produktionsrisiken

Im Wertschöpfungsprozess ist die Gesellschaft dem Risiko von Betriebsunterbrechungen aufgrund von Maschinenausfällen oder möglichen Produktionsfehlern ausgesetzt. Um dem Risiko von Betriebsunterbrechungen zu begegnen, fährt die Gesellschaft einen Notfallplan, der Ersatzteilmanagement (Ersatznutzen) und vollständige Backup-Werkzeuge einschließt und dem Maschinenausfallrisiko durch regelmäßige Wartung und Training von Mitarbeitern entgegenwirkt. Ferner investiert die Gesellschaft gemäß internen Richtlinien und Verfahren in neue, auf dem aktuellen technischen Stand befindliche Maschinen. Zusätzlich sind Betriebsunterbrechungen versichert. Die Produktionsrisiken stufen wir als mittel ein.

3.3.2.5. Regulatorische Risiken

In der Industrie für flexible Verpackungen stellen die steigenden gesetzlichen Anforderungen an Verpackungsmaterialien und Produktionsprozesse auch in Verbindung mit immer besseren Testmethoden eine Herausforderung dar. Die Constantia Aloform GmbH ist in den Constantia Flexibles Konzern eingebunden, der den geänderten Rahmenbedingungen durch fortlaufende Forschung und Entwicklung, einer engen Abstimmung mit internationalen Forschungsinstituten, die kontinuierliche Auswertung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, sowie durch die stetige Analyse gesetzlicher Initiativen und Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene begegnet. Die Unternehmensgruppe nimmt ferner eine aktive Rolle in der Entwicklung der Industrie für flexible Verpackungen als Mitglied verschiedener Komitees der Branche ein. Aufgrund dessen stufen wir das Risiko als gering ein.

Die Europäische Kommission hat einen Verordnungsentwurf vorgelegt, der Kaffeekapseln europaweit verbieten würde. Es sei denn, sie sind biologisch abbaubar. Aktuell ist es nicht vorhersehbar, mit welchem Inhalt die Verordnung in Kraft treten wird. Es werden für die Geschäftstätigkeit der Constantia Aloform durchaus problematische Optionen diskutiert, etwa wie das vollständige Verbot nicht-kompostierbarer Kaffeekapseln. Es gibt gute Argumente 14 , bzgl. dieser Produkte andere Wege zu gehen und die bestehende Infrastruktur für das Recycling zu berücksichtigen und zu forcieren. Der Ausgang der Diskussionen rund um die Packaging and Packaging Waste Regulation lässt sich nicht vorhersehen. Constantia ist aktiv beteiligt, um den Sachargumenten Wirkung zu verschaffen, daher schätzen wir das Risiko als mittel ein.

3.3.2.6. Haftungsrisiken

Die Constantia Aloform GmbH ist in den Cash Pool der Constantia Flexibles Gruppe eingebunden. Im ersten Schritt ist die Haftung des Cash Pools gegenüber der Bank auf den Cash Pool Master Constantia Business Services GmbH beschränkt. Im zweiten Schritt müsste die Constantia Flexibles Group GmbH die Constantia Business Services GmbH hinsichtlich Zahlungsverpflichtungen unterstützen. Erst in einem letzten Schritt kann aus dem Cash Pool eine Verpflichtung für die Einzelgesellschaft entstehen. Das Cash-Pool-Masterkonto der Constantia Business Services GmbH weist zum Bilanzstichtag ein Guthaben gegenüber dem Kreditinstitut in Höhe von 47.485 T€ aus, daher beträgt die Haftung der Constantia Aloform GmbH zum 31. Dezember 2023 0 T€. Es gibt keine Anzeichen, dass die betreffenden Gesellschaften ihren laufenden Verpflichtungen nicht nachkommen können. Wir schätzen das Risiko der Inanspruchnahme als gering ein.

3.3.2.7. Finanzierungsrisiko

Die Finanzierung der Gesellschaft wird aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie durch die Bereitstellung von liquiden Mitteln durch Konzerngesellschaften in Form von Darlehen sichergestellt. Das Darlehen ist mittelfristig, nach Erklärung des Gläubigers wird bis zum 30. Juni 2025 kein Gebrauch vom Kündigungsrecht gemacht. Ab dem 30. Juni 2025 ist der Kreditgeber berechtigt, den Kredit unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zum Monatsultimo zu kündigen. Zum Bilanzstichtag bestehen Cash-Pool-Forderungen von 6.082 T€ (Vj. 3.881 T€). Auf Basis unserer Planung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 wesentliche positive Cashflows aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit. Aufgrund dessen stufen wir das Finanzierungsrisiko als gering ein.

3.3.2.8. Fremdwährungsrisiko

Im Bereich der Beschaffung könnten steigende Dollarkurse die Kosten für Rohstoffe deutlich erhöhen, während auf der Absatzseite bei fallenden Kursen mit Umsatzrückgängen zu rechnen wäre. Im Geschäftsjahr 2023 waren die Fremdwährungs-Transaktionen nicht substantiell, daher erfolgte keine Absicherung. Unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit stufen wir das Risiko als gering ein.

3.3.2.9. Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist bestrebt, die Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten so weit wie möglich zu vermeiden oder zu minimieren, d.h. es wird grundsätzlich risikoavers oder höchstens risikoneutral mit Risiken umgegangen.

Die Preisänderungsrisiken - nachteilige Veränderungen des Marktpreises oder anderer preisbeeinflussender Parameter - in Bezug auf Finanzinstrumente, wie Zinsänderungs- und Währungsrisiken, schätzen wir als gering ein. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden kurzfristig beglichen. Die Verzinsung der Cash-Pooling-Forderungen und Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen folgen den Zinsentwicklungen des Marktes.

Das Ausfallrisiko - das Risiko des teilweisen oder vollständigen Ausfalls von Forderungen - wird mit einem aktiven Forderungsmanagement, einer kontinuierlichen Beobachtung von Risikolimite und ggf. Anpassungen des Sicherungsumfangs, Bonitätsbeurteilungen der Kunden und Mahnwesen begegnet. Durch das Vorhandensein des Factoring Vertrages mit der Raiffeisen Factor Bank AG, Wien, werden bestimmte Kundenforderungen monatlich verkauft. Für Forderungsausfälle durch Insolvenzen von Kunden wird durch eine Warenkreditversicherung vorgesorgt. Aufgrund dessen stufen wir das Risiko als gering ein.

Bzgl. des Liquiditätsrisikos - des Risikos, Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können - verweisen wir auf Abschnitt 3.3.2.7. Finanzierungsrisiko.

Das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen schätzen wir auf Basis unserer Erfahrung der Vergangenheit gering ein. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich zum Fälligkeitszeitpunkt bezahlt und diese unterliegen damit geringen Schwankungen.

3.3.2.10. Personalrisiken

Die Fähigkeiten und Leistungen der Mitarbeiter der Constantia Aloform GmbH sind eine unabdingbare Grundlage des Unternehmenserfolgs. Eine auf Mitarbeiterentwicklung ausgerichtete Unternehmenskultur, ein leistungsorientiertes Vergütungssystem und attraktive Sozialleistungen sowie gezielte Förderungen tragen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des Know-hows und zur Reduzierung der Fluktuation der Mitarbeiter bei. Die strategische Personalbeschaffung und die Förderung der Entwicklung der Mitarbeiter sind neben der aktiven Unterstützung von Organisations- und Veränderungsprozessen wichtige Aufgaben der Personalabteilung.

Regionale Rahmenbedingungen im Märkischen Kreis sind von Problemen der Infrastruktur geprägt und verknappen den Arbeitsmarkt im Umfeld. Das Risiko der Mitarbeiterfluktuation und des Nicht-Vorhandenseins des notwendigen Know-hows stufen wir als mittel ein.

3.3.2.11. Risiken aus der Informationsverarbeitung

Das primäre Ziel der Informationssicherheit bei Constantia Flexibles ist der Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen.

IT-Risiken sind das Potential, dass eine bestimmte Bedrohung die Schwachstellen eines IT-Systems ausnutzt und die genannten Schutzziele der Informationssicherheit gefährdet. Dabei unterscheidet Constantia Flexibles Group IT folgende elementaren Gefährdungen (basierend auf den Gefährdungskategorien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik - BSI - in Deutschland): höhere Gewalt, organisatorische Mängel, menschliche Fehlhandlungen, technisches Versagen und vorsätzliche Handlungen.

Die Maßnahmen von Constantia Flexibles Group IT zur Gewährleistung der Schutzziele der Informationssicherheit beruhen auf vier Säulen:

1. Prävention durch eine IT-Sicherheitsstrategie, einen IT-Risikomanagement Prozess (mit Schwachstellen-Scan, IT-Risiko-Register und IT-Risiko-Reporting), regelmäßige (alle 3‒4 Monate) Schulungen zur IT-Sicherheit und Artikel im Flexnet und IT-Governance (gruppenweit gültige IT-Richtlinien).

2. Schutz durch stabile Sicherheitsarchitekturen (Zutritt-, Zugang-, Zugriffsregelungen für Serverräume und IT-Systeme, redundante IT-Komponenten für IT-Kernsysteme etc.), Perimeter-Sicherheit (Firewalls, VLANs, Proxy-Server etc.), Sicherheitsmaßnahmen für Server und Endgeräte (Patch-Management, Anti-Virus Software, 2FA für Remote-Zugriffe, Verschlüsselung von Festplatten, Mobile Application Management etc.) und implementierte IT-Sicherheitsprozesse (Incident-, Change-, Access-Management etc.).

3. Erkennung durch ein Security Operations Center - SOC - (als Service durch externen Dienstleister) sowie Red Teaming Maßnahmen. D.h., Group IT beauftragt einen anderen externen IT-Sicherheits-Dienstleister, die Prozesse und Abwehr des SOC zu prüfen.

4. Wiederherstellung durch ein Backup- und Restore-Management, existierende Disaster Recovery Pläne, die regelmäßig getestet werden und spezielle Schulungen für die beteiligten IT-Mitarbeiter (wie zum Beispiel durch Cyber War Games).

Die größte Gefahr für die Informationssicherheit bei Constantia Flexibles geht nach Einschätzung von Group IT momentan von Cyber-Attacken aus. Daher ist es wichtig, den Reifegrad der IT-Sicherheit bei Constantia Flexibles zu kennen. Hierzu wird von Constantia Flexibles Group IT das Cyber Security Framework des NIST (National Institute of Standards and Technology des US Department of Commerce) eingesetzt und zweimal pro Jahr eine Bewertung durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen dieser Bewertung werden Maßnahmen abgeleitet, um den Reifegrad der IT-Sicherheit bei Constantia Flexibles zu gewährleisten und wenn möglich weiter zu verbessern. Aufgrund dieser Maßnahmen stufen wir das Risiko als mittel ein.

3.3.2.12. Rechtliche und Kartell-/Wettbewerbsrechtsrisiken

Risiken aus Produkthaftung werden durch ein umfassendes Qualitätssicherungsprogramm minimiert. Dieses schließt z. B. die Zertifizierung nach BRC- und ISO9001-Standards ein. Verbleibenden Risiken aus dem Bereich Produkthaftung wird mit Produkthaftpflichtversicherungen und vertraglichen Vereinbarungen begegnet. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, die Prinzipien und Regeln zu fairem Wettbewerb gemäß den EU-Bestimmungen, sowie lokalen Kartell- und Wettbewerbsgesetzen zu befolgen. Um dies sicherzustellen, wurden angemessene Regelungen zum Kartell- und Wettbewerbsrecht erlassen. Ferner werden Mitarbeiter regelmäßig im Bereich der relevanten Konzernregelungen und -richtlinien trainiert. Daher stufen wir das Risiko als gering ein.

3.3.3. Gesamtbild der Risikolage

Die Risiken bzgl. Rohstoffversorgung bzw. -verfügbarkeit haben sich im Vergleich zum Vorjahr etwas entspannt.

Die Risiken der Preisentwicklung, Energiepreissteigung und deren wertgleiche und fristenkongruente Weitergabe an die Kunden ist weiterhin erhöht, da die Volatilität auf einem hohen Niveau verbleibt, wenngleich sie die Ausschläge von 2022 nicht mehr erreicht. Das Absatzrisiko insbesondere bei Kunden im HoReCA-Bereich hat sich erhöht, da die Nachhaltigkeitsgesetze noch nicht finalisiert sind und diese aktuell zur allgemeinen Verunsicherung und Kaufzurückhaltung bei den Kunden führen.

Außer den bereits im Lagebericht und im Jahresabschluss angeführten Risiken, bestehen keine weiteren nennenswerten Risiken.

Aufgrund unserer Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit, der jeweiligen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie unter Berücksichtigung unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegensteuerungsmaßnahmen schätzen wir die Risiken einzeln und insgesamt als nicht bestandsgefährdend für unsere Gesellschaft ein.

14 https://www.gruener-punkt.de/de/unternehmen/news/details/eu-verbot-von-kaffeekapseln.

3.4. Chancenbericht

Chancen verstehen wir als Potentiale, die im Wesentlichen über einen Prognosezeitraum von über einem Jahr hinausreichen. Daher sind Chancen unserer Einschätzung nach quantitativ nicht prognostizierbar. Grundlegend sehen wir eine wesentliche Chance durch die Einbindung in den Konzernverbund der Constantia Flexibles. Hieraus ergeben sich neben Synergien insbesondere auch Marktchancen. Diese beruhen auf der hohen Innovationsfähigkeit des Gesamtkonzerns und der weitreichenden Marktkenntnisse, die auch Aloform zur Verfügung stehen.

Für die Gesellschaft und die gesamte Constantia Flexibles Gruppe eröffnen sich Chancen aus der Entstehung neuer Mittelschichten in den Schwellenländern mit steigendem Lebensstandard und damit wachsender Nachfrage nach unseren Lösungen, speziell im Bereich der Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie. Dazu kommen demografische Entwicklungen wie kleinere Haushalte und höhere Lebenserwartung und die damit stetig steigende Nachfrage nach größerer Produktvarianz und -qualität.

Der langfristige Erfolg der Constantia Aloform GmbH hängt erstens davon ab, für den bestehenden Kundenkreis ein zuverlässiger und sehr flexibler Lieferant von qualitativ hochwertigen Verpackungslösungen zu sein. Zweitens konnte die Gesellschaft durch interne Entwicklungen im Bereich Tiefziehtechnik für Kaffeekapseln einen technischen Meilenstein erreichen, der Aloform Zutritt zu bisher verschlossenen Marktsegmenten gewährt. Dieses Segment wird in 2024 weiter ausgebaut und bietet Chancen auf weiteres Wachstum.

 

Werdohl, 25. April 2024

Constantia Aloform GmbH

Michael Baasner

Karsten Ohl

(HRB 6543 Amtsgericht Iserlohn)

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.786,00 2.807,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 126.927,00
3. Geleistete Anzahlungen 5.000,01 0,00
6.786,01 129.734,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.627.959,00 3.554.926,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.224.146,00 4.561.814,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.113,00 235.666,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 232.390,00 509.086,54
9.311.608,00 8.861.492,54
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 9.318.394,01 8.991.226,54
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 637.559,30 2.474.216,37
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.917.379,43 1.527.969,48
3.554.938,73 4.002.185,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 161.934,50 490.183,70
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.400.525,25 4.237.312,10
davon gegen Gesellschafter € 272.273,39 (Vorjahr: € 353.898,28)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 102.020,48 130.471,86
6.664.480,23 4.857.967,66
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 25.083,75 29.451,50
SUMME UMLAUFVERMÖGEN 10.244.502,71 8.889.605,01
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 118.757,20 4.977,20
19.681.653,92 17.885.808,75

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.357.189,28 3.194.940,85
III. Jahresüberschuss 3.330.291,93 2.662.248,43
SUMME EIGENKAPITAL 7.712.481,21 5.882.189,28
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 53.568,29 57.715,49
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 2.581.923,00 2.452.791,00
2. Steuerrückstellungen 2.764.829,03 1.515.028,42
3. Sonstige Rückstellungen 1.284.946,79 1.889.965,94
SUMME RÜCKSTELLUNGEN 6.631.698,82 5.857.785,36
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 67.084,52 166.487,46
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 105.859,53 87.527,97
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.280.286,94 1.926.813,61
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.534.912,00 3.546.887,29
davon gegenüber Gesellschafter € 655.180,30 (Vorjahr: € 695.018,74)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 295.762,61 360.402,29
davon aus Steuern € 60.363,74 (Vorjahr: € 215.831,30)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 4.097,91 (Vorjahr: € 4.051,45)
SUMME VERBINDLICHKEITEN 5.283.905,60 6.088.118,62
19.681.653,92 17.885.808,75

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023

01.01. - 31.12.2023
01.01. - 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 44.333.486,47 45.722.312,94
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen Erzeugnissen 1.494.025,51 -575.919,66
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 56.640,00 49.648,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.097.270,16 726.737,67
davon aus der Währungsumrechnung € 0,00 (Vorjahr: € 3.293,49)
46.981.422,14 45.922.778,95
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -29.417.246,58 -28.919.311,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -139.687,67 -199.185,31
-29.556.934,25 -29.118.496,93
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.223.044,69 -4.800.976,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.187.014,65 -1.402.997,08
davon für Altersversorgung € 129.370,37 (Vorjahr: € 426.930,68)
-6.410.059,34 -6.203.973,97
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.391.239,14 -1.454.180,25
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.489.310,73 -4.859.605,43
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 370.878,73 10.807,19
davon aus verbundenen Unternehmen € 370.878,73 (Vorjahr: € 10.807,19)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -492.198,08 -169.569,30
davon an verbundene Unternehmen € 153.814,77 (Vorjahr: € 68.756,93)
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen € 47.465,00 (Vorjahr: € 46.032,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.662.235,21 -1.446.064,03
12. Ergebnis nach Steuern 3.350.324,12 2.681.696,23
13. Sonstige Steuern -20.032,19 -19.447,80
14. Jahresüberschuss 3.330.291,93 2.662.248,43

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023

1. Allgemeines

Die Gesellschaft Constantia Aloform GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Vorschriften bzw. Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet.

Die Constantia Aloform GmbH hat ihren Sitz in Werdohl. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 6543 im Register des Amtsgerichts Iserlohn eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend den voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (3 bis 15 Jahre) bilanziert worden. Im Rahmen der im Geschäftsjahr 2008 erworbenen Betriebsstätte wurde ein Firmenwert in Höhe von 4.569.379,22 € aktiviert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird auf 15 Jahre geschätzt. Diese Schätzung basiert auf der Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischem Know-how.

Unter den Sachanlagen werden die Anlagegüter zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung, entsprechend den voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (1 bis 33 Jahre) aktiviert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Nettoeinzelwert von 800,00 € sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Im Anlagengitter wird ihr Abgang gezeigt, wenn die geringwertigen Anlagegüter verschrottet oder verkauft werden. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten, unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips, bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Waren werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Außerdem wurden wegen verlustfreier Bewertung Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert, unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips, angesetzt. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken werden durch die Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung, oder nach dem Vorsichtsprinzip mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs, zum Bilanzstichtag bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zu Nominalbeträgen angesetzt worden. Soweit Bestände in fremder Währung bestehen, wurden diese mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Passive latente Steuern haben sich in Höhe von 10.002,00 € (Vj. 1 T€) ergeben. Die passiven latenten Steuern haben sich im Laufe des Geschäftsjahres um 8.703,00 € (Vj. Verminderung 3 T€) erhöht. Diese wurden mit den aktiven latenten Steuern verrechnet.

Zuschüsse aus Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen wurden als Sonderposten für Investitionszuschüsse gezeigt. Die Auflösung der Zuschüsse wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Verpflichtungen für Pensionen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren, unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze, mit einem Zinsfuß von 1,83% p.a. (Vj. 1,79% p.a.) auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für den Gehaltstrend der Pensionen wurden 3,0% p.a. (Vj. 3,0% p.a.) und für den Rententrend 2,0% p.a. (Vj. 2,0% p.a.) berücksichtigt. Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem 10-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatz laut Deutscher Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Daraus ergeben sich zum Bilanzstichtag Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 2.581.923,00 € (Vj. 2.453 T€). Diese liegen um 35.689,00 € (Vj. 153 T€) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31.12.2023 bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages (35.689,00 €) steht das frei verfügbare Eigenkapital gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB unter Ausschüttungssperre. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im operativen Ergebnis dargestellt.

Steuerrückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bekannt gegeben worden sind. Bei Ermittlung der Abzinsung werden monatliche Mittelabflüsse unterstellt. Die Jubiläumsrückstellung wurde auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinssatz von 1,75% p.a. (Vj. 1,45% p.a.) ermittelt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt sowie mit einem Gehaltstrend von 3,0% p.a. (Vj. 3,0% p.a.).

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder nach dem Vorsichtsprinzip mit dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erfassung von Umsatzerlösen findet statt, sobald die Leistung bzw. Lieferung an den Kunden und der Gefahrenübergang entsprechend den vereinbarten Lieferbedingungen auf den Kunden erfolgt ist. Sonstige betriebliche Erträge und die betrieblichen Aufwendungen werden mit Erbringung bzw. Inanspruchnahme der Leistung oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Erforderlichenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagespiegel) im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 291.861,80 € (Vj. 354 T€) und Forderungen aus Kostenweiterbelastung in Höhe von 548,75 € (Vj. 0 T€) sowie Forderungen aus Finanzierung mit 6.108.114,70 € (Vj. 3.883 T€). Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 € und ist voll eingezahlt.

Sonstige Rückstellungen wurden für Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen, Kundenboni, Verluste aus schwebenden Geschäften und Personalkosten gebildet. Die Personalrückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, Tantiemen, Zeitsalden und Jubiläen zusammen.

Sämtliche Verbindlichkeiten - mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sowie der sonstigen Verbindlichkeiten - haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.534.912,00 € (Vj. 3.547 T€) haben 734.912,00 € (Vj. 747 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und 2.800.000,00 € (Vj. 2.800 T€) eine Restlaufzeit größer ein Jahr. Der Kreditvertrag mit einem verbundenen Unternehmen bezüglich der Darlehensgewährung in Höhe von 2.800.000,00 € kann erstmalig zum 30. Juni 2025 gekündigt werden. Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 295.762,61 € (Vj. 360 T€) haben 273.042,05 € (Vj. 360 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und 22.720,56 € (Vj. 0 T€) eine Restlaufzeit größer ein Jahr.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 722.260,90 € (Vj. 739 T€) und Verbindlichkeiten aus Finanzierung in Höhe von 12.651,10 € (Vj. 7 T€) sowie Verbindlichkeiten aus Kostenweiterbelastung in Höhe von 0,00 € (Vj. 1 T€).

Die Constantia Aloform GmbH betreibt Supply Chain Financing Programme mit ausgewählten Lieferanten. Die Lieferanten können eine vorgezogene Zahlung erhalten und gewähren Constantia Aloform GmbH, verlängerte Zahlungsziele in unterschiedlichem Maße. Die Zustimmung des Lieferanten, zur Teilnahme in den Programmen, ist erforderlich und die Kosten werden von Constantia Aloform GmbH übernommen. Die Rechnungsbeträge resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Zum Stichtag, sind 745.339,61 € (Vj. 702 T€) aus diesen Vereinbarungen in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 432.107,33 € (Vj. 84 T€). Die periodenfremden Erträge betreffen mit 425.127,33 € (Vj. 67 T€) die Erträge aus der Auflösung der Rückstellungen, mit 3.780,00 € (Vj. 0 T€) die Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen zu Forderungen sowie mit 3.200,00 € (Vj. 0 T€) Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagevermögen. Zudem sind hier übrige periodenfremde Erträge in Höhe von 0,00 € (Vj. 17 T€) inkludiert.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus dem Abgang von Sachanlagevermögen in Höhe von 0,00 € (Vj. 9 T€) enthalten.

Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Die Constantia Aloform GmbH ist in den Cash Pool der Constantia Flexibles Gruppe eingebunden. Im ersten Schritt ist die Haftung des Cash Pools gegenüber der Bank auf den Cash Pool Master Constantia Business Services GmbH beschränkt. Im zweiten Schritt müsste die Constantia Flexibles Group GmbH die Constantia Business Services GmbH hinsichtlich Zahlungsverpflichtungen unterstützen. Erst in einem letzten Schritt kann aus dem Cash Pool eine Verpflichtung für die Einzelgesellschaft entstehen. Das Cash-Pool-Masterkonto der Constantia Business Services GmbH weist zum Bilanzstichtag ein Guthaben gegenüber dem Kreditinstitut in Höhe von 47.484.903,61 € (Vj. 80.324 T€) aus, daher beträgt die Haftung der Constantia Aloform GmbH zum 31. Dezember 2023 0,00 € (Vj. 0 T€). Es gibt keine Anzeichen, dass die betreffenden Gesellschaften ihren laufenden Verpflichtungen nicht nachkommen können. Wir schätzen das Risiko der Inanspruchnahme als gering ein.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Constantia Aloform GmbH hat einen Factoringvertrag mit der Raiffeisen Factor Bank AG, Wien, abgeschlossen, wodurch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen rechtsverbindlich verkauft werden. Daraus resultieren reduzierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, verbesserte Kennzahlen sowie höhere Liquidität. Zum Bilanzstichtag wurden Forderungen in Höhe von 3.504.921,46 € (Vj. 7.380 T€) übertragen. Risiken sind derzeit nur in der Auflösung des Factoringvertrages und der entsprechenden Anschlussfinanzierung zu sehen. Wir schätzen das Risiko der Auflösung als gering ein.

Weitere finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen gegen Dritte in Höhe von 151.077,25 €, davon sind innerhalb von einem Jahr 67.563,00 € fällig und zwischen einem und fünf Jahren sind 83.514,25 € fällig. Die Leasing- und Mietverträge verringern die Kapitalbindung und belassen das Investitionsrisiko beim Leasinggeber bzw. Vermieter.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Stichtag bewertet. Sind die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst.

Constantia Aloform GmbH verwendet per 31.12.2023 folgende derivative Finanzinstrumente:

Derivat Kontraktwert bzw. Nominalwert Beizulegender Zeitwert Buchwert bzw. Bewertung
Aluminiumtermingeschäft CFlex Group 463.653,50 € 486.075,25 € (22.421,75 €)

Um das Preisänderungsrisiko für Aluminium auszuschließen bzw. zu minimieren, hat Constantia Aloform GmbH mehrere Termingeschäfte abgeschlossen. Die Geschäfte sind alle in 2024 fällig. Für die Termingeschäfte wurden keine Bewertungseinheiten gebildet. Der Ansatz in der Bilanz für die positiv bewerteten Geschäfte (30.821,00 €; Vj. 19 T€) ist unterblieben. Für die negativ bewerteten Geschäfte wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 8.399,25 € (Vj. 10 T€) gebildet.

Aluminiumtermingeschäfte wurden mit dem Marktwert (mark-to-market) unter Beachtung des Imparitätsprinzips bewertet.

Im Jahr 2023 wurden keine Devisentermingeschäfte getätigt.

5. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich beschäftigt:

Gewerbliche Mitarbeiter: 101
Angestellte Mitarbeiter: 20

Geschäftsführung

Michael Baasner, kaufmännischer Geschäftsführer

Karsten Ohl, technischer Geschäftsführer

Für die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, da nur zwei Geschäftsführer im Unternehmen Bezüge erhalten haben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, eine Ausschüttung aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von 3.000.000,00 € vorzunehmen, sowie den Jahresüberschuss von 3.330.291,93 € mitsamt dem Restbetrag vom Gewinnvortrag von 1.357.189,28 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen mit dem Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen ist die Wendel S. E., die ihren Sitz in Paris hat. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird am Handelsgericht in Paris, Frankreich, offengelegt.

Mutterunternehmen mit dem Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Constantia Aloform GmbH wird in den Konzernabschluss der Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien, einbezogen. Der Konzernabschluss der Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien, wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt und zusammen mit dem Konzernlagebericht in deutscher Sprache, der das Unternehmensregister führenden Stelle in elektronischer Form zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt.

6. Nachtragsbericht

One Rock Capital Partners, LLC gab am 4. Januar 2024 bekannt, dass seine Tochtergesellschaft Constantia Flexibles GmbH die Übernahme der Constantia Flexibles Gruppe von Wendel, Maxburg Capital Partners und weiteren Aktionären abgeschlossen hat. Damit wird zukünftig das Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen die Constantia Flexibles GmbH (vormals Ea Zweihundertzehnte WT Holding GmbH, danach Capripack BidCo GmbH) sein.

Die Constantia Flexibles GmbH hat Mitte Februar eine Vereinbarung zum Erwerb von rund 57% der Anteile am Verpackungshersteller Aluflexpack unterzeichnet und damit wird unsere Gesellschaft Teil eines größeren Konzernunternehmens sein. Die Effekte auf unsere Gesellschaft können aktuell noch nicht quantifiziert und beurteilt werden.

Der Kauf der Constantia Flexibles Gruppe durch One Rock (Closing 4. Januar 2024) wurde mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Für das Fremdkapital wurde eine Beitrittserklärung von verschiedenen Gesellschaften der Constantia Flexibles Gruppe, unter anderem der Constantia Aloform GmbH, zu einem Garantievertrag mit dem Security Agent Glas Trust Corporation Limited abgeschlossen. In weiterer Folge werden in 2024 diverse Vermögensgegenstände zur Besicherung des Fremdkapitals verpfändet. Wir gehen davon aus, dass wir aus der Mithaftung nicht in Anspruch genommen werden.

Es sind keine weiteren Ereignisse zwischen dem Bilanzstichtag und dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses bekannt, die für die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage des Unternehmens von besonderer Bedeutung sind.

 

Werdohl, 25. April 2024

Die Geschäftsführung

Michael Baasner

Karsten Ohl

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsbestand 01.01.2023
Zugänge 2023
Umbuchungen 2023
Abgänge 2023
Endbestand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Entgeltlich erworbene gewerbliche Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.785,60 0,00 0,00 0,00 30.785,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.569.379,22 0,00 0,00 0,00 4.569.379,22
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 5.000,01 0,00 0,00 5.000,01
4.600.164,82 5.000,01 0,00 0,00 4.605.164,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 6.086.319,23 274.700,42 10.000,00 0,00 6.371.019,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.810.498,24 1.123.429,63 499.086,54 78.295,29 14.354.719,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 939.866,16 82.886,55 0,00 865,48 1.021.887,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 509.086,54 232.390,00 -509.086,54 0,00 232.390,00
20.345.770,17 1.713.406,60 0,00 79.160,77 21.980.016,00
Summe des Anlagevermögens 24.945.934,99 1.718.406,61 0,00 79.160,77 26.585.180,83
Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2023
Zugänge 2023
Abgänge 2023
Endbestand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.978,60 1.021,00 0,00 28.999,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.442.452,22 126.927,00 0,00 4.569.379,22
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.470.430,82 127.948,00 0,00 4.598.378,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.531.393,23 211.667,42 0,00 2.743.060,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.248.684,24 960.184,17 78.295,29 9.130.573,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 704.200,16 91.439,55 865,48 794.774,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
11.484.277,63 1.263.291,14 79.160,77 12.668.408,00
Summe des Anlagevermögens 15.954.708,45 1.391.239,14 79.160,77 17.266.786,82
Buchwerte
Vorjahr 31.12.2022
Endbestand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.807,00 1.786,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 126.927,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 5.000,01
129.734,00 6.786,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.554.926,00 3.627.959,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.561.814,00 5.224.146,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 235.666,00 227.113,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 509.086,54 232.390,00
8.861.492,54 9.311.608,00
Summe des Anlagevermögens 8.991.226,54 9.318.394,01

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Constantia Aloform GmbH, Werdohl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Constantia Aloform GmbH, Werdohl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Constantia Aloform GmbH, Werdohl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 25. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Reitmayr, Wirtschaftsprüfer

Rita Baumli, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt.

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