Herrmann Grundbesitz Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lennard Kraus seit 28.11.2025 | Prokura |
Frank Herrmann seit 26.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spittelmeister GmbHPforzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SPITTELMEISTER GMBH, PFORZHEIMA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Allgemeines Unsere Gesellschaft gehört zur Metallbaubranche und plant, konstruiert, fertigt und montiert bundesweit Balkonanlagen aus Stahl, Aluminium und Stahlbeton sowie Stahl-Aufzugschachtgerüste. Das Unternehmen hat sich durch kontinuierliche Weiterentwicklung auch in den Neben- und Spezialbereiche (Verglasungen, Eingangsbereiche, Beschichtungen, komplexe Geometrien, außergewöhnliche Formensprache, Werkstoffe usw.) am Markt etabliert. Die Balkone und Balkonsysteme wurden und werden fortlaufend weiterentwickelt, so dass sich die Produktpalette stetig erweitert, um auf Kundenwünsche und moderne Trends, als auch auf klassische Gestaltungsvarianten flexibel und mit einer breiten Angebotsvielfalt eingehen zu können. Der Hauptsitz unseres Unternehmens befindet sich in Pforzheim, Im Buchbusch 24. 2. Forschung und Entwicklung Als Unternehmen aus dem Bereich des Baugewerbes, welches teilweise noch handwerkliche Strukturen aufweist, war unser Fokus In der Vergangenheit überwiegend auf die organisatorische und kostenoptimierte Verbesserung unserer Baustellenabläufe ausgerichtet. Innovationen wurden in den letzten Jahren in der Produktion erprobt und finden jetzt in den gesamten Unternehmensabläufen Einfluss. Dieses ist u.a. durch Integration von Dienstleistungsprozessen in unsere Bereiche, kombiniert mit neuen Fertigungsverfahren möglich, die aus den Entwicklungen der letzten Jahre stammen. Bedingt durch die Erkenntnisse über den Einfluss unseres Handelns auf die Umwelt und in Anbetracht schwindender Ressourcen, sowie des fortschreitenden Klimawandels, haben wir aber schon in den letzten Jahren den Bedarf an umweltschonenden, innovativen Lösungen bei der Realisierung der Produktion und aller Nebenprozesse erkannt. Unser technisches Knowhow in diesem Segment vertieft wir und lassen es über verschiedene Forschungs- und Erprobungsprojekte bereits in die Entwicklung aller Projekte von Beginn an mit einfließen. Da die Bau- und Immobilienbranche als einer der größten Energieverbraucher gilt (ca. 42 % der Treibhausgasimmissionen und ca. 35 % des Primärenergieverbrauchs), sehen wir es als unsere Aufgabe an, uns in Bezug auf Umweltthemen besonders und noch intensiver einzusetzen. Dieses auch vor dem Hintergrund, dass Deutschland sich das Ziel gesetzt hat, seine Emissionen bis 2030 um 55 Prozent zu mindern. Laut Klimabilanz 2023 ist bisher eine Minderung der Emissionen gegenüber dem Referenzjahr 1990 knapp gelungen, was aber auf die wirtschaftlichen Rückgänge auf Grund der Corona-Krise zurückgeführt wird. B. Wirtschaftsbericht 1. Deutschland Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht. Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, blieb das um Bruttoinlandsprodukt unverändert (preis- und kalenderbereinigt). Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert. Die Weltwirtschaft entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr regional uneinheitlich. Verantwortlich hierfür waren u. a. geopolitische Spannungen. Insbesondere die Dynamik des Welthandels war noch unter den Erwartungen. Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich damit für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent. Auch im Öffentlichen Bau seien die Umsätze 2023 um real ein Prozent zurückgegangen, was überwiegend der überdurchschnittlichen Baumaterial- und somit Baupreissteigerung und der daraus resultierenden schwachen Entwicklung im Straßenbau geschuldet sei. Für 2024 rechne der Hauptverband allerdings mit einem leichten Plus von einem Prozent. Aufgrund der oben beschriebenen Entwicklung des Marktes hat sich auch tendenziell die Wettbewerbssituation, vor allem bei Großaufträgen, weiter verschärft. Für das Jahr 2024 erwarten wir, trotz eventueller Unsicherheiten, für unser Geschäftsfeld die Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung im laufenden Jahr. Unser hoher Auftragsbestand und die nachhaltig eingeschätzte positive Marktentwicklung in unseren Geschäftsbereichen, vor allem auch durch den wachsenden Markt der seriellen- und modularen Bauweise im Wohnungsbau erlauben es uns - unter Risikoaspekten - dennoch zuversichtlich zu sein. Die nach wie vor hohe Anzahl an Anfragen und der aktuelle Auftragseingang auf Niveau der 2023 Gesamtleistung stimmen uns sehr zuversichtlich, dass unsere Produkte sich gegen den Branchentrend gut entwickeln. Darüber hinaus ist ein Großteil unseres Geschäftes von dauerhaften, vertrauensvollen Kundenbeziehungen mit einem hohen Qualitätsanspruch geprägt, was uns ebenfalls positiv in die Zukunft blicken lässt. 2. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt, und zwar mit den Hauptprodukten Balkone und Balkonsystemen. Die Auftragssituation unserer Gesellschaft ist, unter Berücksichtigung der derzeitigen Situation in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2024 als sehr gut zu bezeichnen. Die Marktsituation ist unverändert durch eine gute Nachfrage an Systembalkonen und Aufzugschächten positiv. Neben dem Anbau von Balkonen im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen entwickelt sich ein Trend, dass der Aluminiumbalkon auch bei Neubauten immer häufiger als Alternative zum konventionellen Balkon angefragt und verbaut wird. Die Auslastung der Produktion war durchgehend für das Jahr 2023 sehr gut. Für das gesamte Jahr 2024 sind die Auftragsbücher schon sehr gut gefüllt. 3. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 haben wir eine Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen, anderen aktivierten Eigenleistungen) von 22,35 Mio. € (Vorjahr 22,37 Mio. €) erreicht. Aufgrund des wachsenden Geschäftes mit längerfristigen Großprojekten spiegelt die Entwicklung der Gesamtleistung besser die betriebliche Leistungsfähigkeit des Geschäftsjahres wider, als die alleinige Entwicklung der Umsatzerlöse, da die Erlösrealisation periodenübergreifender Großprojekte erst mit Fertigstellung und der Stellung der Schlussrechnung erfolgt. Vor dem Hintergrund eines gestiegenen Materialaufwandes (Wareneinsatzes und Aufwendungen für bezogene Leistungen/Fremdleistungen) ergibt sich mit 6.793 TEUR ein Rohergebnis, das 179 TEUR unter dem Rohergebnis mit 6.972 TEUR des Jahres 2022 liegt. Der Materialaufwand liegt in Summe der Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie den Aufwendungen für bezogenen Leistungen prozentual in etwa auf der Höhe des Vorjahres. In den letzten Jahren wurden im Personalbereich zahlreiche Aufstockungen und Anpassungen an die erhöhte Auftragssituation vollzogen. Dazu mussten in den letzten Jahren und im aktuellen Jahr 2024 Neueinstellungen und Einarbeitungen umgesetzt werden, um die Mitarbeiter ausreichend auf die neuen Aufgaben vorzubereiten. Die Einarbeitungen sind insgesamt positiv abgeschlossen und haben zu einer weiteren Verbesserung der Leistungsfähigkeit geführt. Insgesamt gesehen hat sich der Mitarbeiterbestand weiter erhöht. Einsparungen im Personalbereich sind derzeit nicht zu erwarten vor allem auch aufgrund der weiterhin spürbaren Preissteigerungen durch Inflation. Es sind deshalb weitere Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität in Produktion und Logistik sowie Vertrieb geplant. Ein Teil dieser Maßnahmen hat schon im Jahre 2022 begonnen und hat bereits im Jahre 2023 positive Auswirkungen erzeugt. Aufgrund der leichten Erhöhung des Personalbestandes sowie die Lohn- und Gehaltssteigerungen ergab sich so ein Anstieg der Personalkosten um 323 TEUR, die Personalaufwandsquote ist um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Personalbereich konnten die Mitarbeiterzahlen, im Vergleich zum Vorjahr, relativ konstant gehalten werden. 4. Finanzlage a. Kapitalstruktur Das Eigenkapital beläuft sich auf 3.110 TEUR bei einer Eigenkapitalquote von 45,40 %. (Vorjahr 35,60 %). Wie im Vorjahr konnten diverse Investitionen aus der laufenden Liquidität bedient werden. Neu aufgenommen wurde nur ein Darlehen zur Finanzierung einer PV-Anlage. b. Investitionen Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen der Ersatzinvestitionen sowie im Zuge der Erweiterung der Produktion in das Anlagevermögen investiert. Weitere Investitionen betrafen insbesondere die IT-Technik. c. Liquidität Der erweiterte-Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (1.210 TEUR; Vorjahr: 1.250 TEUR), bestehend aus dem Jahresüberschuss, den Abschreibungen sowie dem Zinsergebnis, hat sich aufgrund des verringerten Periodenergebnisses leicht um 40 TEUR verringert. Aufgrund einer Verringerung der unfertigen Leistungen ergab sich eine Netto-Reduzierung des Vorratsvermögens von - 380 TEUR. Nach Berücksichtigung des Zinsergebnisses, verbleibt im Ergebnis ein leicht reduzierter Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Liquidität war das gesamte Jahr über und in ausreichendem Umfang, nur mit geringfügigem Einsatz von KK-Linien, gegeben. 5. Vermögenslage Die Vermögensstruktur unterlag im Geschäftsjahr keinen wesentlichen strukturellen Veränderungen. Das Anlagevermögen ist insgesamt mit einem Betrag von 278 TEUR verringert. Die Veränderung des Umlaufvermögens von 29 TEUR resultiert aus Veränderungen des Vorratsvermögens, der Forderungen sowie der Bankguthaben. 6. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a. Qualität Unsere Tätigkeiten unterliegen ständigen Qualitätskontrollen, sowohl internen Maßnahmen als auch durch externe Prüfinstitute und werden permanent den Anforderungen des Marktes und der Regelwerke angepasst. Um die durch uns festgelegten Qualitätsansprüche zu erreichen, finden sowohl für unsere Mitarbeiter im Außendienst als auch für diejenigen, die im Innendienst im Kundenkontakt und in der Auftragsabwicklung tätig sind, regelmäßige Schulungen und Besprechungen statt. b. Umwelt und Soziales Engagement Insofern unsere Branche etwas dazu beitragen kann, werden von uns alle Maßnahmen für einen entsprechenden Umweltschutz ausgenutzt. Die Investitionen von regenerativen Energien (Photovoltaik, E-Mobilität) sind in den letzten Jahren vorgenommen worden. Die Entsorgung unserer Restmaterialien und Verpackungen erfolgt vorbildlich durch ein Trennsystem auf unserem Betriebsgelände oder in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. c. Arbeitnehmerbelange Garant für unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit Basis unseres Geschäftserfolges sind unsere kompetenten und leistungsfähigen Mitarbeiter. Auf Grund dieser Tatsache spielen Themen wie Mitarbeitergewinnung, Aus-, Fort- und Weiterbildung, Qualifizierung sowie Mitarbeitermotivation und -bindung eine zentrale Rolle in unserer strategischen Ausrichtung, besonders unter dem Aspekt des demographischen Wandels und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel. Neben den rein fachlichen und gewerkespezifischen Qualifikationen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen wir zunehmend einen erhöhten Wert auf die persönliche Entwicklung wie zu. B. Kommunikations- und Führungsverhalten sowie Sozialkompetenzen. Unser zentrales, strategisches Ziel als verantwortungsbewusster Arbeitgeber ist es, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal zu qualifizieren, ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen, eine berufliche Zukunft mit Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und sie so langfristig an uns zu binden. 7. Fazit Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und Finanzlage auf. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur beurteilen wir als gut. Die Eigenkapitalquote hat sich auf rd. 45,4 % erhöht, liegt mit diesem sehr konservativen Wert im Branchenvergleich noch weit vorn. Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in allen Geschäftsjahren zuvor. Die Entwicklung der Ertragslage ist mit einem Ergebnis nach Steuern von 804 TEUR (Vorjahr: 748 TEUR) zufriedenstellend. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Unsere Erwartungen an den zugrundeliegenden Prognose-Zeitraum (12 Monate) für das laufende Geschäftsjahr 2024 und auch 2025 sind, bedingt durch die gute Auslastung, die Konjunkturerwartungen durch den Megatrend modulares- und serielles Bauen und die erfolgreichen vergangenen Geschäftsjahre, positiv geprägt. So erwarten wir auch vor dem Hintergrund der Abwicklung mehrerer Großprojekte einen leichten Anstieg der Gesamtleistung. Aufgrund unseres hohen Auftragsbestandes und unserer hohen Auslastung sehen wir eine Betriebsleistung leicht über dem Vorjahresniveau, so dass das Betriebsergebnis in etwa identisch des Vorjahrsniveaus erwartet wird. Um den Markt- bzw. Qualitätsanforderungen weiterhin gerecht zu werden, werden wir unser Personal kontinuierlich um entsprechende Fachkräfte ergänzen, vorhandenes Personal fortbilden sowie uns verstärkt für den Arbeits- und Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter einsetzen. Besondere, über das normale Unternehmerrisiko hinausgehende Risiken sind aktuell nicht erkennbar 2. Risikobericht a) Projektrisiken Zur Früherkennung von Projektrisiken wird bereits im Stadium der Anfrage eine technische und kaufmännische Machbarkeits- und Risikoanalyse gem. unseren internen Regelungen durchgeführt. b) Rechtliche Risiken Derzeit sind uns keine relevanten rechtlichen Risiken bekannt. Die eher bautypischen Risiken aus der Auslegung von Bauverträgen halten sich in einem üblichen, nicht ergebnisrelevanten Rahmen und finden durch Abschläge in der Leistungsbewertung oder durch Rückstellungen entsprechende Berücksichtigung. c) Branchenrisiko Das Branchenrisiko für das Bau- und Baunebengewerbe ist ständigen zyklischen Schwankungen unterworfen, welche nach Regionen, Auftraggeber-Branchen und den unterschiedlichen Leistungsbereichen variieren. Durch das breite Leistungsspektrum und die bundesweit verteilten Baustellen ist es uns bisher immer gelungen, die oben beschriebenen Schwankungen zu kompensieren. Unverändert leidet unsere Branche, wie auch viele andere Branchen, unter dem Mangel an jungen Ingenieuren und Meistern, welchem wir durch unsere im Folgenden beschriebenen Maßnahmen begegnen wollen. d) Finanzrisiken Durch die Fachbereiche "Finanz- und Rechnungswesen" sowie "Controlling'' wird mittels unserer IT gestützten Analysemöglichkeiten der periodische Planungs- und Abweichungsanalyseprozess gesteuert. Hier sind sämtliche Prozesse des Belegflusses, der Kontrollen sowie auch u. a. der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung festgehalten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen, Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein gutes Debitorenmanagement. aa) Forderungsmanagement Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Durch ein konsequentes Mahnwesen werden Zahlungsausfälle bzw. Zahlungsverzögerungen minimiert. Bei der Hereinnahme von Neuaufträgen wird verstärkt auf eine Bonitätsprüfung geachtet. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. bb) Liquiditätsrisiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenmitteln. Ein Risiko aus zweifelhafter Finanzlage oder ähnlichem ist aktuell nicht gegeben. Ebenso ist, bedingt durch unser nahezu 100 %-iges Inlandgeschäft, keinerlei Währungsrisiko vorhanden. Ein Risiko aus ausgegebenen Avalen besteht zurzeit ebenfalls nicht. e) Risiken am Beschaffungsmarkt Die für unsere Geschäftsfelder relevanten Beschaffungsbedingungen haben sich in 2023 wieder stabilisiert. Auch die Energiekosten konnten durch langfristige Vereinbarungen frühzeitig gesichert werden. Durch die frühzeitige Einbindung unserer Lieferanten und Nachunternehmer in die Projektkalkulation, werden Leistungs- oder Beschaffungsrisiken sowie Preisveränderungen rechtzeitig erkannt und können in unseren Angeboten bzw. Aufträgen Berücksichtigung finden. f) Personalrisiken Unser qualifiziertes Personal ist unser größter Erfolgsfaktor. Wir tragen dieser Tatsache durch diverse, weiter unten beschriebene Maßnahmen Rechnung und verstärken seit Jahren unsere eigene Berufsausbildung. Aus unserer derzeitigen Sicht sind aktuell keine Personalrisiken gegeben, welche unsere Gesellschaft im Bestand gefährden könnten. g) Risiken durch die Corona-Pandemie Die Corona-Pandemie hat auch bei uns Spuren hinterlassen. Vor allem bei den Krankenständen sind die Zahlen nach oben gegangen und sind nicht wieder auf vor Corona-Niveau zurück gegangen. Dies führte einerseits häufig zu Problemen bei den innerbetrieblichen Abläufen und Planungen allgemein. Grundsätzlich bleibt aber festzuhalten, dass sich die Pandemie nie negativ auf unsere Auftragseingänge ausgewirkt hat. 3. Chancenbericht a) Aufgrund der durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg stark gestiegenen Baukosten und Zinsen setzten sich im Neubau immer mehr modulare und serielle Bauweisen von Mehrfamilienhäusern durch. In den vergangenen zwei Jahren haben wir verstärkt Systembalkone für solche Objekte im Neubau geliefert. Aktuell werden ca. 5% der Gebäude bei Mehrfamilienhäusern modular oder seriell gebaut. Dieser Wert wird Studien entsprechend mittelfristig auf 20-30 % steigen. Daraus ergibt sich ein erhebliches Wachstumspotential für unsere Produkte. Hierin sehen wir auch zukünftig Chancen für eine Wachstumspotential. b) Die Bundesbauministerin hatte kürzlich festgestellt, dass es in Deutschland zu wenig seniorengerechte Wohnungen gibt. Unsere Produkte im Bereich Aufzugschachtsysteme werden auch dadurch immer stärker nachgefragt. Durch die Nachrüstung einer Aufzuganlage an ein bestehendes Gebäude kann dies unter Umständen sogar behindertengerecht umgebaut werden. Es ist ein klarer Trend zu beobachten, dass vor allem Wohnungsunternehmen ihren Bestand untersuchen und dort wo möglich mit Aufzuganlagen nachrüsten. Unsere hierfür erforderlichen Aufzugschachtgerüste vor allem in verglaster Ausführung werden so häufig nachgefragt, dass wir nicht alle Anfrage bearbeiten können. So bestehen in diesem Bereich noch erhebliche Wachstumspotentiale und Chancen, die wir bei Bedarf nutzen können. c) Durch permanente Weiterbildung unserer Mitarbeiter, Maßnahmen des Lean-Management sowie 5S arbeiten wir kontinuierlich an einer Optimierung unserer Prozesse und Abläufe. Hierdurch werden sich mittelfristig auch Leistungsverbesserungen einstellen. 4. Investitionen Investitionen sind sowohl in moderne Fertigungstechnik, Maschinen und Geräte für die Montage, in den Fuhrpark, in modernste Hard- und Software für alle Bereiche vorgesehen. Investitionen waren für das Jahr 2023 und sind für das Jahr 2024 in der Größenordnung von jeweils bis zu 0,3 Mio Euro vorgesehen. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Pforzheim, den 16. August 2024 gez. Frank Herrmann, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Spittelmeister GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. GuV oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang enthalten. Prüfungspflicht Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Das Unternehmen ist somit nach § 316 Abs. 1 HGB prüfungspflichtig. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde anhand von Erfahrungswerten der Vergangenheit geschätzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Selbständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800 wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Auf nichtgängige Artikel sind Abschläge entsprechend der Lagerdauer vorgenommen worden. Bei der Bewertung wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Die erkennbaren Risiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden in der Bilanz mit EUR 4.761,46 ausgewiesen. Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 4.761,46.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angaben zu Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung für die Beurteilung der Finanzlage beträgt:
IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Name der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Bezüglich der Höhe der Geschäftsführungsbezüge wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Die Auswirkungen des Russland-Ukraine Konflikts sowie der Krieg im Nahen Osten werden auch im Jahr 2024 Einfluss auf die wirtschaftliche und die gesellschaftliche Entwicklung haben. Die allgemeine Unsicherheit beeinflusst die Investitionsvorhaben der Unternehmen. Die Spittelmeister GmbH sieht sich dennoch gut am Markt positioniert. Die Auswirkungen der verschiedenen Krisen führen zu keiner veränderten Einschätzung hinsichtlich der Fortführung des Unternehmens. Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungEs wird folgende Ergebnisverwendung vorgeschlagen: Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von EUR 2.106.637,04 ergibt sich ein Betrag von EUR 2.910.304,10, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden EUR 2.910.304,10 vorgetragen.
Pforzheim, den 16. August 2024 Spittelmeister GmbH Die Geschäftsführung gez. Frank Herrmann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkANLAGE Seite 3 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Der vorstehende nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spittelmeister GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spittelmeister GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spittelmeister GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart den 16. August 2024 BSKP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hegmann, Wirtschaftsprüfer |
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