Raiffeisen-IMPULS Mobility GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Klotz seit 25.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KLOTZ AIS GmbHVaterstettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die KLOTZ AIS GmbH ist ein international führender Hersteller und Anbieter für Kabel, Leitungen, Spezialkabel, im Bereich Audio, Video, Licht, Multi Media, Medientechnik und Netzwerktechnik. Wir konstruieren, fertigen und liefern Kabel, konfektionierte Leitungen, komplette Bühnenverkabelungen, Stromkabel und Verteiler, Lichtwellenleiter, Kabelsysteme, sowie Anschlusstechnik, Steckverbinder und Anschlusskästen. Unser umfangreiches Lagerprogramm mit über 15 000 Artikeln ermöglicht es uns den Bedarf unserer Kunden in kürzester Zeit zu decken. Unsere langjährige Erfahrung und technische Kompetenz ermöglicht es uns auch auf Sonderwünsche unserer Kunden schnell zu reagieren und Speziallösungen für und mit unseren Kunden zu erarbeiten und Lösungen für weitere Industrien anzubieten. Die Gesellschaft hat ihren Firmensitz in Vaterstetten, während die Produktion und das Lager am Standort Vilchband angesiedelt sind. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft Vertriebsbüros in Frankreich und Großbritannien. Ziele und Strategien Unsere Qualitätspolitik ist darauf gerichtet, die Forderungen und Erwartungen unserer Kunden rechtzeitig und wirtschaftlich zu erfüllen und unsere Leistung und den Service kontinuierlich zu verbessern. Unser Qualitätsmanagementsystem, das auf der Basis DIN EN ISO 9001:2015 erstellt wurde, unterstützt uns bei der Erreichung unserer Ziele. Durch permanente Analyse unserer Prozesse und die Einleitung von Maßnahmen zur Prozessoptimierung sowie durch regelmäßige Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter können wir unser Geschäftsmodell verwirklichen. Forschung und Entwicklung Um der allgemeinen Digitalisierung in der Audio- und Videobranche gerecht zu werden, legen wir unsere Entwicklungstätigkeit - wie in den letzten Jahren - auf den Bereich Glasfaser, Netzwerke und Bühnenunterverteilung, zusätzlich bauen wir unser Produktprogramm im Bereich Stromkabel und Verteiler aus. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das globale Wirtschaftswachstum zeigt sich in 2023 widerstandsfähig, trotz der weiter anhaltenden Belastungsfaktoren wie hohe Inflation und geopolitischen Unsicherheiten. In den meisten Ländern blieb die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 verhalten, weil hohe Teuerungsraten auf den privaten Konsum wirkten. Unternehmen waren konfrontiert mit Lohnwachstum, Fachkräftemangel und mit multiplen Krisen. Für 2023 rechnet der Sachverständigenrat laut seinem Jahresgutachten 2023/24 mit einem Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 2,7% und für 2024 mit 2,2%. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Aussichten in 2024 und 2025 für das globale Wirtschaftswachstum optimistischer und geht in 2024 von einem Wirtschafswachstum von 3,1 Prozent und in 2025 von 3,2 Prozent aus. Das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum hat sich in 2023 ebenfalls wegen hoher Energie- und Materialpreise und der daraus resultierenden hohen Inflation abgeschwächt. Aufgrund der ungünstigen Reallohnentwicklung sank der private Konsum. Der Arbeitsmarkt blieb jedoch widerstandsfähig, insbesondere weil Unternehmen wegen der demographisch bedingten Verknappung Fachkräfte im Unternehmen halten. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum stagnierte in 2023, bei einem geringen Anstieg um 0,5 Prozent. Im Verlauf des Jahres 2024 wird für den Euroraum eine Besserung erwartet. Infolge sinkender Inflation und höheren verfügbaren Einkommen soll das Wirtschaftswachstum in 2024 um 1,0 Prozent und in 2025 um 1,5 Prozent steigen. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland hat im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Die deutsche Wirtschaft wurde stärker als andere große westliche Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, insbesondere wegen der ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, der großen Exportausrichtung sowie dem relativ hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich zwar im Laufe 2023 stabilisiert, die Inflation hat sich entspannt und der Arbeitsmarkt zeigt sich außerordentlich robust. Unternehmen und private Haushalte sind aber verunsichert und die wirtschaftliche Stimmung ist infolge hoher Zinsen, Preissteigerungen und Sparbeschlüsse der Regierung gedämpft. Die Prognose für 2024 deutet auf keine wesentliche Änderung des Geschäftsklimas hin, hauptsächlich wegen geringer Auftragslage zu Jahresbeginn 2024, hohem Krankenstand und andauernden Arbeitskämpfen. Das ifo Institut geht davon aus, dass insgesamt das preisbereinigte BIP in 2024 gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent ansteigen wird, da es erst in der 2. Jahreshälfte 2024 zu einer gesamtwirtschaftlichen Erholung kommen wird. In 2025 soll die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 Prozent steigen, weil weiter ein Sinken der Inflationsrate erwartet wird. Branchenentwicklung Die bayerische Elektro- und Digitalindustrie kann in 2023 eine Umsatzsteigerung um 9,1 Prozent verzeichnen. Die Inlandsumsätze stiegen in 2023 stärker als die Auslandsumsätze, insbesondere Ende des Jahres sind die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie deutlich zurückgegangen. Den Exportumsätzen kommt eine größere Bedeutung zu, weil diese einen größeren Anteil am Gesamtumsatz ausmachen. In 2023 hatten diese einen Anteil von 63 Prozent des Gesamtumsatzes. Das Jahr 2024 begann für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie mit einem Rückgang von Auftragseingängen. Insbesondere Aufträge von ausländischen Kunden gingen zurück, die Bestellungen inländischer Kunden fielen nur halb so stark. Die Stimmung in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie hat sich aber im Februar 2024 weiter leicht verbessert. Die Musikindustrie in Deutschland ist in 2023 weiter gewachsen. Der Gesamtumsatz dieser Branche betrug in 2023 insgesamt 2,21 Mrd. Euro. Der wesentliche Umsatzanteil fällt auf das Digitalgeschäft mit 81,5 Prozent, mit dem Audio-Streaming als Umsatztreiber mit einem Marktanteil von 74,8 Prozent. Der physische Markt bleibt 2023 solide mit einem Anstieg im Marktsegment Vinyl von 12,6 Prozent. Geschäftsverlauf Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 hat sich gut entwickelt. Nach einer Umsatzsteigerung im Jahr 2022 um 22,9 Prozent konnten wir den Umsatz in 2023 um weitere 12,4 Prozent verbessern und damit den Umsatz gegenüber unserer Planung um mehr als 4-%-Punkte übertreffen. Die Auftragseingangsentwicklung hat sich vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland recht gut entwickelt. Die Summe der Auftragseingänge zum 31.12.2023 liegt um +10,5 % über der Summe der Auftragseingänge zum 31.12.2022. Lage der Gesellschaft Ertragslage Trotz des gedämpften Geschäftsklimas in Deutschland hat sich der Umsatz in allen vier Quartalen 2023 gut entwickelt. Die sehr gute Auftragseingangsentwicklung zu Beginn des Jahres 2023 hat sich im I. Quartal 2023 und im II. Quartal 2023 fortgesetzt. Die expansive Auftragseingangsentwicklung des 1. Halbjahres 2023 hat sich im III. Quartal 2023 wieder normalisiert und blieb im IV. Quartal 2023 stabil. Das Rohergebnis des Geschäftsjahres ist gegenüber dem Vorjahr um 9,8% gestiegen. Die gesamten betrieblichen Aufwendungen 2023 bezogen auf die Gesamtleistung blieben stabil und sind gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,7 %-Punkte gesunken. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Materialaufwandsquote um 1,7 %-Punkte bei einer um 13,4 % gestiegenen Gesamtleistung anstieg, während die Personalaufwandsquote um 2,2 %-Punkte sank. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben im Geschäftsjahr stabil. Das Ergebnis vor Ertragssteuern stieg im Vergleich zum Vorjahr um 206,0 TEUR und beträgt 1.000,9 TEUR (Vj.: 794,9 TEUR). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) ist gegenüber dem Vorjahr um 226,2 TEUR auf 1.149,4 TEUR (Vj.: 923,2 TEUR) gestiegen. Ebenso stieg der EBITDA im Vorjahresvergleich um 221,9 TEUR auf 1.516,4 TEUR (Vj.: 1.294,5 TEUR). Der in unserer Planung erwartete Jahresüberschuss wurde daher wesentlich übertroffen. Finanzlage Die Finanzlage unserer Gesellschaft ist solide. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die finanziellen Verpflichtungen wurden durch fristgerechte Zahlung erfüllt. Unsere Kapitalstruktur hat sich insoweit verändert, dass aufgrund des Jahresüberschusses die Eigenkapitalquote bei einem insgesamt um 0,8 % gestiegenen Gesamtkapital von 36,2 % auf 44,5 % gestiegen ist. Der Anteil des langfristig verfügbaren Kapitals am Gesamtkapital ist um 4,4 %-Punkte auf 66,5 % gestiegen. Das langfristig gebundene Vermögen ist damit zu 246,9 % (Vj. 246,1 %) durch langfristig verfügbares Kapital gedeckt. Vermögenslage Die Struktur der Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verändert. Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,8 % auf 8.070,5 TEUR. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen beträgt 2.175,8 TEUR und ist gegenüber dem Vorjahr um 1,7 %-Punkte gestiegen. Die Anlagenintensität des Geschäftsjahres liegt um 2,5 %-Punkte über dem Vorjahr. Das Anlagevermögen wird durch das Eigenkapital zu 165 % gedeckt. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen in 2023 TEuro 588,5. Diesen standen Abschreibungen in Höhe von TEuro 366,9 gegenüber. Der Anteil des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 1,6 %-Punkte gesunken; die Rechnungsabgrenzungsposten sanken um 0,1 %-Punkte. Der Vorratsbestand ist im Verhältnis zum Gesamtvermögen nur geringfügig um 0,4%-Punkte gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Verhältnis zum Gesamtvermögen sind gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,4%-Punkte gesunken. Im Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes verfügt unsere Gesellschaft über eine geordnete Vermögens- Finanz- und Ertragslage. Die wichtigsten Unternehmensdaten der letzten zwei Geschäftsjahre:
Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 betrug 86. Im Berichtszeitraum fanden EDV-Anwenderschulungen, Schulungen im Außenwirtschaftsrecht sowie umfangreiche interne Produkt- und Fachbereichsschulungen zur Qualitätssicherung und zur Steigerung der Mitarbeiterqualifikation statt. 3. Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren wesentlichen Chancen und Risiken Zukünftige Entwicklung Wir sind in das Jahr 2024 mit einer guten Auftragseingangsentwicklung gestartet. Es zeichnet sich ab, dass die Summe der Auftragseingänge des I. Quartals 2024 um 3,15 % über dem Vorjahr liegt. Für 2024 planen wir mit einem Umsatzwachstum von 3 %. Chancen- und Prognosebericht Durch das breite Produktprogramm in Verbindung mit den globalen Absatzmärkten haben wir Marktchancen, welche uns unterstützen, die negativen Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg und den Konflikt in Nahost zu kompensieren. Die Stimmung in den Branchen und Ländern ist unterschiedlich. In der Veranstaltungsbranche ist die Stimmung äußerst positiv, die in Aussicht gestellten Projekte für 2024 liegen bereits über dem Niveau von 2023. Das Angebot an Ausstellungs- und Messeveranstaltungen bewegt sich wieder auf dem Stand des Jahres 2019. Im Fachhandel ist die Stimmung verhalten. Im Bereich Bühnentechnik ist das Klima positiv, es stehen international Modernisierungen an. Seit Mitte 2023 befassen wir uns mit der Umsetzung Industrie 4.0. Wir führen ein neues mobiles Lagerverwaltungssystem ein, das vom Wareneingang bis zum Versand die Prozesse neu strukturiert. Im nächsten Schritt werden wir die papierlose Fertigung in Umsetzung bringen. In 2024 werden in der Produktion FTS-Geräte getestet und in die Fertigungsprozesse eingeführt. Dies ermöglicht uns in Zukunft Wegezeiten zu reduzieren und somit die Produktion effektiver zu gestalten. In der Produktion werden neue Fertigungsverfahren getestet mit dem Ziel die Produktionskosten zu optimieren. Nachhaltigkeit Wir haben uns bereits dem Nachhaltigkeitstrend angeschlossen und klimafreundliche Investitionen getätigt. Mit unserer Photovoltaikanlage an unserem Produktionsstandort stellen wir unsere Produkte mit selbst erzeugtem grünen Strom her. Die Photovoltaikanlage erzeugte in 2023 147.051 kWh Strom, unser Verbrauch war lediglich 103.662 kWh. Zudem haben wir begonnen unsere Fahrzeugflotte sukzessive auf E-Fahrzeuge / Hybrid-Fahrzeuge umzustellen. Das in 2023 angeschaffte Flurförderfahrzeug wird elektrisch betrieben, eine sukzessive Umstellung der mit Flüsssiggas betriebenen Gabelstapler auf E-Gabelstapler ist geplant. Mit der Sensibilisierung der Mitarbeiter konnten wir den Arbeitszeitbeginn anpassen, um mehr selbsterzeugten Strom zu nutzen. Durch Erneuerung einer Heizungsanlage konnten wir am Standort Vilchband bei den mit Öl betriebenen Anlagen Treibhausgase um 29 Prozent einsparen. Risikobericht Wir sehen in weiter hohen Zinsen ein Risiko, weil diese zusammen mit haushaltspolitischen Unsicherheiten Unternehmensinvestitionen dämpfen können. Allerdings hat sich die Energieversorgungslage sowie die hohe Inflationsrate derzeit entspannt, so dass davon ausgegangen werden kann, dass der Höhepunkt der Zinsphase überschritten ist. Die Inflation ist im Laufe des Jahres 2023 infolge geringerer Preissteigerungen bei Energie und Lebensmittel deutlich gesunken und wird im Durchschnitt bei 6,1% liegen. Der Europäische Zentralbank-Rat hat mit Pressemitteilung am 07. März 2024 informiert, dass die Leitzinssätze der Europäischen Zentralbank (EZB) unverändert bleiben. Er hat das damit begründet, dass der binnenwirtschaftliche Preisdruck aufgrund des starken Lohnwachstums noch immer stark ist, trotz der deutlichen Entspannung der Inflation in 2023 und der erwarteten deutlich niedrigeren Inflationsraten für 2024 und 2025 von 2,6% bzw. 1,9%. Das unveränderte Leitzinsniveau dient dem EZB-Rat als Maßnahme zur mittelfristigen Zielerreichung einer Inflationsrate von 2%. Aufgrund der volatilen Rohstoffmärkte werden Einkaufs- und Verkaufspreise im Jahr 2024 weiter auf hohem Niveau sein. Kupferpreis-Prognosen von Goldman Sachs und Citibank zufolge, wird der Kupferpreis in den nächsten Jahren wegen eingeschränktem Angebot sowie höherem Bedarf um mehr als 75 Prozent bis 2025 steigen. Wir sehen ein Risiko qualifizierte Fachkräfte zu finden, insbesondere aufgrund der zukünftigen demographischen Entwicklung in Deutschland. Die lang anhaltende Schwächephase der deutschen Wirtschaft hatte nur sehr geringe Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, dieser erwies sich 2023 als sehr robust. Wir gehen davon aus, dass durch umfassende politische Maßnahmen der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt wird, insbesondere das Arbeitskräfteangebot über das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. Die IT-gestützten Geschäftsprozesse sind Risiken der Informationssicherheit ausgesetzt. Unsere Informationstechnologien werden permanent überprüft und die Systeme bei Bedarf aktualisiert. Die Mitarbeiter werden laufend geschult wie Sie mit sensiblen Daten umzugehen haben und wie sie sich im täglichen Umgang zu verhalten haben damit menschliche Fehler auf ein Minimum gesenkt werden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die Ausnahme, zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Dieser Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Einschätzungen künftiger Entwicklungen seitens der Geschäftsführung basieren. Die Aussagen und Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Aussagen und Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwartenden abweichen.
Vaterstetten, den 28.03.2024 gez. Dieter Klotz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, Steuern für Vorjahre und Steuern bezüglich eines anhängigen Finanzgerichtsverfahrens aus früheren Jahren. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Sonstige Vermögensgegenstände sind in der Bilanz mit Euro 152.005,51 ausgewiesen. Darin enthalten sind Forderungen gegen die Gesellschafter mit Euro 3.181,92. Sonstige Verbindlichkeiten sind in der Bilanz mit Euro 1.065.295,92 ausgewiesen. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von Euro 600.196,59. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00. (Vorjahr: Euro 66.045,83). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 3.181,92 (Vorjahr: Euro 2.937,47). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Erstattungsansprüche aus Steuern, Reisekostenvorschüsse und Forderungen gegenüber Personal erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 118.612,12 (Vorjahr: Euro 222.887,81). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 2.222.817,41 (siehe beigefügter Verbindlichkeitenspiegel). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 600.196,59 (Vorjahr: Euro 558.493,93). Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Auf Grund der Inanspruchnahme eines Investitionsabzugsbetrages nach § 7g EStG und dem Ansatz von Hard- und Software Gegenständen nach der steuerlichen Nutzungsdauer von einem Jahr, ist der steuerliche Buchwert des Anlagevermögens im Vergleich zum handelsrechtlichen Buchwert geringer. Daher wurde ein Passivposten für latente Steuern in Höhe von Euro 24.700,00 gebildet. Der Vorjahresansatz von Euro 40.370,00 verminderte sich damit um Euro 15.670,00. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 27,3 %. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen ergeben sich für das folgende Geschäftsjahr Verpflichtungen in Höhe von Euro 229.514,00. Aus der Anmietung von Geschäftsgebäuden ergibt sich für das folgende Geschäftsjahr ein Aufwand in Höhe von Euro 197.925,00. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Restlaufzeiten belaufen sich die Gesamtverpflichtungen für die nächsten fünf Jahre zum Bilanzstichtag auf Euro 911.763,00. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen Erträge aus Währungsumrechnungen sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen mit Euro 2.008,63 (Vorjahr Euro 12.092,61) enthalten. In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 6.616,32 (Vorjahr Euro 7.196,94) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 86. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 86,00. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Dieter Klotz, Kaufmann, Dorfen Prokuristen: Herr Peter Klotz, Kaufmann, Dorfen Herr Stefan Brenner, Kaufmann, Ottenhofen Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Einschließlich des zu berücksichtigenden Bilanzgewinns ergibt sich ein Betrag von Euro 3.113.414,26 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 3.113.414,26 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Vaterstetten, den 28. März 2024 gez. Dieter Klotz, Geschäftsführer
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KLOTZ AIS GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KLOTZ AIS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KLOTZ AIS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erding, 28. März 2024 R
& P Wirtschaftstreuhand GmbH
Markus Remde, Wirtschaftsprüfer |
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