Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 142951
Vorher
ABC Holiday Services GmbHABC Holiday Plus GmbH
Eingetragen
4.6.2002
Branche
Erbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für BeherbergungsdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die Personenbeförderung
Gegenstand
Erbringung und Vermittlung von Reiseleistungen und Reisezusatzleistungen aller Art, wie z.B. Flughafenparken, Flughafenhotels, Flughafenbeförderung und Reiseversicherungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Mehrer
seit 22.4.2022
Prokura
Matthew Geoffrey Pack
seit 23.9.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Holiday Extras Investments LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Holiday Extras Investments Limited
United Kingdom
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Holiday Extras GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

HOLIDAY EXTRAS GMBH, MÜNCHEN

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Vermittlung von Reisezusatzleistungen

Holiday Extras ist der Marktführer für die Vermittlung von Reisezusatzleistungen in Europa. Seit 2002 hat sich die Gesellschaft auf die reine Vermittlung von Parkplätzen an Flug- und Kreuzfahrthäfen, Flughafenhotels, Flughafenlounges und Transfers am Urlaubsort spezialisiert.

1.2 Betrieb von flughafennahen Parkflächen für Fluggäste

An insgesamt 47 Standorten (+1 am Hafen) werden PKW-Stellplätze für Flugreisende deutschland- und europaweit vermittelt. An den folgenden 16 Flughafenstandorten (+1 am Hafen) in

- Amsterdam

- Berlin Brandenburg

- Bremen

- Düsseldorf

- Frankfurt

- Genua

- Hamburg

- Hannover

- Köln/Bonn

- Memmingen

- München

- Paderborn/Lippstadt

- Prag

- Stuttgart

- Verona

- Zürich

werden Pkw-Stellplätze für Flugreisende über die Untermarke "Airparks" vertrieben. Entsprechend der Angaben auf der Seite www.airparks.de am 27. Juni 2024.

1.3 Betrieb von hafennahen Parkflächen für Kreuzfahrtgäste

An den folgenden 15 Hafenstandorten (Hochsee und Fluss) in

- Amsterdam- Kopenhagen

- Bremerhaven

- Genua

- Hamburg

- Kiel

- Köln

- Nizza

- Passau

- Engelhartszell

- Rom Civitavecchia

- Venedig San Basilio

- Triest

- Venedig

- Warnemünde

werden Pkw-Stellplätze für Kreuzfahrtreisende über lokale Parkplatzbetriebe vermarktet. Angaben lt. Holidayextras.de Parken am Kreuzfahrthafen am 17. August 2023.

2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

77 % der deutschen Bevölkerung haben in 2023 mindestens eine Urlaubsreise mit einer Dauer von fünf Tagen oder länger unternommen. Der Anteil der Reisenden stieg leicht im Vergleich zum Vorjahr und liegt nur noch knapp unter dem (Vor-Corona) Wert von 2019. 54,6 Millionen Menschen unternahmen insgesamt 65 Millionen Urlaubsreisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen. Dabei stieg die Zahl der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr 2022 leicht an, die Zahl der Urlaubsreisen insgesamt sank jedoch leicht. Dennoch erhöhten sich die Ausgaben in 2023 erneut und erreichten mit EUR 86,9 Mrd. wieder einen Rekordwert.

Zusätzlich unternahmen 30,9 Millionen Menschen 74,1 Millionen Kurzurlaubsreisen von zwei bis vier Tagen Dauer, wofür rund EUR 27,2 Mrd. ausgegeben wurden - dies ist ebenfalls für den Kurzurlaubsreisemarkt ein neuer Höchstwert. Beide Rekorde sind auch den Preissteigerungen geschuldet, denn bei der Anzahl der Reisenden liegt die Branche noch hinter 2019 (vor der Pandemie).

2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage der Holiday Extras GmbH

Zum Bilanzstichtag weist die Holiday Extras GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.782 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 332) aus. Maßgeblich waren hier die sonstigen betriebliche Erträge durch die Auflösung von nicht in Anspruch genommenen Vouchern im Rahmen der bewältigten Coronakrise. Damit entwickelte sich das Ergebnis entsprechend dem oben beschriebenen Trend und konnte deutlich verbessert werden.

Das Unternehmen wurde im Geschäftsjahr nicht erneut von den Überbrückungshilfeprogrammen der deutschen Regierung unterstützt.

Insgesamt stieg das Rohergebnis um TEUR 3.525 auf TEUR 17.228.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 2.727 auf TEUR 11.191. Die Personalaufwendungen sanken um TEUR 639 auf insgesamt TEUR 4.253. Dies lag an einer verminderten Bonuszahlung unserer Muttergesellschaft an unsere Mitarbeiter.

Im Geschäftsjahr 2023/24 buchten 1.476.265 Urlauber die Produkte/Dienstleistungen von Holiday Extras. Dies stellt gegenüber den 1.333.787 Kunden des Vorjahres eine Steigerung von 10,68 % dar. Die Umsatzerlöse konnten von EUR 12,7 Mio. auf EUR 15,7 Mio. um rund 23 % gesteigert werden.

2.3 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden wie im Vorjahr keine wesentlichen Investitionen getätigt. Die planmäßigen Abschreibungen betrugen TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 84).

2.4 Personal- und Sozialbereich

In 2023/24 lag der Personalbestand im Münchener Büro im Jahresdurchschnitt bei 66 Festangestellten und 2 Aushilfen. Zusätzlich waren durchschnittlich 17 Mitarbeiter am Parkplatz-Standort Airparks in Frankfurt beschäftigt (inklusive 9 Aushilfen).

2.5 Qualitätsmanagement/ Customer Relations

Der Fokus im Bereich des Qualitätsmanagements lag im abgelaufenen Wirtschaftsjahr auf der Verbesserung der Kundenzufriedenheit und der Optimierung interner Prozesse. Das Beschwerdemanagement wurde weiter professionalisiert.

3. Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. März 2024 TEUR 20.733 (Vorjahr: TEUR 19.224). Die Finanzlage wird dabei durch die Verlustvorträge aus den Vorjahren bestimmt, die durch das gezeichnete Kapital (TEUR 100) und die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 6.468 ausreichend abgedeckt sind. Es ergibt sich daher zum Stichtag ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.331.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.966 (Vorjahr: TEUR 13.493) betreffen im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen (TEUR 9.659) sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, die eine Buchung getätigt hatten (ausgestellte Gutscheine TEUR 2.477).

Holiday Extras verfügt zum Bilanzstichtag über ein Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände in Höhe von TEUR 7.208. Dies entspricht 34,76 % (Vorjahr: 32,71 %) der Bilanzsumme.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Es erfolgten keine Kredit- und Darlehensaufnahmen bei Kreditinstituten oder anderen Formen der Fremdfinanzierung. Holiday Extras konnten im Berichtsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen stets nachkommen. Die Zahlungsverpflichtungen des Jahres 2023/24 wurden stets aus Eigenmitteln und dem Cashflow finanziert.

Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.814 (Vorjahr: TEUR 6.679). Diese Forderungen repräsentieren ausstehende Zahlungen von der Muttergesellschaft Holiday Extras Investment Ltd. gegenüber der deutschen GmbH.

Hinsichtlich der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zum Bilanzstichtag sehen wir unsere Gesellschaft unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen des abgelaufenen Wirtschaftsjahres sicher aufgestellt.

4. Prognose- und Risikobericht

4.1 Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Es bestehen Bedenken hinsichtlich der hohen Inflationsrate, die die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel, Mittel des täglichen Bedarfs und die Energiepreise nach oben schnellen ließen.

Diese Entwicklung erschwert es vielen Kunden, genügend für den Urlaub zurückzulegen, was sich sicherlich nachteilig auf das Buchungsverhalten der Kunden auswirkt.

Insolvenzen in der Reisebranche führten darüber hinaus zu einer Verunsicherung der Verbraucher. Eine im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau entstandene Verknappung der Flugkapazität, lassen die Preise für Urlaub ebenfalls signifikant ansteigen, so dass Bevölkerungsgruppen, die sich gar keinen Urlaub mehr leisten können, entstehen.

Der Krieg in der Ukraine hat das Reiseverhalten der Deutschen bisher nicht spürbar beeinflusst.

Der Ausbau unserer Produktpalette wurde im Berichtsjahr weiter fortgeführt, um dem Risiko eines zu knappen Portfolios zu entgehen. Unter Anderem wurde ein eigenes Parkhaus mit 1.860 Stellplätzen in der Nähe des Flughafen München für 10 Jahre gepachtet.

4.2 Preisentwicklungsrisiken

Gestiegene Preise durch höhere Supplierkosten (Mieten, Shuttle Kosten inkl. Treibstoffpreisen und Vorfahrgebühren) ließen die Preise pro Buchung um 13,68 % ansteigen (von EUR 84,06 auf EUR 95,56). Dies wirkte sich positiv auf unsere Umsatzentwicklung aus, birgt jedoch das Risiko, inwieweit die Verbraucher auch zukünftig bereit sind, höhere Preise zu tragen.

4.3 Ausfallrisiken

In 2023/24 war das Risiko bei mehr als 210 vermittelten Dienstleistern und über 9.000 Vertriebspartnern breit gestreut und kontrollierbar. Durch regelmäßigen Kontakt zu den wesentlichen Zentralen der Ketten- und Kooperationen der Reisebüros minimieren wir potenzielle Ausfallrisiken und sichern unsere eigene Liquiditätsplanung.

4.4 Liquiditätsrisiken

Das Risiko, benötigte Finanzmittel nicht oder nicht rechtzeitig zur Begleichung fälliger Verpflichtungen vorzuweisen bzw. beschaffen zu können, bestand zu keinem Zeitpunkt.

4.5 Kreditausfallrisiken

Das Risiko eines Ausfalls der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wird als äußerst gering bewertet, da die Eigenmittel zur Abdeckung von Verbindlichkeiten stets ausreichend zur Verfügung standen.

4.6 Risiken aus Wechselkursschwankungen

Für Zahlungen von und zu ausländischen Unternehmen aus Ländern außerhalb der Eurozone legt die Gesellschaft Verrechnungskurse pro Kalenderquartal an. Eventuelle Schwankungen werden durch die Erlösspanne und durch Preisanpassungen aufgefangen.

4.7 Marktrisiken

Siehe 4.1, rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale.

4.8 IT-Risiken

Die stetig wachsenden und vielfältigen Anforderungen an die IT-Systeme könnten zu einer Kostenbelastung für Holiday Extras führen. So erwarten sowohl Reisebüros als auch Kunden jederzeit eine schnelle und schlanke Abwicklung ihrer Reisebuchungen auf dem neuesten Stand der Technik. Eine Vielzahl verschiedener Systeme auf dem Markt verlangt individuelle Lösungsansätze. Zugleich muss aufgrund der hohen Anzahl der einzelnen Transaktionen die Leistungsfähigkeit der IT-Hard- und Software jederzeit sichergestellt sein. Durch laufende Wartung, Aktualisierungen und Verbesserungen unserer IT-Systeme erfüllen wir derzeit diese Anforderungen. Eine kontinuierliche Investition in die internen Systeme und die Automation von Prozessen soll zu einer langfristig tragbaren internen Kostenstruktur führen. Das Thema AI genießt einen enorm hohen Stellenwert bei Holiday Extras.

4.9 Gesamtrisiken

Die aktuellen Herausforderungen werden von Holiday Extras gemeistert und nach unserer Einschätzung bewältigt.

5. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Positiv ist das weiterhin ungebrochene Bedürfnis zu reisen zu beurteilen. Die wesentlichen feststellbaren Reisetrends sind:

5.1 Weniger Buchungen mit mehr Umsatz

Während insgesamt, auch aufgrund eines nach wie vor eingeschränkten Flugangebots, die absoluten Passagierzahlen sanken, stiegen die Durchschnittsreisepreise signifikant und damit die Umsätze und Margen.

5.2 Schnittstellen zu den Suppliern

Holiday Extras orientiert sich konsequent an Vereinfachungen der Abläufe, beispielsweise durch Schnittstellen-Integration zu unseren wichtigsten Suppliern. Hierdurch entfällt manuelle Systemarbeit und eine höhere Verfügbarkeit bei den Produkten wird möglich.

6. Voraussichtliche Entwicklung

Die Gesellschaft verzeichnet bisher eine sehr positive Entwicklung nach dem Bilanzstichtag bei einer Steigerung von 6 % bei den Buchungen.

Holiday Extras erwartet für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von EUR 75 Mio. Die laufende Entwicklung zeigt, dass nach wie vor eine hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen besteht. Die Eröffnung eines eigen betriebenen Airparks Standorts in München mit 1.860 Stellplätzen, der Fokus auf weitere europäische Länder und die klar definierten Wachstumspläne für das Produkt "Transfers" lassen auf eine weiterhin positive Entwicklung schließen.

Sämtliche Aussagen in diesem Lagebericht basieren auf der Grundannahme, dass die Möglichkeit zu reisen für einen Großteil der Bevölkerung gegen Ende 2024 bzw. im Jahr 2024 weitgehend uneingeschränkt besteht. Die Prognose ist mit einer höheren Unsicherheit behaftet, da die weitere Entwicklung der Energiekosten sowie der Auswirkungen des Ukraine-Krieges nicht absehbar sind.

 

München, 23. Juli 2024

Holiday Extras GmbH

Matthew Pack

BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2024

HOLIDAY EXTRAS GMBH, MÜNCHEN

AKTIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 336.030,93 362.657,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.857,33 38.335,55
II. Sachanlagen 305.173,60 324.322,16
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.372,38 15.860,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 6,00 6,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 290.795,22 308.455,96
B. UMLAUFVERMÖGEN 19.793.477,83 18.356.436,11
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.584.702,80 12.067.305,28
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 6.813.813,14 (Vorjahr: EUR 6.679.001,79)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 4.764.949,97 (Vorjahr: EUR 4.772.060,84)
II. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 7.208.775,03 6.289.130,83
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 603.851,61 54.098,50
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 0,00 451.299,37
20.733.360,37 19.224.491,69

PASSIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.331.012,24 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 6.468.292,64 6.468.292,64
III. Verlustvortrag -7.019.592,01 -7.351.573,37
IV. Jahresüberschuss 1.782.311,61 331.981,36
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 451.299,37
B. RÜCKSTELLUNGEN 6.436.201,19 5.731.847,47
C. VERBINDLICHKEITEN 12.966.146,94 13.492.644,22
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 162.130,36 (Vorjahr: EUR 136.528,86)
20.733.360,37 19.224.491,69

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Rohergebnis 17.227.611,33 13.703.493,80
2. Personalaufwand -4.252.733,06 -4.892.300,55
a) Löhne und Gehälter -3.416.429,59 -4.195.209,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -836.303,47 -697.091,48
- davon für Altersversorgung: EUR 40.579,35 (Vorjahr: EUR 39.628,91)
3. Abschreibungen -97.945,01 -83.745,64
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.191.061,07 -8.464.257,11
- davon aus Währungsumrechung: EUR 28.861,73 (Vorjahr: EUR 32.942,49)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 230.781,68 107.600,98
- davon Erträge aus der Abzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 11.107,00)
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 134.811,35 (Vorjahr: EUR 95.676,60)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.614,00 -12.409,00
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung: EUR 13.614,00 (Vorjahr: EUR 12.409,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -120.728,26 -26.401,12
8. Ergebnis nach Steuern 1.782.311,61 331.981,36
9. Jahresüberschuss 1.782.311,61 331.981,36

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

HOLIDAY EXTRAS GMBH, MÜNCHEN

Allgemeine Angaben

Die Holiday Extras GmbH mit Sitz in München ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 142951 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert, um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Es ergeben sich voraussichtliche Nutzungsdauern von 3 bis 13 Jahren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Jubiläumsrückstellung werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen mit 5,00 % sowie Fluktuation ist mit 4,00 % p. a. eingerechnet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,74 % angesetzt.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in nachstehendem Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Intercompany Forderungen gegenüber der Holiday Extras Limited in Höhe von TEUR 6.814 (Vorjahr: TEUR 6.679).

Sonstige Rückstellung

Im Geschäftsjahr 2023/24 haben sich die Jubiläumsrückstellung um TEUR 2.2 auf TEUR 915 (Vorjahr: TEUR 913) erhöht. Die Gesellschaft gewährt für langjährige Arbeitnehmer bei Erreichen einer bestimmten Betriebszugehörigkeit Jubiläumszahlungen und Sonderurlaub. Die Ermittlung der Rückstellung erfolgt durch ein Gutachten auf Grundlage der in § 253 HGB geltenden Bewertungsvorschriften und versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Holiday Extras Limited in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 137).

Latente Steuern

Auf das Wahlrecht zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern wurde verzichtet.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außerordentliche Erträge aus der Auflösung von abgelaufenen Gutscheinen in Höhe von TEUR 1.932 sowie Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 1.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten überwiegend Aufwendungen für Werbemaßnahmen in Höhe von TEUR 4.476 sowie Fremdleistungen und Fremdarbeiten in Höhe von TEUR 0,4.

Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

1 Jahr > 1 Jahr
WJ 2022/23 EUR 1.614.448 EUR 674.254
WJ 2023/24 EUR 3.114.154 EUR 8.374.756

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2023/24 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch:

Herr Matthew Pack

Die Gesellschaft hat für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB die Befreiungsvorschrift gemäß § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

In 2023/24 lag der Personalbestand im Münchener Büro im Jahresdurchschnitt bei 66 Festangestellten und 2 Aushilfen. Zusätzlich waren durchschnittlich 17 Mitarbeiter am Parkplatz-Standort Airparks in Frankfurt beschäftigt (inklusive 9 Aushilfen).

Mutterunternehmen

Sämtliche Geschäftsanteile werden von der Holiday Extras Investments Ltd., Newingreen, Kent, Großbritannien gehalten. Diese stellt als Konzernobergesellschaft einen Konzernabschluss nach Vorschriften des UK GAAP auf.

Mindestbesteuerung

Die Gesellschaft unterliegt nicht der Besteuerung nach dem Mindeststeuergesetz gem. § 1 MinStG.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.782.311,61 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 23. Juli 2024

Holiday Extras GmbH

Matthew Pack, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Apr. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31. Mär. 2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 147.057,22 0,00 5.392,52 0,00 141.664,70
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 63.287,85 0,00 0,00 0,00 63.287,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.993,55 0,00 0,00 0,00 28.993,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 865.402,76 75.888,01 68.734,77 0,00 872.556,00
b) Geringwertige Wirtschaftsgüter 2.426,05 777,38 0,00 0,00 3.203,43
960.110,21 76.665,39 68.734,77 0,00 968.040,83
1.107.167,43 76.665,39 74.127,29 0,00 1.109.705,53
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Apr. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31. Mär. 2024
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 108.721,67 7.477,22 5.391,52 0,00 110.807,37
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.427,65 1.487,90 0,08 0,00 48.915,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.987,55 0,00 0,00 0,00 28.987,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 558.836,37 87.369,70 63.388,53 0,00 582.817,54
b) Geringwertige Wirtschaftsgüter 536,48 1.610,19 0,00 0,00 2.146,67
635.788,05 90.467,79 63.388,61 0,00 662.867,23
744.509,72 97.945,01 68.780,13 0,00 773.674,60
NETTOBUCHWERTE
31. Mär. 2024
EUR
31. Mär. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 30.857,33 38.335,55
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.372,38 15.860,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 6,00 6,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 289.738,46 306.566,39
b) Geringwertige Wirtschaftsgüter 1.056,76 1.889,57
305.173,60 324.322,16
336.030,93 362.657,71

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Holiday Extras GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Holiday Extras GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holiday Extras GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 23. Juli 2024

DR. KLEEBERG & PARTNER GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Künkele, Wirtschaftsprüfer

Schmid, Wirtschaftsprüfer

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 11. September 2024 festgestellt.

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