TGP Planungen GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Mehrer seit 22.4.2022 | Prokura |
Matthew Geoffrey Pack seit 23.9.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Holiday Extras Investments Limited | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Holiday Extras GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24HOLIDAY EXTRAS GMBH, MÜNCHEN1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Vermittlung von Reisezusatzleistungen Holiday Extras ist der Marktführer für die Vermittlung von Reisezusatzleistungen in Europa. Seit 2002 hat sich die Gesellschaft auf die reine Vermittlung von Parkplätzen an Flug- und Kreuzfahrthäfen, Flughafenhotels, Flughafenlounges und Transfers am Urlaubsort spezialisiert. 1.2 Betrieb von flughafennahen Parkflächen für Fluggäste An insgesamt 47 Standorten (+1 am Hafen) werden PKW-Stellplätze für Flugreisende deutschland- und europaweit vermittelt. An den folgenden 16 Flughafenstandorten (+1 am Hafen) in - Amsterdam - Berlin Brandenburg - Bremen - Düsseldorf - Frankfurt - Genua - Hamburg - Hannover - Köln/Bonn - Memmingen - München - Paderborn/Lippstadt - Prag - Stuttgart - Verona - Zürich werden Pkw-Stellplätze für Flugreisende über die Untermarke "Airparks" vertrieben. Entsprechend der Angaben auf der Seite www.airparks.de am 27. Juni 2024. 1.3 Betrieb von hafennahen Parkflächen für Kreuzfahrtgäste An den folgenden 15 Hafenstandorten (Hochsee und Fluss) in - Amsterdam- Kopenhagen - Bremerhaven - Genua - Hamburg - Kiel - Köln - Nizza - Passau - Engelhartszell - Rom Civitavecchia - Venedig San Basilio - Triest - Venedig - Warnemünde werden Pkw-Stellplätze für Kreuzfahrtreisende über lokale Parkplatzbetriebe vermarktet. Angaben lt. Holidayextras.de Parken am Kreuzfahrthafen am 17. August 2023. 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 77 % der deutschen Bevölkerung haben in 2023 mindestens eine Urlaubsreise mit einer Dauer von fünf Tagen oder länger unternommen. Der Anteil der Reisenden stieg leicht im Vergleich zum Vorjahr und liegt nur noch knapp unter dem (Vor-Corona) Wert von 2019. 54,6 Millionen Menschen unternahmen insgesamt 65 Millionen Urlaubsreisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen. Dabei stieg die Zahl der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr 2022 leicht an, die Zahl der Urlaubsreisen insgesamt sank jedoch leicht. Dennoch erhöhten sich die Ausgaben in 2023 erneut und erreichten mit EUR 86,9 Mrd. wieder einen Rekordwert. Zusätzlich unternahmen 30,9 Millionen Menschen 74,1 Millionen Kurzurlaubsreisen von zwei bis vier Tagen Dauer, wofür rund EUR 27,2 Mrd. ausgegeben wurden - dies ist ebenfalls für den Kurzurlaubsreisemarkt ein neuer Höchstwert. Beide Rekorde sind auch den Preissteigerungen geschuldet, denn bei der Anzahl der Reisenden liegt die Branche noch hinter 2019 (vor der Pandemie). 2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage der Holiday Extras GmbH Zum Bilanzstichtag weist die Holiday Extras GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.782 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 332) aus. Maßgeblich waren hier die sonstigen betriebliche Erträge durch die Auflösung von nicht in Anspruch genommenen Vouchern im Rahmen der bewältigten Coronakrise. Damit entwickelte sich das Ergebnis entsprechend dem oben beschriebenen Trend und konnte deutlich verbessert werden. Das Unternehmen wurde im Geschäftsjahr nicht erneut von den Überbrückungshilfeprogrammen der deutschen Regierung unterstützt. Insgesamt stieg das Rohergebnis um TEUR 3.525 auf TEUR 17.228. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 2.727 auf TEUR 11.191. Die Personalaufwendungen sanken um TEUR 639 auf insgesamt TEUR 4.253. Dies lag an einer verminderten Bonuszahlung unserer Muttergesellschaft an unsere Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2023/24 buchten 1.476.265 Urlauber die Produkte/Dienstleistungen von Holiday Extras. Dies stellt gegenüber den 1.333.787 Kunden des Vorjahres eine Steigerung von 10,68 % dar. Die Umsatzerlöse konnten von EUR 12,7 Mio. auf EUR 15,7 Mio. um rund 23 % gesteigert werden. 2.3 Investitionen Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden wie im Vorjahr keine wesentlichen Investitionen getätigt. Die planmäßigen Abschreibungen betrugen TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 84). 2.4 Personal- und Sozialbereich In 2023/24 lag der Personalbestand im Münchener Büro im Jahresdurchschnitt bei 66 Festangestellten und 2 Aushilfen. Zusätzlich waren durchschnittlich 17 Mitarbeiter am Parkplatz-Standort Airparks in Frankfurt beschäftigt (inklusive 9 Aushilfen). 2.5 Qualitätsmanagement/ Customer Relations Der Fokus im Bereich des Qualitätsmanagements lag im abgelaufenen Wirtschaftsjahr auf der Verbesserung der Kundenzufriedenheit und der Optimierung interner Prozesse. Das Beschwerdemanagement wurde weiter professionalisiert. 3. Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft Die Bilanzsumme beträgt zum 31. März 2024 TEUR 20.733 (Vorjahr: TEUR 19.224). Die Finanzlage wird dabei durch die Verlustvorträge aus den Vorjahren bestimmt, die durch das gezeichnete Kapital (TEUR 100) und die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 6.468 ausreichend abgedeckt sind. Es ergibt sich daher zum Stichtag ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.331. Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.966 (Vorjahr: TEUR 13.493) betreffen im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen (TEUR 9.659) sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, die eine Buchung getätigt hatten (ausgestellte Gutscheine TEUR 2.477). Holiday Extras verfügt zum Bilanzstichtag über ein Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände in Höhe von TEUR 7.208. Dies entspricht 34,76 % (Vorjahr: 32,71 %) der Bilanzsumme. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Es erfolgten keine Kredit- und Darlehensaufnahmen bei Kreditinstituten oder anderen Formen der Fremdfinanzierung. Holiday Extras konnten im Berichtsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen stets nachkommen. Die Zahlungsverpflichtungen des Jahres 2023/24 wurden stets aus Eigenmitteln und dem Cashflow finanziert. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.814 (Vorjahr: TEUR 6.679). Diese Forderungen repräsentieren ausstehende Zahlungen von der Muttergesellschaft Holiday Extras Investment Ltd. gegenüber der deutschen GmbH. Hinsichtlich der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zum Bilanzstichtag sehen wir unsere Gesellschaft unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen des abgelaufenen Wirtschaftsjahres sicher aufgestellt. 4. Prognose- und Risikobericht 4.1 Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Es bestehen Bedenken hinsichtlich der hohen Inflationsrate, die die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel, Mittel des täglichen Bedarfs und die Energiepreise nach oben schnellen ließen. Diese Entwicklung erschwert es vielen Kunden, genügend für den Urlaub zurückzulegen, was sich sicherlich nachteilig auf das Buchungsverhalten der Kunden auswirkt. Insolvenzen in der Reisebranche führten darüber hinaus zu einer Verunsicherung der Verbraucher. Eine im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau entstandene Verknappung der Flugkapazität, lassen die Preise für Urlaub ebenfalls signifikant ansteigen, so dass Bevölkerungsgruppen, die sich gar keinen Urlaub mehr leisten können, entstehen. Der Krieg in der Ukraine hat das Reiseverhalten der Deutschen bisher nicht spürbar beeinflusst. Der Ausbau unserer Produktpalette wurde im Berichtsjahr weiter fortgeführt, um dem Risiko eines zu knappen Portfolios zu entgehen. Unter Anderem wurde ein eigenes Parkhaus mit 1.860 Stellplätzen in der Nähe des Flughafen München für 10 Jahre gepachtet. 4.2 Preisentwicklungsrisiken Gestiegene Preise durch höhere Supplierkosten (Mieten, Shuttle Kosten inkl. Treibstoffpreisen und Vorfahrgebühren) ließen die Preise pro Buchung um 13,68 % ansteigen (von EUR 84,06 auf EUR 95,56). Dies wirkte sich positiv auf unsere Umsatzentwicklung aus, birgt jedoch das Risiko, inwieweit die Verbraucher auch zukünftig bereit sind, höhere Preise zu tragen. 4.3 Ausfallrisiken In 2023/24 war das Risiko bei mehr als 210 vermittelten Dienstleistern und über 9.000 Vertriebspartnern breit gestreut und kontrollierbar. Durch regelmäßigen Kontakt zu den wesentlichen Zentralen der Ketten- und Kooperationen der Reisebüros minimieren wir potenzielle Ausfallrisiken und sichern unsere eigene Liquiditätsplanung. 4.4 Liquiditätsrisiken Das Risiko, benötigte Finanzmittel nicht oder nicht rechtzeitig zur Begleichung fälliger Verpflichtungen vorzuweisen bzw. beschaffen zu können, bestand zu keinem Zeitpunkt. 4.5 Kreditausfallrisiken Das Risiko eines Ausfalls der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wird als äußerst gering bewertet, da die Eigenmittel zur Abdeckung von Verbindlichkeiten stets ausreichend zur Verfügung standen. 4.6 Risiken aus Wechselkursschwankungen Für Zahlungen von und zu ausländischen Unternehmen aus Ländern außerhalb der Eurozone legt die Gesellschaft Verrechnungskurse pro Kalenderquartal an. Eventuelle Schwankungen werden durch die Erlösspanne und durch Preisanpassungen aufgefangen. 4.7 Marktrisiken Siehe 4.1, rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale. 4.8 IT-Risiken Die stetig wachsenden und vielfältigen Anforderungen an die IT-Systeme könnten zu einer Kostenbelastung für Holiday Extras führen. So erwarten sowohl Reisebüros als auch Kunden jederzeit eine schnelle und schlanke Abwicklung ihrer Reisebuchungen auf dem neuesten Stand der Technik. Eine Vielzahl verschiedener Systeme auf dem Markt verlangt individuelle Lösungsansätze. Zugleich muss aufgrund der hohen Anzahl der einzelnen Transaktionen die Leistungsfähigkeit der IT-Hard- und Software jederzeit sichergestellt sein. Durch laufende Wartung, Aktualisierungen und Verbesserungen unserer IT-Systeme erfüllen wir derzeit diese Anforderungen. Eine kontinuierliche Investition in die internen Systeme und die Automation von Prozessen soll zu einer langfristig tragbaren internen Kostenstruktur führen. Das Thema AI genießt einen enorm hohen Stellenwert bei Holiday Extras. 4.9 Gesamtrisiken Die aktuellen Herausforderungen werden von Holiday Extras gemeistert und nach unserer Einschätzung bewältigt. 5. Chancen der zukünftigen Entwicklung Positiv ist das weiterhin ungebrochene Bedürfnis zu reisen zu beurteilen. Die wesentlichen feststellbaren Reisetrends sind: 5.1 Weniger Buchungen mit mehr Umsatz Während insgesamt, auch aufgrund eines nach wie vor eingeschränkten Flugangebots, die absoluten Passagierzahlen sanken, stiegen die Durchschnittsreisepreise signifikant und damit die Umsätze und Margen. 5.2 Schnittstellen zu den Suppliern Holiday Extras orientiert sich konsequent an Vereinfachungen der Abläufe, beispielsweise durch Schnittstellen-Integration zu unseren wichtigsten Suppliern. Hierdurch entfällt manuelle Systemarbeit und eine höhere Verfügbarkeit bei den Produkten wird möglich. 6. Voraussichtliche Entwicklung Die Gesellschaft verzeichnet bisher eine sehr positive Entwicklung nach dem Bilanzstichtag bei einer Steigerung von 6 % bei den Buchungen. Holiday Extras erwartet für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von EUR 75 Mio. Die laufende Entwicklung zeigt, dass nach wie vor eine hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen besteht. Die Eröffnung eines eigen betriebenen Airparks Standorts in München mit 1.860 Stellplätzen, der Fokus auf weitere europäische Länder und die klar definierten Wachstumspläne für das Produkt "Transfers" lassen auf eine weiterhin positive Entwicklung schließen. Sämtliche Aussagen in diesem Lagebericht basieren auf der Grundannahme, dass die Möglichkeit zu reisen für einen Großteil der Bevölkerung gegen Ende 2024 bzw. im Jahr 2024 weitgehend uneingeschränkt besteht. Die Prognose ist mit einer höheren Unsicherheit behaftet, da die weitere Entwicklung der Energiekosten sowie der Auswirkungen des Ukraine-Krieges nicht absehbar sind.
München, 23. Juli 2024 Holiday Extras GmbH Matthew Pack BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2024HOLIDAY EXTRAS GMBH, MÜNCHENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24HOLIDAY EXTRAS GMBH, MÜNCHENAllgemeine Angaben Die Holiday Extras GmbH mit Sitz in München ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 142951 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert, um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Es ergeben sich voraussichtliche Nutzungsdauern von 3 bis 13 Jahren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Jubiläumsrückstellung werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen mit 5,00 % sowie Fluktuation ist mit 4,00 % p. a. eingerechnet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,74 % angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in nachstehendem Anlagespiegel dargestellt. Forderungen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Intercompany Forderungen gegenüber der Holiday Extras Limited in Höhe von TEUR 6.814 (Vorjahr: TEUR 6.679). Sonstige Rückstellung Im Geschäftsjahr 2023/24 haben sich die Jubiläumsrückstellung um TEUR 2.2 auf TEUR 915 (Vorjahr: TEUR 913) erhöht. Die Gesellschaft gewährt für langjährige Arbeitnehmer bei Erreichen einer bestimmten Betriebszugehörigkeit Jubiläumszahlungen und Sonderurlaub. Die Ermittlung der Rückstellung erfolgt durch ein Gutachten auf Grundlage der in § 253 HGB geltenden Bewertungsvorschriften und versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Holiday Extras Limited in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 137). Latente Steuern Auf das Wahlrecht zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern wurde verzichtet. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außerordentliche Erträge aus der Auflösung von abgelaufenen Gutscheinen in Höhe von TEUR 1.932 sowie Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 1. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten überwiegend Aufwendungen für Werbemaßnahmen in Höhe von TEUR 4.476 sowie Fremdleistungen und Fremdarbeiten in Höhe von TEUR 0,4. Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023/24 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch: Herr Matthew Pack Die Gesellschaft hat für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB die Befreiungsvorschrift gemäß § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Mitarbeiter In 2023/24 lag der Personalbestand im Münchener Büro im Jahresdurchschnitt bei 66 Festangestellten und 2 Aushilfen. Zusätzlich waren durchschnittlich 17 Mitarbeiter am Parkplatz-Standort Airparks in Frankfurt beschäftigt (inklusive 9 Aushilfen). Mutterunternehmen Sämtliche Geschäftsanteile werden von der Holiday Extras Investments Ltd., Newingreen, Kent, Großbritannien gehalten. Diese stellt als Konzernobergesellschaft einen Konzernabschluss nach Vorschriften des UK GAAP auf. Mindestbesteuerung Die Gesellschaft unterliegt nicht der Besteuerung nach dem Mindeststeuergesetz gem. § 1 MinStG. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.782.311,61 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 23. Juli 2024 Holiday Extras GmbH Matthew Pack, Geschäftsführer
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Holiday Extras GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Holiday Extras GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holiday Extras GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 23. Juli 2024 DR.
KLEEBERG & PARTNER GMBH
Künkele, Wirtschaftsprüfer Schmid, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 11. September 2024 festgestellt. |
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