Stadtwerke
Mosbach GmbH
Mosbach
Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach
EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023
Lagebericht
Gesamtwirtschaftliche Situation
Die Weltwirtschaft stand 2023 unter dem Einfluss einer
hohen Inflation sowie der darauffolgenden restriktiven
Zinspolitik der Zentralbanken. Obwohl die Inflation durch die
Anhebung der Leitzinssätze gedämpft werden konnte
und für 2024 ein weiterer Rückgang der Inflation
erwartet wird, stellen die Verbraucherpreise eine
Herausforderung dar. In den Schwellen- und
Entwicklungsländern hat sich das Wachstum deutlich
abgeschwächt, Sinnbildlich dafür steht die
andauernde Krise im chinesischen Immobiliensektor.
Branchensituation
Auf den Energiemärkten hat sich die Entspannung
auf hohem Niveau weiter fortgesetzt. Die konjunkturelle
Eintrübung und die Zurückhaltung beim Verbrauch
angesichts noch relativ hoher Energiepreise waren deutlich
spürbar. So sank der Stromverbrauch gegenüber dem
Vorjahr um 3,3%. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld auch in
2024 von großer Unsicherheit und Volatilität
geprägt.
Strommarkt
Im Jahr 2023 lag der durchschnittliche Spotmarktpreis
mit 95,18 €/MWh rund 140 €/MWH unter dem Niveau des
Vorjahres. Auch der durchschnittliche Preis am Terminmarkt
war deutlich unter dem des Vorjahres. Der Preisrückgang
resultiert vor allem aus niedrigeren Preisen beim Betrieb von
Gas- und Kohlekraftwerken. Weiter waren durch die hohe
Erzeugung aus erneuerbaren Energien die Einsatzzeiten
thermischer Kraftwerke deutlich reduziert.
Gasmarkt
Am Gasmarkt kam es zu einem deutlichen
Preisrückgang im ersten Halbjahr 2023. Die Gründe
hierfür waren ein milder Winter, eine
Nachfragereduzierung in Europa und deutlich mehr LNG
Lieferungen in Nordwesteuropa durch neu geschaffene LNG
Infrastruktur. Sowohl Im Haushalt als auch bei der Industrie
gab es deutliche Gaseinsparungen. Die Gasspeicher hatten im
November 2023 einen Füllstand von 100% erreicht. Die
Auswirkungen der Absenkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas
waren marginal.
Klimaschutz
Das Klimaschutzgesetz wurde grundlegend
überarbeitet. Künftig soll die Bundesregierung
sektorenübergreifend für das Erreichen der
Klimaschutzziele 2030 verantwortlich sein. Nachdem der
Verkehrs- und der Gebäudesektor mehrfach die gesteckten
Ziele nicht erreichen konnte, wird die Sektorenverantwortung
aufgegeben.
Zur weiteren Dekarbonisierung des Energiesektors wurden
vom Wirtschaftsministerium Eckpunkte für die
Ausschreibungen zur neuen Kraftwerksstrategie
veröffentlicht. Geplant ist der Bau von
H2-ready-Gaskraftwerken die zwischen 2035 und 2040
vollständig auf Wasserstoff umgestellt werden sollen.
Mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes wurde
eine umfangreiche Modernisierungsoffensive angestoßen.
Gemeinsam mit der kommunalen Wärmeplanung soll es den
Treibhausgasausstoß im Gebäudesektor senken. Das
Wärmeplanungsgesetz ist zum 01. Januar 2024 in Kraft
getreten. Die Bundesländer müssen sicherstellen,
dass bis spätestens 30.06.2028 alle Kommunen eine
Wärmeplanung erstellt haben. Hier soll eine enge
Verzahnung mit dem Gebäudeenergiegesetz erfolgen.
Chancen und Risiken der Gesellschaft
Das Unternehmen hat im laufenden Geschäftsjahr
alle wesentlichen Risiken der Gesellschaft neu erfasst,
aktualisiert und hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit
bewertet. Risiken, die sich aus dem Markt ergeben, sind
beispielsweise Verträge mit Tarif- und
Sondervertragskunden, die auf Laufzeiten und
Margenentwicklungen überwacht werden müssen.
Ein hohes Risiko besteht darin, die extrem gestiegenen
Handelskosten im Haushalts- und Gewerbebereich nicht
weitergeben zu können, da diese mit festen Preisen
vereinbart sind und sich an anderen Marktpreisen messen
lassen müssen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen
für Vertragskunden wurden so abgeändert, dass erst
ab 01. Januar 2024 Preisgarantien auf die Laufzeit garantiert
werden. Änderungen bei Umlagen, Abgaben und Steuern
werden künftig direkt und ohne Zeitverzug weitergegeben.
Dies gilt jedoch nicht für die Grundversorgung, in der
zwingende Bruttopreise zu vereinbaren sind.
Weitere Risiken sind der mögliche Wegfall von
Großkunden in der Strom- und Gasversorgung. Besonders
gefährdet sind Konzern- und Kettenkunden.
Allgemeine Risiken können auch durch
Forderungsausfälle bei Großkunden entstehen, die
beispielsweise durch die wirtschaftliche Entwicklung infolge
der stark gestiegenen Energiepreise besonders betroffen sind.
Die Gesellschaft hat bereits in der Vergangenheit vor
Vertragsabschlüssen ab einer gewissen
Größenordnung grundsätzlich eine
Bonitätsprüfung durch Dritte vorgenommen, auch bei
langjährigen Bestandskunden.
Von dem neu geschaffenen Leistungsverweigerungsrecht
für Verbraucher sowie Kleinunternehmen bei fortlaufenden
Verpflichtungen haben bisher sehr wenige Kunden Gebrauch
gemacht. Die in diesem Zusammenhang gestundeten Forderungen
belaufen sich auf einen geringen Betrag.
Nach Aufnahme und Auswertung aller bekannten Risiken
wurde festgestellt, dass der Fortbestand des Unternehmens
nicht gefährdet ist.
Ertragslage
Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 124
Tsd. € (Vj. 554 T€) und liegt damit bedingt durch
niedrigere Margen unter dem Vorjahresgewinn. Für das
Jahr 2024 rechnen wir durch kurzfristig erhöhte
Netznutzungsentgelte im Aufwand, die wir
ertragsmäßig nicht an die Kunden in 2024 weitgeben
konnten mit einem Jahresverlust von rd. 1,1 Mio. €. Die
Forderung aus Netznutzungsentgelten auf dem Regulierungskonto
betragen zum 31.12.2024 voraussichtlich 3,8 Mio. € und
werden in den Folgejahren bis 2029 zusätzlich
ausgeschüttet.
Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren für
unser Unternehmen sind:
Die Eigenkapitalrendite: hat in 2023 0,74% (Vorjahr
3,33%) betragen.
Die Gesamtkapitalrendite hat in 2023: 1,63% (Vorjahr
2,56%) betragen.
Die Nettoverschuldung in Jahren bezogen auf den Cash
Flow (=(FK - flüssige Mittel) / CF) betrug in 2023 9,21
Jahre (Vorjahr 8,20 Jahre).
Alle drei Leistungsindikatoren sind durch gesunkene
Margen im Verkauf verursacht.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:
Anzahl der Kunden: Hier gibt es für den Bereich
der Stadtwerke zwei Sichtweisen.
Einmal aus der Sicht des Netzbetreibers und einmal aus
der Sicht des Lieferanten.
Aus Sicht des Netzbetreiber hatten wir zum 31.12.2023
21.347 Zählpunkte (Vorjahr 21.333 Zählpunkte) im
Bereich Strom und 3.862 Zählpunkte im Bereich Gas
(Vorjahr 3.868 Zählpunkte). Hier haben wir eine leichte
Steigerung beim Strom bzw. eine leichte Minderung beim Gas
auf konstant gutem Niveau. Die Zählpunkte der ONG sind
hier mitenthalten, da die Stadtwerke Netzbetreiber für
Mosbach, Elztal und Schefflenz sind.
Beim Lieferanten Stadtwerke Mosbach wurden in der
Stromversorgung in 2023 15.349 Zählpunkte (Vorjahr
16.247) beliefert und in der Gasversorgung in 2023 waren es
3.283 (Vorjahr 3.405). Hier wirken sich die
Preiserhöhungen zum 01.06.2023 mit verstärkter
Wechseltätigkeit aus.
Arbeitnehmerbelange: Im Jahre 2023 waren 6 Kollegen
altersbedingt oder aus sonstigen Gründen aus dem
Unternehmen ausgeschieden. 7 Personen wurden in 2022 neu
eingestellt, sodass zum 31.12.2023 ein Mitarbeiter mehr als
zum 31.12.2022 beschäftigt war.
Dies war eine hohe Fluktuation für unseren Betrieb
und hängt teilweise mit den gestiegenen
Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und teilweise mit dem
Eintritt in die Rente zusammen.
In allen Abteilungen werden für die Mitarbeiter
Fortbildungsmaßnahen angeboten, welche von den
Mitarbeitern auch sehr gut angenommen werden.
Soziales und kulturelles Engagement: Die Stadtwerke
unterstützen seit vielen Jahren den Mosbacher Sommer als
einer der Sponsoren, besonders beim Open Air Kino.
Weiterhin unterstützten wir auch in 2023
Schulprojekte in Kenia, Afrika, durch Solartechnik Kerosin-
und Paraffinlampen zu ersetzen, sowie durch Brunnenbohrungen
sauberes Trinkwasser zu erhalten.
Prognosebericht
Die Bundesnetzagentur hat im September 2023 den zweiten
Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom 2037 mit Ausblick
2045 veröffentlicht. Neben dem Ausstieg aus Kohle und
Kernkraft werden die nationale Wasserstoffstrategie, der
erneuerbaren Energien Ausbau und ein weiter
zusammenwachsender europäischer Strombinnenmarkt als
wesentlicher Treiber der Transformation des Energiesystems
berücksichtigt. Die im Jahr 2045 installierten
Erzeugungskapazitäten (vor allem PV und Wind)
entsprechen ungefähr einer Verfünffachung im
Vergleich zu 2023.
Das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der
Energiewende trat Ende Mai 2023 in Kraft und soll einen
flexiblen, rechtssicheren und flächendeckenden
Smart-Meter-Roll-out bewirken. Verpflichtend wird unter
anderem die Steuerung von Anlagen über Smart Meter oder
die Anbindung mehrerer Zähler über ein Smart Meter
Gateway. Der Roll-out wird durch die starke Zunahme von PV,
Wärmepumpen und Wallboxen deutlich beschleunigt.
Die Leistungsreduktion von Strom zu Spitzenlastzeiten
durch die Bundesnetzagentur (§ 14a EnWG) ermöglicht
es den Netzbetreibern ab Januar 2024 bei drohender
Überlastung des Stromnetzes die Leistung von steuerbaren
Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen, Wallboxen und
Stromspeichern zu reduzieren.
Im Dezember wurde der Netzentwicklungsplan Gas (NEP)
2022-2032 durch die Bundesnetzagentur bestätigt. Hier
werden mehrere Varianten auf der Basis von LNG Lieferungen
für das Jahr 2032 betrachtet, die den vollständigen
Wegfall von russischem Erdgas sowohl für die Versorgung
von Deutschland als auch die der Transite durch Deutschland
betrachtet.
Aktuell prüft die Bundesnetzagentur den Entwurf
für das deutsche Wasserstoff-Kernnetz. Dieses soll eine
Länge von 9.700 km haben und überwiegend aus
umgewidmeten Erdgasleitungen aufgebaut werden.
Der Heimspeichermarkt ist wieder stark angestiegen. Im
ersten Halbjahr 2023 gab es einen Zuwachs von 260.000
Speichern (Vorjahr 105.000). Da die Mehrwertsteuer Anfang
2023 für neue PV Anlagen und Heimspeicher auf 0%
reduziert wurde, rechnet man bis Ende 2023 mit rund 500.000
neu installierten Speichern.
Auch die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen steigen
weiter an. So wurden in 2023 rund 520.000 Elektro PKW und
damit rund 11% mehr als im Vorjahr zugelassen. Der Anteil
rein elektrischer PKW betrug damit 18,4%. Die Plug-in-Hybrid
Fahrzeuge waren mit 176.000 neuen Fahrzeugen stark
rückläufig, was auf die reduzierte staatliche
Kaufprämie zurückzuführen ist.
Ein weiteres Ziel der Bundesregierung ist ein
klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050. Voraussetzung
hierfür ist eine hohe Gebäudeeffizienz. Durch die
Pandemie ist auch die Akzeptanz für Digitalisierung und
deren Nutzen erheblich gefördert worden. Im
Arbeitsalltag führt die umfangreiche Homeoffice Nutzung
zu einer starken Zunahme von Videokonferenzen. Dadurch hat
das Datenübertragungsvolumen stark zugenommen. Um diesen
steigenden Bedarf in Deutschland bedienen zu können, ist
ein Ausbau des Breitbandnetzes unerlässlich.
Auch im Bereich des Zähl- und Messwesens ist die
Liberalisierung erfolgt. Im Digitalisierungsgesetz von 2016
ist festgelegt, dass der Rollout von intelligenten
Messsystemen nicht flächendeckend, sondern stufenweise
nach größtem Effizienz- und Netznutzen erfolgt.
Bei Einbau, Betrieb und Wartung der Zähler wird der
zunehmende Wettbewerb die Messpreise beeinflussen. Einige
Anbieter haben bereits Messdienstleistungen in unserem
Netzgebiet angezeigt. Der verbindliche Einbau von Smart Meter
Systemen wurde im Digitalisierungsgesetz am 2. September 2016
beschlossen. Ab 2021 sollen Verbraucher mit einem
Jahresverbrauch von mehr als 10.000 kWh einen digitalen
Stromzähler, ab 2024 alle privaten Haushalte mit einem
Verbrauch von über 6.000 kWh erhalten.
Der Verbrauch im Stromvertrieb ist gegenüber dem
Vorjahr in den ersten 4 Monaten des Jahres 2024 nach den
vorläufigen Abrechnungen um rund 0,4% gestiegen, Bei den
Sondervertragskunden blieb die Abgabe gegenüber dem
Vorjahr konstant gleich.
Der Verbrauch im Gasvertrieb der Stadtwerke Mosbach ist
in den ersten 4 Monaten des Jahres 2024 gegenüber dem
gleichen Vorjahreszeitraum um 18,5% gesunken. Bei den
Sondervertragskunden betrug der Rückgang 6,5 %.
Im Bereich der Wasserversorgung wurden die technischen
Betriebsführungen mit den Gemeinden Elztal, Fahrenbach,
Limbach, Schefflenz, Waldbrunn und Binau verlängert. Mit
den räumlich verbundenen Gemeinden ist ein Gebilde
entstanden, welches Synergien für die
Betriebsführung freisetzt.
Bei der Fernwärmeversorgung rechnen wir wie in der
Gasversorgung witterungsbedingt mit etwas niedrigerem Absatz
wie im Vorjahr.
Die Investitionen im Bereich des
Sachanlagevermögens 2024 liegen mit 6,915 Mio. €
über dem Planansatz des vergangenen Jahres.
Im Bereich der Stromversorgung werden 2024 insgesamt
2.690 Tsd. € investiert, davon 560 Tsd. € in die
Ertüchtigung von Trafostationen, sowie 1.250 Tsd. €
in das Kabelnetz und Messeinrichtungen sowie 150 Tsd. €
in die Fernwirktechnik investiert.
Die Investitionen in der Gasversorgung betragen 880
Tsd. €. Schwerpunkte sind der Anschluss an die
Süddeutsche Erdgasleitung mit 800 Tsd. €, sowie
für die Fernwirkanlagen mit 20 Tsd. €.
Bei der Wasserversorgung sind Verbesserungen im
Leitungsnetz, sowie an Hochbehältern geplant. Die
Investitionen in der Wasserversorgung betragen insgesamt
2.460 Tsd. €, davon 500 Tsd. € für das
Leitungsnetz, 300 Tsd. € für die Leittechnik,
sowie1.300 Tsd. € für die Bezugsanlage Brunnen
Talaue.
In der Wärmeversorgung sind insgesamt
Investitionen in Höhe von 410 Tsd. € für das
Leitungsnetz und Hausanschlüsse, sowie in die Automation
und Leittechnik geplant, sowie in die BHKW an den Standorten
Waldstadt und Kreiskrankenhaus.
Bei den Bädern sind nur geringe Investitionen in
Höhe von 140 Tsd. € vorgesehen, beim Verkehr
insgesamt 25 Tsd. €.
Im Wirtschaftsplan 2023 ist ein Kreditvolumen von rd.
5.378 Tsd. € veranschlagt
Insgesamt wird im Wirtschaftsjahr 2024 aufgrund der
deutlich gestiegenen Netznutzungsentgelte für das
vorgelagerte Stromnetz in Höhe von 1,8 Mio. € in
der Strom- versorgung mi einem Verlust von 1,1 Mio. €
gerechnet., Bei der Gasversorgung wird mit einem Gewinn von
594 Tsd. € gerechnet sowie mit gleichbleibenden
Verlusten bei den Bädern mit 657 Tsd. € Insgesamt
führt dies zu einem deutlich niedrigeren Planergebnis
mit einem Verlust von 1,1 Mio. €. Hauptgrund sind
fehlende Netzentgelte in Höhe von dann insgesamt 3,8
Mio. € bis 31.12.2024, die erst in den Folgejahren bis
einschließlich 2029 den neuen Netzentgelten
gutgeschrieben werden.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
49.482.192,21 |
47.963.033,66 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.967.986,00 |
2.092.487,00 |
| 1.
Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten |
1.967.986,00 |
2.092.487,00 |
| II.
Sachanlagen |
41.848.066,96 |
40.204.407,41 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
7.105.573,23 |
7.322.977,78 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
29.541.313,00 |
27.888.323,60 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
3.685.347,00 |
3.263.675,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
1.515.833,73 |
1.729.431,03 |
| III.
Finanzanlagen |
5.666.139,25 |
5.666.139,25 |
| 1.
Beteiligungen |
3.328.313,34 |
3.328.313,34 |
| 2.
sonstige Ausleihungen |
2.337.825,91 |
2.337.825,91 |
| B.
Umlaufvermögen |
16.339.342,58 |
12.851.331,21 |
| I.
Vorräte |
2.087.232,98 |
1.715.235,74 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
2.087.232,98 |
1.715.235,74 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
12.678.787,59 |
9.961.550,56 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
20.259.974,59 |
8.674.396,45 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
220.611,05 |
57.155,08 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
-7.801.798,05 |
1.229.999,03 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.573.322,01 |
1.174.544,91 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
122.640,89 |
48.729,03 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
65.944.175,68 |
60.863.093,90 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
16.777.581,32 |
16.654.052,92 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
15.000.000,00 |
15.000.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
1.654.052,92 |
1.099.874,91 |
| 1.
andere Gewinnrücklagen |
1.654.052,92 |
1.099.874,91 |
| III.
Bilanzgewinn |
123.528,40 |
554.178,01 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
2.652.306,00 |
2.209.499,00 |
| C.
Rückstellungen |
1.137.671,36 |
2.712.425,56 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
425.305,00 |
447.094,00 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
146.168,62 |
130.656,62 |
| 3.
sonstige Rückstellungen |
566.197,74 |
2.134.674,94 |
| D.
Verbindlichkeiten |
41.798.994,23 |
39.211.058,30 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
28.476.681,78 |
27.225.804,96 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
6.883.217,30 |
5.791.089,31 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
367.402,13 |
312.263,14 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
6.071.693,02 |
5.881.900,89 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
65.944.175,68 |
60.863.093,90 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
70.737.214,00 |
57.317.686,83 |
| 2.
andere aktivierte Eigenleistungen |
459.027,85 |
391.281,69 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
1.516.308,36 |
19.222,52 |
| 4.
Materialaufwand |
59.810.399,02 |
44.205.631,15 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
57.820.471,18 |
41.499.614,70 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
1.989.927,84 |
2.706.016,45 |
| 5.
Personalaufwand |
4.926.337,51 |
4.658.390,14 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.809.537,39 |
3.560.423,44 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.116.800,12 |
1.097.966,70 |
| davon
für Altersversorgung |
358.188,19 |
355.134,78 |
| 6.
Abschreibungen |
2.705.174,21 |
2.623.260,53 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
2.705.174,21 |
2.623.260,53 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.563.870,52 |
4.250.264,60 |
| 8.
Erträge aus Beteiligungen |
1.339,12 |
3.142,18 |
| 9.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
502.191,26 |
115.415,88 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
951.885,11 |
1.022.418,39 |
| 11.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
258.414,22 |
1.086.784,29 |
| 12.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
56.932,38 |
471.376,86 |
| 13.
sonstige Steuern |
77.953,44 |
61.229,42 |
| Jahresüberschuss |
123.528,40 |
554.178,01 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
123.528,40 |
554.178,01 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
554.178,01 |
172.464,25 |
| 3.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
554.178,01 |
172.464,25 |
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
554.178,01 |
172.464,25 |
| 4.
Bilanzgewinn |
123.528,40 |
554.178,01 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Stadtwerke Mosbach
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Mosbach |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Mannheim |
| Register-Nr.: |
HRB 441545 |
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Die selbstgeschaffenen immateriellen
Vermögensgegenstände wurden mit den
Entwicklungskosten angesetzt.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar
zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch
die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt Die Vorräte wurden
zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern
die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden
diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet. Die
Pensionsrückstellungen betragen Euro 425.305,00.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr:
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt:
Euro 0,00 (Vorjahr € 0,00).
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern:
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern
beläuft sich auf:
Euro 220.611,05 (Vorjahr € 57.155,08).
Ausschüttungssperre:
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro
33.685,00.
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die
PUC-Methode angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr von Euro 3.690,00.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind im
Wesentlichen Rückstellungen für
Aufbewahrungspflichten, Beihilfen, Abrechnungsverpflichtungen
und innere Abschlussarbeiten enthalten. Ebenfalls sind die
Aufwandsrückstellungen enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro
20.858.722,67 (Vorjahr 20.021.991,14).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt Euro 34.548.374,80
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen
sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
| Art der
Verbindlichkeit: |
Sicherung |
Vermerk |
|
Betrag |
|
|
Teuro |
|
| gegenüber
Kreditinstituten |
28.476,7 |
7 |
| aus Lieferung und
Leistungen |
6.883,2 |
6 |
| Summe: |
34.548,4 |
|
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:
1= Pfandrecht an unbeweglichen Sachen
2= Pfandrecht an beweglichen Sachen
3= Pfandrecht an übertragbaren Rechten
4= Sicherungsübereignung Vorräte
5= Sicherungsabtretung Forderungen
6= Eigentumsvorbehalt
7= Bürgschaft des Gesellschafters
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
kleiner 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
28.476,7
|
1.574,3
|
6.043,7
|
20.858,7
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
6.883,2
|
6.883,2
|
|
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
3.577,6
|
3.577,6
|
|
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
6.071,7
|
6.071,7
|
|
|
mit
Beteiligungsverhältnis
|
367,4
|
367,4
|
|
|
Summe
|
45.376,6
|
18.474,2
|
6.043,7
|
20.858,7
|
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beläuft sich auf Euro: 3.577.622,77
(Vorjahr: Euro 76.058,12).
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse zu vermerken:
|
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
|
Betrag
|
|
Teuro
|
| aus Bürgschaften
für fremde Verbindlichkeiten |
1.534 |
Die Inanspruchnahme aus der Bürgschaft
schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen
Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der
Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte,
die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden,
liegen uns nicht vor.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß §
285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Tätigkeitsbereich
|
Umsatz Euro
|
Erlöse aus der
Stromabgabe
|
46.290.593,91
|
Erlöse aus der
Gasabgabe
|
16.412.272,19
|
Erlöse aus der
Wasserabgabe
|
3.563.319,20
|
Erlöse aus der
Wärmeabgabe
|
2.472.260,04
|
Erlöse aus dem
Verkehr
|
496.049,59
|
Erlöse aus dem
Bäderbetrieb
|
239.701,53
|
Erlöse aus dem
Service
|
1.146.545,79
|
Erlöse als
grundzuständiger Messstellenbetreiber
|
116.471,75
|
Summe:
|
70.737.214,00
|
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer:
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeitnehmer: 64,00
leitende Angestellte: 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten
Arbeitnehmer beträgt damit 66,00
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
|
Jürgen Jaksz
|
ausgeübter Beruf:
|
Betriebswirt
|
Geschäftsführer:
|
Ralf Winkler
|
ausgeübter Beruf:
|
Dipl.-Ing.
|
Namen der Mitglieder des Vorstands und des
Aufsichtsrats
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Vorsitzender des Aufsichtsrates ausgeübter Beruf
Herr Julian Stipp Oberbürgermeister
Dem Aufsichtsrat gehörten weitere folgende
Personen an:
Mitglieder
Herr Arno Flicker
Dipl. Betriebswirt
Herr Werner Heininger
Landwirtschaftsmeister
Herr Jörg Arbeiter
Gärtnermeister
Herr Hartmut Landhäußer
Maschinenbautechniker
Herr Georg Nelius
Landtagsabgeordneter a.D.
Herr Walter Jens Heiler
Polizist
Herr Norbert Schneider
Kaufmann
Herr Dr. Thomas Ulmer
Facharzt für Allgemein-/Sportmedizin
Frau Petra Rutz
Polizistin
Herr Dr. Mark Fraschka
Leitender Angestellter
Herr Timo Riedinger
Student
Frau Nuria Sierra Parejo
Einzelhandelskauffrau
Frau Marita Egler
Angestellte Bäderbetriebe
Beratendes Mitglied
Frau Simone Bansbach-Edelmann Fachbedienstete für
das Finanzwesen
Die Aufwandsentschädigungen für die
Aufsichtsratsmitglieder haben 34,0 T€ (Vj. 34,0 T€)
betragen.
Vergütungen der Geschäftsführer
Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB
wurde in Anspruch genommen.
Gebildete Rückstellungen für frühere
Geschäftsführer
Die Pensionsverpflichtungen gegenüber
früheren Geschäftsführern und deren
Hinterbliebenen sind durch Rückstellungen abgedeckt. Die
Rückstellungen betragen Euro 425.305,00.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
Anteilshöhe
|
letztes Jahresergebnis
|
Eigenkapital zum 31.12.2022
|
|
|
Euro
|
Euro
|
Odenwald Netzgesellschaft
Verwaltungs GmbH
|
100,0%
|
130,76
|
14.084.64
|
Odenwald Netzgesellschaft
GmbH & Co. KG
|
50,1%
|
201.964,70
|
3.800.000,00
|
Die Odenwald Netzgesellschaft GmbH & Co. KG wurde
im Jahr 2010 gegründet. Das einbezahlte Kapital
beträgt 3.800.000,00 Euro.
Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt
insgesamt 20.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
Honorar des Abschlussprüfers für das
Jahr 2023
|
Euro
|
a) Abschlussprüfung
|
14.500,00
|
b) sonstige
Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen
|
7.100,00
|
c) Steuerberatungsleistung
|
0,00
|
d) sonstige Leistungen
|
16.591,21
|
Vorgänge von besonderer Bedeutung:
Durch das Sparverhalten der Haushalte wegen der hohen
Energiekosten, dem relativ milden Winter, sowie durch den
Wegfall von Industrie- und Haushaltskunden wurden die
genehmigten und einkalkulierten Netzentgelte nicht in voller
Höhe erwirtschaftet. Der Differenzbetrag wird dem
Regulierungskonto gutgeschrieben und in den Folgejahren
zeitlich versetzt in die neuen Netzentgelte mit eingerechnet.
Obwohl Höhe und Zeitpunkt der Auszahlungen bekannt sind,
dürfen diese aufgrund des Realisationsprinzipes nicht in
der Bilanz als Forderung ausgewiesen werden. Der Anspruch aus
dem Regulierungskonto beträgt zum 31.12.2023 2,0 Mio.
€.
Die im Jahr 2022 gebildeten Aufwandsrückstellungen
für Mehrkosten aus dem Stromvertrag und Sanierung der
Ebene 1 des Parkhauses Alte Mälzerei wurden nicht in
Anspruch genommen und deshalb erfolgswirksam aufgelöst.
Beschluss zur Ergebnisverwendung:
Die Geschäftsführung beschließt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung:
Der Jahresüberschuss beträgt Euro 123.528,40
In die Rücklagen werden Euro 123.528,40
eingestellt.
Unterschrift der Geschäftsführung
Mosbach, den 02. September
2024
gez.
Jürgen Jaksz Geschäftsführer)
gez.
Ralf Winkler (Geschäftsführer)
Anlagespiegel
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
|
Stand 01.01.2023 |
Zugang
|
Abgang
|
Umbuchungen
|
Stand 31.12.2023 |
Kontengruppe
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
1. Gwerbl. Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
5.412.864,32
|
7.803,77
|
0,00
|
0,00
|
5.420.668,09
|
|
5.412.864,32
|
7.803,77
|
0,00
|
0,00
|
5.420.668,09
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grunstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließl. Bauten auf fremden Grundstücken
|
19.204.000,65
|
46.897,65
|
0,00
|
0,00
|
19.250.898,30
|
2. Technische Anlagen und
Maschinen einschließlich Verteilungsanlagen
|
112.148.073,53
|
2.282.936,59
|
48.951,97
|
1.232.296,26
|
115.614.354,41
|
3. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
9.634.356,35
|
804.853,08
|
303.390,42
|
139.342,71
|
10.275.161,72
|
4. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen in Bau
|
1.729.431,03
|
1.158.041,67
|
0,00
|
-1.371.638,97
|
1.515.833,73
|
|
142.715.861,56
|
4.292.728,99
|
352.342,39
|
0,00
|
146.656.248,18
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
3.458.196,34
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.458.196,34
|
Sonstige Ausleihungen
|
2.575.269,74
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.575.269,74
|
|
6.033.466,08
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
6.033.466,08
|
Gesamt
|
154.162.191,96
|
4.300.532,76
|
352.342,39
|
0,00
|
158.110.382,33
|
|
Abschreibungen
|
|
Stand 01.01.2023 |
Zugang
|
Abgang
|
Umbuchungen
Teilwertabschreibung |
31.12.2023
|
Kontengruppe
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
1. Gwerbl. Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
3.320.377,32 |
132.304,77
|
0,00
|
0,00
|
3.452.682,09
|
|
3.320.377,32
|
132.304,77
|
0,00
|
0,00
|
3.452.682,09
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grunstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließl. Bauten auf fremden Grundstücken
|
11.881.022,88
|
264.302,20
|
0,00
|
0,00
|
12.145.325,08
|
2. Technische Anlagen und
Maschinen einschließlich Verteilungsanlagen
|
84.259.749,93
|
1.814.795,45
|
1.503,97
|
0,00
|
86.073.041,41
|
3. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
6.370.681,35 |
493.771,79
|
274.638,42
|
0,00
|
6.589.814,72
|
4. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen in Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
102.511.454,16
|
2.572.869,44
|
276.142,39
|
0,00
|
104.808.181,21
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
129.883,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
129.883,00
|
Sonstige Ausleihungen
|
237.443,83
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
237.443,83
|
|
367.326,83
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
367.326,83
|
Gesamt
|
106.199.158,31
|
2.705.174,21
|
276.142,39
|
0,00
|
108.628.190,13
|
|
Restbuchwerte
|
Kontengruppe
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
€
|
€
|
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Gwerbl. Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
1.967.986,00
|
2.092.487,00
|
|
1.967.986,00
|
2.092.487,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grunstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließl. Bauten auf fremden Grundstücken
|
7.105.573,23
|
7.322.977,78
|
2. Technische Anlagen und
Maschinen einschließlich Verteilungsanlagen
|
29.541.313,00
|
27.888.323,60
|
3. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
3.685.347,00
|
3.263.675,00
|
4. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen in Bau
|
1.515.833,73
|
1.729.431,03
|
|
41.848.066,96
|
40.204.407,41
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
Beteiligungen
|
3.328.313,34
|
3.328.313,34
|
Sonstige Ausleihungen
|
2.337.825,91
|
2.337.825,91
|
|
5.666.139,25
|
5.666.139,25
|
Gesamt
|
49.482.192,21
|
47.963.033,66
|
Bericht
des Aufsichtsrats
Überwachung der Geschäftsführung und
Beratung der Geschäftsführer
Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat
regelmäßig und umfassend über die Lage und
die künftige Entwicklung der Gesellschaft sowie
über Vorgänge von wirtschaftlicher und technischer
Bedeutung unterrichtet. Grundsatzfragen und wichtige
Einzelvorgänge wurden auf vier Sitzungen eingehend
erörtert.
Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführer im
Geschäftsjahr 2023 überwacht und ihn beratend bei
der Leitung des Unternehmens begleitet. Er informierte sich
über den Gang der Geschäfte und die Lage des
Unternehmens regelmäßig, zeitnah und umfassend
durch schriftliche und mündliche Berichte. Der
Aufsichtsrat war in allen Entscheidungen, die für das
Unternehmen von besonderer Bedeutung waren, eingebunden.
Geschäfte, zu denen die Zustimmung des Aufsichtsrates
erforderlich ist, wurden überprüft und mit den
Geschäftsführern behandelt.
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023
In den Aufsichtsratssitzungen am 24. Juni 2024 und am
16. September 2024 hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit
dem Jahresabschluss 2023 der Stadtwerke Mosbach GmbH sowie
dem Lagebericht für die Gesellschaft befasst. Der vom
Aufsichtsrat gewählte Abschlussprüfer WGKK
Prüfungsgesellschaft mbH, hat den Jahresabschluss sowie
den Lagebericht zuvor geprüft und mit dem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und
Lageberichts, die keine Einwände ergab, stimmte der
Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung zu und billigte
den Jahresabschluss. Dem Vorschlag der
Geschäftsführer über die Verwendung des
Jahresüberschusses schloss sich der Aufsichtsrat an.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der
Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss für das
Geschäftsjahr 2023 in der vorgelegten Form festzustellen
und der Geschäftsführung Entlastung zu erteilen.
Der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern,
die zum Unternehmenserfolg beigetragen haben, spricht der
Aufsichtsrat seinen Dank aus.
Mosbach, den 17. September
2024
gez.
Oberbürgermeister Julian Stipp, Vorsitzender des
Aufsichtsrates
sonstige Berichtsbestandteile
Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b
Abs. 3 EnWG
Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung der
Tätigkeitenabschlüsse für das
Geschäftsjahr 2023 der Stadtwerke Mosbach GmbH
Tätigkeitsbereichs-Anhang 2023 nach § 6b Abs. 3
EnWG
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss der Stadtwerke Mosbach GmbH wurde
auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der Regelungen des
Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
2. Allgemeine Angaben und Erläuterungen
Die Stadtwerke Mosbach GmbH hat nach § 6b Abs. 3
EnWG für folgende Tätigkeiten in ihrer internen
Rechnungslegung jeweils getrennte Konten zu führen:
•
|
Elektrizitätsverteilung
|
•
|
Andere Tätigkeiten
innerhalb des Stromsektors
|
•
|
Gasverteilung
|
•
|
Andere Tätigkeiten
innerhalb des Gassektors
|
•
|
Tätigkeiten
außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors
|
Für die Tätigkeiten Elektrizitäts- und
Gasverteilung sind Aktivitätenabschlüsse (Bilanz
sowie Gewinn- und Verlustrechnung) zu erstellen.
Tätigkeiten außerhalb des Strom- und
Gassektors sind die · Wasserversorgung ·
Fernwärmeversorgung · Verkehr · Bäder
·Service
3. Grundsätze der
Tätigkeitsbereichsabgrenzung
Bei den für das Gesamtunternehmen geführten
Konten werden alle Buchungen mit
geschäftsbereichsbezogenen Kontierungen im Sinne von
Profit-Centern nach Sparten und Aktivitäten
(Allgemeines, Sonstige Aktivitäten
Strom/Stromvertrieb/Handel/, Netz Strom mit Netzkomponenten
(insbesondere UMSP,MSP,NSP, HAL, Messung, Abrechnung und
Messstellenbetrieb), Sonstige Aktivitäten
Gas/Gasvertrieb/Handel, Netz Gas mit Netzkomponenten
(insbesondere HD, MD, ND, Druckregelung, HAL, Messung,
Abrechnung), Wasser, Wärme, Verkehr, Bäder,
Service) versehen, die es jederzeit ermöglichen eine
Zuordnung zu den einzelnen Geschäftsbereichen über
die Profit-Center-Rechnung vorzunehmen.
Im Zusammenhang mit der Erstellung des
Jahresabschlusses werden Buchungen, die unter der Sparte
"Allgemeines" sowie Strom und Gas allgemein erfasst worden
sind, über festgelegte Schlüssel auf die einzelnen
Sparten/Betriebszweige und Aktivitäten verteilt.
Für die Erstellung der Unbundling-Bilanz und der
Unbundling-GuV werden neben den primären Buchhaltungs-
und Kostenrechnungsfunktionalitäten u.a. im Sinne der
Kosten-Leistungsrechnung sowie der informatorischen
Entflechtung im Zusammenhang mit der Systemtrennung und damit
Buchungskreistrennung CORE/IS-U Netz vom Vertrieb IS-U
nachgelagert die Profit-Center-Verteilung für die
Schlüsselungen des "Allgemeinen Bereichs"
(Primärkostenverteilung, d.h. kostenartengerecht) des
Systems SAP verwendet. Dort werden die einzelnen
Aktivitäten Handel Strom, Netz Strom, Handel Gas, Netz
Gas, Wasser, Fernwärme, Verkehr, Bäder und Service
in separaten Profit-Center-Rechnungen buchhalterisch getrennt
abgebildet.
4. Zuordnungsregeln
Über ein zweigeteiltes Schlüsselungsverfahren
wird der Allgemeine Bereich im ersten Schritt auf die
Tätigkeiten Handel Strom, Netz Strom, Handel Gas, Netz
Gas, Wasser, Fernwärme, Verkehr, Bäder und Service
verteilt. Dies geschieht prozentual nach einem allgemeinen
Schlüssel unter Berücksichtigung einer
Vorabverteilung an die Sparte Bäder. Hierbei werden rein
netzübergreifende Bestandteilte (z.B. techn. Büro)
ausschließlich auf die technische Bereich/Netze, d.h.
nicht Handel Strom und Gas sowie rein vertriebsspezifische
Sachverhalte des "Allg. Bereichs" (Verwaltung, Kundencenter
etc.) ohne Berücksichtigung der Netze verteilt. Danach
wird der "Sonstige Bereich" Strom und Gas entsprechend
spartenintern auf Netz und Sonstiges/Handel weiterverteilt.
5. Tätigkeitsbilanzen
Die Aufteilung/Verbuchung der Bilanz- und GuV-Konten
erfolgt soweit wie möglich direkt auf die einzelnen
Sparten. Die Konten, bei denen eine direkte Zuordnung zu den
einzelnen Betriebszweigen nicht möglich ist oder nur mit
unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, werden anhand der
Schlüsselung auf die einzelnen Sparten verteilt.
Gemeinsame Positionen des Anlagevermögens werden
nicht gesondert verteilt, sondern hier wird ebenso der
gemeinsame Verteilungsschlüssel angesetzt. Dies dient
der gleichen Schlüsselung der im Rahmen der
GuV-Verteilung umgelegten AfA-Konten wie auch der
Restbuchwerte im Rahmen der Verteilung der Sparten-Bilanz
(Anlagengitter nach Sparten).
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
sind mit den Anschaffungskosten erfasst und werden linear
entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer
abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bewertet und um planmäßige
lineare Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der
Herstellungskosten wurden Einzelkosten und angemessene
Gemeinkostenzuschläge, aber keine
Fremdfinanzierungskosten, berücksichtigt.
Vorräte werden direkt den einzelnen Sparten Strom-
Gas- Wasser- Fernwärme- und dem Service zugeordnet und
verbucht. Der allgemeine Geschäftsbereich hält
keine Vorräte.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen
gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden,
sofern sie im laufenden Geschäftsjahr nicht direkt
zuordenbar waren, über einen Schlüssel auf Basis
der Umsatzerlöse auf die einzelnen Aktivitäten
verteilt.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten
werden auf Basis der Umsatzerlöse auf die jeweiligen
Aktivitäten verteilt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden direkt
verbucht.
Das Eigenkapital aus Stammkapital und
Kapitalrücklage wird fest auf die Tätigkeiten
Handel Strom, Netz Strom, Handel Gas, Netz Gas, Wasser,
Fernwärme, Verkehr, Bäder zugeordnet, d.h.
aufgeteilt.
Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden den
einzelnen Sparten und Netzen direkt zugeordnet.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurden auf Basis des
allgemeinen Schlüssels verteilt, da im gemeinsamen
Bereich gebucht.
Die sonstigen Rückstellungen wurden sofern
möglich direkt zugeordnet, ansonsten erfolgte die
Verteilung auf Basis des allgemeinen Schlüssels im
gemeinsamen Bereich.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
wurden hinsichtlich der Neuaufnahmen direkt zugeordnet,
ansonsten erfolgte die Verteilung der Tilgung analog der
Darlehenszinsen auf Basis des Darlehensbestandes bei den
einzelnen Betriebszweigen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
wurden gemäß den Aufwandsbuchungen vom SAP direkt
aufgeteilt zugeordnet. Insofern Lieferungen und Leistungen im
gemeinsamen Bereich angefallen sind, werden diese nach dem
allgemeinen Schlüssel verteilt. Offene Posten aus
Vorauszahlungen/Anzahlungen mit Rechnungsstellung im
Folgejahr werden betragsmäßig direkt verteilt.
Gleichermaßen werden Umgliederungspositionen
(debitorische Kreditoren) gemäß dem
ursprünglichen Sachverhalt direkt verursachungsgerecht
zugewiesen.
Allgemeine Verbindlichkeiten aus der
Verbrauchsabrechnung (u.a. Guthaben aus VA und kreditorische
Debitoren IS-U ohne Spartenbezug) werden je nach
Buchungskreis und damit Sachverhalt Netz oder Vertrieb
variabel nach dem Forderungsbestand der Sparten aus dem IS-U
verteilt.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, wurden soweit nicht
direkt zuordenbar auf Basis des allgemeinen Schlüssels
im gemeinsamen Bereich verteilt.
Sonstige Verbindlichkeiten wurden, soweit sie nicht
direkt den einzelnen Aktivitäten zugeordnet werden
konnten, auf Basis des allgemeinen Schlüssels im
gemeinsamen Bereich verteilt.
6. Verbindlichkeitenspiegel
Elektrizitätsverteilung:
|
|
|
Restlaufzeiten
|
|
|
Gesamt
|
bis zu 1 Jahr
|
1 bis 5 Jahre
|
mehr als 5 Jahre
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
|
8.048.894,79
|
728.046,73
|
3.009.755,92
|
4.311.092,14
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen
|
1.502.858,47
|
1.502.858,47
|
0
|
0
|
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
|
360.762,78
|
360.762,78
|
0
|
0
|
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt
Mosbach
|
1.606.370,12
|
1.606.370,12
|
0
|
0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
577.726,24
|
577.726,24
|
0
|
0
|
|
12.096.612,40
|
4.775.764,34
|
3.009.755,92
|
4.311.092,14
|
Gasverteilung:
|
|
|
Restlaufzeiten
|
|
|
Gesamt
|
bis zu 1 Jahr
|
1 bis 5 Jahre
|
mehr als 5 Jahre
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
3.619.955,04
|
269.793,42
|
1.005.024,57
|
2.345.137,05
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
571.512,29
|
571.512,29
|
0
|
0
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
0
|
0
|
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt
Mosbach
|
568.356,68
|
568.356,68
|
0
|
0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
216.148,12
|
216.148,12
|
0
|
0
|
|
4.975.972,13
|
1.625.810,51
|
1.005.024,57
|
2.345.137,05
|
7. Tätigkeitsgewinn- und Verlustrechnungen
Die Zuordnung der Umsatzerlöse auf die einzelnen
Sparten, insbesondere der aus dem IS-U erfolgt im Rahmen der
Kontenfindung der Vertragskontokorrent-Buchhaltung direkt auf
Sparte, Aktivität und im Netz auf Netznutzung
Spannungs-/Druckstufe, Messung, Abrechnung sowie MSBT.
Übrige Umsatzerlöse werden entweder ebenfalls
direkt kontiert (Erlöse aus Vertriebssicht) oder im
zweiten Schritt nach dem allgemeinen
Verteilungsschlüssel kostenartengerecht umgelegt (siehe
4. Zuordnungsregeln).
Aktivierte Eigenleistungen werden in der Gewinn- und
Verlustrechnung als Ertrag ausgewiesen. Die Zuordnung auf die
einzelnen Sparten erfolgt durch den separaten Ausweis der
Profit-Center für investive Aufträge in der
Aktivität Netze.
Eindeutig zuordenbare sonstige betriebliche
Erträge, Materialaufwand, Personalaufwand,
Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen,
Finanzerträge, Zinsen und ähnliche Aufwendungen
sowie sonstige Steuern werden direkt bei der Buchung
zugeordnet bzw. im zweiten Schritt nach dem allgemeinen
Verteilungsschlüssel kostenartengerecht umgelegt.
Bilanz Tätigkeiten im Elektizitätssektor zum
31.12.2023
AKTIVSEITE
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen und ähnliche Rechte
|
35.143 EUR
|
44.976 EUR
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
621.509 EUR
|
635.481 EUR
|
2. Bezugs- und
Erzeugungsanlagen
|
262.509 EUR
|
190.095 EUR
|
3. Verteilungsanlagen
|
9.840.928 EUR
|
8.508.411 EUR
|
4. Sonstige technische
Anlagen und Maschinen
|
27.407 EUR
|
33.785 EUR
|
5. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.526.035 EUR
|
1.515.249 EUR
|
6. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
676.020 EUR
|
1.413.705 EUR
|
III. Finanzanlagen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
|
12.989.552 EUR
|
12.341.701 EUR
|
B. Umlaufvermögen
|
|
|
I. Vorräte
|
|
|
1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
|
1.272.536 EUR
|
975.479 EUR
|
II. Forderungen und sonst.
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
3.105.513 EUR
|
2.621.453 EUR
|
2. Forderungen gegen den
Gesellschafter
|
0 EUR
|
0 EUR
|
3. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
4. Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht
|
0 EUR
|
0 EUR
|
5.
Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
6. Sonstige
Vermögensgegenstände
|
263.450 EUR
|
608.721 EUR
|
III. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten
|
1.031.722 EUR
|
851.499 EUR
|
|
5.673.221 EUR
|
5.057.152 EUR
|
C.
Rechnungsabgrenzungsposten
|
39.712 EUR
|
374 EUR
|
A K T I V A
|
18.702.484 EUR
|
17.399.228 EUR
|
PASSIVSEITE
|
|
|
A. Eigenkapital
|
|
|
Zugeordnetes Kapital
|
4.764.826 EUR
|
3.873.309 EUR
|
B. Empfangene
Ertragszuschüsse
|
1.412.508 EUR
|
1.037.440 EUR
|
C. Rückstellungen
|
|
|
1. Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
|
129.545 EUR
|
139.525 EUR
|
2.
Steuerrückstellungen
|
-108.508 EUR
|
-108.508 EUR
|
3. Sonstige
Rückstellungen
|
278.392 EUR
|
271.380 EUR
|
D. Verbindlichkeiten
|
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
8.048.895 EUR
|
7.867.532 EUR
|
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.502.858 EUR
|
3.290.049 EUR
|
3. Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
1.606.370 EUR
|
81 EUR
|
4. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
5. Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
360.763 EUR
|
312.263 EUR
|
6.
Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
|
129.109 EUR
|
206.530 EUR
|
7. Sonstige
Verbindlichkeiten
|
577.726 EUR
|
509.628 EUR
|
davon aus Steuern
|
0 EUR
|
0 EUR
|
|
12.225.721 EUR
|
12.186.083 EUR
|
P A S S I V A
|
18.702.484 EUR
|
17.399.228 EUR
|
Gewinn- und Verlustrechnung Tätigkeiten im
Elektrizitätssektor für das Geschäftsjahr vom
01.01. - 31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
Umsatzerlöse
|
20.710.434 EUR
|
20.716.425 EUR
|
andere aktivierte
Eigenleistungen
|
193.432 EUR
|
226.698 EUR
|
sonstige betriebliche
Erträge
|
44.111 EUR
|
14.919 EUR
|
|
20.947.977 EUR
|
20.958.042 EUR
|
Materialaufwand
|
|
|
a) Aufwendungen für
RHB und für bezogene Waren
|
13.656.446 EUR
|
14.397.247 EUR
|
b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen
|
826.555 EUR
|
754.143 EUR
|
Personalaufwand
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter
|
1.955.785 EUR
|
1.768.970 EUR
|
b) soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung, davon für Altersversorgung
|
567.526,89 EUR 183.561,08
EUR
|
540.706,72 EUR 184.356,81
EUR
|
Abschreibungen
|
|
|
a) auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
|
882.214 EUR
|
833.602 EUR
|
b) auf
Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten
|
0 EUR
|
0 EUR
|
sonstige betriebliche
Aufwendungen
|
2.544.134 EUR
|
2.385.658 EUR
|
sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge
|
15.395 EUR
|
1.316 EUR
|
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
|
335.418 EUR
|
421.840 EUR
|
Ergebnis der gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
|
195.293 EUR
|
-142.809 EUR
|
Steuern vom Einkommen und
Ertrag
|
874 EUR
|
0 EUR
|
sonstige Steuern
|
12.471 EUR
|
12.582 EUR
|
Jahresüberschuss
|
181.948 EUR
|
-155.391 EUR
|
Anlagenspiegel im Elektizitätssektor für das
Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023
Posten des Anlagevermögens
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
Stromversorgung Netz
|
01.01.2023
|
Zugang
|
Abgang
|
Umb.
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
1. Immaterielle
Wirtschaftsgüter
|
26.060,47
|
7.375,16
|
0,00
|
0,00
|
267.435,63
|
2. Grundstücke mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
|
1.849.746,97
|
3.406,45
|
0,00
|
0,00
|
1.853.153,42
|
| 3. Bezugsanlagen und
Erzeugungsanlagen |
804.871,09
|
74.430,33
|
48.951,97
|
75.838,83
|
906.188,28
|
4. Verteilungsanlagen
|
|
|
|
|
|
a) Umspannanlagen
|
11.063.198,62
|
101.046,66
|
0,00
|
279.879,11
|
11.444.124,39
|
b) Freileitungsnetz
|
1.048.973,64
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.048.973,64
|
c)
Freileitungshausanschlüsse
|
502.341,16
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
502.341,16
|
d) Kabelnetz
|
16.709.374,96
|
568.867,23
|
0,00
|
590.372,13
|
17.868.614,32
|
e)
Kabelhausanschlüsse
|
3.403.856,06
|
324.498,22
|
0,00
|
59.705,21
|
3.788.059,49
|
f) Meßeinrichtungen
|
1.294.144,69
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.294.144,69
|
|
34.021.889,13
|
994.412,11
|
0,00
|
929.956,45
|
35.946.257,69
|
| 5. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
3.604.048,69
|
108.350,51
|
21.812,40
|
123.849,98
|
3.814.436,78
|
6. Maschinen u.
maschinelle Anlagen
|
93.246,80
|
0,00
|
0,00
|
0,0
|
93.246,80
|
7. Anlagen im Bau und
Anzahlungen auf Anlagen
|
1.413.705,00
|
391.960,49
|
0,00
|
-1.129.645,26
|
676.020,23
|
|
42.047.568,15
|
1.579.935,05
|
70.764,34
|
0,00
|
43.556.738,83
|
|
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
Zugang
|
Umb.
|
Abgang
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
1. Immaterielle
Wirtschaftsgüter
|
215.084,94
|
17.207,80
|
0,00
|
0,00
|
232.292,74
|
2. Grundstücke mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
|
1.214.266,08
|
17.377,98
|
0,00
|
0,00
|
1.231.644,06
|
| 3. Bezugsanlagen und
Erzeugungsanlagen |
614.776,21
|
30.406,8
|
0,00
|
1.503,97
|
643.679,08
|
4. Verteilungsanlagen
|
|
|
|
|
|
a) Umspannanlagen
|
8.069.656,62
|
257.523,77
|
0,00
|
0,00
|
8.327.180,39
|
b) Freileitungsnetz
|
1.048.973,64
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.048.973,64
|
c)
Freileitungshausanschlüsse
|
523.505,16
|
-772,00
|
0,00
|
0,00
|
522.733,16
|
d) Kabelnetz
|
11.918.645,96
|
283.295,36
|
0,00
|
0,00
|
12.201.941,32
|
e)
Kabelhausanschlüsse
|
2.673.986,06
|
49.694,43
|
0,00
|
0,00
|
2.723.680,49
|
f) Meßeinrichtungen
|
1.278.710,58
|
2.110,00
|
0,00
|
0,00
|
1.280.820,69
|
|
25.513.478,02
|
591.851,67
|
0,00
|
0,00
|
26.105.329,69
|
| 5. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
2.088.799,61
|
218.991,70
|
0,00
|
19.389,39
|
2.288.401,92
|
6. Maschinen u.
maschinelle Anlagen
|
59.461,80
|
6.378,00
|
0
|
0,00
|
65.839,80
|
7. Anlagen im Bau und
Anzahlungen auf Anlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
29.705.866,66
|
882.213,99
|
0,00
|
20.893,36
|
30.567.187,29
|
|
Restbuchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
€
|
€
|
1. Immaterielle
Wirtschaftsgüter
|
44.975,53
|
44.975,53
|
2. Grundstücke mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
|
635.480,89
|
635.480,89
|
| 3. Bezugsanlagen und
Erzeugungsanlagen |
190.094,88
|
190.094,88
|
4. Verteilungsanlagen
|
|
|
a) Umspannanlagen
|
2.993.542,00
|
2.993.542,00
|
b) Freileitungsnetz
|
0,00
|
0,00
|
c)
Freileitungshausanschlüsse
|
-21.164,00
|
-21.164,00
|
d) Kabelnetz
|
4.790.729,00
|
4.790.729,00
|
e)
Kabelhausanschlüsse
|
729.870,00
|
729.870,00
|
f) Meßeinrichtungen
|
15.434,11
|
15.434,11
|
|
8.508.411,11
|
8.508.411,11
|
| 5. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.515.249,08
|
1.515.249,08
|
6. Maschinen u.
maschinelle Anlagen
|
33.785,00
|
33.785,00
|
7. Anlagen im Bau und
Anzahlungen auf Anlagen
|
1.413.705,00
|
1.413.705,00
|
|
12.341.701,49
|
12.341.701,49
|
Bilanz Tätigkeiten im Gassektor zum 31.12.2023
AKTIVSEITE
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen und ähnliche Rechte
|
3.844 EUR
|
6.327 EUR
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
121.994 EUR
|
127.358 EUR
|
2. Bezugs- und
Erzeugungsanlagen
|
186.682 EUR
|
269.176 EUR
|
3. Verteilungsanlagen
|
5.854.976 EUR
|
6.137.318 EUR
|
4. Sonstige technische
Anlagen und Maschinen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
5. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
276.082 EUR
|
307.014 EUR
|
6. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
70.802 EUR
|
19.417 EUR
|
III. Finanzanlagen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
|
6.514.380 EUR
|
6.866.610 EUR
|
B. Umlaufvermögen
|
|
|
I. Vorräte
|
|
|
1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
|
101.280 EUR
|
118.138 EUR
|
II. Forderungen und sonst.
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
529.255 EUR
|
962.249 EUR
|
2. Forderungen gegen den
Gesellschafter
|
0 EUR
|
0 EUR
|
3. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
4. Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht
|
0 EUR
|
0 EUR
|
5.
Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
|
1.156.404 EUR
|
133.420 EUR
|
5. Sonstige
Vermögensgegenstände
|
-89.751 EUR
|
4.233 EUR
|
III. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten
|
309.009 EUR
|
184.594 EUR
|
|
2.006.196 EUR
|
1.402.634 EUR
|
C.
Rechnungsabgrenzungsposten
|
14.047 EUR
|
132 EUR
|
A K T I V A
|
8.534.623 EUR
|
8.269.377 EUR
|
PASSIVSEITE
|
|
|
A. Eigenkapital
|
|
|
Zugeordnetes Kapital
|
2.592.203 EUR
|
2.655.588 EUR
|
B. Empfangene
Ertragszuschüsse
|
764.418 EUR
|
760.147 EUR
|
C. Rückstellungen
|
|
|
1. Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
|
66.066 EUR
|
69.596 EUR
|
2.
Steuerrückstellungen
|
57.221 EUR
|
57.221 EUR
|
3. Sonstige
Rückstellungen
|
78.743 EUR
|
74.076 EUR
|
D. Verbindlichkeiten
|
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
3.619.955 EUR
|
3.916.351 EUR
|
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
571.512 EUR
|
552.564 EUR
|
3. Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
568.357 EUR
|
29 EUR
|
4.
Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
5. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
6. Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0 EUR
|
0 EUR
|
7. Sonstige
Verbindlichkeiten
|
216.148 EUR
|
183.805 EUR
|
davon aus Steuern
|
0 EUR
|
0 EUR
|
|
4.975.972 EUR
|
4.652.749 EUR
|
P A S S I V A
|
8.269.377 EUR
|
8.269.377 EUR
|
Gewinn- und Verlustrechnung Tätigkeiten im Gassektor
für das Geschäftsjahr vom
01.01. - 31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
Umsatzerlöse
|
3.785.393 EUR
|
3.957.156 EUR
|
andere aktivierte
Eigenleistungen
|
13.735 EUR
|
23.542 EUR
|
sonstige betriebliche
Erträge
|
7.857 EUR
|
607 EUR
|
|
3.806.958 EUR
|
3.981.305 EUR
|
Materialaufwand
|
|
|
a) Aufwendungen für
RHB und für bezogene Waren
|
1.517.025 EUR
|
1.695.277 EUR
|
b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen
|
153.689 EUR
|
180.643 EUR
|
Personalaufwand
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter
|
499.951 EUR
|
477.547 EUR
|
b) soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung, davon für Altersversorgung
|
156.576,96 EUR 48.894,91
EUR
|
156.115,48 EUR 51.702,58
EUR
|
Abschreibungen
|
|
|
a) auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
|
524.702 EUR
|
521.731 EUR
|
b) auf
Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten
|
0 EUR
|
0 EUR
|
sonstige betriebliche
Aufwendungen
|
394.552 EUR
|
328.356 EUR
|
sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge
|
5.477 EUR
|
466 EUR
|
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
|
109.768 EUR
|
106.129 EUR
|
Ergebnis der gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
|
456.196 EUR
|
515.973 EUR
|
Steuern vom Einkommen und
Ertrag
|
3.597 EUR
|
0 EUR
|
sonstige Steuern
|
1.897 EUR
|
1.885 EUR
|
Jahresüberschuss
|
450.703 EUR
|
514.088 EUR
|
Anlagenspiegel im Gasektor für das Geschäftsjahr
vom 01.01. - 31.12.2023
Posten des Anlagevermögens
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
Gasversorgung Netz
|
01.01.2023
|
Zugang
|
Abgang
|
Umb.
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
1. Immaterielle
Wirtschaftsgüter
|
80.288,39
|
128,15
|
0,00
|
0,00
|
80.416,54
|
2. Grundstücke mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
|
690.745,89
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
690.745,89
|
3. Bezugsanlagen
|
3.668,01
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.668,01
|
4. Biogasanlage
|
1.541.292,33
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.541.292,33
|
5. Verteilungsanlagen
|
|
|
|
|
|
a) Druckregelanlagen
|
1.138.317,90
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.138.317,90
|
b) Speicheranlagen
|
622.441,02
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
622.441,02
|
c) Leitungsnetz
|
23.086.565,64
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
23.086.565,64
|
d) Hausanschlüsse
|
6.452.186,59
|
87.007,59
|
0,00
|
12.152,40
|
6.551.346,58
|
e) Meßeinrichtungen
|
334.307,60
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
334.307,60
|
|
31.633.818,75
|
87.007,59
|
0,00
|
12.152,40
|
31.732.978,74
|
| 6. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.374.669,77
|
19.868,75
|
7.956,81
|
3.027,21
|
1.389.608,92
|
7. Anlagen im Bau und
Anzahlungen auf Anlagen
|
19.416,51
|
66.564,79
|
0,00
|
-15.179,61
|
70.801,69
|
|
35.343.899,65
|
173.569,28
|
7.956,81
|
0,00
|
35.509.512,22
|
|
|
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
Zugang
|
Umb.
|
Abgang
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
1. Immaterielle
Wirtschaftsgüter
|
73.961,26
|
2.611,02
|
0,00
|
0,00
|
76.572,18
|
2. Grundstücke mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
|
563.387,76
|
5.363,66
|
0,00
|
0,00
|
568.751,42
|
3. Bezugsanlagen
|
3.668,01
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.668,01
|
4. Biogasanlage
|
1.272.116,33
|
82.494,00
|
0,00
|
0,00
|
1.354.610,33
|
5. Verteilungsanlagen
|
|
|
|
|
|
a) Druckregelanlagen
|
1.070.343,90
|
6.172,00
|
0,00
|
0,00
|
1.076.515,90
|
b) Speicheranlagen
|
476.639,02
|
13.957,00
|
0,00
|
0,00
|
490.596,02
|
c) Leitungsnetz
|
19.256.597,64
|
264.842,00
|
0,00
|
0,00
|
19.521.439,64
|
d) Hausanschlüsse
|
4.358.650,59
|
96.492,99
|
0,00
|
0,00
|
4.455.143,58
|
e) Meßeinrichtungen
|
334.269,60
|
38,0
|
0,00
|
0,00
|
334.307,60
|
|
25.496.500,75
|
381.501,99
|
0,00
|
0,00
|
25.878.002,74
|
| 6. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.067.655,61
|
52.731,60
|
0,00
|
6.860,10
|
1.113.527,11
|
7. Anlagen im Bau und
Anzahlungen auf Anlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
28.477.289,62
|
524.702,27
|
0,00
|
6.860,10
|
28.995.131,79
|
|
Restbuchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
€
|
€
|
1. Immaterielle
Wirtschaftsgüter
|
3.844,36
|
6.327,23
|
2. Grundstücke mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
|
121.994,47
|
127.358,13
|
3. Bezugsanlagen
|
0,00
|
0,00
|
4. Biogasanlage
|
186.682,00
|
269.176,00
|
5. Verteilungsanlagen
|
|
|
a) Druckregelanlagen
|
61.802,00
|
67.974,00
|
b) Speicheranlagen
|
131.845,00
|
145.802,00
|
c) Leitungsnetz
|
3.565.126,00
|
3.829.968,00
|
d) Hausanschlüsse
|
2.096.203,00
|
2.093.536,00
|
e) Meßeinrichtungen
|
0,00
|
38,00
|
|
5.854.976,00
|
6.137.318,00
|
| 6. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
276.081,81
|
307.014,16
|
7. Anlagen im Bau und
Anzahlungen auf Anlagen
|
70.801,69
|
19.416,51
|
|
6.514.380,33
|
6.866.610,03
|
Bilanz Tätigkeit grundzuständiger MSB zum
31.12.2023
AKTIVSEITE
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen und ähnliche Rechte
|
0 EUR
|
0 EUR
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
0 EUR
|
0 EUR
|
2. Bezugs- und
Erzeugungsanlagen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
3. Verteilungsanlagen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
4. Sonstige technische
Anlagen und Maschinen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
5. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0 EUR
|
0 EUR
|
6. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0 EUR
|
0 EUR
|
III. Finanzanlagen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
|
0 EUR
|
0 EUR
|
B. Umlaufvermögen
|
|
|
I. Vorräte
|
|
|
1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
|
74.697 EUR
|
13.585 EUR
|
II. Forderungen und sonst.
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
51.448 EUR
|
32.776 EUR
|
2. Forderungen gegen den
Gesellschafter
|
0 EUR
|
0 EUR
|
3. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
4. Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht
|
0 EUR
|
0 EUR
|
5.
Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
|
0 EUR
|
1.234 EUR
|
6. Sonstige
Vermögensgegenstände
|
-29 EUR
|
109 EUR
|
III. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten
|
13.439 EUR
|
338 EUR
|
|
139.555 EUR
|
48.040 EUR
|
C.
Rechnungsabgrenzungsposten
|
0 EUR
|
0 EUR
|
A K T I V A
|
139.555 EUR
|
48.040 EUR
|
PASSIVSEITE
|
|
|
A. Eigenkapital
|
|
|
Zugeordnetes Kapital
|
76.046 EUR
|
47.597 EUR
|
B. Empfangene
Ertragszuschüsse
|
0 EUR
|
0 EUR
|
C. Rückstellungen
|
|
|
1. Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
2.
Steuerrückstellungen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
3. Sonstige
Rückstellungen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
D. Verbindlichkeiten
|
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
0 EUR
|
0 EUR
|
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
3. Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
0 EUR
|
0 EUR
|
4. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
5. Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0 EUR
|
0 EUR
|
6.
Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
|
63.439 EUR
|
0 EUR
|
7. Sonstige
Verbindlichkeiten
|
70 EUR
|
443 EUR
|
davon aus Steuern
|
0 EUR
|
0 EUR
|
|
63.509 EUR
|
443 EUR
|
P A S S I V A
|
139.555 EUR
|
48.040 EUR
|
Gewinn- und Verlustrechnung grundzuständiger MSB
für das Geschäftsjahr vom
01.01. - 31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
Umsatzerlöse
|
116.472 EUR
|
79.112 EUR
|
andere aktivierte
Eigenleistungen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
sonstige betriebliche
Erträge
|
0 EUR
|
0 EUR
|
|
116.472 EUR
|
79.112 EUR
|
Materialaufwand
|
|
|
a) Aufwendungen für
RHB und für bezogene Waren
|
0 EUR
|
0 EUR
|
b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
Personalaufwand
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter
|
36.760 EUR
|
30.239 EUR
|
b) soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung, davon für Altersversorgung
|
10.891,21 EUR 3.074,84
EUR
|
9.018,99 EUR 2.561,63 EUR
|
Abschreibungen
|
|
|
a) auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
b) auf
Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten
|
0 EUR
|
0 EUR
|
sonstige betriebliche
Aufwendungen
|
17.774 EUR
|
17.257 EUR
|
sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge
|
0 EUR
|
0 EUR
|
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
|
0 EUR
|
0 EUR
|
Ergebnis der gewöhnl.
Geschäftstätigkeit
|
51.046 EUR
|
22.597 EUR
|
Steuern vom Einkommen und
Ertrag
|
0 EUR
|
0 EUR
|
sonstige Steuern
|
0 EUR
|
0 EUR
|
Jahresüberschuss
|
51.046 EUR
|
22.597 EUR
|
Unterschrift der Geschäftsführung
Mosbach, 02. September 2024
gez.
Jürgen Jaksz (Geschäftsführer)
gez.
Ralf Winkler (Geschäftsführer)
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Stadtwerke Mosbach GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Mosbach
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke
Mosbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
und
des Aufsichtsrats
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Ausfichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt
des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass
der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE
ANFORDERUNGEN
Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
Prüfungsurteile
Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur
Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für
die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte
Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Darüber
hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für
die Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung
sowie Messstellenbetrieb und - bestehend jeweils aus der
Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023 einschließlich der Angaben zu den Regeln,
nach denen die Gegenstände des Aktiv- und
Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge
den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG
geführten Konten zugeordnet worden sind - geprüft.
Nach unserer Beurteilung
· wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach
§ 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten
nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen
sind, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023 in allen wesentlichen Belangen erfüllt und
· entsprechen die beigefügten
Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen
den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5
EnWG unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur
Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG" sowie im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile hierzu zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die
Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie
für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die
sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet
haben.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung
nach § 6b Abs. 3 EnWG
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur
Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen
wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung
der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG
beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die
Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b
Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und
der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Mosbach, den 02. September
2024
WGKK GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Melanie Kammerer (Wirtschaftsprüferin)
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