Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 441545
Eingetragen
27.8.1999
Branche
Betrieb von KläranlagenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenBetrieb von Sportanlagen
Gegenstand
Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme, die Entsorgung des Abwassers sowie die Errichtung, Unterhaltung und der Betrieb von Parkhäusern und sonstigen Parkierungsanlagen, öffentlichen Badeeinrichtungen. Ferner der Öffentliche Personennahverkehr.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Martin Hentschel
seit 17.8.2020
Prokura
Ralf Winkler
seit 3.5.2006
Geschäftsführer
Jürgen Jaksz
seit 3.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Mosbach, Körperschaft des Öffentlichen Rechts
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadt Mosbach, Körperschaft des Öffentlichen Rechts
Germany
15.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke Mosbach GmbH

Mosbach

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Gesamtwirtschaftliche Situation
Die Weltwirtschaft stand 2023 unter dem Einfluss einer hohen Inflation sowie der darauffolgenden restriktiven Zinspolitik der Zentralbanken. Obwohl die Inflation durch die Anhebung der Leitzinssätze gedämpft werden konnte und für 2024 ein weiterer Rückgang der Inflation erwartet wird, stellen die Verbraucherpreise eine Herausforderung dar. In den Schwellen- und Entwicklungsländern hat sich das Wachstum deutlich abgeschwächt, Sinnbildlich dafür steht die andauernde Krise im chinesischen Immobiliensektor.

Branchensituation
Auf den Energiemärkten hat sich die Entspannung auf hohem Niveau weiter fortgesetzt. Die konjunkturelle Eintrübung und die Zurückhaltung beim Verbrauch angesichts noch relativ hoher Energiepreise waren deutlich spürbar. So sank der Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahr um 3,3%. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld auch in 2024 von großer Unsicherheit und Volatilität geprägt.

Strommarkt
Im Jahr 2023 lag der durchschnittliche Spotmarktpreis mit 95,18 €/MWh rund 140 €/MWH unter dem Niveau des Vorjahres. Auch der durchschnittliche Preis am Terminmarkt war deutlich unter dem des Vorjahres. Der Preisrückgang resultiert vor allem aus niedrigeren Preisen beim Betrieb von Gas- und Kohlekraftwerken. Weiter waren durch die hohe Erzeugung aus erneuerbaren Energien die Einsatzzeiten thermischer Kraftwerke deutlich reduziert.

Gasmarkt
Am Gasmarkt kam es zu einem deutlichen Preisrückgang im ersten Halbjahr 2023. Die Gründe hierfür waren ein milder Winter, eine Nachfragereduzierung in Europa und deutlich mehr LNG Lieferungen in Nordwesteuropa durch neu geschaffene LNG Infrastruktur. Sowohl Im Haushalt als auch bei der Industrie gab es deutliche Gaseinsparungen. Die Gasspeicher hatten im November 2023 einen Füllstand von 100% erreicht. Die Auswirkungen der Absenkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas waren marginal.

Klimaschutz
Das Klimaschutzgesetz wurde grundlegend überarbeitet. Künftig soll die Bundesregierung sektorenübergreifend für das Erreichen der Klimaschutzziele 2030 verantwortlich sein. Nachdem der Verkehrs- und der Gebäudesektor mehrfach die gesteckten Ziele nicht erreichen konnte, wird die Sektorenverantwortung aufgegeben.

Zur weiteren Dekarbonisierung des Energiesektors wurden vom Wirtschaftsministerium Eckpunkte für die Ausschreibungen zur neuen Kraftwerksstrategie veröffentlicht. Geplant ist der Bau von H2-ready-Gaskraftwerken die zwischen 2035 und 2040 vollständig auf Wasserstoff umgestellt werden sollen.

Mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes wurde eine umfangreiche Modernisierungsoffensive angestoßen. Gemeinsam mit der kommunalen Wärmeplanung soll es den Treibhausgasausstoß im Gebäudesektor senken. Das Wärmeplanungsgesetz ist zum 01. Januar 2024 in Kraft getreten. Die Bundesländer müssen sicherstellen, dass bis spätestens 30.06.2028 alle Kommunen eine Wärmeplanung erstellt haben. Hier soll eine enge Verzahnung mit dem Gebäudeenergiegesetz erfolgen.

Chancen und Risiken der Gesellschaft
Das Unternehmen hat im laufenden Geschäftsjahr alle wesentlichen Risiken der Gesellschaft neu erfasst, aktualisiert und hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit bewertet. Risiken, die sich aus dem Markt ergeben, sind beispielsweise Verträge mit Tarif- und Sondervertragskunden, die auf Laufzeiten und Margenentwicklungen überwacht werden müssen.

Ein hohes Risiko besteht darin, die extrem gestiegenen Handelskosten im Haushalts- und Gewerbebereich nicht weitergeben zu können, da diese mit festen Preisen vereinbart sind und sich an anderen Marktpreisen messen lassen müssen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen für Vertragskunden wurden so abgeändert, dass erst ab 01. Januar 2024 Preisgarantien auf die Laufzeit garantiert werden. Änderungen bei Umlagen, Abgaben und Steuern werden künftig direkt und ohne Zeitverzug weitergegeben. Dies gilt jedoch nicht für die Grundversorgung, in der zwingende Bruttopreise zu vereinbaren sind.

Weitere Risiken sind der mögliche Wegfall von Großkunden in der Strom- und Gasversorgung. Besonders gefährdet sind Konzern- und Kettenkunden.

Allgemeine Risiken können auch durch Forderungsausfälle bei Großkunden entstehen, die beispielsweise durch die wirtschaftliche Entwicklung infolge der stark gestiegenen Energiepreise besonders betroffen sind. Die Gesellschaft hat bereits in der Vergangenheit vor Vertragsabschlüssen ab einer gewissen Größenordnung grundsätzlich eine Bonitätsprüfung durch Dritte vorgenommen, auch bei langjährigen Bestandskunden.

Von dem neu geschaffenen Leistungsverweigerungsrecht für Verbraucher sowie Kleinunternehmen bei fortlaufenden Verpflichtungen haben bisher sehr wenige Kunden Gebrauch gemacht. Die in diesem Zusammenhang gestundeten Forderungen belaufen sich auf einen geringen Betrag.

Nach Aufnahme und Auswertung aller bekannten Risiken wurde festgestellt, dass der Fortbestand des Unternehmens nicht gefährdet ist.

Ertragslage
Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 124 Tsd. € (Vj. 554 T€) und liegt damit bedingt durch niedrigere Margen unter dem Vorjahresgewinn. Für das Jahr 2024 rechnen wir durch kurzfristig erhöhte Netznutzungsentgelte im Aufwand, die wir ertragsmäßig nicht an die Kunden in 2024 weitgeben konnten mit einem Jahresverlust von rd. 1,1 Mio. €. Die Forderung aus Netznutzungsentgelten auf dem Regulierungskonto betragen zum 31.12.2024 voraussichtlich 3,8 Mio. € und werden in den Folgejahren bis 2029 zusätzlich ausgeschüttet.

Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren für unser Unternehmen sind:

Die Eigenkapitalrendite: hat in 2023 0,74% (Vorjahr 3,33%) betragen.

Die Gesamtkapitalrendite hat in 2023: 1,63% (Vorjahr 2,56%) betragen.

Die Nettoverschuldung in Jahren bezogen auf den Cash Flow (=(FK - flüssige Mittel) / CF) betrug in 2023 9,21 Jahre (Vorjahr 8,20 Jahre).

Alle drei Leistungsindikatoren sind durch gesunkene Margen im Verkauf verursacht.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:

Anzahl der Kunden: Hier gibt es für den Bereich der Stadtwerke zwei Sichtweisen.
Einmal aus der Sicht des Netzbetreibers und einmal aus der Sicht des Lieferanten.

Aus Sicht des Netzbetreiber hatten wir zum 31.12.2023 21.347 Zählpunkte (Vorjahr 21.333 Zählpunkte) im Bereich Strom und 3.862 Zählpunkte im Bereich Gas (Vorjahr 3.868 Zählpunkte). Hier haben wir eine leichte Steigerung beim Strom bzw. eine leichte Minderung beim Gas auf konstant gutem Niveau. Die Zählpunkte der ONG sind hier mitenthalten, da die Stadtwerke Netzbetreiber für Mosbach, Elztal und Schefflenz sind.

Beim Lieferanten Stadtwerke Mosbach wurden in der Stromversorgung in 2023 15.349 Zählpunkte (Vorjahr 16.247) beliefert und in der Gasversorgung in 2023 waren es 3.283 (Vorjahr 3.405). Hier wirken sich die Preiserhöhungen zum 01.06.2023 mit verstärkter Wechseltätigkeit aus.

Arbeitnehmerbelange: Im Jahre 2023 waren 6 Kollegen altersbedingt oder aus sonstigen Gründen aus dem Unternehmen ausgeschieden. 7 Personen wurden in 2022 neu eingestellt, sodass zum 31.12.2023 ein Mitarbeiter mehr als zum 31.12.2022 beschäftigt war.

Dies war eine hohe Fluktuation für unseren Betrieb und hängt teilweise mit den gestiegenen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und teilweise mit dem Eintritt in die Rente zusammen.

In allen Abteilungen werden für die Mitarbeiter Fortbildungsmaßnahen angeboten, welche von den Mitarbeitern auch sehr gut angenommen werden.

Soziales und kulturelles Engagement: Die Stadtwerke unterstützen seit vielen Jahren den Mosbacher Sommer als einer der Sponsoren, besonders beim Open Air Kino.

Weiterhin unterstützten wir auch in 2023 Schulprojekte in Kenia, Afrika, durch Solartechnik Kerosin- und Paraffinlampen zu ersetzen, sowie durch Brunnenbohrungen sauberes Trinkwasser zu erhalten.

Prognosebericht

Die Bundesnetzagentur hat im September 2023 den zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom 2037 mit Ausblick 2045 veröffentlicht. Neben dem Ausstieg aus Kohle und Kernkraft werden die nationale Wasserstoffstrategie, der erneuerbaren Energien Ausbau und ein weiter zusammenwachsender europäischer Strombinnenmarkt als wesentlicher Treiber der Transformation des Energiesystems berücksichtigt. Die im Jahr 2045 installierten Erzeugungskapazitäten (vor allem PV und Wind) entsprechen ungefähr einer Verfünffachung im Vergleich zu 2023.

Das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende trat Ende Mai 2023 in Kraft und soll einen flexiblen, rechtssicheren und flächendeckenden Smart-Meter-Roll-out bewirken. Verpflichtend wird unter anderem die Steuerung von Anlagen über Smart Meter oder die Anbindung mehrerer Zähler über ein Smart Meter Gateway. Der Roll-out wird durch die starke Zunahme von PV, Wärmepumpen und Wallboxen deutlich beschleunigt.

Die Leistungsreduktion von Strom zu Spitzenlastzeiten durch die Bundesnetzagentur (§ 14a EnWG) ermöglicht es den Netzbetreibern ab Januar 2024 bei drohender Überlastung des Stromnetzes die Leistung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen, Wallboxen und Stromspeichern zu reduzieren.

Im Dezember wurde der Netzentwicklungsplan Gas (NEP) 2022-2032 durch die Bundesnetzagentur bestätigt. Hier werden mehrere Varianten auf der Basis von LNG Lieferungen für das Jahr 2032 betrachtet, die den vollständigen Wegfall von russischem Erdgas sowohl für die Versorgung von Deutschland als auch die der Transite durch Deutschland betrachtet.

Aktuell prüft die Bundesnetzagentur den Entwurf für das deutsche Wasserstoff-Kernnetz. Dieses soll eine Länge von 9.700 km haben und überwiegend aus umgewidmeten Erdgasleitungen aufgebaut werden.

Der Heimspeichermarkt ist wieder stark angestiegen. Im ersten Halbjahr 2023 gab es einen Zuwachs von 260.000 Speichern (Vorjahr 105.000). Da die Mehrwertsteuer Anfang 2023 für neue PV Anlagen und Heimspeicher auf 0% reduziert wurde, rechnet man bis Ende 2023 mit rund 500.000 neu installierten Speichern.

Auch die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen steigen weiter an. So wurden in 2023 rund 520.000 Elektro PKW und damit rund 11% mehr als im Vorjahr zugelassen. Der Anteil rein elektrischer PKW betrug damit 18,4%. Die Plug-in-Hybrid Fahrzeuge waren mit 176.000 neuen Fahrzeugen stark rückläufig, was auf die reduzierte staatliche Kaufprämie zurückzuführen ist.

Ein weiteres Ziel der Bundesregierung ist ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050. Voraussetzung hierfür ist eine hohe Gebäudeeffizienz. Durch die Pandemie ist auch die Akzeptanz für Digitalisierung und deren Nutzen erheblich gefördert worden. Im Arbeitsalltag führt die umfangreiche Homeoffice Nutzung zu einer starken Zunahme von Videokonferenzen. Dadurch hat das Datenübertragungsvolumen stark zugenommen. Um diesen steigenden Bedarf in Deutschland bedienen zu können, ist ein Ausbau des Breitbandnetzes unerlässlich.

Auch im Bereich des Zähl- und Messwesens ist die Liberalisierung erfolgt. Im Digitalisierungsgesetz von 2016 ist festgelegt, dass der Rollout von intelligenten Messsystemen nicht flächendeckend, sondern stufenweise nach größtem Effizienz- und Netznutzen erfolgt. Bei Einbau, Betrieb und Wartung der Zähler wird der zunehmende Wettbewerb die Messpreise beeinflussen. Einige Anbieter haben bereits Messdienstleistungen in unserem Netzgebiet angezeigt. Der verbindliche Einbau von Smart Meter Systemen wurde im Digitalisierungsgesetz am 2. September 2016 beschlossen. Ab 2021 sollen Verbraucher mit einem Jahresverbrauch von mehr als 10.000 kWh einen digitalen Stromzähler, ab 2024 alle privaten Haushalte mit einem Verbrauch von über 6.000 kWh erhalten.

Der Verbrauch im Stromvertrieb ist gegenüber dem Vorjahr in den ersten 4 Monaten des Jahres 2024 nach den vorläufigen Abrechnungen um rund 0,4% gestiegen, Bei den Sondervertragskunden blieb die Abgabe gegenüber dem Vorjahr konstant gleich.

Der Verbrauch im Gasvertrieb der Stadtwerke Mosbach ist in den ersten 4 Monaten des Jahres 2024 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 18,5% gesunken. Bei den Sondervertragskunden betrug der Rückgang 6,5 %.

Im Bereich der Wasserversorgung wurden die technischen Betriebsführungen mit den Gemeinden Elztal, Fahrenbach, Limbach, Schefflenz, Waldbrunn und Binau verlängert. Mit den räumlich verbundenen Gemeinden ist ein Gebilde entstanden, welches Synergien für die Betriebsführung freisetzt.

Bei der Fernwärmeversorgung rechnen wir wie in der Gasversorgung witterungsbedingt mit etwas niedrigerem Absatz wie im Vorjahr.

Die Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens 2024 liegen mit 6,915 Mio. € über dem Planansatz des vergangenen Jahres.

Im Bereich der Stromversorgung werden 2024 insgesamt 2.690 Tsd. € investiert, davon 560 Tsd. € in die Ertüchtigung von Trafostationen, sowie 1.250 Tsd. € in das Kabelnetz und Messeinrichtungen sowie 150 Tsd. € in die Fernwirktechnik investiert.

Die Investitionen in der Gasversorgung betragen 880 Tsd. €. Schwerpunkte sind der Anschluss an die Süddeutsche Erdgasleitung mit 800 Tsd. €, sowie für die Fernwirkanlagen mit 20 Tsd. €.

Bei der Wasserversorgung sind Verbesserungen im Leitungsnetz, sowie an Hochbehältern geplant. Die Investitionen in der Wasserversorgung betragen insgesamt 2.460 Tsd. €, davon 500 Tsd. € für das Leitungsnetz, 300 Tsd. € für die Leittechnik, sowie1.300 Tsd. € für die Bezugsanlage Brunnen Talaue.

In der Wärmeversorgung sind insgesamt Investitionen in Höhe von 410 Tsd. € für das Leitungsnetz und Hausanschlüsse, sowie in die Automation und Leittechnik geplant, sowie in die BHKW an den Standorten Waldstadt und Kreiskrankenhaus.

Bei den Bädern sind nur geringe Investitionen in Höhe von 140 Tsd. € vorgesehen, beim Verkehr insgesamt 25 Tsd. €.

Im Wirtschaftsplan 2023 ist ein Kreditvolumen von rd. 5.378 Tsd. € veranschlagt
Insgesamt wird im Wirtschaftsjahr 2024 aufgrund der deutlich gestiegenen Netznutzungsentgelte für das vorgelagerte Stromnetz in Höhe von 1,8 Mio. € in der Strom- versorgung mi einem Verlust von 1,1 Mio. € gerechnet., Bei der Gasversorgung wird mit einem Gewinn von 594 Tsd. € gerechnet sowie mit gleichbleibenden Verlusten bei den Bädern mit 657 Tsd. € Insgesamt führt dies zu einem deutlich niedrigeren Planergebnis mit einem Verlust von 1,1 Mio. €. Hauptgrund sind fehlende Netzentgelte in Höhe von dann insgesamt 3,8 Mio. € bis 31.12.2024, die erst in den Folgejahren bis einschließlich 2029 den neuen Netzentgelten gutgeschrieben werden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 49.482.192,21 47.963.033,66
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.967.986,00 2.092.487,00
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.967.986,00 2.092.487,00
II. Sachanlagen 41.848.066,96 40.204.407,41
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.105.573,23 7.322.977,78
2. technische Anlagen und Maschinen 29.541.313,00 27.888.323,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.685.347,00 3.263.675,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.515.833,73 1.729.431,03
III. Finanzanlagen 5.666.139,25 5.666.139,25
1. Beteiligungen 3.328.313,34 3.328.313,34
2. sonstige Ausleihungen 2.337.825,91 2.337.825,91
B. Umlaufvermögen 16.339.342,58 12.851.331,21
I. Vorräte 2.087.232,98 1.715.235,74
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.087.232,98 1.715.235,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.678.787,59 9.961.550,56
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.259.974,59 8.674.396,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 220.611,05 57.155,08
3. sonstige Vermögensgegenstände -7.801.798,05 1.229.999,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.573.322,01 1.174.544,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 122.640,89 48.729,03
Bilanzsumme, Summe Aktiva 65.944.175,68 60.863.093,90

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.777.581,32 16.654.052,92
I. gezeichnetes Kapital 15.000.000,00 15.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.654.052,92 1.099.874,91
1. andere Gewinnrücklagen 1.654.052,92 1.099.874,91
III. Bilanzgewinn 123.528,40 554.178,01
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 2.652.306,00 2.209.499,00
C. Rückstellungen 1.137.671,36 2.712.425,56
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 425.305,00 447.094,00
2. Steuerrückstellungen 146.168,62 130.656,62
3. sonstige Rückstellungen 566.197,74 2.134.674,94
D. Verbindlichkeiten 41.798.994,23 39.211.058,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.476.681,78 27.225.804,96
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.883.217,30 5.791.089,31
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 367.402,13 312.263,14
4. sonstige Verbindlichkeiten 6.071.693,02 5.881.900,89
Bilanzsumme, Summe Passiva 65.944.175,68 60.863.093,90

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 70.737.214,00 57.317.686,83
2. andere aktivierte Eigenleistungen 459.027,85 391.281,69
3. sonstige betriebliche Erträge 1.516.308,36 19.222,52
4. Materialaufwand 59.810.399,02 44.205.631,15
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 57.820.471,18 41.499.614,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.989.927,84 2.706.016,45
5. Personalaufwand 4.926.337,51 4.658.390,14
a) Löhne und Gehälter 3.809.537,39 3.560.423,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.116.800,12 1.097.966,70
davon für Altersversorgung 358.188,19 355.134,78
6. Abschreibungen 2.705.174,21 2.623.260,53
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 2.705.174,21 2.623.260,53
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.563.870,52 4.250.264,60
8. Erträge aus Beteiligungen 1.339,12 3.142,18
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 502.191,26 115.415,88
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 951.885,11 1.022.418,39
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 258.414,22 1.086.784,29
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 56.932,38 471.376,86
13. sonstige Steuern 77.953,44 61.229,42
Jahresüberschuss 123.528,40 554.178,01

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 123.528,40 554.178,01
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 554.178,01 172.464,25
3. Einstellungen in Gewinnrücklagen 554.178,01 172.464,25
a) in andere Gewinnrücklagen 554.178,01 172.464,25
4. Bilanzgewinn 123.528,40 554.178,01

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Stadtwerke Mosbach GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mosbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 441545
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 425.305,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr:

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt:
Euro 0,00 (Vorjahr € 0,00).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern:

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf:
Euro 220.611,05 (Vorjahr € 57.155,08).

Ausschüttungssperre:
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 33.685,00.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr von Euro 3.690,00.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten, Beihilfen, Abrechnungsverpflichtungen und innere Abschlussarbeiten enthalten. Ebenfalls sind die Aufwandsrückstellungen enthalten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 20.858.722,67 (Vorjahr 20.021.991,14).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 34.548.374,80
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:



Art der Verbindlichkeit: Sicherung Vermerk
Betrag
Teuro
gegenüber Kreditinstituten 28.476,7 7
aus Lieferung und Leistungen 6.883,2 6
Summe: 34.548,4


Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1= Pfandrecht an unbeweglichen Sachen
2= Pfandrecht an beweglichen Sachen
3= Pfandrecht an übertragbaren Rechten
4= Sicherungsübereignung Vorräte
5= Sicherungsabtretung Forderungen
6= Eigentumsvorbehalt
7= Bürgschaft des Gesellschafters

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
31.12.2023
kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.

TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
gegenüber Kreditinstituten
28.476,7
1.574,3
6.043,7
20.858,7
aus Lieferungen und Leistungen
6.883,2
6.883,2


gegenüber Gesellschaftern
3.577,6
3.577,6


sonstige Verbindlichkeiten
6.071,7
6.071,7


mit Beteiligungsverhältnis
367,4
367,4


Summe
45.376,6
18.474,2
6.043,7
20.858,7



Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro: 3.577.622,77 (Vorjahr: Euro 76.058,12).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Teuro
aus Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten 1.534


Die Inanspruchnahme aus der Bürgschaft schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich
Umsatz Euro
Erlöse aus der Stromabgabe
46.290.593,91
Erlöse aus der Gasabgabe
16.412.272,19
Erlöse aus der Wasserabgabe
3.563.319,20
Erlöse aus der Wärmeabgabe
2.472.260,04
Erlöse aus dem Verkehr
496.049,59
Erlöse aus dem Bäderbetrieb
239.701,53
Erlöse aus dem Service
1.146.545,79
Erlöse als grundzuständiger Messstellenbetreiber
116.471,75
Summe:
70.737.214,00


Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer:

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl

Arbeitnehmer: 64,00
leitende Angestellte: 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 66,00
Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:
Jürgen Jaksz
ausgeübter Beruf:
Betriebswirt
Geschäftsführer:
Ralf Winkler
ausgeübter Beruf:
Dipl.-Ing.


Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Vorsitzender des Aufsichtsrates ausgeübter Beruf

Herr Julian Stipp Oberbürgermeister
Dem Aufsichtsrat gehörten weitere folgende Personen an:

Mitglieder

Herr Arno Flicker
Dipl. Betriebswirt

Herr Werner Heininger
Landwirtschaftsmeister

Herr Jörg Arbeiter
Gärtnermeister

Herr Hartmut Landhäußer
Maschinenbautechniker

Herr Georg Nelius
Landtagsabgeordneter a.D.

Herr Walter Jens Heiler
Polizist

Herr Norbert Schneider
Kaufmann

Herr Dr. Thomas Ulmer
Facharzt für Allgemein-/Sportmedizin

Frau Petra Rutz
Polizistin

Herr Dr. Mark Fraschka
Leitender Angestellter

Herr Timo Riedinger
Student

Frau Nuria Sierra Parejo
Einzelhandelskauffrau

Frau Marita Egler
Angestellte Bäderbetriebe

Beratendes Mitglied

Frau Simone Bansbach-Edelmann Fachbedienstete für das Finanzwesen
Die Aufwandsentschädigungen für die Aufsichtsratsmitglieder haben 34,0 T€ (Vj. 34,0 T€) betragen.
Vergütungen der Geschäftsführer

Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen Euro 425.305,00.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
letztes Jahresergebnis
Eigenkapital zum 31.12.2022


Euro
Euro
Odenwald Netzgesellschaft Verwaltungs GmbH
100,0%
130,76
14.084.64
Odenwald Netzgesellschaft GmbH & Co. KG
50,1%
201.964,70
3.800.000,00


Die Odenwald Netzgesellschaft GmbH & Co. KG wurde im Jahr 2010 gegründet. Das einbezahlte Kapital beträgt 3.800.000,00 Euro.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 20.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers für das Jahr 2023
Euro
a) Abschlussprüfung
14.500,00
b) sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen
7.100,00
c) Steuerberatungsleistung
0,00
d) sonstige Leistungen
16.591,21


Vorgänge von besonderer Bedeutung:

Durch das Sparverhalten der Haushalte wegen der hohen Energiekosten, dem relativ milden Winter, sowie durch den Wegfall von Industrie- und Haushaltskunden wurden die genehmigten und einkalkulierten Netzentgelte nicht in voller Höhe erwirtschaftet. Der Differenzbetrag wird dem Regulierungskonto gutgeschrieben und in den Folgejahren zeitlich versetzt in die neuen Netzentgelte mit eingerechnet. Obwohl Höhe und Zeitpunkt der Auszahlungen bekannt sind, dürfen diese aufgrund des Realisationsprinzipes nicht in der Bilanz als Forderung ausgewiesen werden. Der Anspruch aus dem Regulierungskonto beträgt zum 31.12.2023 2,0 Mio. €.

Die im Jahr 2022 gebildeten Aufwandsrückstellungen für Mehrkosten aus dem Stromvertrag und Sanierung der Ebene 1 des Parkhauses Alte Mälzerei wurden nicht in Anspruch genommen und deshalb erfolgswirksam aufgelöst.

Beschluss zur Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 123.528,40
In die Rücklagen werden Euro 123.528,40 eingestellt.
Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mosbach, den 02. September 2024

gez. Jürgen Jaksz Geschäftsführer)

gez. Ralf Winkler (Geschäftsführer)

Anlagespiegel


Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023 Zugang
Abgang
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
Kontengruppe





I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. Gwerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
5.412.864,32
7.803,77
0,00
0,00
5.420.668,09

5.412.864,32
7.803,77
0,00
0,00
5.420.668,09
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grunstücksgleiche Rechte und Bauten einschließl. Bauten auf fremden Grundstücken
19.204.000,65
46.897,65
0,00
0,00
19.250.898,30
2. Technische Anlagen und Maschinen einschließlich Verteilungsanlagen
112.148.073,53
2.282.936,59
48.951,97
1.232.296,26
115.614.354,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
9.634.356,35
804.853,08
303.390,42
139.342,71
10.275.161,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau
1.729.431,03
1.158.041,67
0,00
-1.371.638,97
1.515.833,73

142.715.861,56
4.292.728,99
352.342,39
0,00
146.656.248,18
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
3.458.196,34
0,00
0,00
0,00
3.458.196,34
Sonstige Ausleihungen
2.575.269,74
0,00
0,00
0,00
2.575.269,74

6.033.466,08
0,00
0,00
0,00
6.033.466,08
Gesamt
154.162.191,96
4.300.532,76
352.342,39
0,00
158.110.382,33

Abschreibungen

Stand 01.01.2023 Zugang
Abgang
Umbuchungen
Teilwertabschreibung
31.12.2023
Kontengruppe





I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. Gwerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.320.377,32 132.304,77
0,00
0,00
3.452.682,09

3.320.377,32
132.304,77
0,00
0,00
3.452.682,09
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grunstücksgleiche Rechte und Bauten einschließl. Bauten auf fremden Grundstücken
11.881.022,88
264.302,20
0,00
0,00
12.145.325,08
2. Technische Anlagen und Maschinen einschließlich Verteilungsanlagen
84.259.749,93
1.814.795,45
1.503,97
0,00
86.073.041,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.370.681,35 493.771,79
274.638,42
0,00
6.589.814,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

102.511.454,16
2.572.869,44
276.142,39
0,00
104.808.181,21
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
129.883,00
0,00
0,00
0,00
129.883,00
Sonstige Ausleihungen
237.443,83
0,00
0,00
0,00
237.443,83

367.326,83
0,00
0,00
0,00
367.326,83
Gesamt
106.199.158,31
2.705.174,21
276.142,39
0,00
108.628.190,13

Restbuchwerte
Kontengruppe
31.12.2023
31.12.2022



I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Gwerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.967.986,00
2.092.487,00

1.967.986,00
2.092.487,00
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grunstücksgleiche Rechte und Bauten einschließl. Bauten auf fremden Grundstücken
7.105.573,23
7.322.977,78
2. Technische Anlagen und Maschinen einschließlich Verteilungsanlagen
29.541.313,00
27.888.323,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.685.347,00
3.263.675,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau
1.515.833,73
1.729.431,03

41.848.066,96
40.204.407,41
III. Finanzanlagen


Beteiligungen
3.328.313,34
3.328.313,34
Sonstige Ausleihungen
2.337.825,91
2.337.825,91

5.666.139,25
5.666.139,25
Gesamt
49.482.192,21
47.963.033,66

Bericht des Aufsichtsrats


Überwachung der Geschäftsführung und Beratung der Geschäftsführer
Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat regelmäßig und umfassend über die Lage und die künftige Entwicklung der Gesellschaft sowie über Vorgänge von wirtschaftlicher und technischer Bedeutung unterrichtet. Grundsatzfragen und wichtige Einzelvorgänge wurden auf vier Sitzungen eingehend erörtert.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 überwacht und ihn beratend bei der Leitung des Unternehmens begleitet. Er informierte sich über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens regelmäßig, zeitnah und umfassend durch schriftliche und mündliche Berichte. Der Aufsichtsrat war in allen Entscheidungen, die für das Unternehmen von besonderer Bedeutung waren, eingebunden. Geschäfte, zu denen die Zustimmung des Aufsichtsrates erforderlich ist, wurden überprüft und mit den Geschäftsführern behandelt.

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023
In den Aufsichtsratssitzungen am 24. Juni 2024 und am 16. September 2024 hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit dem Jahresabschluss 2023 der Stadtwerke Mosbach GmbH sowie dem Lagebericht für die Gesellschaft befasst. Der vom Aufsichtsrat gewählte Abschlussprüfer WGKK Prüfungsgesellschaft mbH, hat den Jahresabschluss sowie den Lagebericht zuvor geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts, die keine Einwände ergab, stimmte der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung zu und billigte den Jahresabschluss. Dem Vorschlag der Geschäftsführer über die Verwendung des Jahresüberschusses schloss sich der Aufsichtsrat an.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 in der vorgelegten Form festzustellen und der Geschäftsführung Entlastung zu erteilen.

Der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern, die zum Unternehmenserfolg beigetragen haben, spricht der Aufsichtsrat seinen Dank aus.

 

Mosbach, den 17. September 2024

gez. Oberbürgermeister Julian Stipp, Vorsitzender des Aufsichtsrates

sonstige Berichtsbestandteile

Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG
Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeitenabschlüsse für das Geschäftsjahr 2023 der Stadtwerke Mosbach GmbH
Tätigkeitsbereichs-Anhang 2023 nach § 6b Abs. 3 EnWG
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss der Stadtwerke Mosbach GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
2. Allgemeine Angaben und Erläuterungen
Die Stadtwerke Mosbach GmbH hat nach § 6b Abs. 3 EnWG für folgende Tätigkeiten in ihrer internen Rechnungslegung jeweils getrennte Konten zu führen:


Elektrizitätsverteilung

Andere Tätigkeiten innerhalb des Stromsektors

Gasverteilung

Andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors

Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors


Für die Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung sind Aktivitätenabschlüsse (Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung) zu erstellen.
Tätigkeiten außerhalb des Strom- und Gassektors sind die · Wasserversorgung · Fernwärmeversorgung · Verkehr · Bäder
·Service
3. Grundsätze der Tätigkeitsbereichsabgrenzung
Bei den für das Gesamtunternehmen geführten Konten werden alle Buchungen mit geschäftsbereichsbezogenen Kontierungen im Sinne von Profit-Centern nach Sparten und Aktivitäten (Allgemeines, Sonstige Aktivitäten Strom/Stromvertrieb/Handel/, Netz Strom mit Netzkomponenten (insbesondere UMSP,MSP,NSP, HAL, Messung, Abrechnung und Messstellenbetrieb), Sonstige Aktivitäten Gas/Gasvertrieb/Handel, Netz Gas mit Netzkomponenten (insbesondere HD, MD, ND, Druckregelung, HAL, Messung, Abrechnung), Wasser, Wärme, Verkehr, Bäder, Service) versehen, die es jederzeit ermöglichen eine Zuordnung zu den einzelnen Geschäftsbereichen über die Profit-Center-Rechnung vorzunehmen.
Im Zusammenhang mit der Erstellung des Jahresabschlusses werden Buchungen, die unter der Sparte "Allgemeines" sowie Strom und Gas allgemein erfasst worden sind, über festgelegte Schlüssel auf die einzelnen Sparten/Betriebszweige und Aktivitäten verteilt.
Für die Erstellung der Unbundling-Bilanz und der Unbundling-GuV werden neben den primären Buchhaltungs- und Kostenrechnungsfunktionalitäten u.a. im Sinne der Kosten-Leistungsrechnung sowie der informatorischen Entflechtung im Zusammenhang mit der Systemtrennung und damit Buchungskreistrennung CORE/IS-U Netz vom Vertrieb IS-U nachgelagert die Profit-Center-Verteilung für die Schlüsselungen des "Allgemeinen Bereichs" (Primärkostenverteilung, d.h. kostenartengerecht) des Systems SAP verwendet. Dort werden die einzelnen Aktivitäten Handel Strom, Netz Strom, Handel Gas, Netz Gas, Wasser, Fernwärme, Verkehr, Bäder und Service in separaten Profit-Center-Rechnungen buchhalterisch getrennt abgebildet.
4. Zuordnungsregeln
Über ein zweigeteiltes Schlüsselungsverfahren wird der Allgemeine Bereich im ersten Schritt auf die Tätigkeiten Handel Strom, Netz Strom, Handel Gas, Netz Gas, Wasser, Fernwärme, Verkehr, Bäder und Service verteilt. Dies geschieht prozentual nach einem allgemeinen Schlüssel unter Berücksichtigung einer Vorabverteilung an die Sparte Bäder. Hierbei werden rein netzübergreifende Bestandteilte (z.B. techn. Büro) ausschließlich auf die technische Bereich/Netze, d.h. nicht Handel Strom und Gas sowie rein vertriebsspezifische Sachverhalte des "Allg. Bereichs" (Verwaltung, Kundencenter etc.) ohne Berücksichtigung der Netze verteilt. Danach wird der "Sonstige Bereich" Strom und Gas entsprechend spartenintern auf Netz und Sonstiges/Handel weiterverteilt.
5. Tätigkeitsbilanzen
Die Aufteilung/Verbuchung der Bilanz- und GuV-Konten erfolgt soweit wie möglich direkt auf die einzelnen Sparten. Die Konten, bei denen eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Betriebszweigen nicht möglich ist oder nur mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, werden anhand der Schlüsselung auf die einzelnen Sparten verteilt.
Gemeinsame Positionen des Anlagevermögens werden nicht gesondert verteilt, sondern hier wird ebenso der gemeinsame Verteilungsschlüssel angesetzt. Dies dient der gleichen Schlüsselung der im Rahmen der GuV-Verteilung umgelegten AfA-Konten wie auch der Restbuchwerte im Rahmen der Verteilung der Sparten-Bilanz (Anlagengitter nach Sparten).
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden Einzelkosten und angemessene Gemeinkostenzuschläge, aber keine Fremdfinanzierungskosten, berücksichtigt.
Vorräte werden direkt den einzelnen Sparten Strom- Gas- Wasser- Fernwärme- und dem Service zugeordnet und verbucht. Der allgemeine Geschäftsbereich hält keine Vorräte.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden, sofern sie im laufenden Geschäftsjahr nicht direkt zuordenbar waren, über einen Schlüssel auf Basis der Umsatzerlöse auf die einzelnen Aktivitäten verteilt.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden auf Basis der Umsatzerlöse auf die jeweiligen Aktivitäten verteilt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden direkt verbucht.
Das Eigenkapital aus Stammkapital und Kapitalrücklage wird fest auf die Tätigkeiten Handel Strom, Netz Strom, Handel Gas, Netz Gas, Wasser, Fernwärme, Verkehr, Bäder zugeordnet, d.h. aufgeteilt.
Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden den einzelnen Sparten und Netzen direkt zugeordnet.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf Basis des allgemeinen Schlüssels verteilt, da im gemeinsamen Bereich gebucht.
Die sonstigen Rückstellungen wurden sofern möglich direkt zugeordnet, ansonsten erfolgte die Verteilung auf Basis des allgemeinen Schlüssels im gemeinsamen Bereich.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden hinsichtlich der Neuaufnahmen direkt zugeordnet, ansonsten erfolgte die Verteilung der Tilgung analog der Darlehenszinsen auf Basis des Darlehensbestandes bei den einzelnen Betriebszweigen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden gemäß den Aufwandsbuchungen vom SAP direkt aufgeteilt zugeordnet. Insofern Lieferungen und Leistungen im gemeinsamen Bereich angefallen sind, werden diese nach dem allgemeinen Schlüssel verteilt. Offene Posten aus Vorauszahlungen/Anzahlungen mit Rechnungsstellung im Folgejahr werden betragsmäßig direkt verteilt. Gleichermaßen werden Umgliederungspositionen (debitorische Kreditoren) gemäß dem ursprünglichen Sachverhalt direkt verursachungsgerecht zugewiesen.
Allgemeine Verbindlichkeiten aus der Verbrauchsabrechnung (u.a. Guthaben aus VA und kreditorische Debitoren IS-U ohne Spartenbezug) werden je nach Buchungskreis und damit Sachverhalt Netz oder Vertrieb variabel nach dem Forderungsbestand der Sparten aus dem IS-U verteilt.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden soweit nicht direkt zuordenbar auf Basis des allgemeinen Schlüssels im gemeinsamen Bereich verteilt.
Sonstige Verbindlichkeiten wurden, soweit sie nicht direkt den einzelnen Aktivitäten zugeordnet werden konnten, auf Basis des allgemeinen Schlüssels im gemeinsamen Bereich verteilt.
6. Verbindlichkeitenspiegel
Elektrizitätsverteilung:




Restlaufzeiten


Gesamt
bis zu 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre





Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
8.048.894,79
728.046,73
3.009.755,92
4.311.092,14
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.502.858,47
1.502.858,47
0
0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
360.762,78
360.762,78
0
0
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Mosbach
1.606.370,12
1.606.370,12
0
0
sonstige Verbindlichkeiten
577.726,24
577.726,24
0
0

12.096.612,40
4.775.764,34
3.009.755,92
4.311.092,14


Gasverteilung:




Restlaufzeiten


Gesamt
bis zu 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre





Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
3.619.955,04
269.793,42
1.005.024,57
2.345.137,05
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
571.512,29
571.512,29
0
0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
0,00
0
0
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Mosbach
568.356,68
568.356,68
0
0
sonstige Verbindlichkeiten
216.148,12
216.148,12
0
0

4.975.972,13
1.625.810,51
1.005.024,57
2.345.137,05



7. Tätigkeitsgewinn- und Verlustrechnungen
Die Zuordnung der Umsatzerlöse auf die einzelnen Sparten, insbesondere der aus dem IS-U erfolgt im Rahmen der Kontenfindung der Vertragskontokorrent-Buchhaltung direkt auf Sparte, Aktivität und im Netz auf Netznutzung Spannungs-/Druckstufe, Messung, Abrechnung sowie MSBT. Übrige Umsatzerlöse werden entweder ebenfalls direkt kontiert (Erlöse aus Vertriebssicht) oder im zweiten Schritt nach dem allgemeinen Verteilungsschlüssel kostenartengerecht umgelegt (siehe 4. Zuordnungsregeln).
Aktivierte Eigenleistungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Ertrag ausgewiesen. Die Zuordnung auf die einzelnen Sparten erfolgt durch den separaten Ausweis der Profit-Center für investive Aufträge in der Aktivität Netze.
Eindeutig zuordenbare sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen, Finanzerträge, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern werden direkt bei der Buchung zugeordnet bzw. im zweiten Schritt nach dem allgemeinen Verteilungsschlüssel kostenartengerecht umgelegt.

Bilanz Tätigkeiten im Elektizitätssektor zum 31.12.2023

AKTIVSEITE
31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte
35.143 EUR
44.976 EUR
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
621.509 EUR
635.481 EUR
2. Bezugs- und Erzeugungsanlagen
262.509 EUR
190.095 EUR
3. Verteilungsanlagen
9.840.928 EUR
8.508.411 EUR
4. Sonstige technische Anlagen und Maschinen
27.407 EUR
33.785 EUR
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.526.035 EUR
1.515.249 EUR
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
676.020 EUR
1.413.705 EUR
III. Finanzanlagen
0 EUR
0 EUR

12.989.552 EUR
12.341.701 EUR
B. Umlaufvermögen


I. Vorräte


1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
1.272.536 EUR
975.479 EUR
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände


1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3.105.513 EUR
2.621.453 EUR
2. Forderungen gegen den Gesellschafter
0 EUR
0 EUR
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
0 EUR
0 EUR
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0 EUR
0 EUR
5. Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
0 EUR
0 EUR
6. Sonstige Vermögensgegenstände
263.450 EUR
608.721 EUR
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
1.031.722 EUR
851.499 EUR

5.673.221 EUR
5.057.152 EUR
C. Rechnungsabgrenzungsposten
39.712 EUR
374 EUR
A K T I V A
18.702.484 EUR
17.399.228 EUR
PASSIVSEITE


A. Eigenkapital


Zugeordnetes Kapital
4.764.826 EUR
3.873.309 EUR
B. Empfangene Ertragszuschüsse
1.412.508 EUR
1.037.440 EUR
C. Rückstellungen


1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
129.545 EUR
139.525 EUR
2. Steuerrückstellungen
-108.508 EUR
-108.508 EUR
3. Sonstige Rückstellungen
278.392 EUR
271.380 EUR
D. Verbindlichkeiten


1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
8.048.895 EUR
7.867.532 EUR
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.502.858 EUR
3.290.049 EUR
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
1.606.370 EUR
81 EUR
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
0 EUR
0 EUR
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
360.763 EUR
312.263 EUR
6. Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
129.109 EUR
206.530 EUR
7. Sonstige Verbindlichkeiten
577.726 EUR
509.628 EUR
davon aus Steuern
0 EUR
0 EUR

12.225.721 EUR
12.186.083 EUR
P A S S I V A
18.702.484 EUR
17.399.228 EUR



Gewinn- und Verlustrechnung Tätigkeiten im Elektrizitätssektor für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023


31.12.2023
31.12.2022
Umsatzerlöse
20.710.434 EUR
20.716.425 EUR
andere aktivierte Eigenleistungen
193.432 EUR
226.698 EUR
sonstige betriebliche Erträge
44.111 EUR
14.919 EUR

20.947.977 EUR
20.958.042 EUR
Materialaufwand


a) Aufwendungen für RHB und für bezogene Waren
13.656.446 EUR
14.397.247 EUR
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
826.555 EUR
754.143 EUR
Personalaufwand


a) Löhne und Gehälter
1.955.785 EUR
1.768.970 EUR
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung, davon für Altersversorgung
567.526,89 EUR 183.561,08 EUR
540.706,72 EUR 184.356,81 EUR
Abschreibungen


a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
882.214 EUR
833.602 EUR
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten
0 EUR
0 EUR
sonstige betriebliche Aufwendungen
2.544.134 EUR
2.385.658 EUR
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
15.395 EUR
1.316 EUR
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
335.418 EUR
421.840 EUR
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
195.293 EUR
-142.809 EUR
Steuern vom Einkommen und Ertrag
874 EUR
0 EUR
sonstige Steuern
12.471 EUR
12.582 EUR
Jahresüberschuss
181.948 EUR
-155.391 EUR



Anlagenspiegel im Elektizitätssektor für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023

Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stromversorgung Netz
01.01.2023
Zugang
Abgang
Umb.
31.12.2023






1. Immaterielle Wirtschaftsgüter
26.060,47
7.375,16
0,00
0,00
267.435,63
2. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
1.849.746,97
3.406,45
0,00
0,00
1.853.153,42
3. Bezugsanlagen und Erzeugungsanlagen 804.871,09
74.430,33
48.951,97
75.838,83
906.188,28
4. Verteilungsanlagen





a) Umspannanlagen
11.063.198,62
101.046,66
0,00
279.879,11
11.444.124,39
b) Freileitungsnetz
1.048.973,64
0,00
0,00
0,00
1.048.973,64
c) Freileitungshausanschlüsse
502.341,16
0,00
0,00
0,00
502.341,16
d) Kabelnetz
16.709.374,96
568.867,23
0,00
590.372,13
17.868.614,32
e) Kabelhausanschlüsse
3.403.856,06
324.498,22
0,00
59.705,21
3.788.059,49
f) Meßeinrichtungen
1.294.144,69
0,00
0,00
0,00
1.294.144,69

34.021.889,13
994.412,11
0,00
929.956,45
35.946.257,69
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.604.048,69
108.350,51
21.812,40
123.849,98
3.814.436,78
6. Maschinen u. maschinelle Anlagen
93.246,80
0,00
0,00
0,0
93.246,80
7. Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Anlagen
1.413.705,00
391.960,49
0,00
-1.129.645,26
676.020,23

42.047.568,15
1.579.935,05
70.764,34
0,00
43.556.738,83
Abschreibungen
01.01.2023
Zugang
Umb.
Abgang
31.12.2023





1. Immaterielle Wirtschaftsgüter
215.084,94
17.207,80
0,00
0,00
232.292,74
2. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
1.214.266,08
17.377,98
0,00
0,00
1.231.644,06
3. Bezugsanlagen und Erzeugungsanlagen 614.776,21
30.406,8
0,00
1.503,97
643.679,08
4. Verteilungsanlagen
a) Umspannanlagen
8.069.656,62
257.523,77
0,00
0,00
8.327.180,39
b) Freileitungsnetz
1.048.973,64
0,00
0,00
0,00
1.048.973,64
c) Freileitungshausanschlüsse
523.505,16
-772,00
0,00
0,00
522.733,16
d) Kabelnetz
11.918.645,96
283.295,36
0,00
0,00
12.201.941,32
e) Kabelhausanschlüsse
2.673.986,06
49.694,43
0,00
0,00
2.723.680,49
f) Meßeinrichtungen
1.278.710,58
2.110,00
0,00
0,00
1.280.820,69

25.513.478,02
591.851,67
0,00
0,00
26.105.329,69
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.088.799,61
218.991,70
0,00
19.389,39
2.288.401,92
6. Maschinen u. maschinelle Anlagen
59.461,80
6.378,00
0
0,00
65.839,80
7. Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Anlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

29.705.866,66
882.213,99
0,00
20.893,36
30.567.187,29
Restbuchwert
31.12.2023
31.12.2022


1. Immaterielle Wirtschaftsgüter
44.975,53
44.975,53
2. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
635.480,89
635.480,89
3. Bezugsanlagen und Erzeugungsanlagen 190.094,88
190.094,88
4. Verteilungsanlagen
a) Umspannanlagen
2.993.542,00
2.993.542,00
b) Freileitungsnetz
0,00
0,00
c) Freileitungshausanschlüsse
-21.164,00
-21.164,00
d) Kabelnetz
4.790.729,00
4.790.729,00
e) Kabelhausanschlüsse
729.870,00
729.870,00
f) Meßeinrichtungen
15.434,11
15.434,11

8.508.411,11
8.508.411,11
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.515.249,08
1.515.249,08
6. Maschinen u. maschinelle Anlagen
33.785,00
33.785,00
7. Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Anlagen
1.413.705,00
1.413.705,00

12.341.701,49
12.341.701,49



Bilanz Tätigkeiten im Gassektor zum 31.12.2023

AKTIVSEITE
31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte
3.844 EUR
6.327 EUR
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
121.994 EUR
127.358 EUR
2. Bezugs- und Erzeugungsanlagen
186.682 EUR
269.176 EUR
3. Verteilungsanlagen
5.854.976 EUR
6.137.318 EUR
4. Sonstige technische Anlagen und Maschinen
0 EUR
0 EUR
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
276.082 EUR
307.014 EUR
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
70.802 EUR
19.417 EUR
III. Finanzanlagen
0 EUR
0 EUR

6.514.380 EUR
6.866.610 EUR
B. Umlaufvermögen


I. Vorräte


1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
101.280 EUR
118.138 EUR
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände


1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
529.255 EUR
962.249 EUR
2. Forderungen gegen den Gesellschafter
0 EUR
0 EUR
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
0 EUR
0 EUR
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0 EUR
0 EUR
5. Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
1.156.404 EUR
133.420 EUR
5. Sonstige Vermögensgegenstände
-89.751 EUR
4.233 EUR
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
309.009 EUR
184.594 EUR

2.006.196 EUR
1.402.634 EUR
C. Rechnungsabgrenzungsposten
14.047 EUR
132 EUR
A K T I V A
8.534.623 EUR
8.269.377 EUR
PASSIVSEITE


A. Eigenkapital


Zugeordnetes Kapital
2.592.203 EUR
2.655.588 EUR
B. Empfangene Ertragszuschüsse
764.418 EUR
760.147 EUR
C. Rückstellungen


1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
66.066 EUR
69.596 EUR
2. Steuerrückstellungen
57.221 EUR
57.221 EUR
3. Sonstige Rückstellungen
78.743 EUR
74.076 EUR
D. Verbindlichkeiten


1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
3.619.955 EUR
3.916.351 EUR
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
571.512 EUR
552.564 EUR
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
568.357 EUR
29 EUR
4. Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
0 EUR
0 EUR
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
0 EUR
0 EUR
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0 EUR
0 EUR
7. Sonstige Verbindlichkeiten
216.148 EUR
183.805 EUR
davon aus Steuern
0 EUR
0 EUR

4.975.972 EUR
4.652.749 EUR
P A S S I V A
8.269.377 EUR
8.269.377 EUR

Gewinn- und Verlustrechnung Tätigkeiten im Gassektor für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023


31.12.2023
31.12.2022
Umsatzerlöse
3.785.393 EUR
3.957.156 EUR
andere aktivierte Eigenleistungen
13.735 EUR
23.542 EUR
sonstige betriebliche Erträge
7.857 EUR
607 EUR

3.806.958 EUR
3.981.305 EUR
Materialaufwand


a) Aufwendungen für RHB und für bezogene Waren
1.517.025 EUR
1.695.277 EUR
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
153.689 EUR
180.643 EUR
Personalaufwand


a) Löhne und Gehälter
499.951 EUR
477.547 EUR
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung, davon für Altersversorgung
156.576,96 EUR 48.894,91 EUR
156.115,48 EUR 51.702,58 EUR
Abschreibungen


a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
524.702 EUR
521.731 EUR
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten
0 EUR
0 EUR
sonstige betriebliche Aufwendungen
394.552 EUR
328.356 EUR
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
5.477 EUR
466 EUR
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
109.768 EUR
106.129 EUR
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
456.196 EUR
515.973 EUR
Steuern vom Einkommen und Ertrag
3.597 EUR
0 EUR
sonstige Steuern
1.897 EUR
1.885 EUR
Jahresüberschuss
450.703 EUR
514.088 EUR

Anlagenspiegel im Gasektor für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023

Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Gasversorgung Netz
01.01.2023
Zugang
Abgang
Umb.
31.12.2023






1. Immaterielle Wirtschaftsgüter
80.288,39
128,15
0,00
0,00
80.416,54
2. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
690.745,89
0,00
0,00
0,00
690.745,89
3. Bezugsanlagen
3.668,01
0,00
0,00
0,00
3.668,01
4. Biogasanlage
1.541.292,33
0,00
0,00
0,00
1.541.292,33
5. Verteilungsanlagen




a) Druckregelanlagen
1.138.317,90
0,00
0,00
0,00
1.138.317,90
b) Speicheranlagen
622.441,02
0,00
0,00
0,00
622.441,02
c) Leitungsnetz
23.086.565,64
0,00
0,00
0,00
23.086.565,64
d) Hausanschlüsse
6.452.186,59
87.007,59
0,00
12.152,40
6.551.346,58
e) Meßeinrichtungen
334.307,60
0,00
0,00
0,00
334.307,60

31.633.818,75
87.007,59
0,00
12.152,40
31.732.978,74
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.374.669,77
19.868,75
7.956,81
3.027,21
1.389.608,92
7. Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Anlagen
19.416,51
66.564,79
0,00
-15.179,61
70.801,69

35.343.899,65
173.569,28
7.956,81
0,00
35.509.512,22

Abschreibungen
01.01.2023
Zugang
Umb.
Abgang
31.12.2023





1. Immaterielle Wirtschaftsgüter
73.961,26
2.611,02
0,00
0,00
76.572,18
2. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
563.387,76
5.363,66
0,00
0,00
568.751,42
3. Bezugsanlagen
3.668,01
0,00
0,00
0,00
3.668,01
4. Biogasanlage
1.272.116,33
82.494,00
0,00
0,00
1.354.610,33
5. Verteilungsanlagen
a) Druckregelanlagen
1.070.343,90
6.172,00
0,00
0,00
1.076.515,90
b) Speicheranlagen
476.639,02
13.957,00
0,00
0,00
490.596,02
c) Leitungsnetz
19.256.597,64
264.842,00
0,00
0,00
19.521.439,64
d) Hausanschlüsse
4.358.650,59
96.492,99
0,00
0,00
4.455.143,58
e) Meßeinrichtungen
334.269,60
38,0
0,00
0,00
334.307,60

25.496.500,75
381.501,99
0,00
0,00
25.878.002,74
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.067.655,61
52.731,60
0,00
6.860,10
1.113.527,11
7. Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Anlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

28.477.289,62
524.702,27
0,00
6.860,10
28.995.131,79
Restbuchwert
31.12.2023
31.12.2022


1. Immaterielle Wirtschaftsgüter
3.844,36
6.327,23
2. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
121.994,47
127.358,13
3. Bezugsanlagen
0,00
0,00
4. Biogasanlage
186.682,00
269.176,00
5. Verteilungsanlagen
a) Druckregelanlagen
61.802,00
67.974,00
b) Speicheranlagen
131.845,00
145.802,00
c) Leitungsnetz
3.565.126,00
3.829.968,00
d) Hausanschlüsse
2.096.203,00
2.093.536,00
e) Meßeinrichtungen
0,00
38,00

5.854.976,00
6.137.318,00
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 276.081,81
307.014,16
7. Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Anlagen
70.801,69
19.416,51

6.514.380,33
6.866.610,03



Bilanz Tätigkeit grundzuständiger MSB zum 31.12.2023

AKTIVSEITE
31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte
0 EUR
0 EUR
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
0 EUR
0 EUR
2. Bezugs- und Erzeugungsanlagen
0 EUR
0 EUR
3. Verteilungsanlagen
0 EUR
0 EUR
4. Sonstige technische Anlagen und Maschinen
0 EUR
0 EUR
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0 EUR
0 EUR
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0 EUR
0 EUR
III. Finanzanlagen
0 EUR
0 EUR

0 EUR
0 EUR
B. Umlaufvermögen


I. Vorräte


1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
74.697 EUR
13.585 EUR
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände


1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
51.448 EUR
32.776 EUR
2. Forderungen gegen den Gesellschafter
0 EUR
0 EUR
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
0 EUR
0 EUR
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0 EUR
0 EUR
5. Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
0 EUR
1.234 EUR
6. Sonstige Vermögensgegenstände
-29 EUR
109 EUR
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
13.439 EUR
338 EUR

139.555 EUR
48.040 EUR
C. Rechnungsabgrenzungsposten
0 EUR
0 EUR
A K T I V A
139.555 EUR
48.040 EUR
PASSIVSEITE


A. Eigenkapital


Zugeordnetes Kapital
76.046 EUR
47.597 EUR
B. Empfangene Ertragszuschüsse
0 EUR
0 EUR
C. Rückstellungen


1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
0 EUR
0 EUR
2. Steuerrückstellungen
0 EUR
0 EUR
3. Sonstige Rückstellungen
0 EUR
0 EUR
D. Verbindlichkeiten


1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
0 EUR
0 EUR
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
0 EUR
0 EUR
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
0 EUR
0 EUR
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
0 EUR
0 EUR
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0 EUR
0 EUR
6. Ausgleichsposten/Inneren Darlehen
63.439 EUR
0 EUR
7. Sonstige Verbindlichkeiten
70 EUR
443 EUR
davon aus Steuern
0 EUR
0 EUR

63.509 EUR
443 EUR
P A S S I V A
139.555 EUR
48.040 EUR



Gewinn- und Verlustrechnung grundzuständiger MSB für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023


31.12.2023
31.12.2022
Umsatzerlöse
116.472 EUR
79.112 EUR
andere aktivierte Eigenleistungen
0 EUR
0 EUR
sonstige betriebliche Erträge
0 EUR
0 EUR

116.472 EUR
79.112 EUR
Materialaufwand


a) Aufwendungen für RHB und für bezogene Waren
0 EUR
0 EUR
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
0 EUR
0 EUR
Personalaufwand


a) Löhne und Gehälter
36.760 EUR
30.239 EUR
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung, davon für Altersversorgung
10.891,21 EUR 3.074,84 EUR
9.018,99 EUR 2.561,63 EUR
Abschreibungen


a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
0 EUR
0 EUR
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten
0 EUR
0 EUR
sonstige betriebliche Aufwendungen
17.774 EUR
17.257 EUR
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
0 EUR
0 EUR
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
0 EUR
0 EUR
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
51.046 EUR
22.597 EUR
Steuern vom Einkommen und Ertrag
0 EUR
0 EUR
sonstige Steuern
0 EUR
0 EUR
Jahresüberschuss
51.046 EUR
22.597 EUR

Unterschrift der Geschäftsführung


 

Mosbach, 02. September 2024

gez. Jürgen Jaksz (Geschäftsführer)

gez. Ralf Winkler (Geschäftsführer)

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Stadtwerke Mosbach GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Mosbach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Mosbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Ausfichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie Messstellenbetrieb und - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 einschließlich der Angaben zu den Regeln, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind - geprüft.

Nach unserer Beurteilung

· wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 in allen wesentlichen Belangen erfüllt und · entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG" sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Mosbach, den 02. September 2024


WGKK GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Melanie Kammerer (Wirtschaftsprüferin)

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