Hamme Anlagenbau GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 5531
Eingetragen
22.3.2000
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Herstellung von Maschinenanlagen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Christina Hamme
seit 28.10.2002
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hamme Anlagenbau GmbH

Marl

Jahresabschluss zum 31.12.2006

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

1.035.062

614.467

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

610

1.649

II. Sachanlagen

404.452

552.109

III. Finanzanlagen

630.000

60.709

B. Umlaufvermögen

937.243

2.832.909

I. Vorräte

551.956

1.321.710

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

298.261

886.130

III. Wertpapiere

0

0

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

87.026

625.070

C. Rechnungsabgrenzungsposten

4.039

11.129

Summe Aktiva

1.976.344

3.458.504



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

68.046

453.939

I. Gezeichnetes Kapital

130.000

130.000

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

323.939

366.877

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

-385.893

-42.938

B. Rückstellungen

121.606

133.095

C. Verbindlichkeiten

1.786.692

2.871.470

D. Rechnungsabgrenzungsposten

Summe Passiva

1.976.344

3.458.504

ANHANG für das Geschäftsjahr 2006

1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die HAMME Anlagenbau GmbH (kurz: GmbH oder Gesellschaft) ist eine kleine Kapitalge­sellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wählte die Gesellschaft das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 265, 266 und 275 Abs. 2 HGB.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den Vorschriften der §§ 252 bis 256 sowie der §§ 279 bis 283 HGB. Die Bewertung der einzelnen Bilanzposten richtet sich im Einzelnen nach folgenden Grundsätzen:

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlichen Höchstsätzen linear und degressiv vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung werden die Ab­schreibungen zeitanteilig (pro rata temporis) berechnet.

Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu 410,00 € werden im Zugangs­jahr voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagespiegel gem. § 268 Abs. 2 HGB dargestellt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern die Tages­werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert ausgewiesen. Für das allgemeine Ausfallrisiko, für Mahnkosten und Zinsverluste besteht eine Pauschalwertberich­tigung. Die Pauschalwertberichtigung wurde aktivisch abgesetzt.

Die Rückstellungen decken im angemessenen Umfang die ungewissen Verbindlichkeiten und Wagnisse; sie wurden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei­lung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Die übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert bzw. Rückzahlungs­betrag bilanziert.

Von den größenabhängigen Erleichterungen im Sinne des § 288 HGB wurde zum Teil Gebrauch gemacht.

2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung


Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Für die im Anlagevermögen enthaltenen geringwertigen Wirtschaftsgüter, die voll abgeschrieben werden, wird im Zugangsjahr die Fiktion eines Abgangs unterstellt.

Die sonstigen Ausleihungen (630 T€, i. V. 0 T€) betreffen ein langfristiges Gesellschafterdarlehen. Das Darlehen wird jährlich angemessen verzinst.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu ei­nem Jahr.

Der Posten sonstige Vermögensgegenstände enthält Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 7 T€ (i. V. 405 T€). Das Verrechnungskonto wird unterjährig angemessen verzinst.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet für Versicherungsbeiträge, die wirtschaftlich dem Folgejahr zuzurechnen sind.

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Urlaubsverpflichtungen (39,1 T€, i. V. 31,0 T€), Garantieverpflichtungen (27,0 T€ , i. V. 22,0 T€), für Berufsgenossenschaftsbeiträge (13,5 T€, i. V. 24,0 T€), für Abschluss und Prüfung (9,0 T€ i. V. 9,0 T€) und für übrige Verpflichtungen (33,0 T€, i. V. 26,9 T€).

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haben folgende Restlaufzeiten:

Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr:

a) Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (20,7 T€, i. V. 1.220,1 T€)

b) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (811,3 T€, i. V. 594,9 T€),

c) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (698,3 T€, i. V. 665,6 T€),

d) Sonstige Verbindlichkeiten (216,7 T€, i. V. 390,8 T€).

Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat die Gesellschaft das gesamte Anlagevermögen sowie den gesamten Warenbestand an das Kreditinstitut sicherungsübereignet. Neben den Raumsicherungsübereignungsverträgen existiert eine Globalzession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu Gunsten des Kreditinstitutes.

3. Sonstige Angaben


Die Leasingraten und die Raten für Mietkaufverträge betragen nach den derzeit bestehen­den Verträgen zum Bilanzstichtag monatlich 6,2 T€. Die sich aus den Verträgen bis zum Vertragsende ergebenden finanziellen Verpflichtungen betragen 143,2 T€.

Die Miete für die angemieteten Geschäftsräume beträgt zum Bilanzstichtag monatlich 6,1 T€, der Mietvertrag ist unbefristet.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 30 Mitarbeiter.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der Gesellschaft im Abschlusszeitpunkt:

Frau Christina Hamme, Marl

Marl, 25. Juni 2007

 

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