Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 742579
Vorher
SV-Dienstleistungs GmbHSüddeutscher Verlag Service GmbH
Eingetragen
2.12.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Dienstleistungs- und Geschäftsbesorgungstätigkeiten jeder Art innerhalb und außerhalb der Unternehmensgruppe Südwestdeutsche Medien Holding, insbesondere in den Bereichen Personal, IT, Rechnungswesen und Einkauf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Birgit Wieland
seit 9.9.2025
Prokura
Dominik Rapp
seit 5.5.2022
Geschäftsführer
Jens Schäffeler
seit 24.1.2019
Prokura
Christian Dr. Wegner
seit 11.7.2018
Geschäftsführer
Prokura
Jochen Georg
seit 25.9.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Südwestdeutsche Medien Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Südwestdeutsche Medien Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Südwestdeutsche Medien Holding GmbH

Stuttgart

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Geschäftsmodell des Konzerns

Die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart (SWMH), ist ein diversifiziertes Medienunternehmen und bietet ein weitverzweigtes Netzwerk für qualitativ hochwertige Verlagsprodukte. Dabei ist Zeitung das Kernprodukt. Außerdem gehören zahlreiche Fachinformationstitel und Anzeigenblätter zum Portfolio der SWMH. Zusätzlich betreibt die Gruppe Druckereien, Post- und Logistikunternehmen sowie viele weitere Unternehmen, die im Umfeld des Verlagsgeschäfts tätig sind.

Im Geschäftsjahr 2022 umfassten die Geschäftstätigkeiten des Konzerns im Wesentlichen:

Herausgabe von Zeitungen: Süddeutsche Zeitung (SZ, überregionale, deutschlandweite Verbreitung), Stuttgarter Zeitung mit der Lokalausgabe Leonberger Kreiszeitung, Stuttgarter Nachrichten mit den Lokalausgaben Fellbacher Zeitung, Kornwestheimer Zeitung und Marbacher Zeitung, Esslinger Zeitung mit den Lokalausgaben Cannstatter Zeitung und Untertürkheimer Zeitung, Schwarzwälder Bote, Lahrer Zeitung, Die Oberbadische (Lörrach), Frankenpost (Hof), Neue Presse (Coburg), Freies Wort (Suhl), Nordbayerischer Kurier (Bayreuth);

Herausgabe von Anzeigenblättern: Stuttgarter Wochenblatt, WOM (im Verbreitungsgebiet Schwarzwälder Bote), ECHO und Zwiebel (im Verbreitungsgebiet Esslinger Zeitung), Wochenspiegel Thüringen (im Verbreitungsgebiet Süd-Thüringen);

Zeitschriften, Bücher, Loseblattwerke und ergänzende Leistungen im Bereich Fachinformation in den Clustern Automotive / Industrie, Compliance, Handwerk und Medizin;

Seminar- und Veranstaltungsaktivitäten;

Produktvertrieb im Direktgeschäft, dem Buchhandel und im Pressegroßhandel;

Betrieb von Datendiensten und Online-Portalen;

Vertrieb von Zeitungen und sonstigen Presseerzeugnissen;

Betrieb von Zeitungsdruckereien;

Betrieb von Hörfunkunternehmen;

Erbringung von IT-Dienstleistungen für Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchverlage sowie für Hörfunkunternehmen;

Direktverteilung von Prospekten;

Zustellung von Briefen und Paketen.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 insbesondere geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher (Quelle: Statistisches Bundesamt, Mitteilung vom 13. Januar 2023).

Der deutsche Werbemarkt ist im Jahr 2022 um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr geschrumpft, das noch von der Corona-Pandemie beeinflusst wurde. Insgesamt setzten die deutschen Medien im Jahr 2022 brutto 36,7 Mrd. EUR mit Werbung um. Mit 17,1 Mrd. EUR Werbeausgaben blieb das Fernsehen weiterhin das Leitmedium der deutschen Werbungtreibenden. Einen Anstieg hatten in 2022 vor allem die Kino-Werbung, Out-of-Home-Werbung und die Direct Mailings zu verzeichnen. Hier gewannen die Publisher mit ihren Werbeformen 118,8 %, 2,1 % bzw. 3,4 % hinzu und liegen nun bei 0,1 Mrd. EUR, 2,6 Mrd. EUR. bzw. 2,6 Mrd. EUR. Das starke Plus der Kinos ist eine Folge der Corona-Pandemie, da im Jahr 2021 Kinos teilweise gar keinen Umsatz machten. Die Printmedien kamen insgesamt auf einen Marktanteil von 21,5 %, nach 21,6 % im Jahr 2021. Die wesentlichen Print-Gattungen haben sich dabei einheitlich entwickelt: Die Zeitungen nahmen mit 5,1 Mrd. EUR 4,5 % weniger ein als 2021 und die Publikumszeitschriften mit 2,8 Mrd. EUR 2,5 % weniger (Quelle: Nielsen Werbetrend 2022 vom 18. Januar 2023).

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Konzerns ist maßgeblich durch die konsolidierten Umsätze und Ergebnisse der Tochtergesellschaften bestimmt. Die im Konzernabschluss enthaltenen Erträge von nicht konsolidierten Beteiligungsgesellschaften sind von den dort gefassten Gewinnverwendungsbeschlüssen abhängig.

Die für die Geschäftstätigkeit der SWMH bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie als Ergebnisgrößen das Ergebnis vor Steuern sowie das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Bedeutende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind bei den Verlagen die verkaufte Auflage sowie die Entwicklung der Digital-Abonnements.

In der SWMH-Gruppe sind die Umsatzerlöse in 2022 gegenüber Vorjahr leicht zurückgegangen (- 0,7 %). Bereinigt um Einmaleffekte aufgrund von Änderungen im Konsolidierungskreis konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum jedoch stabil gehalten werden. Die geplanten Umsatzerlöse wurden um einen unteren einstelligen Prozent-Betrag übertroffen. Trotz der Herausforderungen der Märkte und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte die SWMH-Gruppe im Geschäftsjahr 2022 wiederum ein positives Konzernjahresergebnis von 2,3 Mio. EUR erzielen (Vorjahr: 14,8 Mio. EUR).

Im Bereich Medienholding Süd GmbH, Stuttgart, (MHS) sind die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich insgesamt gesunken. Verantwortlich für den Rückgang sind vor allem die Umsatzeinbußen in den Bereichen Druck und Zustellung. Die Werbeerlöse lagen trotz Rückgängen vor allem in dem Bereich Einzelhandel insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres. Die Erlöse im Lesermarkt sind, trotz Auflagenrückgängen im Print-Bereich, aufgrund der vorgenommenen Preiserhöhungen leicht gewachsen. Die digitalen Vertriebserlöse der Zeitungsgruppe Stuttgart setzten ihr starkes Wachstum fort. Umsatzzuwächse konnten zudem im Bereich Hörfunk erzielt werden.

Im Unternehmensbereich SZ musste ein Rückgang der Umsatzerlöse hingenommen werden. Die rückläufigen Erlöse im Werbemarkt konnten durch die gestiegenen Vertriebserlöse nicht vollständig kompensiert werden. Die Vertriebserlöse im Bereich "SZ Digital" konnten einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen. Die Werbeerlöse im Print-Markt liegen angesichts der wirtschaftlichen Gesamtsituation sowie des Ukraine Krieges unter Vorjahresniveau.

Der Bereich Fachinformationen konnte die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr steigern. Die rückläufigen Print-Werbeerlöse konnten durch höhere Erlöse im Digitalgeschäft und Zuwächse im Veranstaltungsgeschäft überkompensiert werden. Das Veranstaltungsgeschäft profitiert insbesondere von zurückkehrenden nationalen und internationalen Großveranstaltungen. Obwohl der Vorjahreszeitraum durch einen deckungsbeitragsstärkeren Produktmix geprägt war, konnte das Ergebnisniveau stabil gehalten werden.

Im Unternehmensbereich HCSB, den Regionalverlagen in Nordbayern und Thüringen, sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Preisanpassungen und Zuwächse im Digitalbereich konnten die Auflagenrückgänge im Printbereich nur teilweise kompensieren. Unter anderem wurde aufgrund der gestiegenen Papier- und Logistikkosten das Vorjahresergebnis unterschritten.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Konzerns betragen 876,1 Mio. EUR und liegen damit unter Berücksichtigung von Veränderungen im Konsolidierungskreis in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Lesermarkt waren die Auflagenentwicklungen bei den Printausgaben der Tageszeitungen dem Gesamtmarkt entsprechend rückläufig. Durch Preiserhöhungen und durch das Wachstum bei den Digitalerlösen konnten die Vertriebsumsätze jedoch um rd. 1,4 % gesteigert werden. Die SZ hat mit einer verkauften Auflage (exkl. ePaper) von durchschnittlich 205 Tsd. Exemplaren ihre führende Stellung bei den überregionalen Tageszeitungen wie in den Vorjahren behauptet. Die digitalen Vertriebserlöse setzten ihr starkes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr fort. Die Anzahl der Digital-Abonnements verzeichnete bei nahezu allen Verlagen einen starken Zuwachs im zweistelligen Prozent-Bereich.

Die Entwicklung der Printauflagen und Digital-Abonnements entspricht damit insgesamt den Erwartungen des Vorjahres, die für den Lesermarkt trotz rückläufiger Print-Auflagen von einem moderaten Wachstum durch Preiserhöhungen sowie einem Mengenzuwachs bei den Digital-Abonnements ausgegangen waren.

Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Erträge (-2,6 Mio. EUR) im Vergleich zum Vorjahr resultiert daraus, dass im Vorjahr Erstattungen von Kurzarbeitergeld (1,2 Mio. EUR) sowie höhere Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen angefallen sind.

Die Materialaufwendungen haben sich um 18,2 Mio. EUR erhöht. Ursächlich sind vor allem die höheren Aufwendungen für Zeitungspapier.

Die Personalaufwendungen betragen 420,1 Mio. EUR (Vorjahr: 415,8 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert überwiegend aus der Bildung von Rückstellungen für Inflationsausgleichsprämien sowie aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen infolge der Zunahme des Rententrends.

Die Abschreibungen betragen 64,6 Mio. EUR und sind gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Mio. EUR gesunken. Sie enthalten mit rd. 52 Mio. EUR größtenteils planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte, Verlagsrechte und Abostämme, die jeweils weit überwiegend aus der Kapitalkonsolidierung resultieren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 223,2 Mio. EUR (Vorjahr: 224,4 Mio. EUR) betreffen vorwiegend Kosten für Zustellung und für Infrastruktur.

Das Beteiligungsergebnis liegt um 1,3 Mio. EUR über dem Wert des Vorjahres, während das negative Zinsergebnis (-10,1 Mio. EUR) aufgrund der geringeren Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen deutlich unter dem Vorjahreswert (-17,2 Mio. EUR) liegt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (-0,4 Mio. EUR) enthalten neben dem laufenden Steueraufwand auch damit verrechnete Erträge aus latenten Steuern (+10,5 Mio. EUR).

Das EBITDA des Geschäftsjahres 2022 betrug 80,1 Mio. EUR und entspricht damit den Erwartungen. Das Konzernergebnis vor Steuern 2022 betrug 5,4 Mio. EUR und lag damit deutlich über dem geplanten Ergebnis.

Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Mio. EUR oder 0,4 % auf 526,1 Mio. EUR verringert.

Im Berichtsjahr wurden planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 63,5 Mio. EUR und außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 1,1 Mio. EUR vorgenommen. Unter Berücksichtigung der Investitionen sowie der Zugänge aus der Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstiger Änderungen ergab sich eine Abnahme des Anlagevermögens um insgesamt 33,2 Mio. EUR.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen 21,6 Mio. EUR und beinhalteten unter anderem Investitionen in Druck- und IT-Technik sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionen in Finanzanlagen betrugen 10,9 Mio. EUR.

Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 Mio. EUR gestiegen, insbesondere infolge des Aufbaus des Bestands an Zeitungspapier. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit 101,9 Mio. EUR hauptsächlich aufgrund der Ausreichung eines Darlehens über dem Vorjahreswert (92,9 Mio. EUR).

Die latenten Steuern erhöhten sich um 9,1 Mio. EUR insbesondere aufgrund der planmäßigen Auflösung von passiven latenten Steuern auf zeitliche Differenzen sowie aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern auf Zinsvorträge. Nach Saldierung mit den passiven latenten Steuern sind zum Bilanzstichtag aktive latente Steuern von 13,5 Mio. EUR aktiviert (Vorjahr: 4,4 Mio. EUR).

Das negative Konzerneigenkapital (Vorjahr: -15,8 Mio. EUR) veränderte sich infolge des Jahresüberschusses (2,3 Mio. EUR), der Dividenden an Minderheitsgesellschafter (-8,7 Mio. EUR) und der übrigen erfolgsneutralen Änderungen (0,1 Mio. EUR) um -6,3 Mio. EUR auf -22,1 Mio. EUR. Die unter Einbeziehung nachrangiger Darlehen der Gesellschafter sowie der darauf abgegrenzten Zinsen - ausgewiesen unter den sonstigen Verbindlichkeiten - ermittelte wirtschaftliche Konzerneigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 9,9 % (Vorjahr: 13,0 %).

Die Steuerrückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 9,3 Mio. EUR auf 9,4 Mio. EUR vermindert. Sie beinhalten neben laufenden Ertragsteuern auch Rückstellungen für erwartete Nachzahlungen aus Betriebsprüfungen.

Die sonstigen Rückstellungen liegen mit 69,8 Mio. EUR um 14,4 Mio. EUR unter dem Wert des Vorjahres und betreffen überwiegend Personalkosten. Der Rückgang der Rückstellungen hat sich vorrangig aufgrund von geleisteten ergebnisabhängigen Kaufpreiszahlungen aus Akquisitionen ergeben.

Die Finanzierung des Konzerns stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

Die Nettofinanzverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber Unterstützungskassen abzüglich liquider Mittel) sind zum Bilanzstichtag auf 117,8 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr: 86,8 Mio. EUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im Geschäftsjahr bei planmäßigen Kredittilgungen der SWMH von 25,0 Mio. EUR insbesondere zur Finanzierung von Investitionsvorhaben auf insgesamt 135,1 Mio. EUR (Vorjahr: 101,5 Mio. EUR). Die Finanzierung der SMWH beinhaltet im Rahmen des Konsortialkredits auch eine ausreichende Betriebsmittelkreditlinie. Den Bankverbindlichkeiten stehen Bankguthaben in Höhe von 18,2 Mio. EUR (Vorjahr: 16,0 Mio. EUR) gegenüber.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind auf 112,5 Mio. EUR gesunken (Vorjahr: 127,2 Mio. EUR). Hierin sind vor allem nachrangige Gesellschafterdarlehen enthalten.

Gesamtbeurteilung zur wirtschaftlichen Lage

Die SWMH hat im Geschäftsjahr 2022 ihre Planziele bezüglich der wesentlichen Leistungsindikatoren übertroffen. Die SWMH-Gruppe konnte vor allem durch die Umsetzung von Effizienzprogrammen sowie kurzfristigen Einsparmaßnahmen eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem Plan erreichen. Das Vorjahresergebnis wurde auch aufgrund von Belastungen aus Einmaleffekten insbesondere aus den Inflationsausgleichsprämien und den Belastungen aus den Rentenerhöhungen zum 1. Januar 2023 unterschritten. Die verkauften Auflagen der Verlage haben sich insgesamt wie erwartet entwickelt. Die Entwicklung der Digital-Abonnements lag deutlich über Vorjahr, aber auch über den Erwartungen. Die Vermögens- und Finanzlage der SWMH sind bei einem EBITDA von 80,1 Mio. EUR weiterhin stabil und mittelfristig gesichert.

Chancen- und Risikobericht

Die Konzernunternehmen sind in hohem Maße von der konjunkturellen Entwicklung, die sich stark auf den Werbemarkt auswirkt, abhängig. Um die Risiken aufzuzeigen und zu bewerten, verfügen die Konzerngesellschaften jeweils über ein ausgeprägtes Kontroll-, Informations- und Planungssystem, mit dem ein effizientes Controlling zur wirtschaftlichen Steuerung gewährleistet ist. Aus dem daraus abgeleiteten Berichtssystem der Holding gehen die laufenden Umsatz- und Ergebnisentwicklungen und wesentliche zu erwartende Veränderungen hervor, die der Steuerung des SWMH-Konzerns dienen.

Aufgrund des hohen Anteils der Anzeigen- und Beilagenumsätze am Gesamtumsatz besteht in den Verlagsbereichen unverändert das Risiko, dass Kunden insbesondere bei einer konjunkturellen Abschwächung ihre Werbebudgets für Anzeigen und Beilagen reduzieren und sich dadurch die Ertragslage der jeweiligen Bereiche und somit auch des Konzerns verschlechtern. Auf der Aufwandsseite kann das Ergebnis der Verlage negativ von steigenden Personalkosten, z.B. aufgrund von Tarifanpassungen oder Gesetzesänderungen (Mindestlohn), sowie von der Entwicklung der Papierpreise beeinflusst werden.

Im Bereich Fachinformationen bestehen Risiken vor allem aus der Verringerung sowie der Verlagerungvon Werbebudgets auf andere Werbeformen oder Marktpartner. Das Veranstaltungsgeschäft ist vonkonjunkturellen Schwankungen beeinflusst. Die weitgehende Aufhebung der Corona-Beschränkungenhat zur Rückkehr nationaler und internationaler Großveranstaltungen ab April 2022 geführt. Jedoch istaufgrund des Ukraine-Krieges mit wirtschaftlichen Beeinträchtigungen der Märkte zu rechnen.

Materielle Ausfallrisiken, insbesondere in Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sind in der Vergangenheit nicht aufgetreten und werden derzeit auch nicht im wesentlichen Umfang erwartet.

Grundsätzlich besteht bei Verlagsgesellschaften das Risiko, dass von ihnen wegen Medienberichten Schadensersatz gefordert wird. Da die Berichterstattungen einer internen Qualitätssicherung unterliegen, sieht die Geschäftsführung sie stets als korrekt und zulässig an. Daher sieht die Geschäftsführung bei etwaigen Rechtsstreitigkeiten die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen die Verlage der SWMH-Gruppe als höchst unwahrscheinlich an.

Die Finanzierung der SWMH erfolgt vorwiegend über Bankkredite (derzeitige Restlaufzeiten von unter einem bis zwei Jahren) sowie über nachrangige Darlehen der Gesellschafter mit einer Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren. Die Finanzierung entspricht in ihrem Gesamtvolumen sowie bezüglich des Tilgungsplans und der Fristigkeiten dem Finanzbedarf der SWMH-Gruppe. Aufgrund des planmäßigen Auslaufens der Konsortialkredite im September 2024 werden bereits ab Mitte 2023 erste Gespräche mit den Finanzierungspartnern geführt, um die Bankenfinanzierung, ausgerichtet auf den zukünftigen Finanzierungsbedarf der SWMH-Gruppe, zu verlängern. Die Geschäftsführung sieht, auch vor dem Hintergrund der anstehenden Verhandlungen, keine Liquiditätsrisiken für die SWMH.

Chancen bestehen für die SWMH insbesondere darin, dass die Tochtergesellschaften zusätzliches Umsatz- und Ergebnispotenzial realisieren und damit steigende Beteiligungserträge abführen. Insbesondere für die SZ als Marktführer unter den überregionalen Tageszeitungen hält die Geschäftsführung eine Entkoppelung vom allgemeinen Markttrend und eine Stabilisierung der Anzahl an Abonnenten sowie ein deutliches Wachstum der Digital-Abonnements für realisierbar. Alle Verlage können zusätzliches Umsatz- und Ergebnispotenzial vor allem in der digitalen Vermarktung generieren. Schließlich besteht auch weiterhin Potenzial zur Ergebnissteigerung durch die laufende Umsetzung von Kostenoptimierungsprogrammen und der Optimierung des Unternehmensportfolios.

Bei einer konsequenten Weiterführung der Geschäftspolitik werden Erlös- und Ergebniseinbußen, die insbesondere im Printbereich drohen können, durch gegenläufige Entwicklungen in Wachstumsbereichen mittelfristig überlagert. Die Geschäftsführung sieht daher in der Gesamtbetrachtung keine nachhaltigen Risiken für die mittelfristige Entwicklung der SWMH und des Konzerns.

Prognosebericht

Das IFO Institut in München geht davon aus, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2023 mit -0,1 % im Vergleich zum Vorjahr stagnieren und erst in 2024 zulegen wird (IFO Konjunkturprognose, Stand 15. März 2023). Hierbei wurde unterstellt, dass die Inflationsrate im Jahr 2023 mit durchschnittlich 6,2% nur wenig niedriger liegen wird als im Vorjahr.

Seit Ende Februar beeinflusst nun der nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine ausgebrochene Krieg zwischen beiden Ländern die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen maßgeblich. Themen wie die explodierenden Energiepreise sowie die hohe Inflation haben die Geschäfte der SWMH-Gruppe in nahezu allen Bereichen massiv belastet.

Für die Planungen der Verlagsbranche sind insbesondere die Prognosen des BDZV (Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger) relevant. Für das Kerngeschäft der Verlage in Deutschland erwartet der BDZV für 2023 einen Rückgang bei der Entwicklung der Printauflagen (-5,0 %) und einen Rückgang bei den Werbeerlösen (-3,0 %). Für das Digitalgeschäft prognostiziert der BDZV dagegen ein erhebliches Wachstumspotential im Bereich des E-Paper (+13,0 %) und des Paid Content (+23,0 %), aber auch bei digitalen Werbeerlösen (+6,0 %). Die Wachstumschancen im Digital-Bereich schätzt der BDZV als sehr hoch ein. Dagegen werden im Printgeschäft leicht rückläufige Vertriebs- und Werbeerlöse erwartet. Eine Kompensation der Print-Rückgänge durch das Wachstum der Digitalerlöse erwartet der BDZV ab 2026. Trotz wirtschaftlicher Anspannung wollen Verlage weiter investieren, insbesondere im Digitalbereich (BDZV Trendumfrage Februar 2023).

Die SWMH erwartet, dass sich ihre Titel überwiegend besser als der Branchentrend entwickeln. Für den Lesermarkt wird erwartet, dass dieser 2023 trotz rückläufiger Print-Auflagen aufgrund von Preiserhöhungen und insbesondere durch einen deutlichen Mengenzuwachs bei den Digital-Abonnements weiterhin wachsen wird. Bei den Werbeerlösen geht die Geschäftsführung gemäß Planung von einem leichten Wachstum aus. Die digitalen Werbeerlöse steigen deutlich an und können den Rückgang im Bereich der Printwerbung überkompensieren. Nach ihrer in 2022 erstellten Planung rechnet die SWMH für 2023 gegenüber 2022 mit einer Zunahme der Umsätze im unteren einstelligen Prozentbereich.

Im Fachinformationsbereich wird sich der Werbemarkt voraussichtlich positiv entwickeln. In allen Bereichen wird zudem ein starkes Wachstum der digitalen Geschäftsmodelle erwartet. Nach ihrer in 2022 erstellten Planung rechnet die SWMH für 2023 bei ihren Tochtergesellschaften im Durchschnitt mit einem deutlichen Anstieg der Umsätze.

Bei der Entwicklung der Printauflagen geht die SWMH für die meisten Titel auch für 2023 von einem weiteren Rückgang im mittleren einstelligen Prozent-Bereich aus. Für die Digital-Abonnements erwarten die meisten Verlage einen deutlichen Mengenzuwachs in 2023, teilweise im zweistelligen Prozent-Bereich.

Bei den Beschaffungspreisen für Zeitungspapier wird für das Geschäftsjahr 2023 erwartet, dass diese weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bleiben werden. Die Personalaufwendungen sollen sich trotz Tarifanpassungen, Ganzjahreseffekten aus Mindestlohnsteigerungen sowie einem Personalaufbau in den digitalen Geschäftsmodellen insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres bewegen (Portfolio-bereinigt).

Mittelfristig rechnet die SWMH trotz der stagnierenden bzw. rückläufigen Umsatzentwicklung bei Zeitungsverlagen damit, durch die Umsetzung strategischer Maßnahmen und Effizienzverbesserungen, eine deutlich bessere Entwicklung als der Gesamtmarkt zu erreichen und weiterhin positive Jahresüberschüsse zu erzielen. Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet die SWMH im Ergebnis vor Steuern einen leichten Anstieg und ab 2024 f. eine deutliche Zunahme im unteren zweistelligen Millionenbereich. Das EBITDA soll, nach einem leichten Rückgang in 2023, für die Geschäftsjahre ab 2024 f. wieder einen deutlichen Anstieg gegenüber 2023 erreichen, der im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen wird.

 

Stuttgart, den 24. Mai 2023

Südwestdeutsche Medien Holding GmbH

Geschäftsführung

Dr. Christian Wegner

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
A. Anlagevermögen 352.675 385.864
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 229.690 270.689
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 113.797 137.931
2. Geschäfts- oder Firmenwert 114.066 132.075
3. geleistete Anzahlungen 1.827 683
II. Sachanlagen 100.636 92.925
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 67.086 70.760
2. technische Anlagen und Maschinen 8.721 11.996
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.541 10.061
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.288 108
III. Finanzanlagen 22.349 22.250
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 105 55
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 12.765 12.713
3. Beteiligungen 9.050 9.015
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
5. Sonstige Ausleihungen 429 449
6. Sonstige Finanzanlagen 0 18
B. Umlaufvermögen 133.415 116.305
I. Vorräte 13.331 7.379
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.032 6.222
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 332 172
3. fertige Erzeugnisse und Waren 967 985
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 101.934 92.944
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 49.391 51.777
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30 0
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.701 22.018
4. sonstige Vermögensgegenstände 32.812 19.149
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.150 15.982
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.435 5.723
D. Aktive latente Steuern 13.460 4.362
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Abfindungen 22.065 15.798
Summe Aktiva 526.050 528.052

Passiva

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
A. Eigenkapital 0 0
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 51.876 51.876
1. Gezeichnetes Kapital 54.000 54.000
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 2.124 2.124
II. Kapitalrücklage 46.861 46.861
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 32.170 32.170
1. andere Gewinnrücklagen 32.170 32.170
IV. Bilanzverlust 278.163 269.843
V. Währungsumrechnungsdifferenzen -293 -269
VI. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile 125.484 123.407
VII. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 22.065 15.798
B. Rückstellungen 208.167 229.724
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 128.934 126.841
2. Steuerrückstellungen 9.438 18.678
3. sonstige Rückstellungen 69.795 84.205
C. Verbindlichkeiten 286.792 267.502
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 135.101 101.450
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 457 480
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.393 31.674
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17 0
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.326 6.679
6. sonstige Verbindlichkeiten 112.498 127.219
D. Rechnungsabgrenzungsposten 31.091 30.826
Summe Passiva 526.050 528.052

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

2022
TEUR
Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 876.067 882.623
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 165 -206
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 45 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 22.981 25.546
899.258 907.963
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -56.746 -43.249
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -125.438 -120.723
-182.184 -163.972
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -342.959 -345.107
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -77.152 -70.741
-420.111 -415.848
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -64.610 -70.297
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -223.175 -224.432
-890.080 -874.549
9.178 33.414
9. Erträge aus Beteiligungen 2.413 3.204
davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 0)
10. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.928 1.883
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 464 311
6.805 5.398
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme -1 -10
davon an verbundenen Unternehmen: TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0)
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen -12 0
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.537 -17.507
-10.550 -17.517
-3.745 -12.119
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -364 -5.000
16. Ergebnis nach Steuern 5.069 16.295
17. Sonstige Steuern -2.760 -1.522
18. Konzernjahresergebnis 2.309 14.773
19. Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne -10.629 -17.155
20. Konzernanteil am Jahresergebnis -8.320 -2.382
21. Verlustvortrag -269.843 -267.461
22. Konzernbilanzverlust -278.163 -269.843

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022
TEUR
Periodenergebnis (Konzernjahresergebnis einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 2.309
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
und Sachanlagen 64.610
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen 12
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -4.903
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 1.849
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.672
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.012
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -11
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 5.398
- Sonstige Beteiligungserträge -6.341
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 364
- Ertragsteuerzahlungen -19.876
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 36.751
- Auszahlungen aus der Veränderung des Konsolidierungskreises -10.826
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 202
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 289
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 681
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.850
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -18.852
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -8.397
+ Erhaltene Gewinnausschüttungen 6.672
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -33.081
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 61.334
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -28.912
- Auszahlungen aus der Tilgung von Gesellschafterdarlehen -9.983
- Auszahlung aus der Ausreichung von Darlehen an Minderheitengesellschafter -9.226
- Gezahlte Zinsen -5.602
- Gezahlte Gewinnausschüttungen an andere Gesellschafter -9.076
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.465
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 2.205
+/- Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0
+/- Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres 15.944
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 18.149
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
31.12.2022
TEUR
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten -1
Flüssige Mittel 18.150
18.149

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
(Korrigiertes) Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Andere Gewinn- Rücklagen
Gezeichnetes Kapital
TEUR
Nennbetrag eigener Anteile
TEUR
Summe
TEUR
TEUR TEUR
Stand am 31. Dezember 2020 54.000 -2.124 51.876 46.861 32.130
Umgliederung Vorjahresergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 0 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Einzahlungen 0 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 14
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 26
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0 0 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2021 54.000 -2.124 51.876 46.861 32.170
Umgliederung Vorjahresergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 0 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Einzahlungen 0 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0 0 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2022 54.000 -2.124 51.876 46.861 32.170
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernbilanzgewinn/ -verlust
TEUR
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR
Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag Summe
TEUR
Stand am 31. Dezember 2020 -267.461 -389 22.804 -114.179
Umgliederung Vorjahresergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis -2.382 0 0 -2.382
Ausschüttung 0 0 0 0
Einzahlungen 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 14
Währungsumrechnung 0 120 0 120
Sonstige Veränderungen 0 0 0 26
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0 0 -7.006 -7.006
Stand am 31. Dezember 2021 -269.843 -269 15.798 -123.407
Umgliederung Vorjahresergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis -8.320 0 0 -8.320
Ausschüttung 0 0 0 0
Einzahlungen 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 -24 0 -24
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0 0 6.267 6.267
Stand am 31. Dezember 2022 -278.163 -293 22.065 -125.484
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
TEUR
Stand am 31. Dezember 2020 106.137
Umgliederung Vorjahresergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 8.082
Konzernjahresergebnis 0
Ausschüttung -7.337
Einzahlungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises -590
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 0
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0
Stand am 31. Dezember 2021 106.292
Umgliederung Vorjahresergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 17.155
Konzernjahresergebnis 0
Ausschüttung -8.667
Einzahlungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 115
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 0
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0
Stand am 31. Dezember 2022 114.894
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung
TEUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste
TEUR
Summe
TEUR
Summe
TEUR
Stand am 31. Dezember 2020 -40 8.082 114.179 0
Umgliederung Vorjahresergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 0 -8.082 0 0
Konzernjahresergebnis 0 17.155 17.155 14.773
Ausschüttung 0 0 -7.337 -7.337
Einzahlungen 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 -590 -576
Währungsumrechnung 0 0 0 120
Sonstige Veränderungen 0 0 0 26
"Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0 0 0 -7.006
Stand am 31. Dezember 2021 -40 17.155 123.407 0
Umgliederung Vorjahresergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 0 -17.155 0 0
Konzernjahresergebnis 0 10.629 10.629 2.309
Ausschüttung 0 0 -8.667 -8.667
Einzahlungen 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 115 115
Währungsumrechnung 0 0 0 -24
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag" 0 0 0 6.267
Stand am 31. Dezember 2022 -40 10.629 125.484 0

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

des Konzerns Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart

1. Vorbemerkungen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Südwestdeutsche Medien Holding GmbH mit Sitz in Stuttgart im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 233 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB unter Berücksichtigung des GmbHG aufgestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben grundsätzlich in den Konzernanhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Garantierte Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter werden seit dem Geschäftsjahr 2022 entsprechend DRS 22 zum Konzernabschlussstichtag im Posten "Nicht beherrschende Anteile" des Eigenkapitals ausgewiesen und erst im folgenden Geschäftsjahr als Verbindlichkeiten erfasst. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Ausweis des Eigenkapitals sowie der Verbindlichkeiten im Vorjahr an diese geänderte Vorgehensweise angepasst.

2. Konsolidierungskreis/assoziierte Unternehmen

Der Konzernabschluss umfasst neben dem Mutterunternehmen Südwestdeutsche Medien Holding GmbH 144 inländische und sechs ausländische vollkonsolidierte Tochterunternehmen. Fünf Gemeinschaftsunternehmen sind quotal im Konzernabschluss enthalten.

Der Konsolidierungskreis erweiterte sich 2022 um vier Tochterunternehmen. Er verringerte sich gleichzeitig um 11 Tochterunternehmen, da sieben inländische Gesellschaften verschmolzen wurden und vier inländische Gesellschaften aufgrund des Ausscheidens des vorletzten Gesellschafters auf den verbliebenen Gesellschafter angewachsen sind.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde aufgrund von Veränderungen im Konsolidierungskreis unter anderem in folgenden Positionen beeinflusst:

Immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR +12.720)

Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR +622)

Umsatzerlöse (TEUR -4.697)

Materialaufwand (TEUR -1.409)

Personalaufwand (TEUR -2.998)

Im Rahmen der Equity-Bewertung wurde ein assoziiertes Unternehmen zum Erwerbszeitpunkt bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Soweit Wertansätze der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen durch die verrechenbaren Jahresergebnisse negativ werden, findet eine Fortführung dieser Beträge in einer Nebenrechnung außerhalb des Konzernabschlusses statt.

Gemäß § 296 Abs. 2 HGB wurden fünf verbundene Unternehmen aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Gemäß § 311 Abs. 2 HGB wurden drei Gemeinschaftsunternehmen und elf assoziierte Unternehmen wegen untergeordneter Bedeutung nicht at equity, sondern zu fortgeführten Anschaffungskosten im Konzernabschluss bewertet.

Die Inanspruchnahme von Aufstellungs-, Prüfungs- und/oder Offenlegungserleichterungen ist für die in der "Aufstellung der gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB von der Offenlegung, Prüfung und Aufstellung befreiten in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften" (Anlage 3 zum Konzernanhang) genannten Unternehmen vorgesehen.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge seit dem 1. Januar 2010 erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode.

Für Erwerbsvorgänge seit dem 1. Januar 2010 (Neufälle) wird demnach der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Bei der Erstkonsolidierung von Erwerbsvorgängen vor dem 1. Januar 2010 wurde die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. mit den gemäß § 301 Abs. 2 HGB a.F. möglichen Erstkonsolidierungszeitpunkten angewandt und im Rahmen der Folgekonsolidierung unverändert berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr 2022 ergaben sich aus Erstkonsolidierungen sowie aus erstmaligen Konsolidierungen von erworbenen Restanteilen aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 8.022, die den Geschäfts- oder Firmenwerten zugewiesen wurden.

Zum Bilanzstichtag waren Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von saldiert TEUR 151.849 bilanziert. Diese Unterschiedsbeträge sind als stille Reserven den immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 29.140), den Sachanlagen (TEUR 8.419) und den Finanzanlagen (TEUR 2.100) zugeordnet. Geschäfts- oder Firmenwerte sind in Höhe von TEUR 114.042 aktiviert. Aus der Zuordnung stiller Lasten ergab sich eine Zuweisung zu den Pensionsrückstellungen (TEUR 1.852). Die Geschäfts- oder Firmenwerte sowie die immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine betriebliche Nutzungsdauer von fünf bis 20 Jahren abgeschrieben. Die stillen Lasten werden planmäßig aufgelöst.

Die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung (TEUR 114.042) werden in Abhängigkeit von der Stabilität und Nachhaltigkeit der jeweiligen Geschäftsmodelle linear über einen Zeitraum von fünf bis 20 Jahren abgeschrieben. Soweit der beizulegende Wert unter dem Buchwert liegt, wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Abhängig von den jeweiligen firmenwertbildenden Faktoren entspricht der Abschreibungszeitraum insbesondere der durchschnittlichen Nutzung von Marke, Abonnentenstamm, Kundenbindung und lokalen Werbekunden.

Der Posten "nicht beherrschende Anteile" bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

4.1. Allgemeine Anmerkungen

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt (31. Dezember 2022). Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen.

Das Realisations- und das Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände wurden höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, Verbindlichkeiten zu ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände, Geschäfts- oder Firmenwerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über individuell ermittelte Nutzungsdauern über Zeiträume zwischen drei und 20 Jahren linear abgeschrieben. Die individuelle Nutzungsdauer bestimmt sich insbesondere nach der wirtschaftlichen Stabilität der Branche sowie der Produktlebenszyklen. Die planmäßige Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt über Zeiträume zwischen fünf und 20 Jahren.

Die Sachanlagen werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer über Zeiträume zwischen drei und zwanzig Jahren linear abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten bewertet, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen aufgrund von Kursminderungen.

Die Zugänge bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten neben erworbenen Anteilen auch anteilige Jahresüberschüsse. Unter den Abgängen sind Kapitalherabsetzungen, Effekte aus der Veränderung des Konsolidierungskreises, anteilige Jahresfehlbeträge sowie Dividendenausschüttungen erfasst. Die Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte bzw. aus Jahresabschlüssen übernommene Abschreibungen aufgrund niedrigerer beizulegender Werte werden im Anlagengitter unter den Abschreibungen und in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bzw. unter der Position Abschreibungen auf Finanzanlagen erfasst. Anteile an nicht einbezogenen assoziierten Unternehmen werden im Posten Beteiligungen ausgewiesen.

Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet.

Die geleisteten Anzahlungen auf Anlagevermögen sind mit Anschaffungskosten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den durchschnittlichen Einstandskosten bzw. mit den niedrigeren Werten, die sich aus den Marktpreisen am Abschlussstichtag ergeben, bewertet. Die Waren werden mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Fertige und Unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden mit ihren Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden grundsätzlich angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Lager- und Verwertungsrisiken werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nominalwert ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel entsprechen den Nominalwerten.

Die im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Abgrenzungen entsprechen den zeitanteiligen Vorleistungen.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach den Vorschriften des HGB anhand versicherungsmathematischer Methoden ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %). Die in den Pensionsrückstellungen enthaltenen und anlässlich der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Lasten werden planmäßig aufgelöst.

Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,0 % bei den Entgelten und 2,0 % bei den Renten ausgegangen. Weiterhin wurde für die bevorstehende, im 3-Jahres-Turnus stattfindende, Erhöhung der Betriebsrenten zum 1. Januar 2023 bzw. 1. Januar 2024 zusätzlich eine einmalige Anpassung von 8,5% berücksichtigt, die das Ergebnis des Geschäftsjahres mit rd. 3,4 Mio. EUR belastet hat. Die Bewertung berücksichtigt grundsätzlich keine unternehmensspezifische Fluktuationsrate.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 5.731 (Vorjahr: TEUR 8.901). In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen im Vergleich zur Abzinsung mit dem bis zum 31. Dezember 2015 verwendeten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre niedriger angesetzt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensions- bzw. Altersteilzeitverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist grundsätzlich zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Sofern Pensionsverpflichtungen kongruent rückgedeckt sind, erfolgte die Bewertung des Deckungsvermögens, abweichend vom Vorjahr, erstmalig nach den Vorgaben des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 (Stand 30.04.2021) des Institut der Wirtschaftsprüfer, wonach der Buchwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs dem notwendigen Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Altersversorgungsverpflichtung entsprechen muss (kongruente Bewertung). Die Bewertung erfolgte nach dem "Primat der Passivseite", d.h. die Bilanzierung des Rückdeckungsversicherungsanspruchs orientiert sich am notwendigen Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Pensionsrückstellung. Im Vorjahr wurde das Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherung) mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertungsänderung führte im Konzernabschluss 2022 zu keinen wesentlichen Anpassungen.

Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden, sofern diese nicht zu verrechnen sind, im Finanzergebnis gezeigt.

Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG und unter Berücksichtigung der bereits zuvor bilanzierten stillen Lasten hat sich zum 1. Januar 2010 eine Unterdotierung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 9.035 ergeben. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der Unterschiedsbetrag grundsätzlich über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte entsprechend eine Zuführung in Höhe von TEUR 492, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen ist. Zum 31. Dezember 2022 betragen die infolge der Übergangsregelung nicht in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen TEUR 881.

Die bei Pensionsrückstellungen entstehenden Ergebnisauswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Finanzergebnis gezeigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen, darin enthaltene Rentenverpflichtungen mit dem Barwert angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Vorauszahlungen von Abonnenten werden zeitanteilig abgegrenzt.

Bei der Ermittlung der latenten Steuern werden die Grundsätze des DRS 18 angewandt. Bei der Ermittlung der latenten Steuern auf zeitliche Differenzen sowie auf Konsolidierungsmaßnahmen, die sich in Folgeperioden voraussichtlich ausgleichen werden, werden Steuersätze zwischen 30,0 % und 31,5 % herangezogen. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden unter Anwendung des individuellen Steuersatzes der Gesellschaft ermittelt.

Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden nur insoweit bilanziert, als mit einer Verlustverrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rechnen ist.

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert.

4.2. Bilanzierungs-, Ausweis und Bewertungsstetigkeit

Die Bilanzierung und Bewertung wird unverändert nach den Bestimmungen der §§ 290 ff. HGB vorgenommen.

4.3. Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag die Bewertung unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Die Werte der Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften werden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Das erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapital und die Beteiligungsbuchwerte der einbezogenen Unternehmen werden mit den historischen Kursen im Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften ergeben sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des erstkonsolidierungspflichtigen Kapitals und des erwirtschafteten Konzernergebnisses von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, werden erfolgsneutral der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ("Währungsausgleichsposten") zugeordnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs umgerechnet.

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz

5.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 1 zum Konzernanhang dargestellt.

Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 2 HGB ist diesem Konzernanhang als Anlage 4 beigefügt.

Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Der fortgeführte Buchwert des assoziierten Unternehmens übersteigt das anteilige Eigenkapital des assoziierten Unternehmens zum Bilanzstichtag um TEUR 519.

5.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 49.391 51.777
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30 0
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.701 22.018
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
- davon gegenüber Gesellschafter 33 20
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 32.812 19.149
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 121 117
101.934 92.944

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEUR 5.616 Beträge, die noch nicht abziehbare Vorsteuer betreffen und rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

5.3. Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Betrag im Sinne des § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 506) aktiviert.

5.4. Konzerneigenkapital

Das gezeichnete Kapital (vor Absetzung des Nennbetrages der eigenen Anteile) von TEUR 54.000 und die Kapitalrücklage von TEUR 46.861 entsprechen den im Jahresabschluss der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, ausgewiesenen Bilanzposten.

Eigene Anteile bestehen in Höhe von nominal TEUR 2.124, was einem Anteil am Kapital von 3,93 % entspricht.

5.5. Rückstellungen

Bei den Pensionsverpflichtungen und sonstigen Rückstellungen wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB folgende Verrechnungen vorgenommen:

31.12.2022
TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 10.821
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 1.901
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 1.876
Verrechnete Zinsaufwendungen 216
Verrechnete Zinserträge 71

5.6. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Konzernanhang) dargestellt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ein Teilbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 385 ist durch Grundpfandrechte besichert.

Die seit Januar 2018 bestehende 80%-Sicherung der Fazilität A des Konsortialkreditvertrags vom 26. September 2017 mittels Zins-Caps gegen Zinsänderungsrisiken (Mikro-Hedge) ist zum ursprünglich vereinbarten Laufzeitende des Konsortialkreditvertrags per 26. September 2022 ausgelaufen. Zum Bilanzstichtag sind keine Sicherungen gegen Zinsänderungsrisiken für diese Bankverbindlichkeiten mehr vorhanden.

5.7. Latente Steuern

Der bilanzierte Überhang an passiven latenten Steuern ergibt sich wie folgt:

31.12.2022
TEUR
01.01.2022
TEUR
Veränderung
TEUR
Aktive latente Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge 10.148 6.348 3.800
Aktive latente Steuern aus zeitlichen Buchungsunterschieden 33.655 30.579 3.076
Passive latente Steuern aus zeitlichen Buchungsunterschieden -14.805 -13.847 -958
Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen 3.971 4.400 -429
Passive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen -19.509 -23.118 3.609
13.460 4.362 9.098

Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge betreffen körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Verlustvorträge sowie Zinsvorträge. Die aktiven latenten Steuern aus zeitlichen Buchungsunterschieden resultieren im Wesentlichen aus Wertunterschieden bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Die passiven latenten Steuern aus zeitlichen Buchungsunterschieden resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, insbesondere bei den Verlagsrechten. Die aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen beinhalten aktive latente Steuern aus stillen Lasten. Die passiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen beinhalten im Wesentlichen passive latente Steuern aus aufgedeckten stillen Reserven, insbesondere auf Verlagsrechte.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

2023
TEUR
2024-2027
TEUR
ab 2028
TEUR
Gesamt
TEUR
davon assoziierte Unt.
TEUR
Mietverträge 25.340 90.971 659 116.790 0
Leasingverträge 3.429 5.226 32 8.686 0
Dienstleistungsverträge 20.306 12.103 98 32.507 0
Sonstige 16.282 7.425 0 23.707 0
65.357 115.545 789 181.690 0

Darüber hinaus bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

Es besteht eine Verpflichtung zur Darlehensgewährung in Höhe von TEUR 10.000. Der Darlehensnehmer ist berechtigt, das Darlehen im Ganzen oder in Teilbeträgen abzurufen. Der Darlehensvertrag hat eine feste Laufzeit bis zum 31.12.2028. Zum Bilanzstichtag war das Darlehen nicht in Anspruch genommen.

Zum 31. Dezember 2022 bestanden Eventualverbindlichkeiten aus Put-Optionen in Zusammenhang mit dem Erwerb von weiteren Anteilen an zwei verbundenen Unternehmen. Die Kaufpreise für die Anteile liegen im mittleren einstelligen Millionen- bzw. im mittleren dreistelligen TEUR-Bereich. Die Anteile können bis spätestens 30. Juni 2028 bzw. 31. Dezember 2023 angedient werden. Es wird mit einer Ausübung der Put-Optionen für die weiteren Anteile gerechnet.

Es bestehen Verpflichtungen zur Übernahme weiterer Anteile an einem verbundenen Unternehmen. Die Übertragung der Anteile und die Kaufpreisfälligkeit erfolgen spätestens zum Zeitpunkt des Ablebens eines Veräußerers. Die Höhe des Kaufpreises bestimmt sich nach einem zum Zeitpunkt des Anteilsübergangs zu ermittelnden Unternehmenswert.

7. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag besteht in Höhe von TEUR 2.661 eine Subsidiärhaftung mehrerer Konzerngesellschaften gegenüber Unterstützungseinrichtungen. Eine Inanspruchnahme ist aufgrund der guten Vermögens- und Finanzlage der Unterstützungseinrichtungen nicht zu erwarten.

8. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

8.1. Umsatzerlöse

2022
TEUR
2021
TEUR
Umsatzerlöse
Lesermarkt 371.177 366.206
Werbemarkt 219.981 228.800
Zustellung 72.906 77.397
Bücher/Zeitschriften 39.156 42.806
Druck 27.285 35.620
Veranstaltung und Seminare 24.641 17.811
Hörfunk 13.236 12.345
Sonstige 109.289 103.451
./. Erlösschmälerungen -1.604 -1.813
876.067 882.623

Die Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland erzielt. Im Geschäftsjahr wurde die Gruppierung der Umsatzerlöse neu definiert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahresausweis ebenfalls angepasst.

8.2 Aufwendungen für Altersversorgung

Im Posten soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 7.070 (Vorjahr: TEUR 366) enthalten.

8.3. Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 12. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.089 (Vorjahr: TEUR: 1.759).

8.4. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen sowie Zinsergebnis

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 16.735 (Vorjahr: TEUR 15.843) enthalten, die mit TEUR 15.901 aus der Auflösung von Rückstellungen, insbesondere Pensionsrückstellungen sowie andere Personalrückstellungen, resultieren. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 3.773 (Vorjahr: TEUR 9.551) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 2.666). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Steuererstattungen für Vorjahre sowie Rückstellungsauflösungen von TEUR 392 (Vorjahr: TEUR 913).

8.5. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 9.163 enthalten, die auf die Auflösung von Rückstellungen für Abfindungs- und Lohnfortzahlung entfallen.

Die Position "Personalaufwand" enthält außergewöhnliche Aufwendungen von TEUR 8.171, die mit TEUR 5.279 auf Aufwendungen für Inflationsausgleichsprämien und mit TEUR 2.892 auf die Bildung von Rückstellungen für Restrukturierungen entfallen.

In der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 12.646 enthalten, die aus der Bildung von Rückstellungen für Restrukturierungen resultieren.

8.6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten latente Steuererträge in Höhe von TEUR 10.508 (Vorjahr: TEUR 12.788).

9. Sonstige Angaben

9.1. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

In Anwendung von § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB erfolgen keine Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung.

9.2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Bezüge des Aufsichtsrats der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, beliefen sich auf insgesamt TEUR 179.

9.3. Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, und ihre Hinterbliebenen belaufen sich auf TEUR 6.683 und werden in Höhe von TEUR 6.612 bilanziert. Der sich aus der Anwendung des BilMoG ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 71. Die Angabe der Gesamtbezüge ehemaliger Geschäftsführer unterbleibt in analoger Anwendung von § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB.

9.4. Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2022 2021
Angestellte 4.381 4.594
Gewerbliche Arbeitnehmer 542 802
4.923 5.396
Zusteller 13.867 14.372
Darin enthalten sind Arbeitnehmer von nach § 310 HGB nur anteilig einbezogenen Unternehmen:
Angestellte 64 70
Gewerbliche Arbeitnehmer 2 0
Zusteller 0 0

9.5. Abschlussprüferhonorare

Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 707. Das Honorar anderer Wirtschaftsprüfer für in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen beträgt TEUR 654.

Die Honorare setzen sich wie folgt zusammen:

Konzernabschlussprüfer
TEUR
Andere Wirtschaftsprüfer
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 598 587
Andere Bestätigungsleistungen 16 0
Steuerberatungsleistungen 93 60
Sonstige Leistungen 0 7
707 654

9.6. Konzernverhältnisse

Die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

9.7. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Bestände des Finanzmittelfonds, welche auf quotal einbezogene Unternehmen entfallen, betragen TEUR 1.180.

9.8. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, schlägt der Gesellschaftsversammlung vor, den Jahresüberschuss von TEUR 20.082 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 43.813 auf neue Rechnung vorzutragen.

Im Übrigen bleibt die Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses nebst Gewinnvortrag der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, entsprechend den Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschafterversammlung vorbehalten.

 

Stuttgart, den 24. Mai 2023

Südwestdeutsche Medien Holding GmbH

Geschäftsführung

Dr. Christian Wegner

Beschlüsse

Beschluss zur Billigung des Konzernabschlusses zum 31.12.2022 der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart

Bei der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft Südwestdeutsche Medien Holding GmbH am 29. Juni 2023 in Stuttgart wurde Folgendes beschlossen:

Beschlussfassung über die Billigung des Konzernabschlusses zum 31.12.2022

Der SWMH-Konzernabschluss zum 31.12.2022 wird einstimmig gebilligt.

Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses 2022 des Mutterunternehmens (Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart)

Der Jahresüberschuss von € 20.081.859,26 und der Gewinnvortrag von € 43.812.806,63 werden auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Beschluss ist ordnungsgemäß zustande gekommen.

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2022 (Anlage 1 zum Konzernanhang)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2022
TEUR
Währungsanpassung
TEUR
Änderungen Konsolidierungskreis
TEUR
Zugänge
TEUR
Umgliederungen
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 565.948 325 4.778 1.274 138
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 538.038 13 8.005 53 0
3. Geleistete Anzahlungen 683 0 0 1.342 -138
1.104.669 338 12.783 2.669 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 249.803 -1 0 1 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 306.529 0 70 675 44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 74.775 124 195 1.888 0
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 108 0 0 16.288 -44
631.215 123 265 18.852 0
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 55 0 50 0 0
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 12.713 0 0 3.928 0
3. Beteiligungen 12.366 0 0 30 18
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 63 0 0 0 0
5. Sonstige Ausleihungen 449 0 0 0 0
6. Geleistete Anzahlungen 18 0 0 0 -18
25.664 0 50 3.958 0
1.761.548 461 13.098 25.479 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
Abgänge
TEUR
31.12.2022
TEUR
1.1.2022
TEUR
Währungsanpassung
TEUR
Änderungen Konsolidierungskreis
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.513 547.950 428.017 299 63
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 12.467 533.642 405.963 30 0
3. Geleistete Anzahlungen 60 1.827 0 0 0
37.040 1.083.419 833.980 329 63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 975 248.828 179.043 -1 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 36.213 271.105 294.533 0 68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.632 53.350 64.714 113 163
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 64 16.288 0 0 0
60.884 589.571 538.290 112 231
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 105 0 0 0
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.876 12.765 0 0 0
3. Beteiligungen 362 12.052 3.351 0 0
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 63 63 0 0
5. Sonstige Ausleihungen 20 429 0 0 0
6. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
4.258 25.414 3.414 0 0
102.182 1.698.404 1.375.684 441 294
Abschreibungen Buchwerte
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
31.12.2022
TEUR
31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.146 24.372 434.153 113.797 137.931
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 23.568 9.985 419.576 114.066 132.075
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 1.827 683
53.714 34.357 853.729 229.690 270.689
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.667 967 181.742 67.086 70.760
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.985 36.202 262.384 8.721 11.996
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.244 23.425 44.809 8.541 10.061
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 16.288 108
10.896 60.594 488.935 100.636 92.925
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 105 55
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 0 12.765 12.713
3. Beteiligungen 12 361 3.002 9.050 9.015
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 63 0 0
5. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 429 449
6. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 18
12 361 3.065 22.349 22.250
64.622 95.312 1.345.729 352.675 385.864

Verbindlichkeitenspiegel 2022 (Anlage 2 zum Konzernanhang)

Restlaufzeit Gesamt Gesamt
unter 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 52.868 82.233 0 135.101 101.450
(Vorjahr) (25.150) (76.300) (0)
2. Erhaltene Anzahlungen 457 0 0 457 480
(Vorjahr) (480) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.390 3 0 30.393 31.674
(Vorjahr) (31.668) (6) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17 0 0 17 0
(Vorjahr) (0) (0) (0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.275 51 0 8.326 6.679
(Vorjahr) (6.649) (30) (0)
davon gegenüber Gesellschaftern 5.497 0 0 5.497 3.514
(Vorjahr) (3.514) (0) (0)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 47.873 64.584 41 112.498 127.219
(Vorjahr) (67.065) (50.078) (10.076)
davon gegenüber Gesellschaftern 14.656 59.708 0 74.364 84.454
(Vorjahr) (14.780) (59.691) (9.983)
davon aus Steuern 15.215 0 0 15.215 15.894
(Vorjahr) (15.894) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.777 0 0 1.777 1.286
(Vorjahr) (1.286) (0) (0)
139.880 146.871 41 286.792 267.502
(Vorjahr) (131.012) (126.414) (10.076)

Aufstellung der gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB von der Offenlegung, Prüfung und Aufstellung befreiten und in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften (Anlage 3 zum Konzernanhang)

alga Unternehmensberatung GmbH, Köln

Antenne Radio GmbH & Co. KG, Stuttgart

BALVI GmbH, Lübeck

Bechtle Graphische Betriebe und Verlagsgesellschaft (Bechtle Verlag und Esslinger Zeitung) GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar

Beteiligungsgesellschaft Post Stuttgart GmbH & Co. KG, Stuttgart

BWPOST Esslingen GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar

BWPOST GmbH & Co. KG, Stuttgart

DATAKONTEXT GmbH, Frechen

Die Redaktion Stuttgarter Zeitung Stuttgarter Nachrichten GmbH, Stuttgart

Dokumentations- und Informationszentrum München GmbH, München

Druckzentrum Südwest GmbH, Oberndorf am Neckar

ECHO Anzeigenblatt GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Esslingen am Neckar

ecomed-Storck GmbH, Landsberg am Lech

Gläser & Kümmerle GmbH & Co. KG, Bietigheim-Bissingen

Hüthig GmbH, Heidelberg

K.I.M. Kommunikation im Mittelpunkt GmbH, Oberndorf am Neckar

KOSOS Beteiligungs GmbH & Co. VermietungsoHG, Hof

Kreiszeitung Böblinger Bote Wilhelm Schlecht GmbH & Co. KG, Böblingen

Lahrer Zeitung GmbH, Lahr

Magazin-Verlagsgesellschaft Süddeutsche Zeitung mbH, München

Media-Manufaktur GmbH, Pattensen

Medienholding Süd GmbH, Stuttgart

MedTriX GmbH, Wiesbaden (vormals: Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden)

MHB GmbH & Co. Medienhaus Bayreuth KG, Bayreuth

MHS Digital GmbH, Stuttgart

MHS Print GmbH, Stuttgart

MMD Verteildienst GmbH & Co. KG, Stuttgart

MSH Medien System Haus GmbH & Co. KG, Stuttgart

Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG, Lörrach

PHV Service GmbH, Stuttgart

Pressehaus Stuttgart Druck GmbH, Stuttgart

Pressehaus Stuttgart Grundstücksgesellschaft mbH, Stuttgart

Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH, Oberndorf am Neckar

Schwarzwälder Bote Medienvermarktung Südwest GmbH, Oberndorf am Neckar

Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft mbH, Oberndorf am Neckar

SoMaCos GmbH & Co. KG, Salzwedel

Stuttgart Regional Hörfunk GmbH & Co. KG, Stuttgart

Stuttgarter Nachrichten Verlagsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart

Stuttgarter Wochenblatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart

Stuttgarter Zeitung Beteiligungs GmbH & Co. KG, Stuttgart

Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart

Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH, München

Süddeutsche Zeitung GmbH, München

Süddeutsche Zeitung Kundenservice-Center GmbH, München

Süddeutsche Zeitung Logistik GmbH, München

Süddeutsche Zeitung Media GmbH, München

Süddeutscher Verlag GmbH, München

Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen GmbH, München

Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH, München

Süddeutscher Verlag Zeitungsdruck GmbH, München

Südwest Media Network GmbH, Stuttgart (vormals: Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH, Stuttgart)

Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Suhl

SV-Druckerei Zamdorfer Straße Vermietungs GmbH, München

SWMH Brand Solutions GmbH, München

SWMH Digital Ad Solutions GmbH, Stuttgart

SWMH Next GmbH, Stuttgart

SWMH Service GmbH, Stuttgart

SZ Scala GmbH, München

TMT Media GmbH & Co. KG, Bayreuth

Ultima Media Ltd., London

verlag moderne industrie GmbH, Landsberg am Lech

Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg

Vius Lambda GmbH, Stuttgart

Wochenspiegel Thüringen GmbH & Co. KG, Suhl

Württemberger Zeitung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart

Zamdo GmbH, München

Zeitungsgruppe Stuttgart Digital GmbH, Stuttgatt (vormals: Pressehaus Stuttgart Infotechnik GmbH, Stuttgart)

Zeitungsgruppe Stuttgart mbH, Stuttgart (vormals: MHS-Medienservice GmbH, Stuttgart)

Zeitungsverlag Leonberg GmbH, Leonberg

Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage 4 zum Konzernanhang)

Name Sitz Höhe des Anteils am Kapital
in %
Unbeschränkt haftender Gesellschafter nach § 313 Abs. 2 Nr. 6
In den Konsolidierungskreis einbezogene verbundene Unternehmen
Südwestdeutsche Medien Holding GmbH (Mutterunternehmen) Stuttgart
7Mind GmbH Dortmund 100
Abokarten Verwaltungs GmbH BT Hof 100
Aktuelle Welle Programm- und Werbegesellschaft Bayreuth mbH Bayreuth 100
alga Unternehmensberatung GmbH Köln 100
Antenne Radio GmbH & Co KG Stuttgart 65 Antenne Radio-Verwaltungsgesellschaft mbH, Stuttgart
Antenne Radio-Verwaltungsgesellschaft mbH Stuttgart 65
Anzeigenblatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung Esslingen am Neckar 100
B & B Publishing GmbH Mering 80
BALVI GmbH Lübeck 100
BAY-Q GmbH München 60
BECHTLE Beteiligungs-GmbH Esslingen am Neckar 100
Bechtle Graphische Betriebe und Verlagsgesellschaft (Bechtle Verlag und Esslinger Zeitung) GmbH & Co. KG Esslingen am Neckar 100 BECHTLE Beteiligungs-GmbH, Esslingen am Neckar
Beteiligungsgesellschaft Post Stuttgart GmbH & Co. KG Stuttgart 80 Beteiligungsgesellschaft Post Stuttgart Verwaltungs GmbH, Stuttgart
Beteiligungsgesellschaft Post Stuttgart Verwaltungs GmbH Stuttgart 100
Blickpunkt Verlag GmbH Hof (Saale) 100
BWP Bayreuther Werbe- und Pressevertriebsgesellschaft mbH Bayreuth 100
BWPOST Esslingen GmbH & Co. KG Esslingen am Neckar 100 BWPOST Esslingen Verwaltungsgesellschaft mbH, Esslingen am Neckar
BWPOST Esslingen Verwaltungsgesellschaft mbH Esslingen am Neckar 100
BWPOST GmbH & Co. KG Stuttgart 100 BWPOST Verwaltungs GmbH, Stuttgart
BWPOST Ludwigsburg GmbH Ludwigsburg 100
BWPOST Verwaltungs GmbH Stuttgart 100
Courissima GmbH Events-Communication-Promotion Bayreuth 100
DATAKONTEXT GmbH Frechen 100
Die Redaktion Stuttgarter Zeitung Stuttgarter Nachrichten GmbH Stuttgart 100
Direkt + Online GmbH München 95
Dokumentations- und Informationszentrum München GmbH München 100
Druck- und Verlagsanstalt "Neue Presse" GmbH Coburg 70
Druckzentrum Südwest GmbH Oberndorf am Neckar 97
ECHO Anzeigenblatt GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Esslingen am Neckar 60 Anzeigenblatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Esslingen am Neckar
ecomed-Storck GmbH Landsberg am Lech 100
Frankenpost Verlag Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hof (Saale) 65
HCS Content GmbH Coburg 100
HCS Medienwerk GmbH Coburg 100
HCS Print GmbH Suhl 100
hcsb.digital GmbH (vormals: LLS Brief & Paket GmbH, Suhl) Suhl 100
Hüthig GmbH Heidelberg 100
Hüthig Medien GmbH Heidelberg 100
Jaumann Verwaltungs GmbH Lörrach 100
Jaumann Zustell GmbH Lörrach 100
K. I. M. Kommunikation im Mittelpunkt GmbH Oberndorf am Neckar 100
KOSOS Beteiligungs GmbH & Co. VermietungsoHG Hof 65 Süddeutscher Verlag GmbH, München
Kreiswelle Esslingen Hörfunk GmbH Esslingen am Neckar 100
Kreiszeitung Böblinger Bote Wilhelm Schlecht GmbH & Co. KG Böblingen 100 Kreiszeitung Böblinger Bote Wilhelm Schlecht Verwaltungs GmbH, Böblingen
Kreiszeitung Böblinger Bote Wilhelm Schlecht Verwaltungs GmbH Böblingen 100
Lahrer Zeitung GmbH Lahr 100
M&S Medienservice GmbH Stuttgart 100
Magazin-Verlagsgesellschaft Süddeutsche Zeitung mbH München 100
Media-Manufaktur GmbH Pattensen 100
MEDICAL TRIBUNE CZ, s.r.o. Prag 100
Medical Tribune Polska Sp. z o. o. Warschau 100
Medienholding Süd GmbH Stuttgart 82
Medienlogistik Stuttgart GmbH Stuttgart 100
1) Medienlogistik Stuttgart Service GmbH Stuttgart 49
MedTriX AG (vormals: Swiss Professional Media AG, Basel) Basel 100
MedTriX GmbH (vormals: Medizin Medien Austria GmbH, Wien) Wien 100
MedTriX GmbH (vormals: Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden) Wiesbaden 100
MHB GmbH & Co. Medienhaus Bayreuth KG Bayreuth 100 MHB Verwaltungs GmbH, Bayreuth
MHB Verwaltungs GmbH Bayreuth 100
MHS Digital GmbH Stuttgart 100
MHS Print GmbH Stuttgart 100
MMD Verteildienst GmbH & Co. KG Stuttgart 80 MMD Verteildienst Verwaltungs GmbH, Stuttgart
MMD Verteildienst Verwaltungs GmbH Stuttgart 100
MMN Mediengesellschaft Mittlerer Neckar mit beschränkter Haftung Stuttgart 65
MSH Medien System Haus GmbH & Co. KG Stuttgart 57 MSH Medien System Haus Verwaltungsgesellschaft mbH, Stuttgart
MSH Medien System Haus Verwaltungsgesellschaft mbH Stuttgart 57
NEUE BAYREUTHER Anzeigenblattverlags GmbH Bayreuth 100
Nordbayerischer Kurier Zeitungsverlag GmbH Bayreuth 65
2) Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG. Lörrach 50 Jaumann Verwaltungs GmbH, Lörrach
phonewerk Gesellschaft für Dialogmarketing mbH Hof 100
PHV Service GmbH Stuttgart 100
Pressehaus Stuttgart Druck GmbH Stuttgart 100
Pressehaus Stuttgart Grundstücksgesellschaft mbH Stuttgart 100
Professional Publishing Hungary Kiadó Kft. Budapest 100
PS Pressevertrieb-Service GmbH für Bad Cannstatt und Fellbach Stuttgart 100
PS Pressevertrieb-Service GmbH für Feuerbach und Zuffenhausen Stuttgart 100
PS Pressevertrieb-Service GmbH für Möhringen und Vaihingen Stuttgart 100
PS Pressevertrieb-Service GmbH für Stuttgart-Mitte und Süd Stuttgart 100
PS Pressevertrieb-Service GmbH für Stuttgart-Ost und Untertürkheim Stuttgart 100
PS Pressevertrieb-Service GmbH für Stuttgart-West und Gerlingen Stuttgart 100
PV Projekt Verlag GmbH Stuttgart 95
RNB Radio Neckarburg GmbH Rottweil 88
RNT Ring Nordbayerischer Tageszeitungen GmbH Bayreuth 100
Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH Oberndorf am Neckar 100
Schwarzwälder Bote Medienvermarktung Südwest GmbH Oberndorf am Neckar 100
Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft mbH Oberndorf am Neckar 100
SoMaCos GmbH & Co. KG Salzwedel 100 SoMaCos - Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH, Salzwedel
SoMaCos - Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH Salzwedel 100
Sonntag Aktuell GmbH Stuttgart 66
Städte-Radio Produktions GmbH Stuttgart 100
Stuttgart Regional Hörfunk GmbH & Co KG Stuttgart 90 Stuttgart Regional Hörfunk Verwaltung GmbH, Stuttgart
Stuttgart Regional Hörfunk Verwaltung GmbH Stuttgart 90
Stuttgarter Mediengesellschaft mbH Stuttgart 100
Stuttgarter Nachrichten Verlagsgesellschaft mit beschränkter Haftung Stuttgart 100
Stuttgarter Presse Funk GmbH Stuttgart 88
Stuttgarter Wochenblatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung Stuttgart 100
Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 100
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH München 100
Süddeutsche Zeitung GmbH München 100
Süddeutsche Zeitung Kundenservice-Center GmbH München 100
Süddeutsche Zeitung Logistik GmbH München 100
Süddeutsche Zeitung Media GmbH München 100
Süddeutscher Verlag GmbH München 81
Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen GmbH München 100
Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH München 100
Süddeutscher Verlag Zeitungsdruck GmbH München 100
Südthüringer Verteilerdienst GmbH Suhl 100
Südwest Media Network GmbH (vormals: Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH, Stuttgart) Stuttgart 100
Suhler Verlag Verwaltungsgesellschaft mbH Suhl 70
Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Suhl 70 Suhler Verlag Verwaltungsgesellschaft mbH, Suhl
SV-Druckerei Zamdorfer Straße Vermietungs GmbH München 100
SWMH Brand Solutions GmbH München 100
SWMH Digital Ad Solutions GmbH Stuttgart 100
SWMH Logistik GmbH München 100
SWMH Next GmbH Stuttgart 100
SWMH Service GmbH Stuttgart 100
SWMH Ventures GmbH Stuttgart 100
SZ Scala GmbH München 100
Teleradio-Beteiligungsesellschaft mbH München 100
TMT Media GmbH & Co. KG Bayreuth 100 Courissima GmbH Events-Communication-Promotion, Bayreuth
Ultima Media Limited London 100
verlag moderne industrie GmbH Landsberg am Lech 100
Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH Heidelberg 100
Vius Lambda GmbH Stuttgart 100
VSO - Verteil Service Oberfranken GmbH Bayreuth 100
VUV Vertriebs- und Verlagsservice GmbH Coburg 80
Wochenspiegel Coburg-Sonneberg Verlag GmbH Coburg 100
Wochenspiegel Thüringen GmbH & Co. KG Suhl 100 Wochenspiegel Thüringen Verwaltungs GmbH, Suhl
Wochenspiegel Thüringen Verwaltungs GmbH Suhl 100
Württemberger Zeitung Gesellschaft mit beschränkter Haftung Stuttgart 100
Zamdo GmbH München 100
Zeitungsgruppe Stuttgart Digital GmbH (vormals: Pressehaus Stuttgart Infotechnik GmbH, Stuttgart) Stuttgart 100
Zeitungsgruppe Stuttgart GmbH (vormals: MHS-Medienservice GmbH, Stuttgart) Stuttgart 100
Zeitungsverlag Leonberg GmbH Leonberg 100
1) Zeitungsvertrieb München City GmbH München 25
Zustell-Service-Metropolregion Stuttgart GmbH Stuttgart 100
Zustell-Service-Schwarzwald GmbH Stuttgart 100
1) ZV Service GmbH München 25
ZVE Zeitungsvertrieb Esslingen Verlag Information und Wissen GmbH Stuttgart 100
1) ZVK Zeitungsvertrieb Kirchheim GmbH München 25
1) ZVL Zeitungsvertrieb Laim GmbH München 25
1) ZVR Zeitungsvertrieb Ramersdorf GmbH München 25
1) ZVT Zeitungsvertrieb Thalkirchen GmbH München 25
ZWV Zeitungs- und Werbemittelvertriebsgesellschaft mbH Hof 80
3) Nicht einbezogene verbundene Unternehmen
Car Design News Limited London 100
medtrend GmbH Institut für Markt und Meinungsforschung im Gesundheitswesen München 100
SBW Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH Stuttgart 100
SV TOP GmbH München 81
Synopsos GmbH München 100
4) Anteilmäßig einbezogene Unternehmen
cam networx GmbH Bergisch Gladbach 50
Deutsches Ausschreibungsblatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung Düsseldorf 50
Meininger Mediengesellschaft mbH Meiningen 50
Staatsanzeiger eServices GmbH (vormals: Staatsanzeiger Online Logistik GmbH, München) München 50
Verlag Bayerische Staatszeitung Gesellschaft mit beschränkter Haftung München 50
Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
ZVD MEDIENGESELLSCHAFT MBH Göppingen 50
5) Nicht nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen
6) Antenne Thüringen GmbH & Co.KG Weimar 21
7) BWPOST Böblingen GmbH Sindelfingen 30
7) BWPOST Rems-Murr GmbH Waiblingen 30
7) Dr. Fischer & Ellwanger KG Media GbR Bayreuth 38 Nordbayerischer Kurier Zeitungsverlag GmbH, Bayreuth
7) EKG - Einkaufsgemeinschaft für Verlage GmbH Stuttgart 42
7) Funkhaus Coburg GmbH & Co. KG Coburg 25
7) Funkhaus Coburg Verwaltungs-GmbH Coburg 25
7) Impuls Direktwerbung GmbH Untermaßfeld 20
7) PUNKTGENAU BAYREUTH ZUSTELLSERVICE GMBH, i.L. Bayreuth 50
7) Republic Marketing & Media Solutions GmbH Berlin 50
7) RSL Radio Schwabenland Stuttgart GmbH & Co. KG Stuttgart 43
7) STUTTGARTER ZEITUNG Online-Service GmbH Stuttgart 50
7) VdB Verteildienst Bayern GmbH, i.L. Kulmbach 20
7) Warum Verlag GmbH Berlin 43

Die Höhe des Anteils am Kapital ist auf volle Prozentpunkte gerundet.

Ferner bestehen noch weitere Beteiligungen, die nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, § 264 Abs. 2 HGB und nach § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.

1) Beherrschung aufgrund faktischer Stimmrechtsmehrheit (§ 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB).

2) Beherrschung aufgrund industrieller Führung.

3) Auf die Einbeziehung in den Konzernabschluss wurde wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet, da die Umsatzerlöse weniger als 1% des Konzernumsatzes ausmachten (§ 296 Abs. 2 HGB).

4) Die Unternehmen werden jeweils gemeinschaftlich mit einem anderen Unternehmen i.S. d. § 310 Abs. 1 HGB geführt, da wesentliche Beschlüsse gemeinsam gefasst werden.

5) Auf die Einbeziehung nach der Equity-Methode wurde wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet, da die anteiligen Ergebnisse i.d.R. ausgeschüttet werden (§ 311 Abs. 2 HGB) und der Einfluss auf die Konzernbilanzsumme nicht wesentlich ist.

6) Eigenkapital zum 31.12.2021: TEUR 3.509, Jahresergebnis 2021: TEUR 1.315

7) Auf die Angabe nach § 313 Abs. 2 Nr. 4 wird gem. § 313 Abs. 3 S. 4 bzw. S. 5 verzichtet.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 25. Mai 2023

SüdTreu Süddeutsche Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Bäßler, Wirtschaftsprüfer

Anton Schreitt, Wirtschaftsprüfer

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