Höllrich GmbHLiquidiert

86453 Dasing, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 1108
Eingetragen
15.10.1975
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationElektroinstallation
Gegenstand
Bau von Stark- und Schwachstromanlagen jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ernst Tobias Kohlmeyer
seit 13.12.2016
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Höllrich GmbH

Dasing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Unsere Aktivitäten erstrecken sich auf die Verlegung und Instandsetzung von Schwach- und Starkstromleitungen sowie auf den Neubau und die Reparatur von elektrischen Anlagen allgemeiner Art; außerdem führen wir für verschiedene Straßenbauämter Nebentätigkeiten aus. Für die Deutsche Telekom AG sind wir in verschiedenen Bereichen tätig. Die Auftragsbeschaffung basiert auf öffentlichen und beschränkten Ausschreibungen, die größtenteils nur den jeweiligen einzelnen Auftrag betreffen; wir arbeiten aber auch auf Zeitverträgen mit und ohne Preisgleitklausel.

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden von uns nicht betrieben.

Die zu erbringenden Leistungen sind in der Hauptsache witterungsabhängig, sodass ein großer Teil unserer Arbeiten im Winter (Frostperiode) nicht durchgeführt werden kann. Die damit beauftragten Arbeitnehmer sind deshalb nicht das ganze Jahr durchgehend beschäftigt. Die Zahl der Mitarbeiter nach § 267 Abs. 5 HGB ist von 69 auf 64 gesunken.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. 1

Alle wichtigen Kennzahlen der elektro- und informationstechnischen Handwerke für das Jahr 2023 fallen weitgehend positiv aus. Der Umsatz betrug 87,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von 7,9 %. Im Jahr 2023 waren in den 48.225 elektrohandwerklichen Unternehmen 524.424 Menschen beschäftigt (Vorjahr 527.354). Pro Mitarbeiter wurde dabei ein Umsatz von 167.564 Euro erwirtschaftet (+ 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr). 2

1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024.
2 Vgl. Zentralverband der deutschen elektro- und informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Wirtschaftsstatistischer Datendienst, Abruf vom 11.06.2024

Finanz- und Vermögenslage

Bei einer um TEUR 841 auf TEUR 10.015 (Vorjahr: TEUR 9.174) gestiegenen Bilanzsumme ist das Eigenkapital von TEUR 8.135 auf TEUR 8.055 gesunken. Dabei sank die Eigenkapitalquote von 88,7 % auf 80,4 %. Das größtenteils sofort realisierbare Umlaufvermögen deckt die kurz- und langfristigen Schulden mit dem 4,6-fachen (Vorjahr: 7,8- fachen) Wert ab. Die liquiden Mittel verminderten sich von TEUR 4.650 auf TEUR 4.251.

Die Zahlungsbereitschaft ist weiterhin jederzeit sichergestellt, auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass bei Wiederaufnahme der Aktivitäten im Frühjahr eine Auftragsvorfinanzierung von ca. drei Monaten erfolgt.

Die Investitionen in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 104) betreffen im Wesentlichen Großgeräte und LKW. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 338 (Vorjahr: TEUR 417) gegenüber.

Ertragslage und Geschäftsverlauf

Betriebsleistung

Die Erwartung des Vorjahres von stabilen Umsatzerlösen wurde übertroffen. Die Betriebsleistung erhöhte sich um TEUR 1.094 auf TEUR 11.235. Dabei stiegen die Umsatzerlöse von TEUR 8.074 im Vorjahr auf TEUR 10.087, während sich die Bestandsveränderung der in Arbeit befindlichen Aufträge von TEUR 1.820 im Vorjahr um TEUR 748 auf TEUR 1.072 minderte.

Ausgaben und Kostenentwicklung

Der Betriebsaufwand ist um TEUR 1.594 auf TEUR 11.392 gestiegen. Der Personalaufwand stieg um TEUR 203 auf TEUR 3.595. Die Materialaufwendungen sind um TEUR 1.465 gestiegen. Das Betriebsergebnis verminderte sich um insgesamt TEUR 500 auf TEUR -137.

Personal- und Sozialleistungen

Überstunden werden weiterhin nicht vergütet, sondern auf einem Zeitkonto gesammelt und durch Freizeit abgegolten.

Allen unseren Mitarbeitern danken wir für die geleistete Arbeit und ihre Einsatzbereitschaft und Pflichterfüllung. In Anerkennung ihrer guten Leistungen haben wir der Belegschaft im Geschäftsjahr 2023 wie in den Vorjahren Sondervergütungen und freiwillige Sozialleistungen zu besonderen Anlässen gewährt.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis in 2023 veränderte sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 0 auf 77.

Ertragsteuern

Der Ertragssteueraufwand des Vorjahres betrifft die laufende Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Jahresergebnis

Das Ergebnis nach Ertragssteuern verminderte sich von TEUR 276 um TEUR 336 auf TEUR -60. Unter Berücksichtigung der zu entrichtenden sonstigen Steuern von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20) wird für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von TEUR -80 ausgewiesen. Die Erwartung des Vorjahres wurde damit leicht verfehlt.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Wesentliche zukünftige Chancen und Risiken unserer Geschäftstätigkeit liegen unverändert in der Entwicklung des Telekommunikationsmarktes und in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Die Stimmung in den e-handwerklichen Betrieben bleibt trotz der angespannten konjunkturellen Lage in der deutschen Gesamtwirtschaft dank weiterhin solider Auftragspolster und steigender Umsätze vergleichsweise gut. Die aktuelle ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage zeigt aber auch erste Eintrübungen: Der Anteil der Betriebe mit offenen Stellen ist leicht rückläufig. Zudem gehen weniger Betriebe von einer Verbesserung der Geschäftssituation aus. Obwohl die Krise im Neubau-Bereich anhält, zeigen sich die E-Handwerke weiter resilient. Das ergab die vom 12. bis 23. Februar vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) durchgeführte Frühjahrskonjunkturumfrage, an der 1.762 Betriebe teilnahmen.

So sind die Umsätze im Bereich e-handwerklicher Tätigkeiten in den vergangenen sechs Monaten bei 42,2 Prozent der befragten Betriebe gestiegen (Herbst 2023: 45,6 %). Lediglich 14,5 Prozent vermeldeten gesunkene Umsätze (Herbst 2023: 13,2 %). Auch, wenn die Umsatzsteigerungen zum Teil auf die Inflation zurückzuführen sind, zeigen die Zuwächse sowie auch der mit 75,7 Punkten noch immer hohe Geschäftsklimaindex (Herbst 2023: 80,0 Punkte): Die Dienstleistungen der E-Handwerke erfreuen sich trotz Bau-Krise und schwächelnder Konjunktur hoher Nachfrage. Das gilt insbesondere für Dienstleistungen in Bereichen der sogenannten Zukunftstechnologien: Gegenüber der im Oktober 2023 durchgeführten ZVEH-Herbstkonjunkturumfrage wuchsen die Umsatzanteile vor allem bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen und Speichern. 3

Die Folgen der gestiegenen Inflation und des Ukraine-Krieges sind derzeit deutlich spürbar und werden mit Sicherheit auch die zukünftigen Aufwände beeinflussen. Insbesondere bei den Personalkosten sowie mittelbar bei den Aufwendungen für Fremdleistungen können Preiserhöhungen deutlich erkennbar werden.

Eine entscheidende Rolle für die Auslastung in den nächsten Monaten wird die Gestaltung der Konjunkturprogramme der Bundesregierung, insbesondere im Bereich Breitbandausbau, spielen. Im Hinblick auf Telearbeit und fortschreitende Digitalisierung wurde die Bedeutung des Breitbandnetzes für die Wirtschaft in Deutschland in der Corona-Krise überdeutlich. Deshalb sehen wir der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens verhalten optimistisch entgegen, auch da wir momentan keinen Auftragsrückgang zu verzeichnen haben.

Der derzeitige Rückgang in der Bauproduktion spielt sich insbesondere in den Segmenten Industrie- und Wohnungsbau ab. Unser Geschäftsbereich, Leistungen rund um die Infrastruktur, ist davon nur mittelbar betroffen. Neue Mitbewerber versuchen sich in diesem Sektor zu etablieren und die Anfragen von Nachunternehmern haben sich leicht erhöht.

Darüber hinaus besteht ein Risiko für die künftige Entwicklung der Gesellschaft, nicht in ausreichendem Maß qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Diesem Risiko begegnen wir durch die gezielte Ausbildung künftiger Fachkräfte. Auch Zahlungsausfälle von Kunden können die künftige Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Daher wird durch die Gesellschaft ein aktives Zahlungsmanagement betrieben, um dieses Risiko möglichst gering zu halten.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir bei stabilen Umsatzerlösen wieder mit einem positiven Ergebnis, da wir weiterhin bestrebt sind, unsere Bestandskunden noch intensiver zu unterstützen und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

3 Vgl. Zentralverband der deutschen elektro- und informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Frühjahrsumfrage 2024, Veröffentlichung vom 29. Februar 2024

 

Dasing, den 22. August 2024

Der Geschäftsführer:

Dipl.-Ing. (FH) Harald M. Luginger

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 170.831,00 171
2. Technische Anlagen und Maschinen 244.904,00 297
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 632.696,00 600
4. Anlagen im Bau 4.800,00 5
1.053.231,00 1.073
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Betriebsstoffe 33.228,36 25
2. In Arbeit befindliche Aufträge 4.729.200,00 3.657
4.762.428,36 3.682
Abzüglich: Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -3.589.207,66 -2.986
1.173.220,70 696
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.101.198,82 2.314
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 105
3. Sonstige Vermögensgegenstände 436.283,74 336
3.537.482,56 2.755
III. Guthaben bei Kreditinstituten 4.250.677,13 4.650
8.961.380,39 8.101
10.014.611,39 9.174

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 120.000,00 120
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.800.000,00 1.800
III. Gewinnvortrag 6.215.034,55 5.959
IV. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) -79.860,46 256
8.055.174,09 8.135
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 717.683,75 489
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 832.322,11 237
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 54.329,76 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 355.101,68 313
davon aus Steuern: EUR 244.286,25 (Vorjahr: TEUR 197)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.227,11 (Vorjahr: TEUR 2)
1.241.753,55 550
10.014.611,39 9.174

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 10.087.368,46 8.074
2. Bestandsveränderung der in Arbeit befindlichen Aufträge 1.071.800,00 1.820
3. Sonstige betriebliche Erträge 76.067,37 247
11.235.235,83 10.141
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -1.106.969,92 -1.219
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.692.505,46 -4.116
-6.799.475,38 -5.335
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.764.261,10 -2.805
b) Soziale Abgaben -830.804,06 -587
-3.595.065,16 -3.392
6. Abschreibungen auf Sachanlagen -337.678,25 -417
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -640.475,68 -634
-11.372.694,47 -9.778
-137.458,64 363
8. Zinsen und ähnliche Erträge 77.243,11 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -87
11. Ergebnis nach Steuern -60.215,53 276
12. Sonstige Steuern -19.644,93 -20
13. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) -79.860,46 256

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen

Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Höllrich GmbH mit Sitz in Dasing im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 1108 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen, Gliederung und Darstellung erfolgten nach den Vorschriften der §§ 265 bis 277 HGB.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen aktiviert. Bei den Bauten und Außenanlagen wird unverändert eine 10- bis 50-jährige Nutzungsdauer unterstellt. Die technischen Anlagen und Maschinen bzw. Betriebs- und Geschäftsausstattung werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen fünf und elf Jahren. Bei den Zugängen wird analog § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG nur die zeitanteilige Abschreibung angesetzt. Selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, soweit ihre jeweiligen Anschaffungskosten EUR 800 nicht überschreiten.

Der Festwert für in den Betriebsstoffen enthaltene Kleinmaterialien wird unverändert fortgeführt.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind mit den Herstellungskosten oder den niedrigeren anteiligen Nettoveräußerungswerten aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt bzw. indirekt dem Herstellungsprozess zuzurechnenden Kosten. Anzahlungen auf Bestellungen werden entsprechend § 265 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt bzw. der überhängende Betrag als Verbindlichkeit ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister. Die Rücklagen entsprechen den Gesellschafterbeschlüssen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wurde.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

3 Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

3.2 Umlaufvermögen

Mit Ausnahme von Kautionen in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 13), die unter den sonstigen Vermögensgegenständen bilanziert sind, beträgt wie im Vorjahr die Restlaufzeit der Forderungen weniger als ein Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind zudem antizipative Zinserträge in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen.

3.3 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als Hauptposten Personalverpflichtungen mit TEUR 590 (Vorjahr: TEUR 408), Garantieleistungen mit TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 38) sowie Abschlussprüfungs- und Steuerberatungsleistungen mit TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 29).

3.4 Verbindlichkeiten

Für alle Verbindlichkeiten beträgt die Restlaufzeit wie im Vorjahr höchstens ein Jahr; Sicherheiten sind nicht bestellt.

3.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Bereich der Immobilien, soweit diese nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, beläuft sich auf TEUR 142 und ist vor Ablauf von fünf Jahren fällig. Außerdem sind aufgrund bestehender Leasingverträge für Mobilien monatliche Zahlungen in Höhe von TEUR 3 zu leisten.

4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Fernmeldeanlagen 7.070 5.222
Stromanlagen 2.314 2.380
Sonstige 703 472
10.087 8.074

5 Sonstige Angaben

5.1 Mutterunternehmen

Die Josef Randlshofer & Sohn Hoch- und Tiefbauunternehmen GmbH, Oberhaching, besitzt sämtliche Geschäftsanteile unserer Gesellschaft; sie hat aufgrund der größenabhängigen Befreiung des § 293 HGB keinen Konzernabschluss aufzustellen.

5.2 Organe

Als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war bestellt:

Harald M. Luginger, Diplom-Ingenieur (FH), München

5.3 Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt im Geschäftsjahr 64 (Vorjahr: 69). Die Mitarbeiterzahl teilt sich auf 50 (Vorjahr: 53) gewerbliche Arbeitnehmer und 14 (Vorjahr: 16) Angestellte auf.

5.4 Mindeststeuergesetz

Das am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) sowie ähnliche ausländische Mindeststeuergesetze haben keine Auswirkungen auf den Steueraufwand der Gesellschaft.

6 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer werden der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 6.135.174,09 (= Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.215.034,55 abzüglich Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 79.860,46) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dasing, den 22. August 2024

Der Geschäftsführer:

Dipl.-Ing. (FH) Harald M. Luginger

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 625 0 0 625
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.109 77 52 1.134
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.757 246 246 2.757
4. Anlagen im Bau 5 0 0 5
4.496 323 298 4.521
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 454 1 0 455
2. Technische Anlagen und Maschinen 812 125 48 889
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.157 212 245 2.124
4. Anlagen im Bau 0 0 0 0
3.423 338 293 3.468
Buchwerte
31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 170 171
2. Technische Anlagen und Maschinen 245 297
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 633 600
4. Anlagen im Bau 5 5
1.053 1.073

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Höllrich GmbH, Dasing

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Höllrich GmbH, Dasing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Höllrich GmbH, Dasing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 22. August 2024

SüdTreu Süddeutsche Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anton Schreitt, Wirtschaftsprüfer

Martin Kolb, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

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Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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