Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 203439
Eingetragen
7.9.2012
Branche
Effekten- und WarenterminhandelBeteiligungsgesellschaftenVermittlung von Krediten
Gegenstand
Erbringung von Finanzdienstleistungen, die die Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1a KWG), Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 KWG) und Abschlussvermittlung (§ 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 2 KWG) umfassen. Die Gesellschaft ist dabei nicht befugt, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen oder auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die Erlaubnis, Finanzinstrumente für eigene Rechnung anzuschaffen oder zu veräußern, ohne die Voraussetzungen für den Eigenhandel zu erfüllen (Eigengeschäfte) (§ 32 Abs. 1a KWG).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Diener
seit 18.10.2022
Prokura
Bodo Dr. Coldewey
seit 7.2.2013
Geschäftsführer
Matthias Kray
seit 7.2.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
25.00%
Tina Wendeln
25.00%
12.50%

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bernard Jan Wendeln
82319 Starnberg
12.750 €
25.00%
Tina Wendeln
49681 Garrel
12.750 €
25.00%
B****** S*******
6.375 €
12.50%
P**** W******
6.375 €
12.50%
U***** W******
6.375 €
12.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WEGA Invest GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

der WEGA Invest GmbH, München

Aktivseite

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 719,92 925,24
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 490.578,65 1.486.012,09
b) andere Forderung 0,00 80,00
3. Forderungen an Kunden 894.998,97 790.180,63
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 3.027.266,66 2.263.043,24
5. Sachanlagen 154.333,00 166.607,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 198.781,89 51.120,23
7. Rechnungsabgrenzungsposten 4.038,27 19.614,45
4.770.717,36 4.777.582,88

Passivseite

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 57.556,94 98.000,48
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 44.773,00 279.700,00
b) andere Rückstellungen 713.550,00 758.323,00 1.029.275,00
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 51.000,00 51.000,00
b) Kapitalrücklage 102.000,00 102.000,00
c) Gewinnrücklagen
ca) Andere Gewinnrücklagen 3.217.607,40 1.879.819,56
d) Bilanzgewinn 584.230,02 1.337.787,84
3.954.837,42 3.370.607,40
4.770.717,36 4.777.582,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Januar 31. Dezember 2023 01. Januar 31. Dezember 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.201,76 0,00
2. Provisionserträge 3.398.848,93 5.120.764,44
3. Sonstige betriebliche Erträge 283.223,57 30.984,63
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 1.264.091,91 1.559.159,40
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 114.096,20 1.378.188,11 120.365,36
darunter:
für Altersversorgung EUR 2.283,01 (i. Vj. EUR 2.249,73)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.417.769,45 2.795.957,56 1.482.915,20
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 29.232,19 28.624,59
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 858.084,51 1.960.684,52
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 273.854,49 622.896,68
8. Jahresüberschuss 584.230,02 1.337.787,84
9. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.337.787,84 740.436,67
10. Einstellung in Gewinnrücklagen
a) Andere Gewinnrücklagen -1.337.787,84 -740.436,67
11. Bilanzgewinn 584.230,02 1.337.787,84

Anlagenspiegel der WEGA Invest GmbH, München, zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Anschaffungskosten 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 kumulierte Anschaffungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Sachanlagen 301.838,12 16.963,19 7.006,72 311.794,59
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 2.263.043,24 764.223,42 0,00 3.027.266,66
Anlagevermögen gesamt 2.564.881,36 781.186,61 7.006,72 3.339.061,25
Abschreibungen
Abschreibungen 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Sachanlagen 135.231,12 29.232,19 7.001,72 157.461,59
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 135.231,12 29.232,19 7.001,72 157.461,59
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Euro Euro
Sachanlagen 154.333,00 166.607,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Finanzanlagen 3.027.266,66 2.263.043,24
Anlagevermögen gesamt 3.181.599,66 2.429.650,24

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die WEGA Invest GmbH, Sporerstraße 3, 80333 München, wurde in 2012 gegründet und hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 203439 eingetragen.

Durch ihre Erlaubnis als Wertpapierinstitut gemäß Wertpapierinstitutsgesetz unterliegt die Gesellschaft den gesetzlichen Regelungen einer großen Kapitalgesellschaft nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, den spezifischen bankrechtlichen Vorschriften (§ 340 ff HGB), den Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV).

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach Formblatt 1 und Formblatt 3 der RechKredV.

Sofern nicht nachstehend erläutert, sind bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr erfolgt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Forderungen an Kunden und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die am Bilanzstichtag ausgewiesenen Aktien und andere nicht festverzinslichen Wertpapiere sind dem Anlagevermögen zugeordnet. Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder, falls eine dauernde Wertminderung vorliegt, zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode. Die planmäßigen Abschreibungen wurden aufgrund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Abnutzbare, bewegliche und selbständig nutzungsfähige Wirtschaftsgüter, die ab dem 01. Januar 2018 angeschafft und deren Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 betragen, werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.

Die zur Deckung von Beitragszusagen im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge gehaltenen Finanzanlagen werden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den gegenläufigen Verpflichtungen verrechnet. Hierfür wurden Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet. Für die bilanzielle Behandlung dieser Geschäfte im Rahmen von Bewertungseinheiten kommt die sogenannte Einfrierungsmethode zur Anwendung.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

I. Forderungen an Kunden

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an Kunden haben in Höhe von TEUR 895 (i. Vj. TEUR 790) eine sofortige Fälligkeit. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden.

II. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Der Anstieg zum Vorjahr resultiert daraus, dass im Geschäftsjahr Anteile an einem börsenfähigen, nicht börsennotierten Investmentfonds in Höhe von TEUR 764 erworben wurden. Aufgrund der langfristigen Halteabsicht sind diese als Wertpapiere des Anlagevermögens eingestuft und damit aufsichtsrechtlich dem Anlagebuch zugeordnet.

III. Sachanlagen

Bei den Sachanlagen handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

IV. Sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

V. Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 702 (i. Vj. TEUR 1.013) den Personalbereich.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Provisionserträge

Die Provisionserträge betreffen im Wesentlichen Provisionen für Wertpapierdienstleistungen in Höhe von TEUR 3.365 (i. Vj. TEUR 5.018). In Höhe von TEUR 208 handelt es sich dabei um nachträglich gezahlte performanceabhängige Vergütung für das Geschäftsjahr 2022 sowie eine performanceabhängige Vergütung in Höhe von TEUR 282 für das Geschäftsjahr 2023.

II. Sonstige betriebliche Erträge

Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind nach § 285 Nr. 32 HGB periodenfremde Erträge enthalten, die in Höhe von TEUR 49 aus einem Untermietvertragsverhältnis und in Höhe von TEUR 118 aus einer abgeschlossenen Betriebsprüfung der Jahre 2017-2020 resultieren.

III. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten neben dem Personalaufwand im Wesentlichen Aufwendungen für Service und Dienstleistungen TEUR 855 (i. Vj. TEUR 850), Raumkosten TEUR 150 (i. Vj. 145) sowie Beratungsleistungen TEUR 96 (i. Vj. 70).

5. Sonstige Angaben

I. Angaben nach § 285 Nr. 25 HGB

Für bestehende Altersvorsorgeverpflichtungen in Form von reinen Beitragszusagen wurden Kapitalanlagen als Sicherungsgeschäft mit Anschaffungskosten von TEUR 678 abgeschlossen. Die Zeitwerte der Kapitalanlagen betragen zum 31.12.2023 TEUR 745 und entsprechen dem Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden. Verrechnete Aufwendungen und Erträge bestehen nicht. Die Kapitalanlagen und die Altersvorsorgeverpflichtungen wurden jeweils zu einer Bewertungseinheit in Form von micro hedges zusammengefasst.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen resultieren wesentliche finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 726 (i. Vj. TEUR 917).

III. Anzahl der Beschäftigten

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 4 Mitarbeiter beschäftigt.

IV. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:

Dr. Bodo Coldewey, Jeddeloh II, Kaufmännischer Geschäftsführer, Diplom-Wirtschaftsingenieur

Matthias Kray, Gauting, Operativer Geschäftsführer, Diplom-Wirtschaftsingenieur

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB sind in Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

V. Gesamthonorar Abschlussprüfer

Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr berechnete Honorar in Höhe von TEUR 12 setzt sich wie folgt zusammen:

a) Abschlussprüfungsleistungen TEUR 11
b) Andere Bestätigungsleistungen TEUR 0
c) Sonstige Leistungen TEUR 1

VI. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind seit dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

VII. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

 

München, den 11. März 2024

WEGA Invest GmbH

Geschäftsführung

Dr. Bodo Coldewey

Matthias Kray

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die WEGA Invest GmbH (nachfolgend "WEGA Invest" oder "Gesellschaft") wurde in 2012 gegründet und hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 203439 eingetragen.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst seit Aufnahme zum 01. Februar 2013 die Erbringung von Anlagevermittlung, Anlageberatung sowie Abschlussvermittlung im Sinne des Wertpapierinstitutsgesetz, wobei eine deutliche Fokussierung auf die Anlagenberatung gelegt wird. Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung dieser Wertpapierdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen.

Mit der Erlaubniserweiterung vom 14. Februar 2018 ist die Gesellschaft befugt, Finanzinstrumente für eigene Rechnung anzuschaffen oder zu veräußern, ohne die Voraussetzungen für den Eigenhandel zu erfüllen (Eigengeschäft). Der Handel mit Finanzinstrumenten auf eigene Rechnung ist weiterhin ausgeschlossen.

Des Weiteren umfasst die Geschäftstätigkeit die Erbringung bestimmter erlaubnisfreier Family-Office- Dienstleistungen.

Die Gesellschaft deckt mit ihrer Tätigkeit einen Teilbereich des Dienstleistungsprogramms eines Family Office ab. Das Leistungsspektrum beinhaltet typische Aufgabenstellungen im Zusammenhang mit der Betreuung privater Großvermögen hinsichtlich der Vermögensplanung sowie der konkreten Anlage in Unternehmensbeteiligungen und liquiden Vermögensgegenständen. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, sich umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich der Betreuung privater Großvermögen einerseits und einschlägige Expertise hinsichtlich der geschäftsgegenständlichen Anlageklassen andererseits zu Nutze zu machen und diese miteinander zu verbinden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war in einigen Bereichen ein Gegenbild von 2022. Während Aktien/Renten-Investoren 2022 im Zuge steigender Zinsen eines der schlechtesten Jahre über eine lange Zeit erleben mussten, konnten beide Anlageklassen in 2023 deutlich an Wert zugewinnen. Auf der anderen Seite zeigten Private Equity Fonds erneut ein Jahr schwacher Performance. Ursächlich für den Trendwechsel an den Aktienmärkten war die Überzeugung, dass die Zinsen in Q3 2023 ihren Höhepunkt erreicht haben (USD-Zinsen 3 Monate 5,7%) und bei nachlassendem Inflationsdruck Potential für Zinssenkungen besteht. Infolgedessen erlebten wir in Q4 des Jahres eine massive Rally an den Aktienmärkten, die hauptsächlich für die sehr gute Gesamtjahresperformance verantwortlich ist.

Die Auswirkungen des andauernden Krieges in der Ukraine und der Krieg in Gaza infolge der Terroraktionen der Hamas in Israel hatten bislang keinen Einfluss auf die Kapitalmärkte und das Wirtschaftsgeschehen. Die Öl- und Gaspreise sind in Europa wieder in etwa auf das Vorkriegsniveau zurückgefallen, womit der akute Druck von der Energieversorgung genommen wurde. Der Ausbau der erneuerbaren Energien trägt weiter zu einer unabhängigeren Energieversorgung Westeuropas bei. Die Tatsache, dass über 50% der Stromversorgung in Deutschland aus nachhaltigen Quellen stammt und der CO 2 Ausstoß deutlich abnimmt, stimmt auch, und besonders aus Klimasicht, optimistisch. Dennoch werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gigantische Summen für eine nachhaltige (Energie-)Infrastruktur investiert werden müssen; sicher die Mega Story unserer Zeit. Dies wird neben massiven technologischen Entwicklungssprüngen auch Inflationsrisiken mit sich bringen. Die vier berühmten "D"s De-Carbonisierung, De-Globalisierung, Digitalisierung und Demografie sollten mittelfristig ein höheres Inflationsniveau hervorrufen.

Beachtenswert ist auch die Entwicklung des weiteren Technologieumfeldes. Nun schon seit einigen Jahren sorgen die ehemals FANG, dann FAANG und heute Magnificent 7 Aktien für den Treibstoff der Aktienmärkte. Ihr Einfluss qua Gewichtung auf maßgebliche Indizes von NASDAQ 100 bis MSCI World ist erheblich und angesichts hervorragender Finanzkennzahlen dieser Firmen und exzellenter Produkte könnte man meinen, diese wenigen Tech Unternehmen werden einen wachsenden Teil der Profite monopolisieren. Dies allerdings wäre in der Historie einmalig. Normalerweise hat jede Periode ihre eigenen Stars, die dann auch die Liste der größten Unternehmen anführen. Dies war in den 80er Jahren mit japanischen Aktien so, später mit den Quality- und Tech Aktien der 90er und Chinesen um 2007. Ohne dass dieser Trend derzeit erkennbar wäre, muss man wohl doch erwarten, dass in 10 Jahren wieder neue Unternehmen die Liste der Top-10 höchst bewerteten Unternehmen füllen. Ebenso ist es kaum vorstellbar, dass chinesische Aktien in eine dauerhafte Stagnation verfallen. Der Weg Chinas zur führenden Wirtschaftsnation ist steinig und keinesfalls sicher, aber angesichts der Bevölkerungsgröße, des gewaltigen Marktes für chinesische Güter außerhalb Chinas, aber auch einer gewissen Weitsicht, die der wahlperiodengeprägte Westen nicht immer aufweist, sollte man China als attraktive Investmentregion nicht abschreiben - vorausgesetzt das politische System hält eine gute Balance, die naturgemäß schwer zu prognostizieren ist.

Für 2024 sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einem erwarteten Umfeld sinkender Inflation und Zinsen bei gleichzeitig geringer Arbeitslosigkeit und moderatem Wirtschaftswachstum grundsätzlich gut.

Allerdings sind diese erwarteten Rahmenbedingungen - insbesondere die Zinssenkungen - alles andere als sicher. Zudem wartet das Wahljahr besonders in den USA mit wegweisenden Entscheidungen auf, was insbesondere die Währungsentwicklung beeinflussen könnte.

Für die Private Markets könnte 2024 ein Wendejahr werden, die diese langfristig sehr erfolgreichen Strategien auf ihren Performancepfad zurückbringt. Die Bewertungen sind vielfach rückläufig und das Kapital wird wieder mehr nachgefragt. In diesem Umfeld sollten für die Folgejahre attraktive Renditen zu erwarten sein, sofern keine Events mit erheblich negativer Wirkung eintreten.

Als Risikofaktor für unseren grundsätzlich positiven Ausblick sei neben politischen Eventrisiken die Entwicklung von Inflation und Zinsen genannt. Aktuell unterstellen die Märkte für 2024 rückläufige Zinsen bis zu 1,5%. Tatsächlich zeigt die Vergangenheit, dass die Notenbanken Zinsen in der Regel zur Stimulierung der Wirtschaft in Krisenzeiten herabgesetzt haben. Massive Zinssenkungen in Phasen akzeptablen Wirtschaftswachstums und niedriger Arbeitslosigkeit wären äußerst ungewöhnlich.

Politisch wird das Jahr - keine Eskalation in der Ukraine oder Israel unterstellt - durch die US-Wahl dominiert. Vielfach hören wir, dass eine Wahl Trumps eher gut für die US-Wirtschaft ist, aber große Herausforderungen für anderer Regionen der Welt birgt. Derzeit erscheint es zu früh das eventuelle Ergebnis der US-Wahl zu antizipieren und im Portfolio Maßnahmen zu ergreifen, aber wir werden die Situation genau beobachten.

Investmentseitig gehen wir für 2024 von einem stetigen Investmentverhalten aus. Attraktiv empfinden wir derzeit das Umfeld für opportunistische Real Estate oder Credit Manager oder im weiteren Sinne Distressed Manager. Infrastruktur und Impact sind die Megathemen der kommenden Jahre und wir sehen mehr attraktive Investmentopportunitäten in diesen Bereichen.

Die Währung könnte im Vorfeld der US-Wahl ein großes Thema werden. Aktuell sind wir eher neutral positioniert, sehen aber ein deutliches Risiko für einen nachgebenden USD, was die in EUR gemessene Performance unserer Fonds erheblich belasten könnte. Auf dieses Thema sollte angemessen reagiert werden, was ggf. durch eine aktive Währungssteuerung der Fall sein könnte.

2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen und Geschäftsentwicklung

Die Anlageinstrumente, auf die sich die Dienstleistungen der WEGA Invest beziehen, decken ein breites Spektrum liquider und illiquider Anlagen ab. Dabei fokussiert sich die Gesellschaft auf die Analyse von Investmentmanagern (Fonds) und direkten Investments u.a. in den Anlageklassen Aktien, Renten, Absolute Return, Private Equity, Private Debt und Real Estate.

Das gegenwärtige Geschäftsmodell der Gesellschaft kann im Wesentlichen in die drei operativen Bereiche "Liquide Anlagen", "Illiquide Anlagen" sowie "Strategieberatung" unterteilt werden. In den operativen Bereichen "Liquide Anlagen" und "Illiquide Anlagen" wird jeweils die Beratung zu Anlageinstrumenten und -strategien sowie die Abgabe konkreter Empfehlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Halten, dem Verwalten und der Veräußerung von Finanzinstrumenten und anderen Vermögensgegenständen durchgeführt (Anlageberatung).

Der Bereich "Liquide Anlagen" betrifft in erster Linie Beteiligungen an Fonds und direkte Investments (u. a. Aktien, Renten).

Der Bereich "Illiquide Anlagen" betrifft nicht börsengelistete und i.d.R. illiquide Beteiligungen an Private Equity-, Venture Capital-, Private Debt- und Immobilienfonds einerseits sowie Co-Investitionen und andere nicht an einer Börse notierte Eigenkapitalbeteiligungen und eigenkapitalähnliche Beteiligungen an Unternehmen andererseits.

Die Anlageberatung erbringen wir in erster Linie im Auftrag einer Kapitalverwaltungsgesellschaft für Investment-Sondervermögen (auch "Fonds Advisory" genannt).

Kunden im Bereich der Anlageberatung können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein, solange sie als "Professionelle Kunden" oder "Geeignete Gegenparteien" im Sinne des § 67 WpHG einzustufen sind.

Im operativen Bereich "Strategieberatung" werden sonstige Beratungsleistungen im Bereich der allgemeinen Vermögensstrukturierung erbracht. Sonstige Beratungsleistungen beziehen sich dabei nicht auf die Abgabe von Empfehlungen für den Kauf oder Verkauf von Anlageinstrumenten, sondern beinhalten die erlaubnisfreie Beratung bzgl. Anlagestrukturierung oder ähnlicher Sachverhalte.

Die Erträge werden mit in- und ausländischen Kunden erzielt.

Die Kapitalmärkte wie auch die Ergebnisse der von uns beratenen Portfolien zeigten 2023 ein unterschiedliches Bild. Während liquide Anlagen wie Aktien, Renten und Gold ein sehr positives Jahr verzeichneten, wiesen illiquide Investments (bis Q3 des Jahres) eher eine unterdurchschnittliche Rendite auf. Nimmt man das Vorjahr 2022 in die Betrachtung mit auf, so haben Aktien ihre erhebliche Bewertungslücke gegenüber Private Equity 2023 wieder schließen können.

Die westlichen Aktienmärkte zeigten sich 2023 äußerst robust und erzielten deutliche Gewinne. Die stärkste Performance wiesen US-Technologiewerte - insbesondere die Magnificant 7 - auf, was sich im Anstieg des NASDAQ 100 Index um über 56% aber auch im Anstieg des S&P 500 um fast 26% niederschlägt. Damit konnten die Teils massiven Verluste aus dem Vorjahr ausgeglichen werden und viele Aktienindizes notieren auf All Time Highs. Zu bemerken ist, dass ein Großteil der Jahresperformance aus den letzten beiden Monaten des Jahres resultiert.

Investoren, die das starke Gewicht der Technologiewerte nicht im Portfolio abgebildet hatten, verzeichneten häufig geringere Renditen, aber auch die europäischen Indizes erlebten z.B. mit +20% im DAX oder +22% im Eurostoxx 50 ein gutes Jahr. Erneut negativ haben die chinesischen Aktienmärkte das Jahr beendet, der MSCI China verzeichnete ein Minus von 11%, womit global ausgerichtete Investoren (Gewichtung nach GDP) erneut deutlich schlechter abgeschlossen haben als solche Investoren, die sich an der US-Dominanz des MSCI World orientieren.

Die Rentenmärkte konnten ein zufriedenstellendes Jahr erleben, allerdings waren die Erwartungen im Zuge steigender Zinsen sicher noch höher. Gold erlebte trotz hoher Zinsen ein sehr gutes Jahr mit +13%. Für den in EUR denkenden Investor reduzierte sich diese Performance um 3% Abwertung des USD gegen den EUR.

Die Private Markets - insbesondere Private Equity erlebten wie erwartet ein gemischtes Jahr mit unterdurchschnittlicher Performance. Letztere Aussage muss etwas eingeschränkt werden, da zum Berichtszeitraums die Zahlen aus dem vierten Quartal noch nicht vorliegen. Die Manager waren zurückhaltend mit Neuinvestments, sodass die Liquidität der Investoren geschont wurde und die nicht gezogenen Commitments unverändert hoch sind. Die bremst allerdings die Einwerbung neuer Fonds. Die Bewertungen waren rückläufig - allerdings bislang auch im begrenzten Ausmaß. Insbesondere bei Venture Capital könnten im Zuge der folgenden Finanzierungsrunden mit reduzierten Bewertungen noch performanceschwache Monate bevorstehen.

Real Estate Fonds zeigten 2023 ebenfalls erwartungsgemäß schwache, oft negative Performance. Relativ hohe Zinsen und Leerstand besonders im Office Bereich führten zu einigen Verwerfungen (wie Sigma). Hier erwarten wir für aktive Manager in den kommenden Jahren ein attraktives Investmentumfeld.

Hedge Fonds Strategien konnten 2023 mit guter Performance über alle Strategien aufwarten.

Insgesamt war es ein gutes Jahr für Manager mit Fokus auf liquide Anlagen aber ein unterdurchschnittliches Jahr für Manager mit einem breiten Assetklassenspektrum (Endowment Style). Über ein breit diversifiziertes Assetklassenportfolio gehen wir von mittleren einstelligen Renditen aus, wohingegen Aktien/Renten Portfolien das Jahr 2023 oft zwischen 10 und 15% Rendite abschlossen.

3. Ertragslage

Die Provisionserträge liegen mit TEUR 3.399 (i. Vj. TEUR 5.121) unterhalb dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen ein Rückgang der nachlaufenden performanceabhängigen Vergütung aus 2022 in Höhe von TEUR 208 (i. Vj. TEUR 1.484), die zum 31.12.2022 noch nicht realisiert war und erst im Berichtsjahr ergebniswirksam und ausgezahlt wurde.

Demgegenüber stehen vor allem allgemeine Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.795 (i. Vj. TEUR 3.162). Ein wesentlicher Anteil entfällt dabei auf die Personalaufwendungen, die im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 1.378 (i. Vj. TEUR 1.679) niedriger ausfallen. Die übrigen Verwaltungsaufwendungen mit TEUR 1.417 (i. Vj. TEUR 1.483) sind im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant.

Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 584 (i. Vj. TEUR 1.338) unter Vorjahresniveau.

4. Vermögens und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 7 auf TEUR 4.771 geringfügig reduziert.

Die Aktiva setzen sich im Wesentlichen aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren in Höhe von TEUR 3.027 (i. VJ. TEUR 2.263), Forderungen an Kreditinstituten in Höhe von TEUR 491 (i. Vj. TEUR 1.486) sowie Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 895 (i. Vj. TEUR 790) zusammen.

Die wesentlichen Posten der Passiva sind das Eigenkapital mit TEUR 3.955 (i. Vj. TEUR 3.371) sowie mit TEUR 758 (i. Vj. TEUR 1.309) die Rückstellungen.

Zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals der Gesellschaft, und damit einhergehend die zu erfüllenden Kapitalquoten gem. Art. 92 Abs. 2 Verordnung (EU) 575/2013 (CRR), soll der ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 584 wie im Vorjahr den Gewinnrücklagen zugeführt werden. Die Gesellschaft sieht sich mit der derzeitigen Eigenkapitalausstattung auch zukünftig gut aufgestellt.

Die frei verfügbare Liquidität der Gesellschaft per 31. Dezember 2023 liegt mit TEUR 491 (i. Vj. TEUR 1.486) unter Vorjahresniveau. Gleichwohl stellt sich die frei verfügbare Liquidität weiterhin als komfortabel da.

Aufgrund der positiven Ertragslage, der gegebenen Liquiditätssituation und der soliden Eigenkapitalausstattung ist die Lage der Gesellschaft insgesamt als gut zu bezeichnen. Das Management der Gesellschaft schaut deshalb auch zuversichtlich auf die zukünftige Entwicklung.

III. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Die Gesellschaft sieht sich mit ihrem Leistungsspektrum gegenüber ihren Kunden gut aufgestellt und geht auch zukünftig von einer stabilen Kundenbasis aus.

Chancen sieht die Gesellschaft nach wie vor durch die hohe Qualität im Beratungsprozess. Ein wesentlicher Faktor sind dabei die Mitarbeiter. Diese bringen langjährige Erfahrungen und entsprechende Expertise für die operativen Geschäftsbereiche "Liquide Anlagen", "Illiquide Anlagen" und "Strategieberatung" mit. Die hohe Qualität wird sich positiv auf die Reputation der Gesellschaft auswirken und die Stellung bei den bestehenden Kunden festigen bzw. könnte eine solide Grundlage für mittelfristigen Kundenzuwachs sein.

Weiterhin werden Chancen nicht nur bei einer positiven, sondern auch bei einer kurzfristigen negativen Marktentwicklung gesehen. Durch beispielsweise Anlageempfehlungen in marktunabhängige Anlageinstrumente können starke Verluste bei starken Marktbewegungen nach unten vermieden werden, wodurch sich die Gesellschaft von den Wettbewerbern absetzen kann und die Stellung bei den bestehenden Kunden festigen bzw. mittelfristig Kundenzuwachs entstehen könnte. Steigende Märkte hingegen führen bei entsprechender Beratung in den profitierenden Anlageklassen zu einem Anstieg der Kundenvermögen, was unmittelbar zu einer Erhöhung der Bruttoprovisionserlöse der Gesellschaft beitragen wird.

Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken, sowohl in unserem Risikomanagement als auch in den Anlageempfehlungen gegenüber unseren Kunden, soll dazu beitragen, eine stabile und zukunftssichere Geschäftsentwicklung zu erreichen.

Die grundsätzliche Chance auf zukünftigen Kundenzuwachs wird in einem stetigen Anstieg der Großvermögen in Deutschland gesehen. Auch wird von einem eher entspannten Wettbewerbsumfeld ausgegangen, da durch die steigenden gesetzlichen Vorgaben für Finanzdienstleistungsinstitute auch der Verwaltungsaufwand zunehmen wird und die Eintrittsbarrieren für Wettbewerber weiter hoch sein werden.

Risiken

Das Risikomanagement ist eine zentrale Aufgabe der Unternehmensführung, nicht nur auf Grund von gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen, sondern auch im Interesse der Kunden und der Gesellschaft. Das Risikomanagement ist an dem Grundsatz ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu identifizieren, zu bewerten oder zumindest einzuschätzen und zu überwachen, um negative Abweichungen bei Erfolg, Eigenkapital und/ oder Liquidität zu vermeiden.

Zur allgemeinen Steuerung von Erfolg, Eigenkapital und Liquidität erfolgt jährlich die Planung der relevanten Geschäftszahlen. Dem Plan werden regelmäßig im Rahmen der Finanzbuchhaltung die aktuellen Geschäftszahlen gegenübergestellt, die Unternehmensführung ist somit jederzeit informiert und dazu in der Lage, gegenzusteuern.

Auf Grund der guten Bonität der Vertragspartner und der regelmäßigen unterjährigen Abrechnungen wird das Risiko eines Forderungsausfalls und das Liquiditätsrisiko der Gesellschaft insgesamt als gering eingeschätzt. Zudem sind die Eigenmittel, die der Gesellschaft langfristig zur Verfügung stehen, als täglich fällige Sichteinlage bei einem inländischen Kreditinstitut angelegt. Ein weiterer Teil dient der mittel- und langfristigen Anlage von Finanzinstrumenten, die der Gesellschaft innerhalb von zwei Monaten zur Verfügung stehen würden. Die Erfüllbarkeit der Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft ist dadurch jederzeit sichergestellt.

Die weiteren operationellen Risiken, wie z.B. der Abzug von Kundenmandaten und Störungen bei externen Partnern, an die Leistungen ausgelagert sind, werden mit strukturierten Prozessen, einer angemessenen Aufbauorganisation und einer Internen Revision begegnet. Die organisatorischen Anweisungen werden regelmäßig überprüft und bei geänderten Bedingungen angepasst. Durch ständigen Austausch mit Anteilseignern, Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern sollen potenzielle Reputationsrisiken ausgeschlossen werden.

Des Weiteren hat die Gesellschaft für sich Markt- und Portfoliorisiken identifiziert. Hierunter versteht die Gesellschaft z. B. Risiken, die zu marktbedingten Verlusten beim von der Gesellschaft beratenen Kundenvermögen führen können und damit die wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft in Frage stellen. Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft z. B. mit Anlageempfehlungen in Anlageinstrumente, die eine eher marktunabhängige, absolute Rendite generieren. Des Weiteren erfolgt eine laufende Analyse der (volks-) wirtschaftlichen Rahmendaten, um erforderlichenfalls frühzeitig durch entsprechende Anlageempfehlungen gegensteuern zu können.

IV. Prognosebericht

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten abhängig und daher nur bedingt prognostizierbar. In den Planungen werden erfolgreiche als auch weniger erfolgreiche Jahre nicht in die Zukunft fortgeschrieben, sondern es wird eine langfristige Renditeerwartung im Kundenvermögen unterstellt, die naturgemäß in der Realität stets über- oder unterschritten wird. Die Renditeerwartung für das Jahr 2023 wurde entsprechend unterschritten. Das avisierte positive Ergebnis für 2023 konnte aber dennoch übertroffen werden, da sowohl die Personalaufwendungen als auch die übrigen Verwaltungsaufwendungen unter Plan geblieben sind.

Auf Basis der langfristigen Renditeannahmen für die von der Gesellschaft beratenen Kunden geht die Gesellschaft für 2024 von stabilen Provisionserträgen aus. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen werden über dem Niveau vom Vorjahr erwartet. Dies führt dazu, dass die Gesellschaft für das folgende Jahr ein positives Ergebnis erwartet, dass deutlich unter dem Ergebnis im Berichtsjahr liegt.

 

München, den 11.03.2024

WEGA Invest GmbH

Geschäftsführung

Dr. Bodo Coldewey

Matthias Kray

Gesellschafterbeschluss im schriftlichen Umlaufverfahren

der WEGA Invest GmbH

mit Sitz in München und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 203439 (die "Gesellschaft"). Wir, die Unterzeichnenden, sind die alleinigen Gesellschafter der Gesellschaft und unter Verzicht auf die Beachtung aller nach Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder sonstiger Vereinbarungen unter den Gesellschaftern erforderlichen Form- und Fristbestimmungen der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung und der Beschlussfassung im Rahmen einer solchen, beschließen einstimmig:

1.

Der von der App Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Goldbergstr. 4, 55457 Gensingen, geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird festgestellt.

2.

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 584.230,02 ist in die anderen Gewinnrücklagen der Gesellschaft einzustellen.

3.

Den Geschäftsführern Bodo Coldewey und Matthias Kray wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

4.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Garrel, 22.03.2024

Alexander Wendeln

Peter Wendeln

Ulrich Wendeln

Gesellschafterbeschluss im schriftlichen Umlaufverfahren

der WEGA Invest GmbH

mit Sitz in München und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 203439 (die "Gesellschaft"). Wir, die Unterzeichnenden, sind die alleinigen Gesellschafter der Gesellschaft und unter Verzicht auf die Beachtung aller nach Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder sonstiger Vereinbarungen unter den Gesellschaftern erforderlichen Form- und Fristbestimmungen der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung und der Beschlussfassung im Rahmen einer solchen, beschließen einstimmig:

1.

Der von der App Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Goldbergstr. 4, 55457 Gensingen, geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird festgestellt.

2.

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 584.230,02 ist in die anderen Gewinnrücklagen der Gesellschaft einzustellen.

3.

Den Geschäftsführern Bodo Coldewey und Matthias Kray wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

4.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Garrel, 22.3.24

Tina Wendeln

Gesellschafterbeschluss im schriftlichen Umlaufverfahren

der WEGA Invest GmbH

mit Sitz in München und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 203439 (die "Gesellschaft"). Wir, die Unterzeichnenden, sind die alleinigen Gesellschafter der Gesellschaft und unter Verzicht auf die Beachtung aller nach Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder sonstiger Vereinbarungen unter den Gesellschaftern erforderlichen Form- und Fristbestimmungen der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung und der Beschlussfassung im Rahmen einer solchen, beschließen einstimmig:

1.

Der von der App Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Goldbergstr. 4, 55457 Gensingen, geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird festgestellt.

2.

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 584.230,02 ist in die anderen Gewinnrücklagen der Gesellschaft einzustellen.

3.

Den Geschäftsführern Bodo Coldewey und Matthias Kray wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

4.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

München, 22-03-2024

Bernhard Jan Wendeln

mit Sitz in München und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 203439 (die "Gesellschaft"). Wir, die Unterzeichnenden, sind die alleinigen Gesellschafter der Gesellschaft und unter Verzicht auf die Beachtung aller nach Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder sonstiger Vereinbarungen unter den Gesellschaftern erforderlichen Form- und Fristbestimmungen der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung und der Beschlussfassung im Rahmen einer solchen, beschließen einstimmig:

1.

Der von der App Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Goldbergstr. 4, 55457 Gensingen, geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird festgestellt.

2.

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 584.230,02 ist in die anderen Gewinnrücklagen der Gesellschaft einzustellen.

3.

Den Geschäftsführern Bodo Coldewey und Matthias Kray wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

4.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Berlin, 25.03.2024

Barbara Springer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WEGA Invest GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WEGA Invest GmbH, München (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do- lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gensingen, den 20. März 2024

App Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen App, Wirtschaftsprüfer

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