Lavatec Laundry Technology GmbH

Wannenäckerstraße 53, 74078 Heilbronn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 724988
Vorher
FB Personalberatung GmbH
Eingetragen
28.12.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von PrüfmaschinenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Produktion, die Entwicklung, der Verkauf und der Vertrieb von Maschinen und Zubehör im Bereich der Wäschereitechnik. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark Thrasher
seit 11.6.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wolf-Peter Jürgen Heinz Graeser
Sonnenbergweg 14, 74223 Flein
1.000.000 €
50.00%
Mark Steven Thrasher
17 Rachel Ann Court, Prospect, CT 06712
1.000.000 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lavatec Laundry Technology GmbH

Heilbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der Lavatec Laundry Technology GmbH

Heilbronn

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Lavatec Laundry Technology GmbH ist ein Anbieter von Maschinen und Dienstleistungen im Bereich der industriellen Wäschereitechnik. Das Unternehmen entwickelt und fertigt am Standort in Heilbronn Waschstraßen, Waschschleudermaschinen, Trockner und weitere für den professionellen Einsatz in Wäschereien benötigte Maschinen. Lavatec Laundry Technology GmbH verfolgt hier den Anspruch qualitativ absolut hochwertige Maschinen für den industriellen Einsatz, d. h. sehr robuste und langlebige Produkte für den weltweiten industriellen Einsatz zu produzieren.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1. Vertrieb und Markt

Das Jahr 2023 war immer noch geprägt durch die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Viele Wäschereien und Kunden stellten ihre Investitionstätigkeiten zurück oder haben sie ganz gestrichen.

Dennoch ist es uns gelungen, im Bereich der Altenheimwäsche und der Hygienewäschereien sowie in neuen Märkten wie z. B. Korea Aufträge zu generieren. Hierbei hat sich die von uns entwickelte Remote-Inbetriebnahme ausgezeichnet bewährt, sodass nur in wenigen Ausnahmefällen Aufbau und Inbetriebnahmeunterstützung durch unsere Service- und Projektingenieure erforderlich wurde.

Der seit einigen Jahren anhaltende Spezialisierungs- und Konsolidierungsprozess hat sich nicht weiter verstärkt. Dennoch bleibt der Trend zu größeren Maschinen mit geringerem Ressourceneinsatz pro kg-Wäsche erhalten. Deutlich zugenommen haben Speziallösungen von Waschanlagen. Dies ist auf die Spezialisierung von Wäschereien auf eine oder wenige Produktgruppen zurückzuführen.

2.2. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr hat sich die Auftragslage deutlich verbessert. Die Invstitionsbereitschaft in neue, umweltverträglichere Anlagen steht hier im Vordergrund. Dieser Trend ist vor allem in Europa und den USA stark ausgeprägt.

Auf der Beschaffungsseite führten Lieferengpässe zu verlängerten Lieferzeiten. Zudem haben sich Preissteigerungen auf das Unternehmensergebnis ausgewirkt.

2.3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten

AKTIVA Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.508,29 1.509,17 -0,89 -0,06%
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.332,04 1.348,50 -16,46 -1,22%
II. Sachanlagen 147,49 131,92 15,57 11,80%
III. Finanzanlagen 28,76 28,76 0,00 0,00%
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.700,49 2.117,55 -417,06 -19,70%
I. Vorräte 631,05 601,61 29,44 4,89%
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 753,41 936,79 -183,38 -19,58%
III. Wertpapiere - - -
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 316,03 578,15 -262,12 -45,34%
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14,01 16,17 -2,16 -13,37%
SUMME AKTIVA 3.222,78 3.641,89 -419,11 -11,51%
PASSIVA Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
A. EIGENKAPITAL 178,48 336,32 -157,83 -46,93%
B. RÜCKSTELLUNGEN 499,48 674,73 -175,24 -25,97%
C. VERBINDLICHKEITEN 2.517,90 2.596,20 -78,30 -3,02%
SUMME PASSIVA 3.222,78 3.641,89 -419,11 -11,51%

Durch das negative Geschäftsergebnis wurde das Eigenkapital mit T€ 157,8 belastet.

b) Finanzlage

Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote - d. h. unter Einbeziehung von Gesellschafterdarlehen - ist aufgrund des negativen Geschäftsergebnisses auf 15,0 % (VJ. 17,6 %) gesunken.

Die Finanzschulden haben sich durch laufende Tilgungsleistungen um T€ 203,5 verringert.

Im Berichtsjahr waren nur in geringem Umfang Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen erforderlich. Die Investitionen betrafen insbesondere die Verbesserung des Maschinenparks und die IT-Technik.

Zunehmende kundenseitige Vorgaben erfordern zunehmend langfristige Vorfinanzierungen von Projekten.

c) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Rohergebnis 7.762,09 6.373,30 1.388,79 21,79%
Betriebsergebnis (EBIT) -109,29 -935,74 826,45 -88,32%
Finanzergebnis -45,11 -52,83 7,72 -14,62%
Jahresergebnis -157,83 -987,85 830,01 -84,02%

Im Berichtsjahr konnte das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden. Die Verbesserung resultiert aus dem operativen Geschäftsbetrieb und setzt sich im Folgejahr entsprechend fort.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Umsatz, Rohertrag und die Liquidität sowie Auftragskalkulationen heran.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung sowie steigenden Auftragseingängen konnten wir diese Kennzahlen gegenüber den Vorjahren verbessern.

e) Forschung und Entwicklung

Wie auch in den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt unserer Entwicklungsaktivitäten in der kontinuierlichen Weiterentwicklung unsere Produkte mit dem Ziel der Effizienzsteigerung unserer Anlagen.

Immer bedeutender wird hierbei die Vermeidung von CO 2 beim Betrieb der Anlagen.

Durch die Weiterentwicklung unserer Maschinen und Anlagensoftware ist es gelungen, den Primärenergieeinsatz weiter zu verringern und die Abläufe in der Wäscherei wirtschaftlicher zu gestalten. Ein wesentlicher Schritt im Rahmen der CO 2 -Reduzierung ist uns mit der Entwicklung einer neuen Luftführung und dem System der Kaskadentrockner gelungen. Die erste Anlage wurde in Betrieb genommen. Die Messergebnisse die in Zusammenarbeit mit dem Kunden und der Universität Nürnberg durchgeführt wurden, bestätigen vollumfänglich die theoretisch ermittelten Werte.

Die Entwicklungstätigkeiten fokussieren sich auf die unterschiedlichen Anwendungsfälle, um den differenzierten Marktanforderungen gerecht zu werden.

f) Gesamtaussage

Die Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres 2023 haben sich auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt positiv ausgewirkt.

Unser Finanzmanagement ist durch die erhöhten kundenseitigen Ansprüche sowie zunehmende Auftragslaufzeiten geprägt.

Unsere Auftragsentwicklung zeigt in 2024 weiterhin einen positiven Trend.

Unser Auftragsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahrsstichtag um 2,5 Mio. EUR auf 17,5 Mio EUR erhöht.

1. Prognosebericht

Für die Jahre 2024 und 2025 erwarten wir ein weiteres Umsatzwachstum. Insbesondere in den Märkten Asien, Australien und Ozeanien wie auch in den USA haben die Anfragen nach Neumaschinen deutlich zugenommen. Durch Förderungen klimafreundlicher Ziele, der Rückkehr der USA zum Pariser Klimaabkommen und das weltweite Bestreben, den CO 2 -Ausstoß nachhaltig zu reduzieren, gehen wir von einer steigenden Nachfrage nach modernen Waschtechniken aus. Mit unseren Kaskadentrocknern nehmen wir hier eine führende Position im Markt ein.

Die globale Wirtschaftslage lässt eine längerfristige Prognose der Absatzentwicklung für 2024 zurzeit nicht zu. Wir erwarten ein Umsatzwachstum i.H.v. ca. 20% für das Jahr 2024. Aufgrund von Kostensteigerungen, welche nur anteilig an den Markt weitergegeben werden können ist von einem geringern Ergebniszuwachs auszugehen. Das Unternehmen ist jedoch so aufgestellt, dass es jederzeit auf Veränderungen reagieren kann.

2. Chancen- und Risikobericht

Wir sehen eine stärkere Marktdurchdringung und -erweiterung in den nächsten Jahren durch Nutzung der Ausrichtung auf kundenspezifische Lösungen vor allem im Hygienebereich Potentiale und Chancen. Dabei sind die Konzentration auf Kernprodukte und die Stärkung der Kooperation mit unseren Vertriebs- und Technikpartnern im Fokus.

2024 steht nach wie vor unter dem Eindruck der weltweit zunehmenden politischen Spannungen sowie darüber hinaus der in Deutschland und Teilen Westeuropas angespannten Wirtschaftslage.

Um die finanziellen Risiken fortlaufend bewerten zu können wird ein Liquiditätsplan und eine mitlaufende Projektkalkulation geführt. Dies ermöglicht, gegebenenfalls frühzeitig erforderliche Maßnahmen einzuleiten.

Durch die zugenommenen Krisen weltweit sind die Auswirkungen auf die Wäschereibranche und deren Kunden nur schwer abschätzbar und sehr inhomogen. Deutlich ersichtlich ist, dass in Krankenhauswäschereien und in Wäschereien mit starker Ausrichtung in Hygienebereich wieder verstärkt investiert wird, während Kunden, deren Geschäftsmodell rein auf touristische Einrichtungen ausgerichtet ist, zur Zeit keine Investitionen planen.

Lavatec Laundry Technology GmbH konstruiert und fertigt Anlagen für Kunden in der ganzen Welt. Wechselkursrisiken bestehen mit geringen Ausnahmen nicht, da in Euro fakturiert wird.

Bei Kunden im Ausland werden die Zahlungsströme überwiegend mit Akkreditiven gesichert.

Ein Risiko die gesteckten Ziele zu erreichen, stellen nach wie vor die unsichere weltwirtschaftliche Lage und die gestiegene Anzahl der Konfliktherde verbunden mit den daraus resultierenden Handelshemmnissen dar.

Die Fertigungstiefe der Lavatec Laundry Technology GmbH ist sehr gering. Hierin liegt ein gewisses Risiko, in ausreichendem Maße quantitativ und qualitativ durch die Zulieferer termingerecht beliefert zu werden. Besonders vor dem Hintergrund der kriegerischen Konflikte sind die Auswirkungen auf unsere Lieferanten schwieriger kalkulierbar. Wir haben daher unser Lieferantenmanagement personell deutlich verstärkt.

Lavatec Laundry Technology GmbH ist jedoch in der Lage, alle Kernbauteile auch selbst zu fertigen. Darüber hinaus werden die Märkte ständig analysiert und es wird mit mehreren Lieferanten für die jeweiligen Teilumfänge zusammengearbeitet.

Das erweiterte Qualitätsmanagement hat die Lieferantenqualität deutlich verbessert. Durch die geringe Eigenfertigungstiefe können die Fertigungskapazitäten des Unternehmens an die Auftragssituation flexibel angepasst werden.

Strategische Risiken liegen in der Einschätzung der Märkte wiederum vor dem Hintergrund der krisenbedingten Auswirkungen sowie den von den Kunden erwarteten Innovationen in der Wäschereiindus-trie.

Durch regelmäßige Gespräche mit unseren Kunden, der Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Partnern minimieren wir dieses Risiko.

Für das Jahr 2024 ist der Auftragseingang bereits sehr gut und das Unternehmen wird die gesteckten Umsatzziele erreichen. Wir rechnen weiterhin mit einem stabilen Auftragseingang auch bei Ersatzteilen für 2024.

Lavatec Laundry Technology GmbH liefert Produkte in die ganze Welt und kann somit von regionalen Marktgegebenheiten profitieren.

 

Heilbronn, im Dezember 2024

Lavatec Laundry Technology GmbH

Wolf-Peter Graeser, geschäftsführender Gesellschafter

Mark Thrasher, geschäftsführender Gesellschafter

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 883.952,28 885.149,28
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.087,00 63.348,00
3. Geleistete Anzahlungen 400.001,00 400.001,00
1332.040,28 1.348.498,28
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 56.065,00 54.055,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.419,01 77.860,01
3. geleistete Anzahlungen 1,00 1,00
147.485,01 131.916,01
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.600,00 28.600,00
2. Genossenschaftsanteile 160,00 160,00
28.760,00 28.760,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe 2.972.283,71 2.660.791,05
2. Unfertige Erzeugnise, unfertige Leistungen 3.753.259,47 2.252.860,62
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 83.462,38 83.462,38
4. Geleistete Anzahlungen 322.551,55 407.366,03
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (6.500.503,41) (4.802.866,72)
631.053,70 601.613,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 446.966,47 662.777,39
2. Forderungen gegen VU 8.296,93 217,36
3. Sonstige Vermögensgegenstände 298.143,75 273792,35
753.407,15 936.787,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 316.028,38 578.146,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.010,11 16.173,19
3.222.784,63 3.641.894,64

PASSIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Verlustvortrag (1.663.682,99) (675.837,56)
III. Jahresfehlbetrag (157.833,76) (987.845,43)
178.483,25 336.317,01
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 499.483,71 674.727,53
499.483,71 674.727,53
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 759.292,39 962.779,46
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.335.098,62 1.137.858,78
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.000,00 22.23183
4. Sonstige Verbindlichkeiten 398.510,20 473.327,23
2.517.901,21 2.596.197,30
D. Rechnungsabgrenzungskosten 26.916,46 34.652,80
3.222.784,63 3.641.894,64

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2023 2022
EURO EURO
1. Umsatzerlöse 17.970.744,88 15.167.654,88
2. Erhöhung oder (Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.279.518,10 521.859,15
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 13.894,73
4. Sonstige betriebliche Erträge 42.088,19 294.925,30
Gesamtleistung 19.292.351,17 15.998.334,06
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (11.067.241,63) (9.265.180,36)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (463.017,91) (359.849,63)
(11.530.259,54) (9.625.029,99)
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (4.128.648,80) (4.123.840,25)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (919.738,51) (856.351,15)
davon für Altersversorgung EURO 18.041,13 ( im Vorjahr EURO 21.989,98 )
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (61.294,35) (61.316,22)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (2.761.700,59) (2.267.540,39)
davon aus Währungsumrechnungen EURO 76,80 ( im Vorjahr EURO 1.378,08 )
Betriebsergebnis (109.290,62) (935.743,94)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,30 96,98
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (45.205,44) (52.923,00)
Finanzergebnis (45.105,14) (52.826,02)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 (100,00)
12. Ergebnis nach Steuern (154.395,76) (988.669,96)
13. Sonstige Steuern (3.438,00) 824,53
14. Jahresfehlbetrag (157.833,76) (987.845,43)

Anhang 2023

Lavatec Laundry Technology GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Lavatec Laundry Technology GmbH hat ihren Sitz in Heilbronn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 724988 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Lavatec Laundry Technology GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 276 und 288 HGB in Anspruch genommen.

III. B Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (§ 255 II, III HGB) bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB).

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 II HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 II a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 II HGB). Die Eigenschaft als aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand konkretisieren wir für unsere Entwicklungsprojekte anhand jeweils individuell bestimmter Ziele im Rahmen einer detaillierten Gesamtplanung. Die Erreichung der Zielvorgaben wird durch unser Projektcontrolling laufend überwacht. Soweit Zuschüsse gewährt wurden, sind diese von den Anschaffungskosten in Abzug gebracht worden.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gem. § 253 III S. 3 HGB über die Laufzeit von 10 Jahren linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen acht und 14 Jahren) angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden i. H. der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Für Rohstoffe werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach der Durchschnittskostenmethode ermittelt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 IV HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind.

Bei der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der in den unfertigen Erzeugnissen enthaltenen selbst gefertigten Einzelkomponenten wurde im Berichtsjahr ein standardisiertes Reichweitenverfahren angewandt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 1HGB). Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die pauschale Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistung erfolgte in Höhe eines einheitlichen Prozentsatzes von 0,5 % auf den laufenden Jahresumsatz.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 I 2 HGB).

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs -/ Herstellungskosten
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Stand am 31 Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 892.924,48 0,00 0,00 892.924,48
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 560.289,58 1.116,00 0,00 561.405,58
3. Geleistete Anzahlungen 400.000,00 0,00 0,00 400.000,00
1.853.214,06 1.116,00 0,00 1.854.330,06
II. Sachanlagen
1 Technische Anlagen und Maschinen 153.400,84 11.525,85 0,00 164.926,69
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.074.123,19 47.763,50 0,00 1.121.886,69
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.227.524,03 59.289,35 0,00 1.286.813,38
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 28.600,00 0,00 0,00 28.600,00
2. Genossenschaftsanteile 160,00 0,00 0,00 160,00
28.760,00 0,00 0,00 28.760,00
3.109.498,09 60.405,35 0,00 3.169.903,44
Wertberichtigung
Stand am 1. Jan. 2023 Zuführung Auflösung Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.775,20 1.197,00 0,00 8.972,20
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 496.94158 16.377,00 0,00 513.318,58
3. Geleistete Anzahlungen (1,00) 0,00 0,00 (1,00)
504.715,78 17.574,00 0,00 522.289,78
II. Sachanlagen
1 Technische Anlagen und Maschinen 99.345,84 9.515,85 0,00 108.861,69
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 996.263,19 34.204,50 0,00 1.030.467,69
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (100) 0,00 0,00 (100)
1.095.608,03 43.720,35 0,00 1.139.328,38
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.600.323,81 61.294,35 0,00 1.661.618,16
Restbuchwert
Stand am 31 Dez. 2023 Stand am 31. Dez. 2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 883.952,28 885.149,28
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.087,00 63.348,00
3. Geleistete Anzahlungen 400.001,00 400.001,00
1.332.040,28 1.348.498,28
II. Sachanlagen
1 Technische Anlagen und Maschinen 56.065,00 54.055,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.419,00 77.860,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1,00 1,00
147.485,00 131.916,00
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 28.600,00 28.600,00
2. Genossenschaftsanteile 160,00 160,00
28.760,00 28.760,00
1.508.285,28 1.509.174,28

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere nachfolgende Sachverhalte:

T€
Gewährleistungsverpflichtungen 67,0
Personalkosten 171,8
Ausstehende Eingangsrechnungen 94,1
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 63,1
Sonstige 89,7

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten gegenüber < 1 Jahr > 1 Jahr 2- 5 Jahre > 5 Jahre
Summe EUR EUR EUR EUR
1. Anleihen - - - - -
2. Kreditinstituten 759.292,39 198.065,89 561.226,50 411.226,50 150.000,00
962.779,46 297.275,68 665.503,78 415.503,78 250.000,00
3. aus Lieferungen und Leistungen 1.335.098,62 1.335.098,62 0,00 0,00 0,00
1.137.858,78 1.137.858,78 0,00 0,00 0,00
4. verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00 0,00 0,00 0,00
22.231,83 22.231,83 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 398.510,20 398.510,20 0,00 0,00 0,00
473.327,23 473.327,23 0,00 0,00 0,00
Summe der 2.517.901,21 1.956.674,71 561.226,50 411.226,50 150.000,00
Verbindlichkeiten 2.596.197,30 1.930.693,52 665.503,78 415.503,78 250.000,00
Verbindlichkeiten gegenüber durch Pfandrechte o.ä. gesichert Art, Form, Sicherheit
1. Anleihen -
2. Kreditinstituten 15.158,89 Sicherungsübereignungen
3. aus Lieferungen und Leistungen -
4. verbundenen Unternehmen -
5. sonstige Verbindlichkeiten -
Summe der 15.158,89
Verbindlichkeiten

(Vorjahresangaben in Kursivdruck)

Darüber hinaus unterliegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen teilweise branchenüblichen Eigentumsvorbehalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten insbesondere nachfolgende Sachverhalte:

T€
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 336,3 (im Vj, 328,2)

V. Sonstige Pflichtangaben

Anzahl Arbeitnehmer

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Gewerbliche Arbeitnehmer 43
Angestellte 40
Summe 83

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft, der Lavatec Laundry Technology GmbH, sind

Wolf-Peter Graeser, Geschäftsführer Bereich Produktion und Vertrieb weltweit (ohne Amerika)

Mark Thrasher, Geschäftsführer Bereich Vertrieb Amerika

Vergütung der Geschäftsführung

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betrugen 6.162,8 T€, davon fällig innerhalb eines Jahres 809,4 T€. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich aus Mietverpflichtungen i.H.v. 6.062,7 T€, davon fällig innerhalb eines Jahres 744,9 T€ sowie Leasingverpflichtungen i.H.v. 100,1 T€, davon fällig innerhalb eines Jahres 64,6 T€ zusammen.

Die Betriebsimmobilie sowie die zugehörigen Betriebsvorrichtungen werden angemietet. Die Nutzung der benötigten Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Die Miet- und Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die gemieteten und geleasten Vermögensgegenstände.

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angaben wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust in Höhe von € 1.821.516,75 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Heilbronn, den 2. Dezember 2024

Lavatec Laundry Technology GmbH

Vertreten durch deren Geschäftsführer

Wolf-Peter Graeser, Geschäftsführer

Mark Thrasher, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERKS DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Dem Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 17. Dezember 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Lavatec Laundry Technology GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lavatec Laundry Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lavatec Laundry Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 2. Dezember 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hahn, Wirtschaftsprüfer

Huber, Wirtschaftsprüfer

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