anhalttours GmbHLiquidiert

06862 Dessau-Roßlau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 15801
Vorher
RI-WE Medien * Verwaltung * Marketing Gesellschaft mbHriwe GmbH
Eingetragen
19.4.2000
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
Das Planen und Organisieren von Veranstaltungen und Reisen jeder Art, der Handel mit und Verkauf von Wasser-, Touren- und Wintersportartikeln; die Versorgung und Beherbergung von Gästen und der Handel mit und Verkauf von Wein und Spirituosen.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Richter
seit 5.7.2023
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Humperdinckstraße 1 A, 06844 Dessau-Roßlau
12.500 DM
50.00%
Germany
12.500 DM
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

anhalttours GmbH

(vormals: riwe GmbH)

Dessau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 0,00 6.391,15
B. Anlagevermögen 25.242,00 30.812,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 89,00
II. Sachanlagen 25.241,50 30.723,50
C. Umlaufvermögen 114.100,77 187.674,82
I. Vorräte 2.772,56 7.623,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 92.638,99 105.115,05
III. Wertpapiere 0,00 60.304,91
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.689,22 14.631,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 36.219,09 16.216,66
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 45.332,25 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 220.894,11 241.095,13

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 50.399,62
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -6.391,15 0,00
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -12.782,29 0,00
3. eingefordertes Kapital 6.391,15 25.564,59
II. Gewinnrücklagen 12.782,29 60.304,91
III. Bilanzverlust 64.505,69 35.469,88
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 45.332,25 0,00
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 2.194,00 2.926,00
C. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 0,00 12.803,23
D. Rückstellungen 25.276,00 38.384,84
E. Verbindlichkeiten 191.318,11 136.581,44
F. Passive latente Steuern 2.106,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 220.894,11 241.095,13

Anhang



für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2010

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Generalnorm

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zugrunde.
Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt.

2. Darstellungstätigkeit
Im Berichtsjahr wurde, soweit das BilMoG keine zwingenden Änderungen erfordert, das Prinzip der Darstellungsstetigkeit beachtet.

3. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr
Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr wurde beachtet. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaften finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der  §§ 246 - 251 HGB sowie der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 -278 HGB erstellt.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252- 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 279 - 283 HGB, erstellt.
Die Bewertungswahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der steuerlich zulässigen Nutzungsdauer bilanziert und linear mit 33,33% abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Das bewegliche Sachanlagevermögen wird entsprechend den gesetzlichen Möglichkeiten linear und geometrisch-degressiv zwischen 16,67 % und 30,00% abgeschrieben.

UMLAUFVERMÖGEN

Die Vorräte betreffen die zum Bilanzstichtag vorgehaltene Bestände an Lebensmitteln, Getränken und Küchenartikeln. Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich der erhaltenen Boni und Rabatte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen. Die Pauschalwertberichtigung trägt dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko entsprechend den Erfahrungen der Gesellschaft Rechnung.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nennwerten bewertet.

Die aktive Rechnungsabgrenzung beinhaltet vorausbezahlte Finanzierungskosten, Gebühren und Beiträge.

EIGENKAPITAL

Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital (Euro 25.564,59) abzüglich der eigenen Anteile (Euro -12.782,29) und der ausstehenden nicht eingeforderten Einlagen (Euro - 6.391,15) sowie aus den anderen Gewinnrücklagen (Euro 12.782,29) und dem Bilanzverlust (Euro - 64.505,69) zusammen.
Bei der Berichtsgesellschaft liegt eine bilanzielle Überschuldung vor, so dass ein Betrag in Höhe von Euro 45.332,25 als nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag auf der Aktivseite der Bilanz auszuweisen war.

Im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses haben wir die Geschäftsführung auf die bilanzielle Überschuldung und die maßgeblichen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und der Insolvenzordnung hingewiesen.

Die aufwändigen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen im Bowlingtreff Magdeburg sind abgeschlossen. Zudem erweist sich das im Berichtsjahr neu eröffnete Elbzollhaus Roßlau als umsatz- und gewinnbringende Betriebsstätte, so dass die Geschäftsführung davon ausgeht, dass der Kapitalfehlbetrag spätestens im Geschäftsjahr 2012 ausgeglichen werden kann.

SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL

Der Sonderposten mit Rücklageanteil beinhaltet die in Altjahren (vor Inkrafttreten des          BilMoG) gebildeten Sonderabschreibungen nach § 7g Absatz 5 EStG n. F.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls des zu versteuernden Einkommens bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlage dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2010 setzen sich wie folgt zusammen:
  

 
bis zu einem Jahr Euro
ein bis fünf Jahre Euro
mehr als fünf Jahre Euro
Bilanzansatz Euro
 

96.805,92

90.837,53

3.674,66

191.318,11


Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 17 (i. V. TEuro 0) im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 3 (i. V. TEuro 1) und aus Steuern mit TEuro 8 (i. V. TEuro 2).

PASSIVE LATENTE STEUERN

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Entlastungen wurden verrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 31,575%. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 450%.

D. ERGÄNZENDE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer des Geschäftsjahres war bestellt:

Herr Thomas Richter (Kaufmann)

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

2. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die im Vorjahr gebildete Rücklage den Erwerb eigener Anteile in Höhe von Euro 60.304,91 wurde aufgelöst und den anderen Gewinnrücklagen zugeführt. Der den Nennwert übersteigende Mehrpreis - für die im Jahr 2009 erworbenen eigenen Anteile in Höhe von Euro 47.522,62 - wurde von den anderen Gewinnrücklagen abgesetzt. Der Jahresabschluss wurde nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Dessau-Roßlau, den 29. Dezember 2011



gez. Thomas Richter
gez. Geschäftsführer
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.02.2012 festgestellt.

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