Agropa Handels GmbH
Bavariastraße 56, 86564 Brunnen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann Thomas Dittenhauser seit 8.6.2012 | Geschäftsführer |
Johann Dittenhauser seit 3.6.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Johann Dittenhauser jun. | 50.00% |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Agropa Handels GmbHBrunnenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023BILANZ zum 30. Juni 2023Agropa Handels GmbH, BrunnenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.07.2022 bis 30.06.2023Agropa Handels GmbH, Brunnen
Anhang1. Angaben zur Form des Jahresabschlusses Die Agropa Handels GmbH hat ihren Sitz in Brunnen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Ingolstadt unter der Nummer HRB 101706 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist im Wesentlichen unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den aktuellen, für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die angegebenen Vorjahresbeträge sind vergleichbar (§ 265 II HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wiederum die Ausweiserleichterung des § 276 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde unter der Fortführungsprämisse aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Soweit nachstehend nichts anderes erwähnt, wendet die Gesellschaft folgende Bewertungsmethoden an: Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Es handelt sich ausschließlich um Software, die mit einer Nutzungsdauer von drei bzw. vorwiegend sieben Jahren linear abgeschrieben wird. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung angesetzt. Gebäudeherstellungskosten werden auf eine Nutzungsdauer von 20 bzw. 25 Jahren verteilt und Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (§ 253 I 1, III HGB) von 3 bis 20 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibung im Zugangsjahr erfolgt pro rata temporis. Zugänge an geringer wertigen Anlagegütern (bis zu netto 250,00 €) werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 1.000 € wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips und der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettowerts der Forderungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt (§ 253 I HGB). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der entsprechenden Verpflichtung notwendig ist. Rückstellungen für Mietvertragsverpflichtungen wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes bestehende Sicherheiten. Die passive latente Steuerabgrenzung beruht auf Unterschiedsbeträgen in der handels- bzw. steuerlichen Bewertung des Anlagevermögens. Bei der Bilanzierung der passiven Steuerlatenz in Höhe von T€ 107 (Vorjahr T€ 151) wurden aktive Steuerlatenzen in Höhe von T€ 44 (Vorjahr: T€ 48) erstmals berücksichtigt. 3. Zusätzliche Erläuterungen 3.1. Erläuterungen zum Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Im Berichtsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen (§ 277 III HGB) zu verzeichnen. 3.2. Umlaufvermögen Unter der Position "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" werden im Wesentlichen die Umsatzsteuerverbindlichkeiten auf Grund der Organschaft ausgewiesen (im Geschäftsjahr: 75 €; im Vorjahr: T€ 138). Es handelt sich hierbei um Forderungen an den Gesellschafter.
3.3. Eigenkapital und Ergebnisverwendung Das Stammkapital beträgt laut Handelsregistereintragung unverändert 2.040.000 €. Vom Bilanzgewinn wurde im Geschäftsjahr eine Ausschüttung in Höhe von T€ 2.300 vorgenommen. 3.4. Rückstellungen (die Angaben zu den Rückstellungen werden unter Verweis auf § 327 Satz 1 Nr. 2 HGB nicht offengelegt) 3.5. Verbindlichkeitenspiegel
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen T€ 251 (Vorjahr: T€ 45) auf Steuern und T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) auf soziale Sicherheit. Die Bankschulden sind durch Grundschulden gesichert. Ein weiterer Teilbetrag der bilanzierten Bankverbindlichkeiten ist durch Globalzession der Kundenforderungen abgesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte zu vermerken. 3.6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Agropa Handels GmbH hat die Verpackungs-/Logistikhalle II auf eigenem Grund und Boden errichtet. Die weiteren, von Agropa errichteten Gebäude stehen auf fremdem Grund, der im Eigentum der Alleingesellschafterin (zugleich: verbundenes Unternehmen) steht und langfristig angemietet ist (wirtschaftliches Eigentum hinsichtlich der Gebäude liegt daher bei Agropa). Zivilrechtlicher Eigentümer dieser Bauten ist die Alleingesellschafterin, die hierbei Grundschulden zugunsten der die Agropa finanzierenden Banken stellt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB liegen in folgender Höhe vor:
Vertraglich fest vereinbarte Belieferungsverträge bestehen sowohl auf der Beschaffungsseite (Aufwandsvolumen 2023/2024: T€ 2.976) als auch auf der Absatzseite (Ertragsvolumen 2023/2024: T€ 880). Es gibt keine Bestellobligos per 30.06.2023. 3.7. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft erzielt ihre Umsätze durch die Lagerung, den Handel sowie die Be- und Verarbeitung von Kartoffeln, Zwiebeln und anderen Agrarprodukten. Zusätzlich darf sie Dienstleistungen, die damit in Zusammenhang stehen, ausführen. 3.8. Mitarbeiter
3.9. Sonstige Angaben 3.9.1 Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Johann Dittenhauser sen. und Herr Johann Dittenhauser jun., jeweils von Beruf Kaufmann. Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsleitung (§ 285 Nr. 9 a HGB) und deren Versorgungsanwartschaften werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt. 3.9.2 Abschlussprüfer Das Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 HGB nicht genannt. 3.9.3 Sonstiges Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Von den Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Brunnen, den 21. August 2023 Dittenhauser Johann sen. Dittenhauser Johann jun. Lagebericht für den Jahresabschluss zum 30.06.2023AGROPA Handels GmbH, BrunnenA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Bundesweit erhöhte sich die Anbaufläche für Kartoffeln im Anbaujahr 2022 um ca. 8.100 Hektar auf 266.400 Hektar. Trotz der höheren Anbaufläche verringerte sich die Kartoffelernte 2022 infolge der sehr schlechten Witterungs- und Anbaubedingungen auf nur noch 10,7 Mio.t in Deutschland. Die Erntemenge ging damit um 5,3% gegenüber 2021 zurück, wo sie noch bei 11,3 Mio.t lag. Der durchschnittliche Hektarertrag verringerte sich von 43,8 t im Jahr 2021 auf 40,1 t (-8,5 %) im Anbaujahr 2022. Auch in Bayern erhöhte sich die Anbaufläche 2022 geringfügig um 0,8% auf 39.400 Hektar. Die Gesamterntemenge in Bayern ging um 20,1% von 1,69 Mio.t 2021, auf 1,35 Mio.t im Erntejahr 2022 zurück. Der Ernteertrag in dieser Größenordnung liegt weit unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Diese mengenmäßig sehr niedrige Ernte wirkte sich auch auf die zu vermarktende Gesamtmenge negativ aus. Durch diese geringere Erntemenge kamen die Märkte bei der Vermarktung nie unter Druck, was sich dann bei den Erzeuger- und Vermarktungspreisen positiv bemerkbar machte. Die guten Roherträge blieben bei einer guten Nachfrage auf einem hohen Niveau stabil. Die im Frühjahr 2020 auftretende Covid-19-Pandemie mit der Folge des 1. Lockdown ab März 2020 und des 2. und 3. Lockdown im Herbst und Winter 2020/21 spielten im Wirtschaftsjahr 2022/23 in der Geschäftstätigkeit der AGROPA als Zulieferer im Lebensmitteleinzelhandelsbereich keine Rolle mehr. Der mengenmäßige Umsatz stabilisierte sich leicht höher als vor der Corona-Pandemie. Die Verbraucher konnten aber trotz der kleinen Erntemenge 2022 stets mit sehr guten Qualitäten und Mengen versorgt werden. Die Zwiebelsaison 2022/23 war außergewöhnlich geprägt durch Ertragseinbußen nach Hitze und Trockenheit in Mitteleuropa. Die sehr niedrige Zwiebelernte in Mitteleuropa (-13,4%) führte zu sehr hohen Preisen mit guten Roherträgen. Der wesentliche Grund dafür war, dass es durch die sehr niedrigen Erntemengen in Europa und Deutschland immer nur ein Zwiebelangebot gab, das nur knapp den Bedarf deckte. Die Ernte in Deutschland war mit 519.000 t (-21,8%) gegenüber 664.000 t in 2021 die niedrigste Ernte seit 2018. Deutsche und auch bayerische Zwiebelanbauern produzieren überwiegend für den Inlandsmarkt. Das erzeugte bei der Zwiebelnachfrage einen zusätzlichen Impuls auf die Mengen und die Preise. 2. Geschäftstätigkeiten der Gesellschaft Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst das landwirtschaftliche Warengeschäft mit dem Ein- und Verkauf von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, insbesondere den Handel mit Kartoffeln und Zwiebeln für den deutschen Lebensmittelhandel in Kleinpackungen und den Export in alle europäischen Mitgliedsstaaten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Produktion von Pflanzkartoffeln als VO-Firma für den eigenen Vertragsanbau und den Vertrieb in ganz Europa. Standorte der Gesellschaft
3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Im Berichtsjahr 2022/2023 hat sich der wertmäßige Umsatz von TEUR 33.846 auf TEUR 41.001 erhöht. Die Umsatzsteigerung von TEUR 7.155 (= 21,1%) wurde durch die sehr guten Speisekartoffel- und Zwiebelvermarktungspreise im Wirtschaftsjahr 2022/2023 bewirkt. Das Berichtsjahr ist damit in der Gesamtbetrachtung trotz der niedrigeren Umsatzmenge von 69.912 t gegenüber dem Vorjahreswert von 78.578 t (-11%) sehr positiv ausgefallen. Die mengenmäßige Umsatzmenge liegt weiterhin höher als vor der Coronapandemie (+ 8,5%). a. Angaben zur Auftragslage Die Auftragslage war im Berichtsjahr 2022/2023 sehr zufriedenstellend. Durch die hohen Qualitätsstandards in der Rohwarenproduktion, der erfolgreichen Digitalisierung und der Automatisierung in den Produktionsanlagen sowie durch unsere 12.000 t Kistenkühlläger konnten die Aufträge auch in den Spitzenzeiten zeitgerecht und vereinbarungsgemäß für unsere Kunden abgewickelt werden. b. Angaben zur Produktion Der Hauptrohstoff unserer Produktion ist die Speisekartoffel mit einer Gesamtmenge von 52.863 t (= 75,6%). Daneben vermarkten wir auch Speisezwiebeln mit einer Gesamtmenge von 10.820 t (= 15,4%). Die vermarktete Pflanzkartoffelmenge erreichte im Berichtsjahr 6.229 t (= 8,9%). Die Produktion arbeitete je nach Auftragslage und Aktionsaufträgen im Einschicht- oder Mehrschichtbetrieb. Dabei konnten wir auf einen festen Mitarbeiterstamm zurückgreifen, der durch Saisonkräfte verstärkt wird. Der Arbeits- und Fachkräftemangel erlaubt momentan keine Produktionsausweitung, da die geforderten Qualitätsstandards und Serviceleistungen für unsere Kunden jederzeit sicher zu stellen sind. c. Angaben zur Beschaffung Durch kurz- und langfristige Liefervereinbarungen, die mit den Erzeugern und sonstigen Lieferanten abgesichert sind, konnten wir die uns erteilten Aufträge jederzeit vereinbarungsgemäß abwickeln. d. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Sachinvestitionen in Höhe von TEUR 2.748 vorgenommen. Sie betrafen in erster Linie die maschinellen Einrichtungen TEUR 822 (einschließlich geleisteter Anzahlungen) sowie Investitionen in Fahrzeuge TEUR 197. Die im Bau befindlichen betrieblichen Gebäude wurden mit TEUR 1.675 fertig gestellt. Die Gesamtinvestitionen im Zuge der Betriebserweiterung (von 2021 bis 2023) incl. der dazugehörigen Maschinen und Technik betrugen ca. TEUR 4.800. Den Investitionen standen planmäßige Abschreibungen auf die immateriellen Wirtschaftsgüter und auf das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.434 gegenüber. e. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Zum 30.06.2023 beträgt das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft TEUR 6.774. Es finanziert das Anlagevermögen zu 57%. Insgesamt sind 100% des Anlagevermögens durch mittelfristig zur Verfügung gestellte Fremdmittel sowie durch Eigenkapital finanziert. Die Gesellschaft konnte die Investitionen des Wirtschaftsjahres 2022/2023 von insgesamt TEUR 2.748 fast vollständig aus dem Cashflow des Berichtsjahres (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) finanzieren. f. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand wird konsequent auf die betrieblichen Erfordernisse angepasst und ausgerichtet. Wir verfügen im gesamten Personalbereich über gut geschultes, kompetentes und hoch motiviertes Personal. Im Geschäftsjahr haben sich im Personalbereich keine wesentlichen Änderungen ergeben. Die Qualifikation der Mitarbeiter entspricht den betrieblichen Erfordernissen. g. Umweltschutz Die eingesetzten Maschinen und maschinellen Anlagen entsprechen den gesetzlichen Anforderungen an den Umweltschutz und die Arbeitssicherheit. Die rechtlich vorgeschriebenen Umweltschutzauflagen hinsichtlich des Betriebes werden beachtet. Darüber hinaus möglicherweise bestehende Umweltrisiken sind durch entsprechende Haftpflichtversicherungen abgedeckt. h. Qualitätsmanagement Durch die Etablierung aufwändiger Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Zertifizierungen bei der Produktion sowie den Reinigungs- und Lagerprozessen sorgen wir dafür, dass wir den stets steigenden Ansprüchen des Lebensmittelhandels, der Verbraucher und der Verarbeitungsbetriebe hinsichtlich der "Qualitätssicherheit der Kartoffeln und Zwiebeln" gerecht werden und diese auch sicherstellen. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die aus dem Jahresabschluss abgeleiteten Kennziffern zur Ertragslage haben sich wie folgt entwickelt:
Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist als geordnet anzusehen. Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit nachzukommen. Dabei waren zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von 3 Mio.€ vorhanden. Die Eigenkapitalquote hat sich im Wirtschaftsjahr 2022/23 von 50 % um 14 % auf 36 % vermindert. Grund der Minderung des Eigenkapitals ist eine Ausschüttung an die Muttergesellschaft Dittenhauser Agrar GmbH von TEUR 2.300. Die Anlagendeckung mit Eigenkapital liegt aktuell bei 57% (im Vorjahr: 75 %). Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 16,7%. Die Gesellschaft hat in den letzten Jahren erhebliche Investitionen getätigt, um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern, die Betriebsabläufe zu rationalisieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer bemessen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 822 insbesondere in Digitalisierung, Rationalisierung und Lagerung getätigt. Die Finanzierung erfolgte über die Verwendung des Cash-Flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind Investitionen von ca. TEUR 1.500 vorwiegend in technische Erweiterungen geplant, die überwiegend aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. Mit der zukunftsorientierten Investitionspolitik wird die Grundlage für den Erhalt der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit gelegt. Mittels des Cashflow von TEUR 2.568 (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) konnten 93% der getätigten Investitionen finanziert werden. Die Vermögenslage ist geordnet und zufriedenstellend. Gesamtbeurteilung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Erwartungen voll umfänglich erfüllt. Das Jahresergebnis ist sehr zufriedenstellend. Die positive Entwicklung der letzten Geschäftsjahre konnte fortgesetzt werden. C. Risiko und Chancen Risikomanagement Das Risikomanagement erfolgt im Kern über die bewährten Instrumente der Buchführung. Die Nutzung des Warenwirtschaftssystems wird zur Informationsgewinnung und zeitnahen Auswertung der Daten genutzt. Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen werden durch individuelle Berichte verbessert. Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken haben wir ein Kontrollsystem eingerichtet, das im Wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:
Als wesentliche Risikokategorie sind die Ausfallrisiken zu nennen. Der Ukraine-Krieg führt auch in unserem Unternehmen zu gestiegenen Kosten. Weitere negative Auswirkungen sind aber nicht zu verzeichnen. Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Aus der Risikoanalyse ergaben sich keine Anhaltspunkte darüber, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährdet sein könnte. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Anhängige Gerichtsverfahren gegen die Gesellschaft, die zu Ansprüchen führen könnten oder die wahrscheinlich nicht erfüllbar sind, bestehen nicht. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Preisänderungsrisiken Sowohl der Handel mit Agrarprodukten als auch der Verpackungsmaterialbereich unterliegen starken Preisschwankungen. Die Volatilität in diesen Bereichen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Im Handelsgeschäft mit unseren Kunden übernimmt die AGROPA zumindest teilweise das Preisänderungsrisiko. Dabei gilt der Grundsatz, dass derartige Kontrakte in geeigneter Weise abzusichern sind. Hierfür werden in der Regel entsprechende Deckungsgeschäfte eingesetzt. Risiken sind durch den zum Abschluss berechtigten Personenkreis und den genehmigten Umfang limitiert. Ausfallrisiken Handelsgeschäfte beinhalten immer eine Finanzierungsfunktion. Dies trifft insbesondere für das Kerngeschäft im Agrar- bzw. Lebensmittelgroßhandel zu. Die Gefahr, dass ein Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommt und dadurch finanzielle Verluste für die AGROPA verursacht werden, ist durch ein zentrales Kredit-Management sowie durch den Abschluss einer Kreditversicherung begrenzt. Liquiditätsrisiken Das Risiko, benötigte Finanzmittel nicht oder nicht rechtzeitig zur Begleichung fälliger Verpflichtungen vorhalten bzw. beschaffen zu können, besteht nicht. Auf Grund einer soliden Finanzierungsstruktur und der eingeräumten Kreditlinien bei Banken und Lieferanten ist die Zahlungsfähigkeit der AGROPA zu jeder Zeit sichergestellt. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Auf Grund der Struktur der bilanzierten finanziellen Verpflichtungen und des implementierten Überwachungssystems werden derartige Risiken nicht gesehen. Gesamtrisiko Die Witterung in einem Erntejahr ist ausschlaggebend für die Qualität und Angebotsmenge und somit natürlich auch für den Preis der Kartoffeln und Zwiebeln. Diese gravierenden Preis- und Qualitätsschwankungen schlagen von Jahr zu Jahr unterschiedlich auf die Handelsspannen und Roherträge derjenigen durch, welche diese landwirtschaftlichen Produkte vermarkten. Die Gesellschaft hat jedoch inzwischen ein Marktvolumen erreicht, dass trotz Schwankungen gute Ergebnisse erzielt werden können. Die Ernte ist sehr stark von natürlichen Einflussfaktoren wie dem Wetter und dem davon maßgeblich beeinflussten Ernteerfolg abhängig. Dies wirkt sich unmittelbar auf das Angebot und die Preisbildung an den Märkten aus. Dabei haben in den letzten Jahren sowohl die Abhängigkeit der Preisentwicklung auf den regionalen Märkten von internationalen Einflüssen - wie Dürreperioden oder Missernten in anderen Teilen der Welt - als auch die wechselseitige Beeinflussung von Preisentwicklungen stark zugenommen. Da für unsere Branche keine gravierenden externen Auswirkungen bevorstehen, geht die Gesellschaft auch für die folgenden Jahre von einem ähnlichen bzw. gleichen Geschäftsverlauf aus. Durch die schwierige Lage am Arbeitsmarkt stehen im Lohnkostenbereich momentan starke Kostensteigerungen an, was aber keine betriebliche Gefahr bedeutet. Durch langjährig praktizierte Kontrollsysteme im Bereich von Forderungsüberwachung, Kreditlimit, Versicherungsmanagement, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und Mitarbeiterunterweisungen ergeben sich auch hier keine unkalkulierbaren Risiken. Der größte Teil des Kartoffeleinkaufs wird durch Anbau- und Lieferverträge mit den Landwirten auf Tagespreisbasis abgesichert. Gerade durch die heimischen Landwirte im regionalen Umfeld der Standorte der Gesellschaft schaffen wir einen günstigen Zugang zu Rohware und Absatzmärkten, wobei beide Seiten von niedrigen Transportkosten und der Nachhaltigkeit der Produkte profitieren. Weder von der Lieferanten- noch von der Kundenseite bestehen momentan für die Gesellschaft zu berichtende Abhängigkeiten, da aufgrund der Produktionsbesonderheiten der Gesellschaft (Rohwarensortiment, Lagerungsmöglichkeiten und Produktionstechniken) die Wahrscheinlichkeit einer Beendigung der Kunden- bzw. der Lieferantenbeziehungen als sehr gering anzusehen ist. Auf Basis der aktuell vorhandenen Informationen ist festzustellen, dass sowohl heute als auch in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Risiken bestehen, die einzeln oder kumulativ den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Das vorhandene Risikomanagementsystem macht die bestehenden Risiken im erforderlichen Umfang transparent und beherrschbar. Chancen Chancen bestehen in der weiteren Diversifizierung des Unternehmens und der Entwicklung neuer Produkte gegenüber dem Wettbewerb. Hierdurch können auch neue Kunden hinzugewonnen werden. Die Gesellschaft hat in den vergangenen Geschäftsjahren die notwendigen Investitionen eingeleitet und ihre Anlagen bzw. betrieblichen Einrichtungen den Erfordernissen des modernen Wirtschaftens mit hoher Produktivität angepasst. Ferner wurden bestehende Geschäftsfelder weiter ausgebaut und neue Geschäftsideen weiterentwickelt. Durch unsere breite Produktpalette sind wir auch zukünftig in der Lage, unsere Marktstellung weiter zu festigen und auszubauen. Zusammen mit unseren Mitarbeitern werden wir weiterhin um eine hohe Akzeptanz bei den Kunden bemüht sein. Durch systematische Aus- und Fortbildungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter sind wir in der Lage, das hohe Know-how zu sichern. Die aktuellen Entwicklungen in der Agrarpolitik, der weiter fortschreitende Strukturwandel in der Landwirtschaft sowie der neue Trend zu Regionalität und Nachhaltigkeit sind für unsere Gesellschaft im Anbau von Hackfrüchten als Marktnische positiv zu bewerten. Die Großkunden der Gesellschaft sind große Lebensmittelhandelsketten und Discounter, die genau diese Anforderungen an ihre Lieferanten stellen. Ein Teil dieser Kunden versucht, mit seiner Marktmacht Druck auf die Verkaufspreise der Produkte der Gesellschaft auszuüben. D. Ausblick und Prognose Die Digitalisierung und Modernisierung der gesamten Produktionslinien sowie die ständige Erweiterung des neuen Warenwirtschaftssystems werden weiter fortgesetzt. Ein wichtiger Investitionsschritt wird die stetige Erneuerung der Automatisierung sowie die Digitalisierung in allen Bereichen sein. Die Gesellschaft hat aufgrund der kostensparenden Investitionsmaßnahmen im Produktionsbereich der letzten Jahre eine hohe Produktivität erreicht. Durch die in den letzten Jahren erfolgte Umgestaltung der Rohwarenproduktion und Lagerung unserer Rohstoffe sowie der unternehmerischen Ausrichtung für den Discount und Lebensmittelhandel wird die Gesellschaft auch 2023/2024 ein erfolgreiches und gutes Ergebnis erzielen. Rohergebnis und Jahresüberschuss liegen nach unserer Planung wieder im Mittelwert der Vorjahre. Ziel ist es, die Gesellschaft zu sichern und ihre Ergebnisse mit angepassten Kosten- und Leistungsstrukturen im Sinne der Gesellschafter weiter zu stabilisieren und zu verbessern. Leistungsfähigkeit und Zukunft der Gesellschaft werden damit auf Dauer sichergestellt. Insgesamt gesehen sieht sich die Gesellschaft für die zukünftigen Herausforderungen sehr gut gerüstet.
Brunnen, den 31.08.2023 Johann Dittenhauser sen., Geschäftsführer Johann Dittenhauser jun., Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Agropa Handels GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Agropa Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Agropa Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ingolstadt, den 26.02.2024 Gez. Ulrich Spranger, Wirtschaftsprüfer |
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