OBK München 3 Immobilien Leasing GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Keppler seit 24.8.2022 | Geschäftsführer |
Manfred Dr. Gabriel seit 9.9.2004 | Prokura |
Michael Mag. Gerner seit 12.4.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT MBH. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oberbank Leasing GmbH BayernNeuöttingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Unterlagen zur Offenlegung - Jahresabschluss zum 30. September 2024 - Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 - Wiedergabe Bestätigungsvermerk - Feststellung und Ergebnisverwendung Amtsgericht TraunsteinHRB 5871Verzeichnis Titel I Jahresbilanz zum 30. September 2024 II Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 III Anhang IV Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 V Wiedergabe Bestätigungsvermerk VI Feststellung und Ergebnisverwendung Jahresbilanz zum 30. September 2024der Oberbank Leasing GmbH Bayern, NeuöttingAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024
Anhangder Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting1. Allgemeines Der Jahresabschluss der Oberbank Leasing GmbH Bayern (Amtsgericht Traunstein, HR B 5871), Neuötting, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften sowie für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute, des GmbH-Gesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird die Staffelform angewendet. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB und ergänzend nach denjenigen der §§ 340 ff. HGB bewertet. Die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums an den Leasingobjekten auf Leasinggeber und -nehmer erfolgt entsprechend den steuerlichen Regelungen. Kassenbestände und Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten aktiviert. Forderungen an Kunden sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei den noch nicht verkauften Forderungen aus Mietkaufverträgen erfolgt ein Ansatz mit dem Barwert zum Vertragszinssatz. Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert. Das Leasingvermögen, die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für geringwertige Vermögensgegenstände unter den Sachanlagen erfolgt aus Vereinfachungsgründen eine Abschreibung entsprechend der Regelung des § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG. Soweit die einzelnen Buchwerte des Leasingvermögens nicht durch die passivisch abgegrenzten Beträge aus der Forfaitierung der Leasingraten und der Ansprüche aus vertraglichen Restwerten sowie durch anteilige Leasingsonderzahlungen gedeckt sind, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Sonstige Vermögensgegenstände aus gekündigten Vertragsverhältnissen werden teilweise mit den korrespondierenden Verpflichtungen aus der Forfaitierung der Leasing- und Mietkaufraten bzw. der vertraglichen Restwerte, die in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten sind, bewertet. Liegen die fortgeführten Anschaffungskosten der Objekte aus gekündigten Leasingverträgen oberhalb des Wertansatzes der Forfaitierungsverbindlichkeiten, so werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Im umgekehrten Fall werden die fortgeführten Anschaffungskosten im Kündigungszeitpunkt beibehalten. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verpflichtungen aus der Forfaitierung der Leasingraten und der vertraglichen Restwerte bei gekündigten Leasingverträgen werden grundsätzlich mit den passivisch abgegrenzten Beträgen im Kündigungszeitpunkt angesetzt. Bei gekündigten Mietkaufverträgen erfolgt die Bewertung der entsprechenden Verpflichtungen mit dem Barwert der ausstehenden Mietkaufraten zum Forfaitierungszinssatz. Erhaltene Leasingsonderzahlungen werden durch Ansatz eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens linear über die Laufzeit der Leasingverträge verteilt. Noch nicht realisierte Leasingraten, die bereits an Kreditinstitute verkauft sind, werden mit dem Barwert der Leasingforderungen im Forfaitierungszeitpunkt ebenfalls passivisch abgegrenzt. Die Leasingraten sowie der Zinsanteil werden linear über die Laufzeit der Leasingverträge aufgelöst und als Leasingerträge bzw. Zinsaufwendungen erfasst. Forfaitierte zukünftige Forderungen aus der Verwertung der Leasinggegenstände werden mit den abgezinsten vertraglichen Restwerten auch als passiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst. Die Aufzinsung während der Vertragslaufzeit erfolgt nach der finanzmathematischen Methode mit dem Forfaitierungszinssatz. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Der Ansatz des Fonds für allgemeine Bankrisiken sowie des Eigenkapitals erfolgt mit Nominalwerten bzw. Nennbeträgen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Da die Oberbank Leasing GmbH Bayern Finanzierungsleasing i.S.d. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG betreibt, entfallen sämtliche Posten der Bilanz auf das Leasinggeschäft. Forderungen an Kunden Die Restlaufzeiten der Forderungen an Kunden (T€ 17.013, Vj. T€ 26.953) gliedern sich in:
Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als drei Monaten betreffen weit überwiegend Forderungen aus Mietkaufverträgen, die nach dem Bilanzstichtag an die Oberbank AG verkauft werden. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten, die wie Anlagevermögen bewertet werden, ist auf Seite 10 dargestellt. In den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind folgende Anteile an Gesellschaften im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB enthalten:
Mit der Oberbank Immobilien Leasing GmbH Bayern, der OBK Ahlten Immobilien Leasing GmbH, der OBK München 1 Immobilien Leasing GmbH, der OBK München 2 Immobilien Leasing GmbH sowie der OBK München 3 Immobilien Leasing GmbH besteht jeweils ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Sachanlagen betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen nahezu ausschließlich Objekte, über die im neuen Geschäftsjahr Leasing- und Mietkaufverträge abgeschlossen werden (T€ 23.501; Vj. T€ 23.834), ein Darlehen an ein verbundenes Unternehmen (T€ 2.044; Vj. T€ 2.160) sowie Leasing- und Mietkaufobjekte aus gekündigten Verträgen (T€ 275; Vj. T€ 172). Sonstige Verbindlichkeiten Diese beinhalten insbesondere Verbindlichkeiten aus der Lieferung von Leasing- und Mietkaufobjekten (T€ 17.695; Vj. T€ 14.989) sowie aus Steuern (T€ 3.626; Vj. T€ 1.208). Latente Steuern Passive latente Steuern aus dem steuerlich niedrigeren Ansatz von Kundenforderungen wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der anderen Rückstellungen verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen wurden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Den Berechnungen liegt ein einheitlicher Steuersatz von 28,075 % zugrunde. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen enthalten vor allem Vorsorgen für zukünftig anfallende Verwaltungsaufwendungen für forfaitierte Mietkaufforderungen sowie ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich. Eigenkapital Wir werden dem Alleingesellschafter Oberbank Leasing Gesellschaft mbH., Linz/Österreich, vorschlagen, den Bilanzgewinn (=Jahresüberschuss) von € 6.522.488,83 vollständig auszuschütten. Unwiderrufliche Kreditzusagen Die unwiderruflichen Kreditzusagen (T€ 105.390; Vj. T€ 129.450) betreffen ausschließlich Finanzierungszusagen an die Lieferanten von Leasing- und Mietkaufobjekten. Sie entfallen mit T€ 50.711 auf Leasingobjekte und mit T€ 54.679 auf Mietkaufobjekte. Das Risiko einer Inanspruchnahme hieraus wird als gering eingeschätzt, da die Finanzierungszusagen erst nach dem verbindlichen Antrag der Kunden auf Abschluss eines Leasing- bzw. Mietkaufvertrags gemacht werden. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Leasingerträge In den Leasingerträgen sind insbesondere Erträge aus der Auflösung der abgegrenzten Leasingraten und Leasingsonderzahlungen sowie Erlöse aus dem Verkauf von Mietkaufobjekten enthalten. Weiterhin werden hier Erlöse aus dem Verkauf von Leasingvermögen nach Vertragsende sowie von Leasing- und Mietkaufobjekten aus gekündigten Verträgen ausgewiesen. Die Leasingerträge teilen sich nach geographisch bestimmten Märkten folgendermaßen auf:
Leasingaufwendungen Die Leasingaufwendungen beinhalten vor allem Aufwendungen für den Bezug von Mietkaufobjekten und Buchwertabgänge aus dem Abgang von Leasingvermögen nach Vertragsende sowie von Leasing- und Mietkaufobjekten aus gekündigten Verträgen. Zinserträge In den Zinserträgen sind T€ 17 (Vj. T€ 20) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. Abschreibungen und Wertberichtigungen Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen betreffen sowohl planmäßige als auch außerplanmäßige Abschreibungen auf Leasinggegenstände aus laufenden Vertragsverhältnissen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen T€ 228 (Vj. T€ 12) Abschreibungen auf Leasingobjekte aus gekündigten Verträgen, die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten sind. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind keine Steueraufwendungen oder -erträge aus dem Mindeststeuergesetz enthalten, da das Mindeststeuergesetz erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden ist, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. 5. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Zur Refinanzierung verkauft die Oberbank Leasing GmbH Bayern die Leasing- und Mietkaufraten einschließlich künftiger Ansprüche aus Andienungsrechten bei Leasingverträgen nach Vertragsabschluss an die Oberbank AG, Linz/Österreich. Die jeweiligen Kaufpreise fließen der Gesellschaft im Forfaitierungszeitpunkt zu. Das Bonitätsrisiko bzgl. des Leasingnehmers bzw. Mietkäufers sowie das Zinsänderungsrisiko trägt die Oberbank AG. Die Oberbank Leasing GmbH Bayern haftet weiterhin für den rechtlichen Bestand und Fortbestand der verkauften zukünftigen Forderungen. Forderungseinzug und -verwaltung sowie eine eventuelle Objekt- und Sicherheitenverwertung verbleiben ebenso bei der Gesellschaft, die insofern für die Oberbank AG tätig wird. Zum Abschlussstichtag 30. September 2024 beträgt der finanzmathematische Barwert der forfaitierten Ansprüche zum Forfaitierungszinssatz T€ 930.003, davon T€ 442.884 aus Leasing- und T€ 487.119 aus Mietkaufverträgen. Eine entsprechende regresslose Forfaitierung an die Oberbank AG erfolgt teilweise für Ansprüche gegen Lieferanten von Leasing- und Mietkaufobjekten zur Abdeckung möglicher Risiken im Zeitraum zwischen der Finanzierungszusage an den Lieferanten und dem Verkauf der Ansprüche aus den Leasing- und Mietkaufverträgen an die Oberbank AG. Am Bilanzstichtag 30. September 2024 beträgt der Nennbetrag dieser verkauften Ansprüche T€ 1.548. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus dem Mietvertrag für die Geschäftsräume der Gesellschaft in Neuötting bestehen jährlich feste Mietverpflichtungen in Höhe von T€ 39 p.a. Aus Leasingverträgen über selbst genutzte PKWs bestehen finanzielle Verpflichtungen für 2024 bis 2027 von insgesamt T€ 129. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und Konzernabschluss a) Alleiniger Gesellschafter der Oberbank Leasing GmbH Bayern ist die Oberbank Leasing Gesellschaft mbH., Linz/Österreich. b) Die Oberbank Leasing GmbH Bayern ist verbundenes Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB der Oberbank AG und deren Tochterunternehmen. c) Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts für den Teilkonzern der Oberbank Leasing GmbH Bayern besteht nach § 291 HGB nicht, da die Oberbank Leasing GmbH Bayern und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Oberbank AG, Linz/Österreich, einbezogen werden und die weiteren Voraussetzungen des § 291 HGB erfüllt sind. Die im befreienden Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden entsprechen den internationalen Rechnungslegungsstandards i. S. d. § 315e Abs. 1 HGB. Da diese nach § 315e Abs. 3 HGB auch für einen möglichen Konzernabschluss der Oberbank Leasing GmbH Bayern anwendbar sind, ergeben sich keine Abweichungen zum deutschen Recht. Der Konzernabschluss der Oberbank AG wird im österreichischen Firmenbuch und im Unternehmensregister in Deutschland veröffentlicht. Mitarbeiter Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 2024 ohne Geschäftsführung 24 Angestellte beschäftigt, davon fünf Teilzeitmitarbeiterinnen. Aufwendungen für den Abschlussprüfer Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer betrafen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€ 68, davon T€ 5 für Vorjahre. Mitglieder der Geschäftsführung
Aufwendungen für Organe Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2024 wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Herr Gerner und Frau Keppler Bezüge von der Gesellschaft erhalten, während Herr Dr. Fein ausschließlich Bezüge von einer anderen Gesellschaft des Konzerns der Oberbank AG erhält und diese nicht weiterbelastet werden. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Neuötting, den 20. November 2024 Oberbank Leasing GmbH Bayern Geschäftsführung Dr. Hans Fein Michael Gerner Katrin Keppler Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024der Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024I. Grundlagen des Unternehmens Die Oberbank Leasing GmbH Bayern ist als Konzerngesellschaft der Oberbank AG, Linz/Österreich, im Bereich Mobilienleasing mit dem Vertriebsschwerpunkt in Bayern und weiteren Regionen in Deutschland mit Standorten der Oberbank AG tätig. Hauptprodukte sind Leasing- und Mietkaufverträge mit Geschäftskunden. Dabei werden fast ausschließlich standardisierte Voll- und Teilamortisationsverträge sowie Ratenkaufverträge angeboten. Vertragsgegenstände sind insbesondere Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen. Die Akquisition der Kunden erfolgt vor allem durch die eigenen Vertriebsmitarbeiter (Leasingspezialisten), die jeweils Oberbank Geschäftsbereichen in Deutschland zugeordnet sind, sowie direkt durch die Geschäftsstellen der Oberbank AG. Der Bereich Immobilienleasing wird über Tochterunternehmen abgewickelt. Die Refinanzierung der Gesellschaft sowie der Tochterunternehmen erfolgt über die Oberbank AG. Im Geschäftsjahr 2024 vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 kam es zu keinen wesentlichen Änderungen bei der organisatorischen und rechtlichen Struktur sowie beim Produktportfolio. Zweigniederlassungen der Gesellschaft bestehen nicht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Infolge der zulieferungsbedingten Produktionsprobleme, der geopolitischen Verunsicherungen und der gestiegenen Finanzierungskosten war in Deutschland im Jahr 2023 bei den Bruttoanlageinvestitionen ein Rückgang von preisbereinigt 0,7 % und eine Abnahme des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stieg laut einem Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft das gesamte Leasing-Neugeschäfts (Leasing- und Mietkauf) im Kalenderjahr 2023 im Bereich Mobilien in Deutschland zu Nominalwerten um 23,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei hat das Volumen des Leasingneugeschäfts um 26,3 % zugenommen, während beim Mietkaufneugeschäft ein Anstieg um 8,4 % zu verzeichnen war. Die Mobilien-Leasingquote an den gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen ist von 23,0 % im Jahr 2022 auf 26,7 % in 2023 gestiegen. Im Bereich Immobilienleasing, bei dem es sich um ein volatiles Geschäft mit einem geringen Gesamtumfang im Vergleich zu den Mobilien handelt, nahm in 2023 das Neugeschäftsvolumen um 49,0 % gegenüber dem Vorjahr ab. Die Immobilien-Leasingquote an den gesamtwirtschaftlichen Bauinvestitionen ging von 0,6 % in 2022 auf 0,3 % in 2023 zurück. Im ersten Halbjahr 2024 ist nach einer Trendmeldung des Bundesverbands Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) das Neugeschäft zu Anschaffungskosten der Gesamtbranche in Deutschland mit Mobilien im Vergleich zum Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums zu Nominalwerten um 8,1 % gestiegen. Dabei hat das Volumen des Leasingneugeschäfts um 7,9 % zugenommen, während beim Mietkaufneugeschäft ein Anstieg um 9,0 % zu verzeichnen war. 2. Geschäftsverlauf Die Entwicklung der Oberbank Leasing GmbH Bayern im Geschäftsjahr 2024 ist nach dem starken Anstieg des Neugeschäftsvolumens im vorangegangenen Geschäftsjahr durch ein leicht rückläufiges Neugeschäftsvolumen bei einer deutlichen Ausweitung der durchschnittlichen Zinsmarge geprägt und auch vor dem Hintergrund der konjunkturellen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen insgesamt sehr positiv. Im Bereich Mobilienleasing hat das Neugeschäft aus im Geschäftsjahr 2024 bezogenen Leasing- und Mietkaufobjekten nach der Zunahme im vorangegangenen Geschäftsjahr um 52,2 % im Vergleich zum Vorjahr um 38,8 Mio. € oder 9,4 % auf 375,7 Mio. € abgenommen. Dabei war das Neugeschäft von Leasingverträgen leicht überproportional um 21,5 Mio. € oder 11,5 % auf 165,3 Mio. € rückläufig, während beim Neugeschäft von Mietkaufverträgen eine Abnahme um 17,3 Mio. € oder 7,6 % auf 210,4 Mio. € zu verzeichnen war. Der Anteil der Mietkaufverträge am Neugeschäftsvolumen ist infolgedessen von 54,9 % im Geschäftsjahr 2023 auf 56,0 % im Geschäftsjahr 2024 gestiegen. Beim Neugeschäft sowohl von Leasing- als auch von Mietkaufverträgen konnte eine deutliche Ausweitung der durchschnittlichen Zinsmarge im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden. Beim Neugeschäftsvolumen, das erheblich unter dem des Geschäftsjahres 2023, aber immer noch über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 geplant worden war, wurde der Planwert deutlich übertroffen. Die Zielgrößen für den Vertrieb (Barwertmarge und Volumen Neugeschäft, Neukundenzahl sowie Nettowachstum Gesamtvolumen), die kalenderjahrbezogen festgelegt werden, wurden zeitanteilig zum 30. September 2024 alle überschritten, teilweise sogar bereits die Jahresziele. Der Gesamtbestand an Leasingobjekten zu Anschaffungskosten zum 30. September 2024 hat aufgrund des Neugeschäftsvolumens bei Leasingverträgen, das immer noch erheblich über den Abgängen zu Anschaffungskosten liegt, um 58,7 Mio. € auf 633,9 Mio. € zugenommen. Beim Volumen der Vertragskündigungen ergab sich im Berichtsjahr ein starker Anstieg gegenüber dem Vorjahr, der insbesondere auf die Insolvenz einer Unternehmensgruppe aus dem Maschinenbaubereich zurückzuführen ist. Zum Abschlussstichtag 30. September 2024 ist unverändert nur ein sehr geringer Bestand an Objekten aus gekündigten Vertragsverhältnissen vorhanden, die noch nicht verwertet waren. Insgesamt verbleibt der Kündigungs- und Verwertungsbereich, den die Gesellschaft aufgrund der regresslosen Forfaitierung der Leasing- und Mietkaufraten sowie der vertraglichen Restwerte bei Leasingverträge im Auftrag und für Rechnung der Oberbank AG abwickelt, im Verhältnis zum Geschäftsvolumen auf einem niedrigen Niveau. Im Bereich Immobilienleasing wurde bei einem Tochterunternehmen das Leasingobjekt nach dem planmäßigen Auslaufen des Leasingvertrags an den Leasingnehmer veräußert. Nach dem Auslaufen mehrerer Immobilienleasingverträge bzw. der einvernehmlichen vorzeitigen Beendigung eines Vertrags in den letzten Geschäftsjahren besteht nur noch bei einem Tochterunternehmen ein Immobilienleasingvertrag, bei dem sich im Geschäftsjahr keine Änderungen ergaben. Bei den Prozessen und Dokumentationen im Rahmen der spezialgesetzlichen Regelungen für Finanzdienstleistungsinstitute wurden im Berichtsjahr laufende Aktualisierungen und kleinere Anpassungen vorgenommen. Darüber hinaus waren keine wesentlichen Änderungen von Gesetzen oder von sonstigen Normen umzusetzen. 3. Lage Vermögenslage Die Vermögenslage der Oberbank Leasing GmbH Bayern ist am Abschlussstichtag 30. September 2024 unverändert als geordnet anzusehen und durch das Leasingvermögen sowie dessen Refinanzierung durch regresslosen Forderungsverkauf (Forfaitierung), der sich im passiven Rechnungsabgrenzungsposten widerspiegelt, geprägt. Die Bilanzsumme ist vor allem aufgrund des höheren Geschäftsvolumens bei Leasingverträgen im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 % auf 490,4 Mio. € gestiegen. Auf der Aktivseite hat sich das Leasingvermögen aufgrund des Neugeschäftsvolumens bei Leasingverträgen, das deutlich über den Abgängen zu Buchwerten und den Abschreibungen liegt, erhöht. Weiterhin haben die Forderungen an Kreditinstitute in Folge des stichtagsbedingten Umschlagens des Saldos auf einem Kontokorrentkonto von Verbindlichkeiten in Guthaben zugenommen. Der gegenläufige Rückgang der Forderungen an Kunden ist insbesondere auf niedrigere noch nicht forfaitierte Forderungen aus Mietkaufverträgen zurückzuführen, die aufgrund von Stichtagseffekten deutlich abgenommen haben. Auf der Passivseite resultiert der Anstieg beim Rechnungsabgrenzungsposten aus der Erhöhung des Forfaitierungsbestands sowie der erhaltenen Leasingsonderzahlungen in Folge der Zunahme des Geschäftsvolumens bei Leasingverträgen. Ursächlich für den stichtagsbedingten Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist vor allem das geringere Volumen von Leasing- und Mietkaufverträgen, die bis zum Abschlussstichtag noch nicht forfaitiert wurden. Finanz- und Liquiditätslage Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, der in Anlehnung an die allgemeinen Regelungen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) und unter Zugrundelegung eines Finanzmittelfonds aus Barreserven sowie täglich fälliger Kontokorrentguthaben- und -verbindlichkeiten ermittelt wurde, beträgt im Geschäftsjahr 2024 142,0 Mio. € und liegt um 52,3 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres durch die Refinanzierungsmöglichkeit bei der Oberbank AG zu bankinternen Konditionen jederzeit gesichert. Die Refinanzierung der Objekte aus Leasing- und Mietkaufverträgen erfolgt insbesondere durch den Verkauf der Leasing- und Mietkaufraten einschließlich etwaiger Andienungsrechte bei Leasingverträgen entsprechend einem von der Höhe her unbegrenzten Rahmenvertrag. Zur Deckung des übrigen Finanzbedarfs steht auf Kontokorrentkonten eine unbefristete Gesamtkreditlinie von 58,5 Mio. € zur Verfügung, die am Abschlussstichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Vielmehr bestehen Guthaben auf den Kontokorrentkonten bei der Oberbank AG von 18,1 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat im Berichtsjahr aufgrund des gestiegenen Bilanzgewinns trotz der Erhöhung der Bilanzsumme um 0,1 Prozentpunkte auf 2,0 % zugenommen. Unter Einbeziehung des Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich eine Erhöhung um 0,3 Prozentpunkte auf 3,3 %. Insgesamt ist die Finanz- und Liquiditätslage am Bilanzstichtag als geordnet anzusehen. Auch die künftige Liquiditätsentwicklung sowie die getroffene Liquiditätsvorsorge werden positiv beurteilt. Ertragslage Die Ertragslage der Oberbank Leasing GmbH Bayern im Geschäftsjahr 2024 ist durch ein im Vergleich zum vorangegangen Geschäftsjahr deutlich gestiegenes Betriebsergebnis (Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ohne Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie Aufwendungen aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken abzgl. sonstiger Steuern) gekennzeichnet. Dabei wird der höhere Abgangserfolg vor allem aus dem regulären Ablauf von Leasingverträgen nur im geringfügigen Umfang durch die Ergebnisminderung bei laufenden Leasingverträgen kompensiert. Zusammen mit einer weiteren Steigerung des Ergebnisses aus Mietkaufgeschäften in Folge der Ausweitung der durchschnittlichen Zinsmarge beim Neugeschäft resultiert hieraus eine Zunahme des Nettoergebnisses aus Leasing- und Mietkaufgeschäften (Leasingerträge abzgl. Leasingaufwendungen, Zinsaufwendungen aus der Forfaitierung sowie Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen) um T€ 2.843 auf T€ 14.359. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei Mietkaufgeschäften eine Realisierung der Zinsmarge im Forfaitierungszeitpunkt und nicht wie bei Leasingverträgen über die Vertragslaufzeit erfolgt. Bei den übrigen Ergebniskomponenten wirken sich insbesondere geringere Kontokorrentzinsaufwendungen ergebniserhöhend aus, während im Gegenzug der Personalaufwand (höhere Gehaltsaufwendungen für Außendienstmitarbeiter) sowie die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Objekte aus gekündigten Leasingverträgen gestiegen sind. Insgesamt ergibt sich ein Betriebsergebnis von T€ 11.692, das um T€ 2.924 oder 33,3 % über dem Vorjahreswert liegt. Unter Berücksichtigung der Verbesserung des Beteiligungsergebnisses um T€ 237 insbesondere aufgrund eines Sondereffekts im vorangegangenen Geschäftsjahr, der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken von T€ 2.000 (Vorjahr T€ 1.000) sowie höherer Ertragsteuern resultiert hieraus eine Zunahme des Jahresüberschusses um T€ 1.261 auf T€ 6.522. Bei einer sehr positiven Ergebnisentwicklung der handelsrechtlichen Größen im Geschäftsjahr 2024 ist die Ertragslage der Oberbank Leasing GmbH Bayern unverändert als gut einzustufen. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Das Risikomanagement der Oberbank Leasing GmbH Bayern berücksichtigt die MaRisk in der aktuellen Fassung und leitet sich ebenso wie die Risikostrategie aus der schriftlich festgelegten Geschäftsstrategie ab. Im Mittelpunkt der Geschäftsstrategie stehen die Beschränkung auf das Leasing- und Mietkaufgeschäft mit Geschäftskunden in festgelegten Vertriebsregionen, das Prinzip "know-your-customer" sowie die Genehmigung der Leasing- und Mietkaufverträge vor Vertragsabschluss durch Kompetenzträger der Oberbank AG. Wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungen sind nicht erkennbar. Adressenausfallrisiken aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft bestehen bei der Gesellschaft aufgrund des regresslosen Forderungsverkaufs der Leasing- und Mietkaufraten einschließlich Ansprüche aus Andienungsrechten bei Leasingverträgen an die Oberbank AG nicht. Dies betrifft auch das Sicherheitenrisiko. Risiken in der Vorfinanzierungsphase werden gegebenenfalls auch durch einen regresslosen Verkauf der Ansprüche gegen die Lieferanten von Leasing- und Mietkaufobjekten an die Oberbank AG abgedeckt. Aufgrund der Geschäftsstrategie bestehen ebenfalls keine Kontrahenten- und Emittentenrisiken. Marktpreisrisiken in Form von Zinsänderungsrisiken oder Verwertungsrisiken aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft werden ebenso durch den Forderungsverkauf auf die Oberbank AG übertragen. Dies gilt auch für Immobilienleasingverträge bei Tochterunternehmen, bei denen teilweise zusätzliche Freistellungserklärungen der Oberbank AG vorliegen. Insoweit bestehen keine Risiken aus Immobilieneigengeschäften sowie mangels getätigter Geschäfte in Fremdwährung auch keine Währungsrisiken. Liquiditätsrisiken werden wegen der Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Oberbank AG nicht gesehen. Die verbleibenden Beteiligungs- und Veritätsrisiken sowie die sonstigen operationellen Risiken (vor allem Vertragsrisiken und IT-Risiken) werden in einer barwertnahen Risikotragfähigkeitsrechnung durch Gegenüberstellung des Risikopotentials und der Risikodeckung berücksichtigt. Dabei werden auch Veritätsrisiken (steuerliche und formelle Risiken aus der Vertragsabwicklung und hinsichtlich des rechtlichen Bestands von Leasing- und Mietkaufforderungen) sowie sonstige operationelle Risiken bei Tochterunternehmen, die die Oberbank Leasing GmbH Bayern aufgrund der bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge treffen können, in die Analyse der Beteiligungsrisiken einbezogen. Aus den zum Abschlussstichtag vorgenommenen Berechnungen ergeben sich für drei untersuchte Szenarien (Base Case, Stress Case und Worst Case) keine Überschreitungen des Risikodeckungspotentials, es liegen vielmehr jeweils deutliche Überdeckungen der quantifizierten Risiken vor. Gläubigergesichtspunkte werden ergänzend unter Verwendung des Ergebnisses einer Substanzwertrechnung betrachtet. Anlässe für eine Ad-hoc-Ermittlung und Berichterstattung an die Geschäftsführung ergaben sich im Geschäftsjahr 2024 nicht. Die im Rahmen der Risikoinventur ermittelten Konzentrationsrisiken aus der ausschließlichen Refinanzierung durch die Oberbank AG sowie bei den Erträgen (im Wesentlichen nur aus Leasing- und Mietkaufverträgen) sind systemimmanent und werden deshalb nicht explizit in den Risikomanagementprozess einbezogen. Mögliche ESG-Risiken werden im Rahmen der beschriebenen Risikoarten explizit berücksichtigt. Sie betreffen insbesondere Adressenausfall- sowie Objektrisiken (Restwertrisiken) aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft, die aufgrund der regresslosen Forfaitierung der Leasing- und Mietkaufraten sowie der Ansprüche aus Andienungsrechten (vertraglichen Restwerte) bei Leasingverträgen durch die Oberbank AG getragen werden. Von dieser werden ESG- Risiken im Rahmen der Genehmigung der Leasing- und Mietkaufverträge vor Vertragsabschluss durch Kompetenzträger der Oberbank AG berücksichtigt. Wesentliche Änderungen der Geschäftsstrategie sowie der Risiken sind im Geschäftsjahr 2025 nicht vorgesehen bzw. werden nicht erwartet. 2. Chancenbericht Chancen bestehen in der engen Einbindung der Oberbank Leasing GmbH Bayern in den Oberbankkonzern mit der Refinanzierung durch die Oberbank AG und der Vertriebsorganisation mit der Nutzung von Synergieeffekten zwischen Bank- und Direktvertrieb. Aufgrund der hohen Kernkapitalquote der Oberbank AG und des geplanten stetigen Wachstums der Oberbank AG in Deutschland wird mit einer positiven Entwicklung bei der Oberbank Leasing GmbH Bayern auch im Geschäftsjahr 2025 gerechnet. Auch die Aufstockung des eigenen Vertriebsteams (Außendienstmitarbeiter) in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 wird sich im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich positiv auswirken. IV. Prognosebericht Unsicherheiten hinsichtlich der Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 ergeben sich insbesondere aus Folgewirkungen der aktuellen geopolitischen Krisen und der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die Konjunktur und die Investitionen in Deutschland. Die hieraus resultierenden Auswirkungen sowie die Effekte des aktuell rückläufigen Zinsniveaus lassen sich gegenwärtig nur schwer abschätzen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrer Gemeinschaftsdiagnose von Ende September 2024 für Deutschland nach einem weiteren leichten Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts in 2024 um 0,1 % für 2025 einen Anstieg von 0,8 %. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Planung des Neugeschäftsvolumens im Geschäftsjahr 2025 auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024. Dabei wird mit einem weitgehend unveränderten Mietkaufanteil am Neugeschäft sowie einer durchschnittlichen Zinsmarge auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024 gerechnet. Negative Effekte werden aus der Verschlechterung des kundenbezogenen Risikoumfelds und des davon abhängigen Genehmigungsvolumens der Oberbank AG in Bezug auf das Neugeschäft erwartet. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 wird auf Basis der Planungen hinsichtlich des Neugeschäfts vor allem aufgrund einer höheren durchschnittlichen Zinsmarge bezogen auf den Gesamtbestand bei Leasingverträgen trotz erwarteter Kostensteigerungen von einem leicht steigenden Betriebsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr ausgegangen.
Neuötting, den 20. November 2024 Oberbank Leasing GmbH Bayern Geschäftsführung Dr. Hans Fein Michael Gerner Katrin Keppler Wiedergabe des Bestätigungsvermerks "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Oberbank Leasing GmbH Bayern für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Fürstenzell, den 22. November 2024 Dipl.-Kfm. Univ. Anton Staudt, Wirtschaftsprüfer" Feststellung und Ergebnisverwendung Der geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers Anton Staudt versehene Jahresabschluss der Oberbank Leasing GmbH Bayern für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 19. Dezember 2024 festgestellt. Zusätzlich wurde mit gleichem Datum beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 von € 6.522.488,83 entsprechend dem Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung in voller Höhe an den Gesellschafter auszuschütten. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
24 nahegelegene Organisationen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Einzelhandel mit Schuhen
Großhandel mit Textilien
Einzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Hotels (ohne Hotels garnis)
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen