SAGASSER - Vertriebs GmbH
Gärtnersleite 5, 96450 Coburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Wesendahl seit 19.12.2024 | Geschäftsführer |
Cornelius Sagasser seit 4.5.2021 | Geschäftsführer |
Regina Weyh seit 12.12.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAGASSER - Vertriebs GmbHCoburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 31.12.2023I. Geschäftsmodell Die SAGASSER-Vertriebs GmbH ist ein familiengeführtes Handelsunternehmen mit Betätigungsschwerpunkt im Vertrieb von Getränken aller Art. Kerngeschäftsfelder sind eigene Getränkefachmärkte, der Getränkefachgroßhandel mit Fokus auf die Gastronomiebelieferung und die Erbringung von getränkenahen Dienstleistungen. II. Geschäftsverlauf 1. Allgemeine Wirtschaftslage Im Jahr 2023 zeigen sich die anhaltend negativen Folgen des Ukraine-Krieges. Durch die Rekordinflation, die deutlichen Zinserhöhungen und die generell vorsichtig abwartende Haltung der Konsumenten sinkt das preisbereinigte Bruttoinlandsproduktes (BIP) lt. dem Statistischen Bundesamt um -0,3%, nachdem im Vorjahr ein Wachstum von +1,8% erreicht wurde. Die generelle Zurückhaltung in der Wirtschaft zeigt sich allerdings nicht bei der Entwicklung der Erwerbstätigkeit. Nachdem im Jahr 2022 lt. Destatis durch die deutliche Erhöhung der Erwerbstätigkeit um +1,3% der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2019 übertroffen wurde, stieg diese im Jahr 2023 um +0,7% und erreicht damit ein neues Allzeit-Hoch. Die absolute Zahl der Erwerbslosen verbleibt auf dem Vorjahresniveau, so dass sich die Erwerbslosenquote von 2,9% im Vorjahr auf 2,8% im Jahr 2023 verbessert. Gleichzeitig sind die Bruttolöhne nominal um +6% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Durch diese hohe Steigerung und Zahlungen der Inflationsausgleichsprämie verbleibt ein Anstieg der Reallöhne um +0,1%. Damit steigt der Reallohn erstmals wieder seit 2019. Trotz der hohen Erwerbstätigkeit und der leichten Steigerung der Reallöhne ist das Konsumverhalten der privaten Haushalte zurückhaltend, so dass die nominalen Konsumausgaben zwar um +5,6% im Vergleich zum Vorjahr steigen. Unter Berücksichtigung der Preissteigerungen in Höhe von +5,9% ergibt sich aber ein Rückgang um -0,3%-Punkte. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex hat sich gerade zum Jahresende nochmals in allen Branchen verschlechtert und liegt noch unter den Vorjahreswerten. Der weitere Verlauf des Ukrainekrieges, die Inflations- und Zinsentwicklung und nicht zuletzt die Entscheidungen aus der Bundesregierung werden über den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 beeinflussen. 2. Branchenentwicklung Der Getränkeeinzelhandel wächst lt. dem Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels e.V. (VDGE) im Jahr 2023 in den angeschlossenen Betrieben nominal um +1,5% und schneiden damit deutlich besser ab als der Gesamtmarkt, der lt. Nielsen einen Umsatzzuwachs von +0,4% erreicht. Laut Marktforschungsinstitut CPS GfK sinken die Umsätze in 2023 um -6,8% gegenüber dem Vorjahr, wobei die nicht-filialisierten Getränkefachmärkte mit -18,5% einen deutlichen Rückgang verzeichnen. Insgesamt ist festzustellen, dass die Konsumenten ihr Einkaufsverhalten aufgrund der hohen Inflation geändert haben und kostenbewusster einkaufen, in dem sie sich stärker auf Handelsmarken konzentieren bzw. den Markenkauf auf die ausgeweiteten Promotion-Zeiträume konzentrieren. Im Vergleich zum letzten Corona-Jahr 2022 schließt das Gastgewerbe 2023 laut dem statistischen Bundesamt mit einem realen Zuwachs von +1,1% ab und erreicht aufgrund des stark gestiegenen Preisniveaus im Gastgewerbe einen nominalen Zuwachs von +8,5%. Hierbei wachsen die Hotels und Beherbergungsstätten mit nominal +10,8% und die Cateringunternehmen mit nominal +12,1% am stärksten. Sowohl das veränderte Verbraucherverhalten als auch der durchwachsene Sommer 2023 haben laut den Angaben des VDM (Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V.) dazu geführt, dass die Mineralbrunnen-Branche einen Absatzrückgang um -4,5% hinnehmen mussten, nachdem im Jahr 2022 noch Zuwächse von +6,6% erreicht werden konnten. Die Brauerei-Branche verfehlt laut dem statistischen Bundesamt die Vorjahres-Absätze ebenfalls um -4,5%, nachdem in 2022 noch Absatzzuwächse von +2,7% erreicht. Damit wird der seit mehreren Jahren anhaltende Rückgang im Bierabsatz weiter fortgeschrieben. Die Branche befindet aufgrund der massiv gestiegenen Kosten und den Engpässen auf dem Arbeitsmarkt weiterhin in einem verschärften Konzentrationsprozess, der sich noch beschleunigen wird. Vor diesem Hintergrund wird die Anzahl der mittelständisch geprägten Getränkefachhandels-Unternehmen weiter abnehmen und nur die substantiell und organisatorisch gut aufgestellten Firmen selbstständig weiterarbeiten können. 3. SAGASSER - Vertriebs GmbH Zum 01.01.2023 wurde die Firmenstruktur der SAGASSER-Gruppe deutlich verändert, um eine klare Trennung der Geschäftsmodelle sicherzustellen und somit Ertragspotentiale besser heben zu können. Hierzu wurden Einzelhandelsmärkte nach geografischen Gesichtspunkten auf die reinen Einzelhandelsgesellschaften SAGASSER Fachmarkt Nord GmbH & Co. KG, SAGASSER Fachmarkt Ost GmbH & Co. KG, SAGASSER Fachmarkt Süd GmbH & Co. KG und die SAGASSER Fachmarkt West GmbH & Co. KG aufgeteilt. Damit verbleibt in der SAGASSER-Vertriebs GmbH eine reine Großhandels-Gesellschaft mit den zentralen Dienstleistungen wie bspw. Logistik, Buchhaltung, IT etc.. Dies zeigt sich in den Geschäftsergebnissen 2023, die mit den Vorjahren nicht vergleichbar sind. In der neuen Struktur erwirtschaftet die SAGASSER-Vertriebs GmbH Erlöse in Höhe von 79,8 Mio. € nach 102,4 Mio. € im Vorjahr. Hierin enthalten sind bereits die Anfang 2023 übernommenen Umsätze der Kunden, die vom Getränkefachhändler Thomas Heinz mit Sitz in Kahlert übernommen wurden. Aus der Verschiebung der ertragsstarken Fachmärkte in die Einzelhandelsgesellschaften resultiert ein rückläufiger Jahresüberschuss, der um 0,9 Mio. € auf 2,7 Mio. € zurückgeht. Aufgrund der anhaltend hohen Inflationsrate hat die Geschäftsleitung bereits im Jahr 2022 eine zweite Lohnrunde durchgeführt, die von einer weiteren Lohnrunde 2023 gefolgt wurde und zahlt seit Anfang 2023 eine monatliche Inflationsausgleichsprämie. Aufgrund der hieraus resultierenden Personalkostenerhöhungen, der zu erwartenden weiteren Gehaltssteigerungen und der anhaltend hohen Energie- und Transportkosten bei einer gleichzeitig spürbar werdenden Kaufzurückhaltung erwartet die SAGASSER-Gruppe für das Jahr 2024 dass die außergewöhnlich guten Ergebnisse der Vorjahre nicht mehr erreicht werden können. Generell ist die SAGASSER-Vertriebs GmbH aber gut aufgestellt, um auch zukünftig ihre Marktanteile im Vertriebsgebiet auszubauen. III. Unternehmenskennzahlen 1. Vermögen und Kapital Die Bilanzsumme der SAGASSER - Vertriebs GmbH erhöhte sich im Berichtsjahr auf 42,60 Mio. € (Vj.: 36,43 Mio.€). Die Aktivseite setzt sich zu 78,9% aus Umlaufvermögen und zu 21,0% aus Anlagevermögen zusammen. Die Passivseite weist Eigenkapital von 26,50 Mio. € (Vj.: 24,63 Mio. €) aus, während das Fremdkapital 16,09 Mio. € (Vj.: 11,8 Mio. €) beträgt. Die Eigenkapitalquote sinkt von 67,6% auf 62,2%. 2. Finanzen und Liquidität Die liquiden Mittel (Kasse und Bankguthaben) sinken von 3,59 Mio. € auf 0,20 Mio. €. Das Finanzergebnis hat sich von 549 T€ im Vorjahr auf 1.702 T€ erhöht. Die Forderungsverluste notieren in 2023 weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau und dokumentieren das gute Debitorenmanagement. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit notiert bei -7.28 Mio. € (Vj. 1,81 Mio. €). 3. Ertrag und Rentabilität Das Rohergebnis der SAGASSER-Vertriebs GmbH Verringert sich durch die Umstrukturierungen im Berichtsjahr auf 19,70 Mio. € (Vj.: 33,92 Mio. €). Die Marge (Rohergebnis-Umsatz-Quote) ist auf 24,7% von 33,0 % im Vorjahr gesunken. Das Ergebnis vor Steuern verschlechtert sich leicht auf 3,65 Mio. € (Vj.: 4,82 Mio. €), so dass eine Umsatzrendite von 4,6% nach 4,7% im Jahr 2022 erzielt wird. Die Eigenkapitalrendite beträgt 13,8% (Vj.: 19,6%) und die Gesamtkapitalrendite notiert bei 9,0% (Vj.: 13,5%). 4. Investitionen und Abschreibungen Die Investitionen der SAGASSER - Vertriebs GmbH in immaterielle Vermögensgegenstände und Sach- und Finanzanlagen betrugen 2023 1,4 Mio. € (Vj.: 3,1 Mio. €), wobei es sich im Wesentlichen um Investitionen in das Sachanlagevermögen handelte. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen u.a. für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Rohertragsmarge, Umsatzrendite und Cash Flow heran. IV. Prognose und Risiko 1. Ausblick und Chancen Im Zeitraum zwischen dem Bilanzstichtag und der Erstellung des Lageberichtes der SAGASSER-Gruppe wurde die Betriebsprüfung für die Jahre 2019-2021 abgeschlossen. Die prüfungsbedingten Ergebnisauswirkungen sind im vorliegenden Abschluss bereits berücksichtigt. Mit Gesellschafter-Beschluss vom 25.06.2024 wird Herr Knut Albert von seinen Geschäftsführer-Positionen abberufen. Seine Nachfolge in der SAGASSER-Vertriebs GmbH übernimmt mit Wirkung zum 07.10.2024 Herr Christian Wesendahl. Weiterhin wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 25.01.2024 entschieden, die Betriebe in Scheinfeld und Würzburg am Standort Würzburg-Estenfeld zusammenzulegen. Ein größeres Liefervolumen wird bereits erfolgreich durch die Logistik der SAGASSER-Vertriebs GmbH abgewickelt. Generell ist die SAGASSER-Gruppe, gestützt durch verstärkte Sortimentsarbeit, die strategisch wertvollen Akquisitionen in Estenfeld und Forchheim, sowie durch die Kundenverschiebung von Scheinfeld auf die umliegenden Betriebe gut aufgestellt, um auch zukünftig ihre Marktanteile im Vertriebsgebiet in den Vertriebsschienen Einzel- und Großhandel, Gastronomiebelieferung sowie Flaschensortierung ausbauen zu können. Hiervon profitiert die SAGASSER-Vertriebs GmbH sowohl in ihrer Funktion als Großhandels-Standort als auch als Gruppen-Dienstleister. 2. Risiken Aufgrund der anhaltend hohen Inflation, den damit verbundenen hohen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den auf der Basis der aktuellen Tarifverhandlungen absehbar weiter deutlich steigenden Personalkosten, in Verbindung mit zahlreichen politischen Unsicherheiten ist von einer weiteren Abschwächung der Konjunkturentwicklung auszugehen. Durch die inflationsbedingen Veränderungen des Kaufverhaltens unserer Kunden kann es zu einer verstärkten Nachfrage nach Produkten mit geringerem Preisniveau und geringeren Margen kommen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Parallel hierzu sind Marktaustritte und Konzentrationstendenzen auf Großhandelskundenseite zu beobachten. Zum preisaggressiven Wettbewerb mit dem stark konzentrierten stationären Lebensmitteleinzelhandel wird sich zunehmend auch der Online-Handel in Form von normalen Versandangeboten, aber auch in Form von Bringdiensten positionieren und um Marktanteile kämpfen. Oligopolähnliche Strukturen und hohe Markteintrittsbarrieren können zu verringertem Verhandlungsspielraum gegenüber Zulieferern führen. Weiterhin erschwert die Demografie die Mitarbeiterrekrutierung und behindert so Wachstum und Weiterentwicklung. Aufgrund unserer stabilen Ausgangsbasis, den eingeleiteten Maßnahmen, unserer breiten Produktpalette, dem ansprechenden Ambiente der Fachmärkte in den Tochterunternehmen, unserem stabilen Kundenstamm und den zuverlässigen Services, die wir anbieten können, gehen wir davon aus, dass wir im Markt weiterhin sehr gut aufgestellt sind und unseren Markterfolg im Getränkefachhandel mittelfristig weiter ausbauen können. Aufgrund des stabilen Cash-Zuflusses und der komfortablen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nicht zu erwarten. Bestandsgefährdende Risiken sind weder für die SAGASSER-Vertriebs GmbH noch für die Unternehmensgruppe erkennbar. Dem allen Familienunternehmen anhaftenden Risiko einer erfolgreichen Nachfolgeregelung und der schwieriger werdenden Mitarbeiter-Nachbesetzung in allen Ebenen begegnen Geschäftsführung und Gesellschafterkreis mit vorausschauender Personal- und Managementrekrutierung sowie praxisnahen Personalentwicklungsmaßnahmen. 3. Gesamtaussage Kurzfristig werden die Inflation und die Personalkostenveränderungen dazu führen, dass die guten Ergebnisse der letzten Jahre in 2024 wohl nicht wieder erreicht werden. Dem begegnet die Unternehmensgruppe mit Investitionen und einer Reihe von Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung. Langfristige Risiken der künftigen Entwicklung erkennen wir neben konjunkturellen Unsicherheiten weiterhin in einem intensiven Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund der guten Marktposition sehen wir für unser Unternehmen mindestens so viele Chancen wie Risiken. Bedrohungen für den Fortbestand der SAGASSER-Vertriebs GmbH sind derzeit nicht wahrnehmbar. 4. Risikoberichterstattung über Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die einmalige Investition in risikoarme Wertpapiere ist unter dem Aspekt der langf/ristigen Geldanlage erfolgt. Die Gesellschaft verfügt über einen breiten und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele unter maximaler Skontierung gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden unmittelbar entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Coburg, den 26. Juli 2024 Cornelius Sagasser, Geschäftsführer Knut Albert, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft wählte zur Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Wertansätze des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 wurden unverändert übernommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Eigenkapitalpositionen sind zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Sie werden in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 14.513.670,03 (Vorjahr: Euro 4.016.500,43). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 4.750.000,00 (Vorjahr: Euro 4.000.000,00). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 39.735,00. Diese resultieren aus der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren gem. der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewandt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 39.735,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 1.944.444,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Sicherungsrechte bei Verbindlichkeiten Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte, soweit Lieferantenzahlungen erst im folgenden Geschäftsjahr erfolgen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 10.167.932,86 (Vorjahr: Euro 8.024.834,05). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 1.944.444,00 (Vorjahr: Euro 177.526,13). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 1.020.000,00 (Vorjahr: Euro 1.674.662,79). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Zum Bilanzstichtag bestand eine Patronatserklärung bei der GEVA für Lieferantenverbindlichkeiten von zwei Tochterunternehmen. Hieraus könnten Verpflichtungen in Höhe von rund TEuro 150 entstehen. Darüber hinaus wurde zur Sicherung von Verbindlichkeiten von Unternehmen der Sagasser-Gruppe Bürgschaften in Höhe von 2.250 TEuro (Stand der Darlehensverbindlichkeiten 834 TEuro) gewährt. Ferner existiert eine gesamtschuldnerische Haftung für einen Kontokorrentkredit in Höhe von 125 TEuro. Diese Linie ist nicht in Anspruch genommen. Aufgrund der Geschäftsentwicklung und Liquiditätslage der Gesellschaften halten wir das Risiko einer Inanspruchnahme für vernachlässigbar. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es bestehen diverse Miet- und Pachtverträge, welche zu einer monatlichen Belastungen von rund TEuro 91 führen, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von monatlich TEuro 90. Des Weiteren existieren Leasing- und Mietverträge, aus denen sich monatliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 43 ergeben. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 113.986,97 enthalten. Die Erträge wurden im Posten "sonstige betriebliche Erträge" erfasst. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Betriebskostenerstattungenund eine Anpassung an die abgeschlossene Betriebsprüfung. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 96.286,11 enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Betriebskostenabrechnungen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: - Herr Cornelius Sagasser, Kaufmann - Herr Knut Albert, Dipl.-Kaufmann Die Geschäftsführung macht von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Die SAGASSER - Vertriebs GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Sagasser Beteiligungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Coburg, Deutschland, und wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen. Die SAGASSER - Vertriebs GmbH ist von der Pflicht zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit (§ 291 Abs. 2 HGB). Der Konzernabschluss der Sagasser Beteiligungs GmbH & Co. KG (eingetragen beim Handelsregister am AG Coburg, HRA 4030) wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht. Als Aufwand erfasste Abschlussprüferhonorare Für den Abschlussprüfer wurden im Geschäftsjahr 2023 Honorare in Höhe von insgesamt TEuro 17 als Aufwand erfasst. Davon entfielen TEuro 17 auf die Abschlussprüfung, TEuro 0 auf sonstige Bestätigungsleistungen sowie TEuro 0 auf sonstige Leistungen. Die Honorare für die Abschlussprüfung enthalten die gesamten gezahlten bzw. noch zu zahlenden Honorare. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.686.133,25 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 23.606.548,29 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung Hiermit bestätigen wir die Richtigkeit des vorstehenden Jahresabschlusses der SAGASSER - Vertriebs GmbH, Coburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und unterschreiben diesen gemäß § 245 HGB.
Coburg, den 26. Juli 2024 gez. Cornelius Sagasser, Geschäftsführer gez. Knut Albert, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SAGASSER - Vertriebs GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SAGASSER - Vertriebs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAGASSER - Vertriebs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, den 26. Juli 2024 BNHS
GmbH
Bernhard Höfer, Wirtschaftsprüfer Mathis Neumann, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
15 nahegelegene Organisationen
Sagasser-Immo-Wü GmbH & Co.KG
Selbe AdresseSAGASSER Fachmarkt GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SAGASSER Fachhandel GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Sagasser Beteiligungs GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSagasser Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SAGASSER Fachmarkt Nord GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVASA GmbH & Co. KG Emballagen - Service
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
SAGASSER Fachmarkt Ost GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSAGASSER Fachmarkt Süd GmbH & Co. KG
Selbe AdresseJUSA BETRIEBE GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSAGASSER Fachmarkt West GmbH & Co.KG
Selbe AdresseSAGASSER Getränkefachhandel GmbH Forchheim
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen