Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 5808
Eingetragen
29.3.2004
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für andere Gebäude und BauwerkeVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
der Erwerbe, die Verwaltung, die Vermietung und die Veräußerung von unbebauten oder bebauten Grundstücken sowie die Vorbereitung von Bauvorhaben im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung sowie im fremden Namen. Gegen des Unternehmens ist desweiteren der Betrieb einer Bauunternehmen sowie die selbständige Durchführung von Maurer-, Beton- und Stahlbetonbauer-, Zimmereiund Dachdeckerarbeiten. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen erwerben, sich an anderen Unternehmen beteiligen sowie Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer
Pieter Alma
seit 29.3.2004
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vastbau GmbH

Gronau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Vastbau GmbH, Gronau

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1.1. Allgemeines

Die Vastbau GmbH wurde im Jahr 1992 gegründet und verfügt über eine langjährige Erfahrung auf dem deutschen Markt. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung, die Vermietung und die Veräußerung von bebauten und unbebauten Grundstücken, die Vorbereitung von Bauvorhaben, der Betrieb eines Bauunternehmens sowie die selbstständige Durchführung von Bautätigkeiten aller Art.

1.2. Entwicklung der Branche

Ende 2021 blickte die Baubranche hoffungsvoll auf das bevorstehende Jahr. Nachdem sich die Corona-Pandemie langsam abschwächte, entspannten sich die Probleme in den Lieferketten. Die Nachfrage an Wohnraum war ungebremst hoch und die Auftragsbücher waren gefüllt.

Der durch Russland verursachte Angriffskrieg auf die Ukraine kennzeichnete einen Wendepunkt in der Geopolitik und nahm damit einschneidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Mitte 2022 führten die notwendigen Sanktionen gegen Russland zu enormen Preissteigerungen für Energie, wodurch die Inflationsraten für die Lebenshaltungskosten drastisch stiegen. Die hohe Inflation wirkte sich auf alle Branchen, so auch auf die Baubranche, aus.

Um der Inflation entgegenzusteuern, erhöhte die Europäische Zentralbank ihre Zinssätze. Ende 2022 erreichten die Hypothekenzinsen einen neuen Höchststand (seit 2011) von rund 3 %. Wohnungsbaudarlehen mit einer anfänglichen Zinsbindung von zehn Jahren haben sich im Laufe des Jahres 2022 nahezu verdreifacht.

Der gleichzeitige Anstieg von Lebenshaltungskosten, Baukosten und Hypothekenzinsen beeinflusst die Nachfrage nach Bauleistungen erheblich. Gerade der Wohnungsbau, der als bekannter Stützpfeiler der Baukonjunktur galt, wird entscheidend gebremst. Ein Großteil der Unternehmen im Wohnungsbau geht von einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklungen im Jahr 2023 aus. Der Rat der Immobilienweisen bewertet in seinem Frühjahrsgutachten die Aussichten für die Bau- und Immobilienbranche aufgrund von Stornierungen und der erhöhten Unsicherheit als düster.

Nichtsdestotrotz wird eine bedrohliche Verschlechterung der Lage von den Immobilienweisen ausgeschlossen. Deutschland hat weiterhin einen zunehmenden Bedarf an Wohnraum, dieser hat sich durch den Flüchtlingsstrom aus der Ukraine und auch die in Deutschland wachsende Nachfrage noch einmal signifikant erhöht. Es wird erwartet, dass sich die Aussichten für die Branche verbessern, sobald der Druck auf Baupreise nachlässt, sich die Hypothekenzinsen verringern, die Lieferketten stabiler werden und die Energiepreise auf ein 'normales' Niveau zurückgehen. Der hohe Bedarf an Wohnungen in Deutschland muss befriedigt werden. Hierfür müssen die Baulandpreise, Baupreise und Kaufpreise verringert werden und die Mieten an die wirtschaftliche und soziale Entwicklung angepasst werden. Momentan ist unklar, welche der genannten Faktoren sich am zügigsten anpassen lässt und wie viel Zeit vergehen wird, bis sich der notwendige Wandel vollzogen hat. Die Branche hat diverse Vorschläge zur Beschleunigung der Anpassung in einem mittelfristigen Zeitraum unterbreitet. Dies sind u. a. Themen wie Stärkung des seriellen Bauens, Ausweisung von mehr Bauland, Verminderung von baurechtlichen Auflagen, Vereinheitlichung von Bauvorschriften sowie Digitalisierung von Bauanträgen.

Im Jahr 2022 konnte die Vastbau GmbH abermals erfolgreich mehrere Bauträgerprojekte realisieren. Die langjährige gelungene Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften und diversen Investoren, führte zum Abschluss neuer Generalunternehmerverträge und zum Verkauf größerer Bau- und Entwicklungsprojekte. Mit Hilfe einer stringenten Kostenüberwachung und der intensiven Pflege der Beziehungen zu zuverlässigen Lieferanten und Subunternehmern sowie einer qualifizierten Projektentwicklung konnten alle Projekte im Berichtsjahr gewinnbringend abgeschlossen werden.

1.3. Personalentwicklung

Im Jahr 2022 betrug die Mitarbeiterzahl durchschnittlich 34. Die Personalkosten sind aufgrund der weiteren Einstellung ausgebildeter gewerblicher und kaufmännischer Mitarbeiter gestiegen. Durch den umfangreichen Einsatz von Subunternehmern sind die Personalkosten dennoch weiterhin gering.

Die Mitarbeiterqualifizierung ist eine fundamentale Voraussetzung, um erfolgreich am Markt teilnehmen zu können. Daher sieht es die Vastbau GmbH als zentrale Aufgabe an, das Personal fachspezifisch aus- und fortzubilden. Mehrere Mitarbeiter haben im Jahr 2022 an Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen. Gleichzeitig wird dem Thema der 'Vergreisung' ein hoher Stellenwert beigemessen. Auf Ausbildungsmessen und Informationsveranstaltungen sucht die Vastbau GmbH deshalb engagierte Berufseinsteiger.

1.4. Darstellung der Vermögenslage

Die Vermögensstruktur des Unternehmens zum 31. Dezember 2022 weist eine Erhöhung der Bilanzsumme um 14,9 % aus. 48,6 % des Gesamtvermögens entfallen auf Vorräte abzüglich der erhaltenen Anzahlungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 4,6 % aus. Die liquiden Mittel umfassen 44,5 % des Gesamtvermögens.

Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2022 zeigt eine Eigenkapitalquote von 38,0 % (i. VJ. 43,6 %) auf. Ursache für die Senkung ist die Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 2.238. Dies ist größtenteils auf die Saldoerhöhung der Vorräte zurückzuführen.

1.5. Darstellung der Finanz- und Ertragslage

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge abzüglich Materialaufwand) ist von T€ 8.905 (2021) um 19,3 % auf T€ 10.624 gestiegen (i. VJ. um 55,9 % gestiegen).

Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung von T€ 7.332 (i. VJ. T€ 5.567) ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine deutliche Verbesserung dar.

Ein zentraler Grund für die Verbesserung des Betriebsergebnisses liegt in der Fertigstellung mehrerer erfolgreicher, größerer Bauprojekte.

Zur Aufrechterhaltung der Liquidität, sowie zur Verringerung von Finanzierungs- und Vertriebskosten ist bei eigenen Bauträgermaßnahmen der schleunige Verkauf der Wohnungen ein wesentlicher Faktor. Zugleich wurden für einen großen Teil der Bauträgermaßnahmen Grundstücksfinanzierungen abgeschlossen.

Die Quote der Geschäftstätigkeiten für Bauträgermaßnahmen gegenüber den Generalunternehmermaßnahmen hat sich im Geschäftsjahr 2022 verändert. Die Bauträgermaßnahmen lagen im Jahr 2022 bei 85,8 % (i. VJ. 78,3 %) und die Generalunternehmerleistungen bei 14,2 % (i. VJ. 21,7 %).

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

In jedem normal verlaufenden operativen Geschäft stehen Ertragschancen auch Risiken gegenüber, die im Falle ihres Eintretens, verlustbringende Auswirkungen auf die Geschäftsziele der Gesellschaft haben können. Selbst in einem stabil funktionierenden Markt bestehen regelmäßig Preisänderungs- und Ausfallrisiken von Kundenforderungen sowie für das gesamte Unternehmen Risiken aus der Änderung von rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Bestandsgefährdende Risiken, die über die allgemeinen Branchen- und Unternehmensrisiken hinausgehen oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, lagen am Ende des Jahres 2022 aus Sicht des Managements nicht vor.

Alle Risiken für die Gesellschaft werden in einem fortwährend stattfindenden Prozess identifiziert, analysiert, überwacht und auf ein vertretbares Maß verringert. Um schädliche Folgen durch den Eintritt gewöhnlicher Geschäftsrisiken zu begrenzen, wurden auch im Geschäftsjahr 2022 ausreichende Rückstellungen gebildet.

Ein wesentlicher Punkt ist und bleibt die Vergabe von Arbeiten an Subunternehmer. Dabei ist es nicht nur möglich, eigene Personalkosten zu minimieren, sondern auch weitere Risiken im ausführenden Geschäft mit den Auftragnehmern zu teilen. Gleichwohl bleibt es bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage eine Herausforderung, die geeigneten Subunternehmer innerhalb des geplanten Projektzeitraumes zu engagieren. Zur Verringerung des Risikos werden Ressourcen im eigenen Konzern abgestimmt, damit so durch effiziente Planung eventuelle personelle Engpässe vermieden werden können.

Aufgrund der immens gestiegenen Lebenshaltungskosten und der Hypothekenzinsen wird seit einigen Monaten ein starker Rückgang der Nachfrage an Eigenheimen für Privathaushalte festgestellt. Es ist folglich zweifelhaft, ob es der Vastbau GmbH zukünftig gelingen wird, die steigenden Kosten von Materialien, Subunternehmerleistungen und Lohnkosten an Käufer weiterzugeben.

Auf der anderen Seite ist es dem Unternehmen in den abgelaufenen Jahren erfolgreich gelungen, sich als zuverlässiger Partner für Immobilieninvestoren zu etablieren. Insbesondere wird die fristgerechte und qualitativ hochwertige Bauweise geschätzt. Zur Kostenminimierung werden nachdrücklich Möglichkeiten der staatlichen Immobilienfördermaßnahmen identifiziert und die serielle Bauweise genutzt, über die schnelle Planungs- und Fertigstellungszeiten sowie ein hohes Qualitätsniveau erreicht werden können. Durch bereits gemachte Erfahrungen - bezüglich Planung, Materialbeschaffung und Subunternehmerwahl - werden eventuelle Risiken beherrschbar.

Durch gezielte Bemühungen in der Akquise und Projektentwicklung ist es der Gesellschaft gelungen, lukrative Flächen an gefragten Standorten für Geschosswohnungen zu erwerben. Ebenfalls ist der gute Bestand an bebaubaren Bodenflächen eine sichere Basis zur erfolgreichen Projektrealisierung, da abschnittsweise verkauft und gebaut werden kann. Das abschnittsweise Bauen sorgt für kürzere Bauzeiten, was die Beschaffung von Material, die Kalkulation der Einkaufspreise und damit verbundenen Risiken bei der Berechnung der Verkaufspreise verringert.

Ziel ist und bleibt, durch Vorabvermarktung die Verkaufsquoten auf mehr als 50 % des Bauvolumens zu bringen und damit die Liquidität nicht zu gefährden. Monatlich durchgeführte Liquiditätsplanungen und Projektanalysen verschaffen einen aktuellen Projektüberblick, wonach Projekte entweder verlangsamt oder beschleunigt werden können, um deren Rentabilität zu steigern.

Neben den derzeitigen Schwierigkeiten für den Wohnungsbau und die gesamte Baubranche, bestehen weitere Herausforderungen, aber auch Chancen, die von den Bemühungen um Klimaschutz und Nachhaltigkeit geprägt sein werden. Die Vastbau GmbH wird sich diesen Herausforderungen und auch den daraus neu erwachsenden Möglichkeiten bereitwillig und innovativ stellen.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Im Hinblick auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft für das Jahr 2023 geht die Geschäftsführung davon aus, dass ein dem Jahr 2022 vergleichbarer Umsatz erreicht wird. Ursache dafür ist die Fertigstellung und Übergabe mehrerer großer Projekte.

Die Vastbau GmbH ist gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Nun gilt es, sich mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage auseinanderzusetzen. Abzuwarten bleibt, wie lange der unausweichliche Wandel im Wohnungsbau, der durch die oben beschriebene Anpassung von Baupreisen auf der einen Seite und von Mietpreisen auf der anderen Seite, benötigt.

Dessen ungeachtet geben die im Jahr 2023 vorhandenen Projekte der Vastbau GmbH Anlass zur Zuversicht. Diese sind zu einem großen Teil verkauft und nahezu fertiggestellt, weshalb Lieferschwierigkeiten und Preissteigerungen eine geringere Rolle spielen.

Wie in Kapitel 2 beschrieben, werden Projekte an Privatkunden erst ausgeführt, wenn ein Großteil der Wohnungen verkauft ist. Hiermit wird der Druck auf die Liquidität gemildert. Nichtsdestotrotz besteht 2023 die Möglichkeit einer Erhöhung der unfertigen Leistungen.

In Deutschland besteht zunehmender Bedarf an Wohnraum. Das Management ist überzeugt, dass sich die Politik, die Baubranche und die Vastbau GmbH den kommenden Herausforderungen stellen werden. Jedoch kann es trotz aller Bemühungen in den nächsten Jahren zu einer Stagnation oder selbst zu einem Rückgang der Umsätze kommen.

Die im Jahr 2023 erwarteten Allgemeinkosten stehen im Verhältnis zum geplanten Umsatz. Wenn sich dieser realisiert, ist eine geringe Erhöhung der Mitarbeiterzahl vorgesehen. Aus heutiger Sicht benötigt die Vastbau GmbH mehr erfahrene Projektentwickler und Arbeitsvorbereiter.

Das Kerngeschäft der Vastbau GmbH liegt auch in Zukunft bei den Bauträgeraktivitäten sowie bei der Erstellung von öffentlich gefördertem Wohnungsbau für Fremdträger. Die Generalunternehmeraktivitäten sind auf Wohnungsbaugesellschaften beschränkt.

Um Allgemeinkosten sowie das allgemeine Kostenrisiko zu senken, werden Leistungen weiterhin an Fremdfirmen vergeben. Die Bauleitung wird, wie in der Vergangenheit, von eigenen Mitarbeitern wahrgenommen und darüber hinaus vom TÜV überwacht.

Aufgrund des heutigen Auftragsbestandes, verbunden mit den gestiegenen Baukosten, erwartet die Vastbau GmbH für das Geschäftsjahr 2023 ein niedrigeres Ergebnis als im Jahr 2022.

 

Gronau, den 27. März 2023

Vastbau GmbH, Gronau

gez. P. Alma

gez. R.J.M. Hondeveld

gez. H. Alma e/v Schoeman

gez. Johannes A. Bregman

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 356.602,66 859.518,91
I. Sachanlagen 281.602,66 292.851,91
1. technische Anlagen und Maschinen 22.383,41 23.791,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.219,25 269.060,00
II. Finanzanlagen 75.000,00 566.667,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.000,00 450.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 116.667,00
B. Umlaufvermögen 16.851.150,05 14.094.469,65
I. Vorräte 8.382.531,06 6.598.386,25
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 33.868.916,23 40.099.259,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 791.611,06 401.090,17
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 740.318,75 92.833,39
2. sonstige Vermögensgegenstände 51.292,31 308.256,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.677.007,93 7.094.993,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.226,13 53.217,14
Aktiva 17.244.978,84 15.007.205,70

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 6.552.665,41 6.552.665,41
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 5.856.721,95 5.856.721,95
III. Gewinnvortrag 184.651,58 184.651,58
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 3.031.826,72 1.579.405,05
C. Verbindlichkeiten 7.660.486,71 6.875.135,24
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.780.897,25 5.396.855,46
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36.518,59 587.175,92
3. sonstige Verbindlichkeiten 843.070,87 891.103,86
Passiva 17.244.978,84 15.007.205,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 10.624.079,30 8.905.052,58
2. Personalaufwand 2.374.420,93 2.217.933,41
a) Löhne und Gehälter 1.868.809,12 1.735.801,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 505.611,81 482.131,69
3. Abschreibungen 108.783,04 75.609,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 108.783,04 75.609,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 816.838,04 885.915,70
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 137.145,18 232.554,63
davon aus verbundenen Unternehmen 136.330,11 229.054,63
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 320.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 320.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 125.147,20 58.346,66
davon an verbundene Unternehmen 61.141,93
8. Ergebnis nach Steuern 7.336.035,27 5.579.802,25
9. sonstige Steuern 3.807,97 13.190,18
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 7.332.227,30 5.566.612,07
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Firma: Vastbau GmbH
Sitz: Gronau
Registergericht: Coesfeld
Registernummer: HRB 5808

I. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Vastbau GmbH ist auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs i.d.F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung gelangte dabei, wie im Vorjahr, das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet worden.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände grundsätzlich linear vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Einbeziehung von allgemeinen Verwaltungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden zum Nennwert aktiviert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand grundsätzlich nicht statt.

II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge Stand 31.12.2022
Euro
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 28.170,00 0,00 0,00 28.170,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 584.968,14 105.452,23 55.420,18 635.000,19
613.138,14 105.452,23 55.420,18 663.170,19
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 770.000,00 0,00 375.000,00 395.000,00
2. Ausleihungen 116.667,00 0,00 116.667,00 0,00
886.667,00 0,00 491.667,00 395.000,00
1.499.805,14 105.452,23 547.087,18 1.058.170,19
Aufgelaufene Abschreibungen
Stand 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge Stand 31.12.2022
Euro
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.378,09 1.408,50 0,00 5.786,59
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.908,14 107.374,54 47.501,74 375.780,94
320.286,23 108.783,04 47.501,74 381.567,53
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 320.000,00 0,00 0,00 320.000,00
2. Ausleihungen 0,00 31.667,00 31.667,00 0,00
320.000,00 31.667,00 31.667,00 320.000,00
640.286,23 140.450,04 79.168,74 701.567,53
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2022
Euro
Stand 31.12.2021
Euro
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 22.383,41 23.791,91
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.219,25 269.060,00
281.602,66 292.851,91
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.000,00 450.000,00
2. Ausleihungen 0,00 116.667,00
75.000,00 566.667,00
356.602,66 859.518,91

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen und erhaltene Anzahlungen

Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht, erhaltene Anzahlungen aktivisch von den Vorräten abzusetzen, Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht, bauzeitbezogene Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einzubeziehen (§ 284 Abs. 2 Nr. 4 HGB), Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeitenspiegel

Art und Umfang der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer RLZ von
T€ < 1 J.
T€
> 1 - 5 J.
T€
> 5 J.
T€
ggü. Kreditinstituten 6.781 6.781
aus Lieferg. / Leistungen 681 681
ggü. verbundenen Unt. 37 37
Sonstige Verbindlichkeiten 162 162
- davon aus Steuern 23
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 8
Summe 7.661 7.661
Art der Verbindlichkeit 31.12.2021 Gesamtbetrag davon mit einer RLZ von
T€ < 1 J.
T€
> 1 - 5 J.
T€
> 5 J.
T€
ggü. Kreditinstituten 5.397 46 5.351
aus Lieferg. / Leistungen 841 841
ggü. verbundenen Unt. 587 587
Sonstige Verbindlichkeiten 50 50
- davon aus Steuern 22
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4
Summe 6.875 1.524 5.351

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 6.781 T€.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit diesen Verbindlichkeiten verbunden:

- Grundschulden

- Sicherungsübereignung von Sachanlagen

- Globalabtretung von Forderungen

- Mietabtretung

Daneben bestehen bei den übrigen Verbindlichkeiten branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Gewinnabführung / Verlustübernahme

Die Gesellschaft hat am 12. November 2001 mit der Gesellschafterin Vastbau Deutschland Holding GmbH, Gronau, als herrschende Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, dem die Gesellschafterversammlung am 27. November 2001 zugestimmt hat.

III. Sonstige Pflichtangaben

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG: Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Forderungen 680 T€
Verbindlichkeiten 0 T€

Es handelt sich um Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie um Forderungen und Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung bzw. der Verlustübernahme gemäß des Gewinnabführungsvertrages. Der Ausweis erfolgt in dem Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" bzw. "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen".

Sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Es bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Mietverträgen über unbewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von jährlich 147 T€ und über bewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt 3 T€. Die Mietverträge über unbewegliche Vermögensgegenstände sind in der Regel unbefristet und jährlich kündbar.

Angaben zur Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 34 (davon kaufmännische Mitarbeiter 24 und gewerbliche Mitarbeiter 10).

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer des Unternehmens:

- Pieter Alma, Niederlande, Kaufmann

- Hermien Alma e/v Schoeman, Kauffrau

- Ronnie J.M. Hondeveld, Niederlande, Kaufmann

- Johannes A. Bregman, Niederlande, Kaufmann (ab 02.01.2023)

Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB i.V. § 285 Nr. 9 a und 9 b HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an der Vastbau Grundstückentwicklungsgesellschaft mbH, Gronau, beteiligt. Der Anteil am Kapital beträgt 100 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 827 T€. Das Geschäftsjahr 2022 schloss mit einem Jahresergebnis von 648 T€ ab.

Die Gesellschaft ist an der Waterkant Suites GmbH, Gronau, beteiligt. Der Anteil am Kapital beträgt zum Bilanzstichtag 100 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag -7 T€. Das Geschäftsjahr 2022 schloss mit einem Jahresergebnis von -7 T€ ab.

Die Gesellschaft ist an der Wohnquartier Nauen GmbH, Gronau, beteiligt. Der Anteil am Kapital beträgt 100 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 21 T€. Das Geschäftsjahr 2022 schloss mit einem Jahresergebnis von -1 T€ ab.

Angaben zum Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Vastbouw International Holding B.V., Rijssen, Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Handelsregister der Handelskammer (kamer van koophandel) in den Niederlanden offengelegt.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Es bestehen keine, nicht in der Bilanz ausgewiesenen oder vermerkten Risiken und Vorteile, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Es bestehen keine Geschäfte zu nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich bis zum Ende des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Nachtragsbericht

Zu den Auswirkungen im Zusammenhang mit dem globalen Ausbruch der COVID-19-Pandemie und dem Ukraine-Krieg verweisen wir auf den Lagebericht.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Gronau, den 27. März 2023

gez. Pieter Alma, Geschäftsführer

gez. Hermien Alma e/v Schoeman, Geschäftsführerin

gez. Ronnie J.M. Hondeveld, Geschäftsführer

gez. Johannes A. Bregman, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Vastbau GmbH, Gronau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vastbau GmbH, Gronau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vastbau GmbH, Gronau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschenDarstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile um Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss der Vastbau GmbH, Gronau wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen gemäß § 327 HGB nur teilweise offengelegt wird. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Vollständigen Jahresabschluss.

 

Münster, den 21. April 2023

HLB SCHUMACHER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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gez. Beckmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Kaufmann, Wirtschaftsprüfer

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