Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 51490
Vorher
Hehemann dreiundzwanzigste Vermögensverwaltungs GmbHTBA Beteiligungs GmbHBreuer GmbH HoldingBreuer Holding GmbH
Eingetragen
7.10.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
- der Handel, Vertrieb und der Service exclusiver Automobile; - die Beteiligung an Unternehmen aller Art und die Erbringung von Verwaltungs- und Dienstleistungen für diese Gesellschaften; - der Erwerb, der Verkauf, die Vermietung und sonstige Verwertung von technischen Geräten und Anlagen aller Art. Genehmigungspflichtige Geschäfte werden nicht getätigt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Heinrich Kordt
seit 18.9.2012
Geschäftsführer
Tim Breuer
seit 26.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Köln
10.000 €
33.33%
Köln
10.000 €
33.33%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Maranello Motors GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Wirtschaftsbericht

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden im Jahr 2023 rd. 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: In Europa kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019.

Marktentwicklung in Deutschland:

Die Pkw-Inlandsproduktion erreichte 2023 ein Volumen von 4,1 Mio. Pkw, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion allerdings noch um 12 Prozent unter dem damaligen Wert. Im Gesamtjahr 2023 wurden 3,1 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert. Insgesamt wurden im Gesamtjahr 2023 jedoch 5 % weniger Aufträge registriert als im selben Zeitraum des Vorjahres (Quelle: Bericht VDA Verband der Automobilindustrie vom 04.01.2024).

Die Bilanz für PKW-Neuzulassungen in Deutschland bleibt im Verhältnis zum Vorjahr positiv: 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 Prozent mehr als 2022. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ: Im Jahr 2023 wurden 21 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als 2019. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung für ausgewählte Marken in den letzten beiden Jahren in Deutschland:

Neuzulassungen 2023 2022 Veränderung
Marken Stck. Stck. Stck. %
Ferrari 1.652 1.521 131 9%
Maserati 1.047 1.148 -101 -9%
Porsche 32.832 29.315 3.517 12%
Jaguar Land Rover 16.977 15.347 1.630 11%
Lamborghini 949 962 -13 -1%
Tesla 63.685 69.963 -6.278 -9%

Im Jahresverlauf wurden insgesamt 700.200 Elektro-Pkw neu zugelassen, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit dem Umweltbonus wurden nur noch rein elektrische Fahrzeuge gefördert, da Ende 2022 die staatliche Förderung für Plug-In-Hybride auslief. Das abrupte Ende des Umweltbonus am 17. Dezember 2023 wird sich in den Neuzulassungen vor allem 2024 auswirken (Quelle: Kraftfahrt Bundesamt Fahrzeugneuzulassungen von PKW nach Marken und Herstellern Jahr 2023).

Marktentwicklung Ferrari:

Das Jahr 2023 lief finanziell erneut sehr gut für Ferrari. Dies geht aus den kürzlich veröffentlichten Finanzergebnissen des Herstellers hervor. Mit 13.663 ausgelieferten Fahrzeugen wurde wieder ein neuer Verkaufsrekord aufgestellt - gegenüber 13.221 Modellen im Vorjahr. Die Gesamteinnahmen von Ferrari beliefen sich im Jahr 2023 mit 5,97 Milliarden knapp unter 6 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,1 Milliarden Euro). Der alljährliche Umsatzanstieg zeigt die strategische Stärke des Ferrari-Geschäftsmodells, nämlich kontrolliertes Wachstum und Bewahrung der Markenexklusivität unter Wahrung der Tradition und hoher Innovation. Auch der Nettogewinn bei Ferrari erreichte einen neuen Allzeithöchststand. Zum ersten Mal überstieg der Nettogewinn mit einem Plus von 34 % die Marke von 1 Milliarde Euro. Ferrari schätzt, dass das Jahr 2024 noch besser werden könnte. Das Unternehmen rechnet im Jahr 2024 mit einem Nettoumsatz von mehr als 6,4 Milliarden Euro und weiterhin Wachstum in allen drei Säulen Sportwagen, Rennsport und Lifestyle-Aktivitäten (Quelle: Annual Report Ferrari vom 22.02.2024).

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund betreibt die Maranello Motors GmbH weiterhin erfolgreich als Ferrari-Vertragshändler den Handel mit hochwertigen Neu- und Vorführwagen sowie Gebrauchtfahrzeugen und entsprechenden Werkstatt- und Serviceleistungen für diese Marke am Standort Köln. Im Teiledienst werden Original-Ersatzteile, Zubehör und Reifen vertrieben.

Analyse des Geschäftsverlaufs:

Im Hochpreissegment entwickelte sich unbeeinflusst von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Kundennachfrage nach exklusiven Autos bei Maranello Motors im gesamten Geschäftsjahr 2023 erneut mit steigender Tendenz sehr positiv. Im Jahr 2023 wurde erneut ein gutes Ergebnis erzielt und die Rentabilität bei den Neu- und Gebrauchtwagen stabil gehalten.

Analyse des Geschäftsergebnisses:

Wir schließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 836 T€ ab (Vorjahr: 1.462 T€). Dies entspricht einer Reduzierung von 626 T€. Das prognostizierte Ergebnis von 750 T€ für das Geschäftsjahr 2023 wurde um 11 % übertroffen.

Der Jahresumsatz im Berichtsjahr stieg gegenüber dem Jahr 2022 von 49.882 T€ um rd. 5 % auf 52.493 T€ und resultierte hauptsächlich aus dem Bereich Verkaufsgeschäft mit Neuwagen Ferrari. Von 2020 zu 2023 stieg der Umsatz insgesamt um 35,2 %. Erstmals in der Firmengeschichte wurde im GJ 2023 die 50 Mio. € Umsatzschwelle überschritten. Der Rohertrag erhöhte sich von 7.446 T€ um 304 T€ auf 7.679 T€. Die Rohertragsmarge blieb mit 14,6 % im Vergleich zum Vorjahr von 14,9 % relativ konstant.

Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen von 889 T€ um 587 T€ auf 302 T€. Der Rückgang betrifft im Wesentlichen Herstellerzuschüsse.

Die Personalkosten erhöhten sich von 2.500 T€ um 164 T€ (7 %) auf 2.664 T€. Die Personalaufwandsquote blieb mit 5 % nahezu konstant zum Vorjahr.

Die Abschreibungen sind aufgrund der Vorführwagen um 15 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 3.240 T€ im Vorjahr um 194 T€ (+ 6 %) auf 3.434 T€. Die Entwicklung ist hauptsächlich auf den Anstieg der Modernisierungsaufwendungen für die angemietete Immobilie und der Werbe- und Marketingkosten wegen vermehrter Verkaufsveranstaltungen im In- und Ausland für Ferrari Neufahrzeuge zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen reduzierte sich aufgrund der geschilderten Effekte von 2.357 T€ im Jahr 2022 um 756 T€ auf 1.601 T€ im Berichtsjahr. Die Marge im EBIT bezogen auf den Umsatz sank von 4,7 % auf 3,1 %.

III. Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft

Die Bilanzsumme beträgt 21.882 T€ (VJ 17.857 T€) und setzt sich aus den nachstehenden wesentlichen Posten zusammen:

Das Sachanlagevermögen stieg von 1.350 T€ um 701 T€ (+ 52 %) auf 2.050 T€. Im Wesentlichen ist dies mit Zugängen im Bereich der Vorführwagen begründet.

Die Vorräte des Umlaufvermögens liegen mit 7.601 T€ um 2.041 T€ über dem Vorjahreswert von 5.560 T€. Der Anstieg resultiert aus dem Einkauf von Neufahrzeugen am Ende des Berichtsjahres, die erst im Folgejahr an die Kunden verkauft werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Kunden und Hersteller reduzierten sich um 1.400 T€ von 3.261 T€ auf 1.861 T€. Ausschlaggebend ist der Verkauf von Neufahrzeugen kurz vor dem Bilanzstichtag 31.12.2022 an Kunden bzw. deren Finanzierungsinstitute.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich eine mittelfristig fällige Darlehensforderung von 649 T€.

Die Bankguthaben erhöhten sich von 6.933 T€ auf 9.606 T€. Für den Anstieg waren die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Kunden und Herstellern sowie das positive Jahresergebnis maßgeblich.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen im Berichtsjahr um 5.172 T€ von 3.957 T€ auf 9.129 T€, im Wesentlichen aufgrund der Finanzierung des Bestandsaufbaus der Vorräte sowie der Vorführwagen im Geschäftsjahr 2023.

Wesentliche Investitionen erfolgten in den Austausch von Vorführfahrzeugen. Zusätzlich wurden weitere Investitionen in Höhe von 237 T€ für Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in Bau befindliche Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt.

Die Finanzierung des Betriebsvermögens, bestehend aus Anlagevermögen und Vorräten, erfolgte über Darlehen und Einkaufsrahmenkredite der Banken. Alle Verbindlichkeiten wurden zu den vereinbarten Zahlungszielen beglichen.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich von 880 T€ im Vorjahr um 93 T€ auf 787 T€. Dies ist insbesondere durch den Rückgang der Personalkostenrückstellungen begründet. Die Steuerrückstellungen erhöhten sich von 445 T€ im Vorjahr um 141 T€ auf 586 T€ im Jahr 2023.

In den sonstigen Verbindlichkeiten waren im Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber GmbH-Gesellschaftern von insgesamt 1.091 T€ ausgewiesen, die in separaten GmbH-Gesellschafter- Konten entsprechend ihrer jeweiligen Inanspruchnahme geführt werden. Diese wurden im Geschäftsjahr 2023 vollständig an die Gesellschafter zurückgeführt.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich durch den Jahresüberschuss von 3.374 T€ um 836 T€ auf 4.210 T€. Damit ist im Berichtsjahr das Eigenkapital der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr um 25 % angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt per 31.12.2023 19,2 % (Vorjahr: 18,9 %). Die Gesellschaft konnte ihren finanziellen Verpflichtungen zu jeder Zeit nachkommen.

Der Finanzmittelfonds beträgt zum 31.12.2023 829 T€. Im Vergleich zum Vorjahr von 3.401 T€ ist dies eine Abnahme um 2.572 T€. Die Veränderung des Finanzmittelfonds um 2.572 T€ zum Vorjahr setzt sich wie folgt zusammen:

T€
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -96
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -996
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -1.480
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -2.572

Die Veränderung des Cash-Flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit von -96 T€ resultiert hauptsächlich aus dem Aufbau der Vorräte sowie der Abnahme der erhaltenen Anzahlungen.

Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt -996 T€ aufgrund der Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von -1.480 T€ steht im Zusammenhang mit den Zins- und Tilgungsleistungen von langfristigen Darlehen sowie der Rückführung der Gesellschafterdarlehen.

B. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens mit ihren Chancen und Risiken

I. Voraussichtliche Entwicklung der Maranello Motors GmbH

Die im Vergleich zum Vorjahr um rd. 5 % gestiegenen Umsatzerlöse zeigen, dass sich das Kundeninteresse am Autohaus Maranello Motors deutschland- und europaweit auf hohem Niveau sehr positiv und stabil entwickelt. Im Handel mit Ferrari Neufahrzeugen und Gebrauchtwagen und im Mix mit unserem Service haben wir drei grundsätzlich stabile Geschäftsfelder. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 erwarten wir zusammen mit der Ausweitung der Werkstätten auf dem Betriebsgelände höhere Chancen, unsere Umsätze und Erträge unter den aufgeführten Rahmenbedingungen stabil zu halten und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die hohe Kundennachfrage nach einer Vielzahl neuer attraktiver Modelle der Marke Ferrari wie beispielsweise dem SF90 Spider, dem 296 GTS und GTB, dem Roma Spider und dem Purosangue führen zu weiterhin vollen Auftragsbüchern in den nächsten 2 Jahren. Die Vielfalt im Portfolio wird abgerundet durch Sondermodelle wie dem Daytona SP3 und dem 812 Competizione A. Mit dem Modell 296 Challenge liefern wir im Jahr 2024 die ersten Rennwagen an unsere Kunden aus.

Aufgrund der zahlreichen Vorbestellungen der Kunden werden die Stückzahlen verkaufter Neufahrzeuge im laufenden Geschäftsjahr das Vorjahr nochmals übertreffen.

Zur Finanzierung des Einkaufsvolumens für Ferrari Fahrzeuge bestehen passende Einkaufsrahmenkredite mit der CA-Autobank (vormals FCA Bank) sowie anderen Banken.

Insgesamt sind per Dezember 2023 31 Mitarbeiter inklusive Auszubildende bei Maranello Motors beschäftigt. Das Personal in den Werkstätten und im Verkauf ist sowohl durch langjährige, erfahrene als auch durch junge Mitarbeiter gut strukturiert. Unser Fachpersonal wird durch den Hersteller geschult. Fremdpersonal wird unverändert nicht eingesetzt. Ein Teil der Personalkosten ist weiterhin leistungsabhängig geplant.

Die über Jahrzehnte gewachsene Verbindung zwischen Kunden, Händler und Hersteller ist ein Grund, dass wir die schwierigen Rahmenbedingungen weiterhin gut meistern. Insgesamt sind wir daher als Händler wie auch Ferrari als Hersteller aufgrund der dargelegten Auftragslage und Marktstrategie sehr zuversichtlich, dass wir auch im kommenden Jahr die genannten Unternehmensziele erreichen und sich der Wachstumskurs fortsetzt. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr um rd. 5 %. Das EBIT und das Jahresergebnis werden wir im Vergleich zum Vorjahr moderat verbessern können.

II. Bericht zu Risiken und Chancen

Die hohen Energie- und Verbraucherpreise, der Ukrainekrieg und die politischen Rahmenbedingungen haben Auswirkungen auf den Automobilmarkt. Sie beeinflussen auch das Kaufverhalten unserer Kunden. Je länger dieser Zustand andauert, desto schwieriger sind die Prognosen in die Zukunft. Auf Basis der vollen Auftragsbücher für die nächsten zwei Jahre und den Erfahrungen des letzten Wirtschaftsjahres wird dieses Risiko von der Geschäftsleitung permanent überwacht. Regelmäßig werden Soll-Ist-Vergleiche durchgeführt und mit der aktuellen Marktentwicklung, den Prognosen und dem Vorjahr verglichen. Auswirkungen auf das Kundenverhalten und auf die Auslieferung von Neufahrzeugen sind aber nicht auszuschließen.

Das Risiko der steigenden Inflation wird durch die vom Hersteller vorgegebene Preispolitik minimiert. Höhere Preise und Finanzierungszinsen können gleichzeitig zu höheren Anschaffungskosten für unsere Kunden führen. Dies kann sich wiederum negativ auf die Nachfrage auswirken.

Durch Elektromobilität und Digitalisierung erleben wir derzeit den bisher größten Strukturwandel in der Geschichte der Automobilindustrie. Infolgedessen werden sich auch die Verbraucherpräferenzen der Kunden wandeln und Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf, die Ertragslage und die Finanzmittel haben. Ferrari gehört hier zu den weltweit führenden Luxusmarken mit einer ausgewählten Anzahl von lizensierten Händlern, die vorrangig über das Ferrari Netzwerk den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen steuern können. Maranello Motors ist daher überzeugt, dass Ferrari den Strukturwandel in der Nische Luxusmarken durch technologische Weiterentwicklung der Ferrari Sport- und Straßenwagen erfolgreich managen und sich im Wettbewerb mit anderen Luxusmarken gut behaupten wird.

Mit dem Strukturwandel verändern sich auch die Berufsbilder, Tätigkeiten und Anforderungsprofile. Dies erhöht den Qualifizierungsbedarf auf vielen Positionen bei Beschäftigten und Führungskräften gleichermaßen. Deswegen investieren wir konsequent in ihre Aus- und Weiterbildung, um uns langfristig in einem neuen Wachstumsmarkt optimal aufzustellen. Der Fachkräftemangel bleibt aber nach wie vor ein Risiko für die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Gesellschaft.

Dem Forderungsausfallrisiko begegnen wir durch ein straffes Debitorenmanagement. Hierzu gehört die laufende Überwachung der Bonität der jeweiligen Kunden, ein Mahnwesen sowie bei Reparaturen und Ersatzteilen die vermehrte Zahlung über das Thekengeschäft.

Produkthaftungs- und Gewährleistungsrisiken sind infolge permanenter Schulungen der Verkaufs- und Servicemitarbeiter und der ausschließlichen Verwendung herstellerseitig zugelassener Originalersatzteile als gering einzuschätzen.

Den bestehenden Risiken, welche sich in der Hauptsache aus dem vorstehend geschilderten Markt ergeben, der Einkaufs- und Verkaufsstrategie, der Abhängigkeit auf dem Absatzmarkt von Produkten sowie deren Marktakzeptanz, wird durch ein von der Geschäftsführung implementiertes Controlling entgegengewirkt. Die Erkenntnisse aus dem Controlling werden analysiert und intensiv im Management besprochen. Die Gesellschafterversammlung tritt in regelmäßigen Abständen mit dem Führungsgremium zusammen, um operative Fragestellungen zu kommunizieren und zu analysieren und um schnellstmöglich Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Die Geschäftsleitung stuft die Risiken insgesamt als moderat ein.

Der Lagebericht und insbesondere der Ausblick enthalten Prognosen, die auf Grundlage der aktuell vorhandenen Informationen und Einschätzungen getroffen wurden und daher von den tatsächlich eintretenden Entwicklungen in der Zukunft insbesondere ab dem Geschäftsjahr 2024 abweichen können.

 

Köln, im Juli 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.082.275,05 1.381.434,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,50 1,50
II. Sachanlagen 2.050.873,55 1.350.033,00
1. technische Anlagen und Maschinen 81.023,00 94.641,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.254,50 494.015,50
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.405.102,00 759.717,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 155.494,05 1.659,00
III. Finanzanlagen 31.400,00 31.400,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 6.400,00 6.400,00
B. Umlaufvermögen 19.787.331,64 16.460.301,73
I. Vorräte 7.601.437,88 5.560.059,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.579.793,94 3.966.982,84
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 626.478,22
davon gegen Gesellschafter 1.083,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.606.099,82 6.933.259,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.933,27 15.348,07
Aktiva 21.881.539,96 17.857.084,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.209.446,95 3.373.921,59
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 1.350.000,00 1.350.000,00
III. Gewinnvortrag 1.993.921,59 532.066,76
IV. Jahresüberschuss 835.525,36 1.461.854,83
B. Rückstellungen 1.373.204,00 1.324.797,00
C. Verbindlichkeiten 16.298.889,01 13.158.365,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.129.107,41 3.956.995,88
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.169.781,60 9.201.369,83
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.090.548,99
Passiva 21.881.539,96 17.857.084,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.980.554,80 8.335.585,94
2. Personalaufwand 2.663.660,07 2.499.899,50
a) Löhne und Gehälter 2.321.585,79 2.208.009,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 342.074,28 291.890,31
davon für Altersversorgung 19.575,24 18.506,43
3. Abschreibungen 266.981,22 232.616,66
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 266.981,22 232.616,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.433.693,66 3.239.759,94
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.017,09 21.516,62
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 329.862,07 175.683,23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 462.732,17 740.690,00
8. Ergebnis nach Steuern 850.642,70 1.468.453,23
9. sonstige Steuern 15.117,34 6.598,40
10. Jahresüberschuss 835.525,36 1.461.854,83

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Maranello Motors GmbH mit Sitz in Köln wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft mit Firmensitz in Köln ist beim Registergericht Köln im Handelsregister unter der Register-Nr. B 51490 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen bzw. geometrisch degressiven Methode unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Schätzung der Nutzungsdauer orientiert sich hierbei an den amtlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten bis € 800,00) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine allgemeine Wertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die übrigen nicht erwähnten Aktivposten werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenüber dem Vorjahr wurde die Bewertungsmethode im Sachanlagevermögen geändert. Von der Bildung eines Festwertes nach § 240 Abs. 3 HGB wurde abgesehen (Ergebniseffekt von T€ -55, Vermögensminderung T€ -55).

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 626.478,22).

3. Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf € 1.083,00 (Vorjahr: € 0,00).

4. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten u.a. Rückstellungen für Tantiemen und Prämien an Arbeitnehmer T€ 278, für Urlaubsrückstände T€ 153, für Prozesskosten T€ 123, für Garantien T€ 64, für Jahresabschlusskosten T€ 60, für Regressansprüche T€ 50 und für ausstehende Rechnungen T€ 50.

5. Angaben zu den Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.
gegenüber Kreditinstituten 9.129.107,41 8.776.374,41 258.983,00 93.750,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.989.117,17 5.989.117,17 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 555.266,70 555.266,70 0,00 0,00
Sonstige 625.397,73 625.397,73 0,00 0,00
Summe 16.298.889,01 15.946.156,01 258.983,00 93.750,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Steuern mit € 445.941,24 (Vorjahr: € 961.744,94) und aus sozialer Sicherheit mit € 2.348,63 (Vorjahr: € 1.886,64).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt € 15.946.156,01 (Vorjahr: € 12.733.674,67).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 352.733,00 (Vorjahr: € 424.691,04).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 93.750,00 (Vorjahr: € 156.250,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 9.129.107,41 (Vorjahr: € 3.956.995,88) durch Sicherungsübereignungen und Bürgschaften gesichert.

6. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 1.090.548,99 zum 31. Dezember 2022 wurden im Geschäftsjahr 2023 vollständig an die Gesellschafter zurückgeführt.

7. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Bei den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB handelt es sich um Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen sowie um Miet- und Pachtverträge für Grundstücke und Gebäude. Diese Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalschonung erreicht wird. Das Risiko besteht darin, dass die geleasten und gemieteten Gegenstände nicht mehr benötigt werden. Die Chance besteht darin, dass die Kapitalbindung vermieden wird und durch die Mietverträge das wirtschaftliche Risiko nicht auf die Gesellschaft übergeht. Die Verpflichtungen aus Leasing und Mietverträgen betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 2.311; dabei beziehen sich die Angaben grundsätzlich auf die Gesamtlaufzeiten der Verträge.

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 26 Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Tim Breuer ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Finanzen und Controlling
Klaus Kordt ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Vertrieb

3. Vergütungen der Geschäftsführer

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen, da die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

4. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname und Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
in €
Eigenkapital
in €
PJK Projektgesellschaft Konradsheim GmbH, Köln, Geschäftsjahr 2022 100 % 147.197,19 370.408,61
MLS magic light + sound GmbH, Köln, Geschäftsjahr 2023 25 % 856.674,91 1.475.934,02

5. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 835.525,36 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

6. Sonstiges

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

sonstige Berichtsbestandteile

ANLAGENSPIEGEL

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.800,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 7.800,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 182.012,36
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.427.904,80 83.024,85 58.586,94
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 943.698,97 785.962,87
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.659,00 153.835,05
Summe Sachanlagen 2.555.275,13 1.022.822,77 58.586,94
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00
2. Beteiligungen 6.400,00
Summe Finanzanlagen 31.400,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.594.475,13 1.022.822,77 58.586,94
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.800,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.800,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 182.012,36
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.452.342,71
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.729.661,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 155.494,05
Summe Sachanlagen 0,00 3.519.510,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00
2. Beteiligungen 6.400,00
Summe Finanzanlagen 0,00 31.400,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.558.710,96
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Abschreibungen Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.798,50 7.798,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 7.798,50 0,00 0,00 0,00 7.798,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 87.370,86 13.618,50 100.989,36
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.889,30 112.784,85 3.585,94 1.043.088,21
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 183.981,97 140.577,87 324.559,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.205.242,13 266.981,22 3.585,94 0,00 1.468.637,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.213.040,63 266.981,22 3.585,94 0,00 1.476.435,91
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,50 1,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1,50 1,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 81.023,00 94.641,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.254,50 494.015,50
3. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.405.102,00 759.717,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 155.494,05 1.659,00
Summe Sachanlagen 2.050.873,55 1.350.033,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 6.400,00 6.400,00
Summe Finanzanlagen 31.400,00 31.400,00
Summe Anlagevermögen 2.082.275,05 1.381.434,50

Unterschrift der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Maranello Motors GmbH, Köln

 

Köln, den 24. Juli 2024

Dipl.-Kfm. Tim Breuer

Klaus Kordt

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung und nach § 327 verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Maranello Motors GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Maranello Motors GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maranello Motors GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düren, 24. Juli 2024

DR. SCHMITZ SIMON BÜCKEN & PARTNER
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Markus Simon, Wirtschaftsprüfer

Peter Simon, Wirtschaftsprüfer

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