Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 7963
Vorher
La Fonte 154. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHFriedmann Software GmbHFriedman Software GmbH
Eingetragen
12.4.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Der Erwerb, das Halten und Lizenzieren von Software und die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Zusammenhang.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Julia Schmidt
seit 15.8.2023
Geschäftsführer
Dennis Tiegs
seit 15.8.2023
Geschäftsführer
James Tyler O'Hagan
seit 5.8.2021
Geschäftsführer
Martin Knipp
seit 28.4.2016
Prokura
Mark Thompson
seit 25.4.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Constellation Software Inc.CAN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Constellation Software Inc.
Canada
1.525.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

A+W Software GmbH

Fernwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Einleitung

Geschäftstätigkeit

Die A+W Software GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Gießen HRB 7963, mit Sitz in Fernwald, entwickelt und vertreibt komplexe Softwarelösungen für die Glasindustrie sowie für Fenster-, Fassaden- und Haustürhersteller. Das Leistungsspektrum umfasst ganzheitliche Lösungen zur Rentabilitätssteigerung in diesem Industriezweig. Neben aufeinander abgestimmten, innovativen Produkten besitzt die Dienstleistungskomponente einen besonderen Stellenwert, die z.B. die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit Maschinen- und Systemanbietern einschließt. Alle A+W-Softwarekonzepte sind maßgeschneiderte Lösungen, die in intensiver partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren Kunden erarbeitet werden.

Geschäftsgegenstand des Mutterunternehmens

Constellation Software Inc. (nachfolgend Constellation) ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Stammsitz in Toronto/Kanada.

Constellation ist ein internationaler Anbieter von marktführender Software und Dienstleistungen für eine Reihe von verschiedenen Industriezweigen in öffentlichen und privaten Bereichen. Die Mission von Constellation ist die Akquisition, das Managen und der Aufbau von marktführenden Softwareunternehmen, welche individuelle erfolgskritische Softwarelösungen und branchenspezifische Anforderungen für individuelle Industriezweige abbilden.

Constellation wurde 1995 gegründet, um ein Portfolio von Branchensoftwareunternehmen zusammenzuführen, welche ein Potential der Marktführerschaft in dem jeweiligen Branchensegment aufweisen. Seit der Firmengründung ist Constellation aufgrund der Kombination von Akquisitionen und organischem Wachstum schnell gewachsen. Damit hat Constellation eine starke Konstellation von Unternehmen mit einer breiten, vielfältigen Kundenbasis mit über 125.000 Kunden weltweit in über 100 Ländern.

Constellation hat Niederlassungen in Nord- und Südamerika, Europa, Australien und Afrika.

2. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die A+W Software GmbH entwickelt ERP-, PPS- und Optimierungssoftware, um Glas- und Fensterhersteller effizienter zu machen. Unsere Produkte sind für kleine, mittelständische und große Unternehmen geeignet. Seit mehr als 40 Jahren sind wir am Markt und verkaufen unsere Produkte weltweit.

Mit unseren Lösungen optimieren wir die gesamte Wertschöpfungskette vom Basisglas bis zum fertigen Fenster oder Fassadenelement.

Die A+W Software GmbH ist ein international tätiges Unternehmen (knapp 57 % des Geschäfts findet im Ausland statt) und ist damit abhängig von der internationalen Konjunktur. Der größte Teil der Kunden sind Zulieferer von Glasprodukten an die Bauindustrie in Europa.

Während sich in den Jahren 2021-2023 die durchschnittliche Entwicklung der Bauleistung in den 19 Ländern der Euroconstruct Gruppe mit durchschnittlich 2 Prozent positiv entwickelte, stieg der A+W-Umsatz für ihre branchenspezifische Lösung für Flachglas, Fenster und Türen in den Jahren 2021-2023 um 5 Prozent.

3. Darstellung der Lage des Unternehmens

3.1. Allgemeines

Die Gesellschaft verfügt über ein ausgeprägtes Planungs- und Kontrollinstrumentarium. Aufgrund der engen Einbindung in die gesamte Konzernstruktur sind die entsprechenden Steuerungsgrößen zu Umsatz, Kosten, Ergebnis und Finanz- und Liquiditätsstruktur in die Konzernvorgaben eingebettet.

Wesentlichste Steuerungsgrößen sind das Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern und die Umsatzerlöse.

Nachfolgend werden die Angaben des Geschäftsjahres zur Vermögens- und Finanzlage sowie der Ertragslage nach handelsrechtlichen Grundsätzen dargestellt.

3.2. Vermögens- und Finanzlage

31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
TEUR
%
Anlagevermögen 451 2 1.553 7
Umlaufvermögen 19.281 96 22.149 92
Rechnungsabgrenzungsposten 334 2 297 1
Bilanzsumme 20.066 100 23.999 100
Eigenkapital 7.285 36 11.624 49
Rückstellungen 1.740 9 2.450 10
Verbindlichkeiten 11.041 55 9.925 41
Bilanzsumme 20.066 100 23.999 100

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 3.933 auf TEUR 20.066 gemindert (31. Dezember 2022 TEUR 23.999). Dieses entspricht einer Abnahme von 16%.

Das Anlagevermögen hat sich zum Vorjahr um TEUR 1.102 gemindert, was im Wesentlichen durch die Rückzahlung von gewährten Darlehen an verbundene Unternehmen (TEUR -995) begründet ist.

Das Umlaufvermögen minderte sich insgesamt um TEUR 2.868. Wesentliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus der Minderung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen auf TEUR 17.597 (VJ TEUR 21.073). Demgegenüber steht der Zugang der Liquiden Mittel auf TEUR 1.149 (VJ TEUR 561).

Die Passivseite der Bilanz zeigt eine Minderung des Eigenkapitals auf TEUR 7.285 (VJ TEUR 11.624). Die Entwicklung zeigt sich wie folgt:

TEUR 11.624 Eigenkapital VJ 2022 ./. TEUR 10.099 Ausschüttung Dividende + TEUR 5.760 Jahresüberschuss 2023 = TEUR 7.285 Eigenkapital

Die Gesellschaft weist ein gezeichnetes Kapital in Höhe von TEUR 1.525 und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.760 aus.

Der Bestand liquider Mittel hat sich stichtagsbezogen um TEUR 587 auf TEUR 1.149 (VJ TEUR 561) erhöht. Die Gesamtliquidität war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gesichert und ist ebenso im Rahmen der zukünftigen Planungen gesichert.

3.3 Ertragslage 31.12.2023
TEUR
% vom Rohergebnis
%
31.12.2022
TEUR
% vom Rohergebnis
%
Rohergebnis 23.886 100 21.343 100
Personalaufwand -12.095 -51 -11.448 -54
sonstige betriebliche Aufwendungen und Abschreibungen -4.870 -20 -3.728 -17
Beteiligungs- und Finanzergebnis laufend 1.340 -6 91 0
Ergebnis vor Steuern 8.261 35 6.258 29
Sonstige Steuern, Steuern 2.501 11 1.844 9
Jahresüberschuss 5.760 24 4.414 21

Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.543 verbessert. Die Umsatzerlöse haben sich insgesamt um 12 % gegenüber dem Vorjahr verbessert und sind weiterhin stabil. Die Umsatzerlöse verteilen sich mit rd. 43 % (VJ 43 %) auf Deutschland, rd. 53 % (VJ 53 %) auf das EU-Gebiet sowie rd. 4 % (VJ 4 %) auf die restliche Welt.

Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr um TEUR 647 gestiegen. Dieses liegt im Wesentlichen an dem Anstieg der Anzahl Mitarbeiter und an der Angleichung von Gehältern aufgrund der Gehaltsentwicklung am Markt, sowie dem Anstieg der Zahlung von variablem Gehalt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.725 (VJ TEUR 3.710) fielen um TEUR 1.015 insgesamt höher als im Vorjahr aus. Die Veränderung der betrieblichen Aufwendungen ergaben sich unter anderem aus verminderten Messekosten (TEUR -141), verminderten Mietkosten (TEUR -117), betriebsfremden Aufwendungen (TEUR +586), Honoraren (TEUR +88), Leasingkosten (TEUR +43) und Software Lizenzkosten (TEUR +413).

Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 1.249 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.340 (VJ TEUR 91) erhöht. Dieses ist im Wesentlichen bedingt durch die Abschreibung einer Beteiligung im Vorjahr in Höhe von TEUR 914, welche zum 1. Januar 2023 durch Anwachsung in die A+W Software GmbH übergegangen ist.

Das ausgewiesene Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 8.261 um TEUR 2.002 über dem Vorjahreswert.

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von rd. TEUR 5.760 (VJ TEUR 4.414) erzielt.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der A+W Software GmbH ist aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin als gut zu beurteilen.

Übergeordnete Zielsetzung des Finanzmanagements der A+W Software GmbH ist die Sicherung der Liquidität sowie die Erhaltung der Finanzierungsfähigkeit in der A+W-Gruppe.

Im Cashmanagement konzentrieren wir uns auf die Steuerung unserer Liquidität sowie die Optimierung der Zahlungsströme innerhalb des Konzernverbundes der Constellation-Gruppe, welche wichtige Voraussetzungen zur Erreichung dieser Ziele sind.

3.4 Personalentwicklung

Zum Bilanzstichtag waren bei der A+W Software GmbH 153 Mitarbeiter beschäftigt (i. Vj. 143). Die Anzahl der Auszubildenden/Studenten betrug 11 (i. Vj. 7).

3.5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:

- Umsatzentwicklung und

- der Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern

Beide genannten Indikatoren haben sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt.

3.6. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein.

In Kalenderjahr 2024 rechnen wir mit einem steigenden Umsatz mit einer Wachstumsrate auf dem Niveau der letzten beiden Vorjahre.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

4. Chancen und Risiken

Die A+W Software GmbH hat spezifische Chancen, die vor allem durch ihre Spezialisierung und die wachsende Nachfrage nach digitalen Lösungen in der Bau- und Glasindustrie getrieben werden. Allerdings steht sie auch vor ähnlichen Risiken wie andere Softwareunternehmen in Deutschland, insbesondere hinsichtlich technologischen Wandels, Cyberkriminalität und des Fachkräftemangels. Entscheidend ist daher die Risiken effektiv zu managen, während die Chancen genutzt werden.

Die Risiken aus unternehmerischer Tätigkeit werden von der Geschäftsführung laufend definiert, bewertet und, soweit möglich und unternehmerisch sinnvoll, minimiert oder auf Dritte verlagert.

Eine monatliche interne Berichterstattung gewährleistet Transparenz und ermöglicht die frühzeitige Aufdeckung möglicher Risiken im laufenden Geschäftsbetrieb.

Fachkräftemangel

Der Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften könnte die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen, Innovationen voranzutreiben und Projekte pünktlich abzuschließen. Der Fachkräftemangel ist ein zentrales Risiko in der deutschen IT- und Softwarebranche. Viele Unternehmen kämpfen darum, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, was in einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt schwierig ist.

Inflation/geopolitische Risiken

Geopolitische Spannungen können zu neuen Handelsbarrieren, Zöllen oder Sanktionen führen, die die internationalen Geschäfte der A+W Software GmbH beeinträchtigen könnten. Dies betrifft insbesondere Märkte, in denen A+W international tätig ist oder expandieren möchte.

Die Software- und Digitalisierungsbranche zeigt sich in einem vom Ukraine-Krieg, gestörten Lieferketten und Inflation geprägten Umfeld dennoch stabil und setzt weiterhin auf Wachstum.

Bei den betrieblichen Aufwendungen ist mit weiterhin steigenden Kosten für den Bürobetrieb und die PKW-Flotte zu rechnen.

Inflationsgetriebene Preisanpassungen unserer Lieferanten können zudem zu einer Notwendigkeit führen, dass die A+W Software GmbH ihre Preise für Kunden ebenfalls erhöht.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und der bestehenden Unsicherheiten rechnen wir weiterhin mit einer stabilen Geschäfts- und Liquiditätslage.

Abhängigkeit von wichtigen Abnehmern

Die A+W Software GmbH erwirtschaftet einen erheblichen Teil des Umsatzes mit Großkonzernen. Langfristig kann bisher nicht von einer Abhängigkeit von einem einzelnen Konzernkunden gesprochen werden. Mit der Gruppe der 15 größten Kunden wird ca. 42 % des Gesamtumsatzes erzielt, wobei 27 % des Gesamtumsatzes mit den fünf größten Konzernkunden erzielt werden. Sollte der Einsatz von A+W Softwareprodukten oder Forderungen gegen Großkunden in einem Jahr ausfallen, so hätte dieses jedoch erhebliche negative Auswirkungen auf die Ertragslage. Bisher gab es keine wesentlichen Zahlungsprobleme mit Großkunden. Wir schätzen dieses Risiko daher eher als gering ein.

Risiken aus Pilotprojekten

Um den technischen Anforderungen unserer Zeit zu genügen, werden innovative Entwicklungen und die Auslieferung dieser neuen technischen Softwareprodukte unumgänglich. Die Implementierung dieser neuen technischen Softwarelösungen wird zunächst im Rahmen von Pilotprojekten realisiert. Diese erstmalige Implementierung birgt mögliche Risiken, wie beispielsweise die Verzögerung anderer Projekte oder einen nicht vorhersehbaren Mehraufwand für die Implementierungszeit dieser Projekte. Das Risiko aus der Implementierung von Pilotprojekten wird jedoch durch die mit Kunden gemeinsam definierten Testszenarien und die daraus resultierende Testphase minimiert.

Chancen und Risiken aufgrund der Exportabhängigkeit

Im Geschäftsjahr 2023 wurde wie auch im Vorjahr ein wesentlicher Teil des Umsatzes der A+W Software GmbH außerhalb Europas erwirtschaftet. In 2023 lag der mit ausländischen Kunden (EU und Drittland) erzielte Umsatz auf gleichem Niveau gegenüber dem Vorjahr. Auch für die Zukunft plant die Gesellschaft weiterhin einen Ausbau des Auslandsgeschäfts, insbesondere in Nord- und Südamerika. Ein Teil des Umsatzes unterliegt daher unter anderem den folgenden Risiken:

• Unerwartete Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen im Ausland

• Handelsbeschränkungen

• Wirtschaftliche Krisen

• Politische und militärische Auseinandersetzungen

• Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Forderungen

• Lange Zahlungsfristen

Grundsätzlich hat sich die A+W Software GmbH zur Risikominimierung auf wesentliche Kernmärkte (Europa, Nord, Mittel- und Südamerika) im Ausland konzentriert. Einige dieser Chancen und Risiken sind nur sehr schwer vorhersehbar. Dem Forderungsausfallrisiko außerhalb Europas begegnen wir durch den gezielten Einsatz von Inkassofirmen.

Chancen und Risiken aufgrund von Wechselkursschwankungen

Als international tätiges Unternehmen ist die A+W Software GmbH in mehrfacher Hinsicht Wechselkursschwankungen ausgesetzt, insbesondere in Bezug auf den Euro/US-Dollar-Kurs. Aufgrund der regionalen Verteilung der Umsatzerlöse ergibt sich der in Fremdwährung abgerechnete Umsatz mit rd. 14 % des Gesamtumsatzes. Aufgrund der Konzernvorgaben wird keine Währungsabsicherung durch A+W vorgenommen. Der Großteil unserer Umsatzerlöse ist weiterhin in Euro (86 %). Umsatzerlöse in Fremdwährung erfolgen im Wesentlichen in USD (12 %) sowie in GBP und AUD (2 %).

Hohe technische Komplexität

Die hohe technische Komplexität der Produkte und der schnelle technologische Fortschritt beinhalten Risiken im Hinblick auf den Bereich Forschung und Entwicklung. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, mit den schnellen technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Der mittel- und langfristige Erfolg hängt entscheidend davon ab, dass innerhalb angemessener Zeitspannen marktfähige Produkte entwickelt werden, die zeitnah ausreichende Umsätze generieren, so dass der Cash-Flow die Innenfinanzierung sichert.

Forderungsausfallrisiko

Die Gesellschaft unterliegt der Gefahr eines erhöhten Forderungsausfallrisikos in Ländern mit konjunkturell angespannter Lage. Dieses betrifft ca. 1,2 % des Gesamtumsatzes. Hier erfolgt seitens der Gesellschaft eine laufende Überwachung der Außenstände. Zudem wird bei Neukunden eine Bonitätsauskunft eingeholt.

IT-Risiken

Das Risiko durch Cyberkriminalität ist für ein in der Softwarebranche tätiges Unternehmen wie die A+W Software GmbH besonders relevant.

Geopolitische Spannungen können zudem das Risiko von Cyberangriffen erhöhen. So hat in jüngster Vergangenheit der Ukrainekrieg das Risiko, insbesondere durch staatlich unterstütze Akteure, erhöht.

Das Ausfallrisiko von EDV-Anlagen und die Bedrohung durch Softwareviren werden durch regelmäßige und angemessene Datensicherung durch geeignete Schutzmaßnahmen gegen externe Einflüsse (z. B. aktueller Virenschutz, Firewall) und durch geeignete Zugangskontrollen reduziert. Durch die Zugehörigkeit der Constellation-Gruppe erhält die A+W Software GmbH erhebliche Unterstützung, um die Sicherheitsstandards zu erhöhen und nachhaltig zu verbessern.

Die A+W Software GmbH investiert zudem jährlich in die bestehenden IT-Infrastruktur (siehe Anstieg der IT Ausgaben), um potentielle Risiken bestmöglich zu minimieren.

Eine Cybersecurity-Strategie, die regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen, Mitarbeiterschulungen und den Einsatz moderner Schutzmaßnahmen umfasst, ist entscheidend, um diese Risiken zu minimieren.

Chancen

Die allgemeinen klimapolitischen Überlegungen werden weiterhin positive Auswirkungen auf die Entwicklungen in der Flachglas-, Fenster- und Türenbranche zeigen.

Als Unternehmen, das sich auf Softwarelösungen für die Glas-, Fenster- und Bauindustrie spezialisiert hat, profitiert die A+W Software GmbH von der zunehmenden Digitalisierung dieser Branchen. Es gibt ein starkes Wachstumspotenzial durch die fortschreitende Automatisierung und die Nachfrage nach intelligenten Produktionssystemen. Hier bietet die A+W Software GmbH mit ihren innovativen Softwarelösungen die notwendige Unterstützung.

Die Möglichkeit zur internationalen Expansion, insbesondere in Märkte, in denen die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen steckt, stellt eine bedeutende Wachstumschance dar.

Wir erwarten, dass der Konsolidierungsprozess der Flachglas-, Fenster- und Türenhersteller weiter voranschreitet, sehen hier jedoch Chancen, dass Großkunden weiter in Software investieren werden, um ihre Effizienz zu steigern und Kosten zu senken.

5. Prognosebericht

Die Geschäftsentwicklung von A+W Software GmbH ist in weiten Teilen im Zusammenhang mit der allgemeinen Entwicklung im Bausektor zu betrachten. Für das Jahr 2024 ist mit einer allgemeinen Minderung der Investitionstätigkeit nach Bewertung der EUROCONSTRUCT Netzwerke von ca. -4 % zu rechnen, nachdem im Geschäftsjahr 2023 ein negatives Wachstum im EUROCONSTRUCT Raum von -1 % zu verzeichnen war.

Diese Entwicklung ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter steigende Zinsen, eine abflachende Konjunktur und die Nachwirkungen der geopolitischen Unsicherheiten, einschließlich des Ukrainekriegs und der anhaltenden Inflation. Da die A+W Software GmbH stark in der Bau- und Glasindustrie tätig ist, könnte sich diese allgemeine Investitionszurückhaltung direkt auf das Geschäft auswirken.

Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten und der erwarteten Minderung der Investitionstätigkeit in der Bau- und Glasindustrie gibt es mehrere Gründe, warum die A+W Software GmbH für das Jahr 2024 eine anhaltend stabile Auftragslage erwarten kann.

Dies ist auf starke, langfristige Kundenbeziehungen, die fortschreitende Digitalisierung in der Bau- und Glasindustrie, den Fokus auf Nachhaltigkeit, kontinuierliche Innovation und eine breite internationale Präsenz zurückzuführen. Diese Faktoren zusammen bieten eine solide Grundlage, um auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld erfolgreich zu operieren.

Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung & Entwicklung werden wir voraussichtlich in der Lage sein, unsere Produktpalette weiter zu verbessern und neue Funktionen anzubieten, die den Kunden einen Mehrwert bieten.

Kunden, die bereits Lösungen von A+W im Einsatz haben, sind auf regelmäßige Updates und Wartungen angewiesen, um den reibungslosen Betrieb ihrer Systeme sicherzustellen. Dies führt zu einer stabilen Nachfrage nach den Dienstleistungen und Produkten von A+W.

Zudem besteht in der Bau- und Glasindustrie weiterhin ein großer Bedarf an Digitalisierung, um Prozesse effizienter zu gestalten und wettbewerbsfähig zu bleiben. A+W bietet spezialisierte Softwarelösungen, die genau auf diese Bedürfnisse abzielen.

Wir erwarten weiterhin steigende Umsatzerlöse, mit einer Wachstumsrate auf dem Niveau der vergangenen beiden Jahre. Das Ergebnis vor Steuern dürfte aufgrund moderat zunehmender Aufwendungen entsprechend steigen.

Grundsätzlich ist bei mittelgroßen und großen Glas- und Fensterproduzenten Bedarf nach branchenspezifischen ERP-Lösungen vorhanden, was sich auf die Verkaufschancen von A+W Produkten positiv auswirkt.

Darüber hinaus wird erwartet, dass wir unsere internationale Präsenz weiter ausbauen werden.

Das aktuelle Geschäftsjahr 2024 entwickelt sich in den ersten 8 Monaten analog der in der Gesamtaussage erwarteten Auswirkungen der Geschäftsentwicklung 2024.

 

Fernwald, den 4. September 2024

gez. Julia Schmidt, Geschäftsführerin CFO

gez. Peter Dixen, Geschäftsführer CEO

gez. Dennis Tiegs, Geschäftsführer COO

gez. Tyler O'Hagan, Geschäftsführer

gez. Mark Thompson, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 451.165,05 1.552.562,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 62.614,75
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 62.613,75
II. Sachanlagen 62.856,00 81.748,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.856,00 81.748,00
III. Finanzanlagen 388.308,05 1.408.199,67
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 215.969,66 240.969,66
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 172.338,39 1.167.230,01
B. Umlaufvermögen 19.281.048,32 22.149.003,73
I. Vorräte 535.745,98 514.437,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.596.796,54 21.073.313,69
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.922.990,92 19.354.107,86
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.673.805,62 1.719.205,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.148.505,80 561.252,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 333.649,86 297.236,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.065.863,23 23.998.802,53

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.285.352,21 11.623.558,84
I. gezeichnetes Kapital 1.525.000,00 1.525.000,00
II. Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 5.684.871,39
III. Jahresüberschuss 5.760.352,21 4.413.687,45
B. Rückstellungen 1.739.955,84 2.450.742,30
C. Verbindlichkeiten 11.040.555,18 9.924.501,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.944.793,90 1.937.390,38
2. sonstige Verbindlichkeiten 9.095.761,28 7.987.111,01
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.065.863,23 23.998.802,53

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 23.886.319,66 21.343.967,01
2. Personalaufwand 12.094.895,41 11.448.240,19
a) Löhne und Gehälter 10.071.219,11 9.744.127,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.023.676,30 1.704.112,29
davon für Altersversorgung 135.212,92 133.548,17
3. Abschreibungen 145.304,65 18.351,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 145.304,65 18.351,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.724.502,67 3.709.757,86
5. Erträge aus Beteiligungen 141.098,90 120.116,85
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.270.362,96 953.406,19
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 913.600,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.001,12 68.862,39
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.464.332,14 1.823.436,10
10. Ergebnis nach Steuern 5.796.745,53 4.435.242,51
11. sonstige Steuern 36.393,32 21.555,06
Jahresüberschuss 5.760.352,21 4.413.687,45

Anhang

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der A+W Software GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Gießen HRB 7963, mit Sitz in Fernwald, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) aufgestellt. Zusätzlich waren die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbHG zu beachten. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 (2) HGB Anwendung.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 (2) HGB) unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen (§ 276 HGB) gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten, vermindert um linear ermittelte planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen beträgt drei bis 15 Jahre.

Bewegliche Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände werden aktiviert und voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert nach § 253 (4) HGB geboten ist.

Der Wertansatz der unfertigen Leistungen beinhaltet den Materialaufwand zu Anschaffungskosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, die angefallenen Fertigungslöhne, angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, sowie Sondereinzelkosten der Fertigung. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt.

Forderungen und flüssige Mittel sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen sind in Übereinstimmung mit § 253 (1) HGB in Höhe derjenigen Erfüllungsbeträge gebildet worden, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die ausschließlich kurzfristigen liquiden Mittel sowie Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet worden. Während des Geschäftsjahres erfolgte die Einbuchung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum jeweiligen amtlichen Mittelkurs des Tages des Geschäftsvorfalls.

3. Abweichungen gegenüber dem Vorjahr

Es gibt keine Abweichungen der Darstellungsweise gegenüber dem Vorjahr.

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Der im Zuge der Verschmelzung entstandene Geschäfts- und Firmenwert in Höhe des Betrages von TEUR 19.684 wurde im Zeitraum 2013 bis 2017 bis auf den Erinnerungswert von EUR 1 abgeschrieben. Rechte an Werten von Lizenzen wurden im laufenden Geschäftsjahr auf EUR 0 abgeschrieben (i. VJ. TEUR 63).

Finanzanlagen

Die folgenden Anteile sind als Anteile an verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag ausgewiesen:

Name Sitz Kapitalanteil
%
Eigenkapital 31.12.2023
TEUR
Ergebnis 2023
TEUR
bitec GmbH Chemnitz, Deutschland 95,12 1.269 3 215 3
Albat + Wirsam Software North America Inc. Toronto, Kanada 99,99 01 01
A+W Software Polska Sp. Września, Polen 100 872 592
A+W Software France SAS Lyon, Frankreich 100 1166 546
A+W Software Sweden AB Halmstad, Schweden 100 252 202
A+W Software UK Ltd. Berkhamsted, England 100 482 102
Xavannah GmbH & Co. KG Bielefeld, Deutschland 100 04 04
Xavannah Verwaltungs GmbH Bielefeld, Deutschland 100 05 05

1) Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation.

2) An den Gesellschafter Constellation Software Inc. zum 31.12.2023 berichtete Daten

3) Daten des Abschlusses aus 2022, da der Abschluss 2023 noch nicht erstellt wurde

4) Anwachsung auf die A+W Software GmbH zum 01.01.2023

5) Liquidation im Rahmen der Anwachsung der Xavannah GmbH & Co. KG auf die A+W Software GmbH zum 01.01.2023

6) Abweichend zum Vorjahr wird das Eigenkapital und das Ergebnis zum 31.12.2023 nach dem lokalen GAAP dargestellt (im Vorjahr IFRS).

Zum 1. Januar 2023 ist die Xavannah GmbH & Co. KG auf die A+W Software GmbH angewachsen. Im Rahmen dessen wurde die Xavannah Verwaltungs GmbH liquidiert.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausschließlich fällig innerhalb eines Jahres.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, ohne Forderungen gegen Gesellschafter, in Höhe von TEUR 15.417 (i. Vj. TEUR 15.531) resultieren im Wesentlichen aus kurzfristigen Forderungen aus Kostenvorlagen und Lieferungen und Leistungen.

Darlehensforderungen gegen Gesellschafter betragen 506 TEUR (i. Vj. TEUR 3.823).

Pensionsrückstellungen

Pensionszusagen bestehen gegenüber einem ausgeschiedenen Anwärter mit einem handelsrechtlichen Verpflichtungsvolumen in Höhe von TEUR 167. Dem steht ein bestätigter Zeitwert des Deckungsvermögens von TEUR 179 gegenüber. Aufgrund der Saldierung würde sich ein Betrag von TEUR 12 in der Bilanz ergeben, welcher als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" zu aktivieren wäre. Aus Wesentlichkeitsgründen wurde wie in den Vorjahren keine Aktivierung in der Bilanz sowie keine Saldierung der Zinserträge und Zinsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen solche für Personalaufwand (TEUR 1.021; i. Vj.: TEUR 1.683), für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 117; i. Vj.: TEUR 138) und für zu erwartende Rechnungen (TEUR 207; i. Vj.: TEUR 206).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind - mit Ausnahme der branchenüblichen Eigentumsvorbehalte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - nicht besichert. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergeben sich als kurzfristige Positionen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Kostenerstattungen und Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen laufende Steueraufwendungen für das Jahr 2023.

Ergebnisverwendung

Es ist geplant den Jahresüberschuss in voller Höhe an die Constellation Software Inc. auszuschütten.

D. Ergänzende Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle Geschäfte

Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft aus Miet- oder Leasingverträgen gliedern sich bezüglich ihrer Restlaufzeit wie folgt:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Restlaufzeiten
bis zu einem Jahr 636 709
über ein bis fünf Jahre 1.491 2.594
über fünf Jahre 0 0
2.127 3.303
3.303

Die Verpflichtungen umfassen Raummietverträge und Leasingverträge für Kfz und Einrichtungsgegenstände, die zum Bilanzstichtag rechtswirksam abgeschlossen waren.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden nicht.

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich wie folgt:

2023 2022
Angestellte 142 136
Studenten/Azubis 11 7
153 143

3. Gesellschaftsorgane

Die Geschäftsführung im Berichtsjahr ergibt sich wie folgt:

Peter Dixen (CEO), Frankfurt am Main, Vorsitzender der Geschäftsführung,

Mark Thompson, Chicago (USA), CEO Friedman Operating Group, Tyler O'Hagan, Toronto (Kanada), CFO Vela Software Group.

bis 21.07.2023 Kai Frenzel, Biebertal (COO), Geschäftsführer Business Unit A+W Cantor,

ab 01.08.2023 Julia Schmidt, Laubach (CFO), Geschäftsführerin Finanzen, ab 01.08.2023

Dennis Tiegs, Wetzlar (COO), Geschäftsführer Business Unit A+W Clarity

4. Bezüge der Geschäftsführung

Die für die Tätigkeit der Geschäftsführer im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge betragen TEUR 1.079.

5. Einbeziehung in einen Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist Teil der weltweit agierenden Constellation-Gruppe, deren Obergesellschaft die Constellation Software Inc., Toronto, Kanada, ist. Diese ist unter TSX mit dem Symbol CSU an der Börse in Toronto, Kanada, gelistet. Die Gesellschaft veröffentlicht in Toronto ihren Konzernabschluss, den sie für den größten/kleinsten Kreis von Konzerngesellschaften aufstellt, nach den für sie geltenden Rechnungslegungsvorschriften. In diesen Konzernabschluss wurde die Gesellschaft einbezogen.

 

Fernwald, den 4. September 2024

gez. Julia Schmidt, Geschäftsführerin CFO

gez. Peter Dixen, Geschäftsführer CEO

gez. Dennis Tiegs, Geschäftsführer COO

gez. Tyler O'Hagan, Geschäftsführer

gez. Mark Thompson, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

A+W Software GmbH, Fernwald

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 406.329,80 0,00 406.329,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19.684.011,03 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 20.090.340,83 0,00 406.329,80
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 569.911,06 63.798,90 569.911,06
Summe Sachanlagen 569.911,06 63.798,90 569.911,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.158.659,03 0,00 25.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.167.230,01 0,00 994.891,62
2.325.889,04 0,00 1.019.891,62
22.986.140,93 63.798,90 1.996.132,48
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 343.716,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19.684.011,03 19.684.010,03
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 19.684.011,03 20.027.726,08
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.798,90 488.163,06
Summe Sachanlagen 63.798,90 488.163,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.133.659,03 917.689,37
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 172.338,39 0,00
1.305.997,42 917.689,37
21.053.807,35 21.433.578,51
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.613,75 406.329,80 0,00 0,00 62.613,75
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 19.684.010,03 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 62.613,75 406.329,80 19.684.010,03 1,00 62.614,75
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.690,90 569.911,06 942,90 62.856,00 81.748,00
Summe Sachanlagen 82.690,90 569.911,06 942,90 62.856,00 81.748,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 917.689,37 215.969,66 240.969,66
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 172.338,39 1.167.230,01
0,00 0,00 917.689,37 388.308,05 1.408.199,67
145.304,65 976.240,86 20.602.642,30 451.165,05 1.552.562,42

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Julia Schmidt, Geschäftsführerin CFO

gez. Peter Dixen Geschäftsführer CEO

gez. Dennis Tiegs Geschäftsführer COO

gez. Tyler O'Hagan, Geschäftsführer

gez. Mark Thompson, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die A+W Software GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der A+W Software GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A+W Software GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dautphetal, 4. September 2024

JPLH Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Lenz, Wirtschaftsprüfer

gez. Heß, Wirtschaftsprüfer

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