Einzelhandel mit Textilien
MEKU Mechatronische Systeme GmbH
An der Sempt 20, 84174 Eching, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Duffner seit 13.10.2020 | Geschäftsführer |
Florian Geissler seit 13.10.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEKU Mechatronische Systeme GmbHEchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023(01.01.2023 - 31.12.2023)MEKU Mechatronische Systeme GmbHEchingInhaltsverzeichnis: I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Zweigniederlassungen 3. Ziele und Strategien 4. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Nachtragsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die MEKU Mechatronische Systeme GmbH (MMS) ist ein Unternehmen der Hechinger- Gruppe. Das Unternehmen entwickelt und produziert Stanz- Biegeteile, Steckverbindungen und mechatronische Baugruppen mit dem Schwerpunkt Stanztechnik. Die innovativen Produkte finden überwiegend Anwendung in der Automotive- und Consumerindustrie. Sie kommen weltweit dort zum Einsatz, wo individuelle Kundenlösungen gefordert sind. MEKU setzt auf den Produktionsstandort Deutschland, der durch eine ergänzende Fertigung in Tschechien bzw. zunehmend in Ungarn unterstützt wird. Am Standort Eching, im Raum Landshut, sind am Ende des Geschäftsjahres 102 Mitarbeiter beschäftigt. Eine gute Infrastruktur und ein hoher Freizeitwert zeichnen dieses Umfeld aus. 2. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von uns nicht unterhalten. Wir verfügen über zwei ausländische Betriebsstätten bzw. Filialen. Es ist geplant Produktionsstandort unseres Mutterkonzerns in Ungarn stärker zu fokussieren und die Produktionen dort weiterhin auszubauen bzw. bis Ende 2024 alles dort hinzuverlagern und den bisherigen Standort bis Mitte 2025 zu schließen. 3. Ziele und Strategien Die geplanten und notwendigen nachinsolvenzlichen Investitionsvorhaben konnten schon in vielen Bereichen realisiert werden, sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Die bisher im Wesentlichen im Bereich des Anlagevermögens durchgeführten und noch durchzuführenden Investitionen, dienen primär der Sicherstellung der operativen Tätigkeit, des Cash-Flows, der Steigerung des Unternehmenswerts, sowie unmittelbar auch der Gewährleistung sicherer Arbeitsplätze und somit mittelbar der Beibehaltung des Know-Hows und Erfahrungen des Unternehmens. Die Schaffung enger Lieferanten- und vor allem Kundenbindungen sind weiterhin für uns ein wichtiges Ziel, das in den beiden zurückliegenden nachinsolvenzlichen Geschäftsjahren deutlich verbessert werden konnte und mittlerweile als zufriedenstellend bezeichnet werden kann. Um innerhalb der Hechinger Gruppe die lohnintensiveren Arbeiten an einem Standort zu bündeln, wurde im Vorjahr verbindlich beschlossen die Fertigung in der tschechischen Betriebsstätte mittelfristig bis spätestens Ende 2024 zu verlagern und die Betriebsstätten im Laufe des Jahres 2025 aufzulösen. Die Verlagerungsaktivitäten wurden in Abstimmung mit den relevanten Kunden im Berichtsjahr gestartet. Mittel- und langfristig ist die Gewährleistung der Produktqualität das oberste Unternehmensziel. Hierfür wird kontinuierlich in die gruppeninterne Forschung und Entwicklung investiert, sowie bereits gewonnene Erfahrungen und das Know-How durch eigene Ausbildung an nachfolgende Generationen transferiert. Die gewährten Gesellschaftermittel sind grundsätzlich alsbald zurückzuzahlen, sodass wir wieder „aus eigener Kraft“ am Markt teilnehmen können, jedoch noch nicht zum aktuellen Zeitpunkt, da wir noch diverse Investitionen ins Anlagevermögen durchzuführen haben. Im Jahr 2024 und in den Folgejahren wird sich unser Fokus vermehrt auf das Thema Elektromobilität, sowie der Wasserstofftechnologie richten. Die vor allem dem Ukrainekrieg geschuldeten Einkaufspreisanstiege sind nach Möglichkeit wieder rückgängig zu machen, bzw. die Einkaufspreise nach unten zu verhandeln. Hierfür sind wir in engem Kontakt und Verhandlungen mit unseren bestehenden aber auch teils neuen Lieferanten. Die Marktkonditionen insbesondere im Bereich der Bearbeitungspreise stehen hier im Mittelpunkt der Betrachtungen. 4. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung sowie die innovative Serienproduktion von flexiblen Busbars wurde mit Erfolg vorangetrieben und die Serienproduktion für ein konkretes Serienprojekt konnte im Berichtsjahr hochgefahren werden. Ziel ist es, dass die Produktion durch ein flexibles und nach und nach höher automatisiertes Fertigungskonzept in den Folgejahren weiter skaliert wird. In diesem Bereich sehen wir zusammen mit unserem Mutterunternehmen weiteres Marktpotential, welches wir in den Folgejahren aktiv bearbeiten wollen. In einem weiteren Spezialbereich der Stanztechnik starten wir mit einem externen Partner ein innovatives Projekt, aus dem mittel- und langfristig weitere Umsatzpotentiale gehoben werden sollen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Globale Konjunktur Nach 3,5 % Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 stieg das globale BIP im Jahr 2023 um 2,9 %. Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war zum ersten Mal seit drei Jahren nicht mehr wesentlich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Auch in China wurde die restriktive Eindämmungspolitik aufgegeben. Die Lieferketten entspannten sich jedoch nur allmählich. Die europäische Wirtschaft leidet weiter unter den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die Wachstumsschwäche in der Eurozone ist vor allem im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika offenkundig. Insbesondere Deutschland blieb hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete als einziges G7-Land ein negatives Wachstum. Hingegen zeigen sich die sogenannten ASEAN-Länder und Indien dynamisch. China übertraf nach einem schwachen Jahr 2022 die Erwartungen und konnte das Wachstum auf 5,0 % steigern. Sorgen bereiten jedoch die chinesischen Immobilien- und Finanzmärkte, wo sich systemische Risiken durch die finanziellen Schwierigkeiten einzelner Marktteilnehmer realisieren. Auch die politischen Risiken bewirken ein verändertes Investitionsklima deutscher Unternehmen mit Blick auf den chinesischen Markt. Weltweiter Warenaustausch Der weltweite Warenhandel blieb mit einem geschätzten Wachstum von 0,8 % deutlich unter den Erwartungen. Gegenüber den Vorjahren markiert dies eine deutlich schwächere Entwicklung, so wuchs der Welthandel im Jahr 2021 noch um 9,6 % und 2022 um 3,0 %. Die Entwicklung ist nicht allein auf die pandemiebedingten Verzerrungen, sondern zusätzlich auf neue Handelshemmnisse zurückzuführen. Insbesondere im Hinblick auf den Güterhandel wuchsen die protektionistischen Bestrebungen auf breiter Front. Insgesamt lässt sich aber weniger die Diagnose einer Deglobalisierung, sondern vielmehr die einer Regionalisierung von Lieferketten stellen. Preissteigerung international Angesichts der Knappheit auf den Güter-, Energie- und Arbeitsmärkten einerseits und der staatlichen Konjunkturpakete andererseits, wurde das Inflationsziel der EZB von 2 % erneut verfehlt. Durch die Anhebung des Leitzinses auf 4,5 % konnte jedoch eine deutliche Reduktion der Inflation in der Eurozone erreicht werden. Auch in Nordamerika, Großbritannien und Australien kam es durch eine restriktivere Geldpolitik zur Trendwende bei den Preissteigerungen. Wobei sich die Inflationsraten trotzdem weiter auf einem im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau höheren Stand bewegen. Die geschätzte globale Inflationsrate ging nach 8,8 % im Vorjahr auf 6,9 % im Jahr 2023 zurück. In China zeigen sich dagegen deflationäre Tendenzen. Spannungen in der internationalen Politik Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine beschäftigte die Weltgemeinschaft genauso wie der Überfall der Hamas-Organisation auf Israel im Oktober 2023. Als Indikator für eine neue Zersplitterung oder multipolare Ordnung können die Abstimmungen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen gewertet werden. Insbesondere die Länder des globalen Südens, darunter viele Entwicklungsländer in Afrika, Südamerika und Asien, konnten nicht für westliche Positionen gewonnen werden. Als Gegenpol bringt sich China und zunehmend auch Indien in Stellung. Dieses politische Kalkül drückt sich auch in wirtschaftspolitischen Positionen aus. Der schon länger bestehende Zusammenschluss der BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) wurde um sechs Staaten erweitert und stellt die Vormachtstellung der USA, ihrer Währung und die des Westens allgemein zur Disposition. Deutsche Konjunktur Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 %. Somit verzeichnet Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euroraum. Die Entwicklung im industriellen Sektor trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Der industrielle Sektor, ausgenommen das Baugewerbe, verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,0 %, wobei die Energieversorgung besonders betroffen war. Auch die verarbeitende Industrie, die fast 85 % des industriellen Sektors ausmacht, verzeichnete einen preisbereinigten Rückgang um 0,4 %. Insbesondere in energieintensiven Industriezweigen, wie der Chemie- und Metallindustrie, fielen Produktionsleistung und Wertschöpfung erneut, nachdem diese Bereiche bereits 2022 stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatten. Hohe Kosten verursachten der Stopp der Erdgaslieferungen aus Russland sowie das Ende der Kernkraft. Im internationalen Vergleich lagen die Preise für Energie und Strom in Deutschland jedoch teilweise ein Vielfaches über dem internationalen Niveau. Von dieser Entwicklung besonders betroffen ist das verarbeitende Gewerbe. Der Rückgang der Bruttowertschöpfung im industriellen Sektor war im Jahresablauf stärker als das gesamtwirtschaftliche Negativwachstum. Dies spiegelt auch der saisonbereinigte Produktionsindex, der weiter auf einem im Vergleich zum Vorpandemieniveau niedrigeren Wert stagniert.1. Der Arbeitsmarkt blieb robust. Im Jahr 2023 wurde die Wirtschaftsleistung von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, ein Anstieg um 0,7 % oder 333.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Der private Konsum ging 2023 preisbereinigt um 0,8 % zurück und entfernte sich damit weiter vom Vorkrisenniveau von 2019 (-1,5 %). Hohe Verbraucherpreise dürften der Hauptgrund für diese Entwicklung sein. Ausgabenrückgänge betrafen insbesondere Bereiche, in denen die Preise im Jahr 2023 auf dem hohen Niveau des Vorjahres blieben oder sogar weiter stiegen. Preisbereinigte Ausgaben für langlebige Güter, wie Möbel und Haushaltsgeräte, gingen besonders stark zurück (-6,2 %). Auch die öffentlichen Haushalte reduzierten ihre preisbereinigten Konsumausgaben im Jahr 2023 (-1,7 %) zum ersten Mal seit fast 20 Jahren. Dies war hauptsächlich auf die Einstellung staatlich finanzierter Covid-19-Maßnahmen zurückzuführen, wie Impfungen und Entschädigungen, die in den Jahren ab 2020 zur Stützung der wirtschaftlichen Leistung beigetragen hatten. Weltwirtschaftliche Konjunkturaussichten Die Weltwirtschaft erlebt derzeit eine Phase der Verlangsamung. Der IWF prognostiziert für das Jahr 2023 ein globales Wachstum von 3,0 %, ein Rückgang im Vergleich zu 3,5 % im Jahr 2022. Für 2024 wird ein Wachstum von 3,1 % erwartet. Diese Zahlen liegen unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 % für die Jahre 2000 bis 2019. Während fortgeschrittene Volkswirtschaften mit einem verlangsamten Wachstum von 2,6 % im Jahr 2022 auf 1,5 % im Jahr 2023 konfrontiert sind, zeigen Schwellen- und Entwicklungsländer eine robustere Leistung mit einer moderaten Verringerung des Wachstums von 4,1 % im Jahr 2022 auf 4,0 % in den Jahren 2023 und 2024. Eine der größten Herausforderungen für die globale Wirtschaft bleibt die hohe Inflation. Der IWF schätzt, dass die globale Inflation von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 und 5,8 % im Jahr 2024 fallen wird. Die Kerninflation wird voraussichtlich langsamer sinken, wobei eine Rückkehr zur Zielinflation erst für 2025 erwartet wird. Der weltweite Warenhandel bleibt ein wichtiger Wachstumsmotor, zeigt jedoch ebenfalls Anzeichen einer Verlangsamung. Aufgrund der anhaltenden Lieferkettenstörungen und geopolitischen Spannungen sind Unsicherheiten im Handel nach wie vor präsent. Zu den Hauptunsicherheitsfaktoren gehören die anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, geopolitische Konflikte, insbesondere der Krieg in der Ukraine, und die Gefahr einer weiteren Verschärfung der Geldpolitik in großen Volkswirtschaften. Diese Faktoren könnten die Erholung der Weltwirtschaft weiter behindern. Die Prognosen zeigen, dass die Weltwirtschaft sich in einer Phase der Anpassung und des Übergangs befindet. Während die Inflationsraten voraussichtlich sinken werden, bleibt das Wachstum in vielen Regionen gedämpft. Zentralbanken und Regierungen stehen vor der Herausforderung, das Wachstum zu fördern, während sie gleichzeitig die Inflation bekämpfen und das finanzielle Gleichgewicht erhalten. scroll
Quelle: IMF World Economic Outlook, Database October 2023 Konjunkturaussichten Deutschland Schwerwiegender als die schwachen, stichtagsbezogenen Wachstumszahlen sind die im Jahresgutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung dargestellten, strukturellen Probleme. Arbeitskräftemangel, stagnierende Produktivität und ein veralteter Kapitalstock wirken sich negativ auf das Potenzialwachstum5 aus. Zusätzlich leidet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft unter anderen Standortfaktoren wie der Bürokratie und der hohen Steuerlast. Für das Jahr 2024 wird eine verhaltene Erholung der deutschen Wirtschaft erwartet, mit einem Wachstum des BIP um 0,7 %. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass sich das private Ausgabeverhalten und die Weltkonjunktur leicht verbessern werden. Es wird erwartet, dass der Rückgang der Inflation in Kombination mit hohen Lohnabschlüssen zu Realeinkommenssteigerungen führen wird, die wiederum den privaten Konsum beleben sollten. Diese Entwicklung könnte dazu beitragen, dass sich die deutsche Volkswirtschaft im Laufe des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Allerdings sind die Prognosen mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. Dazu gehören potenzielle Risiken wie neue Spannungen zwischen den USA, Europa und China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher. Diese Faktoren könnten das Wachstum bremsen und stellen eine signifikante Unsicherheit für die Konjunkturprognose dar. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die deutsche Wirtschaft nach einem schwachen Jahr 2023 voraussichtlich eine Phase der Erholung im Jahr 2024 erleben wird, obwohl die Prognose durch verschiedene Unsicherheitsfaktoren sowohl im Inland als auch in der globalen Wirtschaft beeinflusst wird. Die geldpolitische Straffung und die hohen Inflationsraten belasten weiterhin die Weltkonjunktur. Diese Effekte könnten sich für die exportorientierte deutsche Wirtschaft überproportional auswirken. Entwicklung in der Automobilbranche Die Konjunkturumfrage des wvib (Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V.) ergab für das Gesamtjahr 2023 eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 2,7 % innerhalb der Automobilbranche. 58 % der befragten Unternehmen6 meldeten einen gestiegenen, nominalen Umsatz. 25 % berichteten von einer positiven Entwicklung beim Ertrag, während 45 % gleichbleibende und 30 % sinkende Erträge rückmeldeten. 77 % der Automobiler beklagten eine verschlechterte Auslastung. Branchenspezifische Prognose 2024 Die Automobilbranche steht 2024 vor weiteren Herausforderungen, trotz einer Fortsetzung des Wachstums. Nach einem globalen Anstieg von 8 % auf ca. 87 Millionen produzierte Fahrzeuge im Jahr 2023, wird für 2024 ein geringeres Wachstum von 5 % prognostiziert. Diese Entwicklung wird durch eine Entspannung bei Halbleiterlieferungen und anderen Zulieferprodukten begünstigt, welche einen zuvor bestehenden Nachfrageüberhang ausgeglichen haben. Jedoch sieht sich die Branche mit Unsicherheiten konfrontiert, die durch konjunkturelle Krisen und politische Risiken verstärkt werden. Insbesondere bei traditionellen, Verbrenner-basierten Fahrzeugmodellen wie Limousinen und Kompaktklassen wird es für deutsche Hersteller herausfordernd, die geplanten Stückzahlen zu realisieren. Dies erfordert neue Lösungsansätze für Zulieferer, um mit Schwankungen in den Stückzahlen und gestiegenen Kosten umzugehen. Im wvib erwarten nur 16 % der Mitglieder aus der Automobilbranche steigende Umsätze für die nächsten sechs Monate. 38 % gehen von Umsatzeinbußen aus. Des Weiteren steht die deutsche Automobilindustrie, vor allem im Segment der batterieelektrischen Fahrzeuge, in China unter Druck. Deutsche Hersteller verlieren Marktanteile, während chinesische OEMs Zuwächse verzeichnen. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit für deutsche Automobilhersteller, sich schnell an Marktveränderungen anzupassen und effiziente Strategien zur Bewältigung steigender Material- und Personalkosten zu entwickeln. Die Branche muss sich auf ein komplexes und wettbewerbsintensives Umfeld einstellen, um erfolgreich zu bleiben. 2. Geschäftsverlauf Wir konnten auch in diesem Jahr notwendige Anlageinvestitionen durchführen. Diese wurden durch ein zusätzliches Darlehen der Muttergesellschaft finanziert. Die gestiegenen Einkaufspreise konnten nur teilweise an unsere Kunden weitergegeben werden. Die Belastung durch die gestiegenen Einkaufpreise belasten das Ergebnis erheblich und sind ein Hauptgrund für das negative Ergebnis. Wir konnten sämtliche Verbindlichkeiten stets zum angegebenen Fälligkeitszeitpunkt tilgen. Unsere Vorkassenpolitik kommt bei unseren Lieferanten sehr gut an, sodass wir hier wieder mehr Vertrauen genießen dürfen als noch unmittelbar nach dem Insolvenzzeitraum. Mittelfristiges Ziel ist es bei den Hauptlieferanten wieder Zahlungsziele realisieren zu können. Unsere Einkaufsabteilung war gefordert die gewünschten Artikel und Rohstoffe zu beschaffen, teils auch zu Preisen, die bis dato unvorstellbar gewesen sind. Die grundsätzliche Aufrechterhaltung der Produktion und Liefertreue standen hier im Vordergrund, zulasten der Marge. Das Jahr war somit herausfordernd und wir konnten das gute Vorjahresergebnis leider nicht halten und schließen leicht im Verlustbereich ab. Die erzielten Umsatzerlöse von rund 28,7 Mio. € (Vj. 27,5 Mio. €) sind ca. 4,4 % höher als im Vorjahr. Die Personalkosten 4.954 T€ (Vj. 4.485 T€) sind um ca. 10,5% gestiegen. Der Jahresverlust beträgt -1.095 T€ (Vj. Gewinn 1.377 T€). 3. Lage des Unternehmens a. Ertragslage Die Ertragssituation für das Jahr 2023 ist trotz des gestiegenen Umsatzes nicht zufriedenstellend. Der Jahresverlust liegt bei 1.095 T€ und damit deutlich unter der Erwartung, die im Bereich eines geringen Gewinnes von 119 T€ lag. Der Hauptgrund für das negative Ergebnis ist ein Einmaleffekt durch die anstehende Schließung des Auslandsstandortes. Hierzu wurden offene Forderungen von der MMS an den Auslandstandort wertberichtigt sowie umgekehrt offene (Alt-)Forderung des Auslandsstandortes beglichen, was die Materialquote belastet. Ohne diesen Einmaleffekt läge das Ergebnis bei einem Verlust i. H. v. ca. 200 TEUR. Die Umsatzerlöse betragen 28.736 T€, was ein Anstieg vgl. zum Vorjahr von 4,4% bedeutet. Bezogen auf die Gesamtleistung (28.857 T€, Vj. 27.296 T€) beträgt die Materialeinsatzquote 68,6%, (Vj. 63,6 %) und die Personaleinsatzquote 17,2 % (Vj. 16,4%). Neben dem oben beschriebenen Einmaleffekt, trägt vor allem die gestiegene Materialeinsatzquote zum negativen Jahresergebnis bei. Hauptgründe hierzu sind hierzu neben den gestiegenen Einkaufskosten auch Änderungen im Produktionsportfolio mit Produkten mit einem sehr hohem Rohstoffanteil (v. a. Kupfer). Hinzu kommt, dass ab April des Berichtsjahres das Roh-Kupfer für die Produkte für die Obergesellschaft nicht mehr kostenfrei beigestellt, sondern verrechnet wird. Ein weiterer Grund für das negative Jahresergebnis ist die überproportional gestiegene Personalquote. Dieses liegt im Wesentlichen am Hochlauf eines neuen Produktes mit hohem manuellen Personaleinsatz. In den kommenden zwei Jahren wird die Fertigung nach und nach höher automatisiert. b. Finanzlage Die Finanzlage trotz des schwierigen Jahresverlauf als stabil zu bezeichnen. Es sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorhanden. Zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags betragen die liquiden Mittel 201 T€ (Vj. 795 T€). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gestiegen und belaufen sich auf 1.908 T€ (Vj. 1.655 T€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gestiegen und belaufen sich auf 1.964 T€ (Vj. 1.678 T€). Die Finanzlage wird somit noch als zufriedenstellend betrachtet. Das Cash Management wird zentral über das Mutterunternehmen gesteuert und überwacht. Der vereinfachte Cash Flow lieg im positiven Bereich. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 17.527 T€ (Vj. 17.513 T€). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag rd. 37,1 % (Vj. 42,0 %). Dies stellt einen Rückgang aufgrund des reduzierten Eigenkapitals gegenüber dem Vorjahr von 4,9% dar. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Monatliche Kennzahlen und relevantes Zahlenmaterial zur Überwachung und Steuerung finanzieller Leistungsindikatoren werden aus dem ERP-System sowie dem FiBu-System zur Verfügung gestellt. Dabei werden im Wesentlichen die Kennzahlen Umsatzerlöse pro Kunde, Auftragseingänge pro Kunde, Deckungsbeiträge, Materialaufwands- und Personalaufwandsquote sowie Cash-Flow (vereinfacht) zur Unternehmenssteuerung herangezogen. III. Nachtragsbericht Zum 31.12.2024 wird ein voraussichtliches Rohergebnis i.H.v. ca. 11.300 T€ erwirtschaftet. Das Jahr 2024 wird mit einem voraussichtlichen Jahresergebnis i.H.v. ca. 450 T€ abgeschlossen und liegt somit wieder im positiven Bereich. Im ersten Quartal 2025 wurden rd. 8.000 T€ Umsatzerlöse erzielt; für das ganze Jahr 2025 planen wir mit einem Umsatz i. H. v. TEUR 25.000, sowie einem ausgeglichenen Ergebnis. Sämtliche fällige Verbindlichkeiten konnten zeitgerecht getilgt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist in Deutschland die Entwicklung der Elektromobilität weiterhin fraglich. Die Zulassungszahlen steigen zwar leicht, aber die weitere Entwicklung ist von vielen Faktoren abhängig und werden somit auch auf den weiteren Geschäftsverlauf Auswirkungen haben. Aktuell sehen wir im Hybridbereich Absatzzahlen, die auf Planniveau bzw. leicht darüber liegen, wohingegen die Absatzzahlen im BEV-Bereich durchweg sehr deutlich unter Plan liegen. Es bleibt abzuwarten, ob das aktuell im Bundesrat diskutierte „Wachstumsboostergesetz“ in dieser Form verabschiedet und positive Kaufanreize setzen wird. Die Auswirkungen der US-Handels- und Zollpolitik werden den weiteren Geschäftsverlauf in 2025 und ggfls. darüber hinaus negativ beeinflussen. Zum aktuellen Zeitpunkt scheint das ESG Projekt, sowie das Thema Nachhaltigkeit der EU aufgrund des OMNIBUS Verfahrens an Bedeutung zu verlieren. IV. Prognosebericht Die Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zur Entwicklung der Automobilmärkte sind weiterhin von außergewöhnlich hoher Unsicherheit geprägt. Neben unerwarteten makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen ergeben sich insbesondere aus handelspolitischen Ereignissen Unsicherheiten für die Weltwirtschaft und damit auch für die Geschäftsentwicklung innerhalb unserer Kernbranche. Weltwirtschaft: Der Ausblick für das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich zuletzt spürbar eingetrübt. Die schwache Verbraucherstimmung und die Auswirkungen eines spürbaren Anstiegs der US-Zölle werden das Wachstum in diesem Jahr belasten, insbesondere in den USA. Besonders in China sollten die Zölle zu einer deutlichen Verlangsamung der Exporte beitragen, bei nach wie vor schwacher Inlandsnachfrage; fiskalpolitische Stimuli dürften jedoch das Wachstum im Gegenzug unterstützen. Die meisten Zentralbanken sollten auf diese Wachstumsverlangsamung mit weiteren Zinssenkungen reagieren. Allerdings werden die Zölle den Inflationsdruck in den USA deutlich erhöhen und Zinssenkungen durch die Zentralbank erschweren. In Summe ist eine spürbare Verlangsamung des weltweiten Wachstums auf etwas mehr als 2 % zu erwarten. Automobilmärkte: Auf den weltweiten Automobilmärkten ist weiterhin mit einer eher schwachen Nachfrage von Kundenseite zu rechnen. Entsprechend dürfte sich der weltweite Pkw-Markt im Gesamtjahr 2025 nach aktueller Einschätzung nur auf dem Vorjahresniveau bewegen. Auch für die Absatzregion Europa ist mit einem gleichbleibenden Marktvolumen zu rechnen. Der Markt in den USA wird voraussichtlich leicht zurückgehen. Für China ist im Vergleich zum Vorjahr von einem gleichbleibenden Marktvolumen auszugehen. Im chinesischen Premium und Luxussegment ist für viele ausländische Hersteller von einer schwächeren Absatzentwicklung als im Vorjahr auszugehen. Auf Basis dieser Einschätzungen erwarten wir für die Jahre 2025 und 2026 keine steigenden Umsätze und rechnen durch stringentes Kostenmanagement mit leicht positiven Ergebnissen. V. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsführung bewertet regelmäßig potenzielle Auswirkungen und leitet gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ein. 1. Wesentliche Risiken 1.1 Markt- und Branchenrisiken • Konjunkturelle Schwankungen und Unsicherheiten (siehe Prognosebericht) in der Automobilindustrie beeinflussen die Auftragslage direkt. • Kundenseitige Konzentration: Eine Abhängigkeit von wenigen Kunden birgt Klumpenrisiken. • Wettbewerbsdruck v. a. aus Asien wirken sich negativ auf die Ertragslage aus 1.2 Lieferkettenrisiken • Preisvolatilitäten bei Rohstoffen und Energie wirken sich direkt auf die Margen aus. 1.3 Produktions- und Qualitätsrisiken • Technische Störungen oder Ausfälle kritischer Maschinen können zu Lieferverzögerungen führen. • Risiken im Qualitätsmanagement könnten Reklamationen und Imageverluste zur Folge haben. 1.4 Personalrisiken • Mangel an qualifizierten Fachkräften, insbesondere im Bereich Maschineneinrichter • Know-how-Abfluss durch altersbedingtes Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter. 1.5 IT- und Cyberrisiken • Zunehmende Digitalisierung birgt Risiken durch Cyberangriffe und Systemausfälle. • IT-Systeme sind gegenwärtig angemessen gesichert, jedoch nicht vollständig redundant ausgelegt. 2. Wesentliche Chancen 2.1 Marktchancen • Wandel zur E-Mobilität eröffnet neue Produktfelder, z. B. im Bereich innovative Busbar-Technologie • Diversifizierung der Kundenbasis, insbesondere durch Neukundenakquise 2.2 Technologische Chancen • Investitionen in Automatisierung und digitale Fertigungssteuerung ermöglichen Effizienzsteigerungen. • Innovationspotenzial durch gemeinsame Entwicklungen innerhalb der Hechinger Firmengruppe. 2.3 Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Chancen durch Positionierung als „grüner Zulieferer“ durch Umstellung auf energieeffiziente Produktion und Einsatz erneuerbarer Energien. 2.4 Personalentwicklung • Ausbau interner Weiterbildungsprogramme stärkt langfristig das Know-how und die Mitarbeiterbindung. Gesamtrisikobeurteilung Aus heutiger Sicht bestehen keine Risiken, die den Fortbestand der MMS gefährden könnten. Die identifizierten Risiken sind beherrschbar und durch entsprechende Maßnahmen der Geschäftsführung adressiert. Gleichzeitig eröffnen sich dem Unternehmen durch Marktveränderungen und strategische Initiativen aussichtsreiche Entwicklungsperspektiven. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Finanzanlagevermögen stellt ausschließlich nicht gehandelte Anteile an verbundenen Unternehmen dar, die zu den ursprünglichen Anschaffungskosten bilanziert wurden. Es sind abgesehen von den üblichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die einzel- und pauschalwertberichtigt sind, keine Finanzinstrumente vorhanden.
Eching, den 22.06.2025 Geschäftsführung HANDELSBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA scroll
PASSIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023MEKU Mechatronische Systeme GmbHEchingscroll
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die MEKU Mechatronische Systeme GmbH hat ihren Sitz in Eching. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 4186 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist Konstruktion, Herstellung, Handel und Vertrieb von technischen Präzisionsteilen sowie von Stanz-, Biege- und Formteilen und Mechatronischen Baugruppen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde daher unter der Going-Concern-Prämisse erstellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, linear abgeschrieben (bei einer betriebs-gewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren). Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs-Herstellungskosten angesetzt und wird, so-weit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen aufgrund ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (2 bis 20 Jahre) vermindert. Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 (GWG) werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Einstandspreisen zuzüglich direkt zurechenbarer Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen. Die Bestandsrisiken, die sich aufgrund schwer- bzw. ungängiger Ware ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen produktionsbezogene Vollkosten. Für ungängige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Darüber hinaus wurden aufgrund heutiger Erkenntnisse weitere Korrekturen vorgenommen. Noch nicht fertiggestellte Kundenwerkzeuge werden im Umlaufvermögen unter der Position unfertige Erzeugnisse ausgewiesen. Mit Veräußerung an den Kunden erfolgt die Erlösrealisierung. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit dem Nennwert bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs.1 Satz 2 HGB). Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtungen werden bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr mit 2% berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der deutschen Bundesbank für den Monat November 2020 ermittelt und bekanntgegeben wurde, abgezinst (§253 Abs.2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen € 51.323,82. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt DM 250.000,00 (Euro 127.822,97); es ist voll eingezahlt. Das Jahresergebnis beträt Euro -856.984,82. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen € 479.183,00 (VJ € 420.953,00) und gliedern sich wie folgt auf: scroll
6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von € 2.418.346,17 (Vorjahr: € 2.293.689,32), über einem Jahr in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 10,00) und über 5 Jahre in Höhe von € 7.006.268,33 (Vorjahr: € 6.224.408,13). In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 1.306.268,33 (Vorjahr: € 1.274.408,13) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen € 72.177,90 (Vorjahr: € 42.646,60 ). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen € 120,00 (Vorjahr: € 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Forderungsabtretungen und diverse Sicherungsübereignungen gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. IV. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus zum 31.12.2023 bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich künftige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 213.988,63 hiervon Restlaufzeit bis ein Jahr € 104.429,41. Der übersteigende Betrag ist innerhalb der nächsten fünf Jahre fällig. Mitarbeitende Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 95 Arbeitnehmer/innen beschäftigt. Davon sind 56 Gewerbliche und 39 Angestellte. Zusätzlich waren im Berichtsjahr noch 2 Geschäftsführer und 3 Auszubildende beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung: Markus Duffner, Schönwald Florian Geißler, Starnberg Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr Nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich folgende Vorgänge von wesentlicher Bedeutung ereignet. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Lagebericht. Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Eching, den 06. August 2025 Markus Duffner Entwicklung des Anlagevermögens der MEKU Mechatronische Systeme GmbHscroll
scroll
scroll
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MEKU Mechatronische Systeme GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MEKU Mechatronische Systeme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEKU Mechatronische Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. [Beschreibung des Prüfungsurteils zum Lagebericht] Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Friedrichshafen, 20. Oktober 2025 PRO Mittelstand Wolper & Thiem AG Matthias Thiem, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen